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Nordrhein-Westfalen schafft weitere Grundlagen für eine landesweite Corona-Teststruktur

Region Eifel/Düsseldorf, 11.03.2021 – Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit: Unmittelbar nachdem die neue Bundes-Testverordnung mit den Anspruchs- und Abrechnungsgrundlagen für die kostenlosen Bürgertestungen veröffentlicht wurde, hat das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium mit einer Landesverordnung den organisatorischen und rechtlichen Rahmen für den weiteren Ausbau der Teststruktur in Nordrhein-Westfalen geschaffen.

Die neue Coronateststrukturverordnung (CoronaTeststrukturVO) regelt, dass die Kreise und kreisfreien Städte den Aufbau der Angebotsstruktur und die Beauftragung weiterer Teststellen koordinieren. Diese können sowohl Apotheken, Zahnarztpraxen, ärztlich oder zahnärztlich geführte Einrichtungen, medizinische Labore, Tierarztpraxen, Rettungs- und Hilfsorganisationen und weitere Anbieter (z.B. Drogerien), die eine ordnungsgemäße Durchführung garantieren, sein.

Die interessierten Einrichtungen müssen sich bis zum 19. März 2021 bei den örtlich zuständigen Gesundheitsämtern melden und versichern, dass sie die vom Ministerium festgelegten Mindeststandards erfüllen. Sie werden dann von den Gesundheitsämtern beauftragt und können umgehend neben den seit gestern abrechnungsberechtigten schon existierenden Teststellen und Arztpraxen mit dem Angebot kostenloser Bürgertestungen beginnen.

Die Abrechnung der Kosten der Tests und der Testdurchführung erfolgt durch die Kassenärztlichen Vereinigungen. Die Kosten trägt der Bund.

Alle Teststellen müssen dem Gesundheitsamt täglich die Zahl der vorgenommenen und der positiven Tests melden, um die Wirksamkeit der Testungen als Teil der verantwortungsvollen Öffnungsstrategie immer zeitnah einschätzen zu können.

Minister Laumann: „Mit der erlassenen Verordnung schafft Nordrhein-Westfalen sehr schnell nach Veröffentlichung der Bundesverordnung für alle Beteiligten Planungssicherheit. So kann in den Kommunen jetzt zügig der Ausbau der Teststruktur weitergehen. Diese Aufgabe ist eine weitere enorme Kraftanstrengung und es wird vermutlich nicht alles überall immer sofort reibungslos funktionieren. Ich bin aber überzeugt, dass die Testangebote einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Pandemie liefern werden. Mit ihnen können wir hoffentlich nach und nach weitere Öffnungsschritte unternehmen.“

Die Coronateststrukturverordnung findet sich hier: https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/210309_coronateststrukturverordnung.pdf

Mindestanforderungen an die Teststellen sind in diesem Dokument zusammengefasst:https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/210307_anlage_av_vorlaeufige_beauftragung_0.pdf

 

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Mayener St. Veit Park mit neuen Seniorenbänken bestückt

Mayen, 11.03.2021 – In den letzten Tagen wurden im St. Veit Park der Stadt Mayen neue Seniorenbänke installiert. Im Jahr 2020 konnte aufgrund der Corona-Pandemie kein Seniorenfest stattfinden. Die Seniorinnen und Senioren, ab dem 70. Lebensjahr, erhielten ein Schreiben der Stadtverwaltung Mayen bzgl. der Absage des Seniorenfestes. In diesem wurde unter anderem mitgeteilt, dass von dem Budget welches normalerweise für die Ausrichtung des Seniorenfestes geplant war, unter anderem Seniorenbänke angeschafft werden.

In Zusammenarbeit mit dem städtischen Betriebshof und der Komm Aktiv konnten diese Bänke nun erfolgreich in dem St. Veit Park aufgebaut und ausgerichtet werden. Anstatt das Seniorenfest zu planen bzw. zu organisieren übernahm die stätische Mitarbeiterin, Michaela Thoma, nun den organisatorischen Ablauf, wie Bestellung, Planung und Installation der Seniorenbänke.

Auch Laura Pauly, die zukünftig den Seniorenbeirat von städtischer Seite betreuen wird, hat tatkräftig dieses Projekt unterstützt und wird auch weiterhin beratend den Senioren zur Verfügung stehen.

„Es freut mich sehr, dass die Planung und die Installation der Bänke so reibungslos verlaufen ist. Nun gibt es eine weitere Möglichkeit, insbesondere für die Senioren, sich im St. Veit Park zurückzuziehen und die Natur zu genießen, “ so Oberbürgermeister Dirk Meid.

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„Können Sie morgen anfangen?“ – Großer Abschiedstag im Ratssaal von Mechernich

Mechernich, 11.03.2021 – Rita Werner startete 1992 zunächst als Schwangerschaftsvertretung bei den Mechernicher Stadtwerken – Bürgermeister, Vorgesetzte und Kollegen verabschiedeten die 64-Jährige und „treue Seele“ nach 29 Jahren feierlich im Ratssaal.

Die frischgebackene Ruheständlerin schwelgt in Erinnerung. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Gesucht wurde 1992 eine Schwangerschaftsvertretung. „Am Morgen des 1. Juli habe ich mich beworben und dann war ich gerade wieder zu Hause, rief Horst Müller, der damalige Personalchef an, und fragte: Können Sie denn morgen anfangen?“ Rita Werner, Ehefrau und Mutter von zwei Kindern, zögerte angesichts der neuen Herausforderung bei den Mechernicher Stadtwerken damals nur kurz.

„Es war nichts geregelt“, sagt sie heute rückblickend und schmunzelt. Innerhalb von nicht einmal 24 Stunden musste die Betreuung für die beiden Kinder organisiert und ein fahrbarer Untersatz für die Fahrt zur Arbeit gefunden werden. Aber wer „A“ sagt, müsse auch „B“ sagen, lautete schon damals ihr Motto. Als „jemand auf den man sich zu 100 Prozent verlassen kann“ wird sie heute noch von Kollegen zu Recht beschrieben.

Fast 29 Jahre blieb Rita Werner treu in Diensten, zog mit den Stadtwerken von der ehemaligen St-Barbara-Schule, Im Sande, ins sogenannte Wachter-Haus, das einstige private Domizil des Stadtdirektors in der Bergstraße, von da ins Alte Rathaus und später in den neu errichteten Verwaltungssitz.

Richtige Entscheidung

Jetzt wurde die 64-Jährige im Ratssaal von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Dezernent Ralf Claßen, Stadtwerke-Betriebsleiter Mario Dittmann, Teamleiter Dietmar Kluge, Kolleginnen und Kollegen feierlich in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. „Es wäre schön, wenn sie am Ende Ihres beruflichen Arbeitslebens zu dem Ergebnis kommen, es war damals eine richtige Entscheidung bei der Stadt anzufangen“, sagte Dr. Schick. „Auf jeden Fall“, dem sei durchaus so, bestätigte Werner dann auch gerne.

Zunächst startete die in Kalenberg geborene und lange schon mit ihrer Familie in Weyer lebende Werner als Schreibkraft der technischen und kaufmännischen Stadtwerke-Betriebsleiter. „Bänder und Platten“, bestimmten damals ihren Alltag. Sie saß in einem Büro mit vier Personen, vier Telefonen und eine Menge Publikumsverkehr.

„Die erste Zeit war schon hart“, erinnert sich Werner, weil: „Die Begriffe und die Materie waren fremd für mich.“ Doch sie biss sich durch und arbeitete sich ein. „Dann hat es Spaß gemacht!“ Was zunächst als Aushilfstätigkeit angedacht war, wurde schon drei Jahre später, 1995, zur Festanstellung. Als städtische Mitarbeiterin kümmerte sich stets sorgsam und sorgfältig um die grundlegenden Dinge, wie Kontenbereinigungen, Bescheide für die Hausanschlüsse und die Ausgabe notwendigen Inventars. Sie ist immer eine „treue Seele“, lobt sie auch ihr Teamleiter Dietmar Kluge.

Von 1973 an war Werner 17 Jahre lang bei den Lahmeyer-Werken (heute: Deutsche Mechatronics) beschäftigt, wo sie zuvor auch ihre kaufmännische Ausbildung absolviert hatte.

Am großen Abschiedstag im Ratssaal treiben sie gemischte Gefühle um: „Ich gehe mit Wehmut. Aber ich freue mich auf den Ruhestand“, so Werner. Unbestritten sei aber, dass sie gerne an die fast drei Jahrzehnte bei den Stadtwerken zurückdenkt: „Es war einfach eine schöne Zeit.“

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Projekt „1.000 Bäume“ Aachen: KiTa an der Bayernallee pflanzt regionalen Apfelbaum

Aachen, 11.03.2021 – Mit Spaten, Schaufel und Gießkanne hat sich die städtische KiTa an der Bayernallee am Dienstag, den 09. März, an die Gartenarbeit gemacht. Es war für die Kinder ein besonderer Tag: Alle Vorschulkinder  wollten bei der Pflanzung des Baumes mit dabei sein und anpacken. Für die meisten von ihnen war dies ein einmaliges Erlebnis: Denn nicht alle Kinder haben schließlich einen Garten und pflanzen regelmäßig Bäume – vor allem keine alte Aachener Apfelsorte wie den „Aachener Tafelapfel“.

1.000 Bäume für den Umwelt- und Klimaschutz

Im Rahmen des Projektes „1.000 Bäume – Jeder Baum zählt“ wurden in fünf KiTas der Stadt Aachen Bäume gepflanzt. Das Ziel: Gemeinsam wollen Schulen, Kindertagesstätten und Privatpersonen 1.000 Bäume in Aachen und Umgebung aufstellen oder säen. Das ambitionierte Projekt soll ein Zeichen für den Klimaschutz setzen und zur ökologischen Vielfalt beitragen.

Vorschulkindern Achtsamkeit nah bringen

Die städtische KiTa an der Bayernallee – bereits die dritte städtische KiTa, die einen Baum pflanzt — war von Anfang an begeistert von dem Projekt. Zusammen mit den Eltern wurden bereits viele Pflanzen und Sträucher auf eine große Grünfläche gesetzt, die im Frühling bunt und vielfältig blühen wird. Der Kindertagesstätte ist der achtsame Umgang mit der Natur und der Erhalt sowie Schutz der Umwelt besonders wichtig. „Wir wollen den Kindern Wertschätzung für die Natur vermitteln und sie als Vorbilder in die Schulen entlassen können“ erklären die Mitarbeiterinnen.  Dazu gehört, die kleinsten Dinge in der Umgebung wahrzunehmen und sein Umfeld mit einem aufmerksameren Blick zu betrachten. Dies lässt sich mit der Pflege eines selbst gepflanzten Baumes natürlich optimal erlernen. Außerdem fiel die Wahl der Baumsorte bewusst auf den alten „Aachener Tafelapfel“. Denn so wird der Aspekt der Regionalität und der heimischen Pflanzenkultur hervorgehoben.

Alles rund um den Apfelbaum

Erstaunlich viel wussten die Kinder über den Baum und die Schritte bis zum endgültigen Apfel. In den vergangenen Wochen waren Bäume und insbesondere Äpfel großes Thema in den Vorschulgruppen. Spielerisch, mit Bastelaktivitäten und einem tollen Buch, wurden die Kinder mit der Entwicklung des Apfelbaumes vertraut gemacht. So konnten die Kleinen bei der Bepflanzung die allermeisten Schritte mit aufzählen und danach selbst mithelfen. “Ein Apfelbaum wächst aus einem Apfelkern. Dieser muss aber erst in die feuchte Erde gelegt werden. Denn nur so kann sich eine Wurzel bilden! Mit ein wenig Geduld wachsen Knospen und im Frühling öffnet sich eine Blüte. Der nächste Schritt übernimmt dann die fleißige Biene oder auch der Wind und bestäubt die Blüte. Irgendwann verblüht sie, aber das ist gar nicht schlimm, denn an der Stelle entsteht ein Fruchtknoten. Tag zu Tag entwickelt  sich dieser und ein Apfel wachst heran“, erzählten die Vorschulkinder gemeinsam.

Neugier und Ungeduld überkommen

Ganz hellhörig und aufgeregt waren die Vorschulkinder als es endlich nach draußen zur Pflanzstelle ging. Bei der Gartenarbeit haben die Kinder auch über eigene Erlebnisse im Garten erzählt. „Ich habe schon mal einen Baum gepflanzt: Einen Pfirsichbaum mit Mama und Papa“, sagte ein Mädchen aus der Gruppe. Mit einer kleinen Schaufel fühlten sich die Kleinen wie richtige Gärtner. Alle durften einmal Erde in das Loch um den Baum schippen, damit dieser später auch schön fest steht. Zwischendurch hat ein Regenwurm die Aufmerksamkeit auf sich gezogen – so einfach und spannend ist die Natur. Zum Schluss wurde der Baum noch begossen und alle Projektbeteiligten an der KiTa erhielten als Zeichen einen leckeren kleinen Apfel.

Die Kinder freuen sich riesig auf den Baum und seine Äpfel: Sie können es kaum erwarten den Aachener Tafelapfel zu pflücken. Die Kleinen hoffen bereits diesen Sommer Äpfel an dem Baum sehen zu können. Aber: Ein Jahr wird es voraussichtlich doch dauern bis der erste Apfel groß genug ist und gegessen werden kann. Es braucht also noch etwas Geduld.

Bürgerstiftung der Sparkasse Aachen unterstützt
Die Projektschulen des Aachener Modells I (Ziel des Aachener Modells I ist die gezielte Förderung individueller Begabungen im Klassenverband, ergänzt durch außerschulische Angebote regionaler Kooperationspartner) haben am Tag des Baumes 2020 das Projekt „1.000 Bäume“ gestartet. Mitmachen können Schulen, Bildungseinrichtungen und Privatpersonen. Die Bürgerstiftung der Sparkasse Aachen unterstützt das nachhaltige Projekt in der Region.

Deutschlandweit, vielleicht sogar europaweit, sollen mindestens 1.000 Bäume gepflanzt werden. Die StädteRegion Aachen ist der Ausgangspunkt. Das Projekt regt Kinder sowie Erwachsene an, gemeinsam für das Klima tätig zu werden. Aktionszeitraum sind die Jahre 2020 bis 2021, die Pflanzzeit jeweils im Herbst und Frühling.

Projektziel
Das Klima verändert sich – und unsere Kinder erfahren täglich, dass die Zukunft auch in klimatischer Hinsicht Ungewissheit mit sich bringt. Medial vermittelte Diskussionen über den Klimawandel sind dabei nicht immer leicht zu verstehen. Gleichzeitig nehmen Kinder Aktionen wie „Fridays for future“ wahr und den Wunsch vieler Jugendlicher, etwas zu verändern. Die Projektverantwortlichen möchten Kinder über komplexe Zusammenhänge aufklären und Sachinformationen geben sowie für ein Engagement für die Umwelt sowie für Klima- und Artenschutz ermutigen.

Das aktive Baumpflanzen in der Schul- und KiTa-Gemeinschaft ist hierfür besonders geeignet, weil:

  • das Interesse an Bäumen bei Kindern sehr groß ist
  • die Bedrohung der Bäume durch Rodungen und Brände häufig in den Medien thematisiert wird
  • die Bedeutung der Bäume für die Luftreinigung und für ökologische Vielfalt veranschaulicht wird.

„1.000 Bäume“ ist somit ein kindgerechter Beitrag zur Nachhaltigkeit und zum gemeinschaftlichen Tun.

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SMK-Vorsitzender Lewentz tauscht sich mit Sportbünden aus

Region Eifel/Mainz, 11.03.2021 – Der Vorsitzende der Sportministerkonferenz (SMK), Roger Lewentz, hat sich im Gespräch mit dem Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Alfons Hörmann, dem Präsidenten des Landessportbundes Rheinland-Pfalz, Wolfgang Bärnwick, sowie die Präsidentinnen der Sportbünde der Pfalz, Elke Rottmüller, des Rheinlandes, Monika Sauer, und dem Präsident des Sportbundes Rheinhessen, Klaus Kuhn, dafür ausgesprochen, dem Sport schnellstmöglich wieder Perspektiven aufzuzeigen, um entsprechend den Vorgaben zur Corona-Bekämpfung, schrittweise wieder mehr Sportaktivitäten zu ermöglichen.

Die Sportministerkonferenz (SMK) hatte bei ihrer Sitzung vor der Ministerpräsidentenkonferenz Anfang März die Fortschreibung der durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) entwickelten Leitplanken ausdrücklich begrüßt und darin eine gute Grundlage im Hinblick auf die Trainings- und Wettkampfausübung in den über 90.000 Sportvereinen in der Corona-Pandemie gesehen. Die SMK hatte sich dabei für einen stufenweisen Wiedereinstieg in den Sport und vor allem für Ausnahmeregelungen für Kinder und Jugendliche ausgesprochen.

Themen im Austausch mit den Präsidentinnen und Präsidenten der Sportbünde waren neben der aktuellen Situation des Breiten- und Leistungssports auch die Nothilfe- und Unterstützungsprogramme des Landes Rheinland-Pfalz und des Bundes für die Vereine. Auch die Olympischen und Paralympischen Spielen 2021 in Tokio waren Themen.

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Pflege- und Senioren-Einrichtungen in NRW: Zeit ist reif für Lockerungen

Region Eifel/Düsseldorf, 11.03.2021 – Sowohl die Bewohnerinnen und Bewohner als auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Pflege- und Senioreneinrichtungen sind weitestgehend durchgeimpft. Nun steht die Frage nach Lockerungen im Raum.

Claudia Middendorf, Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten, äußert sich zur aktuellen Lage in den Einrichtungen:

„Ich freue mich, dass die Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtungen ihre Corona-Schutzimpfungen erhalten haben. Die damit verbundene Hoffnung auf Lockerungen in einem geregelten Maß hat sich bislang nicht erfüllt. Die verzweifelten Anrufe und Schreiben der Angehörigen zeigen mir: Die Stimmung droht zu kippen.

Am 23. Dezember des Vorjahres gab es 5.000 Corona-Infizierte in den nordrhein-westfälischen Pflege- und Seniorenheimen. Mit Stand vom 9. März 2021 sank die Zahl auf 339. Dieser Vergleich bestärkt den Druck, dass die Zeit für Lockerungen reif ist. Innerhalb der kleinen Einrichtungsgruppen müssen den Bewohnerinnen und Bewohnern vorsichtige Möglichkeiten zur Teilhabe durch Angebote in Aussicht gestellt werden. Weiter andauernde Isolationsmaßnahmen und Kontaktbeschränkungen führen zu nachvollziehbarem Unmut.

Meinem Appell nach Beendigung dieses Stillstands müssen Taten folgen! Selbstverständlich ist der Infektionsschutz ohne Frage weiterhin ein wichtiger Faktor in allen Lebensbereichen, aber auch die soziale Isolation birgt schwerwiegende gesundheitliche Folgen. Es geht hier um das Wohlbefinden einer hochbetagten und eingeschränkten Gruppe, die womöglich ihren letzten Frühling oder Sommer erlebt. Ich bin mir sicher, dass die Betroffenen Änderungen bei den Einschränkungen mit einem Glanz in den Augen und einem Lächeln quittieren würden.“

Hinweis:

Die Dialogstelle, die durch das Büro der Landesbeauftragten betreut wird, ist Ansprechpartner für Pflegebedürftige, Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen. Die Dialogstelle ist unter folgenden Kontaktdaten erreichbar:

E-Mail:            dialogstelle@lbbp.nrw.de

Telefon:          (0211) 855-4780

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Auch mit Abstand ein guter Anlaufpunkt in Kreuzau

Kreuzau, 11.03.2021 – Die Jugendberatungsstelle Kreuzau und die Offene Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinde Kreuzau sind auch in diesen Pandemiezeiten ein guter Anlaufpunkt für Kinder, Jugendliche und Eltern, wenn es um Probleme und Sorgen geht.

Das Angebot umfasst:

  • Individuelle Kontaktaufnahme über WhatsApp, Telegram, Messenger, E-Mail und andere soziale Netzwerke
  • die Möglichkeit, Sorgen anzusprechen und persönliche Beratung am Telefon (Handy/ Festnetz) zu erhalten
  • „Walk and Talk“: Persönliche Beratung vor Ort (draußen/ im Freien) bei Spaziergängen etc.
  • Hilfestellung und bei Bedarf Vorschläge zu Problemlösungen im familiären Bereich
  • Kontaktvermittlung, Beratung und Begleitung zu anderen sozialen Einrichtungen
  • Spiele- und Bücherausleihe vor dem Jugendraum in Kreuzau nach Absprache und nach jeweils gültiger Corona-Vorschrift
  • Hilfe bei der Suche von Ausbildungsstellen, Schul- und Praktikumsplätzen und beim Schreiben von Bewerbungen

Bei Interesse oder Bedarf melden Sie sich gerne bei:

Offenen Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinde Kreuzau
Lisa Palm, Tel. 0176 10181088, lisa.palm@kreuzau.de

Jugendberatungsstelle Kreuzau vom Sozialwerk Dürener Christen
Sigrid Wilwers, Tel.0151 22017793 oder Jana Henning, Tel. 0171 8688454
jugendberatungkreuzau@sozialwerk-dueren.de

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„Eifel e-Bike“ startet ab Sommer im Kreis Euskirchen

Euskirchen, 10.03.2021 – Klimafreundliche Mobilität: Kreis Euskirchen und RVK setzen zusammen mit „nextbike“ ab Sommer 2021 ein flächendeckendes E-Bike-Verleihsystem auf / Land fördert über Programm „Mobil.NRW“

Das flächendeckende E-Bike-Verleihsystem wird ab Sommer 2021 mit rund um die Uhr verfügbaren E-Bikes im Kreis Euskirchen in allen kreisangehörigen Städten und Gemeinden zur Verfügung stehen. Der Zuschlag für die Lieferung und den Betrieb des neuen Mobilitätsangebotes ging im Auftrag der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) nach EU-weiter Ausschreibung jetzt an das Unternehmen „nextbike“ aus Leipzig.

Anfang des Jahres 2020 bewarb sich der Kreis Euskirchen erfolgreich mit der Projektidee beim Förderwettbewerb „Mobil.NRW – Modellvorhaben innovativer ÖPNV im ländlichen Raum“ des Ministeriums für Verkehr des Landes NRW. Mit der praktischen Umsetzung wurde anschließend die RVK als kommunales, kreiseigenes ÖPNV-Unternehmen beauftragt. Die RVK hatte 2019 und 2020 bereits zwei gleichartige e-Bike-Systeme in ihren Verkehrsgebieten rechts- wie linksrheinisch erfolgreich implementiert. Im linksrheinischen RVK e-Bike-Projekt war Weilerswist bereits mit eingebunden. Nun folgt zur Jahresmitte 2021 die Erweiterung des Systems auf den gesamten Kreis Euskirchen.

Dabei entsteht ein Netz von 13 festen, voll-automatisierten Verleihstationen für Pedelecs, mit einer Flotte von insgesamt zunächst 135 Rädern, die rund um die Uhr als klimafreundliche Mobilitätsalternative zur Verfügung stehen werden.

Die neuen E-Bike-Stationen werden an ÖPNV-Haltestellen im Kreis Euskirchen entstehen. Es handelt sich dabei um ÖPNV-Knotenpunkte, die zukünftig gegebenenfalls mit weiteren Maßnahmen zu Mobilstationen ausgebaut werden:

  • Bad Münstereifel, Bahnhof
  • Blankenheim, Wald Bahnhof
  • Dahlem, Bahnhof
  • Derkum, Bahnhof
  • Euskirchen, Bahnhof
  • Euskirchen, Kuchenheim (Bahnhof)
  • Hellenthal, Busbahnhof
  • Kall, Bahnhof
  • Mechernich, Bahnhof
  • Nettersheim, Bahnhof
  • Schleiden, Gemünd-Mitte
  • Zülpich, Stadtmitte

Landrat Markus Ramers: „Der Kreis Euskirchen ist fest entschlossen, die Mobilitätswende aktiv voran zu treiben. Das neue Verleihsystem ‚Eifel e-Bike‘ wird hierzu einen wichtigen Beitrag leisten. Ich freue mich sehr, dass wir dieses tolle Mobilitätsangebot ab dem Sommer zusammen mit der RVK und nextbike und Dank der finanziellen Förderung durch das Land NRW den Pendler*innen und Bürger*innen im Kreis sowie natürlich auch unseren zahlreichen Gästen zur Verfügung stellen können.“

RVK-Geschäftsführer Marcel Frank ergänzt: „Jetzt wird die Sache im wahrsten Sinne des Wortes rund. Nachdem Weilerswist mit dem linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis bereits 2019 in die E-Bike-Pedale treten konnte, haben wir ab Sommer ein flächendeckendes System, von dem die Nutzer*innen profitieren werden.“

Die Pedelecs stellen ein attraktives und klimaschonendes Mobilitätsangebot als Alternative zum Pkw dar und stärken somit den Umweltverbund aus ÖPNV und Radverkehr. Durch ihre elektrische Tretunterstützung mit einer Geschwindigkeit von bis zu 25 km/h erleichtern die Räder gerade in der Eifelregion die Überbrückung größerer Entfernungen und anspruchsvoller Topographien. Kernzielgruppen des Angebotes sind die ÖPNV-Pendler sowie insbesondere an Wochenenden und Feiertagen die Freizeitradler und Touristen. Die Ausleihe kann per Smartphone-App, über das VRS e-Ticket oder klassisch telefonisch erfolgen.

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Monoklonale Antikörper gegen Corona-Viren – Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr-Ahrweiler bietet Hilfe

Bad Neuenahr-Ahrweiler, 10.03.2021 – Patientinnen und Patienten, die positiv auf Corona getestet wurden und ein hohes Risiko haben, sehr schwer an COVID-19 zu erkranken oder sogar daran zu versterben, „bieten wir jetzt eine Therapie an, mit der ein schwerer Krankheitsverlauf verhindert oder abgeschwächt werden kann“, freut sich Prof. Dr. Jörg Heller, der Chefarzt der Inneren Medizin/Gastroenterologie.

Diese Patienten erhalten im Krankenhaus Maria Hilf eine Infusion mit monoklonalen Antikörpern, die die Viren im Körper blockieren und so dafür sorgen, dass sie sich nicht weiter ausbreiten können. „Alle Patienten, die wir bislang mit diesem Medikament behandelt haben, litten unter schweren Vorerkrankungen. Sie alle bekamen nach der Infusion keine oder nur leichte Symptome einer COVID-19-Erkrankung“, sagt Dr. Jens Koopmann, Oberarzt der Inneren Medizin/Gastroenterologie.

Voraussetzung für die Wirksamkeit dieser Therapie ist jedoch, dass die Patientinnen und Patienten die Infusion in einem sehr frühen Krankheitsstadium erhalten. Ideal sei der Zeitraum bis zu drei Tagen nach dem positiven Testergebnis, denn dann ist es noch möglich, die Menge der nachweisbaren Viren mit Hilfe der monoklonalen Antikörper stark zu reduzieren und so die Erkrankung aufzuhalten.

Das Bundesministerium für Gesundheit hat 20.000 Dosen dieses – offiziell noch nicht zugelassenen – Medikamentes gekauft, um es als individuellen Heilversuch zur Behandlung von Patientinnen und Patienten mit schweren Vorerkrankungen zur Verfügung zu stellen. „Wir freuen uns sehr, dass wir unseren besonders gefährdeten Patientinnen und Patienten, dieses Medikament jetzt anbieten können“, so Prof. Heller.

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Tourismus

Touristische Anlaufstelle in der Stadthalle Alsdorf

Alsdorf, 10.03.2021 – An einem kommunalen Infopoint im Vorfoyer der Stadthalle in Alsdorfs Zentrum an der Annastraße können sich jetzt Besucher der Stadt über touristische Angebote – von Sehenswürdigkeiten in der Region bis Wander- und Radtouren – informieren. Digital oder ganz klassisch mit anhand von Karten und Flyern zum Mitnehmen.

Initiiert und umgesetzt wurde das touristische Info-Tool von der Grünmetropole e.V., der die touristische Initiative „Aachener.Land“ – das ist ein Zusammenschluss von Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath, Würselen und Eschweiler – angehört. Ein 55 Zoll großer Touch-Screen-Monitor im Eingangsbereich bietet dem Anwender die Möglichkeit, das facettenreiche Angebot in der Region abzurufen und neben interessanten News und Fakten rund um Freizeit und Tourismus auch ganz pragmatisch Tipps und Ratschläge zum Wandern und Radfahren auf verschiedenen Routen mit Interessantem aus Geschichte und Gegenwart zu entdecken.

Alsdorfs Bürgermeister und Vorsitzender der Grünmetropole und der Initiative „Aachener.Land“, Alfred Sonders, sowie Grünmetropole-Geschäftsführer Thomas König hatten die Stadthalle als Standort für den kommunalen Infopoint ausgewählt: „Die Stadthalle ist zentral gelegen und offen für die Besucher. Von hier aus kann man die nähere und weitere Umgebung als Startpunkt für verschiedene Touren optimal erkunden“, sagt Bürgermeister Sonders. Neben der Tourist-Info im Energeticon an der Konrad-Adenauer-Allee ist der Infopoint in der Stadthalle eine zweite digitale Servicestelle für Besucher der Stadt Alsdorf und die Region. (apa)