Kategorien
Wirtschaft

Plakatkampagne von AWstark! erfolgreich gestartet

Ahrweiler, 12.03.2021 – Plakate mit einer schlagfertigen Botschaft fallen auf und bleiben im Kopf. Mit einer strukturierten Plakatkampagne ist die Standortinitiative AWstark! in das neue Jahr gestartet. An ausgewählten öffentlichen Verkehrspunkten entlang der Bundesstraße 9 (B 9) sowie an weiteren signifikanten Standorten wirbt AWstark! für den Wohn- und Wirtschaftsstandort Kreis Ahrweiler.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler: „Mit einer gezielten Großflächenwerbung an ausgewählten Verkehrshotspots möchten wir gezielt den Pendlerverkehr ins Augen fassen und auf den Kreis Ahrweiler mit seinen vielfältigen Arbeitgebern aufmerksam machen.“ Einen besonderen Mehrwert für die Unternehmen gibt es auch, wie der Landrat ergänzt: „Die Markenlogos der Partnerunternehmen von AWstark! finden sich auf den Plakaten wieder, sodass die Fachkraft gleich die Auswahl zwischen mehreren attraktiven Arbeitgebern aus der Region hat.“

Die Plakatkampagne stellt einen weiteren wichtigen Baustein in der Marketingstrategie von AWstark! dar, wie Tino Hackenbruch, Leiter der Kreiswirtschaftsförderung berichtet: „Getreu dem Motto „Der beste Werbebotschafter für die Region sind die Bürgerinnen und Bürger selbst“ ist bereits im vergangenen Jahr ein Großteil der weiterführenden Schulen im Kreis Ahrweiler mit Werbebannern flächendeckend ausgestattet worden. Auch ist die Kampagne in allen Rathäusern des Kreises und über dem Haupteingang der Kreisverwaltung prominent platziert.“ Die Marketingkampagne wird in den nächsten Wochen an weiteren herausragenden Orten in der Region und darüber hinaus fortgesetzt.

AWstark! ist die gemeinsame Initiative der Kreiswirtschaftsförderung, Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz und der Kreishandwerkerschaft/ Handwerkskammer Koblenz. Ziel der Kampagne ist es, Fachkräfte und Unternehmer auf den Wohn- und Wirtschaftsstandort Kreis Ahrweiler aufmerksam zu machen und Fachkräfte zu gewinnen. Weitere Informationen unter www.aw-stark.de.

Kategorien
Tourismus

Die Burg Stolberg und das Museum Zinkhütter Hof öffnen die Pforten – Zutritt mit Voranmeldung

Stolberg, 12.03.2021 – Mit Terminanmeldung kann die Burg Stolberg ab Sonntag, 14. März und das Museum Zinkhütter Hof ab Dienstag, 16. März 2021 unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen wieder besucht werden.

Hierzu wurden sowohl in der Burg als auch im Museum Zinkhütter Hof Möglichkeiten geschaffen, um auf eigene Faust Burg-Abenteuer zu erleben und frische Museumsluft zu schnuppern

Auf der Burg Stolberg gibt es einen ausgeschilderten Rundgang für die Besucherinnen und Besucher. Mit einem neugestalteten Flyer können alle Geheimnisse der Burg in Eigenregie entdeckt werden. Für Familien mit Kindern ist die Burg-Rallye mit spannenden Aufgaben eine spielerische Abwechslung. Kulturliebhabern steht in der Zeit vom 14. bis 28. März die Artibus- Ausstellung No. 2 „Achim Kegel & Friends present Pop Art & more“ in der Burggalerie zur Verfügung. Weitere Informationen unter www.stolberg-erleben.de

Die Zeit der Schließung ist im Museum Zinhütter Hof ebenfalls nicht ungenutzt geblieben: den Besucherinnen und Besuchern werden Tablets zur Ausleihe angeboten, so dass mit einer eigens entwickelten App das Haus erforscht werden kann. Zur besseren Orientierung wurde ein farbiges Leitsystem installiert.

Auch für Familien gibt es eine interaktive, erlebnisreiche Museumsrallye auf den ausleihbaren Tablets. Auf der auf Internetseite www.zinkhuetterhof.de finden Interessierte zudem unter der Rubrik „Digitales Museum“ kleine Videos, die „Appetit“ auf das Museum machen.

Die Terminanmeldung für die Burg Stolberg erfolgt über die Stolberg Touristik. In der Zeit von Montag bis Freitag von 10:00 bis 17:00 Uhr werden- mit mindestens einem Tag Vorlaufzeit- die Termine auf der Burg vergeben. Die Burg kann donnerstags bis samstags von 15:00 bis 18:00 Uhr und sonntags von 12:00 bis 15:00 Uhr besichtigt werden.

Anmeldungen bitte an die Stolberg Touristik, Tel. 02402/ 999 00 80 oder per Mail: touristik@stolberg.de

Die Terminanmeldung für das Museum Zinkhütter Hof erfolgt direkt über das Museum.

Anmeldungen bitte an: Petra Grüttemeier, Tel. 02402/ 90 31 310 oder per Mail: Petra.gruettemeier@museumstolberg.de

Kategorien
News

Neue Corona-Teststruktur-Verordnung schafft Planungs-Sicherheit für weitere Testzentren in StädteRegion Aachen

StädteRegion Aachen, 12.03.2021 – Auf Basis der
Bundestestverordnung hat das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium mit einer Landesverordnung den organisatorischen und rechtlichen Rahmen für den weiteren Ausbau der Teststruktur geschaffen. Die neue Corona-Teststrukturverordnung regelt, dass die Kreise und kreisfreien Städte den Aufbau der Angebotsstruktur und die Beauftragung weiterer Teststellen koordinieren. Dies können sowohl Apotheken, Zahnarztpraxen, ärztlich oder zahnärztlich geführte Einrichtungen, medizinische Labore, Tierarztpraxen, Rettungs- und Hilfsorganisationen und weitere Anbieter (z.B. Drogerien) sein, die eine ordnungsgemäße Durchführung garantieren.

Neben den bekannten Testzentren in Aachen

  • auf dem Bendplatz,
  • in der Blondelstrasse und
  • am Tivoli

gehen heute, Freitag 12.03.2021 folgende Testzentren in Betrieb:

  • Testzentrum am Aachener Waldfriedhof,
  • Vialife an der Rosenquelle in Aachen-Burtscheid,
  • Foyer der Dreifachsporthalle an der Jülicher Straße in Baesweiler,
  • Bockreiter-Zentrum auf dem Ferdinand-Schmetz-Platz 2 in Herzogenrath,
  • Ehemalige Hauptschule an der Walter-Scheibler-Straße in Monschau,
  • Evangelisches Gemeindezentrum in der Rosentalstraße 12 in Roetgen,
  • Ehemaliges Cafe „Sahneschnitte“ in der Rathausstraße 1 (Rathauspassage) in Stolberg,
  • Vialife „Campus Bardenberg“ in Würselen,
  • HBF Aachen auf dem Vorplatz,
  • BF Aachen Rothe-Erde,
  • HBF Eschweiler neben dem Reisebüro,
  • HBF Stolberg neben dem Kiosk Rhenaniastraße.Die Liste der Testzentren wird laufend ergänzt. Ziel ist die Sicherstellung einer ortsnahen Versorgung. Mit mobilen Testzentren in Bussen werden zusätzlich letzte „weiße Flecken“ versorgt. Diese starten am 18.03.2021.

Die Testverordnung des Bundes legt fest, dass Bürgerinnen und Bürger, die ihren Wohnsitz oder ständigen Aufenthaltsort im Bundesgebiet haben, sich mindestens einmal pro Woche im Rahmen der Verfügbarkeit von Testkapazitäten testen lassen können. Bei einem positiven Testergebnis soll die Möglichkeit einer sofortigen PCR-Bestätigungstestung bestehen. Mindestens ist dies in Kooperation mit einer anderen ortsnahen

Teststelle sicherzustellen. Ziel muss der Eingang des PCR-Tests beim Labor spätestens am nächsten Werktag nach dem PoC-Test sein.

In der kommenden Woche werden weitere 17 Testzentren an den Start gehen, darunter auch zwei in Alsdorf: So eröffnet die Apotheke am Denkmalplatz ein Schnelltestzentrum im alten Möbelhaus am Denkmalplatz und die Glück-Auf-Apotheke, Bahnhofstraße 12 in Alsdorf, eröffnet ein Drive-Through-Testzentrum hinter der Apotheke.

Mit mobilen Testzentren in Bussen werden zusätzlich letzte „weiße Flecken“ versorgt. Diese starten am 18.03.2021. Eine vollständige Liste der Testzentren, die nächste Woche eröffnen, wird voraussichtlich schon am morgigen Freitag veröffentlicht.

Die Testverordnung des Bundes legt fest, dass Bürgerinnen und Bürger, die ihren Wohnsitz oder ständigen Aufenthaltsort im Bundesgebiet haben, sich mindestens einmal pro Woche im Rahmen der Verfügbarkeit von Testkapazitäten testen lassen können. Die Abrechnung der Kosten erfolgt durch die Kassenärztliche Vereinigung. Die Kosten trägt der Bund. Um die Wirksamkeit der Testungen als Teil der Öffnungsstrategie immer zeitnah einschätzen zu können, müssen alle Teststellen dem Gesundheitsamt täglich die Zahl der vorgenommenen Tests melden. Die positiven Testergebnisse werden dem Gesundheitsamt namentlich genannt. So kann sichergestellt werden, dass Betroffene nach einem positiven Schnelltest auch einen PCR Bestätigungstest machen.

Mit Hilfe einer Software kann man künftig die nächstgelegene Teststelle finden, Termine vereinbaren und sein Ergebnis erfahren. Die Adresse der Internetseite wird noch bekannt gegeben. Bis dahin kann jede Bürgerin und jeder Bürger auch ohne Termin zum Schnelltestzentrum kommen.

Interessierte Anbieter, die die vom Ministerium festgelegten Mindeststandards erfüllen, können sich noch bis zum 19. März 2021 beim Gesundheitsamt melden. Bei Bedarf werden sie vom Gesundheitsamt beauftragt und können dann umgehend neben den schon existierenden, abrechnungsberechtigten Teststellen kostenlose Bürgertestungen durchführen. Ziel ist die Sicherstellung einer ortsnahen Versorgung.

Kategorien
News

Oberbürgermeister Dirk Meid informierte sich über das Fledermaus-Quartier auf dem Mayener Grubenfeld

Mayen, 12.03.2021 – 50.000 Fledermäuse waren einer der Gründe warum Oberbürgermeister Dirk Meid und Mitarbeiterin der Pressestelle Jennifer Bohse in den letzten Tagen den Bierkeller auf dem Mayener Grubenfeld besuchten. Denn die Fledermäuse sind nicht mehr lange in ihrem Winterquartier. Dr. Andreas Kiefer – ehemaliger Projektleiter der NABU in Mayen und Fachbereichsleiter Uwe Hoffmann, zeigten am Abend dem Stadtchef und er Mitarbeiterin den Bierkeller um dort die nachtaktiven Tiere in ihrem Lebensraum zu beobachten. So wurden an zwei Stellen der Höhle die verschiedensten Fledermausarten gesichtet, darunter auch die Art – großes Mausohr. Sie zeigten, woran man die unterschiedlichen Arten erkennt.

Die unterirdischen Mühlsteingruben im Mayener Grubenfeld stellen in ihrer Gesamtheit eines der bedeutendsten Fledermausquartiere Mitteleuropas dar. Betrachtet man die Stollen in Mayen und Mendig (nur 7 km Luftlinie auseinander) gemeinsam, so sind sie in der Bundesrepublik Deutschland einzigartig, es gibt keine anderen Fledermausquartiere mit einer nur annähernden Artenvielfalt und Individuenzahl.

Immer am letzten Samstag im August laden NABU und das Team vom „Eifelmuseum“ zur BatNight in die Erlebniswelten Grubenfeld ein. Im letzten Jahr musste die BatNight aufgrund der Corona-Pandemie leider abgesagt werden.

„Ich hoffe, dass wir in diesem Jahr wieder die Möglichkeit haben gemeinsam mit der NABU die BatNight durchzuführen und Kindern mit ihren Eltern die Möglichkeit zu bieten sich über das Fledermausquartier zu informieren “, so, Oberbürgermeister Dirk Meid.

Mehr Informationen unter: https://www.mayen.de/kultur-tourismus/eifelmuseum/erlebniswelten-grubenfeld/mayener-grubenfeld/

Kategorien
News

Zusätzlicher Impfstoff für die Grenzkreise – Land NRW reagiert auf Appell der Kreise

Euskirchen, 12.03.2021 – Landrat Ramers: „Je mehr Impfdosen wir erhalten, umso stärker können wir der Ausbreitung des Virus entgegenwirken“. Die Grenzkreise zu den Nachbarländern Belgien und Niederlande dürfen auf mehr Impfstoff hoffen. Die NRW-Landesregierung hat zugesagt, dass der am 10. März zusätzlich von der EU angekündigte Impfstoff „prioritär Grenzregionen“ zur Verfügung gestellt wird. Landrat Markus Ramers zeigte sich sehr erfreut: „Mit dieser Zusage würdigt das Land die besondere Situation der Grenzkreise.“

Am 9. März hatten die Kreise Borken, Euskirchen, Heinsberg, Kleve und Viersen sowie die Städteregion Aachen ans Land appelliert, zusätzliche Impfdosen in die besonders belasteten Regionen an der Grenze zu den Niederlanden und Belgien zu liefern. Grund: In den Nachbarländern bewegen sich die Inzidenzen seit Wochen auf einem vielfach höheren Niveau als in Deutschland.

Diesem Appell hat das Land nunmehr schnell entsprochen, da man den Grenzverkehr auch in Pandemiezeiten aufrechterhalten wolle. „Die Europäische Kommission hat am 10. März angekündigt, vier Millionen zusätzliche Dosen BioNTech-Pfizer-Impfstoff europaweit zur Verfügung zu stellen, die für den Einsatz in Hotspots und insbesondere in Grenzregionen gedacht sind. Als Landesregierung werden wir den nordrhein-westfälischen Anteil an diesen – sowie eventuell anderen zusätzlichen Impfdosen – prioritär Grenzregionen zur Verfügung stellen“, heißt es im Schreiben an Landrat Ramers, der sich sehr über die schnelle Antwort des Landes freute: „Wir alle haben das gemeinsame Interesse, dass der Grenzverkehr weiterhin möglichst reibungslos und störungsfrei bestehen bleiben kann. Je mehr Impfdosen wir erhalten, umso stärker können wir der Ausbreitung des Virus entgegenwirken. Auch wenn wir aktuell eine eher niedrige Inzidenzzahl haben, ist das ja keine Garantie für die Zukunft. Daher danke ich dem Land für die rasche Zusage, die angekündigten zusätzlichen Impfdosen für die Grenzregionen zu verwenden.“

Kategorien
Tourismus

Land unterstützt UNESCO Natur- und Geopark Vulkaneifel mit rund 127.000 Euro

Daun/Trier, 12.03.2021 – Sieben Naturparks gibt es in Rheinland-Pfalz. Bei diesen handelt es sich um großräumige Gebiete, die eingerichtet wurden, um die Interessen des Landschafts- und Naturschutzes und die Erschließung für Erholungssuchende aufeinander abzustimmen. Zudem soll die Regionalentwicklung durch die Parks gefördert werden. Der UNESCO Natur- und Geopark Vulkaneifel liegt wie alle anderen Naturparks des Landes im Zuständigkeitsbereich der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord.

Im vergangenen Jahr wurde dieser mit rund 127.000 Euro unterstützt. Insgesamt flossen in die sieben Naturparks mehr als 800.000 Euro. „Es ist wichtig, die Naturparks finanziell zu unterstützen, damit die Verantwortlichen dort handlungsfähig bleiben“, sagt Uwe Hüser, der Präsident der SGD Nord. „Gerade mit Blick auf den Klimawandel und auf künftige Generationen sollten wir unser Möglichstes tun, um die biologische Vielfalt zu sichern und die Natur zu schützen.“ Daher werde das Land die sieben Naturparks im Zuständigkeitsbereich der SGD Nord im Jahr 2021 sogar mit 1,5 Millionen Euro unterstützen.

Die finanziellen Mittel des Landes werden Jahr für Jahr genutzt, um die Landschaft in den Parks zu pflegen und zu entwickeln. Hierdurch soll eine naturnahe und naturverträgliche Erholung sichergestellt werden. Ein wichtiges Projekt ist auch die Umweltbildung. „Insbesondere Kindern soll auf diesem Weg der Zugang zur Natur ermöglicht und ein verantwortungsvoller Umgang mit dieser vermittelt werden“, erklärt SGD-Nord-Vizepräsidentin Nicole Morsblech, die die Abteilung Raumordnung, Naturschutz und Bauwesen leitet. Der Naturpark Vulkaneifel besteht seit 2010. Er liegt auf dem Gebiet der Landkreise Vulkaneifel, Cochem-Zell und Bernkastel-Wittlich. Mit einer Fläche von rund 98.000 Hektar ist er der größte Naturpark im Land. Zudem ist er seit 2015 auch als „UNESCO Global Geopark“ anerkannt.

Kategorien
Top-Themen

Erklärung zu Corona-Hilfen – Abschlags-Zahlungen starten heute wieder

Region/Berlin, 12.03.2021 – Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ( BMWi ) äußerte sich heute morgen zu den Corona-Hilfen. Zu den Verdachtsfällen bei den Corona-Hilfen erklärt eine BMWi-Sprecherin:

  1. Die Abschlagszahlungen für die Corona-Hilfsprogramme werden heute wieder aufgenommen. Diese mussten zuvor aufgrund von Betrugsfällen kurzfristig angehalten werden. Die regulären Auszahlungen waren zu keinem Zeitpunkt unterbrochen. Somit ist sichergestellt, dass alle Auszahlungen ab heute wieder vollumfänglich erfolgen.
  2. Die kurzzeitige Unterbrechung der Abschlagszahlungen war rechtlich geboten und notwendig, um im Austausch mit den strafrechtlichen Ermittlungsbehörden, aber auch dem BSI und dem Bundesfinanzministerium Unregelmäßigkeiten zu prüfen und Vorkehrungen zu treffen, um die Wiederholung derartiger Betrugsversuche künftig zu verhindern.
  3. Mit Stand heute Morgen wurden seit November 2020 bereits rund 9,6 Mrd. Euro an Hilfen an die Betroffenen überwiesen. Bei der November- und Dezemberhilfe sind damit bereits 96 Prozent der Abschlagszahlungen auf den Konten der Empfänger. Die weitere Auszahlung der November- und Dezemberhilfe wird nun von den Ländern vorgenommen. Das reguläre Auszahlungsverfahren liegt seit 12.01.2021 bei der Novemberhilfe und seit 1.2.2021 bei der Dezemberhilfe bei den Ländern. Bei der Neustarthilfe wurden mit Stand heute Morgen 88.913 Anträge gestellt mit einem Volumen von 528 Millionen Euro. 493 Millionen Euro und damit knapp 94 Prozent der beantragten Summe sind auch hier bereits ausgezahlt.
Kategorien
Wirtschaft

Blitzumfrage der IHK Aachen: Unternehmen warten seit Monaten auf Hilfe

Aachen, 12.03.2021 – Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen unterstützt Unternehmen beim Re-Start nach dem Corona-Lockdown und hat dafür betroffene Betriebe aus den Bereichen Handel, Hotel- und Gaststättengewerbe, Freizeitwirtschaft und Dienstleistungen befragt.

Ergebnis: Die Hälfte der Befragten gibt an, immer noch auf die volle Auszahlung der November- beziehungsweise Dezember-Hilfen zu warten. Auch hat bisher nur jeder fünfte Antragsteller eine Zahlung der Überbrückungshilfe III erhalten. „Die schleppende Auszahlung ist inakzeptabel. Die Betroffenen stehen mit dem Rücken zur Wand und müssen die beantragten Corona-Hilfen umgehend erhalten“, fordert Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen. Darüber hinaus müsse weiteren notleidenden Betrieben der Zugang zu finanziellen Förderungen unbürokratisch ermöglicht werden.

Seit Beginn der Corona-Pandemie haben viele der von den verordneten Schließungen betroffenen Unternehmen und Selbstständigen erhebliche Umsatzeinbußen oder gar komplette Umsatzausfälle zu verkraften. Ihre finanziellen Reserven sind aufgebraucht, während Verbindlichkeiten weiterlaufen. Erschwerend kommt hinzu, dass in einigen Fällen geschlossene Betriebe keinerlei Förderung beantragen können, da sie durch das Raster des staatlichen Hilfsnetzes fallen. Wer zum Beispiel im vergangenen Sommer ein Nagelstudio gegründet hat, geht bei den Hilfen leer aus. Die IHK Aachen fordert deshalb eine breite Auslegung und schnelle Umsetzung des geplanten Härtefall-Fonds.

Auch Betriebe, die durch die Corona-Pandemie Umsatzausfälle knapp unterhalb der 30-Prozent-Schwelle erlitten haben, können keine Überbrückungshilfen beantragen. „Die Politik muss dringend nachbessern, denn ein unverschuldeter längerer Umsatzausfall ist auch in dieser Höhe existenzbedrohend“, warnt Bayer. „Deshalb fordert die IHK Aachen, dass die Überbrückungshilfe III auch unterhalb der 30-Prozent-Marke Förderungen für betroffene Unternehmen und Selbstständige bietet.“

Jeder dritte Teilnehmer der Blitzumfrage gibt an, über die Corona-Hilfen hinaus weitere Unterstützung für den Re-Start zu benötigen. „Die betroffenen Unternehmer brauchen eine Anschubfinanzierung, damit ihnen der Re-Start gelingt“, fordert Bayer. Außerdem habe die aktuelle Befragung gezeigt, dass die Unternehmer noch nicht alle Nachbesserungen der Corona-Hilfen kennen. So können sie im Rahmen der Überbrückungshilfe III bis zu 90 Prozent Förderung erhalten, wenn sie zum Beispiel in Hygienemaßnahmen, Luftreinigung oder Digitalisierung von Geschäftsprozessen investieren. Um die Fördermöglichkeiten besser publik zu machen, bietet die IHK Aachen ein breites Informationenangebot für ihre Mitglieder an: von Newslettern über Webinare bis hin zu persönlichen (digitalen) Gesprächen. Nähere Informationen erhalten Interessierte unter www.aachen.ihk.de oder telefonisch unter 0241 – 44600.

Kategorien
News

Erste kreisweite Corona-Schnelltests ab heute in der Stadt Euskirchen möglich!

Euskirchen, 12.03.2021 – Im Stadtgebiet Euskirchen sind ab sofort kostenlose Corona-Schnelltests für Bürgerinnen und Bürger möglich. Ab dem heutigen Freitag werden im Testzentrum von Privatdozent Dr. Dr. Raschke in der Klosterstraße 1 montags bis freitags von 8.00 bis 20.00 Uhr Testungen angeboten. Um telefonische Anmeldung unter der Rufnummer 02251 1259060 wird gebeten, um Wartezeiten möglichst zu vermeiden. Ein entsprechender Internetauftritt befindet sich im Aufbau.

Darüber hinaus sind Gespräche von Stadt und Kreis mit weiteren Institutionen weit fortgeschritten, so dass evtl. noch in der kommenden Woche weitere Testzentren sowohl stationär, als auch mobil und als Drive-In starten können.

Kategorien
News

Thorsten Loosen ist neuer Büroleiter der Verbandsgemeinde-Verwaltung Daun

Daun, 12.03.2021 – Thorsten Loosen ist seit 1. März 2021 neuer Büroleiter der Verbandsgemeindeverwaltung Daun. Loosen ist in der Verbandsgemeinde Daun bereits seit 2014 als Leiter der Bauabteilung tätig. „Thorsten Loosen bringt nicht nur genügend Erfahrung, Elan und die nötige Qualifikation mit, sondern er kennt die Strukturen der Verwaltung, die Mitarbeiter und die Verbandsgemeinde.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, so Bürgermeister Thomas Scheppe. Mit der Nachbesetzung des Büroleiters wurde bewusst gewartet, bis der neue Bürgermeister im Amt ist. Die Nachbesetzung dieser Schüsselposition erfolgte durch einen mehrstufigen Auswahlprozess. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung und die vielfältigen Aufgaben“, so der neue Büroleiter Thorsten Loosen.