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Infektionsgeschehen im Kreis Ahrweiler nimmt besorgniserregende Entwicklung

Ahrweiler, 16.03.2021 – Impfstopp von Astrazeneca hat erhebliche Auswirkungen. Auch in der dritten Sitzung des Kreis- und Umweltausschusses (KUA) in diesem Jahr ist die Corona-Pandemie das beherrschende Thema. Denn nach wie vor ist das Infektionsgeschehen im Kreis diffus und die Infektionswerte haben sich seit Anfang Februar auf einem hohen Niveau eingependelt und mit dem heutigen Tag den Inzidenzwert von 100 überschritten. Der dem KUA vorgelegte Sachstandsbericht informiert über das Pandemiegeschehen im Kreis:

Zum Stichtag 15. März 2021 wurden im Kreis Ahrweiler rund 16.500 Impfungen durchgeführt – davon 11.000 Erst- und 5.500 Zweitimpfungen. Der Impfverordnung des Bundes folgend erhielten ausschließlich Personen mit höchster und hoher Priorität eine Impfung. Der Kreis liegt somit bei einer Impfquote von 8,5 Prozent der Erstimpfungen (Biontech/ Pfizer und AstraZeneca) und damit auch weiterhin über dem Landesdurchschnitt von 8,0 Prozent sowie dem Bundesdurchschnitt von 7,4 Prozent. Mit 4,2 Prozent liegt der Kreis zudem über der Quote der Zweitimpfungen von Land (3,5 Prozent) und Bund (3,3 Prozent).

Die mobilen Impfteams des DRK haben im Auftrag des Landes bis Ende Februar alle Pflege- und Senioreneinrichtungen und in diesem Zusammenhang rund 3100 Impfberechtigte mit Erst- und Zweitimpfungen versorgt. Seit Anfang des Monats werden alle Einrichtungen erneut durch mobile Impfteams aufgesucht, um Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Personal ein Impfangebot zu machen, die während der Erstimpfungen verhindert oder noch nicht aufgenommen waren.

Darüber hinaus haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der mobilen Impfteams seit Anfang März mit den Erstimpfungen in den Einrichtungen der Eingliederungshilfe begonnen. Den Anfang machten das „Haus Alexander“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie das „Haus Domizil“ in Bad Breisig. Weitere Einrichtungen folgen.

Der überwiegende Teil der Schutzimpfungen im Kreis Ahrweiler wird derzeit im Landesimpfzentrum in Grafschaft-Gelsdorf durchgeführt. In einer Eilmeldung teilten gestern die Bundesregierung und in der Folge das Land mit, dass die Corona-Impfungen mit dem Impfstoff AstraZeneca vorsorglich bis auf Weiteres ausgesetzt würden. Der Impfstopp gelte unverzüglich und solle zunächst bis zum 21. März gelten. Die erfolgten Terminregistrierungen blieben erhalten.

Dies hat auf die Organisation der Schutzimpfungen im Kreis erhebliche Auswirkungen: Alle Pläne hinsichtlich der Vollauslastung des Impfzentrums, die jederzeit in Grafschaft-Gelsdorf möglich wäre, sind nicht mehr einzuhalten. Derzeit gibt es keinerlei verlässliche Lieferinformationen in Bezug auf Impfstoffmengen, sodass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Impfzentrums auf Verständnis in der Bevölkerung hoffen.

Infektionsgeschehen im Kreis Ahrweiler

Das Infektionsgeschehen im Kreis hat in der vergangenen Woche eine besorgniserregende Entwicklung genommen: Mit dem heutigen Tag, 16. März, übersteigt der Inzidenzwert im Kreis die Hundertermarke (7-Tage-Inzidenz/100.000 Einwohner von 108). Neben der bereits aktuell geltenden Allgemeinverfügung werden weitere erhebliche Einschränkungen auf Grundlage der 17. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz (17. CoBeLVO) für das öffentliche Leben erforderlich, sofern sich der Inzidenzwert im Kreis Ahrweiler an drei aufeinanderfolgenden Tagen weiterhin auf einem Niveau von über 100 bewegt.

Von Neuinfektionen betroffen sind nach wie vor alle acht Kommunen des Kreises sowie alle Altersgruppen. Die Verteilung der Infizierten ist bei Männern und Frauen nahezu identisch.

Die zunehmende Verbreitung der deutlich ansteckenderen Virusvarianten von SARS-CoV-2 verschärft die Situation zusätzlich. So wurden nach der britischen Coronavirus-Variante, die erstmals am 31. Januar im Kreis nachgewiesen wurde, in der vergangenen Woche (7. bis 14. März) auch die ersten beiden Infektionen mit der südafrikanischen Variante B.1.351 in der Kreisstadt durch ein Labor bestätigt. Stand 16. März konnte somit in bislang insgesamt 210 Fällen eine Mutation durch ein Labor bestätigt werden. Für die Betroffenen bedeutet ein Nachweis verschärfte Absonderungsmaßnahmen.

Im Kreis werden bis auf Weiteres vorsorglich alle positiven COVID-19-Proben des Gesundheitsamtes auf Mutationen hin untersucht. Nach der derzeit gültigen Coronavirus-Surveillance-Verordnung des Bundes müssten es gerade einmal fünf Prozent aller Proben sein. Die Ergebnisse liegen in der Regel innerhalb von drei bis fünf Tagen vor und werden sonntags mit den tagesaktuellen Corona-Fallzahlen  durch die Kreisverwaltung veröffentlicht.

Freiwillige Tests gut angenommen

Im Rahmen des vom Bundesgesundheitsministeriums Anfang März kurzfristig ausgerufenen Angebots „Testen für alle“ wurde auch im Kreis Ahrweiler die notwendige Test-Infrastruktur dezentral durch die DRK-Ortsvereine aufgebaut. Alle freiwilligen Helferinnen und Helfer wurden der Priorität 1 der Impfkategorien zugeordnet und, wenn gewollt, geimpft. In der ersten Woche (7. bis 14. März) der kostenlosen Bürgertestungen wurden so bereits 1243 Schnellteste durchgeführt. Hierbei wurden zwölf Personen positiv getestet und an das Gesundheitsamt zur Einleitung weiterer Maßnahmen gemeldet.

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Wirtschaft

Mit Blau-Gelber Power durch die „Grüne Hölle “ Nürburgring

Meuspath/Nürburgring, 16.03.2021 – Das Haupt Racing Team und Bilstein bauen ihre strategische Partnerschaft in der neuen Motorsportsaison weiter aus. Im Rahmen der Zusammenarbeit tritt Bilstein auf der Nürburgring-Nordschleife als offizieller Technik-Partner des Teams aus Meuspath in Aktion. Ein Mercedes-AMG GT3 von HRT wird dabei im markanten blau-gelben Bilstein-Komplettdesign antreten. Damit setzt sich die seit dem vergangenen Jahr sichtbare und langfristig angelegte Kooperation beider Unternehmen auch 2021 nahtlos fort.

  • Haupt Racing Team und Bilstein bauen strategische Partnerschaft aus
  • Bilstein als offizieller Technik-Partner in der Grünen Hölle an Bord
  • Mercedes-AMG GT3 in blau-gelbem Bilstein-Komplettdesign

Zu Jahresbeginn setzten das Haupt Racing Team und Bilstein bereits ein Ausrufezeichen: Beim 24-Stunden-Rennen von Dubai, das traditionell die internationale Motorsportsaison einläutet, erzielte der blau-gelbe Mercedes-AMG GT3 #4 von HRT Bilstein den dritten Platz im hochklassig besetzten Startfeld. Der Podiumserfolg markiert den vorläufigen Höhepunkt einer Partnerschaft, die 2020 beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring begonnen hatte und in dieser Saison weiter ausgebaut wird. Für die bevorstehenden Herausforderungen in der Grünen Hölle der Nürburgring-Nordschleife gehen HRT und Bilstein nun eine noch engere Bindung ein.

So wird Bilstein unter anderem bei der diesjährigen Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) als offizieller Technik-Partner mit an Bord sein. Im Zuge dieser strategischen Kooperation geht das Haupt Racing Team mit einem Mercedes-AMG GT3 in den blau-gelben Unternehmensfarben des Fahrwerkspezialisten an den Start. Als Highlight der Nordschleifen-Saison 2021 ist ein gemeinsamer Einsatz beim legendären 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring – inklusive des im Vorfeld stattfindenden Qualifikationsrennens – geplant. Auch hier wird Bilstein als sichtbarer On-Car-Partner von HRT fungieren.

Hubert Haupt, Team-Besitzer HRT
„Wir sind sehr glücklich, die Partnerschaft mit Bilstein auf ein neues Level zu heben. Unsere Zusammenarbeit verlief bei den bisherigen Highlight-Events stets reibungslos und war auch bereits von sportlichem Erfolg gekrönt. Auf diesem vielversprechenden Fundament wollen wir aufbauen und gemeinsam mit Bilstein zahlreiche weitere Spitzenresultate erzielen. Auf uns wartet eine Saison voller spannender Herausforderungen, in der wir so viele Punkte und Siege wie möglich einfahren wollen. Einen erfahrenen und ausgewiesenen Branchen-Experten wie Bilstein an unserer Seite zu haben, ist hierbei ein großes Plus und hilft uns, unsere hohen Ziele in der Grünen Hölle zu realisieren.“

Dr. Peter Klaus Kirner, CEO thyssenkrupp Bilstein GmbH
„Wir freuen uns, gemeinsam mit dem Haupt Racing Team in die neue Saison zu starten und unser Engagement weiter zu verstärken. Wir sind sehr stolz, dass das erfolgreiche Mercedes-AMG Customer Racing Team auf unsere Produkte setzt und damit regelmäßig aufs Podium fährt. Mit unseren Hochleistungs-5-Wege-Dämpfern möchten wir weiterhin einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg leisten und dafür sorgen, dass auch 2021 das Team wieder ganz vorne mitfährt. Wir freuen uns auf tolle Momente und die gemeinsame weitere Entwicklung an unserer „Home base“. Wir werden alles dafür tun, um neben der NLS vor allem auch beim prestigeträchtigen 24-Stunden-Rennen gemeinsam ganz oben zu stehen.“

Über HRT
HRT steht für HAUPT RACING TEAM. Die Vorbereitung der Einsätze und Fahrzeuge erfolgt unweit des Nürburgrings von Meuspath aus. Unternehmenssitz der Haupt Racing Team GmbH ist Grünwald bei München. Eigentümer des Teams ist der Rennfahrer und Unternehmer Hubert Haupt. Neben dem Motorsport ist Haupt vor allem als erfolgreicher Projektentwickler bekannt. Mit seiner Immobilien Holding realisiert er im süddeutschen Raum hochwertigste Wohn- und Gewerbekonzepte – von innovativen Gebäuden bis hin zu kompletten Stadtteilen.

Über Bilstein
BILSTEIN ist der Spezialist für besonders leistungsfähige Stoßdämpfer und Fahrwerke. Auf Augenhöhe mit weltweiten Premium-Automobilherstellern entwickelt BILSTEIN innovative State-of-the-Art Fahrwerks- und Stoßdämpfer-Technologien für die Erstausrüstung. Traditionell ist das Unternehmen auch im internationalen Motorsport zuhause. Zahlreiche Rennsiege sowohl im Breiten- als auch im absoluten Spitzensport rund um den Globus sprechen für Performance made by BILSTEIN. Die außergewöhnliche Expertise und die in der OE-Entwicklung und im Rennsport gewonnenen Erfahrungen kommen unmittelbar dem Aftermarket zugute: Beim Serienersatz hält BILSTEIN ein breites Produkt-Portfolio in Erstausrüsterqualität bereit. Im Sortiment für den Performance Aftermarket finden Trackday-Fahrer und Tuning-Fans Hochleistungsdämpfer und leistungsstarke Sport- und Gewindefahrwerke zur Fahrwerkoptimierung.

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Zülpich richtet kommunales Corona-Schnelltest-Zentrum in Schwerfen ein

Zülpich, 16.03.2021 – Es ist nicht das erste Mal seit Beginn der Corona-Pandemie, dass Städte- und Gemeindeverwaltungen vor große Herausforderungen gestellt werden. Wieder einmal ist es der beispielhaften  Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung, ortsansässigen Vereinen und Geschäftspartnern zu verdanken, dass Zülpich ein eigenes Schnelltestzentrum bekommt. Voraussichtlich ab Freitag, den 19. März 2021 werden im Schützenheim in Schwerfen kostenlose Schnelltests für Bürgerinnen und Bürger angeboten. Interessierte können sich von montags bis freitags täglich zwischen 12 Uhr und 15 Uhr und auch samstags einem Corona-Schnelltest unterziehen. Die genauen Samstags-Öffnungszeiten werden zeitnah auf der Webseite der Stadt Zülpich bekannt gegeben. Betreiberin des Zentrums ist die Stadt Zülpich.

Aktuell laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Bürgermeister Ulf Hürtgen ist froh, so schnell und unkompliziert gemeinsam mit der ortsansässigen Marienborn gGmbH und der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Schwerfen eine Lösung gefunden zu haben. „Wir suchen stets nach neuen Möglichkeiten, die schwierige Zeit für unsere Bürgerinnen und Bürger zu erleichtern,“ sagt Bürgermeister Ulf Hürtgen. „Daher freuen wir uns sehr, dass wir mit dem Kooperationspartner Marienborn und zahlreichen ehrenamtlichen Helfern verlässliche Partner und mit der Schützenhalle Schwerfen geeignete Räumlichkeiten gefunden haben, um die Schnelltests durchzuführen.“ Ein großer Dank geht auch an die Schwerfener Schützen, die ihre Räumlichkeiten unkompliziert zur Verfügung stellen. „Die Schützenhalle eignet sich hervorragend für die Schnelltests. Hier ist die entsprechende Infrastruktur, wie sehr gute Parkmöglichkeiten, sanitäre Anlagen und ausreichend große Räumlichkeiten, gegeben“, sagt Paul Karle, Geschäftsbereichsleiter bei der Stadtverwaltung Zülpich und Verantwortlicher für den Bereich Ordnungsangelegenheiten. „Schutzausrüstung für die Helfer vor Ort und eine große Anzahl an Schnelltests sind von uns bereits verbindlich bestellt worden“, so Karle weiter.

Wichtige Infos für Bürgerinnen und Bürger:

Die Landesregierung sieht einen kostenfreien Test pro Woche für jede Bürgerin und jeden Bürger vor.

Mit FFP2- oder medizinischer Maske und Personalausweis kann jeder nach Schwerfen kommen und sich testen lassen. Die Stadtverwaltung Zülpich appelliert hier nach wie vor an die Einhaltung der Abstands- und Hygienemaßnahmen und an einen respektvollen Umgang miteinander.

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, nur zum Schnelltestzentrum zu kommen, sofern keine Symptome wie Fieber, trockener Husten oder eine Störung des Geruchs- oder Geschmackssinns vorliegen. In diesem Fall sollte direkt telefonisch ein Arzt kontaktiert oder die DRK-Corona-Hotline 02251 15800   gewählt werden.

Ablauf des Tests:

Der Besuch des Schnelltestzentrums ist ohne Termin möglich. Die Tests werden durch geschultes Personal durchgeführt.

Nach dem Test erhält jeder eine schriftliche Bescheinigung über Datum und Zeit der Test-durchführung samt Ergebnis.

Im Falle eines positiven Testergebnisses erhält der Getestete eine Einladung zu einem PCR-Test sowie alle weiteren notwendigen Informationen zum Verhalten und der weiteren Vorgehensweise vom Gesundheitsamt des Kreises Euskirchen.

Anfahrt: 

Schützenhalle Schwerfen (Eingang linke Seite)
Am Schützenhaus 1
53909 Zülpich-Schwerfen

Der Weg zur Schützenhalle ist ausgeschildert.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln:

Die Busse der RVK-Linien 810, 811 und 984 fahren über Schwerfen.

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Weitere 2,6 Millionen Euro für die Brohltalbahn

Brohltal/Mainz, 16.03.2021 – Die Sanierung der Brohltalbahn geht weiter: Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt den Erhalt der Strecke mit weiteren 2,6 Millionen Euro. Das hat Verkehrsminister Dr. Volker Wissing bekannt gegeben. Die älteste bundeseigene Eisenbahn in Rheinland-Pfalz wird damit fit gemacht für die Zukunft.

„Die Brohltalbahn wird seit vielen Jahren mit hohem ehrenamtlichen Einsatz für touristischen Verkehr vor allem von historischen Zügen genutzt und von der VG Brohltal stark unterstützt. Die Bahn ist vorbildlich in die touristische Servicekette eingebunden. Die Fördermittel des Landes ermöglichen nun, die Strecke auf einen neuen Stand zu bringen. Wir wollen, dass der Eisenbahnverkehr in unserem Bundesland gestärkt und weiter ausgebaut wird“, sagte Verkehrsminister Dr. Volker Wissing.

Nachdem die VG Brohltal für die Brohltalbahn im August 2020 als erstes Projekt aus dem Fördertopf des Landes für nicht bundeseigene Eisenbahninfrastrukturen ohne täglichen SPNV bereits 4,69 Millionen Euro für die Sanierung der rund 17 Kilometer langen Strecke von Brohl-Lützing bis nach Engeln erhalten hat, unterstützt das Land nun die weiteren Bauabschnitte.

„Mit dieser weiteren Förderung ist der dauerhafte Erhalt der Brohltalbahn als älteste noch in Betrieb befindliche nicht bundeseigene Eisenbahn in Rheinland-Pfalz gesichert, die mit der Unterstützung aus der Region und der vielen ehrenamtlichen Unterstützer auch sicher noch viele erfolgreiche und unfallfreie Betriebsjahre vor sich haben wird“, so Wissing.

Das Land Rheinland-Pfalz übernimmt weitere 2,6 Millionen Euro (rund 85 % der Gesamtkosten in Höhe von 3,1 Millionen Euro) für die Erneuerung des Verbindungsgleises inklusive des Überwerfungsbauwerks über die linke Rheinstrecke zwischen dem Personen- und dem Güterbahnhof der Brohltalbahn sowie der dortigen Anlagen.

Insbesondere die Erneuerung des weithin sichtbaren Kreuzungsbauwerks über die stark befahrene linke Rheinstrecke stellt dabei eine große Herausforderung dar. Für die Arbeiten wie die Erneuerung der Widerlager des Bauwerks, das Ein und Ausheben der zu sanierenden Stahl-Fachwerkkonstruktion und die Sanierung und Stabilisierung der Dammbauwerke ist eine enge Abstimmung und Verzahnung mit Baustellen der DB Netz AG notwendig.

Die zu sanierenden Infrastrukturanlagen haben eine besondere Bedeutung für die Brohltalbahn. Im Güterbahnhof der Brohltalbahn werden u. a. die Container mit Phonolit, die vom Steinbruch in Brenk auf der Schiene kommen, mit einem mobilen Umschlaggerät auf den LKW umgeladen. Zudem werden über diese Anlagen seit einigen Jahren im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit Kreuzfahrtunternehmen auf dem Rhein direkte und durchgehende touristische Fahrten auf der Brohltalbahn angeboten, die sehr gut angenommen werden.

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Freie Veytalschule Satzvey ist jetzt anerkannt als Waldorfschule für die Nordeifel

Mechernich-Satzvey, 16.03.2021 – Die Schule darf ihr großes Namensschild am Gebäude austauschen. Hinter der vielleicht profan anmutenden Nachricht steckt ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte der Freien Veytalschule Satzvey. Mit dem neuen Aushängeschild wird eine ambitionierte Vision Wirklichkeit. Ab sofort ist die Mechernicher Einrichtung offiziell vom Bund der Waldorfschulen aufgenommen und darf endlich den Namen „Waldorf Nordeifel – Freie Veytalschule Satzvey“ tragen.

Mit Mut, Engagement und Beharrlichkeit hat die 2013 von einer Handvoll ambitionierter Eltern initiierte Freie Veytalschule Satzvey ihr seinerzeit formuliertes Ziel erreicht. Basis für die offizielle Anerkennung seien die ausgesprochen guten Beurteilungen der Schule, die sich bereits von Beginn an der anthroposophischen Pädagogik nach Rudolf Steiner verschrieben hat, berichtet Schulleiter Willy Gemünd, der bis zu seiner Pensionierung auch die Katholische Grundschule in Kommern (KGS Kommern) leitete. Er ist in Satzvey tageweise im Einsatz, dennoch nicht minder erfreut: „Es ist eine Qualitätsauszeichnung, die uns stolz macht.“

„Wachsende Nachfrage“

Svenja Spittmann, Mit-Initiatorin und Verwaltungsleitung, freut sich über die Anerkennung, die auch in konkreten Zahlen greifbar ist: „Wir haben seit Jahren eine wachsende Nachfrage.“ Aktuell zähle die Schule rund 150 Schüler und insgesamt 30 Mitarbeiter, darunter 16ehrer und 6 OGS Mitarbeiter. 2016 ist die schulische Einrichtung mit einer 1. und 2. Klasse gestartet und biete nun mit der Sekundarstufe 1 bereits erfolgreich die Weiterführung an. Auch die Ausgestaltung der Oberstufe sei längst in Planung.

„Gemeinsam. Lebendig. Lernen“, lautet das Credo der Veytalschule, mit dem sie ihre Positionierung in der Schullandschaft vorangetrieben und verdichtet habe, so Spittmann weiter. Die Gemeinschaft der Eltern und Förderer habe stets an das Zukunftsprojekt geglaubt. Die Satzveyer Schule ist die erste anerkannte Einrichtung dieser Unterrichtsphilosophie in der Nordeifel. Sie setzt auf Lernen ohne Druck, Noten und Sitzenbleiben.

„Ich bin sehr froh, dass wir die Anerkennung für die Waldorfschule erhalten haben“, würdigte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der die Entwicklung von Beginn an begleitet und in seinen Bereichen auch gefördert hat, die Ernennung: „Für unsere Stadt ist die Schule bedeutsam, weil wir damit ein Angebot in Mechernich haben, was uns durchaus von anderen Schulträgern oder Kommunen unterscheidet. Das Engagement der Eltern, Lehrer und Mitstreiter in der privaten Schule ist großartig.“

Jetzt gilt es, für die weiterwachsende Schule Lehrkräfte zu finden. „Durch die Erweiterung um weitere Klassen werden aktuell dringend Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer für die Primarstufe 1 und die Sekundarstufe 1 für das kommende Schuljahr 2021/22 gesucht“, so Gemünd. Der Waldorflehrplan sei durch die Bezirksregierung Köln genehmigt. Partnerschaften pflegt die Schule mit der Waldorfschule „Michaeli“ in Köln und der Alanus-Hochschule in Alfter bei Bonn. Auch vor der Aufnahme in den Waldorfbund unterrichtete die Schule streng nach den Vorgaben und der Philosophie der Waldorfschulen. Nun darf sie den Titel aber auch im Briefkopf führen.

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Top-Events

Oliver Jaksch neu im Ensemble der Burgfestspiele Mayen

Mayen, 16.03.2021 – „Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.“ Das sang schon John Lennon – und auch die Burgfestspiele hatten den Plan, die Spielzeit 2021 mit genau demselben Ensemble zu feiern, wie es für die Saison 2020 vorgesehen war. Aber das Leben kam dazwischen, und so hat der dem Festspielpublikum bestens bekannte Dejan Brkic die Möglichkeit bekommen, für ein langfristiges Engagement zu einer großen Musicalproduktion nach Hamburg zu gehen. Die Festspiele verabschieden den Kollegen ein bisschen wehmütig und wünschen ihm viel Glück und Erfolg in der Hansestadt.

Die entstandene Lücke konnte mit dem wunderbaren neuen Kollegen Oliver Jaksch gefüllt werden. Nach seiner Schauspielausbildung arbeitete der gebürtige Tiroler zunächst als freier Schauspieler an Theatern in Innsbruck, Bregenz und Berlin. 1997 wurde er festes Ensemblemitglied zuerst am Staatstheater Braunschweig, später am Badischen Staatstheater Karlsruhe sowie an der Landesbühne Hannover und dem Theater für Niedersachsen in Hildesheim. Seit 2009 arbeitet er wieder frei – u.a. am Schauspiel Frankfurt, am Nationaltheater Mannheim, an der Oper Kiel, an den Theatern Regensburg, Heilbronn, Würzburg, Gießen, Fürth und Karlsruhe sowie bei den Burgfestspielen Jagsthausen. Dort spielte er den Jake in den „Blues Brothers“ und bereits zweimal den Götz im „Götz von Berlichingen“.  2011 erhielt er für seine Interpretation der Rolle den Publikumspreis. Neben seiner Bühnentätigkeit arbeitet Oliver Jaksch auch bei Film- und Fernsehproduktionen, er ist beispielsweise des Öfteren im „Tatort“ zu sehen.

„Ich genieße im Freilichttheater vor allem das Ursprüngliche daran – Theater wird aufs Wesentliche reduziert und der Kontakt zum Publikum ist viel enger“, sagt Oliver. Er kennt die Eifel noch nicht und freut sich darauf, eine neue Ecke Deutschlands zu erkunden und kennenzulernen. Auf der Bühne wird das Publikum ihn in PENSION SCHÖLLER und in „KUNST“ erleben. Mehr Informationen zu den Festspielen finden Sie unter https://www.burgfestspiele-mayen.de

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Fahnen wehen auf Halbmast: Die StädteRegion Aachen gedenkt der Corona-Toten. Die ersten verstarben vor einem Jahr.

StädteRegion Aachen, 16.03.2021 – Vor genau einem Jahr, am 16. März 2020, sind in der StädteRegion Aachen die ersten beiden Menschen in Zusammenhang mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) gestorben. Es handelte sich damals um zwei Männer aus Aachen und Würselen. Inzwischen sind (Stand 16. März 2021) insgesamt 481 Menschen gestorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Deutschlandweit sind es über 73.000.

Gemeinsam mit den Bürgermeisterinnen, den Bürgermeistern und der Aachener Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen hat Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier gestern im Rahmen einer Konferenz dieser Toten und ihrer Angehörigen gedacht. „Beinahe 500 Tote sind eine erschütternde Zahl, hinter der sich rund 500 Einzelschicksale verbergen. 500 Menschen, die mit dem Leben gerungen und diesen Kampf am Ende verloren haben. Unser tiefempfundenes Mitgefühl gilt allen Angehörigen, die gehofft und gebangt haben, und die jetzt von Schmerz, Trauer und Fassungslosigkeit umgeben sind, zumal viele Menschen völlig unerwartet aus dem Leben gerissen wurden“, so die Teilnehmenden der Konferenz unisono.

Zu Ehren der Toten und ihrer Angehörigen wehen heute vor den Rathäusern und auch vor dem Haus der StädteRegion Aachen die Fahnen auf Halbmast. Die Fahnen sind Ausdruck der Trauer. Sie sollen daran erinnern, wie wichtig es gerade jetzt ist, dass die Starken auf die Schwachen Rücksicht nehmen und sich solidarisch verhalten.

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Ostern „virtueller Jahresempfang für alle Bürger“ in Mechernich

Mechernich, 16.03.2021  – Der Jahresempfang der Stadt Mechernich, der üblicherweise im zeitigen Frühjahr in der Aula des Schulzentrums vor 500 stellvertretend für alle Bürger geladenen Gästen stattfindet, fällt 2021 Corona zum Opfer.

Stattdessen gibt es nun einen „virtuellen Jahresempfang“ für alle Bürger im Internet (www.mechernich.de), der in der Karwoche und damit rechtzeitig vor Ostern freigeschaltet werden soll. Dort kann man dann die Jahresansprache von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick zusammen mit seinem Ostergruß als Rückblick und Ausblick auf dem You-Tube-Kanal der Stadt ansehen, aber auch anhören und lesen.

Ralf Claßen während seiner Ansprache im Minidisplay der Filmkamera von Steff Tucholke, Agentur ProfiPress, die die Beiträge für den „virtuellen Jahresempfang der Stadt Mechernich für alle Bürger“ aufnimmt und schneidet. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Außerdem wird beim „virtuellen Jahresempfang“ ein Bericht zur gemeinnützigen Mechernich-Bürgerstiftung mit einem Aufruf zu Solidarität und Zusammenhalt in der Krise des Stiftungsvorsitzenden Ralf Claßen ausgestrahlt.

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick will eine ermutigende Zwischenbilanz zur Lage der Stadt ziehen, in der er auch Haushalt, Bauentwicklung, Kindergarten- und Bildungssituation und das Stadtentwicklungskonzept für den Kernort Mechernich anspricht sowie die weitere Entwicklung auf den Dörfern.

Der Chef der Stadtverwaltung wird auch Position beziehen zur aktuellen Situation und zur Krisenbewältigung speziell in Mechernich. Der erste Bürger will Mut machen und den Menschen den Rücken stärken. Ebenso spricht Verwaltungsdezernent und Mechernich-Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen von in der Corona-Zeit neuentdeckten gemeinsamen Werten und alter Solidarität in der Bergmannsstadt sowie von der Hilfs- und Unterstützungsbedürftigkeit einer zunehmend großen Zahl von Mitmenschen.

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Wie ist ein Leben mit Defibrillator und Schrittmacher?

Region/Mayen-Koblenz, 16.03.2021 – Chefarzt des Ev. Stift St. Martin informiert am 18. März in einem Online-Vortrag. Viele Herzerkrankungen können heute mit dem Einsetzen eines Defibrillators oder eines Schrittmachers geheilt werden und die Patienten leben im Anschluss meist beschwerdefrei. Trotzdem haben viele Patienten zunächst Angst und viele offene Fragen, wenn es um das Implantieren eines Fremdkörpers geht.

Wann man sich für eine der beiden Möglichkeiten entscheiden sollte und welche Beeinträchtigungen entstehen können, weiß Dr. Dietmar Burkhardt, Chefarzt der Inneren Medizin – Kardiologie im Ev. Stift St. Martin. Um hierüber zu informieren und Fragen zu beantworten hält er am Donnerstag, 18. März, zwischen 17 und 18 Uhr einen Online-Vortrag, an dem Interessierte teilnehmen können.

Der Online-Vortrag ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“.

Wie kann man mitmachen?

Sie können sich ganz einfach bis zum 16. März anmelden. Hierfür schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Thema des Vortrages im Betreff an veranstaltungen@gk.de. Für die Teilnahme benötigen Sie ein internetfähiges Endgerät mit Lautsprecher (PC, Laptop, Tablet, Handy). Über alles weitere informieren wir Sie dann rechtzeitig vor der Veranstaltung per Mail. Eine Übersicht aller Veranstaltungsangebote im März gibt es unter www.gk.de/infos-zum-corona-virus/.

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Zülpichs Bürgermeister Ulf Hürtgen lädt zur digitalen Bürgermeister-Sprechstunde am 18. März ein

Zülpich, 16.03.2021 – Zülpichs Bürgermeister Ulf Hürtgen möchte auch in Zeiten des Lockdowns den Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern halten. Neben den üblichen, gut genutzten Kontaktmöglichkeiten, wie z.B. Telefon und Mail, findet die Bürgermeistersprechstunde im März deshalb erstmalig in digitaler Form statt.

Bürgermeister Ulf Hürtgen lädt daher am Donnerstag, 18. März 2021 zwischen 15:00 und 18:00 Uhr zu einer Videokonferenz über „Zoom“ ein. Mit „Zoom“ ist es möglich, einen virtuellen Warteraum einzurichten, aus dem die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Sprechstunde einzeln zum Gespräch mit dem Bürgermeister aufgerufen werden. Für die Teilnahme an der Sprechstunde ist ein internetfähiger Computer mit Kamera und Mikrofon, ein Smartphone oder ein Tablet nötig.

Die Teilnahme an der digitalen Sprechstunde ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich unter der E-Mail-Adresse buergermeister@stadt-zuelpich.de im Vorzimmer des Bürgermeisters anmelden. Sie bekommen dann eine E-Mail mit einem Link und einer Uhrzeit, zu der das Gespräch stattfinden soll. Ebenso wie bei der Präsenz-Sprechstunde ist die Teilnehmerzahl begrenzt, die Plätze werden nach Maileingang vergeben. Bei Bedarf werden aber weitere digitale Termine vergeben, so dass alle Anliegen gehört werden.