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Bürgertelefon am 24. März und Online-Sprechstunde mit Bürgermeisterin Nadine Leonhardt

Eschweiler, 22.03.2021 – Die nächste telefonische Sprechstunde – Bürgertelefon – mit Bürgermeisterin Nadine Leonhardt findet statt am Mittwoch, dem 24.03.2021, in der Zeit von 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr. Während dieser Zeit steht sie den Bürgerinnen und Bürgern unter der Rufnummer (02403) 71-334 für Anliegen telefonisch zur Verfügung.

Die nächste Online-Sprechstunde findet statt am Dienstag, dem 30.03.2021, in der Zeit von 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr. Während dieser Zeit haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, über das Smartphone, Tablet oder den PC mit der Bürgermeisterin in Kontakt zu treten. Ab 16.30 Uhr kann man sich in die Online-Sprechstunde einwählen und befindet sich in einem virtuellen Warteraum. Nacheinander wird man dann „hereingelassen“ und kann persönlich mit Frau Bürgermeisterin Leonhardt sprechen. Den Link zur Teilnahme finden Sie auf der Startseite der Internetseite www.eschweiler.de.

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Digitale Berufs-Orientierung des Rotary-Club mit Schüler*innen der BBS Wittlich

Wittlich, 22.03.2021 – Der Rotary-Club Mittelmosel bewegt bereits seit 1963 einiges im Landkreis Bernkastel-Wittlich. Seit mehreren Jahren bietet er Schüler*innen der Oberstufe der Wittlicher Gymnasien die Möglichkeit, sich in einer Veranstaltung zur Berufsorientierung mit erfahrenen Führungskräften auszutauschen.

In diesem Jahr musste die Veranstaltung in ihrem bewährten Format coronabedingt leider ausfallen – doch Herausforderungen machen erfinderisch! Wenn die Schüler*innen in diesem Jahr nicht ins Casino in Wittlich zur Berufsorientierung des Rotary-Club kommen können, dann kommen die Führungskräfte regionaler Unternehmen eben zu den Lernenden der BBS Wittlich nach Hause oder in die Schule – und zwar virtuell! Seit Mitte Januar plante Volker Klassen, der stellvertretende Leiter des Rotary-Club Mittelmosel, Initiator und Organisator der digitalen „Berufsorientierung mit dem Rotary-Club Mittelmosel“, gemeinsam mit Sabine Weber, der Abteilungsleiterin der Vollzeitklassen der berufsbildenden Schule für Technologie und Umwelt in Wittlich, die Veranstaltung.

„Die Möglichkeit, Nachwuchskräfte für die Region zu gewinnen sowie den Übergang zwischen Schule und Beruf zu erleichtern, ist eine der großen Stärken der Berufsorientierung des Rotary-Club. Umso mehr freuen wir uns, dass die BBS Wittlich dafür gewinnen und ihren Schüler*innen diese tolle Chance geben konnte!“ zieht Volker Klassen nach der gelungenen Veranstaltung ein Fazit.

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Schlüssel-Übergabe an der Euskirchener Gesamtschule

Euskirchen, 22.03.2021 – Nach eineinhalb Jahren Sanierungs- und Bauzeit, durfte der Schulleiter der Gesamtschule Euskirchen, Thomas Müller, den „Hausschlüssel“ des Gebäudes der ehemaligen Paul-Gerhardt-Grundschule entgegennehmen. Bürgermeister Sacha Reichelt sowie der erste Beigeordnete Alfred Jaax und die stellvertretende Betriebsleiterin des Zentralen Immobilienmanagements, Renate Schulz, waren mit dem symbolischen Schlüssel im Gepäck zu Gast in dem neuen Schulgebäude auf der Kölner Straße.

Ebenfalls waren Ulrike Fritz (stellv. Schulleitung), Claudia Riedel (Oberstufenkoordinatorin), und Sabine Bohsem (Abteilungsleiterin I) anwesend, die es sich nicht nehmen lassen wollten, das Wachsen der Schule zu bestaunen.

„Es wird den Schülerinnen und Schülern bestimmt nicht schwerfallen, sich in dem neuen Gebäude wohl zu fühlen“, so Bürgermeister Reichelt bei seinem Besuch. Circa 4,5 Millionen Euro hat die Stadt Euskirchen investiert, um ein neues schulisches Zuhause für zukünftig rund 160 Kinder zu schaffen. Ein kernsaniertes Gebäude, neue Fenster und Türen, ein neues Dach und neue Toiletten, ein schöner großer Schulhof, unterschiedliche Spielgeräte und auch digitale Infrastruktur, wie z.B. interaktive Tafeln und ein stabiles W-LAN-Netz in den Klassenräumen gehören zu der neuen und attraktiven Lernumgebung.

Mittelfristig ist geplant, hier die Schülerinnen und Schüler des fünften Jahrgangs unterzubringen, die unterstützt von der KJA (Katholische Jugendarbeit Bonn) dann auch diverse Angebote der Übermittagsbetreuung wahrnehmen können. Mit ihnen werden hier auch zwölf Lehrerinnen und Lehrer und weiteres schulisches Personal einziehen und den Schulalltag gestalten.

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Digitalisierung in den städtischen Schulen Bad Münstereifel

Bad Münstereifel, 22.03.2021 – Nachdem im Januar und Februar 2021 die Laptops für die Lehrkräfte und die bedürftigen Schülerinnen und Schüler (SuS) der weiterführenden Schulen angekommen sind, konnte Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian nun auch die Convertibles für die bedürftigen SuS der städtischen Grundschulen überreichen.

Die Geräte werden u. a. in der Zeit der Pandemie und der Notwendigkeit zum Wechsel- bzw. Distanzunterricht leihweise an Kinder und Jugendliche mit Bedarf zum Ausgleich sozialer Ungleichgewichte, die in ihrer häuslichen Situation nicht auf bestehende technische Geräte zurückgreifen können, verteilt.

Frau Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian konnte nun in einem gemeinsamen Termin in der Grundschule in Bad Münstereifel die Convertibles an den Schulleiter des Katholischen Grundschulverbundes Höhengebiet mit den Teilstandorten in Houverath und Mutscheid, Herrn Martin von Rechenberg, und an die Schulleiterin der Gemeinschaftsgrundschule Bad Münstereifel, gleichzeitig zurzeit kommissarische Leiterin der Katholischen Grundschule Arloff, Frau Susanne Böttcher, übergeben.

Die Bürgermeisterin freute sich darüber, diese über eine Förderung im Rahmen des Digitalpaktes des Bundes und des Landes finanzierte digitale Ausstattung übergeben zu können.

Frau Böttcher und Herr von Rechenberg meinten ebenfalls erfreut und einvernehmlich: „Damit machen unsere Schulen einen weiteren Schritt in Richtung digitaler Unterricht.“

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KSK Mayen hilft Elterninitiative in Münstermaifeld mit 1.000 Euro bei der Sanierung des Spielplatzes

Mayen/Münstermaifeld, 22.03.2021 – Münstermaifelds Bürgermeisterin Claudia Schneider und Sven Koch als Beigeordneter durften sich kürzlich über eine Spende in Höhe von 1.000 Euro von der Kreissparkasse Mayen (KSK) freuen. Mit dieser Spende unterstützt die Kreissparkasse eine Initiative der Eltern des Reiterpfads Münstermaifeld bei Ihrem Vorhaben, den Spielplatz am Reiterpfad zu sanieren.

„Nachdem unsere Elterninitiative vom Reiterpfad in 2018 feststellen musste, dass sich der Kinderspielplatz am Reiterpfad in einem sehr schlechten Zustand befand, entschlossen wir uns, das Spielgelände wieder zu einem Erlebnis für die Münstermaifelder Kinder werden zu lassen“, erklärt der Beigeordnete Sven Koch, der auch Mitglied der Elterninitiative ist.

Die ersten Planungsphasen ergaben ein immenses Investitionsvolumen von rund 2.000 Euro, welches durch die Stadt Münstermaifeld alleine nicht zu stemmen war. Durch die Initiative einiger Eltern konnten kleine Reparaturen zunächst in Eigenregie erfolgen. Jedoch waren einige Spielgeräte leider nicht mehr instand zu setzen. „Dank des Engagements der Kreissparkasse Mayen und weiteren Sponsoren, u.a. der gemeinnützigen Stiftung St. Josef Hospital Münstermaifeld, waren wir in der Lage ein neues Klettergerüst aufzustellen. Wir sind auch sehr stolz darauf, dass sämtliche Baumaßnahmen durch die Eltern in Eigenarbeit bewerkstelligt werden konnten, wodurch nur die reinen Materialkosten zu finanzieren waren“, freut sich Sven Koch zum Abschluss der Sanierungsarbeiten.

„Die Begeisterung der Kinder für das neue Spielgerät ist riesig“, bestätigt auch Bürgermeisterin Claudia Schneider, die sich Namen der Münstermaifelder Kinder bei allen Beteiligten für ihren Einsatz bedankt.

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250.000 Euro für Schützen-Sportanlage in Kommern

Mechernich-Kommern, 22.03.2021 – Die Kommerner St. Sebastianus–Bruderschaft erhält vom Land NRW 245.563 Euro zur Modernisierung der Schützensportanlage. Das Geld stammt aus dem Förderprogramm „Moderne Sportstätten 2022“.

Dies erfuhr der Euskirchener CDU-Landtagsabgeordnete Klaus Voussem von Andrea Milz, NRW-Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt. „Ich freue mich sehr, dass die Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Kommern nun die Möglichkeit hat, eine moderne und bedarfsgerechte Sportstätte für ihre Schießwettkämpfe anzubieten“, so Klaus Voussem in einer Pressemitteilung. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich demnach auf 297.563 Euro, von denen das Land NRW durch die Förderung rund 82 Prozent übernimmt.

„Im Wesentlichen ist neben einer energetischen Sanierung des Daches unserer Bogensporthalle und der Außenfassade unseres Schützenhauses, eine Ertüchtigung unserer Bogenschießsporthalle beabsichtigt“, erklärt Schützen-Präsident Diethard Eichinger-Heß. Außerdem sei der Einbau einer leistungsfähigen Lüftungsanlage vorgesehen. „Um dann auch Kurzwaffenstände, auf denen weitgehend alle in den Sportdisziplinen des Rheinischen Schützenbunds und des Bund der historischen Schützenbruderschaften üblichen Kaliber auf 25 Meter geschossen werden können, in diese Halle zu verlegen“, so Eichinger-Heß.

Trainings- & Wettkampfmöglichkeiten

Die Kommerner Sankt Sebastianus Bruderschaft-Schützengesellschaft betreibe und unterhalte als Grundstückseigentümer sowie Eigentümer des Schützenhauses die Sporteinrichtungen aus eigenen Mitteln des Vereins. Eichinger-Heß erläutert: „Wir bieten dort Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten für das Schießen mit Recurve-Bogen, Druckluftwaffen sowie Handfeuerwaffen unterschiedlichster Kaliber.“

Der Verein habe in den vergangen zehn Jahren das 1959 gebaute Schützenhaus und die bis dahin größtenteils offenen Schießanlagen mit Eigenmitteln im Umfang von ca. 400.000 Euro bereits teilsaniert.

Der Präsident blickt frohen Mutes nach vorne: „Mit der Umsetzung dieser Maßnahmen wird es uns gelingen, die Zukunftssicherheit der in Mechernich einzigen Schießsportanlage sicherzustellen. Wir hoffen durch dieses umfassende Angebot, den Schießsport in Mechernich wieder ganz nach vorne zu bringen.“

Außerdem hat sich die Schützenbruderschaft Kommern konkrete Projekte vorgenommen, so etwa die Ausrichtung von „Offenen Stadtmeisterschaften“ im Bogen, Luftgewehr, Luftpistole und KK-Pistole in Einzel- sowie Damen-, Herren- und Mixed-Mannschaften. Mitmachen könne jeder Bürger im Stadtgebiet Mechernichs.

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Kreis Düren erhält Auszeichnung als „Stillfreundliche Kommune“

Düren, 22.03.2021 – Der Kreis Düren ist vom Landesverband der Hebammen NRW (DHV) als „Stillfreundliche Kommune“ ausgezeichnet worden. Diese Urkunde erhalten Städte und Kommunen, die das Stillen unterstützen und mit einfachen Mitteln etwas für junge Familien tun.

„Anlass für die Erarbeitung einer solchen Auszeichnung war, mehr Akzeptanz des Stillens im öffentlichen Raum zu schaffen“, sagt Ulla Wiesbrock-Schmidt, Kreisvorsitzende des Landesverbandes der Hebammen NRW, die die Urkunde gemeinsam mit Heike Schillo, 2. Vorsitzende, an Landrat Wolfgang Spelthahn und Elke Ricken-Melchert, Leiterin des Amtes für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren, übergeben hat.

„Das Stillen ist die natürlichste Form der Ernährung eines Säuglings. Auch ich habe meine Kinder viele Monate gestillt und weiß, wie schwer es oft sein kann einen geeigneten Platz zum Stillen sowie die Akzeptanz dazu zu finden“, sagt Ricken-Melchert. Daher sei es umso erfreulicher, dass die Kreisverwaltung und insbesondere das neue Familienbüro als stillfreundlich und damit als geschützte Umgebung zum Stillen ausgezeichnet werde. Damit ist der Kreis Düren der fünfte Empfänger der Urkunde in ganz Nordrhein-Westfalen.

„Die Auszeichnung gibt Rückenwind. Rückenwind dafür, immer besser auf Lebensbedingungen in unserem Kreis einzugehen. Denn wir möchten wachsen und dafür sorgen, dass auch das gute Aufwachsen der Kinder gewährleistet ist“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Zu den Voraussetzungen zum Erhalt der Urkunde zählt die Bereitstellung eines geschützten Bereiches in öffentlichen Gebäuden mit Publikumsverkehr, ein kostenloses Getränk/Leitungswasser, gut sichtbare Wegweiser und die Ausstattung eines Stillbereiches mit einem geeigneten bequemen Stuhl und Wickelmöglichkeit. All das findet sich im Familienbüro des Kreises Düren.

„Die Auszeichnung ist ein weiterer wichtiger Baustein im Rahmen der familienfreundlichen Kreisverwaltung bzw. des familienfreundlichen Kreises Düren“, sagt Ricken-Melchert. Denn dadurch werde betont, dass Stillen ein normaler Bestandteil der Mutterschaft sein kann. Natürlich können auch Väter und Mütter, die nicht stillen, von dem Raumangebot profitieren, indem sie ihrem Kind dort ungestört die Flasche geben bzw. es wickeln können.

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Beste Vorleserin im Eifelkreis: Neele Illner vom St.-Josef-Gymnasium Biesdorf

Biesdorf/Bitburg-Prüm, 22.03.2021 – Beim diesjährigen Vorlesewettbewerb hat Neele Illner vom St.-Josef-Gymnasium Biesdorf den Sieg im Kreisentscheid Bitburg-Prüm errungen. Sie vertritt nun den Kreis in der nächsten Runde, dem Bezirksentscheid.

Der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels findet jährlich statt und zählt zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben. Eine Situation wie in diesem Jahr hat es aber in der über 60-jährigen Geschichte des Wettbewerbs noch nicht gegeben. Nicht in gewohnter Runde, sondern durch Videobeiträge wurde in diesem Jahr der Kreissieger ermittelt.

Neele Illner (Klasse 6b) konnte sich gegen die weiteren Schulsiegerinnen und -sieger im Kreis durchsetzen. Diese besondere Situation war für alle eine Herausforderung, schließlich fällt es vor der Kamera oft nicht leicht, sich natürlich zu verhalten. Neele hat dies mit Bravour gemeistert, sie hatte schon mit einem eingesandten Video die Schuljury beim Schulentscheid davon überzeugt, dass sie ihre Natürlichkeit und Leichtigkeit auch vor der Kamera nicht verliert. Neele berichtet, dass sie die Situation als nicht einfach empfunden habe. Jedoch habe sie keine Nervosität wie sonst vor großem Publikum empfunden, sodass sie sich mehr auf ihren Text und die Aussprache habe konzentrieren können. Als Wahltext entschied sich Neele für den schaurigen Abenteuerroman „Dieser verfluchte Baum“ von Martina Wildern.

Die Jury orientiert sich bei der Bewertung an den Kriterien Lesetechnik, Interpretation und Textstellenauswahl, in allen Punkten hat Neele mit ihrem Können überzeugt. Die Schulgemeinschaft gratuliert Neele zu diesem großartigen Erfolg herzlich und wünscht ihr für die nächste Runde gutes Gelingen!

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Projekt „Oberstark“ überreicht Kindern in Oberstolberg Geschenk-Rucksäcke

Stolberg, 22.03.2021 – „Die Kinder leiden besonders stark an den geltenden Kontaktbeschränkungen“, sagt Yvonne Rößner, Leiterin des Projektes „Oberstark“. Das von der Kupferstadt Stolberg, dem Helene-Weber-Haus, der AWO und dem SKF betriebene Projekt hat deshalb Kindern im Programmgebiet Oberstolberg Rucksäcke mit tollen Geschenke überreicht.

Foto: Tobias Schneider /Kupferstadt Stolberg

In den Kitas Steinweg, Bergstraße und Zauberkiste sowie in der Grundschulen Grüntalstraße waren also viele glänzende Kinderaugen zu sehen. Bürgermeister Patrick Haas, der mit dem städtischen Lastenfahrrad „Moritz“ bei der Übergabe der Rucksäcke an der Grundschule Grüntalstraße dabei war, ist sicher: „Unsere Kinder leisten derzeit sehr viel. Wenn ich im Kindes- oder Jugendalter meine Freunde nicht hätte treffen können wäre ich damit nur schwer klargekommen.“ Umso wichtiger sei es, betonen Frau Rößner und der Bürgermeister gleichermaßen, den Kindern zumindest ab und zu auch positive Erlebnisse zu bescheren.

Die Rucksackübergabe war so ein positives Erlebnis, auch wenn sie ursprünglich bereits zu Weihnachten geplant war, dort aber wegen der Coronalage verschoben werden musste. Diese Planungen erklären zumindest, warum in den Rucksäcken neben Trinkflaschen, Schreibwaren, Spielzeuge oder einem Gutschein der Bücherstube am Rathaus auch z.B. selbstgenähte Weihnachtssäcke und vieles mehr zu finden sind.

Die Idee zu den Rucksäcken entstand 2020 im Projekt „Oberstark“, als klar war, dass viele eigentlich eingeplante Projekte wegen Corona nicht stattfinden konnten. Entsprechend wurden auch die zur Verfügung stehenden Gelder nicht abgerufen und deshalb nun in die Rucksäcke investiert. Zudem hat der Fördermittelgeber die Förderung des Projektes „Oberstark“ und weiterer IHKo-Projekte verlängert, so dass die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch in diesem Jahr noch mit vielen tollen Projekten und Aktionen für die Kinder in Oberstolberg da sein werden.

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Wirtschaft

HwK Koblenz informiert über neue Maßnahmen zur Stärkung der dualen Ausbildung

Region/Mayen-Koblenz, 22.03.2021 – Im Rahmen der Allianz für Aus- und Weiterbildung wurde das Bundesprogramm „Ausbildungsplatz sichern“ bis Dezember 2021 verlängert. Es dient gleichermaßen der Unterstützung von Ausbildungsbetrieben und von Jugendlichen auf dem Weg in eine handwerkliche Ausbildung.

Durch die Verlängerung des Programms können Ausbildungsprämien für Ausbildungsverhältnisse beantragt werden, die bis zum 15. Februar 2022 beginnen. Hierzu zählen vor allem die so genannte „Ausbildungsprämie“ und die „Ausbildungsprämie Plus“.

Die „Ausbildungsprämie“ kann durch einen Betrieb beantragt werden, der trotz Corona-Einschränkung gleich viele Ausbildungsverträge für das kommende Ausbildungsjahr 2021 abschließt wie im Durchschnitt der zurückliegenden drei Jahre. In diesen Fällen führt die beschlossene Verdopplung der Prämie zu einem einmaligen Zuschuss in Höhe von 4.000 Euro je Ausbildungsvertrag.

Die „Ausbildungsprämie Plus“ kann für zusätzlich abgeschlossene Ausbildungsverträge beantragt werden und beträgt, ebenfalls verdoppelt, dann 6.000 Euro. Beide Zuschüsse werden nach erfolgreich abgeschlossener Probezeit ausgezahlt und können über die Bundesagentur für Arbeit beantragt werden. Die Verdopplung der Prämien gilt für Ausbildungsverhältnisse ab dem 1. Juni 2021.

Einen weiteren Zuschuss können Betriebe für die Übernahme von Auszubildenden erhalten, die von Unternehmen übernommen werden, die Corona-bedingt in Insolvenz geraten sind. Auch hier kann eine Übernahmeprämie in Höhe von 6.000 Euro beantragt werden. Diese Prämie gilt auch für Fälle, bei denen die Kündigung der Auszubildenden aus wichtigen, pandemiebedingten Gründen und einvernehmlichen Aufhebungsverträgen erfolgte.

Entgegen der bisherigen Definition wurden die Zugangsvoraussetzungen für alle Zuwendungen angepasst: Antragsberechtigt sind Betriebe, die einen Monat Kurzarbeit oder Umsatzrückgang in einem Monat in Höhe von 30 Prozent nachweisen können.

Das Bundesprogramm erweitert daneben die Unterstützungsleistungen zur Verhinderung von Kurzarbeit während der Ausbildung. Neben der bisher bereits geltenden Förderung der Ausbildungsvergütung des Auszubildenden kommt im Rahmen der Verlängerung des Programms eine Bezuschussung der Vergütung des Ausbilders (maximal in Höhe von 50 Prozent des Ausbildergehalts) hinzu. Dieser Zuschuss gilt auch für ausbildende Geschäftsführer bis zu einer Höhe von 2.500 Euro.

Kleinstbetriebe (bis zu vier Mitarbeitern), die keine Kurzarbeit anmelden können und somit keinen Anspruch auf den Ausbildungszuschuss zur Verhinderung von Kurzarbeit haben, erhalten die Möglichkeit eines einmaligen Sonderzuschusses. Der Zuschuss erfolgt rückwirkend ab November 2020, wenn die Ausbildung trotz Betroffenheit durch den zweiten Lockdown aufrechterhalten wurde.

Um die pandemiebedingten berufsschulischen und betrieblichen Ausfallzeiten der Auszubildenen mit Blick auf deren anstehende Prüfungen zu kompensieren, werden Lehrgänge zur Prüfungsvorbereitung in Höhe von 50 Prozent (maximal 500 Euro und ein Lehrgang pro Auszubildender) bezuschusst.

Aktuell befindet sich die Förderrichtlinie noch im Entwurf und wird voraussichtlich zum 26. März 2021 veröffentlicht werden.

Weitere Informationen gibt die Ausbildungsberatung der Handwerkskammer Koblenz, Telefon 0261/398-333, ausbildung@hwk-koblenz.de