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Zertifiziertes Endo Prothetik Zentrum Mayen lädt für 29. März zum Online-Vortrag ein

Mayen, 25.03.2021 – Chefarzt informiert über Gelenkersatzoperationen. Wenn Gelenkverschleiß große Schmerzen verursacht oder die Mobilität einschränkt, greifen Ärzte auf den Einsatz künstlicher Gelenke zurück. Allein in Deutschland werden mittlerweile jährlich ca. 400.000 künstliche Hüft- und Kniegelenke implantiert. Um Betroffene darüber umfassend zu informieren, lädt Dr. Horst Kray für Montag, 29. März, ein.

Interessierte können zwischen 18 und 19 Uhr am Online-Vortrag teilnehmen und im Anschluss ihre Fragen an den Chefarzt stellen. Der Experte des zertifi­zierten EndoProthetikZentrums informiert zunächst über das Krankheitsbild Arthrose. Im Anschluss wird die Endopro­thesen­­operation von der Diagnose bis zur abschließenden Rehabilitationsmaßnahme vorgestellt. Dazu Dr. Kray: „Das Einsetzen eines künstlichen Gelenkes stellt in Deutschland einen Standardeingriff dar. Durch moderne Anästhesieverfahren können heutzutage die Schmerzen unmittelbar nach dem Eingriff gut behandelt werden.

Die Zufriedenheit operierter Patienten ist sehr hoch, so dass bei eingeschränkter Mobilität oder reduzierter Lebensqualität ein Gelenkersatz empfohlen wird. Über den optimalen Operationszeitpunkt und darüber, was nach einer Endoprothesenoperation im Alltag zu beachten ist, informieren wir gerne. Darüber hinaus besteht für die Teilnehmer während des Online-Vortrags die Möglichkeit, im Chat Fragen zu stellen.“

Der Online-Vortrag ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Sie können sich ganz einfach bis zum 25. März anmelden. Hierfür schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Thema des Vortrags im Betreff an veranstaltungen@gk.de. Für die Teilnahme benötigen Sie ein internetfähiges Endgerät mit Lautsprecher (PC, Laptop, Tablet, Handy) Über alles weitere informieren wir Sie dann rechtzeitig vor der Veranstaltung persönlich.

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Top-Events

Earth Hour am 27. März – Licht aus – Klimaschutz an Wachtberger Ehrenmal bleibt wieder im Dunkeln

Wachtberg, 25.03.2021 – Am Samstag, 27. März 2021 um 20.30 Uhr schalten Menschen, Städte und Unternehmen weltweit für 60 Minuten das Licht aus. Eine Abstimmung per Lichtschalter für mehr Klimaschutz… das ist die Earth Hour. Auch die Gemeinde Wachtberg ruft ihre Bürgerinnen und Bürger wieder zum Mitmachen auf.

Die Earth Hour ist eine regelmäßig stattfindende, große Klima- und Umweltschutzaktion, die der WWF ins Leben gerufen hat. Ziel ist es, gemeinsam ein Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz zu setzen. Daher kommt auch der Name Earth Hour: Es ist die Stunde der Erde. Die Idee dahinter ist ganz einfach. Einmal im Jahr schalten Millionen Menschen auf der ganzen Welt für eine Stunde das Licht aus. Auch viele tausend Städte machen mit und hüllen ihre bekanntesten Bauwerke in Dunkelheit. Wie schon in den vergangenen Jahren beteiligt sich auch die Gemeinde Wachtberg wieder an der Aktion und stellt zur Earth Hour das Licht am sonst beleuchteten Ehrenmal am Wachtberg aus.

Jeder kann sich am 27. März um 20.30 Uhr mit dem symbolischen Lichtausschalten in den eigenen vier Wänden beteiligen: Dinner in the Dark, Verstecken spielen mit den Kindern, Malen mit Leuchtfarben. Wer mitmachen möchte, findet unter www.wwf.de/earth-hour neben Hintergrundinformationen auch Vorschläge für die eigene, gelungene Earth Hour. (mm)

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Wirtschaft

Gemeinde Simmerath verlängert Unterstützung für Unternehmen bis zum 30.06.2021

Simmerath, 25.03.2021 – Verlängerung der Maßnahmen zur Unterstützung der von der Corona-Pandemie betroffenen Simmerather
Unternehmen und Gewerbetreibenden. Die bereits im März 2020 beschlossenen Maßnahmen zur Unterstützung der im besonderen Maße von der Corona- Pandemie betroffenen Unternehmen und Gewerbetreibenden aus Simmerath werden verlängert bis zum 30.06.2021.

Dies geschieht durch die Anpassung der
Gewerbesteuervorauszahlungen und/oder die zinslose
Stundung von fälligen Forderungen, wie Gewerbesteuernachoder
-vorauszahlungen, Grundsteuern, Grundbesitzabgaben,
Beiträgen oder privatrechtlichen Forderungen.

Anträge hierzu sind formlos schriftlich oder per E-Mail
einzureichen und werden mit größtmöglichem Ermessen
unbürokratisch sowie möglichst ohne weitere Prüfung der
Voraussetzungen bearbeitet. Anträge per E-Mail können
gerichtet werden an gemeinde@simmerath.de.

Damit möchte die Gemeinde Simmerath die finanziell
betroffenen Unternehmen im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch
weiterhin schnell, flexibel und unbürokratisch unterstützen.

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Die aktuellen Stellenangebote sind online

Region Eifel, 25.03.2021 – Sie sind aktuell auf Jobsuche? Kein Grund tatenlos zu warten. Die neuesten Jobangebote finden Sie jetzt auf unserem Stellenmarkt.

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Top-Events

Soldaten pilgern nach Schönstatt ab Bleibergkaserne Mechernich am 10. Juni

Mechernich/Vallendar, 24.03.2021 – Bundeswehr-Motoradwallfahrt startet am Donnerstag, 10. Juni, um 7 Uhr ab Bleibergkaserne Mechernich an den Rhein. Das Marienheiligtum in Schönstatt bei Vallendar am Rhein ist diesmal das Ziel der traditionellen Motorradwallfahrt der linksrheinischen Bundeswehreinheiten.

Wie der auch für die Militärseelsorge an den Standorten Mechernich und Euskirchen zuständige Pfarrhelfer Johannes Bresa der Agentur ProfiPress mitteilt, soll der Korso mit dem Krad pilgernder Soldaten und Zivilbeschäftigten am Donnerstag, 10. Juni, um 7 Uhr von der Bleibergkaserne in Mechernich aus starten.

Die Rückkehr ist gegen 17.30 Uhr vorgesehen, die reine Fahrtstrecke beläuft sich auf 200 Kilometer. Anmeldungen nimmt das Katholische Militärpfarramt Nörvenich (JohannesBresa@bundeswehr.org) entgegen. Die Bundeswehr-Rufnummer ist 90-3533-1742, Amtsleitung (0 24 26) 100-1742.

 

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Wirtschaft

Zukunftsfonds startet – Bundesregierung stärkt die Start-up-Finanzierung in Deutschland

Region/Berlin, 24.03.2021 – Die Bundesregierung stellt zusätzliche 10 Mrd. Euro für einen Beteiligungsfonds für Zukunftstechnologien („Zukunftsfonds“) bereit. Profitieren werden davon insbesondere Start-ups in der Wachstumsphase mit einem hohen Kapitalbedarf. Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier beauftragen heute die KfW mit der Umsetzung und Verwaltung des Zukunftsfonds.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Allein der Bund wird für den Zukunftsfonds 10 Mrd. Euro in die Hand nehmen. Gemeinsam mit weiteren privaten und öffentlichen Partnern werden wir damit mindestens 30 Mrd. Euro an Wagniskapital für Start-ups in Deutschland mobilisieren. Mit unseren bestehenden Finanzierungsinstrumenten stellen wir so in den nächsten Jahren zusammen mit privaten Kapitalgebern über 50 Mrd. Euro an Wagniskapital für Start-ups bereit. Das sucht seinesgleichen in Europa und ist auch im internationalen Vergleich ein bedeutender Beitrag.“

Bundesfinanzminister Olaf Scholz: „Wir sorgen dafür, dass Deutschland bei Innovation und Investitionen ganz vorne mit dabei ist. Das ist richtig, denn Investitionen in Start-ups stärken die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Ich sehe es daher als entscheidende Aufgabe an, deutschen Start-ups von der Gründung bis zum tragfähigen Geschäftsmodell kraftvoll unter die Arme zu greifen. Mit dem heute gesteckten Rahmen für den Zukunftsfonds haben wir die Grundlage dafür geschaffen, den deutschen Wagniskapitalmarkt zu stärken und mit ihm eine immer wichtiger werdende Säule unseres Wohlstands.“

KfW-Vorstandsvorsitzender Dr. Günther Bräunig: „Innovative Technologieunternehmen werden durch den Zukunftsfonds besseren Zugang zu Kapital erhalten, insbesondere für Wachstumsfinanzierungen. Wir engagieren uns mit eigenen Mitteln in Höhe von über 2 Mrd. Euro, und unsere Beteiligungstochter KfW Capital wird die einzelnen Produktbausteine für den Bund koordinieren.“

Unter dem Zukunftsfonds sollen verschiedene Maßnahmen („Bausteine“) zur Förderung von Zukunftstechnologien gebündelt werden. Die ersten Bausteine des Zukunftsfonds können Mitte April starten. Innerhalb des KfW-Konzerns ist KfW Capital mit der Koordination des Zukunftsfonds betraut.

Ausbau KfW Capital

KfW Capital erhöht mit Unterstützung des ERP-Sondervermögens und des Zukunftsfonds das Zusagevolumen für Venture Capital-Fonds, Growth-Fonds und Venture Debt-Fonds in den nächsten zehn Jahren um rd. 2,5 Mrd. Euro. KfW Capital wird dadurch insbesondere ihren Investitionsfokus auf Wachstumsfinanzierungen von Start-ups ausweiten. Die Beteiligungen von KfW Capital erfolgen weiterhin grundsätzlich zu den gleichen Bedingungen wie die Investition privatwirtschaftlicher Mitinvestoren (pari passu).

EIF-Wachstumsfazilität

In Anlehnung an die vorhandene ERP/EIF-Wachstumsfazilität wird eine bis zu 3,5 Mrd. Euro große Wachstumsfazilität geschaffen, welche in Wachstumsfonds und in Wachstumsfinanzierungsrunden von Start-ups investiert. Die Beteiligung erfolgt grundsätzlich zu den gleichen Bedingungen wie die Investition privatwirtschaftlicher Mitinvestoren (pari passu).

DeepTech Future Fonds

Der bis zu 1 Mrd. Euro anwachsende DeepTech Future Fonds beteiligt sich zu Pari-passu-Bedingungen mit einer längerfristigen Investitionsperspektive direkt an DeepTech-Unternehmen. DeepTech-Unternehmen entwickeln tiefgreifende Innovationen mit erheblichem gesamtwirtschaftlichen Wirkungspotenzial. Die Entwicklung bis zur Markreife ist sehr zeit- und kapitalintensiv. Mit dem neuen DeepTech Future Fonds sollen solche Technologien in Deutschland zur Marktreife gebracht werden.

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Gemeinsames Statement der Eschweiler Bürgermeisterin Nadine Leonhardt und des Stolberger Bürgermeisters Patrick Haas

Eschweiler/Stolberg, 24.03.2021 – „Wir begrüßen sehr, dass unser gestriger Vorstoß von der StädteRegion Aachen positiv aufgenommen worden ist: Die StädteRegion Aachen hat soeben mitgeteilt, sich beim Land als Corona-Modellregion bewerben zu wollen.

Das würde bedeuten, dass wir ähnlich wie die Stadt Tübingen mit einer umfassenden Teststrategie Öffnungsschritte umsetzen. Dazu könnten und sollten beispielsweise die Öffnung der Außengastronomie, Einkaufsmöglichkeiten in Geschäften, die Öffnung von Museen und Theatern und die Durchführung von bestimmten Veranstaltungen wie zum Beispiel Sportveranstaltungen gehören.

„Wir begrüßen sehr, dass unser gestriger Vorstoß von der StädteRegion Aachen positiv aufgenommen worden ist: Die StädteRegion Aachen hat soeben mitgeteilt, sich beim Land als Corona-Modellregion bewerben zu wollen. Das würde bedeuten, dass wir ähnlich wie die Stadt Tübingen mit einer umfassenden Teststrategie Öffnungsschritte umsetzen. Dazu könnten und sollten beispielsweise die Öffnung der Außengastronomie, Einkaufsmöglichkeiten in Geschäften, die Öffnung von Museen und Theatern und die Durchführung von bestimmten Veranstaltungen wie zum Beispiel Sportveranstaltungen gehören.
Wie wir gestern schon zugesagt haben, unterstützen die Städte Eschweiler und Stolberg die StädteRegion bei dieser Bewerbung mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln. Wir sind überzeugt, dass wir angesichts der inzwischen weit über 100 öffentlichen Teststellen in der StädteRegion und der sehr guten Ausstattung des Gesundheitsamtes bei der Kontaktpersonennachverfolgung alle Voraussetzungen erfüllen, um als Modellregion erfolgreich zu sein. So können wir den Menschen ohne erhöhte Ansteckungsgefahr einen festgelegten Öffnungsplan präsentieren und mehr Freiheiten ermöglichen.“ Wir sind überzeugt, dass wir angesichts der inzwischen weit über 100 öffentlichen Teststellen in der StädteRegion und der sehr guten Ausstattung des Gesundheitsamtes bei der Kontaktpersonennachverfolgung alle Voraussetzungen erfüllen, um als Modellregion erfolgreich zu sein. So können wir den Menschen ohne erhöhte Ansteckungsgefahr einen festgelegten Öffnungsplan präsentieren und mehr Freiheiten ermöglichen.“

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Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Wir sind entschlossen bei der Notbremse und beim Rheinland-Pfalz-Modell

Reigion/Mainz, 24.03.2021 – Gemeinsam mit Kommunen neue Wege suchen. „Mir ist es ganz wichtig zu versichern, dass wir auch ohne Oster-Lockdown mit großer Konsequenz unseren Weg beschreiten, die Menschen in unserem Land zu schützen und unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft am Laufen zu halten. Es bleibt dabei, dass wir eine dritte Welle abwehren müssen, um unsere Krankenhäuser nicht zu überlasten, damit jeder und jede die medizinische Hilfe bekommt, die er oder sie braucht. Folgen Sie deshalb bitte über Ostern dem Appell #WirBleibenZuhause“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer nach der Rücknahme des Oster-Lockdowns durch Bundeskanzlerin Angela Merkel. „Das Modell war ein Vorschlag der Kanzlerin und es gab die klare Verabredung, die Rechtssicherheit durch die Bundesministerien des Innern und für Gesundheit sicherzustellen. Das ist nicht gelungen“, so die Ministerpräsidentin. Rheinland-Pfalz werde weiterhin konsequent die Schutzmaßnahmen umsetzen, damit die Infektionszahlen wieder verlässlich sinken. „Über unsere Landesverordnungen und die Allgemeinverfügungen haben wir klare Regeln für die Notbremse in den Städten und Landkreisen bei einer Inzidenz über 100. Ansonsten werden wir uns an den Perspektivplan und die bekannten Regeln halten“, so die Ministerpräsidentin. Die Außengastronomie könne in Kommunen mit einer Inzidenz unter 100 öffnen, die Gäste müssten allerdings einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen. Mit den Kirchen sei die Landesregierung im Gespräch, dass diese an Ostern genauso verantwortungsvoll Gottesdienst feiern, wie sie das zu Weihnachten bewiesen haben und auf größere Ansammlungen verzichten.

So entschlossen wie bei der Notbremse werde sie beim Rheinland-Pfalz-Modell bleiben. Neben dem Impfen sei Testen das zentrale Instrument, um das Infektionsgeschehen unter Kontrolle zu bringen. „Wir werden deshalb in Rheinland-Pfalz nach Ostern einen Modellversuch starten. Wir wollen auf das Prinzip setzen, Anstrengung lohnt sich! Wenn eine Kommune Infektionswerte unter 50 hat und die Kriterien für eine Modellregion erfüllen kann, sind dort wieder mehr Kultur, Sport, Gastronomie und Einzelhandel möglich. Die Voraussetzungen sind schlüssige Test- und Nachverfolgungskonzepte, um einzelne Bereiche des öffentlichen Lebens behutsam und sicher öffnen zu können“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer nach einer Schaltkonferenz mit Vertretern der Kommunalen Spitzenverbände, bei der die Kriterien für die Modellprojekte gemeinsam definiert wurden.

Eckpunkte für teilnehmende Kommunen

Teilnehmen können Kommunen, die zum Zeitpunkt der Auswahl in der 7-Tage-Inzidenz unter 50 liegen; ab einer Inzidenz von 100 ist die Notbremse zu ziehen. Schnell- und Selbsttests beschaffen die teilnehmenden Kommunen, möglich ist eine Allianz und finanzielle Beteiligung der Einzelhändler, der Außengastronomie, Theater oder Fitnessstudios.

Voraussetzung ist, dass alle Teststellen für die Bestätigung des Ergebnisses ein einheitliches Dokument nutzen, um Missbrauch zu verhindern. Außerdem müssen die teilnehmenden Kommunen in ihrem Konzept sicherstellen, dass lückenlose negative Testergebnisse als Zugangskriterium sowie IT-gestützte Prozesse zur Kontaktverfolgung und gegebenenfalls auch zum Testnachweis eingesetzt werden. Hierbei ist die Nutzung von SORMAS und der Luca-App verpflichtend. Die Modellkommune muss eng mit dem öffentlichen Gesundheitsdienst zusammenarbeiten und mit ihren Ordnungsämtern sicherstellen, dass die Auflagen und die Testpflicht eingehalten werden und dass dies auch kontrolliert wird. Bei Missbrauch sind hohe Bußgelder vorgesehen.

„Diese Pandemie hat den Bürgern und Bürgerinnen, der Kultur und vielen Branchen bisher unendlich viel abverlangt. Die Modellprojekte geben Hoffnung, dass wir wieder mehr normales Leben zuzulassen können, ohne auf Sicherheit verzichten zu müssen. Denn klar ist, dass die Gefahr durch das Virus weiterhin groß ist und wir die bisherigen Erfolge nicht gefährden wollen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Die Landesregierung wolle mit den Modell-Kommunen die besten Lösungen finden, um Ansteckungen zu vermeiden – jenseits der Mechanismen von Öffnen und Schließen. Die Ergebnisse sollen auch genutzt werden, um datenbasiert besser und schneller herauszufinden, wo Ansteckungen stattfinden. So könnten die Konzepte immer weiter abgesichert werden. „Wenn unsere zeitlich befristeten Modellprojekte erfolgreich sind, können daraus dauerhafte Konzepte für mehr Normalität im ganzen Land werden“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Die kommunalen Spitzenverbände begrüßen die Modellprojekte als gute Idee, die ein hoffnungsvolles Signal für ein Stück mehr Normalität in der Pandemie setze. „Neben klaren Leitplanken muss es nun auch klare Partnerschaften aller Beteiligten vor Ort geben. Die Kommunen sind dazu eingeladen, tragfähige Konzepte zu entwickeln. Viele sind da bereits auf einem guten Weg. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich nicht nur die größeren Städte, sondern auch Kommunen in den ländlichen Regionen bewerben würden, dazu brauchen wir die Unterstützung der Gesundheitsämter auf Kreisebene“, sagte der Vorsitzende des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz, Bürgermeister Ralph Spiegler. Der Gemeinde- und Städtebund hat derzeit den Vorsitz in der Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen Spitzenverbände inne.

Wissenschaftliche Auswertung

„Neben einem Zugewinn an mehr Normalität soll das ‚Rheinland-Pfalz-Modell‘ auch wissenschaftliche Ergebnisse liefern. Die Modellkommunen sollen durch ihre Gesundheitsämter die Daten im Rahmen des Modells evaluieren“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Das begleitende Nachverfolgungs- und Testkonzept soll dazu dienen, Infektionsfälle zu erkennen und über entsprechende Techniken (z.B. Vollsequenzierung) festzustellen. „So können wir Erkenntnisse darüber bekommen, ob es sich um Krankheitserregerübertragungen im Zusammenhang mit dem Besuch der Kultureinrichtung handeln kann. Die Erkenntnisse aus diesem Projekt sollen so aufgearbeitet werden, dass sie hilfreich bei der Öffnung von weiteren Einrichtungen sind“, so die Ministerpräsidentin. Die Kommune kann sich darüber hinaus auch wissenschaftlich in einer Kooperation mit einer Universität begleiten lassen.

Für alle Kommunen, die nicht an dem Modellprojekt teilnehmen, gelten nach dem Oster-Lockdown wieder die Regeln des Perspektivplanes. Kommunen mit einer 7-Tagesinzidenz über 100 haben die Regeln der Notbremse, unter 100 ist die Außengastronomie mit Schnelltest möglich, erweitertes Terminshopping, Museen, Galerien, Zoos oder botanische Gärten können mit Terminbuchung besucht werden. Individualsport ist dann nur außen möglich.

Weitere Informationen zu den Modellkommunen finden Sie unter https://ea-rlp.de/modellkommunerlp.

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Tourismus

Hotel Eifelkern ist neuer EIFEL Gastgeber – Renommierter Betrieb möchte mit neuem Konzept durchstarten

Schleiden/Prüm, 24.03.2021 – Das im Talkessel reizvoll gelegene Städtchen Schleiden ist als Hauptstadt des Nationalparks Eifel bekannt. Mitten im Zentrum liegt eines der größten Hotels im Kreis Euskirchen – das Hotel Eifelkern. Der modern und hochwertig ausgestattete Betrieb verfügt über insgesamt 109 gemütliche Zimmer, davon 40 Doppel- und 69 Einzelzimmer. Das Ehepaar Klaus und Susanne Müller führt das renommierte 3 Sterne-Superior Haus in der Nordeifel seit mittlerweile 29 Jahren. Ob Wandern, die Naturschauspiele der Region mit dem Rad oder per Motorrad erkunden, das Hotel in Schleiden bietet beste Voraussetzungen für einen entspannten und garantiert erlebnisreichen Urlaub. Zudem ist das Hotel für Tagungen, Team-Events, größere Feiern und Gruppen z.B. Vereine hervorragend ausgestattet. „Schönes Hotel, sehr guter Service, zuvorkommendes und freundliches Personal“, so lautet das positive Fazit vieler zufriedener Gäste und Geschäftsreisende nach dem Aufenthalt in Schleiden.

Hier merkt man sofort, dass Qualität und Serviceorientiertheit keine Lippenbekenntnisse sind, sondern jeden Tag vom gesamten Team gelebt und mit ganz viel Freude und Professionalität umgesetzt werden. In den vergangenen Monaten wurde im Haus ein neues Konzept erarbeitet. Dies gab auch den entscheidenden Ausschlag für die Mitgliedschaft bei der Regionalmarke EIFEL – gerade in dieser Zeit. Jessica Mösch, Direktorin des Betriebs dazu: „Für uns steht das Qualitätslogo genau für das, wofür unser Familienbetrieb und unsere tägliche Arbeit mit dem Gast steht. Als EIFEL Gastgeber im Bereich Hotellerie können wir dies ab sofort durch das markante vierfarbige EIFEL Zeichen und durch unser neu entwickeltes Hotel-Logo noch besser nach außen tragen. So möchten wir gestärkt, mit neuen Ideen und vollem Elan aus den doch schwierigen vergangenen Monaten hervorgehen.“

Stellvertretend für das gesamte Hotel Eifelkern-Team nehmen Jessica Mösch und Klaus Müller die EIFEL Gastgeber-Plakette von Alina Wonner in Empfang und freuen sich auf die zukünftige Kooperation im Qualitätsnetzwerk.

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StädteRegion Aachen will Modellkommune nach Tübinger Vorbild werden

StädteRegion Aachen, 24.03.2021 – Testen, Öffnen und Nachverfolgen lautet die Devise. Im Rahmen von zeitlich befristeten Modellprojekten können die Länder in ausgewählten Regionen mit strengen Schutzmaßnahmen und einem Testkonzept einzelne Bereiche des öffentlichen  Lebens öffnen, um die  Umsetzbarkeit von Öffnungsschritten zu untersuchen. So lautet der Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz. Die Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion haben beschlossen, sich beim Land NRW für die Durchführung eines solchen Modellprojektes zu bewerben. Dabei soll in einem ersten Schritt versucht werden, dass zumindest die Öffnungsschritte umgesetzt werden, die in dem Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz vom 3. März angekündigt worden waren. Dazu gehört die Öffnung der Außengastronomie, erweiterte Einkaufsmöglichkeiten in Geschäften, die Öffnung von Museen und Theatern und die Durchführung von bestimmten Veranstaltungen wie beispielsweise im Sport. Das alles allerdings immer unter strengen Hygieneauflagen und mit einem negativen Testergebnis vom selben Tag, dem sogenannten „Tagespass“. Bundesweit macht derzeit die baden-württembergische Kommune Tübingen als entsprechende Modellstadt bereits positive Schlagzeilen.

„Wir haben mittlerweile weit über 100 öffentliche Teststellen, Apotheken und Arztpraxen, die den Bürgertest anbieten. Zudem ist unser Gesundheitsamt an alle relevanten Programme, Apps und Tools angebunden, die auch die Kontaktpersonennachverfolgung optimieren“, erklärt Gesundheitsdezernent Dr. Michael Ziemons, der darin beste Voraussetzungen für die Umsetzung eines Modellvorhabens sieht. „Wir nutzen bereits eine gemeinsame Software für die Testzentren und können daher schnell und unkompliziert mit dem Versuch starten“.

Konkrete Öffnungsschritte müssen natürlich mit der Landesregierung abgestimmt werden. Der Versuch soll zudem wissenschaftlich begleitet werden. Dabei wird insbesondere untersucht, wie sich ein solches Vorgehen auf die Inzidenzzahlen auswirkt. „Der konkrete Inzidenzwert einer Kommune spielt nicht die entscheidende Rolle“, so Ziemons, „vielmehr kommt es darauf an, ob wir durch digitale Tools das Geschehen besser in den Griff bekommen und eine bessere Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern für die Schutzmaßnahmen erreichen können“.

Zentrale Bedingungen  der Bund-Länder-Beschlüsse sind lückenlose   negative Testergebnisse als Zugangskriterium, IT-gestützte Prozesse zur Kontaktverfolgung und auch zum Testnachweis, räumliche Abgrenzbarkeit auf der kommunalen Ebene, eine enge Rückkopplung an den Öffentlichen Gesundheitsdienst und klare Abbruchkriterien im Falle des Misserfolgs. Das Landeskabinett hat diesen Punkt in seine Beschlüsse übernommen und die zuständigen Ministerien beauftragt, eine Strategie für NRW zu entwickeln, um solche Projekte umzusetzen.