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Förderung der Digitalisierung der Schulen über den Digitalpakt wurde bewilligt

Bad Münstereifel, 26.03.2021 – Am Freitag, den 19. März 2021 hatte die Regierungspräsidentin Gisela Walsken Vertreter der Stadt Köln und der Stadt Bad Münstereifel zur Übergabe der Bewilligungsbescheide zu Förderung der Digitalisierung in den Schulen in den Plenarsaal der Bezirksregierung Köln eingeladen.

Seitens der Stadt Köln nahm der Beigeordnete der Stadt Köln für Bildung, Jugend und Sport, Herr Robert Voigtsberger, von Frau Walsken einen Bewilligungsbescheid über 3,27 Mio. Euro in Empfang und die Bürgermeisterin der Stadt Bad Münstereifel, Sabine Preiser-Marian, erhielt einen Bewilligungsbescheid über rd. 638.000 Euro (90 %-Förderung).

Die Bürgermeisterin war mit dem Leiter des Schulamtes der Stadt Bad Münstereifel, Hans-Josef Dederichs, nach Köln gereist und freute sich über die Bewilligung der Mittel. Damit soll beginnend in den Sommerferien dieses Jahres die digitale Infrastruktur in den
städtischen Schulen mit einem Gesamtvolumen von rd. 710.000 € hergerichtet werden. Die Verwendung der Mittel wird über die Haushaltsjahre 2021 bis 2023 erfolgen.

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Schul- und Unterrichts-Betrieb nach den Osterferien bleibt in NRW eingeschränkt

Region/Düsseldorf, 26.03.2021 – Ministerin Gebauer: Wir bleiben umsichtig und entscheiden verantwortungsvoll. Das Ministerium für Schule und Bildung hat die Schulen in Nordrhein-Westfalen darüber informiert, dass es nach den Osterferien keinen Regelbetrieb mit vollständigem Präsenzunterricht geben wird. Stattdessen verbleibt es weiterhin bei den derzeit geltenden Regelungen für den Schulbetrieb in Nordrhein-Westfalen.

Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärte: „Aufgrund des derzeit absehbaren Infektionsgeschehens wird es nach den Osterferien in den Schulen keinen Regelbetrieb mit vollständigem Präsenzunterricht geben können. Gleichwohl wollen wir unseren Schulen bereits jetzt grundlegende Informationen für die Planung des Schulbetriebs nach den Osterferien geben. Sofern es die Lage zulässt, soll der Schulbetrieb nach den Ferien unter den derzeitigen Beschränkungen stattfinden. Die Landesregierung wird die Entwicklung des Infektionsgeschehens weiterhin aufmerksam beobachten und den Schulstart im Zusammenwirken mit allen Beteiligten nach den Osterferien sorgfältig vorbereiten.“

Nach aktueller Planung soll der Schulbetrieb nach den nun beginnenden Osterferien bis einschließlich zum 23. April 2021 auf der Grundlage der in der SchulMail vom 5. März 2021 übermittelten Vorgaben und Regelungen stattfinden. Über das weitere Vorgehen wird das Schulministerium in der zweiten Ferienwoche unter Berücksichtigung der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens mit den am Schulleben beteiligten Akteuren beraten und die Schulen entsprechend rechtzeitig informieren.

Die Teststrategie an den Schulen wird weiterentwickelt und ausgebaut: Ziel der Landesregierung ist es, das Angebot für alle Schülerinnen und Schüler an den weiterführenden Schulen bereits für die Woche nach den Osterferien auf zwei Testungen zu erweitern. Mit dem Versand von 1,8 Millionen Selbsttests an alle weiterführenden Schulen wurde in der vergangenen Woche das Angebot gemacht, dass alle Schülerinnen und Schüler dieser Schulen noch vor den Osterferien einen Selbsttest durchführen können. Weitere Selbsttests werden den Schulen in diesen Tagen und bis zum Ende dieser Woche zugesandt.

Zudem ist die Landesregierung bestrebt, den Schülerinnen und Schülern der Primarstufe (Grund- und Förderschulen) schnellstmöglich ein alters- und kindgerechtes Testangebot machen zu können. Hierbei ist die Verfügbarkeit passgenauer Testmöglichkeiten zu berücksichtigen.

Das bisherige Testangebot für alle Lehrkräfte und das gesamte Personal an Schulen in Form von zwei Schnelltests bei niedergelassenen Ärztinnen oder Ärzten beziehungsweise in Testzentren wird bereits in der Woche direkt nach den Osterferien durch die Bereitstellung von zwei Selbsttests pro Woche abgelöst.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Schulmail vom 25. März 2021:

https://www.schulministerium.nrw/ministerium/schulverwaltung/schulmail-archiv/25032021-informationen-zum-schulbetrieb-nrw

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Am Sonntag beginnt die Sommerzeit – Uhr wird um 1 Stunde vorgestellt

Region, 26.03.2021 – Am kommenden Sonntag, dem 28. März 2021, um 2:00 Uhr morgens, beginnt dieses Jahr in Deutschland die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). Zu diesem Zeitpunkt wird die Uhr um eine Stunde vorgestellt, das heißt auf 3:00 Uhr. Die Zeitumstellung erfolgt in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie in weiteren Nachbarstaaten.

Die Sommerzeit gilt bis zur nächsten Zeitumstellung am 31. Oktober 2021.

Für die EU-Mitgliedstaaten ist die Zeitumstellung durch europäische Regelungen vorgegeben. Sowohl MEZ (Mitteleuropäische Zeit) als auch MESZ leiten sich von der Weltzeit ab. Die Weltzeit ist auf Greenwich in London bezogen, also auf die Zeitzone westlich von Deutschland. Die MEZ ergibt sich durch Hinzufügen einer Stunde und die nun beginnende MESZ durch Hinzufügen zweier Stunden zur Weltzeit.

Weitere Infos finden Sie auf der Webseite der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt.

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Arbeitsgruppe „Mitten in Kruft“ – aktiver Ortskern – attraktiver Ort zum Leben

Kruft, 26.03.2021 – Die Ortsgemeinde Kruft ist schon seit vielen Jahren stetig um eine aktive Dorfentwicklung bemüht. Das allererste Dorferneuerungskonzept stammte aus dem Jahr 1987. Unter anderem waren die Gestaltung von Kolpingplatz und Dorfplatz/Bachstraße herausragende Maßnahmen zur Aufwertung des Ortskerns. Als dann im Jahr 2008 ein ortsbildprägendes Gebäude mit einer für Kruft typischen Fassade aus sichtbaren Basalt- und Tuffsteinen mit einem Wärmedämmverbundsystem verkleidet und die prägende Fassade somit für immer verloren ging, beschloss der Ortsgemeinderat die Dorfentwicklung noch aktiver zu verfolgen.

Durchgeführt wurde 2009/2010 zunächst die Dorfmoderation bei der die Bürger zu aktiver Mitwirkung Eingeladen waren. Es folgte die Fortschreibung des Dorferneuerungskonzeptes, mit Schwerpunkt Rückbau der Ortsdurchfahrt der ehemaligen B256 sowie Intensivierung privater Dorferneuerungsmaßnahmen. Zeitgleich folgte sogar die Anerkennung als Investitions- und Maßnahmenschwerpunkt in der Dorferneuerung, noch weitreichendere Fördermöglichkeiten für den Rückbau der B256 boten sich jedoch ab 2015 im Städtebauförderprogramm „Kleine Städte -Ländliche Zentren“ in welches Kruft in Kooperation mit Plaidt aufgenommen wurde.

Nachdem nun auch der Rückbau erfolgt und die „Alte Chaussee“ im August 2018 eingeweiht werden konnte, begründete der zuständige Dorfentwicklungsausschuss im September 2020 eine Arbeitsgruppe „Mitten in Kruft“ – aktiver Ortskern – attraktiver Ort zum Leben. Pandemiebedingt mit Verzögerung hat diese nunmehr ihre Arbeit aufgenommen. In einem Rundgang wurden ungenutzte Anwesen identifiziert um somit ein aktuelles Leerstandskataster zu erstellen.

Geplant ist unter anderem neben Erstellen des Leerstandskataster, Erheben absehbarer Leerstände, Kontaktaufnahme mit Eigentümern, Vermittlung von Beratung z. B. Wirtschaftsförderung, Städtebauförderung etc., evtl. Angebote ins Internet zu stellen, Aktivitäten zur Werbung organisieren, Kontaktaufnahme zu örtlichen Firmen, Einbindung von Neubürgen, Sammeln von Verbesserungsvorschlägen, evtl. Befragung nach Vorschlägen oder erhoffter Unterstützung durch Gemeinde.

An Mitarbeit interessierte Bürger sind herzlich eingeladen, sich bei der Ortsgemeinde zu melden. Die Arbeitsgruppe freut sich über Mitstreiter jeden Alters, Damen und Herren, wohnhaft im Ortskern oder gerne im Neubaugebiet.

Kontaktieren Sie die Verwaltung 02652 6952

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Maya Müller-Ehlen beste Vorleserin

Euskirchen/Satzvey, 26.03.2021 – Maya Müller-Ehlen, Schülerin der Freien Veytalschule in Satzvey, hat den 62. Vorlesewettbewerb im Kreis Euskirchen gewonnen. Sie hat aus dem Buch „Der Detektiv von Paris – Das abenteuerliche Leben des François Vidocq“ von Walter Hansen vorgelesen.

Öffentliche Aufmerksamkeit für das Kulturgut Buch zu erregen, Leselust zu wecken und die Lesekompetenz von Kindern zu stärken, sind zentrale Anliegen des bundesweiten Vorlesewettbewerbs. Die erfolgreiche Leseförderungsaktion will Kinder ermuntern, sich mit erzählender Literatur zu beschäftigen und aus ihren Lieblingsbüchern vorzulesen.

Das Schulamt für den Kreis Euskirchen hat daher wie bereits in den vergangenen Jahren die Durchführung des Vorlesewettbewerbs des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels auf Kreisebene gerne übernommen. Der Kreisentscheid wurde dieses Jahr coronabedingt per Video-Einsendung durchgeführt. Die Kinder waren eingeladen, ihre Vorlesepassage per Kamera, Tablet oder Smartphone aufzuzeichnen. Teilgenommen haben neun Kinder der Jahrgangsstufe 6 verschiedener Schulen im Kreis Euskirchen. Die Schülerinnen und Schüler haben die Jury mit unterhaltsamen und spannenden Videobeiträgen begeistert.

Bewertet wurden Lesetechnik, Interpretation und Textauswahl. Und in diesen Punkten hat die zwölfjährige Maya Müller-Ehlen die Jury voll und ganz überzeugt und den Kreiswettbewerb gewonnen. Sie wird nun zum Bezirksentscheid eingeladen.

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Stadt Mechernich erfasst alle Wirtschaftswege

Mechernich, 26.03.2021 – Wirtschaftswege sind für Landwirte, Forstbesitzer, Fahrradfahrer, Spaziergänger und Wanderer unverzichtbar. 860 Kilometer lang ist das Wegenetz im Mechernicher Stadtgebiet. Nun soll es gesamtheitlich unter die Lupe genommen und ein Wirtschaftswegekonzept erstellt werden.

Um alle wesentlichen Abschnitte und Zustandsdaten zu erfassen, wird die Ge-Komm GmbH, Gesellschaft für kommunale Infrastruktur aus dem Osnabrücker Land, alle Wege im Stadtgebiet in den kommenden Wochen lückenlos befahren. Die geländetauglichen Allradfahrzeuge sind mit Spezial-Kameraausrüstungen und systemoptimierten EDV-Hard- und Softwarelösung ausgestattet. Die zur Erstellung des Konzeptes notwendigen Geobasisdaten bekam die Kommune bereits vorab vom Kreis zur Verfügung gestellt.

Durch ein öffentliches Beteiligungsverfahren sollen örtliche Akteure eng in den Abstimmungsprozess eingebunden werden. Mit einem Bürgerdialogportal, das im Sommer unter www.wirtschaftswegekonzept.de starten soll, können Bürger Anmerkungen, wie Hinweise auf Schäden oder andere Kommentare direkt einbringen. Sie fließen dann in den Abwägungsprozess mit ein. „Die Landwirte und Anwohner kennen ihre Wegeabschnitte vor der eigenen Haustür am besten“, so Verwaltungsmitarbeiter Georg Lenzen.

Parallel werden regelmäßig Arbeitskreissitzungen stattfinden, in denen sich Teilnehmer aus diversen Bereichen einbringen können – darunter Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Natur- und Landschaftsschutz, Tourismus, Wirtschaft, Verwaltung und Politik.

Breite Basis

Das Wirtschaftswegekonzept solle später eine breite Basis bieten, wie Mario Dittmann als zuständiger Fachbereichsleiter der Verwaltung erläutert: „Nicht nur das städtische Wegenetz fließt in die Betrachtung ein, sondern auch Forst- und Privatwege.“

Die Wege im Stadtgebiet wurden im Wesentlichen in den 1950er bis 1970er Jahren geplant und gebaut. Inzwischen habe sich die Nutzung aber erheblich geändert, so Thomas Hambach, Erster Beigeordneter der Stadt Mechernich. Wurden sie früher rein landwirtschaftlich genutzt, dienen sie heute immer mehr auch der Freizeitgestaltung und somit vielfach als Rad- und Spazierwege. Damit ändert sich auch der Anspruch: Löcher, über die Traktoren locker führen, könnten jedoch für Radfahrer zum Verhängnis werden.

„Für schwere Landmaschinen, wie sie heute im Einsatz sind, sind die meisten Wege seinerzeit gar nicht ausgelegt worden und kommen an ihre Grenzen“, so Hambach weiter. In manchen Regionen Nordrhein-Westfalens seien die Wegenetze zudem viel zu engmaschig aufgestellt. Auch das werde überprüft.

Hauptsächlich geht es bei dem Wirtschaftswegekataster aber darum, eine Datenbasis als eine Art Übersicht zu haben. Denn im Wegekataster werde Zahlen, Daten, Fakten, über notwendige Reparaturen, Umbauten oder Neubauten vermerkt und geplant. Die Wirtschaftswege werden dazu in Kategorien unterteilt  – multifunktionale Wege bilden die höchste Stufe, direkt darunter die Hauptwirtschaftswege, am Ende rangieren selten genutzte Wege.

Voraussetzung für Fördergelder

Schließlich ist die Pflege und Erhaltung dieses umfangreichen Wegenetzes mit nicht unerheblichem und finanziellem Arbeitsaufwand verbunden. Lenzen dazu: „Mit einem erfolgreich aufgestellten Wirtschaftswegekonzept besteht aber die Chance, Förderungen des Landes für Ausbaumaßnahmen zu erhalten.“

Bundes- und Landstraßen werden bei der Betrachtung von Haus aus nicht mit einbezogen. Zu den Wirtschaftswegen gehören aber Zufahrten zu den 24 Siedlungen im Stadtgebiet, Wassergewinnungs- und Windkraftanlagen, Schutz- und Grillhütten, Friedhöfen oder auch Tennis- und Bolzplätzen ebenso wie überörtliche Radwegenetze wie zum Beispiel die Eifel-Höhe-Route.

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Impfungen in Rheinland-Pfalz kommen weiter gut voran – mehr als 10 Prozent aller Menschen im Land mindestens erstgeimpft

Region/Mainz, 25.03.2021 – In Rheinland-Pfalz gab es bislang rund 590.00 Impfungen, davon 426.259 Erst- und 163.767 Zweitimpfungen. Rund Zweidrittel der Impfungen fanden in den Impfzentren statt. „Damit haben mehr als 10 Prozent aller Menschen im Land die Corona-Schutzimpfungen erhalten“, informierte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

„Eine gute Nachricht ist vor allem, dass von den Bewohnerinnen und Bewohnern von Alten- und Pflegeeinrichtungen bereits 90 Prozent eine Erstimpfung erhalten haben. Auch bei den Mitarbeitern konnte in der aktuellen zweiten Impfrunde die Impfquote auf über 82 Prozent gesteigert werden“, so die Ministerin.

Aus der Gruppe der Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer über 80 Jahren haben allein in den Impfzentren bisher 180.000 eine Erstimpfung erhalten. Für 38.000 weitere Menschen in dieser Altersgruppe wurden bereits Termine vergeben. Aktuell befinden sich noch rund 4.700 Personen im Terminpool. „Es ist unser Ziel, dass bis Ende April alle aktuell registrierten Menschen über 80 Jahre ihre Erstimpfung erhalten“, betonte Bätzing-Lichtenthäler.

Impfungen Prioritätsgruppe 2

In den Berufsgruppen in der Prioritätsgruppe 2 wurden bislang mehr als 57.000 Menschen geimpft. Darunter allein 19.000 Lehrerinnen und Lehrer sowie weitere Beschäftigte in Grund- und Förderschulen sowie 23.000 Erzieherinnen und Erzieher, Tagesmütter sowie weitere Beschäftigte in Kitas.

In der Eingliederungshilfe gab es bislang rund 14.000 Impfungen. Ministerin Bätzing-Lichtenthäler hob hervor, bis Ende März werde das Ziel erreicht, mindestens 20.000 Menschen geimpft zu haben.

„Ich freue mich, dass wir auch in der Prioritätsgruppe 2 vorankommen“, fasste die Ministerin zusammen. Von der Gruppe der Menschen über 70 Jahren haben sich bislang mehr als 250.000 Personen für eine Impfung registriert. Mehr als 16.000 Impfungen haben bereits stattgefunden. „Hier werden wir in den kommenden Wochen die Impfungen ausweiten können“, so die Ministerin.

Projekt Impfungen Hausärzte

Über das Pilotprojekt Impfen immobiler Menschen in der Häuslichkeit sagte die Ministerin: „Die Pilotphase, die wir in Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem Hausärzteverband und der Kassenärztlichen Vereinigung am 1. März gestartet haben, ist erfolgreich verlaufen. Seit dem 15. März konnten sich alle niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte mit Hausbesuchspatienten für dieses Modell registrieren lassen. Inzwischen haben das mehr als 900 Praxen aus ganz Rheinland-Pfalz getan. Jetzt weiten wir das Angebot schrittweise aus. Wir planen dieses Modell auch dann fortzuführen, wenn die Hausarztpraxen im April dann generell in das Impfen einbezogen werden.“

Für diese Woche haben 64 der registrierten Praxen die Information erhalten, dass sie mit dem Impfen von bis zu 2.500 immobilen Patientinnen und Patienten ab 80 Jahren starten können. In der nächsten Woche werden 96 weitere Praxen impfen können, in der Woche darauf noch einmal mindestens 100 weitere Praxen. Die Zahl der geimpften Patientinnen und Patienten wird dann auf bis zu 4.500 Patientinnen und Patienten pro Woche steigen.

Überblick Impfungen in dieser Woche

Gesundheitsstaatssekretär und Landesimpfkoordinator Dr. Alexander Wilhelm gab einen Überblick über die Impfungen in dieser Woche: „Insgesamt finden diese Woche rund 88.000 Corona-Schutzimpfungen in Rheinland-Pfalz statt. Davon 67.000 Corona-Schutzimpfungen in den Impfzentren; rund 57.000 Erst- und mehr als 10.000 Zweitimpfungen.“

Zusätzliche weitere 2.500 Impfdosen stehen den 64 Hausarztpraxen zur Impfung von bettlägerigen, aus gesundheitlichen Gründen immobilen Menschen über 80 Jahre zur Verfügung. In den Alten- und Pflegeeinrichtungen läuft aktuell die zweite Runde der Impfungen. Dort sollen in dieser Woche mehr als 11.000 Impfungen in 125 Einrichtungen stattfinden. Weitere rund 7.000 Impfungen sind in 43 Einrichtungen in der Eingliederungshilfe geplant.

Für die kommende Woche kündigte Dr. Wilhelm rund 65.000 Impfungen in den Impfzentren an. Für die Impfungen von bettlägerigen, aus gesundheitlichen Gründen immobilen Menschen stehen erneut 2.500 Impfdosen für weitere 96 Hausarztpraxen zur Impfung. Darüber hinaus erhalten die mobilen Impfteams 10.000 Impfdosen für die Impfungen in Alten- und Pflegeeinrichtungen und der Eingliederungshilfe.

„Nach den schwankenden Lieferzahlen in den vergangenen Wochen hat uns der Bund für den Monat April wöchentliche Impfstofflieferungen von rund 108.000 Impfdosen für die Impfzentren in Rheinland-Pfalz fest zugesagt. Auf dieser Basis können wir verlässlich und beständig planen und die Impfungen in den Prioritätsgruppen 1 und 2 weiter deutlich voranbringen“, sagte der Staatssekretär.

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Spende für das Hubertus-Rader-Förderzentrum Gerolstein

Gerolstein, 25.03.2021 – Große Freude hatten die Schüler*innen des Hubertus-Rader-Förderzentrums bei der Spendenübergabe vor der Linden-Apotheke Gerolstein. Zu Beginn des Jahres warben die Apothekerin Julia Schildgen und ihr Team anlässlich der Verteilung von FFP2-Masken in ihrer Apotheke um eine Spende zugunsten der Schüler*innen der Förderschule. Mit großem Erfolg!

„Ich habe mich riesig gefreut und bin noch immer tief berührt von der großen Spendenbereitschaft unserer lieben Kunden. Ihnen gebührt unser besonderer Dank“, so die Apothekerin. „Eine stattliche Summe ist zusammengekommen, die wir zum Schluss nochmals für den guten Zweck erhöht haben“. Der Vorsitzende des Fördervereins des HRFs, Karl Heinz Schwartz, nahm einen symbolischen Scheck in Höhe von 2.000 € vor der Linden-Apotheke mit Freude entgegen. Er bedankte sich herzlich auch im Namen der Schüler*innen bei der Apothekerin Frau Schildgen und ihrem engagierten Team. Von Karl-Heinz Schwartz.

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Möglicher Einsatz von Frostschutz-Windmaschinen – Meckenheimer Obstbauern bitten um Verständnis

Meckenheim, 25.03.2021 – Die Witterung gleicht in diesen Wochen einer Wundertüte: Selbst nach sonnigen Frühlingstagen können die Temperaturen vor allem nachts noch unter die Null-Grad-Grenze fallen. Um die Blüten der Obstbäume zu schützen, werden in den Feldern rund um Meckenheim, aber auch in der Grafschaft und in Bornheim, zeitweise Windmaschinen eingesetzt. Diese saugen wärmere Luft aus höheren Schichten – Inversionslage – an und verteilen sie in den Plantagen. So erwärmt sich der Bereich um die empfindlichen Blüten, die dadurch nicht erfrieren.

Dieses am Campus in Klein-Altendorf erprobte Verfahren ist deshalb notwendig, weil für eine Frostschutzberegnung, wie in anderen Obstbauregionen angewendet, hier kein ausreichendes Wasser an den Feldern zur Verfügung steht. Durch die generelle Veränderung des Klimas ist das Risiko eines Totalausfalls der Apfelproduktion durch Blütenfrost immens angestiegen.

Die Obstbauern bitten die Bürger um Verständnis, sollte es nachts zu kurzfristigen Störungen kommen. Die Geräusche erinnern an einen entfernt fliegenden Hubschrauber. Das Ordnungsamt der Stadt Meckenheim ist in das Verfahren involviert.

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Internationale Covid-19-Studie im Kreis Düren startet

Düren, 25.03.2021 – Im September 2020 fiel die Entscheidung, nun werden die Daten erfasst: Die Internationale Covid-19-Studie, an der sich der Kreis Düren beteiligt, geht im April an den Start. In den nächsten Wochen werden etwa 850 Einwohner des Kreises Düren vom Gesundheitsamt angeschrieben und um die Teilnahme an der Studie gebeten. Organisiert wird das Ganze in der Euregio Maas Rhein durch die Gesundheitsämter von Heinsberg und Düren, den belgischen und niederländischen Partnern und der euregionalen Gesundheitsstiftung „euPrevent“.

Die angefragten Bürger werden per Zufall ausgewählt und erhalten einen Selbsttest zur Blutabnahme an der Fingerkuppe. Das Blut wird in einem Röhrchen zurück zum Gesundheitsamt geschickt und in einem Labor auf Covid-19-Antikörper untersucht. So wird festgestellt, ob die Teilnehmer schon einmal mit dem Coronavirus infiziert waren oder nicht. Die Testpersonen können einige Tage später über einen persönlichen Code das Ergebnis des Corona-Tests auf der Projekt-Homepage abfragen, und erfahren somit, ob sie Antikörper gegen das Coronavirus haben oder nicht.

Außerdem erhalten die Teilnehmer einen persönlichen Zugang zu einem Online-Fragebogen auf der Homepage. Hier werden sie zu Ihren Erfahrungen in der Corona-Pandemie, eventuellen Erkrankungen und ihren Meinungen zu den bisherigen Maßnahmen befragt.

Das ganze Verfahren ist natürlich freiwillig, kostenlos und so aufgebaut, dass der Datenschutz gewährleistet ist. Eine Zuordnung von Test- und Fragebogenergebnissen zur Person ist nicht möglich.

Mit der Teilnahme erhalten die Bürger die Möglichkeit, einen kostenlosen Covid 19-Antikörper-Test zu bekommen und sie können Ihre Meinung zum Pandemie-Verlauf äußern.

„Sie tragen mit ihrem Engagement maßgeblich dazu bei, dass die Studie ein realistisches Bild der Krankheit in der Region liefert. Ebenso kann die Wirksamkeit der unterschiedlichen Maßnahmen besser abgeschätzt werden und ein Vergleich zwischen den Kreisen aber auch zwischen Deutschland, den Niederlanden und Belgien angestellt werden“, sagt Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes.

Das euPrevent-Covid-Projekt wird durch das Interreg EMR-Programm der Europäischen Union gefördert. Die Ergebnisse und Empfehlungen werden für Herbst 2021 erwartet.

Weitere Infos auf: https://euprevent.eu/de/covid-19/