Kategorien
Wirtschaft

Neuer Transporter zum Nulltarif

Kall, 12.04.2021 – Der Kaller Bauhof hat einen neuen Transporter – und das Schöne daran: Die Anschaffung war für die Gemeinde nahezu kostenlos. Möglich wird das durch Werbung auf dem Fahrzeug. Insgesamt 44 Werbeflächen befinden sich an den Seiten, an der Front und am Heck des Fahrzeugs. Die meisten von ihnen sind auch von Unternehmen aus dem Ort erworben worden, ein paar sind aber noch frei. Die Gemeinde ging als gutes Vorbild voran und hat ebenfalls eine Werbefläche auf dem Fahrzeug gekauft. Dieses Finanzierungsmodell ist nicht neu in Kall: Bereits das grüne Hausmeisterfahrzeug, mit dem meist der Mitarbeiter Wolfgang Kruff unterwegs ist, wurde auf diese Art und Weise beschafft.

„Das Unternehmen Mikar aus Deggendorf in Bayern hat uns das Fahrzeug angeboten. Einzige Bedingung war, dass einem Mitarbeiter des Unternehmens von der Gemeinde für eine bestimmte Zeit ein Büro gestellt wird, von dem aus er die Werbeakquise betreiben kann“, erklärt Kalls Bauhofleiter André Kaudel das Vorgehen. Bereits im März 2020 hatte der Mikar-Mitarbeiter seine Arbeit aufgenommen – ausgerechnet zum Start der Corona-Pandemie. Insgesamt war er für sechs Wochen in Kall.

Für die Gemeinde Kall als Eigentümerin ist das Fahrzeug, ein Renault Master, dessen Neupreis bis zu 35.000 Euro beträgt, ein Segen. „Der Wagen ist deutlich größer als unsere bisherigen Transporter“, sagt Kaudel. Auch für die Firma Mikar war es eine Premiere, wie Kaudel weiß. Das Unternehmen stelle meist Kastenwagen zur Verfügung. Ein Fahrzeug dieser Größenordnung wurde erstmals per Sponsoring finanziert.

Der Bauhof hat den Werbebus, wie er genannt wird, seinen Bedürfnissen angepasst. Die Seitenflächen im Innenraum des Ladebereichs wurden mit Holz verkleidet, außerdem wurde ein Holzschrank für Werkzeug im Fahrzeug angebracht. „So ist der Innenraum geschützt und das Fahrzeug wird nicht beschädigt“, erklärt Kaudel die Vorgehensweise.

Der Renault kann vielfältig genutzt werden. Wie Kaudel aufzählt, werden auch soziale Projekte unterstützt, etwa ehrenamtliche Aktivitäten. „Das Fahrzeug ist so groß, dass auch Arbeitsplatten und sonstige lange Gegenstände darin transportiert werden können“, berichtet Kaudel. So kam der Wagen auch beim Umzug der Grundschule zum Einsatz. Auch Dinge, die nicht nass werden dürfen, können von A nach B gefahren werden.

Da das Gefährt im ganzen Gemeindegebiet – und bei Fahrten zu Lieferanten auch darüber hinaus – unterwegs ist, sei der Werbeeffekt für die Unternehmen hoch, so Kaudel. Wer Interesse an den freien Werbeflächen hat, wird gebeten, sich direkt an den Bauhofleiter zu wenden, entweder unter Telefonnummer 02441/888-44 oder per E-Mail an akaudel@kall.de.

Wie André Kaudel berichtet, ist, sobald es die Corona-Lage wieder zulässt, ein Fest mit allen Unternehmen, die auf dem Werbebus als Sponsor aufgeführt werden, geplant.

Folgende Sponsoren konnten bislang gewonnen werden:

Autohaus Ohlerth, PE Becker, Recycling Kall, Rewe Anna Pauly, Johann Schurz, Schotterwerk Manfred Weiß, Möbel Brucker, Gebr. Züll Haustechnik, e.s.a. Security, Gemeinde Kall, TGM Fliesenstudio, Tank+Waschpunkt, Care Mobiler Sozialer Dienst, Kurth Autokrane, Autohaus Erich Rupp, Rudolf, Glas Funke, Hörakustik Florian Langhammer, Opterra Zement, NEW Nordeifelwerkstätten, Valeri Stier Elektroarbeiten, Kudia Elektrobau, Karl-Heinz Kloska Autoteile, T.E.A.M. Industriebedarf und das Siemes Schuhcenter.

Kategorien
Top-Themen

Kein Papier mehr: NRW-Polizei erfasst Unfälle digital

Region/Düsseldorf, 12.04.2021 – Minister Reul: Mit der neuen App nehmen wir Unfälle zügiger auf und bauen Bürokratie ab. Das Ministerium des Innern teilt mit: Die Polizei in Nordrhein-Westfalen nimmt Verkehrsunfälle ab heute digital per App auf – zunächst als Pilotprojekt in den vier Polizeibehörden Dortmund, Recklinghausen, Borken und Wesel, ab Sommer dann voraussichtlich flächendeckend in ganz Nordrhein-Westfalen. Innenminister Herbert Reul: „Ein Unfall passiert innerhalb von Sekunden, das Danach dauerte bisher sehr lange. Mit der neuen App nehmen wir Unfälle zügiger auf und bauen Bürokratie ab. So verkürzen wir die zeitintensive Aufnahme und Abwicklung eines Unfalls – eine enorme Zeitersparnis für Polizei und Bürger.“

Jedes Jahr registriert die nordrhein-westfälische Polizei mehr als 650.000 Unfälle – im Schnitt 1.780 pro Tag. Früher zählte eine Unfallmitteilung mehrere Seiten Papier; die erste wurde per Hand ausgefüllt und es wurden so viele Durchschläge wie notwendig ausgehändigt. Bei schwereren Unfällen wurden die Daten auf der Wache dann noch einmal in den Computer übertragen – eine aufwändige Mehrfacherfassung.

Künftig geht das mit wenigen Klicks auf dem Smartphone. Die App mit dem Namen „mViVA Erfassung“ verarbeitet die Unfalldaten sofort und vor Ort. Weiterführende Daten-Abfragen wie etwa des Personalausweises oder des Kennzeichens können per Scan erledigt werden. Auch die Unfallmitteilung für den Bürger wird digital: Auf einem Flyer erhalten Unfallbeteiligte einen Link und einen QR-Code zum Bürgerportal der nordrhein-westfälischen Polizei, auf dem die Unfallmitteilung dann als PDF-Dokument abrufbar ist. So kann die Unfallmitteilung direkt an die Versicherung der Beteiligten weitergeleitet werden. Wer den analogen Papier-Weg bevorzugt, kann sich die Unfallmitteilung auf der nächsten Wache ausdrucken lassen oder den Flyer direkt an die Versicherung weitergeben.

„Je schneller ein Unfall abgewickelt ist, desto eher kann der Verkehr wieder fließen und je weniger Papierkram die Beamtinnen und Beamten haben, desto mehr Zeit haben sie für das Wesentliche: fürs Polizist-Sein“, so Herbert Reul. Denn die App spart nicht nur für den Bürger Zeit; auch für die Polizei verkürzt sich die Bearbeitungszeit erheblich.

Mehrere Wochen wird die Pilotphase dauern. Das gibt den Beamtinnen und Beamten in Dortmund, Recklinghausen, Borken und Wesel die Möglichkeit, die App im Einsatz zu testen. So können Verbesserungen berücksichtigt werden, bevor die App dann im Sommer in allen Polizeibehörden in Nordrhein-Westfalen an den Start geht.

Die mobile Unfallaufnahme ist ein weiterer Fortschritt hin zu einer digitalen Polizei. Erst vor Kurzem hatte das Innenministerium noch einmal 10.000 neue Smartphones angeschafft. Mehr als 22.000 Smartphones sind bereits im Einsatz. Seit 2019 gehört das dienstliche Smartphone mit zahlreichen polizeifachlichen Apps zur Basis-Ausstattung der nordrhein-westfälischen Polizei.

Kategorien
Top-Events

Heilig-Rock-Tage vom 16. bis 23. April 2021

Region/Trier, 12.04.2021 – Sie sind traditionell eine der am besten besuchten Veranstaltungen der Heilig-Rock-Tage: Die Abendlobe im Trierer Dom. Corona-bedingt ist die Anzahl der Mitwirkenden dieses Jahr zwar kleiner als gewohnt – die Gestaltung jedoch vielfältig: Vom 16. bis 23. April können immer jeweils bis zu 100 Personen an dieser gottesdienstlichen Form mit Musik und Wort jeden Abend um 21 Uhr im Dom teilnehmen. Eine Anmeldung ist unter www.dominformation.de erforderlich. Die Heilig-Rock-Tage finden vom 16. bis 25. April in einer Mischung aus gottesdienstlichen Feiern und virtuellen Angeboten unter dem Leitwort „Du bist meine Zuversicht“ statt.

Am Eröffnungsabend (Freitag 16. April) sind unter dem Motto „Ubi caritas et amor“ moderne geistliche Lieder und Gospels von Vokalsolisten von „Carduelis“ Oberwesel unter der Leitung von Regionalkantor Lukas Stollhof zu hören. Das Wort spricht Bischof Dr. Felix Genn (Münster). Das Abendlob wird live übertragen. Alle Empfangsmöglichkeiten sind unter https://t1p.de/hrt-videos zu finden. Domkantorin Gabriele Sichler-Karle und der Mädchenchor am Trierer Dom lassen am Samstag, 17. April, Chormusik für gleiche Stimmen von Dvorak, Wallrath und anderen erklingen. „Dir singt mein Herz“ steht als Motto über dem Abendlob mit Wortbeiträgen von Judith Rupp.

Am Sonntag, 18. April, findet ein nationaler Gedenktag für die Opfer der Corona-Pandemie statt. So ist das Abendlob mit der Bitte „Bleib bei uns, denn es will Abend werden“ diesem Gedenken gewidmet. Vokal- und Instrumentalsolisten unter Leitung von Domkapellmeister Thomas Kiefer bringen Werke von Bach und Brahms zu Gehör; das Wort spricht Bischof Dr. Stephan Ackermann. An diesem Abend hat der Bischof Menschen persönlich eingeladen, die einen Angehörigen durch Corona verloren haben, und die in medizinischen Diensten oder in der Pflege an Corona-Kranken tätig sind. Daher ist das Abendlob nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, wird aber live übertragen und kann am Bildschirm mitgefeiert werden.

Gleich mehrere „musikalische Familien“ gestalten unter der Überschrift „We are family – Hausgemacht“ die Tagesabschlüsse vom 19. bis 22. April. Am Montag, 19. April, führen Ruth, Christoph und Anne Michael geistliche Musik für Sopran, Bariton und Orgel von Schütz, Mozart, Lang und Reger auf, begleitet durch Worte von Sr. Ursula Hertewich OP, Koblenz-Arenberg. Improvisationen über Heilig-Rock-Gesänge für Orgel, Rhodes Piano, Synthesizer und Gesang bieten Josef, Johannes und Franziska Still zusammen mit Wortbeiträgen von Pfarrerin Vanessa Kluge, Trier-Ehrang, am Dienstag, 20. April. Das Reutlinger-Cello-Trio (Lea, Katrin und Moritz Reutlinger) spielt am Mittwoch, 21. April, Musik für drei Violoncelli von Haydn, Cervetto und Popper. Hannah Küppers, Studentin aus Trier, hat das Wort beim ebenfalls live übertragenen Abendlob. Mit Kammermusik für Streicher und Orgel von Bach, Mozart und Krupp gestalten Irmgard, Magdalena, Jakob und Ulrich Krupp das Abendlob am Donnerstag, 22. April, unterstützt durch Worte von Journalist Christian Otterbach (Schillingen). Den Abschluss der Abendlob-Reihe bildet am Freitag, 23. April, festliche Orchestermusik des Barockorchesters L’arpa festante unter der Leitung von Domkapellmeister Thomas Kiefer zusammen mit Wortbeiträgen von Domvikar Marco Weber (Trier). (JR)

Kategorien
News

Westenergie unterstützt: Spielplatz „Amselweg-Nachtigallenweg“ in Mayen teilweise erneuert

Mayen, 12.04.2021 – Grund zur Freude beim Mayener Nachwuchs: Auf dem Spielplatz „Amselweg/Nachtigallenweg“ wurden eine Vogelnestschaukel, ein Reck und ein Slackmaster (Balancierseile) neu installiert.

Auf Initiative von Anwohner Jan Schmitz wurden Spenden generiert, um den Spielplatz Amselweg/Nachtigallenweg attraktiver zu gestalten. Unterstützung erhielt er durch Jörg Köhns – Mitarbeiter der Firma Westenergie. Die Westenergie fördert im Rahmen ihrer Aktion „Aktiv vor Ort“ das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitarbeiter. In diesem Fall erhielt Jörg Köhns eine großzügige Spende für das Material  welches für die Arbeiten auf dem Spielplatz benötigt wurde.

Die so zusammen gekommene Spendensumme wurde anschließend von der Stadt Mayen gemäß ihrer Richtlinien verdoppelt und mit dem Gesamtbetrag wurden drei neue Spielgeräte installiert, die den Kindern hoffentlich viel Spaß bereiten.

Kategorien
News

Familien- und Schwangeren-Beratung auch in Plaidt

Plaidt, 12.04.2021 – Caritas berät zweimal monatlich freitags in der Verbandsgemeinde Pellenz. Viele Familien würden dringend Unterstützungsleistungen gebrauchen, nutzen sie aber nicht aus Unwissenheit. Den Kinderzuschlag beispielsweise beantragen nur 35 Prozent dieser Familien. Auch beim Wohngeld, Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket oder  der Grundsicherung fehlt es oft an Kenntnissen, wie diese Hilfen abgerufen werden. Das Caritas-Familienbüro für die Pellenz und Andernach berät diese Menschen und hilft beim Ausfüllen der Anträge. Rat und Hilfe gibt es im Bischof-Bernhard-Stein-Haus in Andernach sowie im Rathaus der Verbandsgemeinde Pellenz in Plaidt.

An zwei Freitagen im Monat ist Caritas-Mitarbeiterin Margret Marxen-Ney von 9:00 bis 12:00 Uhr in der Rathausstraße 2 – 4 zu Gast. Und sie hilft nicht nur bei Unterstützungsleistungen. Als Caritas-Schwangerschaftsberaterin ist sie auch die richtige Ansprechpartnerin in Sachen Schwangerschaft oder bei Fragen rund ums Kind. Bürgermeister Klaus Bell freut sich, dass die Sprechstunde so gut von den Menschen aus Plaidt, Kruft und Umgebung angenommen wird: „Wir als Verbandsgemeinde unterstützen dieses Hilfsangebot.“ Wie wichtig niederschwellige Angebote für die Menschen vor Ort sind, betont Margret Marxen-Ney vom Caritas-Familienbüro für die Pellenz und Andernach: „Unsere Beratung ist kostenlos und vertraulich. Wir beraten bei allen Fragen rund um Unterstützungsleistungen, etwa zu Bildung und Teilhabe bis hin zu Fragen vor während oder nach der Schwangerschaft bis zum 3. Lebensjahr des Kindes.“

Die Sprechstunden in der Verbandsgemeindeverwaltung Pellenz in Plaidt, Rathausstr. 2-4, finden alle 14 Tage immer freitags von 9:00 bis 12:00 Uhr statt, so auch am 23. April sowie am 7. und 21. Mai 2021.

Termine zur Sprechzeit können vereinbart werden bei:

Margret Marxen-Ney
Caritas-Familienbüro für die Pellenz und Andernach 02632-2502-35 marxen-ney-m@caritas-andernach.de

Kategorien
Top-Themen

Beseitigung der Schneebruch-Schäden ist Mammutaufgabe

Stadtkyll, 12.04.2021 – Revierleiterin Anna Hahn hat derzeit einen sehr stressigen Job. Wie viele andere Menschen im Forstbereich hat sie eine große Sorge: „Wenn wir die vom Schnee beschädigten Bäume nicht sehr schnell aufräumen, droht eine weitere Ausbreitung von Buchdruckern und Kupferstechern“. Man erinnert sich an die schönen Bilder der dick mit Schnee bedeckten Wälder Anfang des Jahres. Doch als der Schnee getaut war, zeigte sich das Bild einer Katastrophe.

„In meinem Revier hatte ich bisher kaum Schäden durch Borkenkäfer. Deshalb ist es wichtig, dass wir weiterhin dafür sorgen, das Brutmaterial so schnell wie möglich zu entfernen“, so Frau Hahn. Foto: Landesforsten RLP / Martin Lotze

Bei zahlreichen Bäumen, oft Fichten oder anderen Nadelbäumen, wurden durch die große Schneelast ganze Teile der Krone abgebrochen. Manche Bäume wurden komplett gefällt. „Alleine in meinem Revier sind ca. 7.000 Festmeter Schadholz durch den Schnee angefallen“, so die Försterin, die den Wald von sechs Gemeinden auf einer Fläche von ca. 1.500 Hektar betreut. Ihr Mobiltelefon klingelt derzeit fast pausenlos und die Arbeitszeit liegt bei mehr als 60 Stunden in der Woche. „Das ist aber kein Problem, denn wie meine Kolleginnen und Kollegen trage ich die Verantwortung für den Erhalt des Waldes und seine lebenswichtigen Leistungen“.

Der Leiter des Forstamtes Gerolstein, Michael Schimper: „Daher sind wir auf die Mitarbeit von zahlreichen Forstunternehmern angewiesen. Alleine in unserem Forstamt arbeiten derzeit 9 Harvester“. In nassen Bereichen werden die Bäume direkt am Weg mit einem Harvester verarbeitet. Foto: Landesforsten RLP / Martin Lotze

Die Bewältigung der anstehenden Aufgaben ist nur dann erfolgreich, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen. „Ich bin froh, dass wir im Forstamt ein tolles Team haben und dass alle zum Wohl des Waldes zusammenarbeiten“, so das Fazit der Revierleiterin Anna Hahn. Und schon wieder klingelt das Telefon!

Kategorien
Wirtschaft

Wir lieben Nächstenliebe

Ulmen/Lutzerath, 12.04.2021 – Bürgermeister Alfred Steimers ist begeistert und bedankt sich für die aktive Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde bei der EDEKA-Spendenaktion sowie bei den beiden Inhabern und deren Mitarbeitern für das großartige Engagement. Es ist bereits zu einer schönen Tradition geworden: Kunden können in den EDEKA-Märkten Franzen in Lutzerath und Biermann in Ulmen bereits vorgepackte Tüten, gefüllt mit haltbaren Grundnahrungsmitteln kaufen und tun dabei auch noch Gutes für ihre Mitmenschen.

Bürgermeister Alfred Steimers mit Mario Biermann, Inhaber EDEKA Biermann in Ulmen. Foto: Privat

Denn die abgepackten Lebensmittel, im Wert von nur 5 Euro, kommen den bedürftigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern zu Gute, die auf das Angebot der Cochemer Tafel zurückgreifen müssen. Da die Versorgung über die Cochemer Tafel aufgrund von Corona aktuell noch eingestellt ist, läuft das Projekt weiter über die Verbandsgemeinde Ulmen mit freundlicher Unterstützung der beiden EDEKA Märkte Biermann und Franzen. Es zeigten sich wieder einmal viele Kunden in den Märkten solidarisch und haben fleißig die vorgepackten Tüten gekauft: Innerhalb von nur zwei Wochen haben Georg Franzen, Inhaber des EDEKA Markts in Lutzerath, 101 Tüten und Mario Biermann in seinem EDEKA Markt in Ulmen 61 Tüten, für die bedürftigen Menschen der Verbandsgemeinde Ulmen sammeln können.

Kategorien
News

Erfolgreiche Teilnahme des PWG Wittlich am HEUREKA!-Wettbewerb

Wittlich, 12.04.2021 –  124 Schüler/-innen der 5. und 6. Klassen nahmen am HEUREKA!-Wettbewerb Mensch und Natur teil, der im November 2020 startete. Im Rahmen des Wettbewerbs mussten 45 Multiple-Choice-Fragen in den Bereichen Informatik, Technik und Naturwissenschaften beantwortet werden. Diese Aufgabe bewältigten die Schüler/-innen mit Bravour. Marius Oeffling erzielte den 1. Platz auf Landesebene und war der beste Schüler seiner Klassenstufe in Rheinland-Pfalz.

Eine wirklich tolle Leistung! Herzlichen Glückwunsch! Text: Svenja Pinkle / Foto: Martin PrausZudem erzielte Ben Haep den 3. Platz auf Landesebene. Wir gratulieren euch ganz herzlich zu dieser großartigen Leistung! Aber das ist noch nicht alles: Zudem gewannen 16 weitere Teilnehmer/-innen einen Preis. Eine wirklich tolle Leistung! Herzlichen Glückwunsch! Preisträger/innen Klasse 5: 1. Platz: Jonathan Scharf 2. Platz: Nils Jamros, Paul Pickart, Paul Schmitt 3. Platz: Ramón Butterbach, Elias Lehnen, Lennart Griebler, Paul Stöber Preisträger/innen Klasse 6: 1. Platz: Leo Austel 2. Platz: Isabelle Hassenbach 3. Platz: Anna Maria Hahn, Felix Pape, Johan Schulz, Lena Schmitt, Max Adams, Silas Lescher 1
Kategorien
News

GK-Mittelrhein hilft, in qualifizierte Arbeits-Verhältnisse zu kommen

Region/Mayen-Koblenz, 12.04.2021 – Mit vielfältigen und facettenreichen Bildungsmaßnahmen fördert das Bildungs- und Forschungsinstitut des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein (BFI) Fachkräfte im Gesundheitswesen. Nun hat das BFI eine Trägerzulassung erhalten und zwei seiner Maßnahmen zertifizieren lassen: die Ausbildung zum Pflegefachmann (m/w/d) und den Vorbereitungskurs zur Kenntnisprüfung, der speziell für ausländische Fachkräfte angeboten wird. „Hier werden Teilnehmer, die beispielsweise aus Kolumbien, Namibia oder Mexiko kommen, auf eine Prüfung vorbereitet, damit ihr Abschluss als Pflegefachmann aus dem Ausland in Deutschland anerkannt wird“, erläutert Bernd Westbomke, Sektorleiter Fort- und Weiterbildung des BFI. Diese Kurse finden an den Pflegeschulen des GK-Mittelrhein in Koblenz und Mayen statt. Aufgrund der jetzt erfolgten Zertifizierung zur Förderung der beruflichen Weiterbildung (Trägerzulassung) können die Teilnehmer über die Agentur für Arbeit eine finanzielle Förderung erhalten. „Es ist dadurch möglich, dass beispielsweise Krankenpflegehelfer sich in der dreijährigen Ausbildung zum Pflegefachmann weiterqualifizieren lassen und finanzielle Unterstützung erhalten.“

Um diese sogenannte AZAV Trägerzulassung (Akkreditierung- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung) zu erlangen, hat sich das BFI etwa ein halbes Jahr auf die Prüfung durch die Akkreditierungsstelle vorbereitet. „Zur Trägerzertifizierung wurden unsere Räume, die Ausstattung aber auch die Qualifizierung der Lehrer, der Lehrplan sowie unsere Kostenkalkulationen überprüft.

Das Qualitätsmanagementsystem wurde ebenfalls auf Eignung geprüft. Wir sind sehr stolz auf die insgesamt drei Zertifizierungen. Die Prüfer haben dabei die mit hoher Motivation arbeitenden Mitarbeiter als einen weiteren wertvollen Bestandteil des Unternehmens genannt“, freut sich Natalie Waldforst, Direktorin des BFI.

Kategorien
Wirtschaft

IHK-Initiative: Wirtschaft als dritte Säule

Region/Trier, 12.04.2021 – Rheinland-Pfälzische Unternehmen in die Impfkampagne einbinden. Um den Weg aus der Pandemie und das Impfen zu beschleunigen, schlagen die vier IHKs in Rheinland-Pfalz vor, die Wirtschaft in die Impfkampagne des Landes einzubinden: Sobald es durch ausreichend Impfstoffe möglich ist, auch dezentral zu impfen, sollen größere Unternehmen aus ganz Rheinland-Pfalz mit ihren betriebsärztlichen Abteilungen als lokale Impf-Orte auch für umliegende kleinere Betriebe bereit stehen. Dafür müssen jetzt die Infrastruktur und die Voraussetzungen geschaffen werden, so die Industrie- und Handelskammern – um dann direkt starten zu können, sobald das Impfen weiter Fahrt aufnimmt. Durch die Initiative soll in Rheinland-Pfalz eine dritte Säule entstehen – ergänzend zu den Impfzentren der 24 Landkreise und zwölf kreisfreien Städte sowie den rund 2.500 Hausärzten –, um die Impfkapazitäten im Flächenland möglichst gut auszunutzen und das Gesundheitssystem zu entlasten.

„Nur durch mehr und schnellere Impfungen können wir unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft wieder in einen normalen Zustand zurückführen – in dieser Ausnahmesituation müssen wir hier in Rheinland-Pfalz pragmatisch handeln und jetzt darüber nachdenken, neue Partnerschaften einzugehen“, sagt Arne Rössel, Sprecher der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz und Hauptgeschäftsführer der IHK Koblenz. Dr. Tibor Müller, Hauptgeschäftsführer der IHK Pfalz, macht deutlich: „Wir dürfen keine Zeit verlieren, sondern müssen jetzt die Rahmenbedingungen abklären, um sofort handlungsfähig zu sein, sobald mehr Impfstoff zur Verfügung steht.“

Die vier rheinland-pfälzischen IHKs, die rund 250.000 Mitgliedsunternehmen vertreten, bieten an, Ansprache und Motivation passender Ankerbetriebe zu übernehmen: Dafür kämen vor allem die gut 150 Betriebe mit mehr als 500 Beschäftigten in Frage. „Ziel ist es, dass in jeder der 129 Verbandsgemeinden oder zumindest in deren Nähe mindestens ein Ankerbetrieb beteiligt wird“, erläutert der Hauptgeschäftsführer der IHK Trier, Dr. Jan Glockauer. Die vier IHKs selbst stehen ebenfalls als Impf-Orte zur Verfügung. Die operative Abwicklung vor Ort würde über das Land und die kommunal zuständigen Stellen laufen.Damit sich möglichst viele Betriebe beteiligen, sei es entscheidend, die Impfbürokratie auf das absolute Minimum zu reduzieren.

„Die Wirtschaft kann und will einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie leisten“, betont Günter Jertz, Hauptgeschäftsführer der IHK für Rheinhessen, „Fähigkeiten und Möglichkeiten der Unternehmen sollten hier noch stärker als bisher genutzt werden.“ Schließlich hätten Betriebsärzte das Know-how, um große Gruppen zu impfen: Seit 2015 dürfen sie nicht nur die Beschäftigten in den Unternehmen impfen, sondern gemäß Präventionsgesetz auch allgemeine Impfungen durchführen, etwa bei den jährlichen Grippeschutzimpfungen. Bundesweit könnten die 12.000 Betriebsärzte pro Monat fünf Millionen Arbeitnehmer impfen. Es ist aus Sicht der IHKs daher sinnvoll, sie auch in die Kampagne gegen Covid-19 einzubeziehen.

Weitere Fragen beantwortet: IHK Trier, Sebastian Klipp,
Telefon: (06 51) 97 77-1 21, E-Mail: klipp@trier.ihk.de