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Gütegesicherter und kostenfreier Kompost auf den AWB-Anlagen im Kreis Ahrweiler wieder vorrätig

Ahrweiler – Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Kreises (AWB) verarbeitet die Grünabfälle aus dem Kreis Ahrweiler zu zertifiziertem Frischkompost. Dieser kann von den Bürgerinnen und Bürgern auf den AWB-Anlagen in Niederzissen, Remagen-Kripp und Leimbach nun wieder kostenfrei für den privaten Gebrauch abgeholt werden.

Der Frischkompost dient zur Bodendüngung und Bodenverbesserung, etwa als Wasserspeicher. Außerdem sorgt er für eine gute Durchlüftung. Nicht jeder private Gartenboden besitzt solche Eigenschaften zur Nährstoffversorgung und Wasserspeicherung, wie sie beispielsweise für die Gemüse- und Blumenzucht wichtig sind.

In einem lokalen Verwertungskreislauf wird der Frischkompost rein aus regionalem Grün- und Astschnitt auf dem Abfallwirtschaftszentrum „Auf dem Scheid“ in Niederzissen hergestellt und ist RAL-gütezertifiziert.

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Corona-Wirtschaftshilfen – Letztmalige Fristverlängerung zur Einreichung der Schluss-Abrechnungen bis zum 30. September 2024

Region/Berlin – Bund und Länder haben sich im Einklang mit den Berufsorganisationen der prüfenden Dritten am Donnerstag, 14. März im Rahmen einer Sonder-Wirtschaftsministerkonferenz gemeinsam auf eine letztmalige Fristverlängerung zur Einreichung der Schlussabrechnung verständigt. Die Schlussabrechnungen der Corona-Wirtschaftshilfen (Überbrückungs-, November- und Dezemberhilfen) können demnach noch bis zum 30. September 2024 eingereicht werden.

Staatsminister Hubert Aiwanger, Vorsitzender der Wirtschaftsministerkonferenz: „Die heutige Verständigung auf eine Fristverlängerung ist ein Erfolg, für den ich mich seit Wochen eingesetzt habe. Damit geben wir den prüfenden Dritten mehr Zeit, um die Schlussabrechnungen für die Unternehmen einzureichen. Ich danke den Berufsorganisationen der prüfenden Dritten für ihren Einsatz und das Einbringen ihrer Praxiserfahrung. Die Schlussabrechnungen können nur mit aktiver Unterstützung der prüfenden Dritten bewältigt werden.Dazu braucht es eine Prüfung mit Augenmaß.“

Sven Giegold, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz: „Ab sofort werden wir den Prüfprozess vereinfachen und beschleunigen. Damit entlasten wir die Kanzleien, erhöhen die Qualität der digital einzureichenden Angaben und beugen so auch etwaigen Nachfragen durch die Prüfteams in den Bewilligungsstellen vor. Die getroffene Verständigung mit den Organisationen der prüfenden Dritten wird dazu beitragen, dass auch der Abschluss der Corona-Wirtschaftshilfen im Interesse der betroffenen Unternehmen zu einem Erfolg wird.“

Die Repräsentanten der vier Berufsorganisationen, Prof. Dr. Hartmut Schwab, Präsident der Bundessteuerberaterkammer, Torsten Lüth, Präsident des Deutschen Steuerberaterverbandes e.V., Andreas Dörschell, Präsident der Wirtschaftsprüferkammer und Leonora Holling, Schatzmeisterin der Bundesrechtsanwaltskammer, zur heutigen Verständigung:

„Wir begrüßen, dass Bund und Länder ein Einsehen hatten und einer Fristverlängerung, samt Härtefallregelung zugestimmt haben. Viele kleine und mittelständische Unternehmen werden nun aufatmen. Sie haben nun, gemeinsam mit ihren prüfenden Dritten, mehr Zeit für die Einreichung der Schlussabrechnungen. Darüber hinaus wurde es dringend Zeit, dass auch der Prüfprozess vereinfacht wird. So wird auf unser Drängen hin u.a. von standardisierten Katalogabfragen abgesehen und die prüfenden Dritten haben nun mindestens 21 Tage Zeit für eventuelle Nachfragen oder Beleganforderungen. Wir hoffen, dass damit die Effizienz des Prüfprozesses und das Tempo der Bescheidung der Bewilligungsstellen steigen.“

Die Wirtschaftsministerinnen und Wirtschaftsminister von Bund und Ländern erörterten in einer Sonderbesprechung der Wirtschaftsministerkonferenz, an der auch die Repräsentanten der Bundessteuerberaterkammer (BStBK), dem Deutsche Steuerberaterverband e.V (DStV), der Wirtschaftsprüferkammer (WPK) und der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) teilnahmen, das weitere Verfahren zum erfolgreichen Abschluss der Corona-Wirtschaftshilfen.

Die vereinbarten Schritte, insbesondere, die Festlegung eines neuen Endtermins, 30. September 2024, damit möglichst alle noch ausstehenden rd. 400.000 Schlussabrechnungen den 21 Bewilligungsstellen zur Prüfung vorliegen werden, sowie Vereinfachungen und Beschleunigungen der Prüfverfahren sind in einer gemeinsamen Erklärung zusammengefasst.

Hintergrundinformationen:

Mit den Corona-Wirtschaftshilfen, u.a. Überbrückungs-, November- und Dezemberhilfen, wurden im Zeitraum Juni 2020 bis Juni 2022 Unternehmen und Selbständige mit erheblichen Corona-bedingten Umsatzrückgängen mit über 63 Mrd. € Bundesmitteln unterstützt. In einem beispiellosen Kraftakt durch Bund, Länder und prüfende Dritte konnte so in der Pandemiezeit vielen Unternehmen schnell geholfen und zahlreiche unternehmerische Existenzen gesichert werden.

Damit die Auszahlung der Mittel an die Antragstellenden zügig erfolgen konnte, wurde zumeist auf Prognosebasis vorläufig bewilligt. Es war von vornherein konzeptionell ein nachträglicher Abgleich der Prognosezahlen mit der tatsächlichen Umsatzentwicklung und den angefallenen Fixkosten vorgesehen, der auch breit kommuniziert wurde.

Die jetzt laufende Schlussabrechnung der Programme ist auch haushaltsrechtlich geboten. Es war das gemeinsame Verständnis von Staat, Wirtschaft und prüfenden Dritten, in der Antragsphase den betroffenen Unternehmen möglichst schnell zu helfen und die finale Prüfung bewusst in die Schlussabrechnung zu verlagern. Wie schon die ursprüngliche Antragstellung der Corona-Wirtschaftshilfen wird die Schlussabrechnung der Programme in einem vollständig digitalisierten Verfahren bearbeitet. Die vorläufigen Bewilligungen wurden vielfach auf der Basis von prognostizierten Umsatzrückgängen und Fixkosten erteilt, um eine schnelle Auszahlung der Zuschüsse zu ermöglichen. Die Förderbedingungen der Corona-Wirtschaftshilfen sehen vor, dass die endgültige Höhe der Billigkeitsleistung anhand der tatsächlich realisierten Geschäftsentwicklung zu ermitteln ist. Die Schlussabrechnung ist somit notwendig, um einen Abgleich zwischen den ursprünglich beantragten Zuschüssen und denen, die den Antragstellenden tatsächlich zustehen, vorzunehmen. Das kann je nach gewählten Programmen zu einer Bestätigung der erhaltenen Mittel oder zu einer Nach- oder Rückzahlung führen.

Sofern bis zu dem neuen Endtermin keine fristgerecht eingereichten Schlussabrechnungen für die vorläufigen Bewilligungen vorliegen, sind von den jeweils zuständigen Bewilligungsstellen der Länder umgehend Rückforderungsmaßnahmen einzuleiten.

Weitere Informationen: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

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„Keine Experimente mit Kinder- und Jugendschutz in der Städteregion Aachen!“

Region/Aachen/Düsseldorf – Hendrik Schmitz MdL/CDU gegen SPD-Idee, die Städteregion Aachen zur Cannabis-Modellregion zu machen. Entschieden lehnt Hendrik Schmitz, Landtagsabgeordneter von Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath und Würselen und CDU-Kreisvorsitzender von Aachen Land, die SPD-Idee ab, Aachen und die Städteregion zur Cannabis-Modellregion zu machen.

„Keine Experimente mit Kinder- und Jugendschutz! Denn die Cannabislegalisierung gefährdet erheblich den Kinder- und Jugendschutz. Stattdessen sollte die Ampel-Regierung die zahlreichen Warnungen endlich ernst nehmen, beispielsweise vom Verband der Kinder- und Jugendmediziner, der Bundesärztekammer, des Berufsverbands der Lehrkräfte und Pädagogen. Cannabiskonsum erhöht bei Heranwachsenden erheblich das Risko für psychische Störungen, die Entwicklung einer Abhängigkeitserkrankung und für Schädigungen des Herz- und Gefäßsystems sowie Herz-Kreislaufkomplikationen. Das alles ist bekannt und wird von Experten ausgeführt. Warum also hält die Ampel, die sich ansonsten nie einig ist und nichts auf die Reihe kriegt, gerade an diesem Gesetz gegen solche Warnungen fest?

Und gleichzeitig hat rot-grün-gelbe Bundesregierung mit diesem Gesetz ein Bürokratiemonster geschaffen, das mehr Schein als Sein ist. Wie soll sichergestellt werden, dass die gesetzlichen Regelungen eingehalten werden? 25 g Haschisch als legale Besitzmenge sind 75 Joints. Wie soll damit der illegale, kriminelle Weiterverkauf kontrolliert werden? Für die Umsetzung der Kontrollen werden vermutlich die kommunalen Gesundheits-, Jugend- und Ordnungsbehörden sowie die jeweiligen Polizeibehörden zuständig sein. Am Ende ist also auf Bundesebene wieder etwas entschieden worden, das wir vor Ort ausbaden müssen! Dabei können unsere kommunalen Ordnungsbehörden diese Kontrollen gar nicht leisten!

Das jetzt über dieses schlecht gemachte Gesetz hinaus auch noch die SPD in der Städteregion Aachen fordert, unsere Region zur Cannabis-Modellregion zu machen, setzt dem Ganzen die Krone auf. Dazu sage ich in aller Deutlichkeit Nein! Gerade wir in der Grenzregion sollten es eigentlich besser wissen, denn die niederländische Politik hat damit das Problem nicht gelöst, sondern neue Probleme geschaffen. Die Städteregion ist keine Versuchsregion, wo mit dem Kinder- und Jugendschutz experimentiert werden darf! Solche Experimente brauchen wir hier nicht.“

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Mitarbeiter bestimmen mit – EIFEL Arbeitgeber DRK Euskirchen stellt sich vor

Prüm/Euskirchen – Mitarbeiterbeteiligung wird beim DRK Euskirchen auf allen Ebenen gross geschrieben. Das sorgt für hohe Job-Zufriedenheit beim ausgezeichneten EIFEL Arbeitgeber. Ob im Betriebsrat, der Jugend- und Auszubildendenvertretung oder der Schwerbehindertenvertretung: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich auf vielfältige Weise im Unternehmen einbringen und mitbestimmen.

Und das nicht nur in den gewählten Gremien – auch über das innerbetriebliche Vorschlagswesen und die Mitarbeitergespräche. Die gute Atmosphäre innerhalb des DRK Kreisverbandes mit seinen 1000 hauptamtlichen und weiteren 1000 ehrenamtlichen Mitarbeitenden ist dem Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker sehr wichtig. Schließlich trug es über viele Jahre dazu bei, dass offene Stellen schnell und gut besetzt werden konnten – in der Verwaltung, den 33 Kindertagesstätten, den Rettungswachen, der Flüchtlingshilfe, den Jugendhilfeeinrichtungen, der Familienbildung oder den offenen Ganztagsschulen.

Personalarbeit als ganzheitliche Aufgabe

Aufgrund der demografischen Entwicklung sind Stellenbesetzungen heute allerdings auch beim DRK kein Selbstläufer mehr. „Der Personalmarkt ist leer“, resümiert Klöcker, „das bekommen auch wir zu spüren“. Und so gehören Elemente wie betriebliche Altersversorgung, eine gute Aus- und Weiterbildung über die eigene Bildungsakademie oder – wo möglich – flexible und mobile Arbeitsbedingungen zum Standard. Darüber hinaus bietet man beim DRK Kreisverband Euskirchen den Mitarbeitenden Hilfe in allen Lebensbereichen, die mittel- oder unmittelbar den Job beeinflussen. So organisiert man im Krankheitsfalle die Kinderbetreuung, unterstützt in belastenden Lebenssituationen oder hilft bei Inklusion oder Eingliederungsmaßnahmen. Ganz oben steht die Mitarbeitergesundheit: Ob Kursangebote in der Geschäftsstelle, Angebote in den Einrichtungen oder online, individuelle Angebote oder Gruppentrainings – jeder findet für seinen Bedarf ein passendes Angebot.

Über Netzwerke attraktive Arbeitsbedingungen schaffen

„All diese Bausteine kann ein einzelner Betrieb alleine nicht stemmen, vor allem nicht die kleinen“, weiß Klöcker. Und so gründete er vor einigen Jahren mit anderen Betrieben die Dienstleistungsgenossenschaft Eifel DLG eG, um eine regionale Infrastruktur rund um die Themen Personalführung, Chancengleichheit, Gesundheit, Kompetenz und Digitalisierung zu installieren. „Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele“ lautet das Credo des Netzwerkes, in das sich viele Anbieter einbringen und von dem Betriebe, Organisationen und kommunale Arbeitgeber profitieren. Zudem engagiert sich der DRK-Kreisverband Euskirchen als einer von 100 Arbeitgebern bundesweit in der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) sowie im Netzwerk der Arbeitgebermarke EIFEL. Hier schätzt der DRK-Geschäftsführer insbesondere den offenen Austausch mit Betrieben ganz unterschiedlicher Branchen.

Gute Netzwerkarbeit ist heute ungemein wichtig in der Personalarbeit, um Ressourcen zu bündeln und ganzheitliche Angebote zu bieten.

Rolf Klöcker – Kreisgeschäftsführer DRK Euskirchen

https://www.drk-eu.de/

„Herausfordernde Aufgaben können nur mit einem motivierten Mitarbeiterteam dauerhaft erfolgreich erledigt werden. Der DRK Kreisverband Euskirchen e.V. legt seit Jahren großen Wert auf Aus- und Weiterbildung, Gesundheitsmanagement, teambildende Maßnahmen, offene Kommunikation oder auch Mitbestimmung – das schätzen die Beschäftigten sehr!“

Markus Pfeifer – Geschäftsführer der Regionalmarke EIFEL

www.beste-arbeitgeber-eifel.de

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Stadt Aachen investiert in die Zukunft der Aachener Schullandschaft insgesamt weitere knapp 18 Millionen Euro

Aachen – Stadtrat fasst Baubeschlüsse für zwei Aachener Gymnasien –  Das Land Nordrhein-Westfalen hat entschieden, zum Abitur nach 13 Jahren zurückzukehren. Dieser Wechsel von G 8 zu G 9 führt dazu, dass die Stadt Aachen zusätzliche Kapazitäten an Gymnasien schaffen muss, die ab dem Schuljahr 2026/27 benötigt werden. Der Stadtrat hat hierzu in seiner Sitzung am Mittwochabend, 13. März zwei einstimmige Baubeschlüsse gefasst: sowohl für die Erweiterung des Inda-Gymnasiums als auch für die des Rhein-Maas-Gymnasiums. Zuvor hatten der Ausschuss für Schule und Weiterbildung sowie der Planungsausschuss die großen Bauvorhaben beraten. Die Stadt investiert in die beiden Bildungseinrichtungen und somit in die Zukunft der Aachener Schullandschaft insgesamt weitere knapp 18 Millionen Euro.

Inda-Gymnasium

Das städtische Gebäudemanagement plant, auf dem Gelände des Gymnasiums in Aachen-Kornelimünster einen zweigeschossigen energieeffizienten Erweiterungsbau zu errichten, der sich zwischen dem bereits bestehenden Gebäudetrakt 2 und der Sporthalle einfügt. Im Gebäude entsteht Platz für sechs neue Klassenräume, zwei Multifunktionsräume, zwei Lehrmittelräume sowie einen Haustechnik- und Lagerraum. Barrierefreie Zugänge, eine Photovoltaikanlage und Gründächer runden den Entwurf des beauftragten Büros Rongen Architekten aus Wassenberg ab. Die Stadt kalkuliert aktuell mit Kosten in Höhe von circa 7,8 Millionen Euro. Durch ein intelligentes Baustellenmanagement soll der Schulbetrieb so wenig wie möglich gestört werden. Dennoch müssen vier Klassen für die Dauer der Arbeiten in einen Interimscontainer weichen, der bereits auf dem Schulgelände steht. Baubeginn ist im Juli 2024. Die Erweiterung des Inda-Gymnasiums soll im August 2026 abgeschlossen sein.

Rhein-Maas-Gymnasium

Bei der Schule in Burtscheid wird der Gebäudetrakt, der die Verwaltung und den naturwissenschaftlichen Bereich beherbergt, aufgestockt. So entstehen vier zusätzliche Klassenräume, ein Ersatzklassenraum, drei Kursräume, zwei Differenzierungsräume, ein Multifunktionsraum und ein offenes Lernzentrum, sowie WCs und Nebenräume. Im Erdgeschoss werden zu dem die Biologieräume saniert. Das neue Geschoss macht auch die Sanierung des Lehrerzimmers notwendig, weswegen für diesen Bereich ein Container als Ausweichort aufgestellt wird. Der Bau eines Aufzuges schafft künftig Barrierefreiheit. Das neue Geschoss des Rhein-Maas-Gymnasiums entsteht in einer nachhaltigen Holztafelbauweise. Auch die Innenräume bekommen Holzoberflächen an den Wänden und werden zudem mit Akustikdecken in hellem weiß und einem farbigen Linoleumboden ausgestattet. Auf dem Dach wird eine Photovoltaikanlage installiert. Die Lüftung erfolgt mittels einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Der ansprechende Entwurf stammt vom Aachener Büro Hahn Helten Architektur. Baubeginn ist im Juli 2024. Die Erweiterung des Burtscheider Gymnasiums soll im August 2026 abgeschlossen sein. Die Stadt kalkuliert aktuell mit Kosten in Höhe von gut 9,8 Millionen Euro.

Bereits im vergangenen Jahr hat die Politik den Ausbaubeschluss für das Couven-Gymnasium an der Lütticher Straße gefasst. Dort sollen die Arbeiten ebenfalls in diesem Jahr starten. Alle Planungen werden unter Federführung des Fachbereichs Kinder, Jugend und Schule gemeinsam mit dem Gebäudemanagement vorangetrieben.

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Technische Pannen beim E-Rezept frustrieren Patienten und Apothekerschaft in Rheinland-Pfalz

Region/Mainz – Seit dem 01.01.2024 sind Arztpraxen gesetzlich dazu verpflichtet, Rezepte für verschreibungspflichtige Arzneimittel elektronisch auszustellen. Doch seit mehreren Wochen hakt das System und es treten gehäuft Störungen im E-Rezept-System auf, die oftmals für stundenlange Ausfälle sorgen. Apotheken sind in dieser Zeit nicht in der Lage, E-Rezepte vom zuständigen Fachdienst (Server) abzurufen und Arzneimittel an ihre Patientinnen und Patienten schnell und zuverlässig auszugeben.

„Dieser inakzeptable Zustand geht an die Substanz“, sagt Thomas Christmann, Vizepräsident der Landesapothekerkammer Rheinland-Pfalz. Besonders in den Morgenstunden streikt das System. „Wir müssen dann unsere Patienten unverrichteter Dinge wieder nach Hause schicken und vertrösten. Viele von ihnen kommen morgens direkt vom Arzt und müssen schnell mit lebensnotwendigen Arzneimitteln versorgt werden. Uns sind in diesen Fällen aber die Hände gebunden! Viele Patienten verstehen diese Problematik nicht und machen uns als Apotheke dafür verantwortlich“, beklagt Christmann.

Dr. Hans-Peter Hubmann, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) ruft derweil das Bundesgesundheitsministerium (BMG) als auch die gematik zu schnellem Handeln auf: „Die Lage in den Apotheken ist ohnehin schon angespannt: Immer mehr Betriebe müssen wegen der dauerhaften Unterfinanzierung schließen, hinzu kommen der Personalmangel und die gravierende Lieferengpass-Krise. In dieser schwierigen Situation erklären wir unseren Patientinnen und Patienten seit Jahresbeginn ein neues Verordnungssystem, das an einigen Stellen leider noch holpert. Die Ausfälle sind leider nicht das einzige Problem mit dem E-Rezept: Vielmehr verordnen immer noch zahlreiche Arztpraxen mit der Stapelsignatur, was dazu führt, dass Patientinnen und Patienten ihre Arzneimittel erst sehr viel später in den Apotheken erhalten. Und die Krankenkassen weigern sich weiterhin – trotz dieser komplizierten Einführungsphase – grundsätzlich auf Retaxationen zu verzichten“. Auch Peter Stahl, Kammerpräsident der Landesapothekerkammer Rheinland-Pfalz, stellt sich auf die Seite von Hubmann: „Wir appellieren eindringlich an das BMG und die gematik, das neue Verordnungssystem technisch zu stabilisieren, um so die oftmals ohnehin herausfordernde, gesicherte Arzneimittelversorgung für die Bevölkerung nicht zusätzlich zu erschweren.“

Die technische Umsetzung des E-Rezepts fällt unter die Zuständigkeit der gematik, die im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums handelt. Das Bundesgesundheitsministerium hat die Aufsicht über die gematik und setzt über Gesetze und Verordnungen den Rahmen für ihre Tätigkeiten im Gesundheitswesen fest.

Die Landesapothekerkammer Rheinland-Pfalz ist als Körperschaft des öffentlichen Rechts die gesetzliche Standesvertretung der in Rheinland-Pfalz tätigen Apothekerschaft. Sie vertritt damit die berufspolitischen Anliegen der derzeit 3.650 Mitglieder aus öffentlichen Apotheken, Krankenhausapotheken, Forschung, Lehre, Industrie, Bundeswehr und Verwaltung. Die Landesapothekerkammer wirkt in dem vom Heilberufsgesetz vorgeschriebenen Rahmen bei den Aufgaben des öffentlichen Gesundheitswesens mit und nimmt die beruflichen, wirtschaftlichen und sozialen Belange der Gesamtheit der Kammermitglieder wahr.

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Personeller Wechsel in der Seniorenarbeit Trier-Land – Seniorenbeauftragte verabschiedet

Region/Trier-Land – Auf der Tagesordnung der jüngsten Sitzung des Verbandsgemeinderates Trier-Land stand u.a. der Punkt: „Jahresbericht der Seniorenbeauftragten“. Für Herta Kartheiser, war dies der letzte Jahresbericht, den sie vortrug. Denn: nach 20 Jahren hat sie sich dazu entschlossen, dieses Ehrenamt aufzugeben. Ihre Amtszeit endet zum 31. März.

Die scheidende Seniorenbeauftragte der Verbandsgemeinde Trier-Land konnte von zahlreichen Veranstaltungen im Jahr 2023 berichten, die von den Seniorinnen und Senioren sehr gut angenommen wurden. Die Palette reichte dabei von der Seniorenfastnacht über den Ganztagesausflug bis zu den Theaterabenden in Ralingen und Trier. Auf besonderes Interesse stießen auch die Kurse der Digitalbotschafter*in Andrea Achten und Stefan Hoffmann. „Die Resonanz hat gezeigt, dass auch die ältere Generation daran interessiert ist, die moderne Kommunikationstechnik zu beherrschen und so aktiv am Leben teilzunehmen,“ so die Einschätzung von Herta Kartheiser, die sich zum Abschluss bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern bedankte.

Bürgermeister Michael Holstein dankte Herta Kartheiser für das langjährige Engagement verbunden mit den besten Wünschen für ihren weiteren Lebensweg. Lobende Worte fanden auch die Vertreterinnen und Vertreter der im Rat vertretenen Fraktionen für die kontinuierliche, gute Arbeit in den vergangenen 20 Jahren.

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„Tierisch gut“ jetzt auch in Mendig

Mendig – Julia Sabel hat mit „Tierisch gut Mendig – Pfotenglück“ ein Stück Familientradition fortgesetzt, die 1991 mit einem Tierfutterladen in der Pellenzstraße der Vulkanstadt begann. Später verlagerte sich das Unternehmen nach Andernach und seit Anfang 2024 gibt es in der Poststraße 2a auch wieder ein Ladengeschäft in der Vulkanstadt. VG-Bürgermeister Jörg Lempertz und Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel begrüßten jetzt die Inhaberin und die Seniorchefin Delia Kinzelmann in den neuen Geschäftsräumen.

„Wir sind froh, dass Sie sich entschieden haben, neben Andernach auch in Mendig ein Geschäft zu eröffnen. Mit ihrem Tierfutterladen verfügt die Mendiger Innenstadt auch weiterhin über ein wichtiges Segment, das die Vielfalt des Angebots bereichert“, waren sich Lempertz und Ammel einig. Dass die Inhaberin auch die Mitarbeiterinnen des dort vorher ansässigen Tierfutterladens übernommen hat, spreche zudem auch für eine sehr gute Kontinuität mit Blick auf die Arbeitsplätze.

Der von Julia Sabel gewählte Claim „Pfotenglück“ soll dabei den ganzheitlichen Ansatz widerspiegeln: „Mit diesem Wort lässt sich unsere Mission und das Ziel beschreiben. Wir schauen immer zuerst auf das Wohl der Tiere, die grundgesund sein sollen“, so Julia Sabel. Dabei setzt sie klare Prioritäten auf möglichst naturbelassene Tiernahrung für Hunde und Katzen. Kostenlose Kurzzeitparkplätze direkt vor der Tür erleichterten zudem den Einkauf. „Die ersten Wochen waren in jedem Fall sehr vielversprechend“, zog die Seniorchefin Delia Kinzelmann eine positive Zwischenbilanz.

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„Herzlich willkommen in der Stadt Mechernich“ steht auf den neuen Begrüßungstafeln

Mechernich – „Herzlich willkommen in der Stadt Mechernich“ steht auf den neuen Begrüßungstafeln an den Einfallstraßen nach Mechernich. Der Gruß ist ebenfalls auf Englisch („Welcome“) sowie in den Sprachen der beiden Partnerstädte Nyons (Französisch) und Skarszewy (Polnisch) abgedruckt: „Bienvenue“ und „Powitanie“.

Aufgestellt wurden und werden diese Tafeln mit Wegweisung zu den Betrieben in den Gewerbegebieten von der Abteilung für Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung Mechernich in Verbindung mit der Firma Klimm GmbH & Co. KG. Das teilt Wirtschaftsförderer René Zander dem Mechernicher „Bürgerbrief“ mit.

„Trotz moderner Navigationstechnik ist eine gute Auffindbarkeit der Firmenstandorte ein wichtiges Anliegen von vielen Gewerbetreibenden“, schreibt Zander über die neuen Orientierungswegweiser mit optischer Begrüßung der Besucher von außerhalb: „Damit soll die Verkehrsführung für auswärtige Geschäftskunden, Besucher und Lieferanten der Stadt Mechernich verbessert werden.“

„Schnelle Orientierungshilfe“

Aufgestellt wurden und werden die Tafeln mit Hinweis auf die beiden Partnerstädte Mechernichs am Bahnhofsberg, Bruchgasse und Friedrich-Wilhelm-Straße. Außerdem geben Tafeln an den Zufahrten zu den Gewerbegebieten Obergartzem I und II, Satzvey und Monzenbend Kommern eine schnelle Orientierungshilfe zu den dort ansässigen Unternehmen.

René Zander: „Auf den Anlagen hat jeder Gewerbetreibende die Möglichkeit, individuelle Firmenschilder (ab Größe 115×30/61,5 oder 93 cm) anzubringen, die mit einem einheitlichen Hinweispfeil als Leitsystem unterstützend eingesetzt werden können.“

Die Firmen können ihr eigenes Firmenlogo und ihre Schriftzüge verwenden. Der Wirtschaftsförderer: „Damit kommt die Stadtverwaltung dem Wunsch vieler Gewerbetreibender nach einer übersichtlichen Hinweisbeschilderung nach.“

Interessenten können sich direkt an den zuständigen Ansprechpartner der Firma Klimm, Stephan Sommer, Telefon (0175) 20 66 659, E-Mail: sommer@klimm.de) wenden.

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Die VR Bank RheinAhrEifel eG unterstützt „Rock and Roll Circus“ der Höhner in Koblenz

Region/Mayen-Koblenz – In den Räumlichkeiten der VR Bank RheinAhrEifel eG wurde jüngst eine Pressekonferenz der ganz besonderen Art durchgeführt. Die Kölner Kultband „Die Höhner“ war mit Frontmann Patrick Lück, Gitarrist Jens Streifling, Pianist Micky Schläger, Gitarrist Edin Čolić und Bassist Freddi Lubitz zu Gast und präsentierte ihr neuestes Tourprogramm, den „Rock and Roll Circus“. Vom 10. bis 20. Mai 2024 heißt es „Vivace“ im Zirkuszelt am Wallersheimer Kreisel. Mit den Höhnern kommen im Frühjahr Musik, Artisten und die pure Lebenslust nach Koblenz. „Wir freuen uns, die freundschaftliche Beziehung mit den Höhnern weiter ausbauen zu können und unterstützen die Band bei ihrem Vorhaben, auch in Koblenz die Fans zu begeistern“, erklärte Vorstandsvorsitzender Sascha Monschauer bei seiner Begrüßung.

Die vergangenen zwei Jahre waren für die Höhner ein Höhenflug: Mega-Konzert in Wacken, Jubiläums-Ausstellung in Köln, TV-Hommage im WDR und mit „Prinzessin“ sowie „Es ist nicht so, wie du denkst“ die Sessions-Hymnen. Kaum ist die Karnevalssession mit einem immensen Erfolg für die Band zu Ende gegangen, da wagt die Band den nächsten Drahtseilakt. In ihrem eigenen Circus stehen sie zusammen mit hochkarätigen Artisten aus aller Welt im roten Ring: Seiltänzer balancieren im Himmel, Akrobaten fliegen durch die Lüfte, Artisten vollbringen schier Unmögliches – und die Höhner spielen jeden Abend live den Soundtrack dazu. Aber zwischendurch werden die Musiker auch selbst zu Circusdirektoren, Akrobaten und Clowns.

Die Weltpremiere des Programms „Vivace!“ feierten die Höhner im Herbst 2022 in Mönchengladbach, nun folgt der Schritt nach Koblenz und damit erstmals in eine Stadt außerhalb von Nordrhein-Westfalen. Die Inszenierung – zu der die Band auch einen gleichnamigen Song produziert hat – schlägt einen emotionalen Bogen durch die Welt der kölschen Tön‘. Schließlich steht „Vivace“ in der klassischen Musik für lebendiges und lebhaftes Tempo. „Für uns bedeutet Vivace pure Lebenslust. Sie und die Werte, die im Leben wichtig sind, stellen wir in den Mittelpunkt dieser einmaligen Show“, verspricht Frontmann Patrick Lück.

Vom 10. bis 20. Mai 2024 sind die Höhner im Zirkuszelt am Wallersheimer Kreisel anzutreffen. Das moderne Circuszelt auf dem Messegelände fasst 1200 Zuschauer und ist besonders komfortabel komplett mit bequemen Einzelsitzen ausgestattet. Im großen Foyerzelt befindet sich die Gastronomie, und hier werden die Höhner auch Erinnerungsstücke ihrer Bandgeschichte ausstellen. Vor allem aber können die Gäste Platz nehmen im kleinen „Heimkino“, wo es Clips aus der Bandgeschichte zu sehen gibt. Nach der Show besteht in guter, alter Tradition Gelegenheit, vorne das eine oder andere Bandmitglied anzutreffen. Die Tickets sind erhältlich online unter www.hoehner.com, an den bekannten Vorverkaufsstellen sowie telefonisch unter 02405-408 60.

Die VR Bank RheinAhrEifel eG freut sich, als Premium-Partner der Koblenz Tour die Höhner bei ihrem „Rock and Roll Circus“ zu begleiten.