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Schulterschmerzen richtig behandeln

Region/Mayen-Koblenz – Oberarzt des Kemperhofs informiert am 21. April in einer Telefonsprechstunde. Schulterschmerzen werden für Betroffene mit der Zeit unerträglich. Heutzutage gibt es jedoch vielfältige Therapiemöglichkeiten im operativen und konservativen Bereich. Warum man Schulterschmerzen nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte und ab wann Betroffene sich in medizinische Behandlung begeben sollten, weiß Dr. Michael Rettler, Oberarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im Kemperhof. Um Fragen zum Thema zu beantworten, steht er am Mittwoch, 21. April, im Rahmen einer Telefonsprechstunde zwischen 18 und 19 Uhr persönlich unter 0261 499-2236 zur Verfügung.

Die Telefonberatung ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Einfach im genannten Zeitraum die angegebene Telefonnummer wählen, mit etwas Glück durchkommen und die gewünschte Frage zum Thema stellen.

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Wirtschaft

Gründer-Wettbewerb „Pioniergeist 2021“ gestartet

Region/Mainz – Preisgelder im Gesamtwert von 35.000 Euro zu gewinnen. Pioniergeister gesucht: Existenzgründerinnen und Existenzgründer, die sich während der letzten fünf Jahre selbstständig gemacht, ein Unternehmen übernommen haben oder in diesem Jahr gründen werden, können sich ab sofort bis zum 31.August 2021 bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) für den Gründerpreis „Pioniergeist 2021“ bewerben. Der Preis für das beste Gründungskonzept ist mit 15.000 Euro dotiert, der Zweit und der Drittplatzierte erhalten 10.000 Euro beziehungsweise 5.000 Euro.

Darüber hinaus vergeben die Business Angels Rheinland-Pfalz wieder einen Sonderpreis in Höhe von 5.000 Euro für die beste Gründungsidee. Die Bewerbungsunterlagen sind im Internet unter www.pioniergeist.rlp.de abrufbar. Gewinnerunternehmen profitieren neben dem Preisgeld auch von der Medienresonanz rund um die Preisverleihung des vom SWR Fernsehen, der Volksbanken Raiffeisenbanken und der ISB ausgerichteten Wettbewerbs. Der Gründerpreis wird in diesem Jahr bereits zum 23. Mal unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz vergeben.

Über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB): Die ISB mit Sitz in Mainz ist die landeseigene Förderbank für Rheinland-Pfalz und unterstützt das Land bei der Umsetzung der Wirtschafts-, Struktur- und Wohnraumförderung. Mit Beratungsangeboten, zinsgünstigen Darlehen, Bürgschaften, Zuschüssen und Eigenkapitalfinanzierungen setzt sie ein breites Portfolio an Fördermöglichkeiten ein und bezieht hierbei auch Mittel des Landes, Bundes und der Europäischen Union ein. Die ISB arbeitet wettbewerbsneutral mit allen Kreditinstituten und Sparkassen zusammen.

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News

Kurpark-Wäldchen soll im öffentlichem Eigentum bleiben

Bad Münstereifel – Gegen den Verkauf haben sich die Sozialdemokraten ausgesprochen. Die Grünanlage soll wieder
reaktiviert werden, wie es seit Jahren geplant ist. Seit fast einem Jahr wird der Verkauf des Kurparkwäldchens oberhalb des historischen Kurhauses in Bad Münstereifel diskutiert. Der Eigentümer des Kurhauses möchte nun auch die Grünanlage kaufen.

Im Rahmen seines Projekts will er das Kurhaus umgestalten und das Kurparkwäldchen für die künftigen Gäste des Kurhauses nutzen. Das wurde in der letzten Sitzung des Stadtentwicklungsausschuss
vorgestellt.

„Wir sind uns dem Wert des Kurparkwäldchens für die Bad Münstereifeler Bürgerinnen und Bürger sehr bewusst. Daher lehnen wir den Verkauf nach wie vor ab.“ teilt Karl Michalowski mit. Der SPDFraktionsvorsitzender betont, dass dies ein wertvolles Kleinod in der Stadt ist und der Öffentlichkeit jederzeit frei zugänglich bleiben muss: „Eine Einzäunung mit nur stundenweisem Zugang und privaten
Hausrecht kommt für die SPD nicht in Frage.“. Michalowski fügt hinzu, dass nach Auffassung der SPD die Stadt sich nicht weiter ihrer Gestaltungsmöglichkeiten durch den Verkauf von weiteren Flächen
berauben sollte. Es darf kein Ausverkauf Bad Münstereifels stattfinden.“

Doch was soll stattdessen mit dem Wäldchen an der Willy-Brandt-Straße passieren? „Wir wollen, dass der Park wieder reaktiviert und als öffentliche Erholungsanlage für alle bestehen bleibt. Das haben wir
im Übrigen schon vor Jahren mit dem integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) beschlossen.“ so Michalowski.

Bereits im Jahr 2017 hatte der Stadtentwicklungsausschuss die Beauftragung der Planungsleistungen für das denkmalgeschützte Kurparkwäldchen auf der Tagesordnung. Auch öffentliche kulturelle Veranstaltungen wie im vergangenen Jahr seien dann weiterhin möglich. Das Argument, dass der Park nur mit erheblichen finanziellen Mitteln zu unterhalten wäre, lassen die Sozialdemokraten nicht gelten.

„Bevor der Investor mit seinem Kaufangebot kam, wollten alle eine
Reaktivierung des Wäldchens. Plötzlich danach hört man auffällig viele Argumente für die Privatisierung und steile finanzielle Hürden für den Verbleib im städtischen Eigentum.“ so Michalowski.

Die Genossen wollen, dass zur Reaktivierung Fördermittel abgerufen werden, wie dies im ISEK vorgesehen war. Diese besondere Parkanlage mit seinen 26 verschiedenen Baumarten könnte dann
wieder im neuen Glanz erstrahlen. Dafür ist auch ein nachhaltiges Pflegekonzept nötig. Das hat in den vergangenen Jahren gefehlt.

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Tourismus

Bürgermeister fordern klare Perspektiven für Neustart des Tourismus

Region – Die Corona-Pandemie hat den Tourismus hart getroffen. Neben massiven Einnahmeausfällen in den Tourismusregionen droht auch eine Abwanderung von Fachkräften. Um eine Abwärtsspirale in den besonders betroffenen Kommunen zu vermeiden sind finanzielle Unterstützungen und konkrete Öffnungsperspektiven unter Berücksichtigung des Infektionsgeschehens notwendig. Dies ist das Ergebnis der Sitzung des  Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus und Verkehr des Deutschen Städte- und Gemeindebundes.

Die in dem Gremium vertretenen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister diskutierten mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Beauftragten der Bundesregierung für Tourismus, Thomas Bareiß, über die notwendige Unterstützung der Tourismusakteure und mahnten eine bundesweite Öffnungsstrategie unter Gewährleistung der Abstands- und Hygieneregeln und der Anwendung von Testverfahren an.

„Auch nach einem Jahr Pandemie gibt es für die Tourismusakteure in den Städten und Gemeinden nach wie vor  keine Strategie, unter welchen Bedingungen der Tourismus im Inland wieder ermöglicht werden kann“, betonte der Ausschussvorsitzende Ingo Hacker, Bürgermeister von Neuhausen auf den Fildern.

Die Kommunen fordern  von Bund und Ländern eine klare Perspektive, bei welchen Inzidenzwerten Öffnungen schrittweise und unter Auflagen möglich werden. Basis hierfür sollten Modellprojekte in den Kommunen sein. „Gastronomie, Kultur- und Freizeiteinrichtungen konnten seit vergangenem Sommer umfangreiche Erfahrungen für eine umsichtige Öffnung der Angebote sammeln“, stellte  Hacker heraus. Dieses Wissen sollte nun im Rahmen konkreter Maßnahmen zur Öffnung genutzt werden. Dabei unterstützt der Deutsche Städte- und Gemeindebund den vom Deutschen Tourismusverband vorgelegten Stufenplan.

Ebenfalls erörtert wurde die schwierige Lage der Beschäftigten im Tourismussektor. „Der ohnehin vielerorts vorherrschende Fachkräftemangel in Bereichen wie der Gastronomie verschärft sich durch die fehlende Perspektive derzeit dramatisch. In Gemeinden mit dominierendem Tourismussektor befürchten wir eine zunehmende Abwanderung. Die wegbleibenden Gäste führen zudem zu Einnahmeausfällen bei den touristischen Einrichtungen und zu einer Verödung von Ortskernen. Hier gilt es effektiv gegenzusteuern, um eine Abwärtsspirale mit weitreichenden und langfristigen Folgen für ganze Regionen zu vermeiden“, forderte Hacker

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Top-Themen

Meisterschaft im FVM wird beendet und annulliert

Region/Hennef – Meisterschaft auf Verbands- und Kreisebene wird beendet und annulliert. Entscheidung zum Pokalwettbewerb der Herren und Frauen noch offen. Die laufenden Meisterschaftswettbewerbe der Spielzeit 2020/21 im Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) sind mit sofortiger Wirkung beendet. Das haben der FVM-Beirat und der FVM-Jugendbeirat einstimmig beschlossen. Die Entscheidung umfasst alle Ligen der Herren, Frauen und Jugend von der Mittelrheinliga bis in die Kreisligen inklusive der Futsal-Mittelrheinliga.

Da die für eine sportliche Wertung erforderliche Anzahl an Spielen nicht mehr erreicht werden kann, wird die Spielzeit annulliert. Das heißt, es gibt keine Meister, Auf- und Absteiger. Gemäß der vor der Saison geänderten WDFV-Spielordnungen hätten mindestens 50 Prozent der Spiele einer Staffel ausgetragen werden müssen, um eine Wertung des Wettbewerbs zu erreichen.

Beendet ohne Wertung sind auch die Pokalwettbewerbe im Jugendbereich auf Verbands- und Kreisebene.

Noch offen ist die Entscheidung bei den Pokalwettbewerben der Herren (Bitburger-Pokal) und Frauen auf Verbands- und Kreisebene. Die Vertreter*innen der spielleitenden Stellen führen in den nächsten Tagen Gespräche mit allen beteiligten Vereinen. Ziel ist es, einen Teilnehmer für den DFB-Pokal der Herren und Frauen zu melden.

Aufgrund der COVID-19-Pandemie und der daraus resultierenden politischen Entscheidungen war die Saison seit November 2020 unterbrochen.

„Für unsere Vereine und alle Spielerinnen und Spieler in unserem Verbandsgebiet ist es extrem bitter, dass zum zweiten Mal in Folge eine Saison abgebrochen werden muss“, erklärt FVM-Präsident Bernd Neuendorf. „Letztlich hatte der FVM angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens aber keine andere Wahl. Wir wollten unbedingt zu einer sportlichen Wertung der Saison kommen. Das ist unsere Aufgabe als Fußball-Verband. Die Pandemie hat uns aber alle ausgebremst.“

Zur Beendigung ohne Wertung sagt Markus Müller, Vorsitzender des Verbandsspielausschusses: „Die Entscheidung zur Annullierung der Saison ist zweifellos ein massiver Eingriff in den Spielbetrieb. Wir haben die Entscheidung deshalb auf allen Ebenen sorgfältig vorbereitet und breit abgestimmt. Ich danke auch allen Vereinen, die sich unter anderem in Schaltkonferenzen in diesen Prozess eingebracht haben. Die spielleitenden Stellen werden sich ab sofort damit beschäftigen, wie es mit der nächsten Saison weitergeht.“

 

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Gesundheitsamt Mayen-Koblenz setzt Luca-App ein

Region/Mayen-Koblenz – Kreisverwaltung und Wirtschaftsförderungsgesellschaft rufen zum Mitmachen auf: Je mehr Menschen und Betriebe sich beteiligen, desto besser. Ab sofort nutzt das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, das für den Landkreis Mayen-Koblenz und die kreisfreie Stadt Koblenz zuständig ist, die Luca-App zur digitalen und verschlüsselten Kontaktregistrierung und -nachverfolgung.  „Je mehr Menschen sich daran beteiligen, desto besser funktioniert die Idee hinter der App. Umso wichtiger ist es, dass sich diese innovative Lösung jetzt in der Region verbreitet und genutzt wird. Schließlich wünschen wir uns alle wieder ein Stück Normalität zurück“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig.

Sobald es die Regelungen zur Bekämpfung des Coronavirus im Einzelnen wieder zulassen, kann die Luca-App auch in Gastronomiebetrieben, Geschäften und bei Veranstaltungen genutzt werden. Daher wollen Kreisverwaltung und Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein insbesondere auch bei den hiesigen Verbänden von Gastronomie, Einzelhandel und Kultur sowie weiterer Institutionen für die Nutzung werben. „Diese einfache Art der Kontaktverfolgung reduziert den Aufwand der manuellen Kontaktnachverfolgung für Unternehmer und Kunden und erleichtert damit die Arbeit des Gesundheitsamtes erheblich, also machen Sie bitte mit“, appelliert WFG-Geschäftsführer Henning Schröder.

Die Luca-App ersetzt die bisherige Zettelwirtschaft durch einfaches digitales Einchecken. Bislang handschriftlich geführte Kontaktlisten sind selbstverständlich auch weiterhin erlaubt. Doch sowohl für Betriebe und Veranstalter also auch für Kunden und Besucher bietet die digitale Lösung zahlreiche Vorteile:

Nachdem die kostenlose Luca-App auf dem Smartphone des Nutzers installiert wurde, müssen einmalig persönliche Angaben wie Name, Adresse, Mobilnummer und E-Mail-Adresse darin hinterlegt werden. Die App generiert anschließend sich ständig ändernde und verschlüsselte QR-Codes für den Nutzer. Besucht der Nutzer beispielsweise einen Friseur oder sobald wieder möglich ein Restaurant, scannt der jeweilige Unternehmer den verschlüsselten QR-Code des Gastes mithilfe eines Tablets, Smartphones oder QR-Code-Lesegerätes. Der Datensatz wird zweifachverschlüsselt auf einem sicheren Server gespeichert und spätestens nach 30 Tage wieder gelöscht. Für den Betrieb selbst kleibt der Kunde anonym, da der Betrieb die gescannten Daten seiner Kunden nicht auslesen kann.

Damit Betriebe die Vorteile kostenlosen App nutzen können, müssen ihren Standort einmalig auf der „Locations“-Seite unter https://app.luca-app.de registrieren. Dabei besteht auch die Möglichkeit, die Lokalität in Teilbereiche einzuteilen und für diese separate QR-Codes zu erstellen. So kann eine Ermittlung unmittelbarer Kontaktpersonen erfolgen. Es wird empfohlen, dass Betriebe ihre Gäste selbst mithilfe von Tablet, Smartphone oder QR-Code-Lesegerät einchecken. Es gibt aber auch die Möglichkeit, dass sich Kunden selbst einchecken, indem sie einen an ihrem Aufenthaltsort, zum Beispiel an einem Tisch, ausgelegten QR-Code über die Luca-App einscannen.

Wird ein Besucher später positiv auf das Coronavirus getestet, kann er dies melden, indem er in der App gespeicherte Historie seiner Kontakte an das Gesundheitsamt übermittelt. Zur Kontaktnachverfolgung informiert das Gesundheitsamt schließlich den jeweiligen Betrieb, indem sich der Besucher aufgehalten hat und bittet um Freigabe des relevanten Zeitfensters eines Check-Ins. Nach erfolgter Freigabe kann nur das Gesundheitsamt die übermittelten QR-Codes weiterer Besucher entschlüsseln und gezielt Kontaktpersonen informieren. „Um eine lückenlose Kontaktnachverfolgung gewährleisten zu können, ist es immens wichtig, schnell und sicher die Daten des Bürgers abrufen zu können“, sagt Tobias Querbach von der Koordinierungsstelle Digitalisierung, die verantwortlich für die technische Umsetzung im Landkreis zeichnet.

Bürger, die über kein Smartphone verfügen oder die App nicht auf ihrem Gerät nutzen möchten, haben dennoch die Chance von dem attraktiven System zu profitieren und zwar über die Nutzung eines kostengünstigen Luca-Schlüsselanhängers. Mit dem analogen Gegenstück zur App können Nutzer auch ohne Smartphone in Standorten einchecken. Ab Ende April soll der Schlüsselanhänger Luca-eigenen Webshop bestellt werden können. Parallel dazu ist der Landkreis Mayen-Koblenz als eine der sechs Luca-Modellkommunen in Rheinland-Pfalz bemüht, eine beträchtliche Anzahl solcher Anhänger zu besorgen, um interessierte Bürger in Mayen-Koblenz und Koblenz unkompliziert mit dem Produkt versorgen zu können. Die Lieferzeit für die Schlüsselanhänger beträgt derzeit gut vier bis sechs Wochen.

Die Anleitung für Privatpersonen und Betriebe sowie viele weitere nützliche Informationen gibt es im Internet unter der Adresse www.luca-app.de

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Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich erlässt die sog. „Notbremse“ mit nächtlicher Ausgangssperre

Wittlich – Die Kreisverwaltung erlässt Allgemeinverfügung gemäß Landesverordnung mit nächtlicher Ausgangssperre. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Bernkastel-Wittlich hat am Samstag, 17. April 2021 den dritten Tag in Folge die Schwelle von 100 Corona-Infektionen je 100.000 Einwohner überstiegen. Daher muss der Landkreis gemäß der 18. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz, die vom Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz vorgegebene Allgemeinverfügung mit einschränkenden Schutzmaßnahmen erlassen. Aufgrund einer fachaufsichtlichen Weisung des Gesundheitsministeriums war auch ausdrücklich eine nächtliche Ausgangssperre zu verhängen.

Diese Allgemeinverfügung tritt mit Wirkung zum Dienstag, 20. April 2021, 0:00 Uhr, in Kraft und gilt zunächst bis zum Ablauf des 28. April 2021. Hier die wesentlichen Punkte:

  • Ausgangssperre zwischen 21:00 und 5:00 Uhr. Ausnahmen gelten nur bei triftigen Gründen wie zum Beispiel Ausübung der beruflichen Tätigkeit, Versorgung unterstützungsbedürftigen Person. Eine Bescheinigung der beruflichen Tätigkeit kann unter www.corona.bernkastel-wittlich.de heruntergeladen werden.
  • verschärfte Kontaktbeschränkung (maximal eigener Hausstand plus eine weitere Person)
  • Schließung des Einzelhandels (Termin-Shopping nur mit Einzelterminen; eingeschränkt mit nur einer Person oder einem Hausstand pro Termin, unabhängig von der Größe des Geschäftes), ausgenommen von den Schließungen sind unter anderem Lebensmitteleinzelhandelsbetriebe, Buchhandlungen, Baumärkte, Tierbedarfs- und Futtermittelmärkte, Blumenfachgeschäfte, Gärtnereien, Gartenbaubetriebe, Gartenbaumärkte
  • Schließung von Kosmetik-, Wellnessmassage-, Tattoo- und Piercing-Studios
  • Dienstleistungen, die hygienischen und medizinischen Gründen dienen, wie solche von Optikern, Hörgeräteakustikern, Physio-, Ergo-, und Logotherapien oder der Fußpflege sind weiterhin erlaubt. Frisöre bleiben geöffnet, sind aber zur Kontaktdatenerfassung und zur vorherigen Terminvergabe verpflichtet
  • Schließung von Museen, Ausstellungen und ähnlichen Einrichtungen, Tierparks sind nur im Außenbereich geöffnet
  • Sport ist im Freien nunmehr alleine, zu zweit oder mit Personen, die dem eigenen Hausstand angehören zulässig. Beim Sport gilt das Abstandsgebot. Training und Wettkampfsituationen im Amateur- und Freizeitsport sind untersagt.
  • Schließung der Außengastronomie
  • Schließung von Verkaufsstellen ab 21 Uhr
  • Verkaufsverbot von Alkohol in Tankstellen etc. zwischen 21:00 und 5:00 Uhr

Abhol-, Liefer- und Bringdienste gewerblicher Einrichtungen sind nach vorheriger Bestellung unter Beachtung der allgemeinen Schutzmaßnahmen weiterhin zulässig.

Darüber hinaus gelten weiterhin die Hygieneregeln einschließlich der Maskenpflicht.

Die ausführliche Allgemeinverfügung mit Begründung finden Interessierte unter www.corona.bernkastel-wittlich.de

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Wirtschaft

Außen-Wirtschaftstage 2021 – Das Auftaktpanel heute, 19. April 2021 ab 10:00 Uhr wird per Webstream übertragen

Region/Berlin – Bundeswirtschaftsminister Altmaier eröffnet digitale Außenwirtschaftstage 2021. Unter dem Motto „Germany works. – Global agieren, vorwärts denken“ finden in diesem Jahr vom 19. bis 23. April 2021 die digitalen Außenwirtschaftstage statt, die das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gemeinsam mit Wirtschaft, Verbänden und der Bundesgesellschaft Germany Trade & Invest (GTAI) organisiert.

Bundesminister Peter Altmaier: „Die Covid-19-Krise hat gezeigt, wie wichtig stabile internationale Lieferketten und Planungssicherheit für die Unternehmen und für unsere Wirtschaft in Deutschland und Europa sind. Um die deutsche Wirtschaft zukunfts- und wettbewerbsfähig aufzustellen, kommt es jetzt darauf an, Weichen für offene Märkte und eine regelbasierte Handelspolitik zu stellen. Hierzu müssen wir auch die Außenwirtschaftsförderung an neue Herausforderungen anpassen und gemeins­am mit der Wirtschaft die klima- und digitalpolitische Transformation meistern.“

Die Veranstaltungsreihe bietet Unternehmern und allen an Exportfragen Interessierten kostenfrei eine umfassende Plattform zum Austausch über aktuelle Herausforderungen und Chancen. Gemeinsam mit Verbänden, Ländervereinen und Kammern werden über 70 praxisorientierte länder- und fachspezifische Foren angeboten, unter anderem zu den Themen Energie, Digitalisierung, Fachkräfte sowie zu den Regionen Afrika und Asien.

Das Auftaktpanel am 19. April 2021 ab 10:00 Uhr wird per Webstream übertragen. Gemeinsam mit weiteren hochrangigen Gästen wird Bundesminister Peter Altmaier die aktuelle Außenwirtschaftsagenda diskutieren. Gesprächspartner sind Katharina Dröge (Mitglied des Deutschen Bundestages, BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN), Dr. Gunther Kegel (Vorstandsvorsitzender Pepperl+Fuchs SE sowie stellvertretender VDE-Präsident), Cathrina Claas-Mühlhäuser (Aufsichtsratsvorsitzende CLAAS Gruppe) und Siegfried Russwurm (Präsident des Bundesverbandes der deutschen Industrie e.V.).

Programm, kostenfreie Registrierungsmöglichkeit und Livestream-Übertragung sind im Internet abrufbar unter http://www.bmwi-aussenwirtschaftstage.de/.

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Top-Themen

Ohne Freiwillige geht es nicht

Region/Düsseldorf – Mit 1.600 Plakaten in 350 Kommunen wirbt das Innenministerium für mehr Ehrenamt im Katastrophenschutz. „Ohne die rund 100.000 Ehrenamtlichen sähe der Katastrophenschutz in Nordrhein-Westfalen ganz anders aus. Wie unerlässlich diese Menschen für unser Gemeinwohl sind, hat uns die Corona-Pandemie eindringlich vor Augen geführt. Auch der Klimawandel und extreme Wetterereignisse zeigen, dass Katastrophenschutz wichtiger denn je ist. Ohne Freiwillige geht es nicht“, sagte Innenminister Herbert Reul am Samstag in Düsseldorf, wo er das erste Plakat einer neuen Kampagne vorstellte.

Die Plakatkampagne ist Auftakt in ein neues Kapitel einer seit September 2020 laufenden landesweiten Image-Strategie zur Stärkung des Ehrenamtes. Ziel ist, den ehrenamtlichen Katastrophenschützerinnen und Katastrophenschützern ein Gesicht zu geben und gleichzeitig neue Gesichter anzuwerben. Minister Reul: „Die Plakate sind auch ein Dankeschön an die Ehrenamtlichen. Auf den Bildern sehen Sie keine Models oder Schauspieler, sondern ehrenamtliche Katastrophenschützerinnen und Katastrophenschützer aus dem echten Leben.“

Die Förderung des Ehrenamtes ist Reul ein persönliches Anliegen. In Nordrhein-Westfalen findet deshalb u. a. ein jährlicher Festakt zum Tag des Ehrenamts statt. Zudem wurde eine wissenschaftliche Studie zum Ehrenamt im Katastrophenschutz in Auftrag gegeben, deren Erkenntnisse nun in die Image-Strategie einfließen.

Der Katastrophenschutz in Nordrhein-Westfalen wehrt schwere Gefahren ab, wenn andere Schutzmaßnahmen versagen. Er kann bei Hochwasser, extremen Wetterlagen wie Stürmen, starken Regenfällen oder Dürreperioden gefordert sein. Er hilft bei großen Unglücksfällen mit vielen Verletzten, die allein durch den Rettungsdienst nicht mehr versorgt werden können oder unterstützt die Umweltbehörden, wenn besondere Gefahrstoffe in die Luft, den Boden oder das Wasser freigesetzt werden. Ein historischer bemerkenswerter Einsatz des Katastrophenschutzes war der Stromausfall im strengen Winter 2005 im Münsterland, bei dem über mehrere Tage die Versorgung der Bevölkerung unter schwierigsten Bedingungen sichergestellt werden musste.

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Europa im Klimawandel – Was taugt der „Green Deal“ für Europa und die Regionen?

Aachen – Gleich zu Beginn ihrer Amtszeit hat die EU-Kommission einen Vorschlag für einen „European Green Deal“ vorgelegt, um bis zur Mitte des Jahrhunderts klimaneutral zu werden. Doch kann damit die dringend notwendige ökologische Transformation der europäischen Wirtschaft gelingen? Unterstützt die deutsche Bundesregierung den europäischen Plan ausreichend? Und was bedeutet das für die Menschen und Unternehmen vor Ort?

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen und die Bischöfliche Akademie des Bistums Aachen laden gemeinsam zu einer Online-Diskussion am Mittwoch, den 21. April um 18 Uhr ein. Der Referent des Abends ist Sven Giegold, Sprecher der Grünen/EFA-Fraktion für Wirtschafts- und Finanzpolitik und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Der Wirtschaftswissenschaftler ist seit über 20 Jahren ist in sozialen und ökologischen Bewegungen aktiv.

Bei der Diskussion können die Online-Gäste ihre Fragen und Kommentare per Tastatur eingeben und die Moderatorin Eva Johanna Onkels wird die Fragen weitergeben. Die kostenlose Anmeldung erfolgt online unter https://ogy.de/Klimawandel-21-04-2021.