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Gefeiert und 5000 Euro an die Hilfsgruppe Eifel gespendet

Kall/Heimbach – An diesem Tag wurde im Betrieb von Jörg Mauel in Heimbach nicht gearbeitet, sondern gefeiert. Nicht nur, dass der Firmenchef am vergangenen Freitag seinen 52. Geburtstag feierte, sondern es waren genau 20 Jahre her, dass der findige Unternehmer seine, heute in der Heimbacher Hengebachstraße ansässige Firma „MIS – Mauel Industrie Service GmbH & Co.KG“ gründete. Doch mit Feiern allein wollte es Jörg Mauel nicht belassen: Während der Doppelfeier im elterlichen Anwesen in Vlatten überreichte er Kathi und Willi Greuel, dem Vorsitzenden der Kaller Hilfsgruppe Eifel, einen Spendenscheck über 5000 Euro.

Als Fachmann für den Industrie-Service und Arbeitssicherheit hatte sich der heute 52-Jährige selbstständige macht und bereits ein Jahr später mit Unterstützung seines einstigen Kollegen und heutigen Firmen-Prokuristen den Betrieb gegründet. Somit konnte auch Jörg Heinen auf seine 20-jährige Firmenzugehörigkeit zurückblicken, wofür er vom Chef eine Urkunde bekam.

„Der ist mit mir durch Dick und Dünn gegangen“, lobte Mauel seinen treuen Mitarbeiter, der mit ihm vor 20 Jahren das Abenteuer der Firmengründung mitgegangen sei. „Auf Jörg war immer Verlass, und das hat sich bis zum heutigen Tag nicht geändert“, so Mauel. Seine inzwischen 15 Mitarbeiter lobte Maule als ein „eingeschworenes Team“.

Seit der Firmengründung im Jahr 2004 sei der Betrieb solide und stetig gewachsen. Jörg Mauel: „Denn auch das zählt zu unseren Überzeugungen: Erfolg braucht langen Atem und ist der Lohn für harte Arbeit“. Nach zehn Jahren kontinuierlichen Wachstums sei man 2014 in neue, modern eingerichtete Büroräume umgezogen. 2016 gründete Mauel das Schwerster-Unternehmen „MAUEL – Sicher Arbeiten“ und eröffnete in Düren das Trainingszentrum „Sicherwerk“. Maul: „Dort trainieren wir auf rund 1500 Quadratmetern und an realistischen Stationen Arbeitssicherheit weit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus“.

Eine Verbindung zur Hilfsgruppe, die er regelmäßig unterstützt, hat Jörg Mauel seit 16 Jahren. Damals, so erinnerte sich auch Willi Greuel, hatten sich befreundete Unternehmer aus Vlatten für eine Aktion zusammengeschlossen, und vor Weihnachten der Hilfsgruppe das Geld gespendet, das sie sonst für Weihnachtspräsente an die Kundschaft investiert hatten.

Willi Greuel berichtete der Belegschaft von der vielseitigen Arbeit der Hilfsgruppe und den zahlreichen Projekten, für die die Eifeler Bevölkerung der Hilfsgruppe in der Zeit des 32-jährigen Bestehens neun Millionen Euro Spendengelder anvertraut habe. Der große Erfolg der Hilfsgruppe sei nur möglich, weil sie eine starke Region hinter sich habe, auf die sie sich seit vielen Jahren verlassen könne.

Der Hilfsgruppen-Chef stellte das jüngste Projekt vor, bei dem es um die Unterstützung einer Elterninitiative für den Ankauf oder den Neubau eines Anwesens geht, in dem jugendliche Schützlinge mit Handikap, die seit ihrer Kindheit von der Hilfsgruppe betreut werden, selbstbestimmt wohnen können. Derzeit sei man noch auf der Suche nach einem Investor.

Wie Willi Greuel berichtete, werde bei der Hilfsgruppe „nicht diskutiert, sondern reagiert“, wenn kranke Kinder Hilfe brauchten. „Wer in Not ist, bekommt Hilfe von uns, egal welcher Religion oder Nation er angehört“, versicherte Greuel. Deshalb, so Jörg Mauel, sei die Hilfsgruppe für ihn die erste Adresse, wenn es um die Vergabe von Spenden gehe. Willi Greuel bedankte sich bei Jörg Mauel mit einer Dankesurkunde der Hilfsgruppe Eifel für die jahrelange Unterstützung. (Reiner Züll)

 

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Wirtschaft

Weinbaugebiet Ahr präsentierte sich auf der ProWein – 47.000 Fachbesucher aus aller Welt

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Gemeinschaftsstand des Ahrwein e.V. mit neun Ahrweingütern bei der bedeutendsten Weinmesse der Welt – Zum 30-jährigen Jubiläum der ProWein-Messe besuchten rund 47.000 Fachbesuchern aus aller Welt die Messehallen in Düsseldorf. Das Weinanbaugebiet Ahr präsentierte sich vor Ort mit einem Gemeinschaftsstand und neun teilnehmenden Weingütern. Die Weingüter Maibachfarm und Pollig & Schmidt sowie die Jungwinzer Next Generation aus Ahrweiler, das Weingut Stark-Linden aus Heimersheim, das Weingut Sermann aus Altenahr, die Weingüter O. Schell und Max Schell aus Rech sowie die beiden Winzergenossenschaften Dagernova und Mayschoß-Altenahr freuten sich auf alle Interessierten der Branche.

Laut Carolin Groß, Referentin beim Ahrwein e.V., waren die Deutschland-Hallen bei der Messe stets gut gefüllt und am Ahrtal-Stand kam es zu vielen angeregten Fachgesprächen zum Thema Ahrweine. „Die Jahrgänge 2022 und 2023 waren zwei außergewöhnlich gute Weinjahrgänge im Ahrtal und zeigen jetzt Qualitäten im Glas, mit denen wir auf der Messe bereits einige Fachbesucher überzeugen konnten“, freute sich Groß. Vor allem die Blanc de Noirs des Jahrgang 2023 präsentierten sich vielversprechend elegant und frisch.

Im Austausch mit den Messebesuchern kam am Stand der Ahr auch immer wieder die Frage auf: „Kann man das Ahrtal wieder besuchen?“ So wurden die Weinfachleute und Winzer aus dem Ahrtal auch einmal mehr zu Botschaftern der gesamten Tourismusregion Ahrtal. „Die Kommunikation nach außen wird eine Daueraufgabe aller Tourismusakteure, auch für die Winzer, bleiben“, so Groß. Die „We Ahr open“-Kampagne der Ahrtal-Tourismus, an der auch viele Winzerbetriebe aktiv teilnehmen, sei eine der erfolgreichen Maßnahmen in der Außenkommunikation. Doch das Ahrtal müsse auch alle weiteren Gelegenheiten nutzen, sich zu präsentieren, beispielweise bei Messen wie der ProWein, um auf vielen verschiedenen Wegen die Menschen zu erreichen.

Die Weinfachfrau gibt jedoch zu bedenken: „Die Kosten für die Teilnahme an der ProWein steigen jährlich, was für ein kleines Weinbaugebiet wie die Ahr nicht leicht zu stemmen ist. Gemeinsam mit den Winzern werden wir überlegen müssen, wie dauerhaft eine Präsentation bei der ProWein und weiteren Weinfachmessen auch finanziell machbar bleiben kann“, kündigte Groß an.

 

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MYK-Akademie verzeichnet hohe Zugriffszahlen

Region/Mayen-Koblenz – Weiterbildungsangebot der Kreisverwaltung stößt auf großes Interesse – Als moderner Arbeitgeber legt die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz großen Wert auf die Zufriedenheit und die Weiterentwicklung der Mitarbeitenden. Jüngstes Beispiel dafür ist die Einführung der „MYK-Akademie“. Seit rund einem Monat ist die verwaltungseigene Online-Lernplattform als intelligente Lösung, durch die eine moderne Möglichkeit der zeitlich und räumlich flexiblen Weiterbildung sichergestellt wird, im Einsatz. Seitdem verzeichnet die MYK-Akademie nicht nur hohe Zugriffszahlen, sondern stößt auch auf großes Interesse bei anderen Kommunen.

Jüngst durfte die Kreisverwaltung Vertreter der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur im Kreishaus begrüßen. Gemeinsam mit seinen Mitarbeitenden informierte sich Büroleiter Guido Göbel über den Start der MYK-Akademie, die Herangehensweise und Umsetzung.  Die Gäste aus dem Westerwald zeigten sich begeistert von der neuen Online-Lernplattform und die Verwaltungen vereinbarten, weiterhin zu dem Thema in Kontakt und Austausch zu bleiben.

Das Angebot der MYK-Akademie können die Mitarbeitenden der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz im Büro, im Homeoffice oder unterwegs via Internet nutzen und so das eigene Wissen sowie die persönlichen sozialen und emotionalen Kompetenzen erweitern und festigen. Die digitalen Lernangebote und Kurse der Online-Plattform werden dabei stetig aktualisiert und durch neue Lernmodule ergänzt. Der Zugriff auf die Lerninhalte erfolgt dabei über eine optisch und inhaltlich überaus ansprechende Internetseite. Mehr als ein Jahr lang hat das Personalreferat an der Umsetzung des Konzepts gearbeitet. Mit Unterstützung der IT-Abteilung und der Pressestelle der Kreisverwaltung sowie des Dienstleisters WTT Campus ONE, der sich auf moderne, cloudbasierte Lern-Management-Systeme für Verwaltungen spezialisiert hat, ist das Thema Fort- und Weiterbildung so auf eine neue Ebene gehoben worden.

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Gesundheit

DRK-Kreisverband Euskirchen ruft zur Blutspende während und nach den Osterferien auf

Bad Münstereifel/Euskirchen/Zülpich – Zu Ostern Leben schenken – Noch in den Osterferien und auch unmittelbar danach ruft das Rote Kreuz im Kreis Euskirchen gemeinsam mit dem Blutspendedienst West zur Blutspende auf. Denn auch wenn die Tage spürbar länger werden, bleibt die Spendenbereitschaft bislang hinter den Erwartungen zurück.

So hofft das Rote Kreuz auf möglichst viele Menschen, die die Aufbruchstimmung des Frühlings nutzen, um Blut zu spenden. Entsprechende Terminbuchungen sind unter www.blutspende.jetzt möglich.

In Bad Münstereifel-Mutscheid, Euskirchen und Zülpich stehen die nächsten Termine schon vor der Tür. Der erste am Mittwoch, 3. April, von 16.30 bis 20 Uhr in der Turnhalle Mutscheid (Arandstraße 33, 53902 Bad Münstereifel), der zweite am Donnerstag, 4. April, von 15 bis 20 Uhr im Rotkreuz-Zentrum Euskirchen (Jülicher Ring 32 B, 53879 Euskirchen) und der dritte am Dienstag, 9. April, von 15.30 bis 20 Uhr im Forum Zülpich (Blayer Straße 20, 53909 Zülpich).

„Wichtige Hilfe, die ankommt“

„Blut wird jeden Tag aufs Neue benötigt. Allein in NRW sind wir täglich auf bis zu 2.500 Blutspendende angewiesen, um hunderte Krankenhäuser mit entsprechenden Präparaten versorgen zu können“, so der Blutspendedienst West. Gerade junge Menschen seien aufgerufen, zu spenden, da ältere Generationen immer weniger Blut spenden könnten und sich die nachfolgenden Generationen seltener an entsprechenden Terminen beteiligten.

Und auch Edeltraud Engelen, die Blutspendebeauftragte des Rotkreuz-Kreisverbandes Euskirchen betont: „Mit einer einzigen Blutspende kann bis zu drei kranken oder verletzten Menschen geholfen werden. Dies ist eine wichtige Hilfe, die ankommt und schwerstkranken Patienten eine Überlebenschance gibt!“

Wer Blut spenden möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein und sich gesund fühlen. Zum Termin soll man unbedingt einen Personalausweis oder Führerschein mitbringen. Vor der Blutspende werden Körpertemperatur, Puls, Blutdruck und Blutfarbstoffwert überprüft. Die eigentliche Spende dauert nur etwa fünf bis zehn Minuten. Danach bleibt man noch zehn Minuten lang entspannt liegen.

Im Anschluss gibt es vom Roten Kreuz eine Stärkung in Form eines Imbisses oder Lunchpakets. Alle aktuellen Blutspendetermine, eventuelle Änderungen sowie weitere Informationen gibt´s kostenfrei entweder telefonisch unter (08 00) 1 19 49 11 oder im Web unter www.blutspende.jetzt.

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Kunst & Kultur

Große Freude – Landrat Wolfgang Spelthahn verteilt Kinogutscheine

Region/Düren – Landrat Wolfgang Spelthahn hat im Dürener Lumen-Filmtheater mehr als 200 Kino- und Snackgutscheine für Kinder und Jugendliche verteilt, die in Kinderheimen und Wohngruppen leben.

Die Betreuerinnen und Betreuer der Einrichtungen aus dem Kreis Düren nahmen die Gutscheine stellvertretend und dankend entgegen. Die von der Sparkasse Düren unterstützte Aktion soll den Kindern einen schönen Tag mit einem tollen Film bescheren – wann immer sie möchten.  „Gerade in den Osterferien sorgt ein Kinobesuch mit Freuden für Abwechslung. Ich wünsche allen viel Spaß und eine tolle Zeit im Kino“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Das Lumen-Filmtheater spendete mit Kino-Leiter Benjamin Riedel zudem säckeweise Popcorn, einen jahrzehntelangen Klassiker, wenn es um Kinobesuche geht.  Naturgemäß war die Freude bei den Kindern und Jugendlichen über die gesamte Aktion groß.

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DRK-Rettungswache Bad Neuenahr-Ahrweiler wieder am Krankenhaus Maria Hilf

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Zurück an alter Wirkungsstätte – Fast 1000 Tage ist es her, dass die Rettungswache Bad Neuenahr-Ahrweiler bei der Flutkatastrophe durch die Wassermassen so stark beschädigt wurde, dass ein Betrieb nicht mehr möglich war. Dank der Gemeinde Grafschaft und der Frutania GmbH fand die Rettungswache im Oktober 2021 im Innovationspark ein vorübergehendes Zuhause. Jetzt sind die Mitarbeitenden des Roten Kreuzes sowie die Notärzte, die vom Marienhaus Klinikum gestellt werden, wieder zurück am alten Standort.

Der Umzug an die alte Wirkungsstätte war für den DRK-Kreisverband logistisch herausfordernd. Er erfolgte während des täglichen Betriebs, die Notfallversorgung der Bevölkerung war jederzeit gewährleistet. Bevor es aber zurück in die Nachbarschaft der Klinik ging, musste die Rettungswache renoviert und auch vergrößert werden. „Unser Gebäude wurde vor 50 Jahren errichtet und war damals für zwei Einsatzfahrzeuge und vier Mitarbeiter je Dienstschicht konzipiert. Durch die Inbetriebnahme zusätzlicher Einsatzfahrzeuge wurden auch die Personalstellen erhöht. Obwohl es einen Erweiterungsbau gab, platzte unser Gebäude schon vor der Flutkatastrophe aus allen Nähten. Umso dankbarer sind wir, dass uns das Marienhaus Klinikum Räumlichkeiten des angrenzenden Haus Klara zur Verfügung gestellt hat und wir nun mehr Platz für unsere Mitarbeitenden haben“, sagt DRK-Kreisgeschäftsführer Ulrich Bergmann.

Dr. Heike Kornemann, Leiterin des Notarztstandortes sowie der zentralen Notaufnahme am Krankenhaus Maria Hilf sieht im Rückzug des DRK viele Vorteile: „Die Kommunikations- und Dienstwege sind nun wieder kürzer und so ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst und Notaufnahme rund um die Uhr gewährleistet.“
Die Teams des DRK sowie des Krankenhauses sind froh, wieder in unmittelbarer Nähe zueinander zu sein und das soll auch in Zukunft so bleiben. Die Rettungswache Bad Neuenahr-Ahrweiler wurde zwar komplett renoviert und vergrößert, ist aber nur eine Übergangslösung. Auf dem Gelände des Bad Neuenahrer Klinikums möchte das DRK binnen kürzester Zeit eine neue, moderne Rettungswache entstehen lassen, die sämtliche DIN-Vorgaben für den Rettungsdienst erfüllt.
Die Pläne für den Neubau stehen bereits. Nun geht es für den DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. sowie die Klinikleitung an die Feinabstimmung. Gemeinsames Ziel: Den Rettungswachen- und Notarztstandort Bad Neuenahr weiter zu stärken.

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Falsche Rechnungen – Stadt Aachen warnt vor Betrugsmasche

Aachen – Die Stadt Aachen warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche, bei der Rechnungsschreiben verschickt werden. In dem Schreiben, unter anderem mit einem falschen Briefkopf vom Land NRW versehen, wird eine angebliche Reinigungsgebühr erhoben und zur Zahlung aufgefordert.

Der Betreff des Briefes lautet „Beteiligungan der Reinigungsgebühr der Stadt Aachen für die Initiative ‚SaubereInnenstädte‘“. Die Verwaltung weist eindrücklich darauf hin: Dieses Schreiben stammt nicht von der Stadt Aachen. Überweisen Sie den Betrag nicht. Sollten Bürger*innen solche und ähnliche Beobachtungen machen, werden Betroffene gebeten, sich an die Polizei zu wenden.

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Dirk van Duijvenbode gewinnt Darts am Ring Gala am Nürburgring

Nürburg – „Darts am Ring“ begeistert 3.500 Fans in der ring°arena -Zwei Weltmeister auf der Bühne, begleitet von Einlaufkindern aus der Region – Ally-Pally-Atmosphäre am Nürburgring: Tausende Fans der fliegenden Pfeile haben die ring°arena am Wochenende erneut in einen Darts-Tempel verwandelt. In den Trikots ihrer Lieblingsspieler oder kreativ verkleidet als Zwerg oder Zielscheibe, erlebten sie spannende Partien zwischen den bekannten Größen des Sports.

So waren gleich zwei Weltmeister unter den Teilnehmern, die am Ring kräftig gefeiert wurden: Während sich Michael Smith 2023 die Krone des Darts Sports aufsetzen konnte, kam mit Luke Humphries auch der amtierende Weltmeister an den Nürburgring. Letzterer darf sich schon jetzt auf seine nächste Reise in die Eifel freuen. Da Humphries wie viele andere auch über die legendäre Nordschleife fahren möchte, machten ihm Verantwortliche des Nürburgrings kurzerhand ein PS-starkes Geschenk. Der amtierende Darts Weltmeister wurde zu einer Co-Pilotfahrt durch die berühmte Grüne Hölle eingeladen. Pfeilschnell geht es für ihn demnächst über die 20,832 Kilometer – auf dem Beifahrersitz des „Beast of the Green Hell“, dem Mercedes-AMG GT R PRO der Nürburgring Driving Academy. Ein wenig Ring-Fieber bekamen die Darts-Stars bereits vor der Darts am Ring-Gala bei virtuellen Runden in der Nürburgring eSports Bar und bei einer Sitzprobe im echten Formel-Fahrzeug.

Auf der Bühne der ring°arena lieferten sich die Darts-Stars derweil spannende Duelle. In knackig kurzen Spielen nach dem Prinzip „Best-of-Seven“ endete eine Vielzahl von Matches mit denkbar knappen Ergebnissen. Am Ende setzte sich – wie sollte es derzeit an einer Rennstrecke anders sein – ein Holländer durch. Dirk van Duijvenbode krönte sich zum Sieger der Darts am Ring-Gala 2024.

Kinder aus der Region durften als „Einlaufkinder“ mit auf die Bühne
Für vier Kinder aus der Region wurde Darts am Ring derweil zu einem Erlebnis der besonderen Art. Johanna, Leonardo, Moritz und Tom durften als Einlaufkinder mit den großen Stars auf die Bühne. Gewonnen hatten sie die Teilnahme durch ihre kreativen Einsendungen beim Nürburgring Malwettbewerb. Ein Moment, den sie garantiert so schnell nicht vergessen werden.

Ausblick: NES startet in die Motorsport-Saison
Am Nürburgring geht es nun rasant weiter: Bei freiem Eintritt lädt nächstes Wochenende die neue Nürburgring Endurance Serie zum großen Kennenlernen. Neben GT-Rennautos und seriennahen Tourenwagen auf der Strecke gibt es die Fahrzeuge und Fahrer auch hautnah im Fahrerlager zu erleben. Darüber hinaus ist der Eintritt ins Motorsport-Erlebnismuseum ring°werk und das Parken an beiden Tagen frei.

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Automaten-Shop „Herr Anton“ jetzt auch in Kaisersesch – Ergänzende Versorgung rund um die Uhr

Kaisersesch – „Herr Anton“ ist in die Räumlichkeiten der ehemaligen Metzgerei gegenüber dem Postplatz eingezogen. Hinter dem einprägsamen Namen steht ein Franchise-Konzept aus dem westfälischen Emsdetten. „Einkaufen, wann immer du willst“ ist das Motto des Unternehmens.

Florian Bales hat das moderne Automaten-Konzept in unsere Region geholt. Tag und Nacht steht „Herr Anton“ für seine Kunden bereit. Die Erfahrungen aus den Shops in Bell, Trimbs und Mayen haben gezeigt, dass die Kunden innovative Lösungen und damit das Angebot von „Herr Anton“ gerne annehmen. Bis zum Jahresende möchte der Jungunternehmer die Dienstleistungen an 13 Standorten anbieten.

Niemand braucht dabei auf Frische zu verzichten, ganz im Gegenteil. Florian Bales legt Wert darauf, dass die Produkte von regionalen Erzeugern oder Lieferanten stammen. Das spart weite Transportwege, ist ökologisch und garantiert immer optimale, frische Ware. Die sechs Automaten bieten ein breit gefächertes Angebot. Von einfachen Snacks bis hin zu Kartoffeln, Milch, Eier, Honig. Auch Dinge des täglichen Bedarfs finden sich hier. Herr Anton akzeptiert neben Bargeld und allen gängigen Kredit- und Debitkarten auch mobile Bezahlmethoden, wie z. B. Google Pay oder Apple Pay.

Bürgermeister Albert Jung, Stadtbürgermeister Gerhard Weber, Wirtschaftsförderer Mario Leidens gratulieren und wünschen Florian Bales und seinem Team viel Erfolg.

 

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Kunst & Kultur

„Die letzte Hexe“ – Gelungene Premiere in Düren

Region/Düren – „Die letzte Hexe‘ ist nicht nur ein für unsere Region besonderer Film, er ist auch ein Stück, aufschlussreiche lokale Geschichte und wirft einen gelungenen Blick auf die Vergangenheit im Herzogtum Jülich zurück“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn bei der großen Premiere des Kurzfilms von René Blanche am Mittwoch, 13. März im Lumen-Kino Düren. Rund 200 Besucherinnen und Besucher aus dem Kreis Düren machten sich einen Bild von dem Pilotfilm, der ausschließlich im Kreis Düren gedreht wurde und kamen anschließend mit den Machern ins Gespräch.

„Dies ist heute ein großartiger Moment für den Kreis Düren. Der Film zeigt eine wunderbare Geschichte in hoher Qualität und wurde mit einem mehr als überschaubaren Budget umgesetzt“, sagte der Landrat. Und: „Dies zeigt das hohe Engagement der gesamten Filmcrew, die das Projekt mit großer Leidenschaft umgesetzt hat.“

Im Mittelpunkt des Filmes steht eine junge mutige Frau aus Jülich, die das Herzogtum vom dunklen Mittelalter hin zur Renaissance führt. Der Film beruht auf historischen Ereignissen und handelt unter anderem vom Leibarzt des Herzogs von Jülich, Johann Weyer, der für damalige Verhältnisse ein modern denkender Mensch war. Neben Jülich wurde auf der Burg Nideggen, auf Schloss Merode oder beispielsweise im Töpfereimuseum Langerwehe gedreht.

„Wir sind bei den Dreharbeiten zum Film alle immer wieder über unsere persönlichen Grenzen gegangen“, sagte Filmemacher René Blanche im Gespräch mit Moderatorin Melanie Scheiter. Die ganze Region und vor allem der Kreis Düren hätten das Projekt getragen. „Sonst wäre das nicht möglich gewesen“, sagte René Blanche, der in der aktuellen Kurzversion (circa 20 Minuten) eine tragende Rolle spielt.

Blanché ist zudem Ideengeber, Drehbuchautor und Produzent des Films. Neben Schauspielern und Komparsen stand bei der Premiere im Lumen-Kino auch Regisseur Ömer Pekyürek auf der Bühne; allen war die Leidenschaft für den Streifen anzusehen, der bereits den Publikumspreis, die Goldene Anna, bei den Euregio Filmfestspielen gewinnen konnte.

Die einzelnen Rollen sind mit hochkarätigen Schauspielern besetzt wie Uwe Fellensiek, bekannt aus „SK Kölsch“ und „Manta Manta“, Kathy Kelly (Kelly Family) oder auch Stefan Jonas, Regisseur von „Sturm der Liebe.“ Der rund 20-minütige Film, den der Kreis Düren im Rahmen der Kulturförderung mit 10.000 Euro unterstützt hat, ist noch ein Pilot, das heißt, es ist ein Vorgeschmack auf das, was noch kommen soll. Geplant ist, dass noch in diesem Jahr der Spielfilm dazu gedreht werden soll. Der jetzige Kurzfilm soll Interesse wecken und das Projekt für zukünftige Förderer und Unterstützer vorstellen.

„Dieser Film gehört auf die große Leinwand, dies ist unsere Vision“, sagte denn auch Landrat Wolfgang Spelthahn. „Ich kann den Film nur empfehlen: starke Bilder, starke Schauspielerinnen und Schauspieler, starke Geschichte.“

Neben zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern waren bei der gelungenen Premiere Vertreterinnen und Vertreter aus Gesellschaft und Politik sowie viele am Film Beteiligte dabei.