Bei der Drive-In-Schnellteststation an der Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch können Sie sich kostenfrei und ohne Terminvereinbarung mittels Schnelltest (PoC-Antigentest) auf das Coronavirus (SARS-CoV-2) testen lassen. Die Teststation ist als Drive-In eingerichtet, d. h. das Fahrzeug muss für die Testung nicht verlassen werden. Foto: Verbandsgemeinde Kaisersesch
Kaisersesch – Bürgermeister Albert Jung freut sich, dass sich neben der bisherigen Unterstützung aus der Verbandsgemeindeverwaltung, des DRK Ortsverbandes Kaisersesch, der Freiwilligen Feuerwehren aus Laubach und Leienkaul, der Adler Apotheke und der Römer Apotheke nunmehr auch viele freiwillige Helfer*innen aus der Bevölkerung zur Mitarbeit in der Schnellteststation gemeldet haben. „Mit dieser Unterstützung können wir die Testzeiten erheblich ausweiten. Schnelltests können bei der Bewältigung der Corona-Pandemie helfen, die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Ichbedanke mich hiermit ganz herzlich bei allen Helfer*innen für ihren bisherigen und zukünftigen Einsatz in der Schnellteststation“, so Bürgermeister Jung.
Ab Montag, 26. April 2021 ist die Drive-In-Schnellteststation der Verbandsgemeinde Kaisersesch wie folgt geöffnet:
Montag bis Freitag: 09:00 Uhr bis 11:00 Uhr und
16:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen:
09:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Bei der Drive-In-Schnellteststation an der Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch können Sie sich kostenfrei und ohne Terminvereinbarung mittels Schnelltest (PoC-Antigentest) auf das Coronavirus (SARS-CoV-2) testen lassen. Die Teststation ist als Drive-In eingerichtet, d. h. das Fahrzeug muss für die Testung nicht verlassen werden.
Bitte bringen Sie die unter www.kaisersesch.de/schnelltest abrufbare Einverständniserklärung vollständig ausgefüllt mit.
Kontakt:
Drive-In-Schnellteststation der Verbandsgemeinde Kaisersesch
Am Römerturm 2 (hinter dem Verwaltungsgebäude)
56759 Kaisersesch
Telefon: 02653 9996-900
E-Mail: schnelltest@vg.kaisersesch.de
Region/Düsseldorf – Vollständig geimpfte Kontaktpersonen unter bestimmten Voraussetzungen von häuslicher Quarantäne befreit – Zwei Tests pro Woche für Grenzpendler aus Hochinzidenzgebieten. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat eine neue Corona-Test-und-Quarantäneverordnung erlassen. Folgende Regelungen gelten ab Mittwoch, 21. April 2021:
Arbeitgeber sind ab sofort verpflichtet, ihren Beschäftigten mindestens zwei Schnell- oder Selbsttests pro Woche anzubieten, sofern diese in Hochinzidenzgebieten leben, aber in Deutschland arbeiten. Die Kosten sind vom Arbeitgeber zu tragen. Wörtlich heißt es dazu in der Corona-Test-und-Quarantäne-Verordnung: „Arbeitgeber, die Beschäftigte einsetzen, die täglich oder mehrfach wöchentlich von ihrem Wohnort in einem Hochinzidenzgebiet zur Arbeit kommen, sind verpflichtet, diesen Beschäftigten auf Kosten des Arbeitgebers zwei Mal wöchentlich einen Schnell- oder Selbsttest anzubieten und ihnen das Ergebnis im Verfahren zu bestätigen.“ Diese Änderung erfolgt im Vorgriff auf eine in den nächsten Tagen erfolgende Änderung der Corona-Arbeitsschutzverordnung des Bundes, nach der dann Arbeitgeber allen in Präsenz tätigen Arbeitnehmern zwei Tests pro Wochen anbieten müssen.
Mit der zweiten wichtigen Ergänzung setzt die Landesregierung einen Beschluss der Gesundheitsminister der Bundesländer und des Bundes von Anfang dieser Woche um. Demnach müssen symptomlose Personen, die bereits eine Zweitimpfung erhalten haben und somit über einen nach RKI-Definition vollständigen Impfschutz verfügen, nicht mehr in Quarantäne, wenn sie Kontaktperson einer positiv auf das Coronavirus getesteten Person sind. Hierzu führt die Verordnung aus: „Bei symptomlosen Personen, die über einen gemäß RKI-Definition vollständigen Impfschutz gegen eine SARS-CoV-2-Infektion mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff verfügen, entfällt die Quarantänepflicht.” Nach RKI-Definition als vollständig geimpft gelten Personen 14 Tage nach der zweiten (BioNTech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca) beziehungsweise einmaligen (Johnson & Johnson) Impfung, das heißt am 15. Tag. Entwickelt die Kontaktperson trotz vorausgegangener Impfung Symptome, so muss sie sich unverzüglich in Quarantäne begeben und eine zeitnahe Testung veranlassen.
Region/Mainz – Alle Kräfte der Berufsfeuerwehren sowie der ehrenamtlichen Wehren in Rheinland-Pfalz können sich ab Freitag für eine Corona-Impfung registrieren. Sie gehören zur Priorisierungsgruppe 3, für die der entsprechende Anmeldevorgang am Freitag geöffnet wird.
„Die Feuerwehrkameradinnen und -kameraden wissen nicht, welche Ansteckungsgefahren ein Einsatz mit sich bringt. Sie können immer wieder unvorhergesehen in Situationen kommen, in denen eine Impfung gegen das Virus zusätzliche Sicherheit bietet. Mit der Impfung schützen wir diejenigen, die uns tagtäglich schützen“, so Innenminister Roger Lewentz.
Die ersten Impfungen der Prioritätsgruppe 3 werden nach Angaben des Gesundheitsministeriums voraussichtlich ab Ende Mai stattfinden.
Informationen zu weiteren Impfberechtigten der Prioritätsgruppe 3 sind zu finden unter corona.rlp.de
Der städteregionale Gesundheitsdezernent, Dr. Michael Ziemons (rechts) und der Leiter des Aachener Impfzentrums, Andreas Nowack, haben jetzt eine positive Zwischenbilanz gezogen. In den vergangenen 30 Tagen haben die Impfungen spürbar an Fahrt aufgenommen. In diesem Zeitraum konnte die Zahl der Erstgeimpften von 46.000 auf aktuell mehr als 120.000 Menschen in der StädteRegion Aachen gesteigert werden. Foto: Holger Benend, StädteRegion Aachen
StädteRegion Aachen – Bei den Corona-Impfungen ist oft vom so genannten „Ketchup-Effekt“ die Rede gewesen. Erst schüttelt man die Flasche wild und trotzdem kommt nicht viel der roten Soße auf die Pommes. Und dann kommt plötzlich so viel, dass man vor lauter Ketchup den Teller nicht mehr sieht. Ganz vergleichbar ist das sicherlich nicht, denn laut dem Gesundheitsdezernenten der StädteRegion Aachen, Dr. Michael Ziemons und dem Leiter des Impfzentrums, Andreas Nowack, kann es gar nicht genug Ketchup – also Impfstoff – geben. „Aber jetzt kommt endlich alles ins Laufen, wir konnten gemeinsam den Impf-Turbo zünden“, wie Dr. Ziemons es ausdrückt. Konkret hat es mit Stand heute (21.04.2021) in der StädteRegion Aachen rund 157.000 Corona-Schutzimpfungen gegeben. Davon rund 120.000 Erst- und 37.000 Zweitimpfungen. Vor einem Monat sah es noch ganz anders aus, wie Andreas Nowack zu berichten weiß: „Am 22. März standen wir noch bei 46.000 Erst- und 20.000 Zweitimpfungen, also insgesamt bei rund 66.000. Wir haben im vergangenen Monat also mit über 90.000 weitaus mehr Menschen durch eine Impfung schützen können als in den drei ersten Monaten der Impfkampagne.“
Konkret macht das ein Plus von sage und schreibe 160 Prozent mehr Erstimpfungen binnen gerade einmal 30 Tagen aus. „Der Impfstoff kommt aktuell in wirklich spürbaren Mengen zu uns und nicht mehr in homöopathischen Dosen, wie zu Beginn des Jahres“, freut sich auch Michael Ziemons. Mehr als 90.000 insgesamt erfolgte Impfungen binnen Monatsfrist sprechen dann auch eine deutliche Sprache. „Seit einigen Wochen sind jetzt auch die Arztpraxen in die Impfungen einbezogen. Wir arbeiten in beiden Systemen Hand in Hand am gleichen Ziel und können gerade durch die vielen Praxen die Taktung der Impfungen noch weiter deutlich hochfahren. Also von uns die klare Aussage: Gebt uns noch mehr Impfstoff, wir bringen den gemeinsam mit den Ärzten vor Ort schnell und gezielt an die Frau oder den Mann.“
Einer dieser Männer ist Joachim Rettmann. Er ist heute als Kontaktperson für seine 83-jährige pflegebedürftige Mutter mit dem Moderna-Vakzin geimpft worden. „Meine Mutter hat schon ihre Impfung erhalten und nachdem ich jetzt auch geimpft bin, können wir beide in Kürze endlich durchatmen.“ Denn die Möglichkeit einer Covid-Erkrankung hat seit nunmehr über einem Jahr immer wie ein Damoklesschwert über ihnen geschwebt.
Das Spektrum der Menschen, die heute im Impfzentrum ihre erste oder zweite Dosis erhalten, ist indes sehr breit. So finden sich viele Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen, aber beispielsweise auch priorisierte Beschäftigte und werdende Väter als Kontaktpersonen von Schwangeren ebenso wie über 80-jährige in der gar nicht so langen Warteschlange. Der Ablauf im Impfzentrum wird von Rettmann – wie von vielen anderen Impflingen – gelobt: „Das hat alles wirklich gut funktioniert. Alle Mitarbeiter waren freundlich und größere Wartezeiten gab es nicht.“
Durchaus erstaunlich, wenn man bedenkt, dass alleine am heutigen Tag mehr als 2.700 Menschen hier ihre Impfung erhalten. Es ist zwischenzeitlich – auch das gehört dazu – nicht immer alles optimal gelaufen. Dr. Ziemons: „Wir hatten durch eine Fehleinstellung im Buchungssystem der Kassenärztlichen Vereinigung kurz nach Ostern massive Probleme, die auch zu langen Schlangen vor dem Impfzentrum geführt haben. Das konnten wir aber mit vereinten Kräften nach zwei Tagen in den Griff bekommen.“ Dazu wurden die Zeiten ausgeweitet und die Anmelde- und Impfkabinen nochmals deutlich aufgestockt. Auch muss nun niemand mehr vor der Halle bei Wind und Wetter warten. „Der Ablauf passt jetzt und wir konnten die täglichen Impfungen hier in der Eisspothalle auf einen Spitzenwert von 3.000 je Tag hochfahren. Lange Wartezeiten gibt es nicht mehr. Ansonsten überwiegen nach allem was ich höre auch bei den Bürgerinnen und Bürgern deutlich die positiven Reaktionen.“ Das spüren auch die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Impfzentrum, angefangen vom Parkplatzeinweiser über die Security, die Anmeldung bis hin zu den medizinischen Kräften und den Ärzten, die die Impfungen vornehmen.
Ebenfalls problematisch waren die Entwicklungen rund um den Impfstoff von AstraZeneca. „Es werden sicherlich nicht mehr viele Menschen in Deutschland mit diesem Vakzin geimpft, da es in der Altersgruppe unter 60 Jahren von der STIKO nicht uneingeschränkt empfohlen wird. Es ist aber angekündigt, dass viele von diesen dann bald fehlenden Dosen durch erhöhte Lieferungen der mRNA-Impfstoffe ausgeglichen werden. Wir gehen also aktuell nicht davon aus, dass die Impfkampagne dadurch ins Stocken gerät“, sagt Andreas Nowack. Ebenfalls optimistisch stimmt die aktuell erfolgte Freigabe des Vakzins von Johnson & Johnson durch die EU-Arzneimittelbehörde. „Jeder gute und zugelassene Impfstoff mehr beschleunigt unseren Weg hin zur Herdenimmunität und damit auch hin zu einem normaleren Leben“, bringt Ziemons es auf den Punkt.
Das würde dann allerdings auch mit einer Schließung des Impfzentrums einhergehen, das die beiden mit viel Herzblut ans Laufen gebracht haben: „Ganz klar: Wir freuen uns beide sehr, wenn wir das Impfzentrum schließen können, weil alle Menschen geimpft worden sind. Dann haben wir unser Ziel erreicht!“
Bis dahin gilt aber, um auf das Bild der Ketchup-Flasche zurückzukommen: So lange alles auf dem Teller landet und aufgegessen wird, kann in der StädteRegion ruhig weiter kräftig hinten auf die Flasche geklopft werden.
Region/Mayen-Koblenz – Notbetrieb an Kitas und kein Präsenzunterricht Schulen in Andernach, Bendorf und Mayen sowie der Verbandsgemeinde Weißenthurm. Der Landkreis hat einen neue Allgemeinverfügung erlassen und reagiert damit mit weiteren Maßnahmen auf die Entwicklung des Infektionsgeschehens.
Wie bereits am Dienstag mitgeteilt wurde, handelt es sich bei den Maßnahmen konkret um die Aussetzung des Präsenzunterrichts an allen Schulen in den Städten Andernach, Bendorf und Mayen sowie der Verbandsgemeinde Weißenthurm. An den Kitas besagter Kommunen sowie den Schulen findet eine Notbetreuung statt. Die Regelungen gelten von Donnerstag, 22. April, bis einschließlich Mittwoch, 12. Mai.
Alle Einzelheiten der Allgemeinverfügung sind nachzulesen im aktuellen Amtsblatt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz unter
https://www.kvmyk.de/kv_myk/Verwaltung/Amtsblatt/Amtsblatt%202021/Amtsblatt_2021-22.pdf
Spannender Saisonauftakt auf der Nordschleife des Nürburgrings. Foto: VLN
Nürburg – ADAC TOTAL 24h–Rennen vom 3. bis 6. Juni 2021 auf dem Nürburgring. Winterchaos beim Auftaktrennen und anhaltende Corona–Restriktionen machen es Aktiven und Organisatoren auf der Nürburgring–Nordschleife in diesem Jahr bislang wahrlich nicht einfach. Doch seit dem dritten April–Wochenende läuft endlich die Langstrecken–Saison in der legendären „Grünen Hölle“ –und schon der Auftakt beim ersten Rennen der Nürburgring Langstrecken–Serie (NLS) hatte es in sich: Packender Sport und stark besetzte Fahrzeugklassen machten Lust auf den weiteren Saisonverlauf, der vor allem auf einen Höhepunkt zuläuft: das ADAC TOTAL 24h–Rennen vom 3. bis 6. Juni.
Nachdem sich die Räder inzwischen zum ersten Mal gedreht haben, geht es nun Schlag auf Schlag. Zum einen absolviert die NLS am 1. Mai einen weiteren Meisterschaftslauf, bevor es schon eine Woche später zum ADAC 24h–Qualirennen (8. und9. Mai) geht: Sechs Stunden Rennen und jede Menge Fahrzeit bei den Trainingssitzungen erlauben dann das letzte Feintuning, bevor die Motoren bis zum 24h–Rennen fast einen ganzen Monat ruhen. Wer also bis Anfang Mai nicht perfekt aussortiert ist, der startet unter ungewissen Vorzeichen in das Rennen des Jahres am Fronleichnamswochenende.
Auch die Abläufe beim 24h–Rennen und dem Prolog einen Monat zuvor stehen bereits fest, nachdem die Zeitpläne veröffentlicht sind: Das 24h–Qualirennen bietet zwei actiongeladene Tage, reichlich Fahrzeit auf der Strecke und eine umfassende Simulation der Abläufe beim 24h–Rennen. Höhepunkt ist das sechsstündige Rennen, das am Sonntag (9. Mai) um 12:00 Uhr gestartet wird. Das 24h–Rennen bleibt auch 2021 bei seinem viertätigen Ablauf mit Wertungsläufen von RCN, Tourenwagen–Legenden (zwei Rennen), ADAC 24h–Classic und natürlich dem spektakulären FIA Tourenwagen–Weltcup (WTCR –2 Rennen). Zeitpläne, aktuelle Infos und umfassende News rund um das ADAC TOTAL 24h–Rennen und das 24h–Qualifikationsrennen es auf der offiziellen Homepage unter www.24h–rennen.de.
Fans vor Ort? Wohl eher nicht –Dafür aber umfassende Streams und InfosEbenso unwägbar wie die Frage, wer am Ende auf der Starterliste stehen wird,ist die Frage, ob es Zuschauer am Ring geben wird. Derzeit ist Motorsport für die Aktiven zwar unter Beachtung eines strengen Infektions–und Hygienekonzepts möglich, aber Fans dürfen nach wie vor nicht vor Ort dabei sein. Natürlich beobachten der veranstaltende ADAC Nordrhein mit seinen Partnern die Pandemielage genau und würden im Falle von Änderungen sofort reagieren können. Ein umfangreicher Vorverkauf oder ähnliches wird aber auf keinen Fall stattfinden können.
Infos zur aktuellen Lage gibt es jeweils auf der 24h-Homepage (www.24h-rennen.de). Dort findet sich am Rennwochenende auch die „Live“-Seite, die mit umfangreichen Streaming-Angeboten, Livetiming und Ticker aufwartet. Den Zuschauern zu Hause entgeht also kein Detail des Renngeschehens vor Ort.
Sie stellten die digitale Version der integrativen Begegnung auf www.padlet.com vor: Heike Iven (DRK Kreisverband Euskirchen, v.l.), Claudia Rapp (Lebenshilfe Kreisvereinigung Euskirchen) und Markus Strauch (Kreissportbund Euskirchen). Foto: DRK/pp/Agentur ProfiPress
Euskirchen – Spiel, Spaß und Spannung in geselliger Runde verspricht üblicherweise der Tag der Begegnung am Rotkreuz-Zentrum. Corona-bedingt muss er jetzt allerdings zum zweiten Mal in Folge abgesagt werden. Die Kooperationspartner – dazu gehören die Lebenshilfe Kreisvereinigung Euskirchen, der DRK Kreisverband Euskirchen und der Kreissportbund – haben stattdessen eine attraktive Alternative für die 15. Auflage ins Leben gerufen: die digitale integrative Begegnung auf der Plattform www.padlet.com. Das Motto lautet: „Gemeinsam stark – Begegnung digital“.
„Mit unserer integrativen digitalen Begegnung wollen wir einen kleinen Beitrag in dieser Zeit leisten, damit Menschen mit und ohne Behinderung mit Abstand aktiv werden können. Unser Ziel ist es, auch weiterhin für ein gemeinsames Miteinander von behinderten und nicht-behinderten Menschen im Bereich Freizeit, Sport- und Weiterbildung zu werben“, sagt Markus Strauch, Geschäftsführer des Kreissportbunds Euskirchen.
Menschen mit und ohne Handicap sind angesprochen: „Gemeinsam stark“ laute die Maxime nicht nur beim „Tag der Begegnung“ am Rotkreuz-Zentrum, sondern auch bei dessen digitaler Version auf padlet.com. Das machte der Vorsitzende des Kreissportbunds Euskirchen, Günter Rosenke, während einer Zoom-Pressekonferenz deutlich. Screenshot: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Die „bunte Plattform“ könne von Jedermann genutzt werden und animiere zum Mitmachen und Nachmachen, erklärt Claudia Rapp, die bei der Lebenshilfe-Kreisvereinigung, die Leitung für Ambulantes Wohnen inne hat, das Prinzip der Plattform. Für jedes Alter sei etwas dabei.
Menschen vernetzen
Heike Iven, die Leiterin der Familienbildung beim Roten Kreuz im Kreis Euskirchen, ergänzt: „Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Familien und auch Einrichtungen können eigene Beiträge einbringen und die Inhalte auffüllen.“ Für die online-Version habe man sich bewusst entschieden: „Die vergangenen Monate haben allen gezeigt, dass digitale Angebote sehr gut angenommen werden und unterschiedlichste Menschen vernetzen können. Wir freuen uns sehr auf das, was ins Rollen kommt.“
Der Clou: Die bereitgestellten Inhalte können rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr abgerufen, aber auch aufgefüllt und auch eigene Themen platziert werden – die Plattform funktioniert interaktiv. „So soll Begegnung soll ermöglicht werden“, betont Rapp.
Erste Inhalte wurden von den Kooperationspartnern in die sechs Ober-Kategorien bereits hochgeladen. Abrufbar sind jetzt schon Videos zu Mitmach-Yoga oder Übungen aus der Theaterpädagogik. „Sabine“ stellt in der Rubrik „Integrative Sport- und Bewegungsangebote“ ihre „Gymnastik im Sitzen“ vor. „Aus dem Leben“ enthält Tipps und Berichte von Menschen mit Behinderung, die ihre Geschichten aus dem Alltag erzählen, etwa von der ersten Wohnung und wie es sich leben lässt im betreuten Wohnen.
Abwechslung im Corona-Alltag sollen außerdem Lieder zum Mitsingen, Vorlesegeschichten, Bastelanleitungen, aber auch Schattentheater sowie Experimente für kleine und große Forscher bringen. Diese Beiträge wurden von den Einrichtungen des Roten Kreuz im Kreis Euskirchen, darunter Offene Ganztagsschulen und 32 Kitas, erarbeitet. Den bunten Plattform-Mix ergänzen Rezepte für alkoholfreie Cocktails vom Kreissportbund.
Passgenau aussuchen
Jeder könne sich aus dem vielfältigen Begegnungs-Angebot passgenau das aussuchen, was ihm zusagt, so Rapp: „Man muss nicht lange im Internet suchen, sondern findet hier alles kompakt.“
Letztlich stünde wie beim Tag der Begegnung auch bei der digitalen Version das gemeinsame Erleben, der Austausch, das Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap im Vordergrund, betont Günter Rosenke als Vorsitzender des Kreissportbunds. Allen Beteiligten sei wichtig, auch in Corona-Zeiten ein Zeichen für die Integration zu setzen. „Niemand ist vergessen“, sagte er.
Bald sitzt Christina Krämer auch am Steuer des Unternehmens. Die Liebe zu Oldtimern hat sie vom Vater Hans-Georg Krämer geerbt. Foto: Car-Service Krämer, Speicher
Speicher – „Während meiner Studienzeit habe ich gemerkt, dass Theorie alleine mir keinen Spaß macht. Praktisch ist einfach besser“, so beschreibt Christina Krämer aus Speicher ihre Ambition, als sie vor rund sechs Jahren ihre Ausbildung als Kfz-Mechatronikerin begann und in nur zwei Jahren abschloss. Seit vier Jahren ist sie nun Meisterin und in den nächsten Monaten wird sie die Geschäftsführung bei dem Kfz-Innungsfachbetrieb Car-Service in Speicher übernehmen.
„Ich habe damals nach dem Abitur wirklich gedacht, es müsste diesem auch ein Studium folgen. Zuerst entschied ich mich für Jura, danach für Maschinenbau“, lässt die 33-Jährige die Zeit Revue passieren. „Heute kann ich sagen, es liegt mir einfach viel mehr selbst zu schrauben und anzupacken. Dass ich den Kfz-Betrieb meines Vaters fortführen würde war gar nicht der ausschlaggebende Punkt. Aber charmant ist es natürlich schon“, lächelt die Liebhaberin von Oldtimern.
Das Team von Car-Service Krämer aus Speicher schaut positiv in die Zukunft. Foto: Car-Service Krämer, Speicher
Christinas Vater, Hans-Georg Krämer hatte 2003 mit seiner Kfz-Werkstatt begonnen, die sich auf amerikanische Kunden spezialisiert hat. Der Betrieb hat drei weitere Kfz-Gesellen und einen Auszubildenden. „Als ich damals gestartet bin, war ich schon 43 Jahre alt. Da hielt mich der ein oder andere schon zu alt für einen Neustart“, erinnert sich der Kfz-Meister. „Aber ich hatte gute Kontakte aus meinem Autohandel, den ich schon fast zehn Jahre damals im Nebengewerbe betrieben habe. Damit war ein erster Kundenstamm schon da. Das hat es leichter gemacht“, erzählt er.
Auf die Frage, ob er sich gefreut hat, als seine Tochter dann doch in seine Fußstapfen steigt, sagt er: „Mein Ziel war es nie, Christina in die Leitung zu drängen. Die Kinder müssen selbst entscheiden, was sie beruflich machen wollen. Aber man kann es ihnen ja schmackhaft machen“, sagt er mit einem Augenzwinkern und blickt dabei auf die neue Werkstatt mit Bürogebäude. Zu diesem Neubau auf seinem Betriebsgelände hatte Krämer sich entschieden, als seine Tochter den Meisterbrief in der Tasche hatte. „Die alte Werkstatt war in die Jahre gekommen und wäre den Anforderungen in der Zukunft nicht mehr gerecht geworden. Mit Perspektive auf die Betriebsnachfolge haben wir uns dann 2017 zum Neubau entschieden und sind jetzt kurz vor dem Umzug. Die technischen Anforderungen an eine Kfz-Werkstatt sind heute andere als vor 20 Jahren. Auch wenn man wie wir überwiegend an Oldtimern oder Youngtimern arbeitet.“ Somit stehen in Speicher die Zeichen ganz auf positive Perspektive. Besonders, seit man dort nun wieder davon ausgeht, dass die in Spangdahlem stationierten Soldaten nicht in absehbarer Zeit zum Großteil abgezogen werden. „Das hätte uns schon sehr viele Kunden gekostet“, so Krämer.
Und was will die angehende Unternehmerin der jungen Generation mit auf den Weg geben, die heute vor der Berufswahl steht? „Macht eine Ausbildung im Handwerk! Dort lernt ihr vom ersten Tag an etwas, was euch im ganzen Leben weiterbringt. Dazu gibt es vom ersten Tag an Geld, anstatt jahrelang nur Ausgaben zu haben. Der Reiz am Handwerk ist die Abwechslung“, so Christina Krämer. Aber sie gibt auch mit auf den Weg: „Ausbildung ist auch nicht immer nur Spaß. Manchmal muss man einfach nur lernen und sich darin üben, Verantwortung zu übernehmen.“
Gesundheits - und Arbeitsminister Karl-Josef Laumann. Foto: Land NRW/R. Sondermann
Region/Düsseldorf – Die Terminvergabe für die Coronaschutzimpfung für Bürgerinnen und Bürger der Jahrgänge 1950 und 1951 startet am Freitag, 23. April 2021, ab 8.00 Uhr. Alle Personen, die zwischen dem 1. Januar 1950 und dem 31. Dezember 1951 geboren wurden, sowie deren Lebenspartner können dann einen Impftermin über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung vereinbaren.
Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erklärt: „Nordrhein-Westfalen hat einen weiteren wichtigen Meilenstein bei den Impfungen gegen das Corona-Virus erreicht. Ab Freitag ist die Terminbuchung für alle Menschen ab 70 Jahren freigeschaltet. Damit können wir an die Terminbuchung für die altersbedingten Impfungen der Prioritätsgruppe 2 einen Haken machen. Die Buchungssysteme bleiben natürlich weiterhin für die große Gruppe der 2,8 Millionen über 70-Jährigen geöffnet. Die Buchungssysteme liefen fortlaufend stabil. Es war richtig, Schritt für Schritt und damit jahrgangsweise vorzugehen.“
Die Terminbuchung erfolgt online über www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 oder die zusätzliche Rufnummer je Landesteil (Rufnummer (0800) 116 117 02 für Westfalen-Lippe und (0800) 116 117 01 für das Rheinland). Ein Einladungsschreiben wird in Kürze verschickt, ist aber zur Impfanmeldung nicht notwendig.
Die Impfung erfolgt je nach Verfügbarkeit von Terminen zeitnah. Paarbuchungen sind möglich. Das Alter des jeweiligen Lebenspartners spielt keine Rolle. Bei den Impfungen kommen je nach Verfügbarkeit die Impfstoffe der Hersteller BioNTech oder Moderna zum Einsatz.
Das Gesundheitsministerium weist darauf hin, dass nach wie vor Termine für die vorherigen Geburtsjahrgänge 1941 bis 1949 sowie für Personen ab 80 Jahren zur Verfügung stehen.
Die Impfzentren sollten nicht ohne gültigen Termin aufgesucht werden, da die Zahl der dort vorhandenen Impfdosen auf die Zahl der Anmeldungen abgestimmt ist.
Region/Mainz – Der Prozess der Einführung und Implementierung der Software SORMAS zur digitalen Kontaktpersonennachverfolgung in den rheinland-pfälzischen Gesundheitsämtern kommt gut voran. Alle 24 Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz verfügen bereits über SORMAS. 18 von ihnen haben bereits an digitalen Schulungen durch das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung teilgenommen und sind in der Anwendung der Software geschult. Die Schulungen in den weiteren Gesundheitsämtern sind für diese Woche vorgesehen.
„Die Einführung eines neuen Systems ist gerade in Pandemiezeiten eine Herausforderung für die Gesundheitsämter. Ich freue mich, dass diese nun flächendeckend gelungen ist. Das Land hat den Prozess eng begleitet und unterstützt. Die Einführung von SORMAS zeigt einmal mehr, dass in Rheinland-Pfalz im Infektionsschutz alle an einem Strang ziehen und die Zusammenarbeit der verschiedenen Ebenen sehr gut funktioniert“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.
Finanzielle Mittel zur Einführung von SORMAS sowie weiterer Digitalisierung in den Gesundheitsämtern stehen nicht nur aus dem Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst, sondern auch über Mittel nach Paragraph 14 des Infektionsschutzgesetzes zur Verfügung.
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