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Gefiederte Gäste in der Kita Villa Sonnenschein

Meckenheim – Lautes Gackern und heiteres Kinderlachen. Mit großen Augen staunten die Kinder der städtischen Kindertageseinrichtung (Kita) Villa Sonnenschein in Meckenheim, als vier Hühnerdamen für zwei Wochen in das Außengelände einzogen. Möglich wurde dieser außergewöhnliche Aufenthalt durch die großzügige Eltern-Spende von Julia und Michael Hennes.

Unter dem Thema „Rund ums Huhn“ besuchten vier Legehennen der Familie Weber aus Leimersdorf in der Grafschaft inklusive Hühnerhaus, Zaun und Hühnerfutter die Meckenheimer Kita. Als dann am ersten Tag vier Eier in den Nestern lagen, kannte die Freude keine Grenzen. Für die Kinder hieß es nun, sich mit den Tieren zu beschäftigen und Verantwortung für deren Versorgung zu übernehmen, nachdem sie bereits eine Woche zuvor Pflege und Futter eines Huhns thematisiert und einen „Hühnertag“ zugewiesen bekommen hatten. Neben dem Füttern, Stallsäubern und Eiersammeln genossen die jungen Tierpfleger vor allem die täglichen Streicheleinheiten. Auch ergaben sich immer wieder interessante und lustige Einblicke. So lernten die Kinder, dass Hühner im Sand baden. Das morgendliche Öffnen und abendliche Schließen des Stalls übernahm eine automatische Hühnerklappe.

In ihrem liebevoll gestalteten Domizil lebten sich die flotten Hühnerdamen Marianne, Snow, Tinchen und Helga schnell ein. Schon morgens flatterten sie den Kindern laut gackernd entgegen. Auch abseits der Kita waren die gefiederten Gäste gegenwärtig. Auf die Frage eines Vaters, ob sie auch Küken hätten, antwortete seine vierjährige Tochter: „Papa, das geht doch nicht. Da ist doch kein Hahn dabei.“

Zum Ende der 14 Tage waren sich alle einig, dass das Hühnerprojekt ein voller Erfolg und ein besonderes Erlebnis für die Kinder war. Die Kita-Leiterin Beate Seidel zeigte sich ebenfalls begeistert und schloss eine Wiederholung nicht aus. Ihren Dank richtete sie an die Familie Hennes, die sich auch im Elternbeirat engagiert.

Die städtische Kita Villa Sonnenschein fördert und begleitet 25 Kinder im Alter von drei Jahren bis sechs Jahren. Weitere Informationen gibt es auf der städtischen Homepage www.meckenheim.de. Unter „Familie Bildung Soziales“ sind sämtliche Kindertageseinrichtungen aufgeführt, darunter die Kita Villa Sonnenschein.

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Bundes-Notbremse bietet Grundlage für weitere Öffnung des Sports in RLP

Region/Mainz – Mit einem eindringlichen Appell hatte sich der organisierte Sport – darunter auch der Landessportbund (LSB) und die regionalen Sportbünde in Rheinland-Pfalz – im Vorfeld des Gesetzgebungsverfahren zum aktualisierten Bundesinfektionsschutzgesetz (ISfG) an die politischen Entscheidungsträger auf Landes- und Bundesebene gewendet und seine mehrfach kommunizierte Minimalforderung für den Sport mit Blick auf das Verfahren bekräftigt. Dieser Forderung ist nun in Teilen nachgegeben worden.

Im Gegensatz zur ersten Entwurfsfassung können Kinder im Rahmen der am Mittwoch vom Bundestag und heute seitens des Bundesrats beschlossenen „Bundesnotbremse“ in Gruppen bis zu fünf Personen bei einer 7-Tages-Inzidenz größer als 100 im Freien kontaktfrei Sport treiben. Auch darf kontaktfreier Individualsport alleine, zu zweit oder mit den Personen des eigenen Hausstands sowohl im Freien als auch im Innenbereich ausgeführt werden. Zudem darf auch während der Ausgangsbeschränkung bis 24 Uhr Sport alleine im Freien betrieben werden.

„Wir sind zufrieden, dass im Gesetzgebungsverfahren zur sogenannten Bundesnotbremse zugunsten des Sports differenziert wurde. Insbesondere die Trainingsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in Fünfer-Gruppen bei einer 7-Tages-Inzidenz größer als 100 sind ein Kompromiss, der dem organisierten Sport besonders wichtig war“, kommentiert LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick. Die am Mittwoch vom Bundestag beschlossene Änderung des Infektionsschutzgesetzes besagt unter §28b Nummer 3 ISfG, dass „für Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres die Ausübung von Sport ferner zulässig“ ist „in Form von kontaktloser Ausübung im Freien in Gruppen von höchstens fünf Kindern“. Zusätzliche Anleitungspersonen müssen auf Anforderung der nach Landesrecht zuständigen Behörde ein negatives Testergebnis innerhalb von 24 Stunden vor der Sportausübung vorlegen. Für Sportler*innen ab 15 Jahren ist kontaktfreier Individualsport alleine, zu zweit oder mit den Personen des eigenen Hausstands sowohl im Freien als auch in gedeckten Anlagen wie Sport- oder Tennishallen erlaubt. Zwar hat der LSB in seiner Minimalforderung von einer altersunabhängigen Sportausübung in Fünfergruppen gesprochen, aber realistisch betrachtet sieht die Bundesnotbremse damit sogar großzügigere Regelungen für Sportangebote für Kinder im Freien sowie Individualsport im Innenbereich vor, als dies im Vergleich zur aktuellen Situation in Rheinland-Pfalz – beschrieben in den Allgemeinverfügungen der Städte und Kreise ab einer Inzidenz von über 100 – erlaubt ist.

„Man könnte sagen, dass die Bundesnotbremse die Grundlage für weitere Öffnungen des Sports in Rheinland-Pfalz bietet“, bewertet auch Christof Palm, neuer LSB-Hauptgeschäftsführer, die Notbremse aus Sicht des Sports nicht so negativ wie manche Kolleg*innen in anderen Bundesländern. „Dass andere Bundesländer zu einer anderen Einschätzung gelangen ist teilweise verständlich, waren dort die Regelungen weniger restriktiv“, so Palm weiter. So ist nun auch in Rheinland-Pfalz unter anderem das Tennisspielen in Hallen zu zweit auch bei einer Inzidenz von über 100 wieder erlaubt.

Des Weiteren sieht das aktualisierte Bundesinfektionsschutzgesetz eine Öffnung der Außensportanlagen der Vereine auch bei einer 7-Tages-Inzidenz von 100 und mehr vor. Zudem wird die Sportausübung alleine auch während der in der „Bundesnotbremse“ beschlossenen Ausgangsbeschränkung erlaubt sein – jedoch im Zeitfenster der Ausgangsbeschränkung nicht auf den Vereinssportanlagen (§ 28b Nummer 2 neuer Buchstabe g ISfG). Mit den Ausnahmen für den Kinder-, Jugend- und Individualsport möchten die Gesetzgeber die vom organisierten Sport und unterschiedlichen Wissenschaftler*innen aus Medizin und Forschung seit Wochen proklamierte Bedeutung des Sports für die Gesundheit der Bevölkerung und insbesondere auch der motorischen Entwicklung der Kinder und Jugendlichen berücksichtigen.

Bund über 100 – Land unter 100

Mit Inkrafttreten der Bundesnotbremse ist klar geregelt, dass bei einer Inzidenz von über 100 der Bund und unter 100 das Land zuständig ist. Insofern hat der Landessportbund gemeinsam mit den drei Sportbünden im heutigen konstruktiven Austausch mit Innenstaatssekretär Randolf Stich nochmals die bereits in seinem Offenen Brief an die Landesregierung formulierten Vorstellungen mit Blick auf die kommende Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes konkretisiert. Diese sind weitestgehend so auch seitens des für den Sport im Land verantwortlichen Innenministeriums zur Vorbereitung der kommenden Corona-Bekämpfungsverordnung an das Gesundheitsministerium weitergereicht worden.

Zudem hat der Landessportbund Staatssekretär Stich gebeten, sich über die Sportministerkonferenz dafür einzusetzen, dass es möglichst schnell konkrete Auslegungsrichtlinien oder FAQs hinsichtlich der den Sport betreffenden Passagen der Bundesnotbremse geben muss – beispielsweise die Klärung der Frage, wie viele Fünfergruppen pro Sportplatz bzw. Sportanlage möglich sind.

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Stadt Mayen nimmt teil – Tag der Städtebau-Förderung am 8. Mai 2021

Mayen – Die Stadtverwaltung Mayen wird nach 2017 und 2018 am Samstag, den 8. Mai 2021, im Rahmen des Förderprogramms „Lebendige Zentren – ehemals Aktive Stadt“ zum dritten Mal am bundesweit stattfindenden Tag der Städtebauförderung teilnehmen. Städte und Gemeinden können an diesem Tag wieder ihre Projekte, Planungen und Erfolge aus der Städtebauförderung vorstellen.

Veranstaltungen können in der Stadt aus bekannten Gründen leider noch nicht stattfinden. Um die positiven Auswirkungen der Städtebauförderung jedoch einer größeren Öffentlichkeit zu vermitteln und zur Mitwirkung anzuregen, beabsichtigt die Stadtverwaltung sich mit einem Filmbeitrag in Form einer digitalen 3D-Tour durch das Sanierungs- und Erweiterungsgebiet am Tag der Städtebauförderung zu beteiligen.

In Zusammenarbeit mit Fotograf Peter Seydel aus Mayen soll über die abgeschlossenen, laufenden und geplanten Maßnahmen und Projekte informiert werden. Dieser Filmbeitrag wird auch über den Tag der Städtebauförderung hinaus auf der Internetseite zum Förderprogramm unter www.lebendige-zentren.de zu sehen sein.

Nähere Informationen zu den Projekten und Maßnahmen in der Mayener Innenstadt erhalten Sie zudem auch unter stadtplanung@mayen.de oder benjamin.franzen@mayen.de  sowie unter 02651 / 705 63 49 bei Herrn Benjamin Franzen.

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Tourismus

Auf historischer Erkundungstour im Naturpark Südeifel

Region/Irrel – Denkmäler auf dem Ferschweiler Plateau erinnern an kulturelle Vergangenheit der Südeifel. Im Rahmen vom Naturparkplan 2030 des Naturparks Südeifel werden zahlreiche Denkmäler entlang der Wanderwege auf dem Ferschweiler Plateau im Naturpark nun stärker in den Mittelpunkt gerückt, um das natürliche und kulturelle Erbe der Südeifel sichtbarer zu machen. „Das Projekt soll schrittweise auf den gesamten Naturpark Südeifel ausgeweitet und in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen und Verbandsgemeinden umgesetzt werden“, sagt Daniela Torgau, Geschäftsführerin des Naturparks Südeifel.

Das Ferschweiler Plateau erhebt sich 200 Meter über den Tälern von Sauer und Prüm, dort laden viele Denkmäler auf eine Entdeckungsreise ein. Auf den neuen Info-Tafeln werden die zentralen Elemente der überlieferten Geschichten mit historischen Fotos und Illustrationen dargestellt. Auf diese Weise wird die bewegte Vergangenheit der Denkmäler lebendig. Die dazugehörigen Stelen mit dem Trägersystem sind mit dem Rollstuhl unterfahrbar und wurden ebenso wie die Erstellung der Info-Tafeln fachlich betreut durch das Landesmuseum Trier sowie die Denkmalpflege des Eifelkreises Bitburg-Prüm und die Felsenland Südeifel Tourismus GmbH. Die Texte auf den Tafeln sind in vier Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch) abgebildet. Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Handlungsprogramms des Naturparks durch das Umweltministerium Rheinland-Pfalz.

Die Wanderwege auf dem Plateau erschließen Kulturdenkmäler aus allen Epochen der Geschichte und führen zu Naturschönheiten von unvergesslicher Eigenart. „Wir freuen uns sehr, dass die Denkmäler durch die neuen Info-Tafeln in Wert gesetzt werden und ihre faszinierende Geschichte den Besucherinnen und Besuchern nähergebracht wird“, sagt Silvia Hauer, Ortsbürgermeisterin von Bollendorf. Auch bei Johann Hoff, Ortsbürgermeister von Nusbaum, finden die neuen Tafeln großen Anklang: „Die einzigartige Gestaltung der Tafeln fällt sofort ins Auge und vermittelt die Vergangenheit der Denkmäler auf anschauliche Art und Weise.“

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Großzügige Spende für „Zülpich hält zusammen“

Zülpich – Vor 20 Jahren von Dieter Pritzsche gegründet, war der „Runde Tisch Senioren Zülpich“ (RTSZ) ein lockerer, parteiloser und konfessionsübergreifender Zusammenschluss aller in der Seniorenarbeit tätigen Gruppen und Einrichtungen im Stadtgebiet Zülpich.

Mit sehr viel Herzblut übernahmen zunächst Uwe Jensen und nach dessen Tod im Jahr 2005 Maria Grüneberg den Vorsitz. Schriftführerin Marita Giesen war über die Jahre hinweg stets Ansprechpartnerin für ratsuchende Seniorinnen und Senioren und gleichzeitig auch Beraterin für die Stadtverwaltung und den Stadtrat, wenn es um Fragen rund um das Thema Seniorenarbeit in Zülpich ging. „Wir haben die Arbeit immer sehr gerne gemacht, aber leider findet sich kein Nachfolger, der die Arbeitsgemeinschaft weiterführen möchte“, bedauert Giesen.

Die noch vorhandenen Finanzmittel des Zusammenschlusses in Höhe von 1.796,60 Euro sind nun an „Zülpich hält zusammen“ gespendet worden. Mit diesem eingerichteten Sonderkonto wird seit 2009 in Not geratenen Personen in Zülpich unbürokratisch und möglichst zeitnah über den gesetzlichen Rahmen hinaus geholfen.

„Wir bedauern die Entscheidung zur Auflösung des Runden Tisches Senioren Zülpich sehr, freuen uns aber gleichzeitig über die sehr großzügige Spende an „Zülpich hält zusammen“, die vielen in Not geratenen Menschen in schwierigen Situationen eine Hilfe sein wird“, sagt Barbara Breuer, Geschäftsbereichsleiterin für Soziales und Bildung bei der Stadt Zülpich und verantwortlich für das kommunale Sonderkonto.

„Mein ausdrückliches Dankeschön gilt dem Runden Tisch Senioren Zülpich und insbesondere Frau Giesen für diese großzügige Spende. Eine noble Geste, die vielen Zülpicher Bürgerinnen und Bürgern  – ob jung oder alt – zugute kommen wird“, sagt Bürgermeister Ulf Hürtgen.

Neben der Koordination der Seniorenarbeit in Zülpich vertrat der RTSZ die Interessen der Seniorinnen und Senioren und brachte zudem Erfahrungen und Kenntnisse in das kommunalpolitische und gesellschaftliche Leben der Stadt Zülpich ein. Der „Runde Tisch Senioren Zülpich“ finanzierte sich über Zuschüsse und Spenden.

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Wirtschaft

Dunkles Klosterbier aus Maria Laach

Maria Laach – Pünktlich zum Tag des Deutschen Bieres 2021 präsentiert die Benediktinerabtei Maria Laach das Dunkle Klosterbier. Nach dem großen Zuspruch für das Helle Klosterbier war die Zeit nun reif für einen Nachfolger.

Gebraut ist das Dunkle Klosterbier mit Klosterquellwasser, dass den Benediktinern im Kloster selbst als Trinkwasser dient. Auch bezüglich der weiteren Zutaten setzt das neue Klosterbier, wie sein Vorgänger, auf Regionalität: Aus der Eifel stammen die weiteren Ingredienzien. Mit 5,6 Prozent ist das neue Bier aus Maria Laach etwas stärker als der helle Vorgänger.

Der verantwortungsvolle Genuss des Laacher Klosterbiers wird mit den passenden Bierbechern nach Entwürfen von Bauhaus-Keramiker Pater Theodor Bogler OSB gekrönt. Diese sind in den passenden Farbstellungen schwarz sowie Refektorium verfügbar.
Das Dunkle Klosterbier ist, wie auch das Helle, vor Ort in der Klostergärtnerei sowie im Kloster-Onlineshop Segensreich erhältlich.

Seit über 920 Jahren besteht die Abtei Maria Laach als Kloster des Benediktiner-Ordens. Das katholische Kloster zählt zu den geistigen und spirituellen Zentren im nördlichen Rheinland-Pfalz. Rund 30 Mönche leben in dem Klostergebäude. Die Begegnungsstätte für Kunst, Kultur, Erholung und Musik bietet Angebote für jeden Geschmack. Ausstellungen, Lesungen oder Konzerte werden Kulturinteressierten regelmäßig angeboten. Darüber hinaus laden die Wanderwege rund um den Laacher See zu Bewegung ein. Die Abtei gilt als eines der attraktivsten Ausflugs-Ziele in Rheinland-Pfalz. Jährlich besuchen rund 700.000 Interessierte die abwechslungsreiche Klosteranlage.

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Ab sofort Maskenpflicht in den Fußgängerzonen und Parks von Aachen

Aachen – Zur Eindämmung der steigenden Infektionszahlen hat die Stadt Aachen erneut eine Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht erlassen. Diese gilt ab sofort, wie mit der erstmaligen Verfügung zur Maskenpflicht angeordnet, in den Fußgängerzonen und ergänzend auch in bestimmten Parks und Grünanlagen. Die Allgemeinverfügung ist nachzulesen unter aachen.de/corona in der Rubrik „Allgemeinverfügung Stadt Aachen Maskenpflicht“ und gilt ab sofort vorbehaltlich weitergehender Regelungen auf Bundesebene zunächst bis zum 26. April.

Angesichts der stetig gestiegenen und seit Tagen andauernden hohen Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt Aachen – diese liegt heute (22. April) bei 159 und damit nach wie vor deutlich über 100 pro 100.000 Einwohner – war es aus Sicht der Stadt unvermeidlich, wiederum auf diese beschränkende Maßnahme zurückzugreifen, aber auch ihren Wirkungskreis zu erweitern.

Die Stadt setzt alles daran, gemeinsam mit der StädteRegion und den Hilfen aus den gemeinsam tagenden Krisenstäben entsprechend den rechtlich gegebenen Möglichkeiten, dem Virus zu begegnen und den Menschen hier in der Stadt Aachen ein Stück weit mehr Sicherheit zu geben. Tatsächlich wird festgestellt, dass gerade in den von der Verfügung betroffenen Bereichen die Menschen regen Gebrauch machen von den Möglichkeiten des Einkaufens und Verweilens auf den verbindenden öffentlichen Wegen und Plätzen. Gleiches gilt in Bezug auf die benannten Grünflächen und Parks.

Natürlich nutzen die Menschen diese Aufenthaltsräume gerade bei schönem Wetter umso lieber, da so viele ersehnte Freiheiten durch das Corona-Virus begrenzt sind. Viele Menschen nehmen sich dabei gleichwohl die strengen Vorgaben des Infektionsschutzes zu Herzen, aber zunehmend scheint es, als würden die Menschen vor allem im Vertrauen auf Testzentren und negative Testergebnisse, die strenge Notwendigkeit, sich zu schützen durch Distanz und Mund-Nasen-Schutz außer Acht lassen.

„Ich nehme die derzeitige Lage und die steigenden Inzidenzwerte sehr ernst. Das schöne Wetter lockt die Menschen nach draußen, die Stadt und vor allem die Parks füllen sich von Tag zu Tag. Deshalb ist es umso wichtiger, dass alle Menschen durch die Alltagsmasken zusätzlich geschützt werden und sich weiterhin und besonders draußen an die Abstandsregeln halten“, betont Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen.

Angesichts der erhöhten Infektionszahlen und der Risiken im Zusammenhang mit den Virusmutationen, war die Anordnung der Maskenpflicht in den benannten Bereichen erforderlich und geboten.

Diese gilt in denFußgängerzonen: Augustinerplatz, Kockerellstraße, obere Pontstraße (von Markt bis Neupforte und von Driescher Gässchen bis Heilig Kreuz), Markt, Jakobstraße (bis Johannes-Paul-II Straße), Johannes-Paul-II Straße, Ritter-Chorus-Straße, Katschhof (inklusive der rückwärtigen Treppe des Rathauses), Krämerstraße, Hühnermarkt, Rethelstraße, Rommelsgasse, Hof, Körbergässchen, Romaneygasse, Münsterplatz, Kleinmarschierstraße (ab Jesuitenstraße), Schmiedstraße, Spitzgässchen, Domhof, Fischmarkt, Annastraße (von Fischmarkt bis Ecke Frère-Roger-Straße), Adalbertstraße, Holzgraben, Dahmengraben, Großkölnstraße, Buchkremerstraße, Ursulinerstraße, Wirichsbongardstraße (zwischen Reihstraße und Friedrich-Wilhelm-Platz), Burtscheider Markt (ab Ecke Hauptstraße), Kapellenstraße (im Bereich Viehhofstraße bis Altdorfstraße) und Altdorfstraße (bis Wendehammer).

Zudem gilt ab sofort in folgenden Parks die Pflicht zum Tragen einer Alltagsmaske: Elisengarten, Müschpark, Farwickpark, Stadtgarten, Kennedypark, Frankenberger Park, Bürger- und Jugendpark Moltkebahnhof, Burtscheider Kurgarten, Ferberpark, Nelson-Mandela-Park, Kaiser-Friedrich-Park, Von-Halfern-Park, Westpark, Hollandwiese.

Die Stadt Aachen bittet um Verständnis für die weitergehenden Einschränkungen im öffentlichen Bereich.

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Luca – Kreissparkasse Mayen macht mit

Mayen/Region -KSK-Kunden können sich ab sofort in allen Filialen der KSK Mayen mittels QR-Code registrieren lassen. „Im Kampf gegen Corona möchten wir wieder mit gutem Beispiel voran gehen und die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz bei der Einführung der Luca-App in unserem Landkreis unterstützen“, erklärt Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Mayen.

Mit diesem innovativen digitalen Instrument zur Kontaktregistrierung  und -nachverfolgung können sich ab sofort Kunden und Kundinnen an allen Standorten der KSK mittels QR-Code registrieren lassen – auf freiwilliger Basis, wie der KSK-Chef ausdrücklich betont. Die Luca-App vereinfacht im Falle eines Corona-Infektionsgeschehens die Kontaktnachverfolgung durch die Gesundheitsämter und ermöglicht so ein schnelleres Reagieren – sowohl im Sinne aller Kunden als auch aller Sparkassenmitarbeiter.

Die Luca-App kann kostenlos in den jeweiligen Stores für IOS und Android herunter geladen und genutzt werden. Karl-Josef Esch appelliert an alle Kunden, die Luca-App im Interesse aller Mitmenschen zu nutzen, um so die Aktion des Kreises beim Kampf gegen Covid-19 zu unterstützen und der Normalität auch wieder einen Schritt weit näher zu kommen.

Weitere Infos zur App unter: www.luca-app.de

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Spatenstich zum Elf Millionen Großprojekt in Wittlich

Wittlich – Am Dienstag, 13. April wurde symbolisch der Spatenstich zum Bau des Multigenerationen-Zentrums von Bürgermeister Joachim Rodenkirch, Beigeordneten, Mitgliedern des Bau- und Verkehrsausschusses und den zuständigen Mitarbeitern der Stadtverwaltung Wittlich Christian Gerhardy, Markus Müller und Hans Hansen vollzogen.

In der Einrichtung sollen eine achtgruppige Kita, das Haus der Jugend sowie das Mehrgenerationenhaus untergebracht werden. Mit den Erdarbeiten wurde bereits planmäßig im März begonnen.

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HwK Aachen – Handwerk im Frühjahr: Lage durchwachsen

Aachen – „Der lange Lockdown seit November 2020 bis in das Jahr 2021 hinein verbunden mit Belastungen wie komplexe Hygienekonzepte mit verschärften Arbeitsschutzauflagen und schwierige Materialbeschaffung bei vielfach sinkenden Umsätzen haben die Stimmung in weiten Teilen des Handwerks weiter gedrückt“, beschreibt Peter Deckers, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Aachen, die Situation. „Immer mehr Betriebe in immer mehr Gewerken sind betroffen. Je kleiner der Betrieb ist, desto größer ist die Betroffenheit. Die Ausnahme bilden die Bau- und Ausbauhandwerke. Viele hoffen auf bessere Zeiten im Sommer“, so sein Fazit zu den Ergebnissen der Frühjahrsumfrage der Kammer bei ihren Mitgliedsbetrieben.

Aktuell bewerten 36 Prozent der Befragten ihre Geschäftslage mit „gut“ und 29 Prozent mit „schlecht“. In Summe überwiegen zuversichtliche Meinungen (Geschäftslage gut oder befriedigend) mit 71 Prozent. Dieser Anteil ist im Vergleich zum Herbst 2020 um sechs Prozentpunkte gesunken. Mit Blick auf das Sommerhalbjahr erwarten 24 Prozent eine bessere Geschäftslage, 26 Prozent gehen vom Gegenteil aus, 50 Prozent hoffen auf Stabilität. „Es fehlt eine verlässliche Perspektive“, so Deckers. Der Auftragsbestand ging während des Winterhalbjahres weiter zurück. Nur 58 Prozent der Betriebe melden aktuell gestiegene oder gleich hohe Auftragspolster. Die Auftragsreichweiten liegen im Durchschnitt bei 8,1 Wochen. Im Bauhaupt- und im Ausbaugewerbe liegen sie mit 15,6 beziehungsweise 11,8 Wochen und bei den Handwerken für den gewerblichen Bedarf mit 14,4 Wochen deutlich darüber.

Der Gesamtumsatz ging bei vielen Unternehmen zurück. Nur noch 48 Prozent fuhren entweder bessere oder gleich hohe Umsätze ein. 62 Prozent hoffen, dass es im Sommerhalbjahr besser laufen wird. 34 Prozent der Betriebe haben höhere Verkaufspreise durchsetzen können, entweder wegen stärkerer Nachfrage oder wegen gestiegener Beschaffungspreise. Die Investitionsbereitschaft im Handwerk verharrt auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres. 65 Prozent der Chefs investierten mehr oder gleich viel in neue Maschinen, Werkzeuge, Räumlichkeiten und digitale Ausstattung.

Die aktuelle Beschäftigungslage ist seit Herbst 2020 um sechs Prozentpunkte gesunken. 78 Prozent der Betriebe stellten entweder zusätzliches Personal ein oder behielten ihre Teamstärken bei. In der anstehenden wärmeren Jahreszeit wird bei der Mehrheit (74 Prozent) die Zahl der Beschäftigten stabil bleiben;14 Prozent wollen Fachkräfte einstellen.

Die einzelnen Handwerksgruppen

Das Bauhauptgewerbe kommt glänzend durch die Pandemie: 97 Prozent melden entweder eine gute oder befriedigende Geschäftslage. Die Stimmung im Ausbaugewerbe ist nach dem Top-Jahr 2019 aktuell mit 84 Prozent positiver Bewertungen zwar nicht mehr so euphorisch, aber ziemlich gut. Die Stimmungslage der Handwerke für den gewerblichen Bedarf hat sich verbessert: 90 Prozent beurteilen ihre Lage mit „gut“ oder „befriedigend“.

Im Kfz-Gewerbe liefen im vergangenen Halbjahr nur bei 61 Prozent die Geschäfte gut oder befriedigend. Der Werkstattbereich läuft zwar ganz ordentlich, aber der Handelsbereich macht große Sorgen. Der Strukturwandel in der Kfz-Branche wird durch die Pandemie stark beschleunigt. Auch im Nahrungsmittelgewerbe lief es nicht mehr so glänzend wie in den Jahren vor Corona: 73 Prozent melden eine positive Geschäftsentwicklung. Für das Sommerhalbjahr sind die Meisterbetriebe zuversichtlicher: 82 Prozent hoffen auf gute oder stabil laufende Geschäfte.

Nach dem Absturz im vergangenen Herbst hat sich das Zufriedenheitsniveau bei den Gesundheitshandwerkern wieder gefangen. 92 Prozent geben positive Rückmeldungen. Der Blick in die Zukunft ist durchwachsen: 75 Prozent erwarten eine befriedigende oder gute Geschäftsentwicklung. Bei den mehrfach vom Lockdown betroffenen Betriebe im personenbezogenen Dienstleistungsgewerbe ist die Stimmung komplett im Keller und die Verunsicherung sehr groß: Nur 29 Prozent bewerten ihren Geschäftsverlauf mit „gut“ oder „befriedigend“, hingegen 71 Prozent mit „schlecht“. 88 Prozent melden Umsatzrückgänge, die wegen des langen Lockdowns zum Teil dramatisch sind.

Die Regionen

Im vergangenen Halbjahr verzeichnete das Handwerk in den Kreisen Düren und Heinsberg eine etwas bessere Geschäftsentwicklung als in den übrigen Regionen: 76 Prozent der Chefs gaben positive Rückmeldungen, 72 Prozent im Kreis Euskirchen. Beim Handwerk in der Städteregion Aachen sind es nur 64 Prozent.

Lehrlinge und Fachkräfte

Im Jahr 2020 wurden pandemiebedingt nur 2.034 neue Lehrverträge unterzeichnet. Das sind 8,3 Prozent weniger als zum Vorjahreszeitpunkt. Starker Einstieg in diesem Jahr: Bis 31. März haben 389 junge Menschen einen Lehrvertrag unterzeichnet. Das sind rund 16,8 Prozent mehr als zum Vorjahreszeitpunkt.