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Die Arbeitslosigkeit in Rheinland-Pfalz ist gesunken

Region/Mainz – Insgesamt waren im April in Rheinland-Pfalz 120.163 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 2.451 weniger als im März, allerdings 2.792 mehr als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 5,3 Prozent. Im April 2020 lag sie bei 5,2 Prozent.

„Die Situation auf dem Arbeitsmarkt ist trotz des leichten Rückgangs der Arbeitslosigkeit im April weiterhin schwierig. Viele Beschäftigte befinden sich noch immer in Kurzarbeit und auch für zahlreiche Selbstständige ist die berufliche Zukunft weiterhin ungewiss. Hinzu kommt, dass die Pandemie den Arbeitsmarkt in einer Zeit des Umbruchs trifft und die Transformation der Arbeitswelt zusätzlich beschleunigt“, betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

„Die Landesregierung unterstützt Menschen in dieser schwierigen Situation und stärkt Erwerbstätige und Beschäftigte in der Transformation der Arbeitswelt“, sagte Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „Gerade in Zeiten des Umbruchs und sich rapide verändernder Arbeitswelten – wie jetzt während der Corona-Pandemie – gewinnt die berufliche Weiterbildung für Beschäftigte und Betriebe nochmals erheblich an Bedeutung, um mit den aktuellen Anforderungen an die Qualifikation Schritt zu halten und zum Beispiel mit Blick auf die zunehmende Digitalisierung wettbewerbsfähig zu bleiben. Daher gilt es, durch berufliche Weiterbildung Qualifikationen zu erhalten und auszubauen.“ Die Ministerin wies in diesem Zusammenhang insbesondere auf die Förderprogramme des Europäischen Sozialfonds (ESF), „Betriebliche Weiterbildung“ und „QualiScheck“ des rheinland-pfälzischen Arbeitsministeriums, hin.

Das Förderprogramm „Betriebliche Weiterbildung“ wurde im Oktober 2020 aufgelegt und richtet sich an Unternehmen mit Sitz in Rheinland-Pfalz. Diese können aus Mitteln des ESF mit bis zu 30.000 Euro pro Jahr bei der Durchführung betrieblicher Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt werden. Dabei wählen die Unternehmen die Art der Weiterbildung und den Weiterbildungsträger selbst aus.

Darüber hinaus können mit dem Förderprogramm „QualiScheck“ – auch außerhalb des betrieblichen Kontextes – individuell geplante berufliche Weiterbildungsmaßnahmen aus ESF-Mitteln bezuschusst werden, und zwar jährlich mit bis zu 1.500 Euro. Der „QualiScheck“ richtet sich an Beschäftigte mit Wohnsitz oder Arbeitsort in Rheinland-Pfalz.

Weitere Informationen zur Förderung beruflicher Weiterbildung und zur Antragstellung finden Sie unter www.berufliche-weiterbildung.rlp.de.

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Gemeinsame Traktorfahrten in der Mainacht untersagt

Simmerath – Die gemeinsame Treckertour mit Freunden und das Baumaufstellen für die Liebste gehören traditionsgemäß zur Mainacht. In der diesjährigen Mainacht sind gemeinsame Traktorfahrten mit mehreren Personen auf den Anhängern o.ä. aufgrund der andauernden Corona-Pandemie untersagt. Alle gemeindeeigenen Grundstücke, darunter auch
der Bushof in Simmerath, stehen für öffentliche Feierlichkeiten nicht zur
Verfügung.

Damit folgt die Gemeinde Simmerath einer Empfehlung des Krisenstabs
der Stadt Aachen und der StädteRegion. Diese sieht vor, alle öffentlichen
Veranstaltungen im Hinblick auf die Coronaschutzverordnung NRW
abzusagen.

Darüber hinaus kann, abhängig von der Sieben-Tage-Inzidenz in der gesamten StädteRegion Aachen, eine Ausgangssperre ab 22 Uhr gelten. Notwendig machen dies die von Bundestag und Bundesrat beschlossene bundesweite Corona-Notbremse, die ab Samstag, 24. April 2021, gilt sowie die aktuelle Coronaschutzverordnung NRW.

Verstöße gegen das Kontaktverbot und/oder eine etwaige Ausgangssperre können als Ordnungswidrigkeit gewertet und mit hohen Strafen belegt werden. Auf dieses Vorgehen weisen die Polizei Aachen und die Gemeinden Roetgen und Simmerath hin. Auch die Fahrzeughalter können ordnungsrechtlich und ggf. strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden.

Das Aufstellen eines Maibaums oder das Aufhängen eines Maiherzens ist dagegen nicht verboten, sofern die geltenden Abstandsregeln und etwaige Ausgangssperren eingehalten werden. Die Polizei und die Ordnungsämter der beiden Gemeinden werden in der Mainacht verstärkt die Einhaltung der geltenden Corona-Regelungen kontrollieren.

„Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass dies aufgrund der zurzeit geltenden Einschränkungen in diesem Jahr leider nicht anders möglich ist“, werben die Bürgermeister Jorma Klauss, Roetgen, und Bernd Goffart, Simmerath, für eine Einhaltung der Coronaschutzverordnung auch in der Mainacht.

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Leuchttürme für den Umweltschutz

Region/Trier – Das Bistum Trier zeichnet sieben Projekte mit dem Umweltpreis aus. Von der gelebten Kräuterkunde bis zu einem eigenen Hühnerstall versuchen sie Kindern die Liebe zur Natur näher zu bringen. Dafür wurde jetzt die Kita Heilige Familie in Winterbach mit der ersten Platzierung des diözesanen Umweltpreises 2020 ausgezeichnet. Der Wettbewerb habe gezeigt, wie man diese Liebe vermitteln könne, betonte Bischof Dr. Stephan Ackermann. Das sei beispiel-haft und er hoffe, dass sich viele Einrichtungen in unserem Bistum davon anstecken ließen. Sieben Bewerbungen wurden mit insgesamt 7.000 Euro ausgezeichnet. Bedingt durch die Corona-Pandemie war die Verleihung verschoben worden.

Der Sieger, die Kita Heilige Familie in Winterbach, versteht, nach der Begründung der Jury, als „anerkannter Bewegungskindergarten“ Gesundheit und Natur als eine wichtige Grundlage eines achtsamen Umgangs mit sich selbst, anderen Menschen, anderen Lebewesen und der Umwelt. Durch verschiedene Projekte, etwa bei der Kräuterkunde, werden in Winterbach Nachhaltigkeit und Umweltschutz kindgerecht behandelt und in der Praxis umgesetzt. So wurde auf dem Außengelände der Kindertagesstätte ein Hühnerstall gebaut, in dem Zwerghuhn-Küken ausgebrütet werden. Zudem wurde ein Natur- und Sinnesgarten angelegt. In naher Zukunft sollen sich dort Wildbienen ansiedeln, da dort auch Schmetterlingssträucher und allgemeine Insektennutzpflanzen gepflanzt werden.

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„Dorfhaus im besten Sinne“

Mechernich-Bleibuir – „Die Freude ist groß!“ Da sind sich Ortsbürgermeister Walter Schumacher und Klaus-Peter Hoß als Vorsitzender des Fördervereins der „Alten Schule“ in Bleibuir einig: Nach Jahren des Niedergangs mit Hochwasserschäden, Baufälligkeit und Abriss des neuen Teils der „Alten Schule“ fließen nun 376.000 Euro Fördermittel aus dem „Dorferneuerungsprogramm“ des Landes Nordrhein-Westfalen in das denkmalgeschützte ehemalige Schulgebäude im Dorfzentrum und das angrenzende Areal.

An dieser Seite der Alten Schule soll die Rampe für barrierefreien Zugang verlaufen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Weitere 93.000 Euro hat die Stadt Mechernich als Eigenanteil bereits im laufenden Haushalt eingestellt, 108.000 Euro aus dem Haushaltsjahr 2020 für die Maßnahme kommen noch hinzu, um die Gesamtmaßnahme Bleibuir zu finanzieren. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick: „Über Jahre gab es nur Rückbau: Mit dem Probenraum des Musikvereins in der früheren Oberklasse mussten bekanntlich auch die Toiletten des Dorfgemeinschaftshauses aus baustatischen Gründen abgerissen werden.“

Was folgte, war eine jahrelang dauerndes Provisorium mit Toilettencontainer und Umbauarbeiten des Musikvereins für neue Probenräume im Obergeschoss der „Alten Schule“. Die Nutzer der Alten Schule hätten Geduld und Augenmaß aufbringen müssen, um diese Krise zu überstehen. Dr. Schick: „Für den Anbau eines neuen Sanitärgebäudes hätten wir ohnehin 108.000 Euro investieren müssen – hinzu kämen 70.000 Euro für einen neuen Spielplatz, die wir wegen der Bleibelastung ebenfalls hätten aufwenden müssen.“

Dank der vom Land geförderten Dorferneuerungsmaßnahme in Höhe von 376.000 Euro könne die Stadt nun insgesamt etwas über eine halbe Million in Bleibuir einsetzen. Mit der Maßnahme soll eine Menge bewegt und verändert werden, wie Janine Deinzer vom Gebäudemanagement der Stadtverwaltung bei einem Pressetermin vor Ort erklärte.

Demnach lässt sich das Projekt in drei große Teilbereiche gliedern. Auf dem Plan stehen neben der Modernisierung der Innenräume inklusive neuem Toilettenanbau ein neuer Spielplatz und die Umgestaltung des Parkareals. Statt der bisherigen Asphaltdecke soll der Platz gepflastert werden.

Janine Deinzer: „Es soll ein Dorfhaus im besten Sinne entstehen. Unter Berücksichtigung der historischen Substanz soll die alte Schule der Dorfmittelpunkt bleiben und das Ortsbild auch in Zukunft prägen.“ Das komme dem rührigen Förderverein der Schule zu Gute. Schon in der Vergangenheit war das ehrwürdige Haus ein gern und viel genutzter Dorfsaal für Veranstaltungen, private Feiern und Seniorentreffs.

Behindertengerechter Zugang

Außerdem erhält das Dorfgemeinschaftshaus einen behindertengerechten Zugang. Dafür werde rückseitig eine passende Rampe angebaut, so Deinzer. Und zwei Fliegen werden mit einer Klappe geschlagen: Über den Toiletten-Anbau entsteht ein dringend notwendiger zweiter Rettungsweg aus dem Saal.

Aber auch in den Räumen selbst werde grundlegend modernisiert. Die Beleuchtung werde erneuert, eine neue Medientechnik mit Großbildschirm und Lautsprecheranlage eingerichtet sowie Fußboden und Wandverkleidung ersetzt. Bisher steckt der Charme der Fünfziger Jahre noch im Interieur – durch die alte Holzvertäfelung, den PVC-Boden, die siebzig Jahre alten gusseisernen Rippenheizkörper, die irgendwann in Dunkelbraun gestrichen wurden.

„Unserer Kostenaufstellung nach wird allein der Innenausbau der Alten Schule rund 90.000 Euro ausmachen“, so Klaus-Peter Hoß.

Neue Spielgeräte

Der Spielplatz rückt weiter Richtung des eingezäunten Areals und damit zum Parkplatz. Im Zuge der Blei-Sanierung wird die Spielfläche mit neuen Spielgeräten ausgestattet. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Im Außenbereich wird für die Bleibuirer Kinder der Spielplatz attraktiver gestaltet. Dafür wird das bestehende Areal ein paar Meter weiter Richtung Parkfläche versetzt, dort wo 2020 die „Oberklasse“ der Volksschule, ein in den 1960-er Jahre errichteter Anbau, wegen Unterspülung durch die unter dem Schulhof verlaufenden Bäche abgerissen werden musste.

„Den Spielplatz hätten wir wegen der vorhandenen Bleibelastung ohnehin sanieren und den Boden austauschen müssen“, so Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick im Interview mit dem „Bürgerbrief“. Die Spielfläche erhält nicht nur eine bleifreie Oberboden-Schicht von rund 30 Zentimetern, sondern auch drei neue Spielgeräte.

Der in die Jahre gekommene Rutschenturm wird durch eine modernere Variante ersetzt, hinzu kommen noch Vogelnestschaukel und Balancierdrehscheibe. Mechernichs Grünflächeningenieur Christof Marx erklärt: „Im Stadtgebiet Mechernich ist das der siebte Spielplatz, der saniert wird. In Bleibuir waren Werte von 1.960 Mikrogramm Blei pro Kilogramm Erde gemessen worden.“

Auf Wunsch des Ortsbürgermeisters Walter Schumacher werde auf dem frisch sanierten Areal auch ein kleiner Quellstein mit Bachlauf und integrierter Sitzecke angelegt. Für die Junggesellen des Ortes werde zudem ein Maibaumständer fest installiert.

Weiter Platz für Festzelt

Die große, angrenzende Parkfläche der Alten Schule soll als solche erhalten bleiben, jedoch durch eine neue Pflasterung in beige und anthrazit attraktiver gestaltet werden. „Für das Festzelt, das auf dem alten Schulhof für Veranstaltungen immer wieder aufgebaut wurde, bleibt ausreichend Platz“, so Christof Marx. Obwohl die Freistreifen an den umgebenden Bäumen breiter gefasst werden und sie damit mehr Raum erhalten.

Unter dem Dach der Alten Schule bleiben die Dorfvereine vereint. Bereits vor zwei Jahren hatte sich der Musikverein Bleibuir, der die Oberklassen-Räumlichkeiten als eigenes Probenhaus nutzte, damit einverstanden erklärt, zu den übrigen Dorfvereinen und der Agentur ProfiPress in den älteren Teil der früheren Bleibuirer Schule zu ziehen. Die Umbauarbeiten im ersten Obergeschoss dauern noch an.

Walter Schumacher ist dankbar, dass zu den städtischen Aufwendungen, die ohnehin fällig gewesen wären, nun Dorferneuerungsmittel NRW kommen: „Ohne den Zuschuss des Landes und die Gelder der Stadt wäre die Maßnahme nicht realisierbar.“ Aber auch der Ort werde sich in die Maßnahme einbringen müssen.

Wie wichtig die Gesamtmaßnahme für das Dorf und das Dorfleben ist, machte Fördervereinsvorsitzender Klaus-Peter Hoß beim Pressetermin deutlich: „Es ist mittlerweile die letzte Möglichkeit im Ort zusammen zu kommen. Wir haben nichts anderes mehr.“ Für die städtische Immobilienmanagerin Janine Deinzer hat die Umsetzung auch mit Blick auf das „Denkmal Alte Schule“ Gutes: „Es ist eindeutig eine Aufwertung für das historische Gebäude, das ursprünglich aus den 1870er-Jahren stammt.“ Für die gesamte Baumaßnahme veranschlagt Deinzer ein knappes Jahr.

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„Bundes-Notbremse“ gilt im Eifelkreis Bitburg-Prüm ab dem 01.05.2021

Bitburg – Da der Eifelkreis Bitburg-Prüm ab dem 27.04.2021 an drei aufeinander folgenden Tagen (bis einschließlich 29.04.2021) über der Inzidenzmarke von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern lag, tritt die bundesgesetzliche Regelung des § 28b IfSG nun am 01.05.2021 automatisch in Kraft. Der Landkreis ist verpflichtet, die Maßnahmen umzusetzen und hat hier keinerlei Handlungs- oder Entscheidungsspielraum.

Im Einzelnen sind folgende Änderungen und Beschränkungen ab dem 01.05.2021 zu beachten:

Private Zusammenkünfte im öffentlichen oder privaten Raum

Weiterhin möglich sind Treffen eines Haushalts mit einer weiteren Person. Zusammenkünfte von mehr Menschen sind auch im privaten Bereich nicht mehr möglich.

Wichtig: Bei Bestattungen/Trauerfeiern können bis zu 30 Personen zusammenkommen. Darüberhinausgehende Zusammenkünfte (z. B. „Leichenschmaus“, Trauercafé) sind untersagt.

Öffnung von Geschäften

Geöffnet bleiben der Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung, Getränkemärkte, Reformhäuser,  Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Gartenmärkte und der Großhandel; es gelten die üblichen Regeln zur Maskenpflicht und zur Personenbegrenzung.

Alle weiteren Geschäfte (auch Baumärkte) dürfen nach vorheriger Terminbuchung und mit aktuellem negativem Testergebnis betreten werden.

Körpernahe Dienstleistungen

Sie dürfen nur zu medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken in Anspruch genommen werden.

Ausnahme: Der Besuch beim Frisör oder bei der Fußpflege ist mit Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar) und tagesaktuellem negativem Coronatest möglich.

Freizeit

Gastronomie, Hotellerie und Beherbergungsbetriebe sind geschlossen. Abhol- und Lieferdienste sind weiterhin zulässig. Freizeiteinrichtungen sind ebenfalls geschlossen.

Ausnahme: Außenbereiche von botanischen und zoologischen Gärten dürfen mit aktuellem negativem Test besucht werden.

Kultur

Einrichtungen wie Theater, Opern, Konzerthäuser, Musikclubs, Ausstellungen, Museen und Gedenkstätten sind geschlossen. Dies gilt auch für Kinos mit Ausnahme von Autokinos.

Sport

Die kontaktlose Ausübung von Individualsportarten allein, zu zwei oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands ist möglich.

Ausnahme: Kinder bis 14 Jahre können draußen in einer Gruppe von höchstens fünf Kindern kontaktfrei Sport machen.

Ausgangsbeschränkungen

Zwischen 22:00 Uhr und 5:00 Uhr darf nur derjenige das Haus verlassen, der einen guten Grund hat (z. B. Berufsausübung, Inanspruchnahme medizinischer Hilfe, Hund ausführen). Bis 24:00 Uhr darf man auch noch alleine draußen joggen oder spazieren gehen.

Durchreisen fallen auch unter die Ausgangsbeschränkung und sind deshalb ebenfalls grundsätzlich nicht erlaubt.

Für die Teilnahme am Präsenzunterricht an Schulen gilt die Testpflicht


Kein Präsenzunterricht bei einer Inzidenz über 165

Präsenzunterricht in Schulen und die Regelbetreuung in Kitas sind untersagt; von dieser Regelung können Abschlussklassen und Förderschulen ausgenommen werden.

Öffentlicher Personennah- oder fernverkehr

Für die Fahrgäste besteht sowohl während der Beförderung als auch während des Aufenthaltes in einer dazu gehörenden Einrichtung (z. B. Haltestelle, ZOB, Bahnhof) die Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar). Die Regelung gilt auch für die Schülerbeförderung.

Homeoffice

Beschäftigte haben die Pflicht, Homeoffice-Angebote wahrzunehmen, wenn es privat möglich ist.

Vollständig Geimpfte, die keine Symptome aufweisen und die letzte Impfung vor mehr als 14 Tagen erhalten haben, unterliegen nicht der Testpflicht.

Der vollständige Gesetzestext ist im Internet veröffentlicht:
https://www.gesetze-im-internet.de/ifsg/__28b.html

Bitte beachten Sie außerdem, dass nach der Neuregelung des Infektionsschutzgesetzes auch die 19. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz (19. CoBeLVO) eine entsprechende Anpassung erfahren hat:

 Außerschulischer Musik- und Kunstunterricht

Der Unterricht ist im Freien auf eine Gruppe von höchstens fünf Kindern (plus Lehrkraft) beschränkt.

Maskenpflicht in privaten Fahrzeugen

Die gilt, wenn Personen mehrerer Hausstände im Fahrzeug sind. Ausgenommen ist die Fahrerin bzw. der Fahrer.

Aussetzen der Maßnahmen

Unterschreitet der Eifelkreis Bitburg-Prüm an fünf aufeinander folgenden Werktagen die Sieben-Tage-Inzidenz von 100 laut RKI, so treten an dem übernächsten Tag die Maßnahmen außer Kraft.

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Wirtschaft

Veränderungen im Vorstand der Kreissparkasse Bitburg-Prüm

Bitburg – Mark Kaffenberger ist zum neuen Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Bitburg-Prüm gewählt worden. Die Sparkasse hat diese Stelle ausgeschrieben, da Ingolf Bermes nach 45 Berufsjahren und 20 Jahren als Vorsitzender des Vorstandes zum 1. Januar 2022 in den Ruhestand treten wird und der Kreistag bereits Anfang des Jahres beschlossen hat, die Nachfolge als Vorstandsvorsitzender mit dem bisherigen Vorstandsmitglied Rainer Nickels künftig neu zu besetzen. Der Kreistag hat Mark Kaffenberger in seiner Sitzung am 26. April 2021 zum weiteren Vorstandsmitglied gewählt. Zuvor wurde er vom Verwaltungsrat der Kreissparkasse Bitburg-Prüm vorgeschlagen. „Mit Mark Kaffenberger haben wir eine Persönlichkeit gefunden, die für Kontinuität, Innovation und langfristige Perspektive steht. Er ist seit einigen Jahren in der Region beheimatet und lebt mit seiner Familie in Gondenbrett.

Fachliche Kompetenz und Führungsqualität hat er in verschiedenen Führungspositionen im Odenwald und als Vorstand der Raiffeisenbank Westeifel unter Beweis gestellt“, so der Vorsitzende des Verwaltungsrates, Landrat Dr. Joachim Streit. „Wir sind davon überzeugt, dass er gemeinsam mit dem künftigen Vorsitzenden des Vorstandes, Rainer Nickels, die solide und verlässliche Geschäftsphilosophie der Kreissparkasse Bitburg-Prüm fortsetzen wird.“

Mark Kaffenberger, 1979 in Erbach/Odenwald geboren, ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann hat er die Studiengänge zum Bankfachwirt und Dipl. Bankbetriebswirt erfolgreich abgeschlossen. Im Jahre 2019 ist er von seiner Heimatbank, der Vereinigten VB Raiffeisenbank eG – einem Institut mit 2,8 Mrd. Euro Bilanzsumme – als Vorstandsmitglied zur Raiffeisenbank Westeifel eG gewechselt. Er ist mit seiner Familie in die Eifel gezogen und hat hier schnell seinen neuen Lebensmittelpunkt gefunden.

„Ich fühle mich sehr wohl in der Region. Ich bin mit meiner Familie hier angekommen und wir sehen hier unsere Zukunft. Die Eifel ist für uns zur Heimat geworden. Dies ist für mich die Motivation für diesen Schritt, künftig in einem größeren regionalen Kreditinstitut, der Kreissparkasse Bitburg-Prüm, meine Tatkraft, mein Knowhow und mein Engagement einzusetzen – zum Wohle der Menschen in dieser liebens- und lebenswerten Region. Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben“, so Mark Kaffenberger.

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Kreisverwaltung Euskirchen: Zutritt ab 3. Mai nur mit negativem Schnelltest

Euskirchen – Im Kreishaus wird ein öffentliches Testzentrum eingerichtet – Terminvereinbarung und Maskenpflicht bleiben bestehen. Mehr Sicherheit für alle: Ab dem kommenden Montag, 3. Mai, ist der Zugang zur Kreisverwaltung und aller Nebenstellen nur noch mit einem negativen Schnelltest möglich. Die Vorlage eines negativen Schnelltestergebnisses wird vor dem Zutritt ins Kreishaus kontrolliert. Dieser Test kann entweder vor Ort im Kreishaus gemacht werden oder in einer der vielen Bürgerteststellen. Wichtig ist nur, dass der Test nicht älter als 24 Stunden zurückliegt.

Die Kreisverwaltung richtet ab Montag im Kreishaus ein öffentliches Testzentrum für Besucherinnen und Besucher ein. Wer einen Termin in der Kreisverwaltung hat, kann sich hier kurzfristig testen lassen, und zwar montags bis samstags von 7:30 bis 11 Uhr. Betreiber des Testzentrums ist das Berufsbildungszentrum Euenheim (BZE). Vom Test bis zur Übermittlung des Ergebnisses sollten rund 30 Minuten einkalkuliert werden. Eine Terminreservierung für einen Schnelltest ist nicht nötig. Der Zugang zum Schnelltestzentrum erfolgt über einen separaten Eingang direkt neben dem Eingang am Hauptportal des Kreishauses.

Alternativ kann für den Besuch im Kreishaus natürlich auch ein negatives Testergebnis einer anderen Bürgerteststelle vorgelegt werden. Eine aktuelle Übersicht über alle Teststellen im Kreis Euskirchen findet sich auf https://corona.kreis-euskirchen.de

Nach wie vor gilt, dass die Räume der Kreisverwaltung von Besucherinnen und Besuchern nur nach Terminvereinbarung betreten werden dürfen und dass die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske besteht, wobei weiterhin dringend darum gebeten wird, für den besseren Schutz FFP2-Masken (bzw. vergleichbare wie KN95/N95) zu verwenden.

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Minister Laumann zum 1. Mai: „Solidarität ist Zukunft“

Region/Düsseldorf – Anlässlich der zweiten Tags der Arbeit, der während der Corona-Pandemie stattfindet, wendet sich Arbeitsminister Karl-Josef Laumann im traditionellen Maiaufruf an die Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen. Mit Blick auf das Motto des diesjährigen Maifeiertags „Solidarität ist Zukunft“ plädiert Laumann für mehr Solidarität mit den Beschäftigten in den „Zukunftsbranchen“: „Viele von uns haben im letzten Jahr ihr Konsumverhalten drastisch den Corona-Bedingungen angepasst. Wir kaufen seltener im stationären Handel ein und bestellen stattdessen Kleidung, Bücher, Medikamente und Lebensmittel im Internet oder ordern unser Essen über Apps.“

Diesen Trend könne man ablehnen oder begrüßen. „Fakt ist aber, dass diese Entwicklung ohne ein Heer von allzu oft schlecht bezahlten, prekär beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht denkbar ist. Sie arbeiten in den Logistikzentren, als Fahrer oder Boten für die Tech-Unternehmen. Sie profitieren nicht von den großen Börsengewinnen. Man sieht sie nicht und hört sie nicht, wenn die Stars der Szene ihre Vision von der Zukunft zeichnen.“

Für Laumann ist daher klar, dass die Spielregeln der Sozialen Marktwirtschaft auch in der Tech-Branche gelten müssen. „Hierzu gehören faire Löhne, Normarbeitsverhältnisse als Regelfall, sichere Arbeitsbedingungen und natürlich auch Betriebsräte. Ihre Gründung sollte eine Selbstverständlichkeit sein und nicht zu einem Arbeitskampf 4.0 ausarten müssen.“ Laumann: „Hier sind wir alle gefordert, nicht nur als solidarische Bürgerinnen und Bürger oder Gewerkschaftsmitglieder, sondern vor allem auch als kritische Konsumenten.“

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In den Sattel, fertig, los – mitfahren und gewinnen – Mitmach-Aktion startet am 1. Mai

Region/Eisenberg – Bestens für Gesundheit, Umwelt, Geldbeutel und Team-Spirit: Am 1. Mai startet die diesjährige Mitmachaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ von AOK und ADFC. Wer bis Ende August an mindestens 20 Tagen zur Arbeit radelt, kann dabei auch einen von über 150 Preisen gewinnen. Auch Fahrten rund ums Home-Office zählen. Die Aktion steht in Rheinland-Pfalz unter Schirmherrschaft der Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler, im Saarland macht sich Umweltminister Reinhold Jost stark.

„Mit dem Rad zur Arbeit“ ist seit rund 20 Jahren die größte Bewegungskampagne in Deutschland, mit zuletzt rund 250.000 Teilnehmern bundesweit und 6.000 in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Tendenz steigend – denn vielerorts wird die Infrastruktur verbessert, von Städten und Gemeinden, aber auch von Firmen, die beispielsweise geschützte Abstellanlagen installieren.

„Wir freuen uns, dass von Jahr zu Jahr mehr Berufstätige an „Mit dem Rad zur Arbeit“ teilnehmen – dies liegt sicherlich zunächst an dem gestiegenen Gesundheitsbewusstsein“, betont Udo Hoffmann, Beauftragter des Vorstandes der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse. „In der Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club gelingt es uns aber immer wieder Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber zu motivieren. Die attraktive Radkampagne zählt zudem vielfach in die Unternehmen zum Angebot des Betrieblichen Gesundheitsmanagements.“

Auf www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de können Teilnehmer/innen bequem Aktionskalender führen und so sehen, wie viele Tage noch bis zur Zielerreichung fehlen. Darüber hinaus bietet die Seite von AOK und ADFC – auch mit Unterstützung der Deutschen Verkehrswacht – viele Mehrwerte und Zusatzinformationen, vom Kalorien- und CO2-Rechner bis zu Gesundheitstipps und Rat(d)schlägen. Sämtliche Preise sind übrigens von Partnerunternehmen von AOK und ADFC gesponsert.

An der kostenfreien Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ vom 1. Mai bis zum 31. August können alle Berufstätige teilnehmen. Egal, ob man Ganzjahres- oder Schönwetterradler/in ist, von zu Hause aus oder kombiniert mit Bus oder Bahn fährt, mit klassischem Drahtesel oder Pedelec/E-Bike. Expert/innen sind sich sicher, dass gerade in Corona-Zeiten die Fahrten an der frischen Luft und die Bewegung sinnvoll sind. Für viele Menschen hat sich durch Corona jedoch der Tagesablauf verändert. Zum Beispiele entfallen durch das Home-Office Fahrten zur Arbeit. Daher gibt es dieses Jahr wieder Vereinfachungen: So zählen auch Fahrten rund ums Home-Office – etwa der Weg zum Supermarkt.

Die Teilnahme ist über das Online-Aktionsportal möglich. Begleitend zur Hauptaktion finden monatlich auch SocialMedia-Gewinnspiele statt: #mdrza

Um sich auch vorab ins Training zu begeben, bietet die AOK eine Vielzahl an Möglichkeiten mit dem Fokus auf „Bewegung“ an – so zum Beispiel das Angebot zum Online-Fitnessclub #CYBERFITNESS mit vielen hundert Videokursen zu allen möglichen Themen. Reinschnuppern direkt unter www.cyberfitness.de oder unter: online.aok-kurse.de  Informationen bietet auch die AOK-App „Meine AOK“.

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Neuer Kirchenmusiker

Mechernich/Steinfeld – Erik Arndt (42) aus Kommern ist neuer hauptamtlicher Kirchenmusiker in der GdG St. Barbara Mechernich. Er löst den jahrzehntelang in Roggendorf, Strempt, Mechernich und anderen Kirchen tätigen Rainer Pütz (66) ab, der nach zahllosen Operationen zum Jahreswechsel ausgeschieden ist.

Erik Arndt wird zum 1. Mai Organist und Leiter der Kirchenchöre und des Kinder- und Jugendchors in der Gemeinschaft der Gemeinden. Er bleibt auch Leiter des Chores an der Eifelbasilika Steinfeld, eine Aufgabe, die ihm 2019 von Chorgründer Hans-Peter Göttgens und Pfarrer P. Wieslaw Kaczor SDS übertragen worden war. Er ist auch Intendant des Eifeler Musikfestes.

Erik Arndt besuchte in Mechernich Katholische Grundschule und Gymnasium am Turmhof, von wo aus er bereits parallel zur Oberstufe am Aachener Gregoriushaus Kirchenmusik studierte und sein C-Examen machte. Dort belegte er nach dem Abitur die Fächer Orgel, Improvisation und Chorleitung bis zum B-Examen. Seinen Ernährungsberuf als Pharmazeutisch-Technischer Assistent (PTA) erlernte Erik Arndt in Bonn.

Mitbewerber aus Venezuela

Er hat ihn zugunsten einer Profikarriere als Musiker inzwischen aufgegeben. Arndt arbeitet mit der Opernsängerin Anna-Maria Kaufmann zusammen, mit der er 2020 eine Tournee durch ganz Deutschland plante („Classic Proms“) mit Auftritten unter anderem in Aachen, Düsseldorf Berlin, Leipzig, Vogelsang, Trier, Bern, Innsbruck und München, die aber wegen Corona abgesagt wurde.

Auf die Nachfolge von Rainer Pütz, der über 40 Jahre im Kirchendienst war und seit 20 Jahren Chefmusiker, bewarben sich eine ganze Reihe anderer Organisten, darunter ein Venezuelaner, der sich aus der equadorianischen Hauptstadt Quito via Internet um die Organistenstelle in der Eifel bewarb.

Erik Arndt soll sich neben der musikalischen Gestaltung der Heiligen Messen und Gottesdienste sowie der Chorarbeit auch um die Fortbildung seiner C-Musiker-Kollegen kümmern, die weiterhin in den Kirchen der mehr als ein Dutzend Pfarrgemeinden umfassenden GdG Orgel spielen und Chöre leiten. Dabei handelt es sich um Willibald Marek, Stefan Weingartz, Dominik Bützler und Josef Bierth.

Erik Arndt, der vor dem Chor an der Basilika Steinfeld unter anderem Kirchenchor Kreuzweingarten, MGV Hürth, Sängerkreis Euskirchen und den Chor der evangelischen Christuskirche Zülpich leitete, übernimmt am Bleiberg die Kirchenchöre Mechernich, Vussem/Breitenbenden und Holzheim sowie den Kinder- und Jugendchor Mechernich.

Wenige Tage vor seinem Dienstantritt am 1. Mai unterzeichnete Erik Arndt, der Vater eines Sohnes, jetzt seinen unbefristeten Vollzeit-Anstellungsvertrag gemeinsam mit seinem Chef, Pfarrer Erik Pühringer, und der Rendantin Gerda Schilles. Seine erste Messe soll er am 1. Mai in Vussem spielen – sofern Corona ihm keinen Strich durch die Rechnung macht.