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Digitale Ausbildungs-Messe der Stadt Eschweiler startet am 20. Mai

Eschweiler – Startklar für die berufliche Zukunft Am 20.05. und 21.05.2021 können Jugendliche aus Eschweiler im Rahmen der digitalen Ausbildungsmesse zumindest virtuell in die Praxis schnuppern: Unternehmen in Eschweiler stellen sich auf der Internetseite der Stadt Eschweiler vor und stehen für Videokonferenzen zur Verfügung. Schüler*innen der Abschlussjahrgänge der Realschule Patternhof, der Gesamtschule Waldschule, der Adam-Ries-Schule, des Städtischen Gymnasiums sowie des Berufskollegs Eschweiler sind an diesen Tagen herzlich eingeladen, sich konzentriert über das vielfältige Ausbildungsangebot in Eschweiler zu erkundigen und erste Gespräche mit Ausbildern aus den Firmen zu führen.

Der Übergang von der Schule in das Berufsleben ist in Zeiten des Fachkräftemangels ein besonders wichtiger Schritt. Wichtig nicht nur für die Schülerinnen und Schüler, sondern auch für die Unternehmen. Aus diesem Grund wurde bis zum vergangenen Jahr mit steigenden Anmeldezahlen der regionalen Ausbildungsbetriebe eine eigene Ausbildungsbörse veranstaltet. Die 16. Auflage konnte leider im letzten Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Da die vielfältige Auseinandersetzung mit beruflichen Perspektiven auch gerade während der Pandemie sehr wichtig ist, möchte die Stadt Eschweiler in Kooperation mit der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter der StädteRegion Aachen Geschäftsstelle Eschweiler den Unternehmen und den Schüler*innen ein alternatives Angebot bieten.

Auf der Internetseite www.eschweiler.de/ausbildungsmesse erhalten die Unternehmen die Möglichkeit, sich als digitaler Aussteller sowie die Ausbildungsberufe vorzustellen. Über eine eigene Seite können die Arbeitgeber ihre Angebote einstellen sowie Informationen zu Bewerbungsunterlagen und Kontaktmöglichkeiten hinterlegen. Darüber hinaus können die Schüler*innen digitalen Kontakt mit den Unternehmen aufnehmen.

Bürgermeisterin Nadine Leonhardt lädt alle Ausbildungsbetriebe in Eschweiler ein, sich an der digitalen Messe zu beteiligen und potentielle Fachkräfte über Ausbildungschancen und Berufsbilder oder über duale Studiengänge zu informieren. Das Anmeldeformular kann unter www.eschweiler.de/anmeldung heruntergeladen werden.

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Top-Events

Top-Ten-Platzierung für das Haupt Racing Team am 1. Mai auf dem Nürburgring

Nürburg – Durchwachsener Nordschleifen-Auftakt für HRT: Beim 62. EIBACH ADAC ACAS Cup fuhr das im blau-gelben Bilstein-Komplettdesign angetretene Mercedes-AMG Team HRT mit der Startnummer 16 auf den 10. Platz. Das Schwesterauto mit der Startnummer 6 im AutoArenA-Komplettdesign konnte das Rennen aufgrund eines Trainingsunfalls nicht antreten.

Ein chaotisches Qualifying leitete das offiziell dritte Rennen der diesjährigen Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) ein. Mehrere Unterbrechungen prägten das Zeitfahren auf regenasser Strecke in der Eifel, wodurch der blau-gelbe Bilstein Mercedes-AMG GT3 #16 Schwierigkeiten hatte, eine gute Rundenzeit zu erzielen. Nach der zweiten roten Flagge und dem vorzeitigen Abbruch des Qualifyings musste sich das Team um Team-Besitzer Hubert Haupt, Adam Christodoulou, Maro Engel und Luca Stolz mit Startplatz 17 zufriedengeben. Für das ebenfalls mit großen Ambitionen angetretenen Schwesterauto #6 im AutoArenA-Komplettdesign war das Rennwochenende nach einem Trainingsunfall bereits am Vortag beendet.

Maro Engel gelang ein guter Start und machte gleich in den ersten Kurven eine Position gut. Im weiteren Verlauf sicherte er seine Position souverän ab und übergab nach fünf Runden an Hubert Haupt, der während seines Stints bis in die Top-10 vorfahren konnte. Adam Christodoulou, der von Haupt das Cockpit übernahm, hielt die #16 in den folgenden Runden weiterhin auf Kurs und auch Schlussfahrer Luca Stolz übte bis zuletzt konstant Druck auf seine Vordermänner aus. Nach vier Stunden überquerte der Mercedes-AMG GT3 #16 die Ziellinie auf Rang 10.

Im Vorfeld des dritten Laufs der Nürburgring Langstrecken-Serie hatte das Haupt Racing Team mit einer besonderen Aktion die reale und virtuelle Motorsportwelt zusammengeführt. Pilotiert von Hubert Haupt erhielten vier Fahrer der HRT eSports Mannschaft eine exklusive Coaching-Fahrt im Mercedes-AMG GT3 und konnten auf diese Weise erste Einblicke in der realen Motorsportsport gewinnen.

Bereits am kommenden Wochenende geht das Haupt Racing Team erneut in der Grünen Hölle an den Start: Mit dem offiziellen ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen steht für die Mannschaft aus Meuspath die offizielle Generalprobe für den legendären Langstrecken-Klassiker auf dem Nürburgring an. Die weiteren Planungen von HRT für die Motorsportsaison 2021 werden am morgigen Sonntag auf Sport1 thematisiert: Ab 21:45 Uhr sind Team-Besitzer Hubert Haupt und Maximilian Götz im AvD Motor & Sport Magazin zu Gast.

Sean Paul Breslin, Teamchef HRT
„Unser Ziel war es, möglichst viele Kilometer zu sammeln, um weiter zu proben und uns perfekt auf das bevorstehende 24-Stunden-Rennen vorzubereiten. Daher hat es uns natürlich hart getroffen, dass das Auto #6 nach dem Unfall am Freitag nicht mehr einsatzfähig war. Insgesamt besteht definitiv noch Verbesserungsbedarf, aktuell fehlt uns noch die nötige Pace.“ 

Hubert Haupt, Team-Besitzer HRT und Mercedes-AMG Team HRT #16
„Maro ist einen sehr guten Start gefahren und auch während meines Stints konnten wir einige Plätze gut machen. Insgesamt fehlt uns noch ein wenig der Speed auf den langen Geraden, aber daran arbeiten wir. Für die Jungs vom HRT eSports Team war es natürlich eine tolle Erfahrung, in einem richtigen Rennauto zu sitzen – auch wenn sie die Strecke aus der Simulation natürlich kannten. Die Nordschleife hautnah zu erleben, ist dennoch natürlich nochmal etwas ganz anderes.“

Maro Engel, Mercedes-AMG Team HRT #16
„Ein sehr schwieriges Wochenende für uns. Leider mussten wir das Fahrzeug mit der Startnummer 6 nach meinem ärgerlichen Fehler zurückziehen. Daher möchte ich mich in erster Linie bei meinen Teamkollegen und der Crew für die tolle Unterstützung bedanken. Genau dieser Teamspirit wird uns in Zukunft auch wieder viele gemeinsame Erfolge bescheren – da bin ich mir sicher. Von Startplatz 17 aus war es extrem schwer, heute vorne anzugreifen. Trotzdem waren es wertvolle Kilometer, um uns weiter vorzubereiten auf das 24-Stunden-Rennen.“

Danny Giusa, Team Manager HRT eSports
„Die Coaching-Fahrt hat uns einen einmaligen Einblick in den realen Motorsport ermöglicht. Obwohl man als Simracer schon mehrere hundert Runden auf der Nordschleife zurückgelegt hat, ist die Fahrt in der Realität einfach extrem – im positiven Sinne. Die Beschleunigung, die Bremspunkte, die Intensität: All das ist in der Simulation perfekt abgebildet. In der Realität ist es aber nochmal eine ganz andere Erfahrung.“

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Luca App: Auch die Verbandsgemeinde Mendig schließt sich dem Pilotprojekt an

Mendig – Die kostenlose Luca-App startet aktuell in sechs Landkreisen von Rheinland Pfalz in einem Pilotprojekt  – auch Mayen-Koblenz ist dabei. Luca soll zur digitalen und vereinfachten Kontaktregistrierung und lückenloser Nachverfolgung im Austausch mit den Gesundheitsämtern genutzt werden – und dies bereits heute in einigen Bundesländern und zahlreichen Regionen. Sie ist damit ein weiterer Bestandteil in der Öffnungsstrategie für Handel, Gastronomie und Kultur.

„Neben Impfungen und unseren Testmöglichkeiten soll die frühzeitige Einführung der Luca-App nicht nur eine zettelfreie Kontaktregistrierung gewährleisten, sondern auch zusätzlich Infektionsketten besser und schneller nachverfolgen und somit ein weiterer Baustein in unserer Pandemie-Bekämpfung sein. Dies bringt neben einem verbesserten Gesundheitsschutz vor allem den Vorteil einer unkomplizierten Registrierung für die Einwohner, Unternehmen, Einzelhändler und die Gastronomie mit sich“, so der Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Jörg Lempertz.

Weitere Vorteile der Luca-App sind die verschlüsselte und sichere Datenübertragung, die direkte Benachrichtigung bei Risikobewertung durch die Gesundheitsämter und die automatisch erstellte und persönliche Kontakt- und Besuchhistorie.

Nachdem die kostenlose App auf dem Smartphone installiert wurde, müssen einmalig die Kontaktdaten wie Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail Adresse hinterlegt werden.

Die App generiert wechselnde und verschlüsselte QR-Codes, die bei einem Besuch im Handel, Gastronomie oder beispielsweise beim Friseur gescannt werden. Die Daten werden verschlüsselt auf einem sicheren Server gespeichert und nach 30 Tagen gelöscht. Der Betrieb erhält keine Daten über den Kunden – dieser bleibt anonym.

Bürgerinnen und Bürger aus der Verbandsgemeinde, die über kein Smartphone verfügen, sollen zukünftig bei Ihrem Besuch im Handel und in der Gastronomie mit einem Luca-Schlüsselanhänger die Vorteile von Luca nutzen. In diesem Fall wenden Sie sich bitte direkt an die Verbandsgemeinde Mendig unter 02652/9800-70. Dort erhalten Sie ab Mitte Juni einen kostenfreien Luca-Schlüsselanhänger.

Betriebe und Unternehmen, die das Luca System nutzen möchten, haben nicht nur die Möglichkeit, Ihren Standort, sondern auch einzelne Unterbereiche wie Büros, Gebäude, Zimmer oder im Restaurant verschiedene Tische zu unterteilen. Nach dem Check-In des Gastes über einen Scanner, ein Mobiltelefon oder das manuelle Kontkatformular, besteht nach dem Verlassen des Betriebes die Möglichkeit des automatischen und kontaktfreien Check-Outs über das System.

Bei Aufforderung des Gesundheitsamtes durch einen positiven COVID-19-Fall, kann der Betrieb bzw. das Unternehmen mit nur einem Klick die verschlüsselten Daten des entsprechenden Zeitraums an das Gesundheitsamt versenden. Nur das Gesundheitsamt kann die verschlüsselten Daten entschlüsseln und die notwendigen Schritte zur Kontaktnachverfolgung einleiten.

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Corana Zahlen: Kreis Düren bietet ab Montag verbesserte Präsentation

Düren – Übersichtlich, transparent, klar: Der Kreis Düren hat die Präsentation seiner Corona-Zahlen überarbeitet und bietet die aktuellen Daten ab kommendem Montag neu auf seiner Website kreis-dueren.de an. Die Zahlen werden nun in verbesserter Darstellung in einem Dashboard gezeigt, also auf einer Übersichtstafel, die alle wesentlichen Werte schnell und auf einen Blick zeigt.

Die einzelnen Daten sind zum Teil in Diagrammen aufbereitet oder werden auf einer Karte mit den Kommunen des Kreises dargestellt. Für die Bürgerinnen und Bürger erschließt sich das aktuelle Geschehen sofort über die wichtigen Werte wie Erst- und Zweitimpfungen, 7-Tage-Inzidenz, neue bestätigte Fälle, aktive Infektionen oder genesene Fälle. Diese verbesserte Darstellung ermöglicht den Bürgerinnen und Bürgern eine schnelle Information. Die einzelnen Fallzahlen werden täglich morgens aktualisiert.

Der Kreis Düren berichtet seit Beginn der Pandemie im März vergangenen Jahres aktuell und kontinuierlich über die Entwicklung im Kreisgebiet. Nach wie vor ist das Informationsbedürfnis der Menschen verständlicherweise hoch. Das neue Angebot trägt weiter dazu bei, alle relevanten Infos zur Corona-Pandemie transparent zu kommunizieren.

Die aktuellen Fallzahlen sind ab Montag also ausschließlich im Dashboard zu finden – andere Corona-Themen, wie zum Beispiel Informationen zum Impfen, zu Schnelltests oder zu Regelungen mit Blick auf die Corona-Schutzverordnung werden weiter wie gewohnt über unsere sozialen Medien Facebook und Twitter und die Website kreis-dueren.de transportiert. Unter diesen Berichten steht dann jeweils ergänzend der Link zum Dashboard mit den aktuellen Fallzahlen aus dem Kreis Düren.

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So geht es mit Schulen und Kitas in Mayen-Koblenz weiter

Region/Mayen-Koblenz – Auch wenn die Bundesnotbremse für den Schul- und Kitabetrieb im Landkreis Mayen-Koblenz voraussichtlich ab kommenden Mittwoch, 5. Mai, nicht mehr greifen sollte, wird es in  Schulen und Kitas in den Städten Andernach, Bendorf und Mayen sowie in der Verbandsgemeinde Weißenthurm aufgrund der Allgemeinverfügung des Landkreise vom 21. April weiterhin bis zum 12. Mai keinen Wechselunterricht bzw. Regelbetrieb geben.

Das hat die Kreisverwaltung in enger Absprache mit dem Gesundheitsamt und der Schulaufsicht des Landes beschlossen. „Ausschlaggebend für die Entscheidung, die Allgemeinverfügung weiter aufrecht zu erhalten, ist die Infektionslage vor Ort. Leider müssen wir feststellen, dass sich noch keine signifikante Verbesserung eingestellt hat und es trotz geschlossener Einrichtungen weiterhin zu Infektionen in der Altersgruppe der Schülerschaft kommt. Daher teile ich die Sorge des Gesundheitsamtes, dass es bei einer zu frühen Öffnung schnell wieder zu vielen positiven Corona-Fällen durch eine Vermischung der Schüler kommen könnte“, begründet Landrat Dr. Alexander Saftig die Entscheidung.

Für Schulen und Kitas in den übrigen Kommunen des Landkreises gilt folgende Regelung: Am heutigen Freitag liegt die 7-Tage-Inzidenz des RKI für den Landkreis Mayen-Koblenz den vierten Werktag in Folge unter der maßgeblichen Notbremse-Grenze von 165. Sofern es bei dieser Entwicklung bleibt und der Wert nach den Vorgaben des Bundes-Infektionsschutzgesetzes auch am kommenden Montag, also am fünften Werktag  in Folge, unter dieser Grenze bleibt, werden am Mittwoch, 5. Mai, in allen Städten und Verbandsgemeinden außer in Andernach, Bendorf, Mayen und der Verbandsgemeinde Weißenthurm, in denen die Allgemeinverfügung weiterhin gilt, die Schulen wieder für den Wechselunterricht und die Kindertagesstätten wieder für den Regelbetrieb geöffnet.

Unabhängig davon wie sich der Inzidenz-Wert für den Landkreis Mayen-Koblenz über das kommende Wochenende hinweg entwickelt, wird die Kreisverwaltung am Montag, 3. Mai, noch einmal über die Regelung informieren, die die Bundes-Notbremse betrifft.

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Europawoche 2021 startet unter dem Motto „#EUnited – gemeinsame Vision für die Zukunft“

Region/Düsseldorf – Unter dem Motto „#EUnited – gemeinsame Vision für die Zukunft“ startet an diesem Samstag (1. Mai) die Europawoche 2021 in Nordrhein-Westfalen. Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner würdigt zu diesem Anlass den Ursprung der Europäischen Union. 85 Projekte wurden im Rahmen des Wettbewerbs „Europawoche 2021“ prämiert und finden vom 1. bis zum 9. Mai 2021 zu den Themen Europa solidarischer machen, Europa digitaler machen, Europa grüner machen statt.

Minister Holthoff-Pförtner: „Das Engagement und die Kreativität der Projektträgerinnen und Projektträger hat mich beeindruckt. So stärken wir mit der Europawoche den europäischen Gedanken. Ich freue mich über die rege Beteiligung, die kritischen Diskussionen und neue Ideen für Europa.“

Eine Übersicht aller prämierten Projekte mit Veranstaltungsorten und weitergehenden Informationen finden Sie auf einer interaktiven Karte unter https://mbei.nrw/europawoche-2021.

Zum Auftakt der Europawoche in Nordrhein-Westfalen und der Düsseldorfer Europawoche „Europe in the City“ findet am Sonntag, 2. Mai, der digitale „Poetry.Slam.Europa!“ statt. Das Online-Event ist eine Kooperation des Landes Nordrhein-Westfalen mit der Landeshauptstadt Düsseldorf/EUROPE DIRECT Düsseldorf, dem zakk Zentrum für Aktion, Kultur und Kommunikation Düsseldorf und dem Literaturbüro NRW.

Vier junge Poetry Slammerinnen und Slammer aus Nordrhein-Westfalen erzählen in ihren Werken ihre ganz eigene Geschichte über Europa: zu aktuellen Themen, Gefühlen und Herausforderungen, die sie bewegen. In einem Wettbewerb stellen sie diese dem Publikum vor. Die Zuschauer küren den oder die Gewinner per Online-Abstimmung. Eine Teilnahme an der Zoom-Konferenz ist über diesen Zugangslink möglich: https://us02web.zoom.us/j/82134648466?pwd=Ry8vdGI5ZE5hZm1OMzltOUJ3MDBvUT09

 

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Rundes Jubiläum bei der Kreissparkasse Mayen

Mayen – Christoph Weitzel, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Mayen feiert am 01.05.2021 sein 25-jähriges Sparkassenjubiläum.
Christoph Weitzel gilt als Eigengewächs der Kreissparkasse: Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann bei der KSK-Filiale Andernach-Johannesplatz war er zunächst als Kundenberater am Johannesplatz und später als stellvertretender Filialleiter der Filiale Andernach-Südstadt eingesetzt.

Von 2001 bis 2004 war Christoph Weitzel als Verbandsprüfer beim Sparkassen- und Giroverband Rheinland-Pfalz tätig. 2004 kam er dann wieder zurück zur KSK-Mayen und leitete die Innenrevision bevor er 2007 die Leitung des Vorstandssekretariates der KSK übernahm. In dieser Funktion wurde Christoph Weitzel 2008 zum Verhinderungsvertreter bestellt. 2014 wurde Christoph Weitzel dann zum Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Mayen berufen.

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GenoEifel hilft jetzt auch in Euskirchen

Euskirchen – Die Generationengenossenschaft GenoEifel eG hat die letzte Lücke im Kreis Euskirchen geschlossen und ein Büro in der Kreisstadt eröffnet. „Für uns ist das ein besonderer Tag“, äußerte sich ein erfreuter Bürgermeister Sacha Reichelt. Es sei an der Zeit gewesen, dass die GenoEifel auch nach Euskirchen komme. Reichelt versprach der Genossenschaft die größtmögliche Unterstützung der Stadt, auch indem er und die Seniorenbeauftragte Barbara Brieden als Multiplikatoren dienen, um „die Geno“ bekannt zu machen.

Die GenoEifel hat beim Diakonischen Werk in Euskirchen nun ein Büro eröffnet: Projektkoordination Corinne Rasky (v.l.), Nadine Günther-Merzenich (Diakonische Werk), Bürgermeister Sacha Reichelt, Projektmitarbeiter Günther Schmidt und Vorstandssprecher Malte Duisberg. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Für Malte Duisberg, Vorstandssprecher der GenoEifel, war es ohnehin nicht logisch, dass man bisher Euskirchen ausklammern musste. Das lag aber daran, dass die Kreisstadt aufgrund ihrer städtischen Struktur keiner Leader-Region angehört. Die GenoEifel war 2017 als gefördertes Projekt in der Leader-Region Eifel gestartet und hatte erst vor kurzem die Zweigstelle GenoZülpicherBörde in der dortigen Leader-Region gegründet. „Das Büro in Euskirchen ist nur dank eines Sponsorings der Volksbank Euskirchen möglich“, erklärt Duisberg.

Doch was ist die GenoEifel überhaupt und was macht sie? „Ursprünglich waren wir als Seniorengenossenschaft konzipiert“, erklärt Malte Duisberg. Es geht um gegenseitige Unterstützung und kleine Hilfen im Alltag: die Fahrt zum Arzt, die Hilfe im Garten, das Erklären des PCs und des Smartphones, die kleinen hausmeisterlichen Hilfen. Schnell war klar: Auch Jüngere sind willkommen und helfen Älteren. „Wir haben junge Mitglieder, die Babysitter-Führerscheine beim DRK gemacht haben und gleichzeitig bieten sich Senioren als Leihomas und Leihopas an“, zählt Duisberg auf. Bürgermeister Reichelt gefällt dieser Ansatz, Jung und Alt zusammenzubringen: „Da kommt zusammen, was schon immer zusammengehört hat.“

Jeden Dienstag von 10 bis 12 Uhr kann man im Büro beim Diakonischen Werk in der Kaplan-Kellermann-Straße 12 nun Günther Schmidt antreffen. Der pensionierte Finanzbeamte, der die GenoEifel schon als Fahrer und Begleitung für Senioren zum Impfzentrum nach Marmagen unterstützt hatte, war durch eine Stellenanzeige auf den Büro-Job aufmerksam geworden.

„Ich hatte neben meiner Arbeit Umweltwissenschaften studiert und Umweltbildung für Schülerinnen und Schüler im Kreis angeboten, da waren mir durch die Pandemie aber zuletzt die Hände gebunden“, berichtete er, der auch schon ehrenamtliche Erfahrung beim Euskirchener Turn- und Sportclub sowie das Deutsche Rote Kreuz aufweisen kann. Sein Credo lautet: „Die Beziehung zur Natur und zum Menschen muss stimmen.“ Schmidt bietet aber auch Auswärtstermine an, buchbar per Telefon (02251/705979) und per E-Mail (euskirchen@GenoEifel.de). „Momentan beschränke ich mich selbstverständlich auf Haustürgespräche“, ergänzt er.

Aktuell bietet die GenoEifel auch noch Unterstützung bei den Impfterminen an. „Wir kommen bislang auf etwa 2500 Beratungen und 450 Fahrten zum und Begleitungen im Impfzentrum, das läuft jetzt aber so langsam aus“, so Duisberg. „Es wundert mich nicht, dass diese Hilfe so in Anspruch genommen wird, schließlich haben viele Menschen Hemmnisse, bei einer Behörde anzurufen“, weiß der Euskirchener Stadtverwaltungschef Sacha Reichelt aus eigener Erfahrung.

Der GenoEifel ist besonders wichtig: Sie ist überkonfessionell und überparteilich und will keine Konkurrenz sein – weder von gewerblichen Betrieben noch von anderen Organisationen. „Im Gegenteil: Wir sind froh, wenn sich auch die Player vor Ort zeigen“, sagt Projektkoordinatorin Corinne Rasky. Das sieht auch das Diakonische Werk so. „Die GenoEifel erweitert das Angebot in Euskirchen. Und wir hatten räumliche Ressourcen zur Unterbringung“, erklärte Diakonie-Geschäftsführerin Nadine Günther-Merzenich.

So funktioniert die GenoEifel:

Momentan hat die GenoEifel rund 500 Mitglieder. Diese teilen sich ungefähr in je ein Drittel Helfer, Hilfesuchende und Gönner auf. Um Mitglied bei der GenoEifel oder der GenoZülpicherBörde zu werden, wird einmalig ein Genossenschaftsanteil von 50 Euro fällig (der bei Austritt zurückerstattet wird) sowie ein monatlicher Beitrag von 3,33 Euro.

Hilfesuchende Mitglieder melden ihren Hilfebedarf bei der GenoEifel, ein passender Helfer wird zeitnah vermittelt. Pro Helferstunde gehen neun Euro an die GenoEifel, davon werden sechs Euro als Aufwandsentschädigung an den Helfer weitergegeben. Dieses Geld kann der Helfer ausgezahlt bekommen oder auf einem Stundenkonto ansammeln und es später abrufen, wenn er selbst Hilfe benötigt.

Für Menschen, die Mitglied werden möchten, sich aber den Jahresbeitrag oder den Helferstundenbeitrag nicht leisten können, gibt es einen Hilfsfonds, der von privaten Spendern oder kommunalen Stiftungen, beispielsweise der Mechernich-Stiftung in Mechernich, bestückt wird.

„Alle Mitglieder sind der GenoEifel persönlich bekannt, haben ein erweitertes Führungszeugnis abgelegt und eine Verschwiegenheitserklärung unterzeichnet. Außerdem sind sie über die GenoEifel unfall- und haftpflichtversichert“, erklärt Corinne Rasky. Die GenoEifel sei eine moderne Form des Ehrenamtes: „Jeder kann selbst entscheiden, ob und was er einbringen möchte.“

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Umfangreiches Schnelltest-Angebot in Mayen

Mayen – Die Inzidenz im Landkreis sinkt und damit steigt auch die Hoffnung, dass zeitnah nicht nur „Click & Collect“, sondern wieder Shoppen mit Termin bei Mayens Einzelhändler möglich ist.

Wichtig zu wissen: Für das Termin-Shopping braucht man einen max. 24-Stunden alten negativen Schnelltest oder – wenn man bereits vollständig geimpft wurde – einen Beleg, dass man die letzte Impfdosis vor mehr als 14 Tagen erhalten hat. Bereits jetzt braucht man einen solchen Beleg z.B. für den Friseurbesuch.

Da viele Menschen derzeit noch nicht bzw. zumindest nicht vollständig geimpft sind, gewinnen die Schnelltests fürs Shoppen also an Bedeutung.

„Aber das ist kein Problem“, erläutert Christina Wolff von der Wirtschaftsförderung der Stadt Mayen. „Wir haben mittlerweile einige Teststellen, sodass man unkompliziert einen Test machen kann, bereits rund 15 Minuten nach dem Test sein Ergebnis mitsamt Zertifikat erhält und dann das Shoppingerlebnis sicher genießen kann.“

Egal ob auf der „Grünen Wiese“ oder in der Innenstadt: Ein Test ist schnell gemacht und mindestens einmal pro Woche kostenlos. Die Stadt Mayen verfügt über sechs Teststellen:

  • Reichskronenapotheke Dr. Schlags, Marktstraße
  • Corona Testcenter dm drogerie markt, Hahnengasse
  • Praxis am Park, Koblenzer Straße
  • Apotheke im HIT, Hausener Straße
  • kommunales Schnelltestzentrum im Bürgerhaus in Hausen
  • Coronaambulanz, In der Weiersbach

Mehr Informationen zu Öffnungszeiten und Anmeldemöglichkeiten gibt es unter https://www.mayen.de/schnelltest/

Weitere Einrichtungen in Mayen, die ebenfalls ein Schnelltestangebot vorhalten, können sich auf der Homepage der Stadt Mayen kostenfrei listen lassen.

Dazu müssen lediglich die Kontaktdaten an coronatest@mayen.de gesendet werden.

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Stadt Zülpich hat mobile Luftfilter für alle städtischen Schulen angeschafft

Zülpich – Im Februar hatte die Stadt Zülpich vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung eine Förderzusage in Höhe von 152.000 Euro für die Anschaffung von insgesamt 38 mobilen Luftfiltergeräten zum Einsatz in den städtischen Schulen erhalten. Mit Hilfe dieser Geräte können Viren unschädlich gemacht und somit die Aufenthaltsqualität in den Klassenräumen deutlich verbessert werden. Trotz hoher Nachfrage und daraus resultierenden Lieferengpässen konnten die entsprechenden Geräte kurzfristig erworben werden – und zwar dank kluger Einkaufspolitik statt der ursprünglich avisierten 38 sogar 54 Geräte.

Etwa die Hälfte der mobilen Luftfilter wurde an die vier Grundschulen im Stadtgebiet ausgegeben, die andere Hälfte an die Gemeinschaftshauptschule, die Karl-von-Lutzenberger-Realschule sowie an das Franken-Gymnasium (FraGy). Im Gymnasium konnte sich Bürgermeister Ulf Hürtgen nun zusammen mit Joachim Franzen, Geschäftsbereichsleiter Gebäudemanagement, und Simona Gall von der städtischen Schulverwaltung ein Bild vom Einsatz der mobilen Luftfilter machen. „Infektionsprophylaktisch sind wir damit nun noch besser aufgestellt“, sagte Schulleiter Joachim P. Beilharz beim Rundgang durch das Schulgebäude.

„Dadurch wird den Schülerinnen und Schülern und natürlich dem Lehrerkollegium das Gefühl geben, dass Schule und Schulträger wirklich alles dafür tun, damit am Franken-Gymnasium trotz Corona unter alle Schutzmaßnahmen in den Blick nehmenden Bedingungen unterrichtet werden kann.“

Zu vernünftigen Bedingungen gehört auch eine zeitgemäße digitale Infrastruktur. In diesem Punkt konnte die Stadt Zülpich in den vergangenen Monaten ebenfalls dank der Bereitstellung entsprechender
Landesfördermittel große Fortschritte erzielen. In der Karl-von-Lutzenberger-Realschule ist der Ausbau der Netzwerkinfrastruktur mit flächendeckendem WLAN und Glasfaseranschluss mittlerweile beendet.

Bis spätestens Mitte dieses Jahres sollen die Arbeiten auch an allen anderen städtischen Schulen im Stadtgebiet abgeschlossen werden. „Allein im Gymnasium mit seiner komplizierten Gebäudestruktur
müssen dafür rund fünf Kilometer an Kabeln verlegt werden“, berichtete Bürgermeister Ulf Hürtgen.

„Wir sehen die Fortschritte in diesem Bereich und freuen uns, dass spätestens nach den Sommerferien im gesamten Schulgebäude WLAN verfügbar sein wird“, so FraGy-Schulleiter Beilharz. „In punkto Unterrichtsqualität und Digitalisierung ist das ein weiterer erheblicher Schritt nach vorne, für den wir dem Schulträger sehr dankbar sind.“