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Vieles neu macht der Mai…

Mechernich – Zum Muttertag am Wochenende ( 09. Mai ) legt der Familienmesskreis Mechernich in der Pfarrkirche Mechernich und in der Alten Kirche auf dem Johannesberg kleine Geschenke für Mütter aus. Im neuen Familien-Newsletter der GdG St. Barbara heißt es: „Wir wünschen Euch viel Freude damit – und einen schönen Muttertag!“

Pfingstsonntag, 23. Mai, feiert die Mechernicher Katholikengemeinde wieder einen Open-Air-Familiengottesdienst ab 10.45 Uhr vor der Pfarrkirche St. Johannes Baptist und dem Johanneshaus. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

Die Kleine Offene Tür der GdG St. Barbara und der Stadt in der Alten Schule im Sande hat zurzeit montags bis freitags unter starken Auflagen für kleine Gruppen (max. fünf Personen) von 14 bis 16 und von 16:30 bis 18:30 Uhr geöffnet. Die tagesaktuellen Rahmenbedingungen werden jeweils per Aushang an den Eingangstüren und im Schaukasten bekanntgegeben.

Die K.O.T. ist darüber hinaus online verfügbar– über E-Mail (KOT.Mechernich@t-online.de), auf Facebook und Instagram sowie auch auf anderen Kanälen und per Telefon. Im Newsletter heißt es, an die Jugendlichen gerichtet: „Du erreichst uns auch über unsere digitale Jugendeinrichtung auf Discord; einem Verbund mehrerer Einrichtungen in den Regionen Düren und Eifel.“

K.O.T. auch online aktiv

Und weiter: „Wenn Du auf unseren Discord-Server »DEiN:Nexus« möchtest, dann sag uns Bescheid und Du bekommst einen persönlichen Einladungslink. Wir quatschen und spielen dort in lockerer Runde und haben immer einen guten Rat auf Lager und eine nette Idee, was man machen kann.“

Sobald die Pandemie es zulässt, soll auch der Jugendbus wieder in der Gemeinschaft der Gemeinden eingesetzt werden – auch das Hip-Hop-Projekt mit Vera Heine soll fortgesetzt werden: „Sobald wir konkrete Informationen haben, werden wir Euch auf allen zur Verfügung stehenden Kanälen informieren.“

Einen Gottesdienst von und mit Jugendlichen feiert die Gemeinschaft der Gemeinden am Samstag, 8. Mai, um 17.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Willibrordus in Nöthen. Das Vorbereitungstreffen ist am Freitag, 30. April, um 19 Uhr im Willibrordushaus, allerdings nur, wenn der Lockdown bis dahin beendet ist, ansonsten findet das Treffen digital statt.

Die Jugendgruppe der GdG Mechernich trifft sich, sofern es Corona zulässt, am Freitag, 28. Mai, um 19 Uhr im Johanneshaus Mechernich neben der Kirche. Pfarrer Erik Pühringer: „Interessierte Jugendliche ab 14 Jahren sind herzlich eingeladen!“

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Der Fuß: Wie er ein Leben lang trägt – Chefarzt Prof. Dr. Kurth informiert am 11. Mai in einem Online-Vortrag

Region/Mayen-Koblenz – Der Fuß: Er soll uns ein Leben lang tragen. Gleichzeitig bieten die Achillessehne, das Sprunggelenk und der Fuß aufgrund ihrer komplexen Anatomie eine besondere Vielfalt an Überlastungen und Verletzungen mit deutlichen Beschwerdebildern. Moderne konservative und operative Therapien können Beschwerden deutlich lindern oder sogar heilen. Über diese informiert Prof. Dr. Andreas Kurth, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im Kemperhof in Koblenz, am Dienstag, 11. Mai. Interessierte können zwischen 17 und 18 Uhr am Online-Vortrag teilnehmen und im Anschluss ihre Fragen rund um Verletzungen am Fuß an den Experten stellen.

Der Online-Vortrag ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Sie können sich ganz einfach anmelden. Hierfür schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Thema des Vortrags im Betreff an veranstaltungen@gk.de. Für die Teilnahme benötigen Sie ein internetfähiges Endgerät mit Lautsprecher (PC, Laptop, Tablet, Handy) Über alles weitere informieren wir Sie dann rechtzeitig vor der Veranstaltung persönlich.

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Kindgerechtere und sichere PCR-Tests für die Primarstufe in NRW

Region/Düsseldorf – Als erstes Bundesland wird Nordrhein-Westfalen am kommenden Montag PCR-Pool-Testungen an den Grund- und Förderschulen einführen. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärte: „Die Landesregierung hält Wort und wird ab Montag an den Schulen der Primarstufe die sogenannten Lolli-Tests einführen, welche die bisherigen Antigen-Schnelltests ersetzen. Sie sind kindgerechter und einfacher zu handhaben. Die Lolli-Tests werden uns dabei helfen, Infektionen frühzeitiger als mit Selbsttests zu entdecken und Infektionsketten von vornherein in Schulen zu unterbrechen. Wir sichern damit den Schulbetrieb zusätzlich ab.“

Alle Grund- und Förderschulen wurden bereits zu Wochenbeginn über die Details des neuen Testverfahrens informiert. Ab dem 10. Mai werden die Schülerinnen und Schüler an den Grund- und Förderschulen mit dem „Lolli-Test“, einem einfachen Speicheltest, zwei Mal pro Woche in ihrer Lerngruppe auf das Corona-Virus getestet. Die Handhabung des Lolli-Tests ist einfach und kind- bzw. altersgerecht: Die Schülerinnen und Schüler lutschen 30 Sekunden lang auf einem Abstrichtupfer. In einem zweiten Schritt werden die Abstrichtupfer aller Kinder der Lerngruppe in einem Sammelgefäß zusammengeführt und als anonyme Sammelprobe (sog. „Pool“) noch am selben Tag in einem Labor nach der PCR-Methode ausgewertet. Diese Methode sichert ein sehr verlässliches Testergebnis. Zudem kann eine mögliche Infektion bei einem Kind durch einen PCR-Test deutlich früher festgestellt werden als durch einen Schnelltest, sodass auch die Gefahr einer Ansteckung rechtzeitiger erkannt wird.

Das Projekt ist auf landesweit fast 3.800 Schulstandorte ausgerichtet und erfordert täglich rund 35.000 Pooltestungen. Für den Transport der Proben zwischen den Schulen und Laboren sind landesweit über 400 Routen festgelegt worden.

Die Lolli-Tests wurden bereits im März dieses Jahres über einen Zeitraum von drei Wochen in einem vom Land finanzierten und begleiteten Pilotprojekt an 22 Kölner Schulen erfolgreich getestet.

Abschließend betonte Ministerin Gebauer: „Die Pool-Testungen werden zusammen mit unseren strengen Vorgaben für den Infektionsschutz und der voranschreitenden Impfung unserer Lehrerinnen und Lehrer einen weiteren wichtigen Beitrag leisten, um den Schulbetrieb für unsere jüngsten Schülerinnen und Schüler abzusichern.

Weitere Informationen zu den Pool-Testungen finden Sie hier im Bildungsportal des Ministeriums für Schule und Bildung.

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Standort-Kampagne AWstark! am Flughafen Köln/Bonn

Ahrweiler – Die Standortinitiative AWstark! weitet ihre Marketingmaßnahmen aus und ist jetzt auch am Flughafen Köln/Bonn präsent: Auf der Videowall im Terminal 1 – Zentrale Ankunft – ist eine zehnsekündige Werbeanimation der Initiative geschaltet. Zudem war das Video bis zum 2. Mai auch an der Gepäckausgabe in Terminal 1 und 2 auf 20 Videoboards zu sehen.

„Mit einem zielgerichteten Standortmarketing möchten wir die Stärken des Kreises Ahrweiler in die Welt transportieren und für nationale und internationale Fachkräfte bekannter machen“, so Landrat Dr. Jürgen Pföhler. „Das Marketing am Flughafen Köln/Bonn ist dafür genau der richtige Ort – auch in Corona-Zeiten.“

Tino Hackenbruch, Leiter der Kreiswirtschaftsförderung, ist von der Ausweitung der Marketingkampagne über die Kreisgrenzen hinaus erfreut: „Es freut mich sehr, den Wohn- und Wirtschaftsstandort Kreis Ahrweiler auch am Flughafen Köln/Bonn präsentieren zu dürfen. Dies ist ein weiterer wichtiger Baustein, die heimischen Unternehmen bei der Suche nach geeigneten Fachkräften bestmöglich zu unterstützen.“ Auch in Zeiten von Corona und des eingeschränkten Flugverkehrs besuchen immer noch 2500 Besucher täglich den Flughafen und werden auf das Angebot von AWstark! aufmerksam. Im Gegenzug sind die Preise für die Werbung am Flughafen enorm gesunken. Daher haben sich die Partner von AWstark! für diese Werbemaßnahme entschieden.

Im Rahmen des regionalen Standortmarketings hat AWstark! bereits im vergangenen Jahr alle weiterführenden Schulen im Kreis mit Werbebannern flächendeckend ausgestattet. Auch ist die Kampagne in den Rathäusern des Kreises und über dem Haupteingang der Kreisverwaltung Ahrweiler prominent platziert. Zudem wurden vor kurzem im Rahmen des Großflächenmarketings Werbeplakate an hochfrequentierten Standorten im Bereich der B9 in Bad Breisig und bei Remagen installiert. Weitere Werbemaßnahmen folgen.

AWstark! ist die gemeinsame Initiative der Kreiswirtschaftsförderung, der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz und der Kreishandwerkerschaft /  Handwerkskammer Koblenz. Ziel der Kampagne ist es, Fachkräfte und Unternehmer auf den Wohn- und Wirtschaftsstandort Kreis Ahrweiler aufmerksam zu machen und Fachkräfte zu gewinnen. Weitere Informationen unter www.aw-stark.de.

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Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus, Freitag, 07. Mai 2021, 10:00 Uhr

StädteRegion Aachen – Die Inzidenz in der StädteRegion sinkt nachhaltig unter eine Sieben-Tage-Inzidenz von 165: Schulen und Kitas öffnen wieder. Die Sieben-Tage-Inzidenzwerte des Robert Koch-Instituts für die StädteRegion Aachen liegen zwischenzeitlich fünf Tage in Folge unter dem Wert von 165. Ab kommendem Montag, 10. Mai, gelten daher die Regeln für den Schul- und Kitabetrieb, die bis zum 29. April gegolten haben. Das hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales gestern in einer Allgemeinverfügung festgestellt.

Konkret bedeutet das: Die Schulen starten ab Montag (10.05.2021) wieder in den Wechselunterricht und in den Kitas ist der eingeschränkte Regelbetrieb schon ab dem morgigen Samstag wieder möglich.

Weitere Maßnahmen der Bundes-Notbremse werden auf dem Gebiet der StädteRegion Aachen inklusive der Stadt Aachen noch nicht aufgehoben. Auch hierfür gilt wieder die Regel: Der Inzidenzwert muss an fünf aufeinander folgenden Werktagen unter dem Schwellenwert – in unserem Fall unter dem Wert von 150 liegen – bevor das Land Nordrhein-Westfalen die Aufhebung weiterer Maßnahmen festlegt.

Die Marke von 150 wurde am Mittwoch (05. Mai) mit 145, am Donnerstag (06. Mai) mit 133  und am heutigen Freitag mit 124 unterschritten. Demnach könnte Montag, 10. Mai, der fünfte Werktag in Folge sein, an dem die Inzidenz unter 150 liegt. Das müsste dann das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales wiederum in einer Allgemeinverfügung feststellen. Daraufhin könnte dann die Bundesnotbremse ab Mittwoch, 12.05.2021, weiter gelockert werden. Dann wäre auch wieder „click & meet“ im Einzelhandel  wieder möglich. Voraussetzung für den Zutritt ist dann erneut ein negatives Testergebnis, das nicht älter als 24 Stunden sein darf. Weitere Details hierzu werden rechtzeitig veröffentlicht.

Steigt die Inzidenz am morgigen Samstag oder am Montag (10.05.2021) auf über 150, beginnt die Zählung von neuem.

Infos zu aktuellen Entwicklungen

Die Arbeit der Krisenstäbe ist ausgerichtet an den Erlassen und Entscheidungen der Bundes- und Landesregierung. Die Seiten des Bundesgesundheitsministeriums (www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus), der NRW-Staatskanzlei (www.land.nrw/corona), des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de) geben weitere Infos zu aktuellen Entwicklungen. Eine Übersicht der Corona-Maßnahmen in den Niederlanden, Deutschland und Belgien findet man unter: https://euregio-mr.info/de/. Nachzulesen sind wichtige Entwicklungen auf: www.staedteregion-aachen.de/corona

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Qualitäts-Offensive der Regionalmarke EIFEL – EIFEL Produzenten wieder besser positionieren

Prüm – Bereits seit 17 Jahren entwickelt sich die Regionalmarke EIFEL stetig weiter. Sie verfolgt die Zielsetzungen von höherer Wertschöpfung durch bessere und engere Zusammenarbeit in den Bereichen Landwirtschaft, Handwerk, Tourismus und Naturschutz in der Eifel. Dabei stehen im Kern definierte Qualitätsanforderungen und regelmäßige neutrale Kontrollen.

Waren anfänglich vereinzelte Produkte wie der EIFEL Premium Schinken oder auch der EIFEL Edelbrand neben touristischen Betrieben wie Hotels und Restaurants im Fokus, so steht die Qualitätsmarke mittlerweile deutlich breiter da. Die Regionalmarke EIFEL besteht aus 4 Kern-Geschäftsfeldern: aus EIFEL Arbeitgebern, die ein regionales Fachkräftenetzwerk bilden, aus EIFEL Energiepartnern, die in der Region grünen Strom und Biogas erzeugen und vermarkten, aus EIFEL Gastgebern, die mit ausgezeichnetem Service und regionalen Speisen und Getränken Gäste begeistern und aus EIFEL Produzenten, die garantiert regionale Lebensmittel aus der Eifel herstellen.

Im Bereich der EIFEL Produzenten hat sich in den letzten Jahren ein Innovationsstau gebildet. Derzeit werden vom Markenmanagement frische Ideen und neue Lösungen für diese Säule gesucht und nach und nach umgesetzt. Dabei werden primär 2 Schwerpunkte gesetzt, die das Qualitätsnetzwerk der EIFEL Produzenten auch wieder attraktiver für neue Mitglieder machen sollen.

Zum einen geht es um die Weiterentwicklung und die Verstetigung der Erfolgsstory der EIFEL Eier. Da mittlerweile mit ca. 20 Familienbetrieben etwas mehr als 100 Millionen EIFEL Eier produziert und vermarktet werden, benötigt diese Sortimentsgruppe eine qualitative Aufwertung und gleichzeitig eine Absicherung hinsichtlich der Lieferbeziehungen – vornehmlich in den Handel. Diese Themen werden in Kürze bei einem internen Expertenworkshop, der die Geflügel haltenden EIFEL Produzenten weiterbilden und auf den neuesten Stand bringen soll, erörtert, diskutiert und dann im Sinne einer zukunftsfähigen Strategie gemeinsam auf den Weg gebracht.

Der zweite Schwerpunkt der Q-Offensive findet im Bereich „EIFEL Fleisch und Wurst“ statt. Als Zielsetzung passt die Formulierung „Regionalmarke EIFEL Fleisch 2.0“ treffend dazu. Gerade im Bereich Fleisch tragen die deutlich intensiveren Kooperationen der Regionalmarke EIFEL mit der Schweine-Vermarktungs-Genossenschaft (SVG) aus Idenheim und deren angeschlossenen Landwirten bereits erste Früchte. Mit einem neuen und exklusiven Konzept, dem „EIFEL Plus Schwein“, tragen SVG und Regionalmarke EIFEL dazu bei, dass gemeinsam mit Partnern aus den Bereichen Schlachtung, Zerlegung und Verarbeitung (Metzgereien, Wurstherstellung) und dem Lebensmittel-Einzelhandel, den Verbrauchern beste regionale Fleischqualität angeboten werden können. Dabei wird dem Landwirt für seine Arbeit immer ein allgemeingültiger Marktpreis für seine Tiere gezahlt, der allerdings nach unten durch einen garantierten Mindestpreis abgesichert ist. Mit diesem Preis kann der Landwirt eine dauerhafte Betriebsführung sicherstellen. „Bei unserem neuen „EIFEL Plus Schwein“ kommt eine weitere Aufwertung dazu: „EIFEL Plus Schwein“ bedeutet gleichzeitig mehr Tierwohl (vergleichbar mit der bekannten Haltungsform 2) – mehr Platz, zusätzliches Beschäftigungsmaterial, Fütterung mit 70 % Getreide, davon mehr als 50 % aus der Eifel. Für dieses Mehr an Tierwohl erhält der Landwirt direkt vom Handel bzw. vom letzten Glied der Wertschöpfungskette 15,- Euro mehr Geld pro Tier – ohne Abzüge“, so Markus Pfeifer, Geschäftsführer der Regionalmarke EIFEL.

„Regionalmarke EIFEL Fleisch 2.0“ deckt somit die aktuellen Verbraucherwünsche nachvollziehbar nach besseren Haltungsbedingungen der Tiere ab. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass auch die höheren Kosten und Leistungen für mehr Tierwohl als „Tierwohlprämie“ direkt an den Landwirt der Region fließen. Nur so werden wichtige Strukturen erhalten, die schließlich die Lebensmittelversorgung perspektivisch für uns alle sicherstellen. Bäuerliche Familienbetriebe als Vertragslandwirte, neutrale Kontrollen über alle Stufen der Wertschöpfungskette, regionale Produktion bei kurzen Wegen – das werden die neuen Trends. Markus Pfeifer dazu: „Gerade mit unseren EIFEL Produzenten müssen wir wieder deutlich mehr gestalten, weniger verwalten. Das „EIFEL Plus Schwein“ ist bereits in der Umsetzungsphase – in der Osteifel. Mit drei sehr guten, der SVG angeschlossenen, landwirtschaftlichen Betrieben, kurzen Wegen zum Schlachthof, Verarbeitung zu Frischfleisch und Wurst durch die Firma Hünten und als Abnehmer mit REWE Hundertmark mit insgesamt 12 Filialen setzen wir alle positive Zeichen für die Zukunft. Die Verbraucher müssen sich nun aber auch auf unser regionales Konzept einlassen – zum Wohle der Landwirtschaft, zum Wohle der Region, zum Wohle der Umwelt.“
www.regionalmarke-eifel.de

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Stadt Schleiden schafft Kehrtwende

Schleiden – Der Entwurf des Jahresabschlusses 2020 der Stadt Schleiden schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von rd. 1,9 Millionen Euro ab. Nach nunmehr fünf positiven Jahresabschlüssen in Folge, in denen jeweils kleine Jahresüberschüsse erzielt werden konnten, erhöht sich mit dem Jahresüberschuss 2020 das Eigenkapital der Stadt Schleiden erstmals sichtbar.

Nach Erstellung der Eröffnungsbilanz im Jahr 2009 wurde das Eigenkapital in Höhe von rund 28 Millionen Euro in den Jahren bis 2014 durch erhebliche Jahresfehlbeträge auf ungefähr 14 Millionen Euro abgebaut und damit quasi halbiert! Die im Jahr 2014 ergriffenen Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung führten dazu, dass der weitere Verzehr des Eigenkapitals gestoppt werden konnte und die Jahresabschlüsse allesamt leicht positiv ausfielen.

„Das Eigenkapital einer Kommune zeigt an, welcher Anteil des Vermögens den Bürgerinnen und Bürgern gehört und nicht den Banken und Fördermittelgebern“, so Marcel Wolter, Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer. Die Eigenkapitalquote betrage in Schleiden aktuell 11 Prozent. „Kommunen unserer Größe und Struktur sollten ein Eigenkapital von 30 bis 35 Prozent, gemessen am Gesamtvermögen, haben“, erläutert Wolter. Ob und wann die Stadt Schleiden diese Marke erreiche, hänge von vielen, teilweise noch unbekannten Faktoren ab, gibt der Stadtkämmerer zu bedenken. Ziel müsse es dennoch sein, diese Marke zu erreichen und die künftige Finanzstrategie danach auszurichten: „Im Sinne unserer Bürgerinnen und Bürger ist mit dem Eigenkapital deshalb weiter behutsam umzugehen, da es dem Nutzen gegenwärtiger und künftiger Generationen dienen muss.“

Der positive Jahresabschluss resultiert in erster Linie aus nicht vorhersehbaren Gewerbesteuernachzahlungen sowie aus der Auflösung von Rückstellungen. Ohne die weitere Bildung von Instandhaltungsrückstellungen und die Mehraufwendungen aufgrund der Covid-19 Pandemie wäre der Überschuss sogar noch etwas höher ausgefallen.

Die positive Haushaltsentwicklung wirkt sich auch auf die Liquidität aus. Zwar werden immer noch Kassenkredite in Höhe von 4,3 Millionen Euro benötigt, jedoch lag der sogenannte Dispo-Bedarf in der Vergangenheit auch schon bei 15 Millionen Euro. Zinsersparnisse lassen sich aufgrund des aktuellen Kapitalmarktzinses hieraus allerdings nicht generieren.

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Willkommens-Beratung in allen Kommunen für Neubürger aus dem Ausland

Düren – Neues Land, neue Kultur, neue Menschen – Viele Neubürger, die aus dem Ausland in den Kreis Düren ziehen, müssen sich zunächst einmal orientieren. Eine Menge Fragen unter anderem zu Deutschkursen, der richtigen Schule für die Kinder oder zu passenden Freizeitangeboten kommen auf. Damit das zunächst Fremde zur neuen Heimat wird, bieten nun alle 15 Kommunen des Kreises Düren den eingewanderten Bürgern mit der neuen Willkommensberatung ihre Unterstützung an.

Um direkt von Anfang an jedem vor Ort eine Orientierungshilfe sein zu können, beantworten sieben Willkommensberaterinnen der Caritas, der Diakonie, des Sozialdienstes katholischer Frauen und der Evangelischen Gemeinde zu Düren die Fragen zu jeglichen Themen. Dabei ist im Schnitt eine Willkommensberaterin für zwei Kommunen zuständig. Die jeweils zuständige Ansprechpartnerin wird den Neubürgern direkt genannt, wenn sie ihren neuen Wohnort beim Einwohnermeldeamt angeben.

Damit ist erstmalig eine Beratung für alle Neubürger aus dem Ausland unabhängig vom Aufenthaltsstatus möglich. Erstberatungen können demnach nicht wie bisher nur Geflüchteten angeboten werden. „Dass wir gleich von Beginn an dabei sind, ist genau der richtige Ansatz. Wir richten uns damit nach den Bedürfnissen der Menschen und helfen genau dort, wo die Nachfrage ist“, sagt Ursula Hensen, Geschäftsführerin der Diakonie des Kirchenkreises Jülich. Viele Zugezogene können noch nicht gut Deutsch sprechen oder kennen sich mit den verschiedenen Zuständigkeiten nicht aus, daher kann die gezielte Beratung früh helfen, die richtigen Wege zu gehen. „Es ist uns sehr wichtig, eine erste und vor allem gute Orientierung zu geben“, sagt Ulrich Lennartz, Geschäftsführer vom Sozialdienst katholischer Frauen.

Die Willkommensberaterinnen beantworten Fragen und Anliegen jeglichen Themas und unterstützen, die Herausforderungen im neuen Land zu meistern. Sie kooperieren dabei mit den bereits vorhandenen Einrichtungen und Initiativen. „Wir wollen jedem neuen Bürger unserer schönen Heimat einen guten Start ermöglichen“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. „Ich freue mich über die neue Beratung, denn sie ist ein wichtiger Baustein für unsere offene Integrations- und Willkommenskultur.“

Die Willkommensberaterinnen sind Teil des vom Land NRW geförderten Kommunalen Integrationsmanagements (KIM). Ziel ist es, die Integrationsprozesse bis zur Einbürgerung zu erleichtern. Damit geht auch eine Aufstockung des Personals im Kommunalen Integrationszentrum, in der Ausländerbehörde sowie in den Einbürgerungsbehörden in Stadt und Kreis Düren einher. „Von der Willkommensberatung können auch alle engagierten Ehrenamtler vor Ort profitieren, da deren Angebote bekannter gemacht werden“, sagt Linnichs Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker, die die Kommunen im Rahmen des Projektes vertritt. „Die Willkommensberatung sorgt für einen guten Austausch, von dem sowohl die Neuhinzugezogenen als auch die Menschen vor Ort etwas haben“, sagt Sybille Haußmann, die Dezernentin für Arbeit, Bildung und Integration.

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Gemeinsam gegen ein Bürokratie-Monster

Region/Mayen-Koblenz – Transparenzregister: Protest der SBR-Vereine gegen Gebührenzahlung. Der Sportbund Rheinland ruft seine Vereine dazu auf, bei den Bundestagsabgeordneten ihres Wahlkreises gegen die Gebührenzahlung zur Führung eines Transparenzregisters zu protestieren. Dies geht aus einem Schreiben hervor, das an alle 3050 Sportvereine im Rheinland versendet wurde.

„Trotz verschiedener Aktivitäten, die die Landessportbünde (auch unser Landessportbund Rheinland-Pfalz) in Richtung des Bundesfinanzministers, Olaf Scholz, unternommen haben, gibt es keine Zeichen, dass die gemeinnützigen Sportvereine zukünftig von diesen Gebühren befreit werden“, beklagen SBR-Präsidentin Monika Sauer und Geschäftsführer Martin Weinitschke. Um mit der Aktion einen größtmöglichen Erfolg zu erzielen, hat der Sportbund Rheinland den Brief an die Bundestagsabgeordneten bereits formuliert. Er steht zum Download auf der Homepage bereit und muss nur noch mit den jeweiligen Angaben des Vereins und der Bundestagsabgeordneten versehen werden.

In dem Schreiben der Vereine an die Bundestagsabgeordneten heißt es unter anderem: „Sie wissen und beschreiben bei Ihren öffentlichkeitswirksamen Auftritten regelmäßig, wie wertvoll ehrenamtliches Engagement in den Sportvereinen vor Ort ist. Mit dem Transparenzregister schaffen Sie ein Bürokratiemonster, das uns in den nächsten Jahren zusetzen wird. Zudem wird das neue Transparenzregister aus unserer Sicht keine Auswirkungen auf das eigentliche Ziel (Stichwort: Geldwäschegesetz) haben. Geht es lediglich um die wirtschaftlich Berechtigten der Sportvereine, so sind diese bereits heute im örtlichen Amtsgericht hinterlegt und so jederzeit abrufbar. Wir fordern Sie hiermit auf, sich für eine Abschaffung der Gebührenpflicht zur Führung des Transparenzregisters einzusetzen. Verpassen Sie es nicht, ein Zeichen für eine Bürokratieentlastung des Ehrenamts zu setzen.“

Monika Sauer und Martin Weinitschke glauben fest an den Erfolg der gemeinsamen Aktion: „Unser Ziel ist es, den 17 Abgeordneten aus dem Gebiet des Sportbundes Rheinlands für dieses Anliegen der Sportvereine die Augen zu öffnen. Wenn circa 3.000 Briefe oder E-Mails bei den Abgeordneten eingehen, werden diese ihre Wirkung nicht verfehlen.“

Im Vorfeld der SBR-Aktion hatten bereits die Landessportbünde Bundesfinanzminister Olaf Scholz aufgefordert, die Eintragung gemeinnütziger Sportvereine in das Transparenzregister und den damit verbundenen Versand von Gebührenbescheiden zu stoppen. Bisher ohne Erfolg.

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Stadt Wittlich führt als 137. Kommune Ehrenamtskarte ein

Wittlich – Staatssekretärin Heike Raab unterzeichnete am Donnerstag, 29. April gemeinsam mit dem Bürgermeister der Stadt Wittlich, Joachim Rodenkirch, die Kooperationsvereinbarung für die Einführung der landesweiten Ehrenamtskarte. „Mit der heutigen Unterzeichnung der Stadt Wittlich beteiligt sich nunmehr der komplette Landkreis Bernkastel-Wittlich an diesem gemeinsamen Projekt von Land und Kommunen“, erklärte Staatssekretärin Raab. „Das ist auch ein Beweis für das außerordentliche ehrenamtliche Engagement, dass hier in der Region und in ganz Rheinland-Pfalz geleistet wird.“

Die Stadt Wittlich bietet im Rahmen der Ehrenamtskarte Vergünstigungen beim Eintritt in die Städtische Galerie im Alten Rathaus, ins Museum CASA Tony M., ins Türmchen – das Wittlicher His-Törchen sowie bei Buchungen von Veranstaltungen der VHS Wittlich Stadt und Land e.V. an. Die Einführung der Ehrenamtskarte wurde aufgrund eines Antrages der SPD-Fraktion im Stadtrat einstimmig beschlossen. Die Ehrenamtskarte kann erhalten, wer mindestens 14 Jahre alt ist und sich in einer der teilnehmenden Kommunen durchschnittlich mindestens fünf Stunden pro
Woche, beziehungsweise 250 Stunden jährlich ehrenamtlich engagiert und dafür keine pauschale finanzielle Entschädigung bekommt.

Die Ehrenamtskarte kann bei der Stadtverwaltung Wittlich,
Frau Sylvia Schmitt, Telefon 06571/17-1161,
E-Mail: sylvia.schmitt@stadt.wittlich.de beantragt werden. Weitere Informationen gibt es unter www.wir-tun-was.rlp.de.