Kategorien
Tourismus

Stadt Mayen hilft ihrer Gastronomie

Mayen – Die Mayener Stadtspitze und die Verwaltung bieten ALLEN Mayener Gastronomen an, angrenzende Flächen (auch öffentliche Straßen) am Wochenende nach Pfingsten (28.-30. Mai 2021) zur Erweiterung ihrer Außenbewirtung zu nutzen.

Damit will die Stadt ihre heimische Gastronomie unterstützen.

Wer Interesse hat die Stadt also aus ihrem Dornröschenschlaf zu erwecken, kann sein Interesse bis 25. Mai an info@mayen.de oder telefonisch über die 02651/88-3508 bekunden.

Die Stadt wird dann unmittelbar prüfen, ob die gewünschte Fläche unter Beurteilung der örtlichen Gegebenheiten zur Verfügung gestellt oder gemeinsam eine Alternative gefunden wird.

Kategorien
Top-Themen

Jetzt stehen die Fußwege im Fokus – Jülich gewinnt Wettbewerb

Jülich – Verkehrsminister Hendrik Wüst übergibt Urkunde an Bürgermeister Axel Fuchs. Es ist die umweltfreundlichste Fortbewegungsart der Welt, und deshalb soll das Gehen in Jülich nun mehr Aufmerksamkeit bekommen: Beim landesweiten Wettbewerb um einen professionellen „Fußverkehrs-Check“ wurde Jülich vom Verkehrsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Zukunftsnetz Mobilität NRW als Teilnehmer ausgewählt.

Aus den Händen von Minister Hendrik Wüst (2.v.r.) nahm Bürgermeister Axel Fuchs (2.v.l.) die Urkunde im Beisein der Landtagsabgeordneten Patricia Peill (r.), AVV-Geschäftsführer Hans-Peter Geulen (M.) und der städtischen Mobilitätsbeauftragten Claudia Tonic-Cober (l.) entgegen. Fotos: Stadt Jülich/Gisa Stein

Dafür erhielt Bürgermeister Axel Fuchs am 18. Mai stellvertretend für Jülich die Gewinner-Urkunde von Minister Hendrik Wüst, der Jülich besuchte, um dem Wettbewerbsgewinner persönlich zu gratulieren und sich vor Ort zu informieren und über diese Urform der Mobilität auszutauschen.

Bürgermeister Axel Fuchs (l.) freute sich über die Übergabe der Urkunde durch NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (r.)

„Bessere, sichere und saubere Mobilität ist Standortfaktor und Lebensqualität. Dazu gehören auch gute Fußwege“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst bei der Verkündung der Gewinner des „Fußverkehrs-Check“. „Fußgänger tragen zur Reduktion der Lärm-, CO2- und Schadstoffbelastung bei und halten sich außerdem fit. Der „Fußverkehrs-Check“ ist das ideale Unterstützungspaket, damit Kreise, Städte und Gemeinden die umweltfreundlichste aller Fortbewegungsarten fördern können und so auch die Lebensqualität verbessern.“

In der Kulturmuschel des Brückenkopf-Parks fand die Übergabe der Urkunde im Beisein von Fraktionsvorsitzenden und der Verwaltungsspitze einen feierlichen Rahmen.

„Gehen hat als nachhaltige Fortbewegungsmethode großes Potenzial, das wir noch besser nutzen können“, sagte der Jülicher Bürgermeister Axel Fuchs bei der Urkundenverleihung. „Dafür wollen wir als Verwaltung gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern daran arbeiten und das Gehen noch attraktiver machen.  Dass wir ausgewählt wurden, bestärkt uns, dass wir bei unserer Planung die richtige Richtung einschlagen.“

Gemeinsamer Einsatz für Fußgänger

„Fußverkehrs-Checks“ sind ein Angebot des „Zukunftsnetz Mobilität NRW“, dem landesweiten Unterstützungsnetzwerk für nachhaltige Mobilitätsentwicklung, in dem Jülich seit Januar 2020 Mitglied ist. Hans-Peter Geulen, Geschäftsführer des Aachener Verkehrs-Verbund, erläutert das praktische Prinzip: „Die Methode enthält mehrere Bausteine. Begehungen sind das Kernstück – vor Ort haben Teilnehmer die Gelegenheit, Probleme und Sichtweisen auszutauschen und neue Lösungsansätze und Ideen an einem gemeinsamen Beispiel zu diskutieren.“ Durch den Austausch zwischen Verwaltung, Politik und der Bürgerschaft kann so auch die Beteiligungskultur gestärkt werden.

Um einen professionellen und zielführenden Ablauf zu gewährleisten, begleitet und moderiert ein Fachbüro den Prozess und wertet die Ergebnisse aus, damit die Jülicher Stadtverwaltung darauf bei Bedarf mit konkreten Maßnahmen aufbauen kann. 41 Kommunen hatten sich landesweit beworben, zwölf bekamen den Zuschlag. Für die Gewinner des Wettbewerbs ist der gesamte Check kostenlos, er wird vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert.

Konkrete Pläne in Jülich

Für Jülich gibt es schon konkrete Pläne. „Wir wissen schon genau, wo wir ansetzen wollen“, sagt Bürgermeister Axel Fuchs. „Durch den professionellen Check und die Begleitung durch ein Fachbüro bekommen wir die Chance, in die Fußverkehrsförderung einzusteigen und gleichzeitig die Bürgerbe­teiligung voranzutreiben.“

Das Zukunftsnetz Mobilität NRW ist ein Netzwerk, das Kommunen berät und dabei unterstützt, mithilfe eines Kommunalen Mobilitätsmanagements nachhaltige Mobilitätskonzepte zu entwickeln und umzusetzen. Das Ziel: attraktive und nachhaltige Mobilitätsangebote für Kommunen und eine verlässliche Anbindung der ländlichen Räume an die Städte zu schaffen. Es gibt drei regionale Koordinierungsstellen: Westfalen-Lippe, Rhein-Ruhr und Rheinland. Die Geschäftsstelle ist angesiedelt beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) in Köln. Das Zukunftsnetz Mobilität NRW wird gefördert vom Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen und der Unfallkasse NRW.

Kategorien
Wirtschaft

Großer Preis des Mittelstandes – Vier Firmen aus dem Kreis Ahrweiler nominiert

Ahrweiler – Zum 27. Mal lobt die Oskar-Patzelt-Stiftung den „Großen Preis des Mittelstandes“ aus. Der Wettbewerb, der als einer der renommiertesten Wirtschaftspreise Deutschlands gilt, zeichnet Unternehmen aus Industrie, Dienstleistung, Handel, Handwerk und Gewerbe aus. Unter dem diesjährigen Motto „Jetzt erst recht“ wurden 4.674 Unternehmen und Institutionen nominiert und davon 667 von der Jury ausgewählt – darunter auch die folgenden Firmen aus dem Kreis Ahrweiler:

  • A. Jansen GmbH & Co. KG, Bad Neuenahr-Ahrweiler
  • Reinhard Koll GmbH, Niederzissen
  • Berthold Becker Büro für Ingenieur- und Tiefbau GmbH, Bad Neuenahr-Ahrweiler
  • Augel GmbH, Weibern

„Bereits die Aufnahme in die Juryliste ist ein großer Erfolg und würdigt die Verdienste der Unternehmen. Es freut mich sehr, dass es auf unseren Vorschlag hin vier Firmen aus dem Kreis Ahrweiler in die zweite Wettbewerbsrunde geschafft haben“, so Landrat Dr. Jürgen Pföhler.

Die Auswahl der Preisträger und Finalisten treffen zwölf Regionaljurys sowie eine Abschlussjury. Pro Wettbewerbsregion können jeweils drei Unternehmen als Preisträger und fünf weitere als Finalisten ausgezeichnet werden. Die Preisverleihungen selbst finden im September und Oktober statt. Erst am Abend der Preisverleihung werden die Entscheidungen der Jury bekanntgegeben.

Kategorien
News

„Anhänger Gottes“ – Rollende Kirche Steinfeld

Kall-Steinfeld – Kloster Steinfeld, beziehungsweise die GdG Heiliger Hermann-Josef Kall-Steinfeld, haben ein „Betmobil“ angeschafft, einen geräumigen Pkw-Anhänger, in dem man einen ganzen Altarraum aufbauen kann, um unter nahezu freiem Himmel Open-Air-Gottesdienste zu feiern.

Der GdG nennt in einer entsprechenden Pressemitteilung weitere phantasievolle Namen für den früheren Wochenmarkt-Verkaufswagen: „Anhänger Jesu“ oder „rollende Kirche“. „Die Idee stand schon länger im Raum, wenn auch hintergründig“, heißt es einem Pressebericht: Pater Wieslaw Kaczor SDS, der Leiter der GdG Steinfeld, habe bereits seit geraumer Zeit eine vage Vorstellung von einer rollenden Kirche gehabt.

Christi Himmelfahrt erlebte das Betmobil der GdG Kall-Steinfeld bei einer Feldmesse am Hagelkreuz zwischen Tondorf, Frohngau und Buir seine Feuertaufe. Foto: GdG Steinfeld/pp/Agentur ProfiPress

Die Corona-Zeit beschleunigte seine diesbezüglichen Schritte. Christoph Böhnke, der Manager des Klosterhotels, machte im Internet einen passenden Anhänger ausfindig.  Pater Wieslaw holte ihn im Münsterland ab. Der rund sechs mal zwei Meter große Zwillingszweiachser hatte mehrere Jahrzehnte als Marktwagen für Bekleidung gedient.

Letzter Schliff in der Werft

In Steinfeld installierte Norbert Dahm aus Hellenthal eine komplett neue Bordelektrik. Der Aachener Designer Guntram Bauer vom Büro „Bauer Buchholz“ konnte für die Umgestaltung zur rollenden Kirche gewonnen werden. Die Arbeiten erfolgten in der Werft von Walter Lennartz in Schmidt.

Bei der Einsegnung der „rollenden Kirche“ am 10. Mai vor der Eifelbasilika: Verantwortliche aus Pfarre, GdG und Kloster Steinfeld. Foto: GdG Steinfeld/pp/Agentur ProfiPress

In Aachen in der Messebaufirma „MeRaum“ wurde der Zweiachser fertig präpariert. Eine Glocke wurde in Brockscheid in der Glockengießerei Marx bestellt. Am 10. Mai war Einsegnung, Christi Himmelfahrt Feuertaufe bei einer Feldmesse am Hagelkreuz zwischen Tondorf, Frohngau und Buir.

Pater Wieslaw Kaczor, Kirchenmusiker Michael Pützer und Pastoralreferentin Alice Toporowsky waren sehr zufrieden. Mehr zu den Gottesdiensten und zur rollenden Kirche der GdG Steinfeld gibt es auf Facebook und YouTube sowie bei Instagram und im Internet unter www.gdg-steinfeld.de

Zur Kostenbegleichung in Höhe von 15.000 Euro werden noch Spender gesucht. Das Bistum Aachen gab 4000 Euro. Die Spendenkontonummer der katholischen Kirchengemeinde Steinfeld, Stichwort „Anhänger Jesu“, lautet IBAN: DE89 3825 0110 0003 5033 15 Gerne kann eine Spendenquittung ausgestellt werden.

Kategorien
News

evm-Gruppe besucht Kunden vor Ort – Zähler werden wieder abgelesen

Region/Mayen-Koblenz – Ab Samstag, den 22. Mai 2021 wird die Ablesung von Strom-, Gas-, Wärme- und Wasserzählern wieder persönlich, durch die Energienetze Mittelrhein, die Netzgesellschaft in der Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe), durchgeführt. Zwischenzeitlich hatte die evm-Gruppe aufgrund der Corona-Pandemie auf Ablesungen vor Ort verzichtet. „Dank sinkender Zahlen können wir diesen Service nun aber wieder wie gewohnt anbieten“, erklärt Pressesprecher Marcelo Peerenboom. „Unsere Mitarbeiter und Dienstleister halten dabei natürlich alle aktuell geltenden Kontakt-, Abstands- und Hygieneregeln ein. Sollte ein Kunde keine persönliche Ablesung wünschen, respektieren wir das selbstverständlich auch. In diesem Fall erhalten die Kunden eine Ablesekarte zum Ausfüllen.“

Einmal im Jahr müssen die Zählerstände von den Messstellenbetreibern ermittelt und zur Erstellung der Jahresrechnung an die jeweiligen Energielieferanten weitergegeben werden. Die Ablesung erfolgt durch die evm-Gruppe und ihre Dienstleister oder durch den Kunden selbst. Alle, bei denen der aktuelle Zählerstand benötigt wird und die keinen Besuch eines Ablesers bekommen haben oder wollten, bekommen eine Ablesekarte per Post oder als Einwurfkarte. Die evm-Gruppe bittet darum, auf ihr den aktuellen Zählerstand einzutragen und die Karte anschließend an die aufgedruckte Adresse zurückzusenden. Alternativ klappt eine Übermittlung auch über den auf dem Schreiben aufgedruckten QR-Code oder über die dort angegebenen Kontaktkanäle (Internet, per E-Mail und Telefon).

Kategorien
News

Startschuss gefallen – Stadt Euskirchen wird Kinderfreundliche Kommune

Euskirchen – Gestern unterzeichneten Bürgermeister Sacha Reichelt und Anne Lütkes als Vertreterin des Vereins „Kinderfreundliche Kommunen e.V.“ als 36. Kommune in Deutschland die Vereinbarung zur Teilnahme am Programm „Kinderfreundliche Kommune“. Die Kreisstadt setzt damit ihren Weg, die Kinderfreundlichkeit in Euskirchen weiterhin groß zu schreiben und auszubauen, nun zusätzlich mit externer Unterstützung fort. Ein Ziel dabei wird es sein, Kinder mehr über ihre nach der UN- Kinderrechtskonvention verbrieften Rechte zu informieren und diese nachhaltig in den Blick – vor allem der Erwachsenen – zu rücken.

Bevor die Stadt das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ für drei Jahre verliehen bekommt, steht die Erstellung eines Aktionsplanes für das Stadtgebiet an. Dieser ist das Herzstück des Programms. Akteure aus unterschiedlichen Ressorts und Einrichtungen sowie Kinder und Jugendliche sind beteiligt. Liegt die Auswertung aus der Analyse und der Kinderbefragung vor, gibt der Verein zusammen mit seinen Sachverständigen Empfehlungen an die Kommune für einen Aktionsplan. Dieser Plan legt dann konkrete Maßnahmen zur Umsetzung der Kinderrechte fest. Es werden Zeitpläne erstellt, Verantwortlichkeiten und Finanzierung festgelegt und die Umsetzung des Aktionsplanes durch einen Stadtratsbeschluss gesichert.

Im Laufe der kommenden Monate finden die Befragungen der Kinder und Jugendlichen in Euskirchen statt. Selbstverständlich folgt daraus die weitere Beteiligung und Mitwirkung an Aktionen und Projekten, die sich aus den Befragungsergebnissen ergeben. Jeder kann mitmachen!

Die Kreisstadt Euskirchen stellt in den kommenden Jahren Mittel in Höhe von 18.000 Euro pro Jahr für die Teilnahme, Begleitung und Durchführung des Programms bereit.

Kategorien
Tourismus

Kunstroute Kyllburg

Kyllburg – Im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz findet vom 5. Juni bis zum 29. August 2021 die Kunstroute Kyllburg statt. Entlang der rund 3 Kilometer Waldwege im Kyllburger Kurpark Hahn gibt es Einiges zu entdecken. Zehn Künstlerinnen und Künstler aus den Niederlanden, Italien, Luxemburg und Deutschland haben ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und präsentieren insgesamt 18 Skulpturen, Installationen und interaktive Objekte.

Das Thema des Kultursommers Rheinland-Pfalz lautet in diesem Jahr „Nordlichter“. Dieses Thema greift auch die Kunstroute Kyllburg auf – etwas reduziert auf die Himmelsrichtung „Norden“. Der Initiator der Kunstroute und selbst teilnehmende Künstler Olivier Rijcken definiert den Norden als einen Ort des Übergangs/Transformation; zudem steht der Norden stellvertretend für die Jahreszeit Winter. Viele Objekte nehmen direkten Bezug auf diese Definition.

Highlight der diesjährigen Ausstellung wird der sogenannte „Kelten-Kompass“ sein. Mit gut 15 Metern Durchmesser ist er an prominenter Stelle unweit der gotischen Stiftskirche platziert. Der aus mehr als 70 aufrecht stehenden Baumstämmen bestehende Kreis, erinnert an die Steinkreise der Stein- und Bronzezeit.

Die Kunstroute Kyllburg lädt ausdrücklich dazu ein, alle Objekte selbst zu entdecken. Für diejenigen, die Hilfe bei der Interpretation brauchen, stehen auf der Webseite der Kunstroute weitere Informationen zum jeweiligen Künstler und dessen Kunstwerk zur Verfügung. Ein QR-Code beim jeweiligen Objekt führt direkt zur entsprechenden Information. Zudem erscheint ein gedrucktes Routenheft mit allen Informationen.

Die Kunstroute Kyllburg ist öffentlich zugänglich und größtenteils barrierefrei zu begehen. Für Interessierte können Corona konforme Führungen angeboten werden. Weitere Informationen erhalten Sie per Mail an info@kunstroute-kyllburg.de oder auf der Webseite www.kunstroute-kyllburg.de.

Kurzinfos

  • 3 noch bestehende Kunstwerke aus der ersten Kunstroute 2019
  • 18 neue Kunstwerke
  • 10 davon sind aus natürlichen, nachhaltigen Materialien gebaut
  • 3 Kunstwerke laden zur Interaktion ein
  • Die Künstler kommen aus 5 europäischen Ländern
  • Besucher können 2-3 km entlang der Kunstroute wandern, und brauchen dazu ungefähr 1,5-2 Stunden

Liste der teilnehmenden Künstler und Helfer (Nationalität, Wohnort)

  • Jan Koke (DE, Hamburg)
  • Ibelisse Ferragutti (IT, Amsterdam)
  • Bert Kramer (NL, Amsterdam)
  • Dirk Schellekens (BE, Antwerpen)
  • Koosje Schmeddes (NL, Antwerpen)
  • Josiane Ginter (LU, Malberg)
  • Ben Hirtz (DE, Malbergweich)
  • Mimi van Bindsbergen (NL, Malberg)
  • Katherina Bornefeld (NL, Kyllburg)
  • Christian Schmidt (DE, Wilsecker)
  • Olivier Rijcken (NL, Kyllburg)

Ergänzende Arbeiten

Heinz Grün, Eugen Hennig und viele weitere Helfer

Uli Seitz und Paul Seitz

Kategorien
News

Das Stolberger Stadtteil-Management ist für alle da

Stolberg – Zwei Stadtteilbüros gibt es inzwischen in der Kupferstadt Stolberg. Auf der Liester und in der Salmstraße unterstützt dort das Stadtteilmanagement die Umsetzung von Bürgerideen. Die Bürgerbeteiligungen im Stadtteil Mühle werden beispielsweise durch das neue Team des Stadtteilbüros „Tal“ in der Salmstraße 21 realisiert. Doris Ganser als Beraterin und Jans Rattay als Stadtteilmanager – beide Mitarbeiter des Trägers WABe – stehen dort ab sofort den Bürgerinnen und Bürgern gerne zur Verfügung. Selbiges gilt für Ayse Ilter, die als Mitarbeiterin des Trägers low tec weiterhin im Stadtteilbüro „Berg“, Ardennenstraße 31, für die Menschen da ist.

„Auch oder gerade während der Corona-Pandemie suchen wir mit alternativen Wegen den Kontakt zu den Menschen“, beschreibt Ayse Ilter den Anspruch der Stadtteilbüros. So könne sich jeder weiterhin bei der Aufwertung der jeweiligen Stadtviertel einbringen. Angebote dafür gibt es bereits reichlich: Der Bürgerfonds fördert zahlreiche kleinere und größere Ideen der Anwohnerinnen und Anwohner und die Bürgerbeteiligungen sowie die daraus resultierenden Umgestaltungen schaffen eine größere Identifikation mit dem Viertel. Konkrete Mitmach-Möglichkeiten bietet in regelmäßigen Abständen auch die Stadtteilzeitung.  „Wir müssen die Anwohnerinnen und Anwohner unbedingt enger in die baulichen und sozialen Umgestaltungsprozesse einbinden“, ist Bürgermeister Patrick Haas überzeugt. „Durch das Stadtteilmanagement und die beiden Stadtteilbüros als feste Anlaufstellen beteiligen wir die Menschen aktiv an der Gestaltung und Belebung ihrer eigenen Wohnviertel. Das ist die Grundvoraussetzung für eine nachhaltig erfolgreiche Entwicklung dieser Viertel, die natürlich durch viele andere Programme und Projekte flankiert wird.“

Das Team des Stadtteilmanagementes freut sich auf jede Kontaktaufnahme. So sind sie zu erreichen:

Stadtteilbüro Berg/Liester: Ansprechpartnerin Ayse Ilter (low tec), Ardennenstraße 31 (Dienstag von 9-12 Uhr, Donnerstag von 12-15 Uhr und nach Vereinbarung), Telefon: 02402 9013807 und mobil: 0177 11226119, Mail: a.ilter@low-tec.de

Stadtteilbüro Tal/Mühle: Ansprechpartner Jens Rattay und Doris Ganser (WABe), Salmstraße 21 (Montag von 10-12 Uhr, Dienstag von 14-16 Uhr, Donnerstag von 11-13 Uhr und nach Vereinbarung), Telefon: 02402 9976025 und mobil: 0177 7532056 (Jens Rattay) und 0177 2376759 (Doris Ganser), Mail: jens.rattay@wabe-aachen.de und doris.ganser@wabe-aachen.de

Kategorien
News

„Ideenwettbewerb Dorfplatz“ in der Gemeinde Kreuzau

Kreuzau – Aufruf der Gemeinde Kreuzau zum Namenswettbewerb für den neuen Platz. Die Baustelle prägt bereits seit zwei Monaten das Bild des Kreuzauer Zentrums. Der alte Dorfplatz in Kreuzau weicht für eine neue Version – mehr Platz und mehr Grün im modernen Design. Doch nicht nur der Platz selbst soll in diesem Jahr in neuem Glanz erstrahlen, auch ein neuer Name soll her. Alle Kreuzauerinnen und Kreuzauer sind daher aufgerufen kreativ zu werden und Namensvorschläge beim Dorfmanagement einzureichen.

Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt: Ob berühmte Persönlichkeiten, Orte oder Kreuzauer Besonderheiten – Sie entscheiden, was Ihnen gefällt. Der neue Name sollte jedoch die neue Qualität des Platzes widerspiegeln und einfach verständlich sein.

Alle Vorschläge werden bis zum Beginn der Sommerferien (5. Juli 20219) gesammelt, im Anschluss online zur Abstimmung freigegeben und danach im Bauausschuss vorgestellt. Der Vorschlag mit den meisten Stimmen gewinnt und nach seiner Fertigstellung wird der neue Platz feierlich unter neuem Namen eingeweiht. Die Gewinnerin/der Gewinner erhält als Dankeschön kleines Präsent, das im Rathaus von Bürgermeister Eßer übergeben wird.

Einsendungen werden bitte postalisch an das Dorfbüro, Hauptstraße 68, 52372 Kreuzau oder per E-Mail an dorfbuero@kreuzau.de gesendet. Weitere Informationen finden Sie online auf der Website des Dorfmanagements: www.kreuzau.de/masterplan.

Kategorien
Wirtschaft

Starkes Signal für Markthochlauf von Wasserstoff

Region/Berlin – Kabinett beschließt großes Verordnungspaket zur Umsetzung des EEG 2021. Die Bundesregierung hat heute den vom Bundesminister für Wirtschaft und Energie vorgelegten Entwurf einer Verordnung zur Umsetzung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes 2021 und zur Änderung weiterer energierechtlicher Vorschriften beschlossen. Kern der Änderungsverordnung ist die Konkretisierung der EEG-Umlagebefreiung von grünem Wasserstoff. Hierzu definiert die Verordnung, was „Grüner Wasserstoff“ ist. Damit wird der gesetzliche Auftrag aus der EEG-Novelle umgesetzt, die zum 1. Januar 2021 in Kraft getreten ist.

Bundesminister Peter Altmaier: „Wir schaffen klare und pragmatische Anforderungen an Grünen Wasserstoff. Damit sichern wir einen schnellen Markthochlauf dieser Zukunftstechnologie ab und setzen ein wichtiges Ziel der Nationalen Wasserstoffstrategie um.“

Die Verordnung zeigt auf, wann Wasserstoff für die Zwecke der EEG-Umlagebefreiung als „grüner Wasserstoff“ anzusehen ist. Dabei muss der Stromverbrauch zur Herstellung von Grünem Wasserstoff zu 100% aus Erneuerbaren Anlagen gedeckt werden. Die Umlagebefreiung soll einen Anreiz für die Produktion von Grünem Wasserstoff setzen und so den Markthochlauf beschleunigen. Es handelt sich um eine Übergangsregelung für die aktuelle Phase des Markthochlaufs.

Teil des Verordnungspakets ist auch, eine Anschlussförderung für kleine Gülleanlagen im EEG. Die Verordnung führt eine Anschlussförderung für weitere 10 Jahre ein.

Schließlich nimmt die Verordnung weitere Änderungen vor, die zu Verbesserungen in der praktischen Anwendung des EEG 2021 und des KWKG führen. Hervorzuheben ist z. B. eine Verbesserung der Flächenkulisse für Agro-PV-Anlagen, also landwirtschaftliche Photovoltaik-Anlagen, in den Innovationsausschreibungen und eine Verlängerung der Registrierung von bestehenden Erneuerbare-Energien- und KWK-Anlagen im Marktstammdatenregister.

Die Verordnung finden Sie hier.