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Finaltag der Amateure wird von 3. Programmen am 29. Mai übertragen

Region – Die Fußball-Landesverbände im Deutschen Fußball-Bund tragen am 29. Mai 2021 die sechste Auflage des Finaltags der Amateure aus. Bedingt durch die Corona-Pandemie sind die Ausgangslagen für die auszutragenden Partien – zumeist Endspiele um den jeweiligen Landespokal – der 21 Landesverbände bundesweit sehr unterschiedlich. Daher haben sich die Verbände und „Das Erste“ als übertragender TV-Sender auf ein modifiziertes Sendeformat für die diesjährige Liveübertragung geeinigt. Demnach übertragen die 3. Programme „des Ersten“ am 29. Mai 2021 die Spiele lokal im eigenen Sendegebiet, sofern die behördlichen Auflagen und die Beschlusslagen die Austragung der Partien in den jeweiligen Landesverbänden zulassen. Darüber hinaus zeigt „Das Erste“ die Zusammenfassung aller Spiele des Finaltags der Amateure am 29. Mai 2021 ab 18 Uhr in der Sportschau.

Derzeit stehen alle Landesverbände im intensiven Austausch mit den Vereinen und den zuständigen Behörden. Nach derzeitiger Planung werden, sofern es die Pandemie erlaubt, folgende 13 Landesverbände mit strengen Hygienekonzepten und ohne oder mit nur geringer Zuschauerbeteiligung am 29. Mai ihre Pokalendspiele austragen bzw. ihren Teilnehmer für die 1. Hauptrunde im DFB-Pokal ermitteln:

  • Badischer Fußball-Verband (SV Waldhof Mannheim – FC Astoria Walldorf, Anstoß 14:00 Uhr, SWR Sendezeit 14:00 – 16:00 Uhr)
  • Fußball-Landesverband Brandenburg (FSV Union Fürstenwalde – Babelsberg 03, Anstoß 14.30 Uhr, RBB Sendezeit 12:50 – 17:00 Uhr)
  • Berliner Fußball-Verband (Viktoria Berlin-BFC Dynamo / VSG Altglienicke-Berliner AK, Anstoß 13:00 Uhr, RBB Sendezeit 12:50 – 17:00 Uhr)
  • Hessischer Fußball-Verband (TSV Steinbach Haiger – SV Wehen Wiesbaden, Anstoß 14:00 Uhr, HR Livestream)
  • Fußball-Verband Mittelrhein (FC Viktoria Köln – Alemannia Aachen, Anstoß 13:00 Uhr, WDR Sendezeit 13:00 – 16:00 Uhr)
  • Fußballverband Niederrhein (Wuppertaler SV – SV Straelen, Anstoß 13:00 Uhr, WDR Sendezeit 13:00 – 16:00 Uhr)
  • Niedersächsischer Fußballverband (Hildesheim-Drochtersen / Oldenburg-Meppen, Anstoß 15:00 Uhr, NDR Livestream)
  • Fußballverband Rheinland (TuS Rot-Weiß Koblenz – VfB Linz, Anstoß 14:00 Uhr, SWR Sendezeit 14:00 – 16:00 Uhr)
  • Saarländischer Fußballverband (SV 07 Elversberg – 1. FC Saarbrücken, Anstoß 14:00 Uhr, SR Sendezeit 14:00 – 16:00 Uhr)
  • Fußball-Verband Sachsen-Anhalt (Hallescher FC – 1. FC Magdeburg, Anstoß 16:00 Uhr, MDR Sendezeit 14:00 – 18:00 Uhr)
  • Sächsischer Fußball-Verband (1. FC Lokomotive Leipzig – Chemnitzer FC, Anstoß 14:00 Uhr, MDR Sendezeit 14:00 – 18:00 Uhr)
  • Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (SF Lotte – SC Preußen Münster, Anstoß 13:50 Uhr, WDR Sendezeit 13:00 – 16:00 Uhr)
  • Württembergischer Fußballverband (TSG Balingen – SSV Ulm 1846, Anstoß 14:00 Uhr, SWR Sendezeit 14:00 – 16:00 Uhr)

Die weiteren Fußball-Landesverbände werden aufgrund der Verfügungslagen in den jeweiligen Regionen die Pokalendspiele im Rahmen des Finaltags der Amateure auf einem anderen Weg ermitteln. Die Pandemie, der unterschiedliche Trainings- und Spielstatus der Pokalmannschaften und die Vorbereitungen der Landesverbände für die neue Saison 2021/22 lassen jedoch keine spätere gemeinsame TV-Übertragung bzw. Berichterstattung des bundesweiten Finaltags in der Sportschau zu.

Die Sieger der o.g. Spiele qualifizieren sich für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals 2021/2022. Die Meldefrist für die Landesverbände, ihre DFB-Pokal-Teilnehmer zu benennen, läuft bis zum 1. Juli 2021. Die Vertreter aus dem Amateurbereich treffen in der ersten Runde des DFB-Pokals vom 6. bis 9. August auf einen Klub aus der Bundesliga oder der 2. Bundesliga.

„Ich freue mich sehr, dass die Teilnahme des Fußballverbandes Rheinland am Finaltag der Amateure trotz der schwierigen Umstände realisiert werden konnte“, sagt Walter Desch, Präsident des Fußballverbandes Rheinland. „Zwar wird in diesem Jahr im Rahmen des Finaltags nicht unser Endspiel um den Bitburger Rheinlandpokal ausgetragen, aber wir haben im Einvernehmen mit den Vereinen eine gute Lösung gefunden, den Teilnehmer an der ersten Runde des DFB-Pokal auf dem sportlichen Weg zu ermitteln. Ein großes Dankeschön gilt den Behörden sowie allen Beteiligten, die die Austragung des Spiels und des Finaltags ermöglicht haben.“

Steffen Simon, als Sportchef des WDR verantwortlich für die Koordination des Finaltags der Amateure im Ersten, sagt: „Durch die dynamische Entwicklung in der Pandemie und die langfristige notwendige Programmplanung im Ersten mussten die Fußball-Landesverbände und die übertragenden Sendeanstalten eine Entscheidung treffen. Auch wenn in diesem Jahr die Konferenzen des Finaltags der Amateure aufgrund der unsicheren Planungen nicht live im Ersten übertragen werden, so haben wir dennoch eine prominente Platzierung des Amateurfußballs in der Sportschau. Ich hoffe sehr, dass die Pandemie bald überwunden ist und das Erste im kommenden Jahr den Finaltag der Amateure wieder live bundesweit übertragen kann.“

Der Finaltag der Amateure ist ein Veranstaltungsformat der 21 Landesverbände des DFB und feierte 2016 seine Premiere. Die Verantwortung und Ausrichtung des Formats liegt bei den Fußball-Landesverbänden.

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„Durchstarten nach der Krise“ Berufskolleg Eifel bietet neuen Abschluss

Kall – Neuer Abschluss an der Wirtschafts-Fachschule für Tourismus: „Bachelor Professional in Wirtschaft“. Um die Gleichwertigkeit von beruflichen und akademischen Bildungsabschlüssen deutlich zu machen, wurden mit der Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) neue Abschlussbezeichnungen für die höherqualifizierende Berufsbildung festgelegt.

Fortbildungsabschlüsse auf der Niveau-Stufe 6 des Deutschen Qualifikationsrahmens (Bachelor-Niveau, wie z. B. Geprüfte Fachwirte) erhalten nun die neue AbschlussbezeichnungBachelor Professional“.

Absolventen der Wirtschaftsfachschule tragen ab dem Schuljahr 2020/2021 nach erfolgreichem Abschluss der 2-jährigen Weiterbildung neben dem Titel als staatlich geprüfter Betriebswirt auch den des Bachelor Professional in Wirtschaft mit dem Schwerpunkt Tourismus.

In ihrer beruflichen Tätigkeit können unsere Absolventen in allen kaufmännischen Bereichen eingesetzt werden. Der mögliche Arbeitseinsatz ist ungewöhnlich vielseitig. So stellen Personalmanagement, Controlling oder Marketing nur einige der späteren Arbeitsmöglichkeiten dar. Arbeitgeber finden sich sowohl in der Industrie als auch im Dienstleistungssektor.

Über besondere Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen die Absolventen in tourismusnahen Berufsfeldern. So sind Airlines, Veranstalter, Beherbergungsbetriebe sowie Tourismusorganisationen potenzielle Arbeitgeber in der Touristik für unsere Absolventen.

Wenn Sie Fragen zum Bachelor Professional an unserer Wirtschaftsfachschule haben, melden Sie sich unter: info@bkeifel.de.

Wir beraten Sie gerne digital oder nach Terminabsprache auch persönlich.

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Tourismus

Geopark-Partnerschaft verbindet „Vulkaneifel“ und „Mudeungsan“ aus Südkorea

Vulkaneifel / Südkorea –  Man kennt sich schon lange. Das weltweite Netzwerk der UNESCO Global Geoparks hat den Geopark Vulkaneifel und den südkoreanischen Geopark Mudeungsan zusammen gebracht. So verschieden die Kulturkreise auch sind, der Vulkanismus hat in beiden Geoparks bedeutende Spuren hinterlassen und ist das verbindende Element. Beide Geoparks haben nun in einer Partnerschaftserklärung die Verstetigung ihrer Zusammenarbeit bekundet. Ein Evaluierungsauftrag der UNESCO führte den Geschäftsführer des Natur- und Geoparks Vulkaneifel 2017 nach Südkorea.

Prof. Min Huh für Mudeungsan bei der corona-bedingten virtuellen Präsentation des Partnerschaftsdokumentes. Foto: Natur- und Geopark Vulkan-eifel GmbH

Daraus wurde mehr. Der nahe der Großstadt Gwangju im Süden der südkoreanischen Halbinsel eingerichtete Geopark Mudeungsan präsentierte sich damals als ausgesprochen gut aufgestellter Bewerber für die Anerkennung als UNESCO Global Geopark. Das Anerkennungsverfahren konnte dann auch erfolgreich zum Abschluss gebracht werden. Seit dem steht man in Kontakt und Kollegen aus Südkorea kamen zum Gegenbesuch schon mehrere Male in die Vulkaneifel. Einmal sogar auch mit einem Filmteam, das eine Dokumentation über die Vulkaneifel für das südkoreanische Fernsehen erstellte. Seit vielen Monaten ist aufgrund der Corona-Pandemie der Kontakt eingeschränkt und nur auf digitalem Wege möglich.

Beide Geoparks haben über die Ferne eine Partnerschaftserklärung abgestimmt, die nun durch Unterzeichnung bestätigt wurde. Bürgermeister Hans-Peter Böffgen, der derzeitig den Vorsitz im Aufsichtsrat der Natur- und Geopark Vulkaneifel GmbH inne hat und Geschäftsführer Dr. Andreas Schüller wollen durch diese Partnerschaft auch dem Wunsch des für die Geoparks in Deutschland zuständigen Auswärtigen Amtes und der Deutschen UNESCO Kommission entsprechen und den internationalen Austausch auch über Kontinente hinweg entwickeln und pflegen. In den Handlungsfeldern Öffentlichkeitsarbeit, Tourismus, Geopark-Management und Förderung der Wissenschaft sehen beide Geoparks zunächst einmal gute Möglichkeiten sich gegenseitig über erprobte Methoden und Maßnahmen auszutauschen.

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Ehrengrabstätte für ehemaligen Bürgermeister und Ehrenbürger Bernhard Kuckelkorn

Stolberg – Die Grabstätte des verstorbenen Ehrenbürgers und langjährigen ehrenamtlichen Bürgermeisters der Stadt Stolberg, Herr Bernhard Kuckelkorn, auf dem Friedhof Bergstraße erhält die Zuerkennung als Ehrengrabstätte. Das hat der Rat in seiner gestrigen Sitzung nach einem Vorschlag des Verwaltungsvorstandes einstimmig entschieden. Nach dem Auslaufen des Nutzungsrechtes der Grabstätte wird die Stadt diese nun nach enger Abstimmung mit der Familie in ein Ehrengrab umwandeln.

Bernhard Kuckelkorn hat sich wie nur wenige andere Menschen um seine Heimatstadt Stolberg verdient gemacht. Er war für die CDU vom 27.11.1952 bis zum 30.09.1979 ehrenamtlicher Bürgermeister der Kupferstadt und hat sich in dieser Zeit große Verdienste und parteiübergreifende Anerkennung zum Wohle der Stadt und ihrer Bürger erworben. In Würdigung seiner Leistungen wurden ihm u.a. durch die jeweiligen Bundespräsidenten im Jahr 1973 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und im Jahr 1979 der Verdienstorden erster Klasse verliehen. Der Rat der Stadt Stolberg hat ihm in Anerkennung seiner Verdienste am 26.04.1988 die Ehrenbürgerrechte mit Wirkung vom 21.05.1988 zuerkannt.

Neben Bernhard Kuckelkorn haben bislang nur wenige andere Persönlichkeiten die Ehrenbürgerrechte der Stadt Stolberg verliehen bekommen:

– Roland Ritzefeld; Verleihung im Jahr 1893, verstorben 1900

– August Prym: Verleihung im Jahr 1927, verstorben 1927

– Josefine Wirtz: Verleihung im Jahr 1948, verstorben 1957

– Adam Lambertz: Verleihung im Jahr 1955, verstorben 1973

– Hans Prym: Verleihung im Jahr 1955, verstorben 1965

Für Stadt und Politik ist diese Entscheidung nach dem Auslaufen des Nutzungsrechtes deshalb eine Selbstverständlichkeit.

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Auftakt-Veranstaltung der Web-App „Zukunft läuft“

Manderscheid – Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig an der Realschule plus Manderscheid. Berufsorientierung auch in Zeiten der Pandemie? Eine Weiterentwicklung des Berufsorientierungs-konzeptes trotz Lockdown und Wechselunterricht? Die Realschule plus Manderscheid und das Wilhelm-von-Humboldt-Gymnasium Ludwigshafen zeigen bei der Auftaktveranstaltung zur neugestalteten Berufsorientierungs-App „Zukunft läuft“, dass dies durchaus möglich ist.

Schulleiterin Christine Brenner durfte aus der Realschule plus Manderscheid Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig aus dem Ministerium digital begrüßen.

Weitere Gäste waren Schulrat Achim Buchholz und Landrat Gregor Eibes. Vom pädagogischen Landesinstitut schalteten sich die Leiterin der Beratergruppe für Berufs- und Studienorientierung Katja Groß-Minor und Beraterin Katja Kamenz zu.

Im Gastraum der Realschule plus Manderscheid wurden der Übergangscoach und der Berufsberater begrüßt. Die Hauptakteure, die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassenstufe, waren entweder Teilnehmende im Fernunterricht oder im Präsenzunterricht. Somit wurde der Wechselunterricht, der zurzeit stattfindet, auch in dieser Veranstaltung widergespiegelt.

Nach einem kleinen Film, in dem die Schülerinnen und Schüler ihre Schule selbst vorstellten, richtete Fr. Dr. Hubig das Wort an die Anwesenden. Sie war beeindruckt von den authentischen Äußerungen der Jugendlichen, die ihre „coole“ Schule ins rechte Licht rückten. Die Bildungsministerin berichtete von der Neuauflage der preisgekrönten App, die nun als Web-App die Schülerinnen und Schüler frühzeitig ermuntert, über ihre Interessen, Neigungen und Stärken nachzudenken und diese im Hinblick auf ihre Berufs- bzw. Studienwahl zu reflektieren.

Wie die App funktioniert und wie sie selbst in den Wahlpflichtfächern alle damit gearbeitet haben, erklärten Vanessa und Felix aus ihren Klassenräumen den anwesenden Gästen. Julian Wider und Karsten Hammer von MTO (Psychologische Forschung und Beratung), die die benutzerfreundliche App konzeptionell entwickelten, fügten dem professionellen Vortrag wenige Ergänzungen zu.

Die Schülerinnen Caroline und Lorena stellten von zu Hause aus dem Fernunterricht die Einbettung der APP in das durchdachte BO-Konzept der Realschule plus Manderscheid vor. Im Konzept wird genau festlegt, welcher Baustein in welchem Schuljahr mit welchem Kooperationspartner umgesetzt wird. Trotz Lockdown und Wechselunterricht wurden diese Bausteine so weit wie möglich digital angeboten. Die Arbeit mit der App konnte mit dem Interessencheck nahtlos und sinnvoll eingebaut werden. Die Ergebnisse zeigten den Jugendlichen auf, in welchem Beruf sie ihr anstehendes Schnupperpraktikum absolvieren könnten. Frau Dr. Hubig lobte anschließend die Selbstständigkeit und Souveränität die Schülerinnen und Schüler.

Auch im Berufsorientierungskonzept des Wilhelm-von-Humboldt-Gymnasiums wird die App integriert, was Katja Kamenz, Lehrerin der Schule und Beraterin für Berufs- und Studienorientierung ebenso anschaulich darstellte wie die Evaluationsergebnisse der App.

Einen Ausblick auf den Weg der App in die Schulen und in die Berufsorientierung gab Frau Katja Groß-Minor, Leiterin der Beratungsgruppe. Nach den Sommerferien sind Veranstaltungen geplant, in denen die App Lehrkräften der weiterführenden Schulen näher gebracht wird und somit in ganz Rheinland-Pfalz verstärkt zum Einsatz kommt.

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg mit dem Fazit aller: Eine App zum Weiterempfehlen – zukünftig mit „Zukunft läuft“!

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Berufliche Bildung in Nordrhein-Westfalen auf neuem digitalem Niveau

Region/Düsseldorf – Digitalisierung in der Beruflichen Bildung – Das Ministerium für Schule und Bildung teilt mit: Die Berufskollegs in Nordrhein-Westfalen haben auch unter den schwierigen Bedingungen der Pandemie die Digitalisierung des Unterrichts vorangetrieben. Die digitalen Innovationen in der beruflichen Bildung stehen im Zeichen des bislang größten Investitionspakets für die Digitalisierung an Schulen, das die Landesregierung vergangenen Sommer geschnürt hat. Das Paket der Landesregierung sieht insgesamt Investitionen in Höhe von rund 350 Millionen Euro in das Lehren und Lernen mit digitalen Medien vor, von denen auch die 400 Berufskollegs in Nordrhein-Westfalen profitieren.

Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „Unsere Investitionen in Digitalisierung kommen allen Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften zugute. An den einzelnen Schulformen zeigt sich ganz konkret, welch großen Schub zielgenaue digitale Innovationen entfalten können. In der beruflichen Bildung schreitet die Digitalisierung voran und wir haben in den vergangenen Monaten mehrere digitale Neuerungen in die Wege geleitet, die das Lehren und Lernen noch zeitgemäßer machen. Neben dem Einsatz von digitalen Medien im Unterricht und der Ausstattung liegt unser Augenmerk auch auf der Erleichterung der administrativen Arbeit.“

Mehrere digitale Neuerungen verbessern die Prozesse an den Berufskollegs:

Bei den dezentralen Abschlussprüfungen der Berufskollegs kommt ein neues, digitales Verfahren zur Erstellung und Genehmigung von Prüfungsaufgaben zum Einsatz: Die neue Software und Prüfungsplattform „DiVa-BK“ (Digitale Vorprüfung am Berufskolleg) optimiert das Prüfungsmanagement der nordrhein-westfälischen Berufskollegs. Die rund 8.000 unterschiedlichen Abschlussprüfungen, die jährlich von den Schulen entwickelt und von den Bezirksregierungen im Rahmen eines einheitlichen Qualitätsmanagements genehmigt werden, können in Zukunft deutlich flexibler und schneller. Dies entlastet Lehrkräfte von Verwaltungsaufgaben.

Die Entwicklung der Software wurde als Modellvorhaben des Schulministeriums durch das Landesprogramm „Digitale Verwaltung“ gefördert. Nach der nun erfolgreich abgeschlossenen Testphase soll DiVa-BK demnächst zum Standard für alle Berufskollegs werden.
Ministerin Gebauer: „Wir digitalisieren und vereinfachen die bisherigen analogen Verfahren für die Abschlussprüfungen an den Berufskollegs, womit sie erheblich effizienter werden. Damit entlasten wir unsere Lehrkräfte an den Berufskollegs von Verwaltungsaufwand und ermöglichen ihnen dadurch zusätzliche wertvolle Zeit für die pädagogische Arbeit mit ihren Schülerinnen und Schülern. Mit dem landeseinheitlichen Web-Tool leisten wir zudem einen Beitrag zur Qualitätssicherung der dezentralen Abschlussprüfungen an Berufskollegs. In der jetzigen Pandemiesituation bringt das Programm zusätzlich Erleichterung und die positiven Rückmeldungen belegen, dass es genau zum richtigen Zeitpunkt kam.“

Auch an der Weiterentwicklung der Prüfungsformate selbst wird intensiv gearbeitet. So befasst sich ein Vorhaben im Fach Betriebswirtschaftslehre der Beruflichen Gymnasien mit der Frage, wie im Unterricht erfolgreich vermittelte digitale Kompetenzen zukünftig noch besser in Klausuren und Prüfungen abgebildet werden können. An einigen Berufskollegs wird zum Ende des Schuljahres getestet, wie berufsbezogene Software noch besser in Prüfungen eingesetzt werden kann. Dazu sollen auch Impulse aus dem Hochschulbereich einfließen, um integrierte digitale Prüfungsumgebungen, wie sie im Hochschulbereich bereits Verwendung finden, zukünftig auch in den Berufskollegs nutzbar zu machen.

Zudem hat der an vielen Berufskollegs bereits eingeführte „Didaktische Wizard Online“ (DWO) eine umfassende Überarbeitung erfahren. Dieses Dokumentationstool berücksichtigt in seiner neuesten Version die Anforderungen aller Bildungsgänge und Bildungspläne. Die neue Version 3.0 ermöglicht den Schulen eine komfortable digitale Dokumentation ihrer Didaktischen Jahresplanung in allen Bildungsgängen und bewirkt somit auch eine Qualitätsverbesserung des Unterrichts in den Bildungsgängen selbst.

Für den mittlerweile professionalisierten Unterricht auf Distanz wurden flankierend spezielle Lehrerfortbildungen sowie eine Handreichung zur chancengerechten Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht als Unterstützung für die Unterrichtsgestaltung in den Berufskollegs auf den Weg gebracht.

Weitere Informationen finden Sie unter www.berufsbildung.nrw.de

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evm-Gruppe startet Rollout intelligenter Messsysteme

Region/Mayen-Koblenz – Digitale Zähler lösen bis 2030 die bisher üblichen analogen Zähler mit Rädchen und schwarzem Kasten in den Kellern der Region ab. Während die meisten Hausbesitzer zukünftig ihren Stromverbrauch mit digitalen Messeinrichtungen dokumentieren, wird bei einigen ein intelligentes Messsystem, auch Smart Meter genannt, verbaut. Jetzt ist der sogenannte Rollout dieser Geräte, also der Einbau in den Haushalten, auch bei der Unternehmensgruppe Energieversorgung (evm-Gruppe) gestartet. Das Besondere: Diese Zähler zählen nicht nur den Stromverbrauch des Haushalts, sondern senden ihre Daten auch an den Netzbetreiber. Das ist zum Beispiel bei hohen Verbräuchen oder auch bei Einspeisung, etwa durch eine Solaranlage, nötig. „Umso mehr Daten wir über Stromverbrauch und -einspeisung haben, desto sicherer können wir das Netz machen. So stellen wir uns schon heute für die Bedürfnisse von Morgen auf“, erklärt Benjamin Deppe, Leiter Messservice in der evm-Gruppe.

Gut aufgestellt für die Zukunft

Gemeint ist damit die Energiewende. Immer mehr Strom wird dezentral in das Stromnetz eingespeist, während der Verbrauch teilweise punktuell ansteigt. Damit auch in Zukunft jeder sein Elektroauto ohne Probleme laden kann, stellt sich die Energienetze Mittelrhein, die Netzgesellschaft in der evm-Gruppe, schon heute mit neuer Technik gut auf. Hilfe bekommt sie dabei von der Thüga Smart Service. Das gemeinsam weiterentwickelte integrierte System bildet verschiedene Prozesse ab und erleichtert damit auch die Arbeit für die Mitarbeiter. „Die Reise in die digitale Zukunft des Messwesens hat ein erstes Etappenziel erreicht, ist aber noch lange nicht zu Ende“, so Deppe weiter. Zukünftig sollen neben den Stromzählern auch weitere Anwendungsfälle über das Smart-Meter-Gateway abgebildet werden können. Dazu Benjamin Deppe: „Damit ist die evm-Gruppe, zusammen mit dem System für Smart-City-Anwendungen, das ebenfalls auf dem der Thüga SmartService aufbaut, bestens auf die Digitalisierung vorbereitet.“

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Tourismus

Herzlich willkommen in Jülich!

Jülich – Die Tourist-Information in Jülich nimmt am 28. Mai Betrieb wieder auf. Die Türen der Tourist-Information am Jülicher Schlossplatz sind ab dem 28. Mai geöffnet und Informationsmaterial zu Jülich und der Umgebung steht wieder zur Verfügung. Unter Einhaltung der Hygienerichtlinien können Jülicher und Auswärtige sich aktuelle Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen in der Region aushändigen lassen.

Allerdings wird das gewünschte Informationsmaterial nur auf Anfrage ausgegeben, um die Kontakt-Häufigkeit zu reduzieren. Aufgrund der geringen Raumfläche der Tourist-Information hat maximal eine Person Zutritt und beim Betreten ist eine medizinische Maske unumgänglich.  Wie im Einzelhandel gilt auch hier: möglich ist das nur für nachweislich getetete, vollständig geimpfte und genesene Personen. Alle anderen können natürlich auch vorab Souvenirs oder Informationsmaterial bestellen unter www.juelich.de/souvenirs oder stadtmarketing@juelich.de und auch ohne Test an der Tür abholen. Sollten die Inzidenzahlen weiter sinken, werden die Bedingungen stets denen des Einzelhandels angepasst. Die öffentlichen Toiletten hinter der Tourist-Information bleiben weiterhin geschlossen. Als Ersatz steht ein betreuter Toilettenwagen auf dem Schlossplatz bereit.

Sie kommen aus der ganzen Welt und haben jede Menge Fragen: die Touristen, die während der Hauptsaison die Jülicher Tourist-Information auf dem Schlossplatz besuchen. Und immer können die Mitarbeiterinnen des Amtes für Stadtmarketing und ihr ehrenamtliches Hilfsteam Auskunft geben.

 Wer als Tourist nach Jülich kommt, hat in der modernen Forschungsstadt und historischen Festungsstadt allerhand zu entdecken. Mancher lässt sich dabei einfach durch die Innenstadt treiben, andere suchen gezielt Sehenswürdigkeiten auf. Für beide Gruppen ist die Tourist-Info auf dem Schlossplatz eine unausweichliche Anlaufstelle – die ersten, weil es sie zufällig dort vorbeiführt, die zweiten, weil sie hier ausführliche Informationen über ihre anvisierten Ziele finden.

Die Bereitstellung von aktuellem Informationsmaterial zum Saisonstart und Beantwortung von Fragen oder Weitervermittlung von Anliegen sind allerdings nur ein Teil der Aufgaben in der Tourist-Info. Hier werden auch Beratungen zu Aktivitäten und Angeboten in Jülich geboten, touristisches Informationsmaterial über Jülich und die Region sowie Kartenmaterial zu Rad- und Wanderwegen bereitgehalten, Stadt- und Zitadellenführungen vermittelt, Informationen zu Unterkünften, Veranstaltungen, Gastronomie und Shopping gegeben.

„Jedes Jahr kommen zahlreiche Besucherinnen und Besucher nach Jülich.  Oft mit dem Fahrrad, aber auch mit dem Wohnmobil, als Tagesausflug oder längere Urlaubsreise machen viele Menschen hier Station und möchten sich in der Herzogstadt Sehenswürdigkeiten ansehen und über Zitadelle, Hexenturm und Brückenkopf informieren. Ihnen können wir hier das entsprechende Material an die Hand geben“, so Julia Hunke als Leiterin des Amtes für Stadtmarketing.

In der Tourist-Information werden auch die „Jülicher Masken“ ausgegeben, die als Alltagsmaske in mehreren Varianten erhältlich und überall dort einsetzbar sind, wo keine medizinische Maske vorgeschrieben ist. „Wir freuen uns zwar über den großen Zuspruch, hoffen aber vor allem, dass die Masken irgendwann nicht mehr notwendig sind “, so Gisa Stein vom Amt für Stadtmarketing. Wer möchte, kann in der Tourist Information auch eines der neuen Souvenirs der „Skyline-Serie“ erwerben: Tasse, USB-Card und Powerbank sind nützlich und als Mitbringsel von und für Jülicher bestens geeignet.

Geöffnet ist in den NRW-Ferien von Montag bis Freitag jeweils von 10 – 12 und 13 – 16 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 11 – 15 Uhr, außerhalb der Ferien bis Ende Oktober Montag und Dienstag geschlossen.

Weitere Informationen beim Amt für Stadtmarketing unter 02461-63419 oder E-Mail: stadtmarketing@juelich.de.

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Verbandsgemeinde Mendig verabschiedet Büroleiter Peter Moskopp

Mendig – Am Abend der letzten Landtagswahl kam die Gewissheit. Nach nunmehr zehnjähriger Tätigkeit als Büroleiter hat Peter Moskopp die Verbandsgemeindeverwaltung Mendig verlassen, um seine neuen Aufgaben für den Wahlkreis 10 als Abgeordneter des rheinland-pfälzischen Landtags wahrzunehmen.

Der berufliche Werdegang des Diplom-Verwaltungsfachwirts (FH) führte ihn über die Stadtverwaltung Andernach sowie das Daten- und Informationszentrum Bad Ems und dem Pädagogischen Landesinstitut Koblenz zu der Verbandsgemeindeverwaltung Mendig.

„Peter Moskopp war in den letzten 10 Jahren nicht nur ein engagierter und loyaler Kollege. Er überzeugte ebenfalls mit einem hohen Maß an Kompetenz, Einsatzwille, Innovationskraft und Erfahrung – auch innerhalb der Gremien wurde seine Sach- und Fachkompetenz sehr geschätzt.  Peter Moskopp gilt unser aller Dank für sein Einsatz zugunsten unserer Einwohner, Mitarbeiter und der Fortentwicklung unserer Heimat“, so der Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Jörg Lempertz, bei der Verabschiedung von Büroleiter Peter Moskopp.

Wir wünschen Peter Moskopp alles Gute für seine neuen Aufgaben im rheinland-pfälzischen Landtag.

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Koronare Herzkrankheit – Wie lässt sich vorbeugen?

Mayen/Koblenz – Chefarzt des St. Elisabeth Krankenhaus Mayen informiert am Donnerstag, 27. Mai im Rahmen einer Telefonsprechstunde. Bei der koronaren Herzkrankheit (KHK) sind die Herzkranzgefäße durch Arteriosklerose verkalkt und verengt. Betroffene leiden oftmals unter Schmerzen in der Brust, die besonders bei Belastung auftreten. Die Behandlungsmöglichkeiten sind vielfältig. Auch mit präventiven Maßnahmen ist einiges zu erreichen. Über Prävention und konkrete Therapien informiert Dr. Alae Bourakkadi, Chefarzt der Inneren Medizin – Kardiologie im St. Elisabeth Mayen. Dazu steht er am Donnerstag, 27. Mai, im Rahmen einer Telefonsprechstunde zwischen 17 und 18 Uhr persönlich unter 02651 83-3601 zur Verfügung.

Die Telefonberatung ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Einfach im genannten Zeitraum die angegebene Telefonnummer wählen, mit etwas Glück durchkommen und die gewünschte Frage zum Thema stellen.