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Ministerium für Kultur und Wissenschaft schreibt zweiten Landeslehrpreis Nordrhein-Westfalen aus

Region/Düsseldorf – Ministerin Pfeiffer-Poensgen: Gerade in der Pandemie haben viele Lehrende Herausragendes geleistet – Preise mit insgesamt 250.000 Euro dotiert. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW teilt mit: Die besonderen Herausforderungen der Corona-Pandemie haben erneut gezeigt, dass an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen in vielen Bereichen eine herausragende und innovative Lehre geleistet wird. Um besonders engagierte Hochschullehrende zu würdigen und ihre Arbeit öffentlich sichtbar zu machen, schreibt das Land Nordrhein-Westfalen 2021 zum zweiten Mal den Landeslehrpreis aus. Der Landeslehrpreis ist mit insgesamt 250.000 Euro dotiert und wird in fünf Kategorien verliehen. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 2. Juli 2021.

„Gute Lehre an unseren Hochschulen ist wichtig für den Erfolg der Studierenden. Zu diesem Erfolg tragen die Lehrenden an den nordrhein-westfälischen Hochschulen entscheidend bei, indem sie mit attraktiver und motivierender Lehre für gut ausgebildete Fachkräfte und für exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs sorgen. Insbesondere unter den schwierigen Bedingungen der Corona-Pandemie haben viele Lehrende Herausragendes geleistet. Mit dem Landeslehrpreis möchten wir dieses Engagement hervorheben und würdigen“, sagt Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

Mit dem Landeslehrpreis unterstützt die Landesregierung beispielsweise die Entwicklung und Umsetzung neuartiger Lehrkonzepte und besonderer Prüfungsmethoden oder neuer Ansätze in der Beratung und Betreuung von Studierenden. Der Preis ist 2019 ins Leben gerufen worden und wird alle zwei Jahre verliehen.

Der Preis wird in fünf Kategorien vergeben:

  1. Lehre an Universitäten
  2. Lehre an Hochschulen für angewandte Wissenschaften
  3. Lehre an Kunst- und Musikhochschulen
  4. Sonderpreis „Lehre digital“
  5. Sonderpreis „Förderung zivilgesellschaftlichen Engagements von Studierenden in der Lehre“

Jeder Preis ist mit 50.000 Euro dotiert. Das Preisgeld soll für die Weiterentwicklung der Lehre der Preisträgerin bzw. des Preisträgers eingesetzt werden.

Lehrende aller Statusgruppen können von Dekanaten oder Fachschaften für den Landeslehrpreis vorgeschlagen werden, auch Eigenbewerbungen sind zulässig.

Über die Vergabe der Preise entscheidet eine gemeinsame Jury aus Lehrenden, Studierenden und Hochschuldidaktikerinnen und -didaktikern von Universitäten, Fachhochschulen und Kunst- und Musikhochschulen. Die feierliche Preisverleihung findet am 1. Dezember 2021 statt.

Mit der Organisation und Durchführung des Landeslehrpreises hat das Ministerium für Kultur und Wissenschaft den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V. beauftragt.

Mehr Informationen unter: www.mkw.nrw/landeslehrpreis-2021

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luca-App für den Eifelkreis Bitburg-Prüm freigeschaltet

Bitburg – Die luca-App steht ab sofort auch im Eifelkreis Bitburg-Prüm zur Verfügung. Nachdem der rheinland-pfälzische Ministerrat im März 2021 die Beschaffung der „luca“-App durch das Land Rheinland-Pfalz beschlossen hatte, erfolgte nun die Freigabe durch den rheinland-pfälzischen Landesdatenschutzbeauftragten. Damit kann die App ab sofort vom Gesundheitsamt zur Kontaktnachverfolgung genutzt werden.

Im Vorfeld konnten alle erforderlichen System-Voraussetzungen im Gesundheitsamt geschaffen werden, sodass die Freischaltung im Eifelkreis Bitburg-Prüm nun zeitnah umgesetzt werden konnte. Die „luca-App“ steht damit den Betrieben und Einrichtungen im Eifelkreis als Möglichkeit zur digitalen Kontakterfassung zur Verfügung.

Alle wichtigen Informationen zur Nutzung und Anbindung der luca-App sind unter www.luca-app.de veröffentlicht. Es wird darum gebeten, von Nachfragen bezüglich der Anbindung bzw. Nutzung der luca-App bei der Kreisverwaltung abzusehen.

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Orts-Durchfahrt Lorbach ab heute gesperrt

Mechernich–Lorbach – Die Ortsdurchfahrt von Lorbach wird ab heute Pfingstdienstag (25. Mai) für rund drei Wochen komplett gesperrt. „Weil dort Hausanschlüsse fürs Trinkwasser erneuert werden müssen“, teilt Jürgen Winand vom Straßenverkehrswesen der Stadt Mechernich mit.

Eine Umleitung über Bergheim, Eiserfey, Vollem und Kallmuth wird ausgeschildert. Anliegern wird die Zufahrt ermöglicht. Schulbusse halten an den gewohnten Haltestellen.

„Mit der jetzigen Maßnahme werden parallel auch schon Vorarbeiten für die geplante Sanierung der Ortsdurchfahrt erledigt, die durch den Kreis Euskirchen in den Sommerferien erfolgt“, so Winand weiter. Dann werden zusätzliche Hausanschlüsse gelegt, Bürgersteige in dem Teilstück angelegt, wo bisher keine waren, und auch eine neue Asphaltdecke aufgetragen. Die Bergheimer Straße bleibt dann mindestens für die Dauer der Sommerferien gesperrt.

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Lebens-Beratungsstelle Ahrweiler legt Jahresbericht 2020 vor

Bad Neuenahr-Ahrweiler – 858 Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben im vergangenen Jahr Hilfe bei der Lebensberatungsstelle des Bistums Trier in Ahrweiler gesucht oder nahmen an offenen Sprechstunden, Elternabenden und Weiterbildungen teil. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten Jahresbericht 2020 hervor.

Die Gründe für die Kontaktaufnahme mit der Lebensberatung waren vielfältig: Bei Kindern und Jugendlichen waren es laut Jahresstatistik Trennung und Umgangs- oder Sorgerechtsstreitigkeiten der Eltern, Erschöpfung sowie Ängste der jungen Hilfesuchenden sowie die psychische Erkrankung eines Elternteils. 31,4  Prozent dieser Kinder und Jugendlichen leben nicht mehr in ihren Ursprungsfamilien.

Bei den Erwachsenen waren es vor allem Probleme, die sich durch Trennung und Scheidung ergaben. Viele Klienten litten an depressiven Verstimmungen oder waren durch kritische Lebensereignisse belastet. Zugenommen habe die Zahl der Eltern, die vom Gericht zu einer sogenannten „angeordneten Beratung“ geschickt wurden sowie die Zahl von Jugendlichen, die aufgrund einer richterlichen Anordnung Beratungstermine wahrnehmen mussten.

Herausforderungen und Chancen in der Corona-Pandemie

Im Bereich der Lebensberatung wurde schnell und adäquat reagiert durch Einrichtung von Heimarbeitsplätzen. Rund 13 Prozent aller Beratungen wurden im Vorjahr telefonisch oder per Video geführt. Zu keinem Zeitpunkt musste die Beratung aufgrund der Pandemie-Situation eingestellt werden.

Schwierig war die Situation im familiären Bereich von Ratsuchenden, da die eingespielten Alltagsrhythmen abhanden kamen. Alleinlebende litten unter der geforderten sozialen Distanz, Vorerkrankte und Ältere belastete die unsichtbare Bedrohung durch das Virus wie auch die Isolation. Finanzielle Sorgen oder Angst um den Arbeitsplatz verschlechterten die Lage für alle Beteiligten. Gleichzeitig gaben Ratsuchende an, vor allem im ersten Lockdown eine wohltuende Entschleunigung erfahren zu haben. Pendler ersparten sich lange Arbeitswege, Mütter erfuhren eine neue partnerschaftliche Unterstützung im Haushalt und der Kindererziehung.

Regelmäßige Angebote

Das Team um Leiter Christof Ewertz bietet regelmäßige Sprechstunden für Schülerinnen und Schüler und Eltern in Ahrweiler an der Philipp-von-Boeselager-Realschule, am Peter-Joerres-Gymnasium und – nach Bedarf – an der Ahrtalschule Realschule plus in Altenahr an. Zum weiteren Angebot gehören Verhaltensbeobachtungen auffälliger Kinder in Kitas sowie ein Selbstbehauptungs- und Selbstsicherheits-Training für 12- bis 15-Jährige.

Finanziert wurden die Kosten im vergangenen Jahr zu 46,1 Prozent durch den Träger, das Bistum Trier; zu 34,4 Prozent durch kommunale Mittel und zu 19,5 Prozent durch das Land Rheinland-Pfalz. Für die Ratsuchenden ist die Beratung kostenlos.

Die Lebensberatung hat ihren Sitz in der Altenbaustraße 2 in Bad Neuenahr-Ahrweiler und ist erreichbar unter Tel.: 02641-3222 oder per E-Mail an sekretariat.lb.ahrweiler(at)bistum-trier.de

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Musik und Probenbetrieb mit vorsichtigen Öffnungsschritten wieder möglich machen

Region/Mainz – Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat sich mit Vertreterinnen und Vertretern der Musikverbände über die Öffnungsperspektiven für das Musik- und Chorland Rheinland-Pfalz ausgetauscht. „Die Corona-Schutzmaßnahmen haben leider auch das gemeinsame Singen und Musizieren in den vergangenen Monaten erheblich erschwert. Aufgrund des positiven Trends mit sinkenden Infektionszahlen und steigenden Impfungen können wir in Rheinland-Pfalz vorsichtige Öffnungsschritte wagen, mit der zweiten Stufe des Perspektivplans ab dem 21. Mai auch für den musikalischen Probenbetrieb“, sagte die Ministerpräsidentin bei dem digitalen Austausch.

Mit der 21. Corona-Bekämpfungsverordnung sind bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 Außenproben mit fünf Personen aus fünf verschiedenen Haushalten und einer anleitenden Person möglich, bei Kindern unter 14 Jahren in einer Gruppe von bis zu 20 Personen. Darüber hinaus kündigte die Ministerpräsidentin ein eigenes Modellprojekt für Laienmusik und Chorgesang mit wissenschaftlicher Begleitung an, das Erkenntnisse für weitere fundierte Entscheidungen geben werde. Sie dankte den Verbänden für ihr sehr verantwortungsbewusstes Verhalten in der Pandemie. „Ich weiß, dass es nicht immer einfach war, bei Ihren Mitgliedern für Verständnis zu werben. Ich bin Ihnen dankbar, dass Sie das weiterhin tun und beispielsweise einen Aufruf zum verantwortungsvollen Endspurt veröffentlicht haben“, sagte die Ministerpräsidentin. Sie freue sich über die vielen kreativen neuen Wege mit Online-Formaten, die dafür gesorgt hätten, dass der Kontakt und die gemeinsame Musik nicht vollständig zum Erliegen kommen mussten. „Aber natürlich sind Online-Formate nur eine Behelfslösung und können auf Dauer das Zusammenkommen zum gemeinsamen Musizieren nicht ersetzen. Ich bin froh über unseren Austausch und nehme viele Anregungen für die Weiterentwicklung des Perspektivplanes und die nächsten Öffnungsschritte mit“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Hierzu Peter Stieber, Präsident des Landesmusikrats Rheinland-Pfalz: „Der Austausch mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer war für die Musikszene des Landes ein wichtiges Signal der Wertschätzung. Er war aber auch eine Gelegenheit, um die durch Corona verschärften großen Sorgen und Nöte der mehr als 500.000 musizierenden Menschen in unserem Bundesland der Ministerpräsidentin darzulegen und um gemeinsam Schritte zur Öffnung des Musiklebens zu entwickeln. Wir hoffen, dass dieser Dialog ein Auftakt für weitere Gespräche zur Entwicklung der Musik in Zeiten der Pandemie aber auch darüber hinaus sein wird. Es freut mich, dass Frau Dreyer Rheinland-Pfalz als ein Musikland bezeichnete und ich hoffe, dass die Bedeutung der Musik für das Land auch Niederschlag in künftigen politischen Entscheidungen findet.“

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Neuer Standort für Feuerwache?

Mechernich-Kommern – Macht es Sinn, die Feuerwache Kommerns zu verlegen? Welche Grundstücke kommen überhaupt in Frage? Wie sieht es mit der Erreichbarkeit an möglichen neuen Standort im Einsatzfall aus? Kann vielleicht auch ein ausgeklügeltes Raumkonzept die Gegebenheiten am bisherigen Gebäude verbessern? Auf all diese Fragen soll ein Gutachter Antworten liefern. Dafür sprach sich der Haupt- und Finanzausschuss am Dienstagabend in der Bürgerhalle Kommern einstimmig aus.

Die Feuerwehr in Kommern gehört zu den größten Löschgruppen im Stadtgebiet. Ihr jetziger Sitz, das Gebäude „In der Eule“, stammt ursprünglich aus den 1960ern und diente zuvor als Bauhof für die damalige Gemeinde Kommern. Es ist damit nicht nur eines der ältesten Feuerwehrhäuser im Stadtgebiet, sondern auch deutlich in die Jahre gekommen und entspricht mittlerweile nicht mehr den aktuellen Unfallverhütungsvorschriften sowie baulichen und technischen Anforderungen.

Die Mängelliste im aktuellen Brandschutzbedarfsplan wies Defizite bei der Abgasabsauganlage, den Alarmwegen und der Stellplatzsituation aus. Auch das Hochwasser 2016 hat Schäden im Sanitärbereich und im Schulungsraum nach sich gezogen.

Mit dem Beschluss des Gremiums wird konkret die Firma „Forplan“ beauftragt, ein aussagekräftiges Gutachten zu erstellen. Die Forschungs- und Planungsgesellschaft für Rettungswesen, Brand- und Katastrophenschutz hat auch den aktuell gültigen Brandschutzbedarfsplan 2020 erarbeitet.

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Wirtschaft

Nordrhein-Westfalen unterstützt grüne Gründungen bei Business-Planung und Finanzierung

Region/Düsseldorf – Umweltministerin Heinen-Esser: „Investitionen in grüne Gründungen sind Investitionen in eine nachhaltige, umweltgerechte und klimafreundliche Zukunft.“ Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit: Gründerinnen und Gründer mit Geschäftsideen im Bereich der „Green Economy“ sollten sich den 1. Juni 2021 vormerken: Denn Anfang Juni startet ein neuer Businessplan-Wettbewerb, bei dem Startups fünf Monate auf ihrem Weg zu einem fundierten Geschäftsplan begleitet werden. Bis zum 1. Juni können sich Gründerinnen und Gründer zudem für eine Live-Präsentation beim Green Venture Forum 2021 bewerben, das Startups mit Investorinnen und Investoren zusammenbringt. Beide Angebote richten sich an Gründer mit innovativen Ideen in den Bereichen Klima, Umwelt, Energieeffizienz und Ressourcenschonung (KUER). Veranstalter ist das Netzwerk „KUER.NRW | Grüne Gründungen Nordrhein-Westfalen“, das im Auftrag des Umweltministeriums Nordrhein-Westfalen Gründerinnen und Gründer im Bereich der „Green Economy“ unterstützt.

„Die Umweltwirtschaft ist zentrale Schlüsselbranche und Innovationstreiber bei wichtigen Zukunfts- und Nachhaltigkeitsfragen. Investitionen in grüne Gründungen sind Investitionen in eine nachhaltige, umweltgerechte und klimafreundliche Zukunft. Unser Ziel ist es, Gründerinnen und Gründer mit kreativen und innovativen Ideen im Bereich der Green Economy von der ersten Idee bis zur Marktreife zu unterstützen“, so Ursula Heinen-Esser, Umweltministerin des Landes Nordrhein-Westfalen.

Das Netzwerk „KUER.NRW | Grüne Gründungen Nordrhein-Westfalen“ wurde hierzu nun vom Umweltministerium für weitere drei Jahre mit der Förderung, Beratung und Begleitung von grünen Gründungen beauftragt. Die Angebote reichen von der ersten Geschäftsidee über die Businessplanerstellung und Unternehmensgründung bis zur Markteinführung. Neben dem Verein pro Ruhrgebiet unterstützt nun auch das Business Angels Netzwerk Deutschland die Initiative.

Businessplan-Wettbewerb & Green Venture Forum 2021

Ab dem 1. Juni 2021 können sich Gründungsinteressierte für die Teilnahme am diesjährigen Businessplan-Wettbewerb von KUER.NRW bewerben. Die Teams erhalten Coachingangebote und Unterstützung bei der Businessplan-Erarbeitung durch qualifizierte Mentorinnen und Mentoren. Auf die Gewinner warten Preisgelder in Höhe von insgesamt 15.000 Euro sowie Videoproduktionen zur professionellen Unternehmensdarstellung. Der Wettbewerb richtet sich an Gründerinnen und Gründer, die mit innovativen Produkten oder Dienstleistungen zu mehr Umwelt- und Klimaschutz beitragen möchten. Die Gründung muss in Nordrhein-Westfalen liegen und kann bis zu zwei Jahre zurückliegen.

Nach der Premiere in 2020 bringt das Green Venture Forum am 24. Juni 2021 erneut innovative Startups aus Nordrhein-Westfalen mit Business Angels und Frühphasenfinanzierern mit grünem Investmentfokus in Düsseldorf zusammen. Ausrichter sind KUER.NRW und das Kompetenznetzwerk Umweltwirtschaft Nordrhein-Westfalen. Die Gründerinnen und Gründer haben hier die Möglichkeit, ihre Geschäftsidee vorzustellen, sich den Fragen der Jury zu stellen und Investoren für die Frühphasenfinanzierung zu finden. Zudem winkt ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. Wie schwierig die Kapitalakquise im Bereich der Frühphasenfinanzierung für grüne Gründungen ist, belegt der „Green Startup Monitor 2021“: Fast jedes zweite Unternehmen benennt die Kapitalbeschaffung als zentrale Herausforderung – damit ist der Wert im Vergleich zum Vorjahr von 46 auf 49 Prozent weiter gestiegen.

Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen zum Businessplan-Wettbewerb und zum Green Venture Forum sind unter www.kuer.nrw  zu finden.

Weitere Informationen zu KUER.NRW

Das Angebot von KUER.NRW gliedert sich in vier Module.

KUER.NRW Scouting spürt Gründungsinteressierte auf, animiert sie zu einem ersten Scribble ihrer Geschäftsidee und gibt qualifizierte Rückmeldung. KUER.NRW Businessplan Wettbewerb unterstützt bei der Erstellung eines aussagekräftigen Businessplans, der auch vor Investoren Bestand hat. KUER.NRW Success bietet nachhaltige Unterstützung im Prozess der Unternehmensgründung, in der Nachgründungsphase und bei der Kapitalsuche. KUER.NRW Best Practice verhilft jungen Unternehmen der Umweltwirtschaft am Standort NRW zu mehr öffentlicher Wahrnehmung.

Weitere Informationen: www.kuer.nrw

Weitere Angebote zur Unterstützung der „Green Economy“

Anfang Mai 2021 hat das Umweltministerium den neuen Förderwettbewerb „InnovationUmweltwirtschaft.NRW“ mit einem geplanten Fördervolumen von bis zu 23 Millionen Euro aus Mitteln der Europäischen Union (REACT-Programm zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie) ausgeschrieben. Einreichungen sind bis zum 13. Juni 2021 möglich.

Weitere Informationen zu dieser Ausschreibung und zu weiteren Unterstützungsangeboten unter: www.umweltwirtschaft.nrw.de

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Internationaler Tag der Familie 2021- „Familien lassen Mayen erblühen“

Mayen – Anlässlich des diesjährigen „Internationalen Tag der Familie“ wurden in der vergangenen Woche bei einer gemeinsamen Familienaktion des Stadtjugendamtes Mayen und der Kath. Familienbildungsstätte Mayen e.V. zahlreiche kleine Gläser-Sets mit einer Wildblumensamenmischung zum Herstellen von Blumensamenkugeln verteilt.

Bei strahlenden Sonnenschein nutzten viele Familien und Bürger*innen in Mayen die Möglichkeit, ein Glas-Set persönlich bei dem Stand der Veranstalter auf dem Marktplatz abzuholen. „Natürlich freuen wir uns über die Nachfrage der Familien und sind nun gespannt, ob an der ein oder anderen Ecke in Mayen bald wilde Blumen zu wachsen beginnen!“ so die Veranstalterinnen. Gerne gönnen die fleißigen Gärtner*innen auch ein Bild der gewachsenen Blumen an die Netzwerkkoordinatorin schicken. Kontakt: nadine.wiesinger@mayen.de

Die Aktion ist gefördert durch das Ministerium für Familien, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz.

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Wirtschaft

Gemeinsame Geldautomaten der VR-Bank Nordeifel und Kreissparkasse Euskirchen

Marmagen/Dahlem  – Die VR-Bank Nordeifel und die Kreissparkasse Euskirchen vereinbaren Synergieeffekte im Interesse der Eifelbevölkerung. Die Kreissparkasse Euskirchen (KSK) und VR-Bank Nordeifel betrieben bislang eigene Geldautomaten in Marmagen, Schmidtheim, Dahlem und Nettersheim. Im Interesse der Menschen in der Eifel haben sich beide regionale Kreditinstitute darauf verständigt, künftig in diesen Orten Geldautomaten gemeinsam für beide Kundenstämme anzubieten.

Die Vorstandsvorsitzenden von VR-Bank und KSK, Mark Heiter und Udo Becker, erklärten, man betrachte in diesem Zusammenhang den Wettbewerbsgedanken im Interesse der Kunden als nachrangig: „Es geht uns um die Menschen!“

In Marmagen und Schmidtheim stehe ab dem 1. Juni für Kunden der VR-Bank Nordeifel der Geldautomat der KSK an der Kölner Straße 33 bzw. Hauptstraße 54 zur Verfügung. Kunden der KSK wiederum könnten ihr Bargeld an den VR-Bank-Automaten in Dahlem, Bahnstraße 6, und Nettersheim, Bahnhofstraße 8, abholen.

Die Versorgungssicherheit für die Kunden beider Häuser werde gewährleistet, wie die Vorstände der KSK Euskirchen und VR-Bank Nordeifel vereinbarten. Becker und Heiter: „Selbstverständlich ist die Nutzung der genannten Geldautomaten für Kunden beider Banken kostenfrei.“

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Schreiner aus Bitburg erfolgreich bei der Deutschen Meisterschaft

Bitburg/Bad Wildungen – Marius Windhausen war 2020 Landessieger im Tischler- und Schreinerhandwerk und hatte sich damit zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft qualifiziert. Mitte Mai trat er nun in der Holzfachschule in Bad-Wildungen (Hessen) gegen 14 weitere Teilnehmer aus ganz Deutschland an und belegte dort einen erfolgreichen sechsten Platz mit über 80 Punkten. „Das Feld lag dicht beieinander, desto mehr ist auch der sechste Platz für mich ein toller Erfolg“, so der 20-Jährige, der erst im Sommer letzten Jahres seine Gesellenprüfung bei der Schreiner-Innung Westeifel abgelegt hat.

Auf dem Foto Marius Windhagen bei der Arbeit. Alle Teilnehmer hatten die Aufgabe in 19 Stunden, verteilt auf zwei Tage, ein Beistellschränkchen mit Klappe und Schubkasten zu fertigen. Foto: TSD/art-pix.com

Seine Ausbilder Achim Tossing und Sebastian Peters von Bulbaum in Bitburg freuen sich ebenso über die starke Leistung: „Wir sind echt stolz auf Marius und sehr froh, dass er weiter bei uns im Team als Geselle ist.“ Und mit einem Augenzwinkern ergänzen die beiden: „Es macht uns als Ausbildungsbetrieb natürlich auch selbst stolz.“

Die Aufgabe

In 19 Stunden verteilt auf zwei Tage war ein Beistellschränkchen mit Klappe und Schubkasten zu fertigen. Die Herausforderung lag dabei vor allem in der Anzahl der Arbeitsschritte. Denn insgesamt zwölf handwerkliche Verbindungen mussten klassisch von Hand hergestellt werden – Schwalbenschwanzverbindungen am Schubkasten sowie Schlitz- und Zapfenverbindungen für das Gestell. Außerdem sollte der Schubkastenboden mit einer Kreuzfuge furniert werden, das heißt, die Fügelinie des Furniers läuft jeweils diagonal über die Trägerplatte. Da waren neben guter Planung insbesondere genaues Arbeiten gefragt.

Zugeständnisse an die Corona-Pandemie

Möglich war das Nachholevent auch deshalb geworden, weil man am Ausrichtungsort der Holzfachschule Bad Wildungen optimale Bedingungen geschaffen hatte, wie zum Beispiel tägliche Tests und eine ideale Rundumbetreuung. Zwar musste die Öffentlichkeit vor Ort außen vor bleiben. Doch auf diese Weise konnte der Wettkampf auch in Coronazeiten völlig reibungslos und ohne weitere Zwischenfälle stattfinden. Beeindruckt zeigte sich davon auch der Präsident vom Bundesinnungsverband Tischler Schreiner Deutschland Thomas Radermacher: „Ich bin sehr stolz darauf, wie wir als Innungsorganisation in der Coronakrise zusammenstehen und die Herausforderungen meistern. Das Nachholevent der ursprünglich wegen Corona ausgefallenen Meisterschaften hier in Bad Wildungen auf die Beine zu stellen, zeigt, dass vieles möglich ist in einer starken
Gemeinschaft. Da kann man sich nur herzlich bei allen Beteiligten für ihren großen persönlichen Einsatz bedanken.“

Der Wettbewerb digital

Tischler Schreiner Deutschland berichtete an den Wettbewerbstagen live vor Ort. Zu sehen in verschiedenen Videos auf:  

www.tischler-schreiner.de/plw-2020-live
www.facebook.com/tischlerschreinerdeutschland
www.instagram.com/tischler_schreiner_blog
www.youtube.com/user/TischlerSchreinerD

Hintergrund

Die Deutschen Meisterschaften im Tischler- und Schreinerhandwerk zeichnen jährlich die hohen praktischen Fähigkeiten der besten jungen Gesell*innen eines Jahrgangs aus. In Bad Wildungen wurde an zwei Tagen ein Beistellschränkchen mit 12 klassischen handwerklichen Verbindungen und einer Furnierarbeit hergestellt. Bewertet wurden die Arbeiten anschließend durch eine Fachkommission nach Kriterien wie Maß- und Schnittgenauigkeit, dem Passen der Verbindungen sowie dem Verhalten der Teilnehmer untereinander. Qualifizieren konnte man sich über den Gewinn verschiedener Vorentscheide auf Innungs-, Kammer- und Landesebene. Außerdem wurden in diesem Jahr erstmalig auch die besten Zweitplatzierten aus den Landesentscheiden zugelassen.