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Großspende für die Tafeln im Kreis Euskirchen

Region/Euskirchen – Tafeln in Bad Münstereifel, Euskirchen, Weilerswist, Zülpich, Mechernich und Kall erhalten je einen Scheck über 1.180 Euro – Die Tafeln helfen nicht nur dabei, Lebensmittel vor der Verschwendung zu retten, sondern sie bieten auch eine wichtige soziale Unterstützung für Menschen, die in Armut leben oder sich in schwierigen Lebenssituationen befinden: Alleine sechs Tafeln versorgen hunderte Menschen im Kreis Euskirchen.

Sie alle durften sich jetzt über eine Großspende von insgesamt über 7.000 Euro freuen, die sie aus den Händen von Landrat Markus Ramers erhielten.

Das Geld stammt aus den Erlösen des traditionellen Prinzenempfangs im Kreishaus Euskirchen, wo dieses Jahr 35 Karnevalsgesellschaften ihre Tollitäten präsentiert hatten. „Das ist der höchste Erlös seit vielen Jahren“, freute sich Landrat Ramers, bevor er den Tafeln in Bad Münstereifel, Euskirchen, Weilerswist, Zülpich, Mechernich und Kall je einen Scheck über 1.180 Euro überreichte. „Es ist wichtig, dass die ehrenamtliche Arbeit der Tafeln unterstützt wird. Sie leisten einen großen Beitrag für bedürftige Menschen in unserer Gesellschaft.“
Die Vertreter der einzelnen Tafeln nutzten den Termin, um einen kurzen Einblick in die aktuelle Situation zu geben. Auch wenn sich die Lage je nach Tafel im Detail unterscheidet, so arbeiten sie doch alle am Limit. Aufgrund des Krieges in der Ukraine werden noch einmal viele zusätzliche Menschen versorgt, was sowohl personell wie auch materiell an Grenzen stößt. Viele Tafeln haben sogar schweren Herzens einen Aufnahmestopp verhängen müssen.

Über die unerwartete Spende haben sie sich unisono sehr gefreut. Landrat Markus Ramers dankte ihnen für ihr Engagement. „Sie stellen sich Woche für Woche in den Dienst der bedürftigen Menschen und stehen dabei vor großen Herausforderungen. Dabei leisten die Tafel viel mehr als nur eine Lebensmittelausgabe – sie sind Anlaufstelle und Treffpunkt für viele Menschen. Und sie schenken den Bedürftigen auch immer wieder ein offenes Ohr.“

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Top-Events Tourismus

Die Nürburgring-Highlights im April

Nürburg – Rennsport-Action, Hindernis-Challenges, Zweirad-Rendezvous: Der April ist am Nürburgring vollgepackt mit unterschiedlichsten Veranstaltungen. So dürfen sich Zuschauer auf nicht weniger als vier Rennen auf der legendären Nordschleife freuen. Zu „Anlassen“ werden Ende des Monats tausende Motorradfahrer zur traditionellen Zweirad-Saisoneröffnung erwartet. Der Nürburgring Drift Cup startet ebenfalls in seine Saison. Und auch ohne Motorenleistung geht es sportlich zu am Ring: Neben dem „Hotfoot Run“, einem spektakulären Hindernislauf, kommen Sportler aus ganz Deutschland zu den Deutschen Judo Einzelmeisterschaften in der ring°arena zusammen.

Die Veranstaltungen im Überblick:

Nürburgring Langstrecken Serie (6. & 7. April)
ADAC 24h Nürburgring Qualifiers (13. & 14. April)

Vier Rennen, zwei Wochenenden, eine legendäre Rennstrecke: Das ADAC 24h Nürburgring Qualifiers (13. & 14. April) und der Double-Header der Nürburgring Langstrecken-Serie (6. & 7. April) sorgen diesen Monat für packenden Rennsport in der Grünen Hölle. Die Basics: Etwa 100 Fahrzeuge treten zu vierstündigen Rennen an. Pfeilschnelle GT-Autos großer Hersteller teilen sich die Strecke mit seriennahen Tourenwagen passionierter Petrolheads. Ihre Arena: Die längste permanente Rennstrecke der Welt. Mehr als 20 Kilometer lang, schlängelt sie sich durch die Eifelwälder. Und das Beste: Zuschauer kommen ganz nah ran. In die Boxengasse und die Startaufstellung vor dem Rennen – Nirgendwo lassen sich besser Erinnerungsfotos schießen. Ein Höhepunkt ist der Samstagslauf der 24h Qualifiers. Dieses Rennen geht bis weit in den Abend hinein. Vorfreude auf das populäre 24h-Rennen Anfang Juni ist da garantiert. Übrigens: Für beide Events sind auch VIP-Tickets im Verkauf – mit Lounge-Zugang, Leckereien, fachkundigen Guides und weiteren exklusiven Programmpunkten.

Motorrad-Saisoneröffnung „Anlassen“ (28. April)
Der Nürburgring in Biker-Hand: Am Sonntag, 28. April, findet das traditionelle „Anlassen“ statt. Drei Programmpunkte dürfen auch 2024 bei der Motorrad-Saisoneröffnung am Nürburgring nicht fehlen: Zum einen die traditionelle Segnung der Zweiradfahrer und ihrer Maschinen – verbunden mit der Bitte um stets gute Fahrt. Zum anderen der gemeinsame Korso auf der Nürburgring Nordschleife: Tausende Biker drehen dabei eine gemütliche Runde auf den schönsten 20,832 Kilometern der Welt – jedes Jahr ein außerordentliches Erlebnis für die Gemeinschaft der Motorradfahrer. Und auch das bunte Treiben im Fahrerlager der Grand-Prix-Strecke darf nicht zu kurz kommen: Mehr als 20 Aussteller haben sich angekündigt. Zweirad-Shows und Vorführungen sind ebenfalls wieder geplant. Und das Beste: Der Eintritt zu „Anlassen“ ist kostenfrei.

Hotfoot Run (27. April)
Auf die Strecke, fertig, los: Beim Hotfoot Run stehen diverse Hindernisse auf und neben dem Asphalt bereit, um von den Teilnehmern gemeistert zu werden. Mehrere tausend Läufer nehmen jedes Jahr an dem Hindernislauf am Ring teil. Die Aktiven haben dabei die Wahl zwischen drei Routen: 6, 12 oder 24 Kilometer. Auf dem Weg stellen sich ihnen Hindernisse mit Namen wie „Spiderman“, „Dip Dip Hurra“ oder „Stairway to heaven“ in den Weg. Doch zwischen Schlamm, Schmerzen und sportlichem Ehrgeiz steht beim Hotfoot Run am Ende vor allem eines im Vordergrund: der gemeinsame Spaß. Anmeldungen für das diesjährige Event am Samstag, 27. April, werden noch online entgegengenommen, für Studenten und Jugendliche gibt es Sonderkonditionen.

Nürburgring Drift Cup (6. & 7. April)
Ein Fest für Quertreiber: Beim Nürburgring Drift Cup steht der erste Lauf des Jahres an. In der Müllenbachschleife der Grand-Prix-Strecke sind am Samstag und Sonntag, 6. und 7. April, wieder heiße Tür-an-Tür-Duelle garantiert. Seinen Höhepunkt erreicht der Drift Cup mit spektakulären Battles, bei denen zwei Fahrer direkt gegeneinander antreten. Wer die Wettkampfrichter mehr überzeugt, ist in der nächsten Runde. Der Verlierer kann zusammenpacken. Tickets gibt es online zu erschwinglichen Preisen, für Jugendliche bis 17 Jahre gelten Ermäßigungen.

Deutsche Judo Einzelmeisterschaften (13. & 14 April)
Die ring°arena des Nürburgrings ist ein wahres Multifunktionstalent. Gerade haben in der Halle noch rund 3.500 Fans bei Darts am Ring ihre Stars der fliegenden Pfeile gefeiert, schon steht das nächste Event – im wahrsten Sinne des Wortes – auf der Matte. Mehrere hundert Judoka aus ganz Deutschland treten bei den Deutschen Judo Einzelmeisterschaften an. In allen Altersklassen über 30 Jahren suchen sie die besten Athleten des Landes. Wer das Spektakel am Samstag oder Sonntag, 13. und 14. April, sehen möchte: Einfach vorbeischauen, der Eintritt in die ring°arena ist frei.

Veranstaltungen im April 2024:

  • 06. & 07. April: Nürburgring Langstrecken-Serie 1 & 2
  • 06. & 07. April: Nürburgring Drift Cup 1
  • 13. & 14. April: ADAC 24h Nürburgring Qualifiers
  • 13. & 14. April: Deutsche Judo Einzelmeisterschaften (Ü30)
  • 27. April: Hotfoot Run
  • 27. April: RCN & GLP
  • 28. April: Motorrad-Gottesdienst „Anlassen“
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Kunst & Kultur

100 Jahre Medienbildung in Aachen

Aachen – Von der Filmstelle zum Euregionalen Zentrum für digitale Bildung – Mit einer stummen und farblosen Honigbiene namens Maja fing vor 100 Jahren alles an. Mittlerweile ist der Klassiker längst im Zeitalter der Digitalität angekommen. Der schwarz-weiße Realfilm „Biene Maja“ von Wolfram Junghans für den naturwissenschaftlichen Unterricht war die erste Anschaffung, die der Stadtschulrat und spätere Beigeordnete Peter Kremer tätigte, als er im Jahr 1924 eine Bild- und Filmstelle im Rathausturm der Stadt Aachen einrichtete. Das war der Startschuss für das Lehren und Lernen mit Medien in der Region. Heute ist das Euregionale Zentrum für digitale Bildung eine grenzüberschreitende Fachberatungsstelle und fördert Medienkompetenz in mehr als 750 Bildungseinrichtungen.

Jubiläumsfest im DEPOT

Das Euregionale Zentrum für digitale Bildung feiert am Freitag, 12. April, von 12 bis 16 Uhr mit einem historischen Markt sein 100-jähriges Bestehen. Vom 16mm-Film über die Fotomontage bis hin zur VR-Brille können die Besucher*innen alte und neue Medien aktiv erleben. Bei der Geburtstagsfeier im DEPOT, Talstraße 2 in Aachen, sind das Stadtarchiv, das Bildungsbüro, das MediaLab der RWTH Aachen und viele weitere Einrichtungen mit von der Partie. Zum Jubiläumsfest lädt das Kompetenzzentrum Bildungsbeauftragte, Kolleg*innen und Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung, Kinder, Jugendliche und ihre Eltern sowie alle interessierten Bürger*innen ein, denn Bildung muss von allen gemeinsam gestaltet werden. Das Ausprobieren und Eintauchen in die Welt der Medienbildung steht bei diesem Event an erster Stelle. Innovative Technik reiht sich neben traditionellen Geräten ein und bietet eine spannende Reise durch die letzten 100 Jahre der zentralen Medienkompetenzstelle in Aachen.

Der Anfang mit „Biene Maja“ – ein kurzer Abriss zur Geschichte

Im Jahr 1924 gründete der Stadtschulrat und spätere Beigeordnete Peter Kremer eine Bild- und Filmstelle für die Region Aachen. Das war der Startschuss für das Lehren und Lernen mit Medien. Der Stummfilm „Biene Maja“ von Wolfram Junghans bildete die Basis für einen umfangreichen Medienverleih. Nach und nach folgten weitere Filme. Da in den Einrichtungen vor Ort noch keine Technik vorhanden war, mit der sich die Medien abspielen ließen, stellte das Filmstelle auch diese zur Verfügung. Doch ohne die entsprechenden Vorführscheine gab es keine Geräte: Seit jeher qualifizieren die Medienexpert*innen des Zentrums Bildungsbeauftragte im Umgang mit lernförderlicher Technik.

Noch bevor Amazon Prime und Netflix das lineare Fernsehen revolutionierten, konnten schulische und außerschulische Bildungseinrichtungen in der Aachener Region ab dem Jahr 2004 eine Online-Mediathek nutzen. Die Digitalisierung fordert von den Leitungs-, Lehr- und Fachkräften aber nicht nur einen gezielten Einsatz von didaktischen Medien in der Bildungsarbeit, sondern auch die Vermittlung von Kompetenzen im Umgang mit digitaler Technik und Tools. Dabei arbeiten die kommunalen Medienexpert*innen des Euregionalen Zentrums für digitale Bildung sehr eng mit den Medienberater*innen des Landes zusammen. Die staatlich-kommunale Kompetenzstelle hat ihren Sitz im ehemaligen Straßenbahndepot in Aachen.

Heute ist das Euregionale Zentrum für digitale Bildung eine interkommunale und grenzüberschreitende Einrichtung von Stadt Aachen, Städteregion Aachen sowie Ostbelgien und fördert und fordert als Fachberatungs- und Fortbildungsstelle Medienkompetenz in mehr als 750 Bildungseinrichtungen. Kinder und Jugendliche sollen von Lehrkräften und Bildungsbeauftragten einen kritisch-konstruktiven Umgang mit Medien erlernen. Dabei arbeitet das Kompetenzzentrum eng mit regionalen und überregionalen Einrichtungen im Bereich der Medienbildung zusammen. Kooperationen mit der Bezirksregierung Köln und dem Lehrerbildungszentrum der RWTH Aachen tragen zudem dazu bei, die Förderung von Medienkompetenz nachhaltig in die drei Phasen der Lehrkräfteaus- und -weiterbildung zu implementieren.

 

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Amtseinführung des neuen Mendiger Autobahn-Polizeichefs

Mendig/Maria Laach – Berger übernimmt Polizeiautobahnstation -Im Rahmen einer Feierstunde in Maria Laach ist der neue Leiter der Polizeiautobahnstation (PAST) Mendig, der Erste Polizeihauptkommissar Stefan Berger, in sein Amt eingeführt worden. Zugleich wurde sein Vorgänger, der Erste Polizeihauptkommissar Frank Heins, verabschiedet.

Der Name Frank Heins steht dabei auch für die Zusammenführung der Polizeiautobahnstationen Emmelshausen und Mendig am Standort Mendig im Jahr 2020. Heins war zuvor Leiter der Dienstelle auf dem Hunsrück. „Wir waren damals sehr froh, dass der Standort Mendig erhalten blieb und wir haben auch sehr dafür gekämpft. Gerade für das damit verbundene zusätzliche Sicherheitsgefühl der Bevölkerung ein ganz wichtiger Parameter, denn die Zusammenarbeit der Autobahnpolizei mit der Polizeiinspektion Mayen war und ist vorbildlich. Mit dem Umbau der Polizeiautobahnstation Mendig und dem Bau einer neuen Schießanlage wurde die Polizeiarbeit am Standort auch weiter gestärkt und moderne Trainings- sowie Ausbildungsmöglichkeiten für das nördliche Rheinland-Pfalz geschaffen“, so der Mendiger VG-Bürgermeister Jörg Lempertz.

Es war ein Aufbruch in eine neue Zeit, die auch für die Beamtinnen und Beamten herausfordernd war und ist. Denn sie betreuen rund 300 Autobahn-Kilometer: auf der A 48 vom Autobahnkreuz Koblenz bis zur Anschlussstelle Ulmen und auf der A 61 vom Autobahnkreuz Meckenheim bis zur Anschlussstelle Rheinböllen. Hinzu kommen noch kleinere Abschnitte auf der A 571 (Zubringer von Sinzig zur A 61) und der A 573 (Zubringer Bad Neuenahr zur A 61).

Seit November 2023 ist es schon das Dienstgebiet Stefan Bergers. Für ihn schließt sich sozusagen der Kreis, denn er war schon einmal fünf Jahre als Dienstgruppenleiter in Mendig eingesetzt. „Im Rahmen eines Besuchs in unserer Verbandsgemeindeverwaltung habe ich sofort gemerkt: Da brennt jemand für die ihm übertragene neue Aufgabe. Dabei haben Sie betont, dass Ihnen ein vertrauensvoller und persönlicher Kontakt zwischen den Verwaltungen und beispielsweise den Feuerwehren und Rettungsdiensten sehr wichtig ist und den auch in Zukunft weiter zu pflegen und fortzuentwickeln. Insbesondere die Verkehrsströme auf der A 61, die Zunahme der Verkehrsdichte, zahlreiche Baustellen, leider auch schwere Verkehrsunfälle, Verkehrsüberwachung und Kriminalitätsbekämpfung sind die Aufgaben einer modernen Dienststelle, denen Sie sich und ihre Kolleginnen und Kollegen täglich neu stellen müssen. Dafür wünsche ich Ihnen allzeit eine gute Hand und ich freue mich auf eine weiterhin vertrauensvolle Zusammenarbeit. Wir in der Verbandsgemeinde Mendig sind froh, dass Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen Ihren Dienst auch in unserer Nähe und damit auch für uns tun“, gab ihm Lempertz mit auf den Weg.

 

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Top-Events

Lotto-Elf spielt gegen Traditions-Mannschaft von Eintracht Frankfurt

Region/Koblenz/Mainz-Kastel – Das wird ein Spiel, das im Rhein-Main-Gebiet für Gesprächsstoff sorgen wird: Am 8. Mai treffen in Mainz-Kastel die Traditionsmannschaft von Eintracht Frankfurt und die Lotto-Elf von Lotto Rheinland-Pfalz aufeinander. Die beiden Teamchefs Charly Körbel und Hans-Peter Briegel freuen sich schon auf die Begegnung der Fußball-Legenden. Ermöglicht werden die Auftritte der Mannschaften durch die Lotteriegesellschaften LOTTO Rheinland-Pfalz und LOTTO Hessen.

Seit nunmehr 25 Jahren haben die prominenten Spieler der Lotto-Elf auf vielen Sportplätzen in Rheinland-Pfalz ihre Fußballschuhe geschnürt, um für wohltätige Zwecke anzutreten. Diese einzigartige Mannschaft hat in den vergangenen Jahren im Auftrag von Lotto Rheinland-Pfalz knapp 4,1 Millionen Euro für unzählige soziale Projekte und Initiativen gesammelt. Hans-Peter Briegel, der zweifache Vize-Weltmeister und Teamchef der Lotto-Elf, zeigt sich stolz, Teil dieses Engagements zu sein: „Es ist mir eine Ehre, dazu beizutragen, dass vielen hilfsbedürftigen Menschen geholfen werden kann.“

Im Jubiläumsjahr 2024 wird die Lotto-Elf nicht nur mit weiteren Spielen ihr soziales Engagement fortsetzen, sondern auch mit besonderen Jubiläumsspielen feiern. Eins davon wird in Mainz-Kastel stattfinden. In Kooperation mit der FVgg Kastel 06 wird beim Benefizspiel am 8. Mai hoffentlich viel Geld für das Kinderhospiz Bärenherz in Wiesbaden sowie die Kinderkrebshilfe Mainz eingenommen. „Wir waren von der Idee für dieses Spiel von Anfang an begeistert und stellen uns gerne der vielen Arbeit, die mit so einem Highlight verbunden ist. Die FVgg. Kastel 06 lebt seit jeher soziale Verantwortung und wird sich hier gerne für die guten Zwecke, die jede Mühe wert sind, engagieren“, erklärt die Präsidentin des gastgebenden Vereins, Gabriele Klinkel: „Es hilft uns natürlich, dass wir mit Lotto Hessen und Lotto Rheinland-Pfalz zwei starke und erfahrene Partner haben, die sich auch im Amateursport bestens auskennen. Was hier zusammengefunden hat, macht einfach nur Spaß.“

Jürgen Häfner, Geschäftsführer von Lotto Rheinland-Pfalz, betont die Bedeutung der Lotto-Elf für das Unternehmen: „Seit einem Vierteljahrhundert verkörpert die Lotto-Elf wie kaum ein anderes Projekt die Werte von Lotto Rheinland-Pfalz: sozial, sportlich und sicher. Wir sind stolz darauf, dass dieses besondere Team seit 1999 über vier Millionen Euro für gute Zwecke eingespielt hat.“

Der Einsatz der Traditionsmannschaft von Eintracht Frankfurt für den Amateursport ist noch deutlich jünger. Doch schon seit zwei Jahrzehnten ist LOTTO Hessen Partner von Eintracht Frankfurt. „Beide Partner vereint nicht nur die Leidenschaft für den Sport, sondern auch, dass es bei beiden um Einsatz und Gewinnen geht, und wir beide feiern in diesem Jahr große Jubiläen. Seit 2022 krönen wir die Zusammenarbeit zusätzlich mit der Eintracht-Traditionsmannschaft, die durch unser Engagement zehn Sportvereinen in Hessen pro Jahr einen unvergesslichen Tag mit ihren Legenden vor Ort ermöglicht“, so Martin Blach, Sprecher der Geschäftsführung der LOTTO Hessen GmbH.

Die Eintracht-Traditionsmannschaft mit den Fußballlegenden Karl-Heinz Körbel, Alex Meier, Uwe Bindewald, Alexander Schur oder Manfred Binz ist auch in diesem Jahr wieder unterwegs, damit zehn Amateurvereine in ganz Hessen das Spiel ihres Lebens erleben. „Eintracht in der Region“, ermöglicht durch LOTTO Hessen, ist sportliche Hilfe zur Selbsthilfe, denn sämtliche Einnahmen aus den Spielen verbleiben beim ausrichtenden Amateurverein.

Karl-Heinz Körbel, Leiter der Traditionsmannschaft von Eintracht Frankfurt, sagt: „Lotto Hessen ist durch die starke Partnerschaft mit uns einer der Bausteine, warum unsere Kampagne ‚Eintracht in der Region‘ so erfolgreich ist. Über 60.000 Fans sind in den vergangenen zwei Jahren auf die Sportplätze gekommen, rund 1500 im Schnitt zu jedem Spiel der Traditionsmannschaft. Damit tun wir etwas Gutes für den Amateurfußball und die Vereine an der Basis. Wir freuen uns sehr, dass wir nun erstmals in einem freundschaftlichen Vergleich gegen eine Lotto-Mannschaft antreten dürfen. Die Lotto-Elf gibt es seit 25 Jahren, Lotto Hessen seit 75 Jahren, und die Eintracht ist 125 Jahre alt – das passt wunderbar, um am 8. Mai gemeinsam in Mainz-Kastel einen tollen Fußballabend für den guten Zweck zu verbringen.“

Die Idee zur Gründung der Lotto-Elf entstand fast beiläufig im Jahr 1999 unter dem damaligen und langjährigen Trainerweltenbummler Rudi Gutendorf. Seitdem haben 199 Spielerinnen und Spieler das Trikot der Mannschaft getragen. Unter ihnen waren Fußballgrößen wie die Weltmeister Horst Eckel, Wolfgang Overath und Guido Buchwald, Europameister Stefan Kuntz, Startrainer wie Jürgen Klopp sowie Prominente wie der TV-Showmaster Guido Cantz.

Die Jubiläumssaison 2024 wird zwölf Spiele umfassen, von denen elf von Mai bis Ende September auf Sportplätzen in Rheinland-Pfalz stattfinden werden. Den Auftakt für beide Mannschaften bildet das ganz besondere Spiel gegen die Traditionsmannschaft von Eintracht Frankfurt am 8. Mai Mainz-Kastel.

Die Bilanz der Lotto-Elf zum 25-jährigen Jubiläum ist beeindruckend: 4.087.098,47 Millionen Euro für soziale Initiativen, 278 Spiele und zahllose Traumtore. Doch neben den finanziellen Unterstützungen sind in den vergangenen 25 Jahren auch unzählige bewegende Geschichten entstanden. So haben immer wieder auch ungewöhnliche Spieler wie der ehemalige Premierminister von Ruanda, Bernard Makuza, oder der König eines Stammes in Ghana, Togbui Ngoryifia Céphas Kosi Bansah, ihre Unterstützung für die gute Sache gezeigt.

Das Engagement der Lotto-Elf geht jedoch weit über Fußball hinaus. Rund um die Spiele gibt es immer ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Unterhaltung, Autogrammen, gemeinsamen Fotos mit den Stars und einer Tombola mit hochwertigen Preisen. Diese Events sind nicht nur Fußballfans, sondern der gesamten Gemeinschaft gewidmet und sollen eine unvergessliche Zeit im Dienst der guten Sache bieten.

Tickets im Vorverkauf

Karten für das große Spiel zugunsten kranker Kinder in Mainz und Wiesbaden gibt es immer dienstags und donnerstags von 18.00 h bis 19.00 h in den Geschäftsräumen der FVgg. Kastel 06 oder im Rahmen der Heimspiele des Vereins von ca. 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr.

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In der Nacht zum 31. März 2024 beginnt die Sommerzeit

Region – Am kommenden Sonntag, dem 31. März 2024, um 2:00 Uhr morgens, beginnt dieses Jahr in Deutschland die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). Zu diesem Zeitpunkt wird die Uhr um eine Stunde vorgestellt, das heißt auf 3:00 Uhr. Die Zeitumstellung erfolgt in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie in weiteren Nachbarstaaten.

Die Sommerzeit gilt bis zur nächsten Zeitumstellung am 27. Oktober 2024.

Für die EU-Mitgliedstaaten ist die Zeitumstellung durch europäische Regelungen vorgegeben. Sowohl MEZ (Mitteleuropäische Zeit) als auch MESZ leiten sich von der Weltzeit ab. Die Weltzeit ist auf Greenwich in London bezogen, also auf die Zeitzone westlich von Deutschland. Die MEZ ergibt sich durch Hinzufügen einer Stunde und die nun beginnende MESZ durch Hinzufügen zweier Stunden zur Weltzeit.

 

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Eurofighter mit Verspätung – Kommandeurs-Wechsel beim Bundeswehrdepot West

Mechernich – Depotkommandeure unter sich: Oberst Christian Reichert, bis 2017 Chef im Bundeswehr-Depot West in Mechernich, kehrte Gründonnerstag an seine ehemalige Wirkungsstätte zurück. Allerdings nicht, um das Kommando wieder an sich zu nehmen, sondern um es als deren Vorgesetzter vom bisherigen Depotchef Dirk Hagenbach (53) an dessen Nachfolger Jochen Schnabel (44) übergeben.

Die Nationalhymne sangen die zahlreichen Ehrengäste im Stehen mit, darunter auch Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und dessen Stellvertreter Erster Beigeordneter Thomas Hambach (m.) und Ortsbürgermeister Günther Schulz (r.). Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Der Musikverein „St. Barbara“ aus Strempt begleitete das militärische Zeremoniell im umfangreichen Lagerhallenareal des „Ottoversands der Bundeswehr“, wie die Nachschubeinrichtung mit Untertagedepot in der Vergangenheit oft genannt wird.

Zum Kennenlernbesuch im Rathaus trafen sich Standortfeldwebel Rainer Paulsen (v.l.), Beigeordneter Thomas Hambach, Oberstleutnant Jochen Schnabel, Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Oberstleutnant Dirk Hagenbach. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress

Die Nationalhymne sangen die zahlreichen Ehrengäste im Stehen mit, darunter auch Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, dessen Stellvertreter Erster Beigeordneter Thomas Hambach, Vize-Landrat Leo Wolter, Ortsbürgermeister Günther Schulz und Reservistenvorsitzender Dr. Ralf Heming und sein Stellvertreter Karl-Heinz Cuber.

Danach überflog ein Eurofighter des Taktischen Luftwaffengeschwaders Nörvenich den Appellhof im Tiefflug, allerdings mit erheblicher Verspätung, während der die angetretene Militär- und Zivilbelegschaft im Stillgestanden und in den Nacken gelegten Köpfen ausharrte. Dafür flog der Pilot über dem Depotgelände dann eine ohrenbetäubend enge Rechtskurve, was vor allem zivilen Gästen respektvolles Aufstöhnen abnötigte.

Der „Neue“ lebt in Kommern

Bevor sich Oberstleutnant Hagenbach mit einem bergmännischen „Glück auf“ von seiner Truppe verabschiedete, ließ er die zweieinhalb turbulenten Jahre noch einmal Revue passieren, die er im Mechernicher Depot und in der Bleibergkaserne sowie an mehreren anderen Depotstandorten in NRW, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen das Sagen hatte.

„Viele von Ihnen habe ich erst nach der Pandemie das erste Mal so richtig gesehen, also ohne Maske“, sagte er in seiner launigen Abschiedsrede, in der er Soldaten und Zivilbeschäftigten auch für ihren Einsatz während der Flutkatastrophe 2021 dankte. Den Sinn des Soldatenseins in einer wehrhaften Demokratie gab Hagenbach in der augenblicklichen Bedrohungslage mit den Worten an: „Kämpfen können, um nicht kämpfen zu müssen.“

Dass Mechernich als Umschlagplatz für Waffen, Munition und Material eine ganz gewichtige Rolle im internationalen Verteidigungsgeschäft spielt, unterstrich Oberst Christian Reichert, der das Depot West bis 2017 seinerseits geleitet hatte, ehe er es an Lars Rauhut übergab.

Das Depot betreibt in Mechernich eine Untertageanlage mit idealen Lagerungsbedingungen für sicherheitsgefährdetes Material sowie das einzige Radioaktivmateriallager der Bundeswehr. Darüber hinaus gewährleistet das Depot die Industrieübernahme von Feuerwehrfahrzeugen für die Bundeswehr und bildet Fachleute für Lagerlogistik aus.

Oberstleutnant Dirk Hagenbach verschwieg nicht, wie sehr er an Mechernich hängt: „Hier bin ich schon zum Leutnant befördert worden, habe kirchlich geheiratet und bin zum ersten Mal Vater geworden.“ Er wünsche sich, dass ihn seine weitere soldatische Laufbahn wieder an den Bleiberg führt.

Oberstleutnant i.G. Jochen Schnabel ist gebürtiger Franke, verheiratet, Vater zweier Kinder und lebt seit 2018 im Kommern. „Dort fühlen wir uns sehr wohl“, sagte er jetzt bei seinem Kennenlernbesuch im Mechernicher Rathaus zu Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und dem Ersten Beigeordneten Thomas Hambach. Außerdem eigne sich das Umfeld ausgezeichnet zum Mountainbikefahren, seinem Hobby.

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Veränderungen im Vorstand der ISB zum 1. April 2024

Region/Mainz – Ulrich Dexheimer als Vorstandssprecher verabschiedet – Nach mehr 15 Jahren im Vorstand, davon 13 Jahre als Sprecher des Vorstandes, scheidet Ulrich Dexheimer zum 31. März 2024 aus der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) aus und wird in den Ruhestand verabschiedet. Ab 1. April besteht der neue Vorstand aus Dr. Ulrich Link als Sprecher und Vorstandsmitglied Sandra Baumbach, die im Oktober vergangenen Jahres als neues Vorstandsmitglied von der Rheinhessen Sparkasse zur ISB gewechselt ist.

„Knapp 16 Jahre als Geschäftsführer und später Vorstand der ISB, davon rund 14 Jahre als deren Sprecher: Es war eine nicht immer einfache Zeit mit zahlreichen herausfordernden Aufgaben, denen sich Ulrich Dexheimer stets kompetent, äußerst zuverlässig und anpackend angenommen hat“, würdigte der Verwaltungsratsvorsitzende der ISB, Finanzstaatssekretär Dr. Stephan Weinberg, die Verdienste Dexheimers.

In seine Amtszeit fielen die Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise sowie die Fusion der ISB GmbH mit der Landestreuhandbank. Als Vorstandssprecher trug er mit seiner Expertise maßgeblich dazu bei, die großen Herausforderungen der vergangenen Krisenjahre zu stemmen. So zeichnete sich die ISB als einzige Landesförderbank sowohl für die Umsetzung aller Corona-Programme als auch für den Wiederaufbau für die von der Flutkatastrophe betroffenen Menschen und Unternehmen in Teilen von Rheinland-Pfalz aus.

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Nach 24 Jahren bei der SGD Nord – Joachim Gerke in den Ruhestand verabschiedet

Region/Koblenz – Er kennt die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord seit Stunde null – nach 24 Jahren Dienstzeit wurde der langjährige Leiter der Abteilung Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Bodenschutz (WAB) der SGD Nord, Joachim Gerke, mit Wirkung zum 31.03.2024 durch Präsident Wolfgang Treis in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

„Mit Joachim Gerke geht ein sehr geschätzter Abteilungsleiter in den Ruhestand, der durch seine beeindruckende Fachkompetenz überzeugt hat und darüber hinaus auch menschlich eine große Bereicherung nicht nur für die Mitarbeitenden der SGD Nord war. Mit beispiellosem Engagement hat er auch in brenzligen Situationen die Vermittlerrolle übernommen und stets lösungsorientiert gehandelt, getreu seinem Motto: Dem Ingenieur ist nichts zu schwör!“, betonte der SGD-Nord-Präsident im Rahmen seiner Verabschiedung.

Auch Klimaschutzministerin Katrin Eder richtete sich mit persönlichen Worten an Joachim Gerke: „Herr Gerke, Sie stehen für eine Verwaltung, die so ganz anders ist als das Klischee. Sie gehen raus, sprechen mit den Menschen und versuchen mit aller Kraft, Dinge möglich zu machen für die Bürgerinnen und Bürger im Land. Auch im Rahmen der Flutkatastrophe und dem Wiederaufbau waren Sie wirklich eine der zentralen Figuren im Umweltbereich des Landes Rheinland-Pfalz. Ich wünsche Ihnen alles Gute, vor allem Gesundheit und dass Sie Ihren Ruhestand lange und gut genießen können.“

Auch die Landrätin des Landkreises Ahrweiler, Cornelia Weigand, ließ es sich im Beisein vieler externer und interner Gäste nicht nehmen, das herausragende Engagement von Joachim Gerke im Rahmen der Bewältigung der Folgen der Flutkatastrophe zu würdigen und ihm dafür zu danken. „Ich danke Ihnen von Herzen für Ihren unermüdlichen Einsatz. Mit höchstem Engagement haben Sie den Aufbau des Ahrtals begleitet. Als verlässlicher Ansprechpartner haben Sie Privatpersonen wie Mitarbeitende beraten und durch Ihre besondere Art, die große fachliche Expertise mit einer guten Portion Empathiefähigkeit vereint, in schwierigen Fragen Wege aufgezeigt und für manche schier unlösbaren Probleme pragmatische Lösungen gefunden.“

Doch nicht nur im Rahmen der Flutkatastrophe hat sich Joachim Gerke durch besonderes Engagement hervorgetan: Auch im Zusammenhang mit dem Naturraum „Westerwälder Seenplatte“ hat er eine bedeutende Rolle eingenommen. So war Joachim Gerke von Beginn an in das Projekt zur Finanzierung und dauerhaften Seeunterhaltung involviert und hat dieses maßgeblich vorangetrieben. In enger Zusammenarbeit mit dem damaligen Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten (MUEEF) war er an den Verhandlungen mit dem Naturschutzbund (NABU) als heutigem Eigentümer beteiligt und legte somit die Basis für die spätere vertragliche Einigung zwischen dem Land und NABU. Auch durch seinen Einsatz für die Umsetzung der notwendigen Ertüchtigungsmaßnahmen leistete Joachim Gerke einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt des landschaftlich und naturschutzfachlich bedeutsamen Naturraums.

Zum Hintergrund

Nach dem Studium verschlug es Joachim Gerke nach Rheinland-Pfalz, wo er für mehrere Jahre bei dem damaligen Wasserwirtschaftsamt Trier, dem damaligen Ministerium für Umwelt und Forsten (MUF) Rheinland-Pfalz sowie dem damaligen Staatlichen Amt für Wasser und Abfallwirtschaft Trier tätig war. Nach der Neuorganisation der Landesverwaltung im Jahr 2000 entstanden die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord in Koblenz, die Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd in Neustadt und die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion in Trier als neue Mittelbehörden. In die neuen Behörden wurden insgesamt 30 bis dahin selbständige Behörden eingegliedert, unter anderem die staatlichen Gewerbeaufsichtsämter und die Staatlichen Ämter für Wasser- und Abfallwirtschaft. Bei der SGD Nord war Joachim Gerke zunächst acht Jahre lang als Referatsleiter der Regionalstelle Trier mit den Aufgaben Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft, Bodenschutz tätig, bevor er 2008 zum Abteilungsleiter im gleichen Aufgabenbereich der SGD Nord befördert wurde.

Im Rahmen der Verabschiedung von Herrn Gerke wurde sein bisheriger Stellvertreter Thomas Müller von Präsident Wolfgang Treis zu dessen Nachfolger ernannt. Er wünschte Thomas Müller eine stets glückliche Hand in seiner neuen Aufgabe und Joachim Gerke viel Freude und vor allem Gesundheit im „Unruhestand“!

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Mayen-Koblenzer Landrat würdigt langjährigen Einsatz im Katastrophenschutz

Region/Mayen-Koblenz – Stellvertretender Kreis-Gefahrstoffzugführer Heinz-Ulrich Walsdorf feierlich verabschiedet – Der Gefahrstoffzug des Landkreises Mayen-Koblenz ist eine wichtige Säule des Katastrophenschutzes in MYK und ist speziell für die Einsätze mit gefährlichen Stoffen aufgestellt und ausgerüstet worden. Jüngst fand im Rahmen einer Feierstunde im Kreishaus die Verabschiedung des langjährigen stellvertretenden Kreis-Gefahrstoffzugführers Heinz-Ulrich Walsdorf statt. Walsdorf war seit 2005 Gruppenführer des Gefahrstoffzuges Mayen-Koblenz und seit 2008 zudem stellvertretender Gefahrstoffzugführer des Landkreises. Während seines Dienstes für den Katastrophenschutz Mayen-Koblenz absolvierte Walsdorf zahlreiche Fachlehrgänge und eignete sich so ein breites Fachwissen in den Bereichen Gefahrstoffe, Gase sowie Strahlenschutz an, das er in regelmäßigen Weiterbildungen auf den neusten Stand brachte.

Landrat Dr. Alexander Saftig dankte Heinz-Ulrich Walsdorf für seine geleistete Arbeit. „Seit über 30 Jahren sind Sie Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Mayen und seit knapp 20 Jahren sind Sie ein Teil der Katastrophenschutzeinheit ‚Gefahrstoffzug‘. Zudem wurden Sie 2013 zum stellvertretenden Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Mayen ernannt. Ich danke Ihnen für die selbstlose Arbeit der zurückliegenden Jahre. Mit ihren Tätigkeiten und Aufgaben haben Sie entscheidend zum Wohl unserer Gemeinschaft und der Sicherheit unserer Region beigetragen“, betonte der Landrat.

Der langjährige Einsatz von Heinz-Ulrich Walsdorf hat den Gefahrstoffzug des Landkreises Mayen-Koblenz maßgeblich vorangetrieben. Seine Fachkenntnisse sowie sein unermüdlicher Einsatz haben das Team nachhaltig geprägt und ausgezeichnet auf die kommenden Aufgaben im Bereich des Katastrophenschutzes vorbereitet.