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Auf die Gastronomie im Kreis Euskirchen kommt neue Regelung zu

Euskirchen – Mehrweg to go – Kreisabfallberatung informierte Gastronomen über Mehrweg-Alternativen. Am Donnerstag, den 20.05.2021 lud die Abfallberatung des Kreises Euskirchen alle Gastronomen und Interessierte aus der Region ein, um Klarheit bezüglich der neuen Gesetzesänderungen, die auf sie zukommen, zu schaffen. Um die 30 Interessierte aus 10 der 11 Kommunen nahmen an der Onlineveranstaltung teil. Schon vorab wurde durch viele Gespräche klar, dass es Unsicherheit bezüglich der neuen Regelungen gibt und auch Lösungen für Mehrwegangebote gesucht werden.

Die gesetzlichen Änderungen betreffen alle, die Take-Away Speisen oder Getränke verkaufen, auch die Lieferdienste. Die erste Regelung beginnt am 3. Juli 2021. Ab diesem Datum dürfen die Hersteller folgende Einwegkunststoffprodukte nicht mehr verkaufen: Besteck, Teller (auch solche, die aus Pappe sind und eine Kunststoffbeschichtung haben), Getränkebecher und Behälter für Speisen, die aus „Styropor“ bestehen (genauer: aus expandiertem Polystyrol). Außerdem werden Trinkhalme und Rührstäbchen verboten. Das Verkaufsverbot gilt auch für die gleichen Artikel aus „Biokunststoffen“, wie PLA. Alle Gastronomen dürfen somit ihre Lagerbestände auch nach dem 3. Juli noch aufbrauchen.

Was gibt es für umweltfreundliche Alternativen? In erster Linie sollte Mehrweggeschirr eingesetzt werden. Dies ist dann umweltfreundlicher als Einweggeschirr, wenn es auch sehr oft genutzt wird. Als Einweglösung kommt z. B. Pappe, Bagasse (Zuckerrohr), Palmblatt oder Holz in Frage. Klar sollte sein, dass all diese Dinge nicht über die Biotonne entsorgt werden dürfen. Sie sind über das Kreiskompostwerk nicht kompostierbar, auch wenn der Hersteller sie so beschreibt. All diese Verpackungen gehören in die Gelbe Tonne. Sie können jedoch nicht recycelt werden. Nur Pappe, wenn Sie wenig verschmutzt in der blauen Tonne landet.

Ab dem 1. Januar 2023 kommen neue Regelungen hinzu. Das Verpackungsgesetz verlangt von allen Betrieben im To-Go-Geschäft, dass kundeneigene Behälter befüllt werden müssen. Außerdem müssen die großen Betriebe ein Mehrwegsystem anbieten. Das betrifft alle Betriebe, die mehr als 5 Mitarbeiter in Vollzeit beschäftigt haben oder/ und über eine Verkaufsfläche von über 80 m² verfügen. Bei Lieferdiensten wird hier die Lager- und Versandfläche angerechnet. Teilzeitkräfte werden anteilig berechnet.

Hier lohnt es sich über ein Mehrwegpoolsytem nachzudenken. Geschirr, das der Kunde heute in dem einen Restaurant abholt und morgen oder später in einem anderen abgeben kann, ist attraktiv für den Konsumenten, so Abfallberaterin Karen Beuke.

Vier Poolsystembetreiber haben den Teilnehmern ihre Systeme vorgestellt. Ob VYTAl, Recircle, Relevo und FairBox – es sind alles junge Unternehmen, die vielfältige Lösungen anbieten und zum Teil auch neue Produkte nach Wunsch kreieren. Es sind noch mehr als 1 ½ Jahre Zeit, um die Gesetzesauflagen zu erfüllen, doch ein gut funktionierendes System sollte frühzeitig überlegt und am besten in Absprache mit Unternehmen in der gleichen Region abgesprochen werden. Nur so kann Mehrweg zum Erfolg führen, was nicht nur dem Wunsch der Gesetzgebung entsprechen würde, sondern auch den immer knapper werdenden Ressourcen dieser Erde genüge tut und dem Klimaschutz. Denn „am sinnvollsten ist der Abfall, der gar nicht erst entsteht“, so Landrat Markus Ramers.

Ein gutes Zeichen: Einige der Teilnehmer gaben der Kreisverwaltung schon die Rückmeldung, dass sie mit weiteren Betrieben in der Kommune und den Poolsystembetreibern in Austausch treten möchten.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne Abfallberaterin Karen Beuke.

Karen.beuke@kreis-euskirchen.de / Tel: 02251-15-371

Ausführliche Informationen zum Thema:

https://www.kreis-euskirchen.de/umwelt/abfall/mehrweg-to-go.php

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Stadt Mayen begrüßt neuen Werkleiter beim Eigenbetrieb AWB

Mayen – In den letzten Tagen konnten Oberbürgermeister Dirk Meid und Klaus Künzer, stellvertretend für den Bereich Personal, den neuen Werkleiter Florian Sabel in seiner neuen Funktion beim städtischen Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung ( AWB) begrüßen.

Florian Sabel, der zuvor bereits die Funktion des stellvertretenden Werkleiters ausführte, wird somit Nachfolger von Heinz Stoll. Schon zu Beginn seiner beruflichen Karriere absolvierte er sehr erfolgreich seine erste Ausbildung beim Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung, bevor er infolgedessen das Verwaltungsstudium im Zuge der weiteren Aus- und Fortbildung in der Hauptverwaltung der Stadt Mayen meisterte. Zuletzt war er dort als Bereichsleiter des Bürger-Service-Centers, öffentliche Sicherheit und Ordnung tätig. Seit März 2020 war Sabel als stellvertretender Werkleiter eingesetzt; auch hier konnte er u.a. seine verantwortungsvollen Führungsqualitäten unter Beweis stellen.

Oberbürgermeister Dirk Meid wünschte dem neuen Werkleiter einen guten Start: „Ich freue mich Ihnen ihre Bestellung überreichen zu dürfen und wünsche Ihnen stets viel Freude an der Arbeit.“. Klaus Künzer für den Bereich Personal schloss sich den guten Wünschen an.

„Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen, spannende Aufgaben und ein tolles, motiviertes Team!“, so Werkleiter Florian Sabel.

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„Klimanotstand in der Stadt Aachen – Was macht die Stadt?“

Aachen – Die Volkshochschule Aachen lädt zusammen mit der Stadt Aachen interessierte Bürger*innen zu einem gemeinsamen Aktionstag am Samstag, 29. Mai 2021, ein. Beim Aktionstag geht es um die Frage Klimanotstand in der Stadt Aachen – Was macht die Stadt?“.

In einer Online-Veranstaltung mit sechs verschiedenen Workshops wird den Teilnehmer*innen vorgestellt, was beim Klimaschutz in Aachen geschehen ist, seitdem im Juni 2019 der Klimanotstand ausgerufen wurde. Außerdem möchte die Stadt Aachen den Bürger*innen zeigen, was in Zukunft geplant ist und wo sich die Menschen selbst einbringen können.

Bei den Workshops geht es um die Themen Gebäude und Haushalt, Industrie und Gewerbe, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Mobilität, Wissenschaft und zivilgesellschaftliches Engagement. Außerdem haben die Bürger*innen am Aktionstag die Gelegenheit, sich direkt mit den Akteur*innen der Stadt Aachen auszutauschen.

Die Veranstaltung findet am 29. Mai online über das Kommunikationstool Zoom von 13 bis 18.30 Uhr statt. Nach der Begrüßung wird Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen erläutern, was die Stadt Aachen im Bereich Klimaschutz aktuell unternimmt. Im Anschluss wird Professor Dr.-Ing. Manfred Fischedick vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie den kommunalen Klimaschutz in seinem Vortrag „Herausforderungen auf dem Weg zur klimaneutralen Stadt“ von einer wissenschaftlichen Perspektive aus beleuchten.

Anschließend starten die sechs verschiedenen Workshops, die am Nachmittag je einmal wiederholt werden. Somit können alle, die teilnehmen, zwei verschiedene Workshops besuchen. Die Veranstaltung schließt mit einem Abschlusspodium, in dem die am Aktionstag gewonnenen Erkenntnisse zusammengefasst werden.

Die einzelnen Workshops

Der Workshop „Klimaschutz mit Gewinn – Handlungsmöglichkeiten für Unternehmen“ wird von Karl Hufmann von Effizienz-Agentur NRW moderiert. Er vermittelt, wie Energieverbrauch und Kosten gesenkt werden können und wie eine Kohlendioxid (CO2)-Bilanz erstellt wird.

Das Energiesparen ist ebenfalls Thema im Workshop „Vom Dach bis zur Waschmaschine – Wo sind die Klimafallen in Gebäude und Haushalt?“ der Verbraucherzentrale und des Vereins altbau plus. Pia Anderer von der Verbraucherberatung NRW leitet diese Gruppe.

Im Workshop „Klimaschutz und Bildung für nachhaltige Entwicklung“ werden Methoden für Bildungseinrichtungen erprobt. Wie können Aktivitäten zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit in die Breite der Öffentlichkeit getragen werden können? Fabiola Blum vom Fachbereich Klima und Umwelt führt durch diese Arbeitsgruppe.

Das zivilgesellschaftliche Engagement wird im Workshop „Aus der Zukunft das Heute gestalten“ erläutert, wobei hier neue, kreative und unkonventionelle Ideen und Lösungsansätze im Fokus stehen. Madeleine Genzsch vom Projekt „We@Aachen“ leitet die Arbeitsgruppe.

Im Workshop „Klimafreundliche Mobilität – was kann jede*r Einzelne beitragen?“ wird steht die Alltagsmobilität der Menschen im Fokus und die Frage, an welchen Stellschrauben die Menschen drehen können. Kay Oebels vom Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Mobilitätsinfrastruktur begleitet diese Gruppe.

Außerdem wirft der Workshop „Die Fakten – was empfiehlt die Wissenschaft?“ gemeinsam mit Akteur*innen der Scientists for Future den wissenschaftlichen Blick auf Klimawandel und Klimaschutz. Verschiedene Lösungsansätze werden hierbei diskutiert.

Wer an diesem Klimatag teilnehmen möchte, kann sich wie folgt anmelden: telefonisch über die Rufnummer +49 241 4792-111 oder online über die folgende Internetseite: https://www.vhs-aachen.de . Bei einer Online-Anmeldung buchen die Interessierten ihre Workshops mit Hilfe der jeweiligen Kursnummern selbst.

Zum Hintergrund

Die Stadt Aachen hat am 19. Juni 2019 den Klimanotstand ausgerufen. Anschließend wurde im Januar 2020 beschlossen, sich an den internationalen Klimaschutzzielen von Paris zu orientieren. Mittelfristig strebt die Stadt Aachen an, im Jahr 2030 eine klimaneutrale Stadt zu sein. Das Integrierte Klimaschutzkonzept, das im August 2020 beschlossen wurde, beschreibt eine Strategie und entsprechende Maßnahmen zur Halbierung der Emissionen im Vergleich zu 1990. Aktuell stehen besonders die Bereiche Gebäudesanierung, erneuerbare Energien und zukunftsfähige Mobilität im Fokus.

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Starterliste für das 24h-Rennen auf dem Nürburgring veröffentlicht

Nürburgring – Nun liegen die Karten auf dem Tisch: Nach Abschluss der Nennungsfrist für das ADAC TOTAL 24h-Rennen wurde die vorläufige Starterliste für den Höhepunkt der Nordschleifen-Saison veröffentlicht. 125 Fahrzeuge haben die Teams für den Kampf um die Krone auf der längsten, anspruchsvollsten und schönsten Rennstrecke der Welt angemeldet – und versprechen ein sportlich hochkarätiges Renngeschehen. 35 Teams gehen alleine in den siegfähigen Klassen der GT3-Fahrzeuge und Sonder-homologationen (SP9 / SP-X) an den Start.

Unter ihnen sind viele exzellent besetzte Teams, in denen zahlreiche ehemalige 24h-Sieger und Titelträger prestigeträchtiger Rennserien ebenso antreten wie erfolgshungrige Youngster. Audi, BMW, Mercedes-AMG und Porsche engagieren sich erneut durch die Entsendung von Werksfahrern und der Unterstützung erstklassiger Kundensportteams. Dazu kommen viele weitere stark aufgestellte Einsätze, zu denen auch Teams mit Ferrari und Lamborghini sowie der spektakuläre Rennwagen der Scuderia Glickenhaus zählen. Gerade angesichts der hohen Ausgeglichenheit bei den bisherigen Nordschleifenrennen 2021 bahnt sich eine mitreißende 49. Auflage des ADAC TOTAL 24h-Rennens an.

Alle wichtigen Details und Informationen, zahlreiche News rund um das Rennen und die Teams und vieles mehr gibt es auf der offiziellen Homepage

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Rauch-Warnmelder sind Pflicht

Kall – Kalls Feuerwehrchef Harald Heinen weist noch einmal darauf hin, dass es seit mehr als vier Jahren eine Rauchwarnmelderpflicht für alle Wohngebäude in Nordrhein-Westfalen gibt. „Wir hatten im Gemeindegebiet in der Vergangenheit Brände, die mit installierten Rauchwarnmeldern wahrscheinlich früher erkannt worden wären“, vermutet Heinen. Gleichzeitig weiß er: „Es gibt auch Positivbeispiele. Wir hatten schon Brände, die dank der Warnmelder frühzeitig erkannt wurden und die Schäden deshalb gering waren.“

Die Rauchwarnmelderpflicht in Nordrhein-Westfalen ist in der Landesbauordnung verankert. Sie gilt seit dem 1. April 2013 für Neu- und Umbauten. Bis zum 31. Dezember 2016 mussten auch in Bestandsbauten Rauchwarnmelder installiert werden. Vorgeschrieben sind diese in allen Schlaf- und Kinderzimmern sowie in allen Fluren in einer Wohnung oder einem Einfamilienhaus, die als Rettungswege ins Treppenhaus oder ins Freie führen. In Einfamilienhäusern mit einem offenen Treppenhaus muss in den Fluren einer jeden Etage ein Warnmelder installiert werden.

Installiert werden müssen die Rauchwarnmelder vom Eigentümer eines selbstgenutzten oder vermieteten Wohnraums. Seit dem 1. Januar 2019 darf der Eigentümer auch die Wartung der Rauchwarnmelder übernehmen. „Im Regelfall ist es aber so, dass in Mietwohnungen der Vermieter den Rauchwarnmelder anbringen muss und der Mieter sich dann um den laufenden Betrieb kümmert, beispielsweise um den Austausch der Batterien.“

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Neue Anreize schaffen: Der Jugendfußball im FVR wird neu strukturiert

Region/Mayen-Koblenz – Neue Gegner, neue Ligen, neue Struktur: Der Jugendfußball im Fußballverband Rheinland stellt sich zur kommenden Saison 2021/22 völlig neu auf. Im Rahmen dessen werden die Rheinlandliga und die Bezirksligen aufgestockt und unter Berücksichtigung geografischer Gesichtspunkte anders zugeschnitten als bisher. Darüber hinaus wird in der Rheinlandliga nach der Hinrunde im Play-off-Modus weitergespielt. „Die aktuelle Struktur der Ligen gibt es bereits seit mehr als 30 Jahren, man trifft oft auf dieselben Gegner. Doch gerade auch der Jugendfußball muss interessant sein und Abwechslung bieten“, sagt Peter Lipkowski, Vorsitzender des Verbandsjugendausschusses. „Durch die Umgestaltung des Spielbetriebs möchten wir neue Anreize schaffen und so versuchen, dem Rückgang der Mannschaftszahlen entgegenzuwirken. Darüber hinaus wird die sportliche Qualität innerhalb der Ligen gesteigert.“

Die Umsetzung soll wie folgt vonstattengehen:

  1. a) Rheinlandliga

Die Rheinlandliga wird auf maximal 22 Mannschaften aufgestockt und in zwei Staffeln aufgeteilt, allerdings ist die Höchstzahl der Qualifikanten auf vier Mannschaften gedeckelt. Freiwillige Absteiger reduzieren die Mannschaftszahlen, erhöhen aber nicht die Anzahl der Qualifikanten.

Nach der Hinrunde wird im Play-off-Modus weitergespielt (Meister- und Platzierungsrunde). Sollte – bedingt durch die Corina-Pandemie – ein Abbruch nach der Hinrunde erforderlich sein, spielen die beiden Staffelersten um den Aufstieg in die Regionalliga, sofern sie die Voraussetzungen zum Aufstieg erfüllen.

  1. b) Bezirksligen

Die Bezirksligen werden auf insgesamt 48 Mannschaften aufgestockt. Es gibt auf dieser Ebene keine Bezirksliga „Ost“, Mitte“ und „West“ mehr: Die 48 Teams werden in vier Staffeln nach dem Schleswig-Holstein-Modell aufgeteilt – dies besagt, dass Kreisgrenzen für die Staffeleinteilung nicht bindend sind. Zunächst wird nur eine Hinrunde gespielt. Sollte im Hinblick auf die Corona-Pandemie eine Fortführung darüber hinaus möglich sein, wird auch die Rückrunde ausgetragen.

Meldeberechtigt zu Qualifikationsspielen zur Rheinlandliga sind alle Bezirksligamannschaften der Altersklasse sowie alle Rheinlandligamannschaften der jüngeren Altersklasse mit einem Punktequotienten von mindestens 1,5 aus der Saison 2020/21. Die Qualifikationsspiele sind Ersten und Zweiten Mannschaften vorbehalten. Bei Qualifikationsspielen von Zweiten Mannschaften ist auf die Stammspielereigenschaft der letzten Saison zu achten. Freiwillige Absteiger aus der Rheinlandliga werden der Bezirksliga zugeordnet. Diese reduzieren dann die freien Plätze in der Bezirksliga. Meldeberechtigt zu Qualifikationsspielen zur Bezirksliga ist jeder in dieser Altersklasse gemeldete Verein.

Als Zeitraum für die Qualifikationsspiele wird der August 2021 (während der Sommerferien) festgelegt, sofern die Verfügungslage dies hergibt, ansonsten wird der Zeitraum angepasst. Je nach Meldungen werden die Qualifikanten an Spieltagen in einzelnen Spielen oder in Turnierform ermittelt – letzteres, wenn es die Corona-Pandemie zulässt). Die Anzahl der Qualifikationsgruppen richtet sich nach der Anzahl der freien Plätze. Grundsätzlich qualifiziert sich immer nur der Tabellenerste der Qualifikationsgruppe. Die Einteilung der Gruppen wird nach dem Schleswig-Holstein-Modell vorgenommen. Auf- und Abstieg werden über die Durchführungsbestimmungen geregelt.

 

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Nöthen statt Echternach

Mechernich/Nöthen – Auch im Jahr Zwei nach Corona fand die Echternacher Springprozession, religiöse Traditionsveranstaltung mit dem Status eines immateriellen Weltkulturerbes, pandemiebedingt nicht statt. Ebenfalls bereits zum zweiten Mal „sprangen“ Christen der GdG Heilige Barbara Mechernich ersatzweise rund um die zur Gemeinschaft der Gemeinden gehörende Pfarrkirche St. Willibrordus in Nöthen.

Allen voran zogen die Kirchenvorstände Michael Schmitz und Dieter Züll mit einem Lautsprecher, aus dem der Polka-Rhythmus kam, zu dem sich die Gläubigen springend durch Nöthen bewegten. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Denn ihm, dem Bonifatius-Schüler und „Eifelmissionar“ Willibrord (658-739), der vermutlich von den britischen Inseln auf den „Kontinent“ kam, gilt die Verehrung dieser seltsam anmutenden Prozession zu Polka-Klängen, die nachweislich bereits 1497 so lange stattfand, dass keiner mehr sagen konnte, wie lange eigentlich.

Auch die Ursprünge für den aus einem „Dreisprung“ bestehenden Prozessions-„Tanz“ liegen im Dunkeln. Der in der Echternacher Basilika beigesetzte Willibrord wird, wie auch St. Vitus und Johannes der Täufer gegen Nervenkrankheiten wie den „Veitstanz“ angerufen.

Der Tanz sei Ausdruck der Freude, sagte GdG-Leiter Pfarrer Erik Pühringer in seiner Predigt vor einigen Dutzend Gläubigen. Man wolle an Willibrord Maß nehmen und den christlichen Glauben auch in düsteren Zeiten mit Begeisterung weitergeben. Auch wenn die Springprozession eher steifen Naturen töricht und albern vorkomme, so sei sie doch Ausdruck des in pandemischen Zeiten nicht verloren gegangenen Gottvertrauens. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Der Mechernicher Pfarrer Erik Pühringer zählt zu denen, die den Beginn der Springprozession dem glücklichen Vorübergehen der Pest zuschreiben. Die Nöthener Variante gestalteten Pühringer und der neue Mechernicher Kirchenmusiker Erik Arndt mit passenden modernen Glaubensliedern.

„Tanz ist Ausdruck der Freude“

Der Tanz sei Ausdruck der Freude, sagte der GdG-Leiter in seiner Predigt vor einigen Dutzend Katholiken. Man wolle und solle also an Willibrord Maß nehmen und den christlichen Glauben auch in eher düsteren Zeiten mit Begeisterung weitergeben. Auch wenn die Springprozession eher steifen Naturen töricht und albern vorkomme, sei sie doch Ausdruck des in pandemischen Zeiten nicht verlorenen Gottvertrauens.

„Denn das Törichte Gottes ist weiser als die Menschen, und das Schwache Gottes ist stärker als die Menschen“, rezitierte die Lektorin Luise Berners während der der Prozession vorausgehenden Heiligen Messe aus dem 1. Korintherbrief des Apostels Paulus. Dazu sangen Pfarrer und Organist „Singt dem Herrn, alle Völker und Rassen/ Tag für Tag verkündet sein Heil/ Singt, als wär‘ es zum ersten Mal/ Singt in allen Sprachen und Tönen/ Singt und ruft seinen Namen aus…“

Die Gottesdienstgemeinde darf zurzeit nicht am Gesang teilnehmen und musste auf Sicherheitsabstände in den Kirchenbänken – und auch bei der Springprozession achten, was aber nicht schwerfällt, weil die Prozessionsteilnehmer auch zu normalen Zeiten weiße Tücher zwischen sich halten.

„Ja, es ist meinethalben töricht…“

„Ja, es ist meinethalben töricht, wenn 60 Gruppen mit je 40 bis 50 Springerreihen a fünf bis sechs Springern durch die Straßen von Echternach tanzen und nach einer 45minütigen Prozession in die Krypta hinab zur Gruft des Völkerapostels Willibrord steigen, um sich seiner Fürsprache zu vergewissern und seinen Segen zu holen“, so Erik Pühringer: „aber es dient der Verehrung Gottes. Nach Krankheitsjahren wieder vor Freude zu springen, das ist Verkündigung. Der Glaube soll Freude machen…“

„Dieses Jahr nicht in Echternach“, so der langjährige ehemalige Eifeldekan aus Mechernich: „Dieses Jahr in Nöthen.“ Die Springprozession im Kleinformat solle den Gläubigen „Appetit machen auf Echternach 2022, Pfingstdienstag!“ Dass die Echternacher Springprozession abgesagt wird, war in den vergangenen Jahrhunderten selten der Fall: nur wegen der Pest, der Cholera und der Weltkriege – und jetzt wegen Corona bereits zum zweiten Mal.

Doch die Gläubigen rund um den Mechernicher Bleiberg lassen sich offensichtlich nicht entmutigen – ihnen voran ihr erfindungsreicher Pfarrer Erik Pühringer, der in Nöthen um die Kirchenvorstände Michael Schmitz, Dieter Züll, Thomas Wolfgarten und Helmut Müller tatkräftige Mitarbeiter fand.

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THW Daun braucht neue Unterkunft

Daun – „Die Unterkunft des THW in Daun ist nicht mehr zeitgemäß. Die Ehrenamtlichen verdienen die besten Rahmenbedingungen und brauchen dringend eine neue Unterkunft“, so das eindeutige Fazit des Eifeler Bundestagsabgeordneten Patrick Schnieder nach seinem Besuch beim THW Ortsverband Daun-Vulkaneifel. Die Unterkunft verfügt nicht über angemessene und ausreichende Sanitär- und Umkleideräume. Die Küche ist ein Provisorium, der Lehrsaal viel zu klein. Zudem darf die Fahrzeughalle ab einer Schneehöhe von 10 cm wegen Einsturzgefahr nicht mehr betreten werden. In den Wintermonaten sorgt dies für reichlich Ärger und zusätzliche Belastung bei den Ehrenamtlichen.

Bereits im Januar hat sich Schnieder daher an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die Eigentümerin der Gebäude, gewandt und sich für einen Neubau des Gebäudes in der Mehrener Straße stark gemacht. Bei der Besichtigung der Gebäude mit Zugführer Kenny Pauly sicherte Schnieder zu, weiter Druck bei der BImA zu machen, damit die Planungen schneller vorangehen.

Der Bund hat seine Unterstützungsleistungen für das THW in den vergangenen Jahren erheblich ausgebaut. Das Konjunkturpaket der Bundesregierung sowie der Bundeshaushalt 2021 stärken das THW mit zusätzlichen 136 Millionen Euro und 93 zusätzlichen Stellen. Die Mittel für die Ortsverbände wurden bereits vor einigen Jahre dauerhaft um acht Millionen Euro erhöht und im Rahmen eines Fahrzeugprogramms (2017-2023) stehen 100 Millionen Euro für die Erneuerung des Fahrzeugbestands bereit.

„Die Einsatzkräfte des THW sind oftmals die Retter in der Not. Gerade in der Corona-Krise packen die Ehrenamtlichen tatkräftig mit an. Diese großartige Arbeit verdient optimale Rahmenbedingungen. Der Bund hat seine Investitionen in das THW in den vergangenen Jahren daher kräftig erhöht. Ich hoffe und setze mich dafür ein, dass das THW in Daun hiervon ebenfalls bald in Form einer neuen Unterkunft profitiert“, erklärt Patrick Schnieder.

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Geppie & Stephan am 28. Mai im Seepark Zülpich zu Gast

Zülpich – Rock und Pop bei der »STRANDKULTUR« Zweites Konzert der beliebten Seepark-Veranstaltungsreihe. Die im vorigen Jahr im Seepark Zülpich etablierte Veranstaltungsreihe »STRANDKULTUR« mit regelmäßiger Live-Musik am Seepark-Strand wird auch 2021 fortgesetzt.

Unter dem Motto „Sommer, Sonne, Strand und See“ findet am Freitag, 28. Mai das nunmehr zweite Konzert dieser Saison statt. Diesmal sind Geppie & Stephan im Seepark zu Gast. Jürgen „Geppie“ Gebhardt ist vor allem als Bassist der Kölner Band „Räuber“ bekannt. Er ist ebenso Sänger und Musiker aus Leideschaft wie Stephan Simons. Der Zülpicher stand bereits mit verschiedenen Coverbands auf der Bühne, beispielsweise mit der PGM-Bigband oder „DasK2Projekt“. Schon im vorigen Jahr gab das Duo ein sehr erfolgreiches »STRANDKULTUR«-Konzert.

Zum Repertoire von Geppie & Stephan gehören bekannte Welthits im akustischen Gewand, aber auch eigene Songs, etwa der im vorigen Jahr entstandene Corona-Hilfssong „Eifel für Eifel“. Für das Konzert steht ein bestuhlter Bereich mit fest zugeordneten Sitzplätzen für maximal 120 Personen zur Verfügung. Der Eintritt ist für Inhaber einer Tages- oder Dauerkarte für den Seepark Zülpich kostenlos.

Zum Besuch muss jedoch unter der Email-Adresse info@seepark-zuelpich.de eine Reservierungsnummer angefordert werden. Die Karten werden nach Eingang vergeben. Pro Reservierungsanfrage können maximal vier Karten bestellt werden. Reservierungen sind am Veranstaltungstag bis 13 Uhr möglich. Außerdem ist laut aktueller Verordnungslage ein tagesaktueller, bestätigter Corona-Schnelltest oder alternativ ein Impf- oder Genesungsnachweis erforderlich.

Gäste, die keine Eintrittskarte für die »STRANDKULTUR« erhalten, aber auch Spontanbesucher haben die Möglichkeit, den Konzerten außerhalb des abgegrenzten Veranstaltungsbereichs beizuwohnen – beispielsweise auf den weitläufigen Strand- und Liegewiesenflächen. Auch die Parkgastronomie „Strandbud“ und der Flying Fox-Park sind während der »STRANDKULTUR« geöffnet.

Die nächsten »STRANDKULTUR«-Termine:

• Freitag, 04. Juni, 18 Uhr: Eva Lebertz & Feierbierchenabend
• Freitag, 11. Juni, 18 Uhr: Eifelperlen & Friends
• Freitag, 18. Juni, 18 Uhr: SchoHnzeit
• Sonntag, 27. Juni: Kinder-STRANDKULTUR mit Fug & Janina

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Weitere Lockerungen im Landkreis Mayen-Koblenz ab 28. Mai

Region/Mayen-Koblenz – Am heutigen Mittwoch, 26. Mai, liegt die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Mayen-Koblenz den fünften Werktag in Folge unter dem Wert von 50. Neben den aktuell geltenden Regeln treten zusätzlich ab Freitag, 28. Mai, folgende Lockerungen in Kraft:

Die Innengastronomie darf öffnen. Wie schon bei außengastronomischen Angeboten sind für einen Besuch in der Innengastronomie die Pflicht zum Tragen einer Maske, das Abstandsgebot, eine Vorausbuchungspflicht, und ein negatives Testergebnis oder ein vollständiger Impfschutz Voraussetzung. Auch die Kontaktnachverfolgung muss sichergestellt sein.

Im Amateur- und Freizeitsport ist die kontaktlose Sportausübung im Freien und auf allen öffentlichen und privaten Sportanlagen im Freien in Gruppen bis maximal zehn Personen, wobei geimpfte und genesene Personen nicht mitgezählt werden, zuzüglich einer Trainerin oder eines Trainers zulässig.

Der Probenbetrieb der Breiten- und Laienkultur in kleinen Gruppen bis maximal zehn sowie einer leitenden Person im Freien ist zulässig; hierbei gilt während des gesamten Probenbetriebs das Abstandsgebot.

Der Betrieb öffentlicher und gewerblicher Kultureinrichtungen im Innen- und Außenbereich mit bis zu 100 Zuschauern zulässig.

Spielhallen, Spielbanken, Wettvermittlungsstellen und ähnliche Einrichtungen dürfen öffnen. Es gelten das Abstandsgebot, die verschärfte Maskenpflicht, die Pflicht zur Kontakterfassung, eine Vorausbuchungspflicht zur Steuerung des Zutritts und die Testpflicht.