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Der Wado-Ryu Karate Verein Gerolstein Hillesheim e.V. stellt sich vor!

Gerolstein/Hillesheim – Seit nun mehr als 35 Jahren trainieren unsere Mitglieder die seltene Kunst des Wado-Ryu Karate. An insgesamt vier Standorten im Vulkaneifelkreis bieten unsere lizensierten Übungsleiter das Training sowohl im klassischen Wado-Ryu Karate, der Kunst des unbewaffneten Kampfes, als auch im Ryukyukobujustu, der Kunst des Kampfes mit klassischen japanischen Waffen an. Das Training gliedert sich sowohl in Kinder- und Jugendtraining, als auch in Erwachsenentraining. Ein spezielles Highlight stellt das Seniorentraining mit dem besonderen Augenmerk auf dem Gesundheitssport dar.

Das Training findet wie folgt statt: dienstags in der Grundschulhalle in Gerolstein, donnerstags sowohl in Birresborn in der Grundschule, als auch in der Halle des Gymnasiums in Gerolstein, freitags in der Halle des Gymnasiums, samstags in Grundschulhalle in Lissendorf, sonntags in der Grundschulhalle in Hillesheim. Alle näheren Informationen hierzu sind auf unserer Homepage www.karate-gerolstein.de zu finden. Die vorherrschenden Regelungen die aktuelle Corona-Pandemie betreffend stellten auch unseren Verein vor neue Herausforderungen. So wurde in den letzten Wochen das Training nur noch ONLINE durchgeführt. Dennoch konnte sich unser Verein weiterhin halten und etablieren, wofür den Mitgliedern, welche unserem Verein das Vertrauen hielten, ein besonderer Dank gebührt.

Mit den neuen Regelungen und den beginnenden Lockerungen wird auch das Echtzeit-Training an der frischen Luft wieder aufgenommen. Unsere Trainer Alfred Haas, Hermann Backes, Hartmut Nunn, Gerd Weber, Christoph Weber und Sven Lehrke freuen sich darauf, demnächst die Mitglieder wieder live begrüßen zu dürfen und die Kunst des bewaffneten und unbewaffneten Kampfs weiterhin trainieren zu dürfen. Der Aspekt der Selbstbeherrschung und der Selbstdisziplin, verbunden mit der unabdingbaren Lehre der Gewaltlosigkeit und der reinen Anwendung in Notsituationen außerhalb des Dojos kommen dabei nicht zu kurz. Karate ist ein Sport, welcher den Körper ganzheitlich fordert und somit den Gesundheitsaspekt im Besonderen beachtet. Text: Wado-Ryu Karate Verein

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Jetzt noch für Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft 2021“ bewerben

Düren – Die Zukunft der Dörfer hängt maßgeblich vom Engagement ihrer Bevölkerung ab und davon, wie sie sich für die Erhaltung, Gestaltung und Entwicklung des Dorfes einsetzt. Mit dem Start des Kreiswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft 2021“ sind alle Dorfgemeinschaften des Kreises Düren mit bis zu 3.000 Einwohnern aufgerufen, ihre Ortschaft von der besten Seite zu zeigen und gemeinsam an neuen Zielen zu arbeiten, die das dörfliche Zusammenleben verbessern.

Nachdem der Wettbewerb im Jahr 2020 bedingt durch die Corona-Pandemie abgesagt werden musste, soll es in diesem Jahr einen neuen Anlauf geben. Gesucht werden Dörfer, die als Gemeinschaft dafür sorgen, dass ihr Ort attraktiv und lebenswert ist und bleibt. Gerade in Zeiten, in denen ein persönlicher Austausch und ein nachbarschaftliches Miteinander nur eingeschränkt möglich sind, ist es umso wichtiger sichtbar zu machen, wie viel im Dorf passiert ist und worin die Besonderheiten des Dorfes liegen. Dies können die Dorfgemeinschaften im Zeitraum vom 13. September bis 01. Oktober präsentieren.

Jedes teilnehmende Dorf erhält – gestaffelt nach der erreichten Platzierung – ein Preisgeld als Anerkennung. Darüber hinaus können von der Jury Sonderpreise vergeben und dadurch Initiativen besonders hervorgehoben werden. Die Gewinnerdörfer qualifizieren sich außerdem zur Teilnahme am Landeswettbewerb 2022 und im nächsten Schritt vielleicht für den Bundeswettbewerb 2023.

Interessierte Dörfer werden gebeten, sich beim Amt für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung des Kreises Düren anzumelden. Anmeldungen sind möglich per E-Mail an Anna Hecker unter a.hecker@kreis-dueren.de oder telefonisch unter 02421.22-1061114.

Bei inhaltlichen oder organisatorischen Rückfragen steht zudem Anne Schüssler (a.schüssler@kreis-dueren.de, 02421.22-1061114) zur Verfügung. Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es unter www.dorfwettbewerb.de.

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Jugendcafé des städt. Haus der Jugend in Mayen öffnet am 7.Juni

Mayen – Lange musste der offene Jugendtreff des Jugendhauses aufgrund strenger Corona-Regeln geschlossen bleiben. Auch wenn viele Jugendliche das Angebot nutzten, Einzeltermine mit dem Team des Jugendhauses zu vereinbaren, so litt die niedrigschwellige und offene Jugendsozialarbeit dennoch unter den eingeschränkten Kontaktmöglichkeiten.

Am Montag, den 7. Juni ist es nun endlich wieder soweit, dass unter neuen Hygiene- und Coronaschutzauflagen die Türen des offenen Treffs an drei Tagen in der Woche (Montag, Mittwoch und Freitag) zwischen 14:30 Uhr und 19:00 Uhr öffnen können.

Voraussetzung für den Besuch des Jugendcafés:

-der Nachweis eines tagesaktuellen negativen Corona-Schnelltests

-das Tragen einer medizinischen/FFP2-Maske

sowie das Einhalten bestehender AHA-Regeln.

Corona-Schnelltestmöglichkeiten in der Nähe:

Schlags-Apotheke (mit Termin zwischen 8:30-10:30 Uhr sowie 16:00-18:00 Uhr)

Corona Testcenter dm -drogerie markt (mit Termin zwischen 9:00-16:00 Uhr)

Bürgerhaus Hausen (ohne Termin zwischen 14:00-18:00 Uhr)

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Windkraft: Knappe Entscheidung im Bürgerentscheid in Bad Münstereifel

Bad Münstereifel – Vorläufiges Ergebnis des Bürgerentscheids in Bad Münstereifel vom 30.05.2021. Am Sonntag, den 30.05.2021 wurde der erste Bürgerentscheid der Stadt Bad Münstereifel mit der Fragestellung: „Sind Sie dagegen, dass die städtischen Flächen in der Gemarkung Nöthen (Nöthener Wald) für Windkraftanlagen zur Verfügung gestellt werden?“ durchgeführt.

Insgesamt waren 15.318 Personen abstimmberechtigt.

Alle Briefe die bis zum 30.05.2021, 16:00 Uhr, bei der Bürgermeisterin eingegangen sind, wurden berücksichtigt und ausgezählt. Die Auszählung begann um 16:00 Uhr und zog sich bis in den Abend hinein.

Die Abstimmungsbeteiligung betrug 44,57 % (6.827 Stimmen).

Die Auszählung ergab folgendes Ergebnis:

Ja-Stimmen:                3.227
Nein-Stimmen            3.584
Ungültige Stimmen:         16

Dieses vorläufig ermittelte Ergebnis des Bürgerentscheids ist vom Rat festzustellen und im Anschluss von der Bürgermeisterin öffentlich bekannt zu machen.

Die Frage wurde von der Mehrheit der gültigen Stimmen mit „Nein“ beantwortet. Das erforderliche Quorum von 20 % der Abstimmberechtigten wurde erreicht.

Dies bedeutet, dass die städtischen Flächen in der Gemarkung Nöthen (Nöthener Wald) für Windkraftanlagen zur Verfügung gestellt werden können.

Der Bürgerentscheid hat die Wirkung eines Ratsbeschlusses.

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Fußballverband Rheinland: Rot-Weiß Koblenz sichert sich den DFB-Pokal-Startpatz

Region/Koblenz – Die Überraschung lag in der Luft, ehe das Ergebnis am Ende doch standesgemäß ausfiel: Mit 6:1 (2:1) setzte sich Fußball-Regionalligist TuS Rot-Weiß Koblenz im Qualifikationsspiel des Fußballverbandes Rheinland für die erste Runde des DFB-Pokals gegen den drei Klassen tiefer spielenden Bezirksligisten VfB Linz durch. Damit qualifizierte sich Rot-Weiß Koblenz nach dem Pokalsieg 2018 zum zweiten Mal in der Vereinshistorie für den DFB-Pokal. „Ich gratuliere beiden Mannschaften“, sagte Walter Desch, Präsident des Fußballverbandes Rheinland. „Das war Werbung für den Fußball. Ich bin froh, dass wir dieses Spiel trotz der schwierigen Rahmenbedingungen austragen konnten.“

Den ersten Paukenschlag gab’s bereits in Spielminute 3: Die Linzer versteckten sich keinesfalls, die Koblenzer ließen sie gewähren. Diesen Freiraum nutzte VfB-Stürmer Fatos Prenku, Bruder des Linzer Trainers Behar Prenku, der aus etwas mehr als 20 Metern gefühlvoll abzog und RW-Keeper Baboucarr Gayé überwand. „Überragend, da schlägt das Herz gleich schneller“, schilderte Behar Prenku diesen Moment von außen. „Einfach ist es nie, wenn man klarer Favorit ist“, meinte Backhaus, „da braucht man Geduld.“

Geduld war in der Tat gefragt, denn wenngleich die Koblenzer den VfB über weite Strecken in dessen Hälfte einschnürten, wollte zunächst kein Treffer fallen. Die VfB-Abwehr stand, und Jan Lück im Kasten der Linzer durfte sich etliche Male auszeichnen. Erst ein Stochertor von Valdrin Mustafa in der 30. Minute brach den Bann, kurz darauf köpfte RW-Stürmer Ahmet Sagat nach einem Freistoß von Quentin Fouley zum 2:1 ein (36.).

Damit ging’s auch in die Pause, nach der Rot-Weiß schnell erhöhte: Mustafa traf nach Zuspiel von Moritz Göttel (46.). Weiter ging’s mit Treffern von Christopher Spang per Weitschuss (53.), erneut Mustafa per Kopf nach Flanke von Arthur Ekallé (56.) und erneut Sagat (66.). 6:1, das war dann auch der Endstand. „Es war trotzdem ein schöner Tag für uns“, befand Prenku, der seinen Akteuren attestierte, sich „gut geschlagen“ zu haben. Auch Backhaus gratulierte dem VfB gerne, wobei seine Gedanken auch allen anderen Vereinen galten, die für diese Partie hätten ausgelost werden können. „Es war ein repräsentatives Spiel“, fand Backhaus, der auch einen Wunsch für die erste Runde im DFB-Pokal äußerte: „Als Gelsenkirchener würde ich mich über Schalke als Gegner freuen“, schmunzelte er, „denn wir wollen ja weiterkommen.“

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Tipper aus der Eifel gewinnt über 2,7 Millionen Euro bei Eurojackpot

Region/Koblenz – Zum Jackpot fehlte nur eine richtige Eurozahl.
Ein Spielteilnehmer oder eine Spielteilnehmerin aus der Eifel hat am Freitagabend in der Lotterie Eurojackpot einen Volltreffer gelandet. Mit der richtigen Vorhersage der fünf gezogenen Zahlen 15, 26, 35, 37 und 43 sowie einer richtigen Eurozahl hat er oder sie über 2,7 Millionen Euro gewonnen.

2.724.736,30 Euro – das ist die Gewinnsumme, die in den kom-menden Wochen von Lotto Rheinland-Pfalz in die Eifel überwiesen wird. Zu diesem Zweck muss sich der Glückspilz allerdings beim Koblenzer Glücksspielunternehmen melden, denn der Schein wurde ohne Kundenkarte ins Spiel gegeben.

„Die Spielquittung mit dem Gewinn kann in jeder Lotto-Annah-mestelle in Rheinland-Pfalz überprüft werden. Dort wird dann al-les Weitere in die Wege geleitet“, erklärt Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner, der sich mit dem mittlerweile sechsten rheinland-pfälzischen Millionengewinner in diesem Jahr mitfreut.

Der Tippschein wurde mit einem Einsatz von 16,75 Euro am 21. Mai ins Spiel gegeben und galt für zwei Ziehungen. Nun wartet man bei Lotto.

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Friedliche „Bannmühle“

Mechernich-Vollem – Blühender Flieder und neugierige Rinder vor der 270 Jahre alten voll funktionsfähigen Vollemer Mühle. Zwei neugierige Rinder vor der alt-ehrwürdigen Vollemer Mühle an einem ganz normalen Werktagmorgen, Donnerstag, 28. Mai 2021. Der Fliederbusch auf der Brücke in den Innenhof blüht lilafarben, das Wasserrad der alten „Bannmühle“ für Urfey, Vollem, Kallmuth sowie Teile von Dottel und Keldenich an der Stirnseite des Mühlengebäudes steht schon seit langem still.

109 Einwohner hat das idyllische Dorf im Feybachtal, die Gastronomie Helene Kronenberg war im ganzen Stadtgebiet und darüber hinaus berühmt, nicht zuletzt wegen der hervorragenden Küche und den tollen Möglichkeiten für Familienfeiern. Zurzeit hat sie geschlossen.

Das Tal und die umgebenden Hügelketten bieten vielfältige Wandermöglichkeiten, die 270 Jahre alte, voll funktionsfähige Wassermühle ist das Schmuckstück innerhalb des überschaubaren Häuserensembles. „Bannmühle“ bedeutet übrigens, dass die Einwohner der genannten Dörfer früher ihr Mehl dort mahlen lassen mussten.

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Vorfahrt für Radfahrer in Mayen

Mayen – Stadtverwaltung und Pro Rad Mayen weihen die neue Radwegekreuzung „im Sürchen“ ein. Seit einigen Wochen ist es so weit, erstmals gibt es in Mayen eine Radwegekreuzung welche explizit dem Radverkehr Vorfahrt gibt. Es handelt sich dabei um den neuen Wendeplatz in der Robert-Bosch-Straße, wodurch der bestehende und viel genutzte Maifeldradweg gekreuzt wird. LKW- und Autofahrer werden durch ein Vorfahrt gewähren Schild, eine Haltemarkierung sowie die rote Bodenmarkierung des kreuzenden Radweges deutlich sichtbar auf den Radweg hingewiesen. Dies dient vor allem der Sicherheit der Radfahrer, damit der Radweg von den anderen Verkehrsteilnehmern nicht übersehen wird.

„Dieses Bauprojekt steht stellvertretend für eine veränderte Sichtweise in der Verkehrsplanung der Stadt Mayen, welche die Bedürfnisse des Radverkehrs als gleichberechtigt neben den Anforderungen des motorisierten Individualverkehrs (PKW) sieht“, erläutert Oberbürgermeister Dirk Meid die Bedeutung der Maßnahme.

Der Verein „Pro Rad Mayen“, welcher sich schon seit langer Zeit für die Belange des Radverkehrs in  Mayen einsetzt, wird bei Baumaßnahmen welche den Radverkehr betreffen aktiv in die Planungen einbezogen, damit die Bedürfnisse der Radfahrer entsprechend berücksichtigt werden können.

Auch zukünftig möchten Pro Rad Mayen und die Stadtverwaltung Mayen zusammenarbeiten um die Bedingungen für Radfahrer in Mayen weiter zu verbessern.

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Trauer um Schwester Rose Cornelia

Mechernich/Mannuthy – Die frühere Generaloberin der Kongregation der Samaritan-Schwestern und drei Mitschwestern sind in ihrer indischen Heimat an einer Covid-19-Infektion verstorben. Die Communio in Christo trauert um Schwester Rose Cornelia, frühere Generaloberin der Kongregation der Samaritan-Schwestern in Mannuthy im indischen Bundesstaat Kerala, sowie drei Mitschwestern, die alle vier an einer Covid-19-Erkrankung gestorben sind. Rose Cornelia wurde 67 Jahre alt.

„Die Nachricht vom Tode unserer geliebten Schwester Rose Cornelia erschüttert uns und macht uns sehr betroffen. Für die Samaritan-Schwestern, aber auch für uns als Freunde von Schwester Rose Cornelia, handelt es sich um einen sehr großen Verlust. Wir haben sie als liebevolle und treusorgende Mutter der Ordensschwestern kennengelernt. Ihre Verbundenheit zu Mutter Marie Therese und der Communio in Christo hat uns stets ermutigt und motiviert“, sagt Generalsuperior Karl-Heinz Haus.

Schwester Rose Cornelia, geboren am 25. März 1954 in Thodupuzha (Kerala), war es, die in ihrer Zeit als Generaloberin (2006 bis 2018) den Kontakt zur Communio in Christo in Mechernich hergestellt und mit Generalsuperior Karl-Heinz Haus eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit unterzeichnet hatte.

Schwester Rose Cornelia, hier mit Generalsuperior Karl-Heinz Haus bei ihrem ersten Besuch des Mechernicher Mutterhauses der Communio in Christo in Mechernich im Jahr 2011, ist an einer Covid-19-Infektion gestorben. Archivfoto: pp/Agentur ProfiPress

2010 waren Schwester Jasmin und Schwester Little Flower als erste Samaritanschwestern in die Eifel gekommen, um im Sozialwerk Communio in Christo als examinierte Krankenschwestern mitzuarbeiten. Alle acht Samaritan-Schwestern, die momentan in Mechernich und Blankenheim leben und tätig sind, waren noch von Rose Cornelia ausgewählt worden.

Schwester Rose Cornelia ist mit fünf Geschwistern aufgewachsen. Im Alter von 15 Jahren trat sie der Kongregation der Samaritan-Schwestern bei, ihre erste Profess legte sie am 3. Januar 1973 ab, sechs Jahre später folgte die endgültige Berufung. Sie war nicht nur für zwei Amtszeiten Generaloberin der Samaritan-Schwestern, sondern auch zwölf Jahre Schatzmeisterin der gesamten Kongregation.

Dreimal besuchte Schwester Rose Cornelia Mechernich. Dabei entstand eine tiefe Verbundenheit zwischen den beiden Ordensgemeinschaften. Im Jahr 2014 wurde sie im Rathaus von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick empfangen.

Die Communio in Christo und die Samaritan-Schwestern haben einige Gemeinsamkeiten. Beide handeln im Sinne der Nächstenliebe, beide dienten und dienen den Menschen am Rande der Gesellschaft. Bei ihrem ersten Besuch 2011 sagte Rose Cornelia deshalb über die Zusammenarbeit: „Hier kann man erfahren, was es heißt, eine Gemeinschaft von Liebenden zu sein.“

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“Unsere Rendite ist das Quartier”

Aachen – Wie die Städtische Entwicklungsgesellschaft Aachen ihre Immobilien bewirtschaftet. „Einen Mehrwert für das Quartier schaffen und Veränderungen sichtbar machen, das sind die Ziele, die die Städtische Entwicklungsgesellschaft Aachen (SEGA) von Anfang an im Blick hatte“ so der Geschäftsführer der SEGA, Christoph Vogt. Nach diesem Motto handelt die Entwicklungsgesellschaft nicht nur bei der Entwicklung des neuen Altstadtquartiers am Büchel, sondern auch bei der Bewirtschaftung ihrer Immobilien. Gleich auf mehreren Ebenen übernimmt die SEGA als Eigentümerin von acht Immobilien, neben dem Büchel-Parkhaus, Verantwortung für die Entwicklung im Quartier und möchte so auch gutes Beispiel für andere Eigentümer*innen sein. Im Oktober 2020 ist die SEGA am Büchel in die eigenen Räume in der Mefferdatisstraße 16-18 eingezogen und wirkt von hier aus ins Quartier. „Durch die Nutzung der eigenen Räumlichkeiten sind wir direkt vor Ort ansprechbar und sparen zudem die Miete für extern angemietete Büroräume“ so Vogt weiter.

Möglichkeitsräume für Kreativität schaffen

Die Veränderungen an vielen Stellen sichtbar zu machen, gelingt durch die Mitgestaltung von Zwischennutzungen und durch künstlerische Interventionen. Im leeren Parkhaus gab es auch nach der Schließung noch Leben. Es diente außer für das sehr erfolgreiche Graffiti-Event “Parking:Art” auch als Ort für kleinere Veranstaltungen und als Kulisse für ein Tanzvideo. “Wir hatten im Parkhaus noch viel mehr vor – leider ist uns die Pandemie dazwischengekommen“ bedauert der SEGA-Geschäftsführer. In den beiden leeren Gebäuden der SEGA in der Antoniusstraße, gab es dafür zusätzlich temporär Kunst zu bestaunen und zu kaufen.

Pionier*innen der Stadtgestaltung in der Mefferdatisstraße – die “Meffis”

In vier bislang leerstehenden Erdgeschoss-Ladenlokalen in der Mefferdatisstraße 14-16 entstehen ein Coworking-Bereich, ein Makerspace mit Atelier und Werkstatt, eine Café-Bar und eine Kleinkunstbühne. Entwickelt wird dieser Stützpunkt für Begegnung, gesellschaftliches Engagement und kreative Entfaltung von den „Meffis“, einem Zusammenschluss von zivilgesellschaftlichen Organisationen und studentischen Initiativen, bestehend aus über 130 aktiven Personen. Die „Meffis“ sehen sich als Pioniere, die zusammen mit Stadt, Hochschule und SEGA die ersten Schritte ins neue Altstadtquartier Büchel gehen. Einen lebendigen Eindruck hierzu finden Sie im gerade erschienenen Film von CreativeNRW unter https://www.creative.nrw.de/news/artikel/die-gamechanger-4-designmetropole-aachen.html

„Die Mefferdatisstraße ist genau der richtige Ort für unsere Büchelpioniere. Das sieht auch der SEGA-Aufsichtsrat so. Dessen Mitglieder mussten nicht lange überzeugt werden“ sagt Marc Beus, der Vorsitzende des SEGA-Aufsichtsrats. „Im Gremium waren wir, quer durch alle hier vertretenen Parteien, schnell der Meinung, dass hier die richtigen Kräfte ans Werk kommen, die von Anfang an positive Ausstrahlung und den Schwung der Erneuerung ins Quartier bringen“ bestätigt Beus.

Damit das Ganze für die Pionier*innen finanziell zu stemmen ist, stellt die SEGA diese Räume für eine reduzierte Miete zur Verfügung. Die „Meffis“ werden durch die Anrechnung von sogenannten „Viertel Stunden“ Leistungen für das Gemeinwohl im Viertel erbringen, die gemeinsam mit der SEGA definiert werden.

„Als städtische Gesellschaft, die sich zum einen mit Steuermitteln finanziert und zum anderen im Sinne des Gemeinwohls agiert, müssen und wollen wir uns dabei natürlich wirtschaftlich verhalten. In meinen Augen steht das aber nicht im Widerspruch dazu, die Bestandsgebäude mit Nutzungen zu belegen, die temporär weniger Mieterträge einbringen – insbesondere, wenn reguläre Vermietungsbemühungen ohne Erfolg blieben. Da wir als Gesellschaft auch insbesondere die Entwicklung des gesamten Quartiers und die Interessen aller Anlieger im Blick haben, sind wir überzeugt davon, dass es niemandem nützt, wenn die Einheiten wegen der Hoffnung auf bessere Mieten leer stehen und trotz laufender Fixkosten keinerlei Mieten einbringen, das Stadtbild eventuell sogar negativ beeinträchtigen“, ergänzt Christoph Guth, Prokurist der SEGA und verantwortlich für kaufmännische und administrative Angelegenheiten. Letztlich verhalte man sich durch die Vermeidung von Leerstand, auch auf unkonventionellem Wege wirtschaftlicher.

„Das ist im Grunde auch jedem Immobilieneigentümer klar, wir wollen aber das Sankt-Florians-Prinzip hier am Büchel unterbrechen und einen Anfangspunkt setzen“, pflichten Beus und Vogt ihm bei. Von Antje Eickhoff, Dipl.-Ing. Raumplanung.

Ein Film von CreativeNRW (https://www.creative.nrw.de/news/artikel/die-gamechanger-4-designmetropole-aachen.html) gibt zusätzliche Eindrücke, wie das Viertel schon jetzt intensiv von der Aachener Kreativszene genutzt wird und welche spannenden Projekte gerade und in Zukunft entstehen