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Bitburg bewirbt sich trotz großer Konkurrenz für die Landesgartenschau 2026

Bitburg – Der Eifelkreis Bitburg-Prüm, die Verbandsgemeinde Bitburger Land und die Stadt Bitburg haben entschieden, sich für die Landesgartenschau 2026 zu bewerben. Bereits 2016 hatte sich die Stadt Bitburg in Partnerschaft mit dem Eifelkreis Bitburg-Prüm für die Landesgartenschau 2022 beworben. Damals erhielt die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler den Zuschlag für die Ausrichtung in 2022.Die Bewerbung um die Landesgartenschau 2026 wird seither als neue Chance für eine nachhaltige Entwicklung des ehemaligen Family Housing-Geländes der US-Streitkräfte in Bitburg gesehen. Die Bewerbung beinhaltet neben einer Bestandsanalyse und der Leitidee, ein Maßnahmenpaket für das umfangreiche Fördergelder beantragt werden können.

Mit der Landesgartenschau-EIFEL 2026 – gemeinsam die Zukunft des Eifelkreis Bitburg-Prüm gestalten! Konzipiert werden das Ausstellungsjahr 2026 und zukunftsweisende Konzepte und Daueranlagen. Grüne öffentliche Räume verbunden mit neuen grünen Technologien und nachhaltigen Konzepten für Natur- und Lebensräume sind ein wichtiges Zukunftsinstrument, um die Standortqualitäten des Eifelkreis Bitburg-Prüm zu entwickeln und zu stärken. „Grün“ , „Technologie“ und „Lebensqualität“ sind auch entscheidende Wirtschafts- und Wettbewerbsfaktoren für den Eifelkreis. Die Bewerbung muss bis 15. Oktober 2021 beim für die Landesgartenschau zuständigen Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz abgegeben werden. Ebenfalls ihre Bewerbung für 2026 haben die Städte Bernkastel-Kues und Traben-Trarbach, Bendorf, Mainz, Neustadt a.d. W. und Speyer. Wer den Zuschlag bekommt, wird im Frühjahr 2022 entschieden.

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Walter Wette nach 30 Jahren als Schiedsmann in Meckenheim verabschiedet

Meckenheim – Bürgermeister Holger Jung dankt für herausragendes Engagement / Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Meckenheim. Sie nehmen sich Zeit, hören genau zu und versuchen Spannungen zwischen den Streitparteien abzubauen. Schiedspersonen erfüllen eine wichtige Aufgabe – zunächst für fünf Jahre bis zu einer möglichen Wiederwahl. Walter Wette war insgesamt 30 Jahre als Schiedsmann im Bezirk II (Altendorf, Ersdorf und Lüftelberg) tätig, bevor er diese ehrenamtliche Tätigkeit zum 1. Februar 2021 aufgegeben hat.

Im Rahmen einer kleinen Verabschiedungsfeier dankte Bürgermeister Holger Jung dem 78-Jährigen „für eine unglaublich lange Zeit, in der Sie sich erfolgreich und ununterbrochen in den Dienst unserer Gesellschaft gestellt und damit zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt eingebracht haben.“ In seinen Dank schloss der Bürgermeister ausdrücklich die Ehefrau Annegret Wette ein. Als Zeichen des herausragenden Engagements trug sich Walter Wette in das Goldene Buch der Stadt Meckenheim ein. Der erste Eintrag in der Amtszeit von Holger Jung als Bürgermeister, der belegt, wie sehr ihm das Ehrenamt am Herzen liegt.

„Mit solch einer hohen Ehre habe ich nicht gerechnet“, sagte Wette und blickte stolz zurück. 66 Prozent der Fälle hatte er zum Vergleich geführt, so der ausgeschiedene Schiedsmann. Seine Aufgabe habe ihm all die Jahre große Freude bereitet, resümierte Wette, dem Uwe-Karsten Staeck, Vorsitzender der Bezirksvereinigung Bonn im Bund Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen (BDS) für den Landgerichtsbezirk Bonn, eine stets zuverlässige Arbeit attestierte.

Wette wurde 1942 in Rheinberg-Oberhinrichshagen geboren und zog im Sommer 1985 mit seiner Gattin nach Meckenheim. 1991 erfolgte die erstmalige Ernennung zum Schiedsmann. Bis zum Ende seiner Amtszeit wurde Wette fünf Mal durch den Rat der Stadt Meckenheim wiedergewählt und vom Amtsgericht Rheinbach bestätigt.

„In all den Jahren haben Sie sich mit Herz und Verstand als Schiedsmann engagiert. Ihr großes Fachwissen, gepaart mit ausgezeichneter Menschenkenntnis, haben Ihre Autorität als Schiedsmann auch in schwierigen Fällen nie in Frage gestellt“, würdigte Holger Jung die Leistung Walter Wettes. „Möglich war dies, weil Sie in dieser langen Zeit immer die Unterstützung Ihrer Gattin erfahren durften. Das hat meinen höchsten Respekt verdient“, so der Bürgermeister.

Die Aufgaben des Schiedsamtes können Frauen und Männer wahrnehmen, die ihrer Persönlichkeit nach zur Streitschlichtung besonders befähigt sind. Zumeist in ihrer eigenen Wohnung schaffen die Schiedspersonen eine ruhige und entspannte Atmosphäre und somit die Voraussetzung dafür, eine Einigung zu erzielen und den sozialen Frieden wiederherzustellen. Im Zuge der Schlichtung verstehen sie es in besonderem Maße, den Beteiligten zuzuhören und auf ihr Vorbringen einzugehen. Der Weg zur Schiedsperson ist zwar nicht immer vorgeschrieben. Er erweist sich aber oftmals als schnellste Option, eine Streitigkeit kostensparend und unbürokratisch beizulegen.

Nachdem Walter Wette ausgeschieden ist, hat Axel Stammberger die Tätigkeit als Schiedsperson für den Bezirk II aufgenommen.

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Klimaschutz hat im Landkreis Vulkaneifel immer größeren Stellenwert

Daun – Da Mobilitätsthemen wie alternative Antriebsformen, Radwegeplanung und Intermodalität, z. B. Bike + Ride zunehmend an Priorität gewinnen, hat der Landkreis Vulkaneifel eine neue Stelle geschaffen. Seit April 2021 arbeitet Sophia Keßeler-Johann als Klimaschutzmanagerin mit dem Schwerpunkt Mobilität bei der Kreisverwaltung Vulkaneifel und kümmert sich um die Umsetzung der Maßnahmen des Teilkonzepts „Nachhaltige Mobilität“, welches 2019 gemeinsam mit dem Integrierten Klimaschutzkonzept fertiggestellt wurde.

Die Stelle wird zu 100 % vom Projektträger Jülich gefördert. „Das Hauptaugenmerk meiner Arbeit liegt auf der Umsetzung der im Teilkonzept „Nachhaltige Mobilität“ festgelegten Maßnahmen. Ziel ist es, die verkehrsbedingten Treibhausgasemissionen zu reduzieren, die Mobilität aller Bevölkerungsgruppen zu sichern und effizienter zu gestalten. Klimaschutz und nachhaltige, klimafreundliche Mobilität sind zwei eng verknüpfte Themen, die sich nicht voneinander trennen lassen. Somit freut es mich, diese Querschnittsaufgabe zu übernehmen“, so Sophia Keßeler-Johann.

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Jahrhundert-Hochwasser jährt sich zum fünften mal

Ahrweiler – Die Kreisverwaltung Ahrweiler macht auf Starkregengefahrenkarte und Selbstvorsorge aufmerksam. In den vergangenen Jahren haben auch im Kreis Ahrweiler extreme Wetterbedingungen mit Starkregen und Sturzfluten deutlich zugenommen. Davon sind insbesondere Anwohnerinnen und Anwohner, Kommunen sowie Landwirte und deren Flächen betroffen. Anfang Juni jähren sich das Jahrhundert-Hochwasser und das Unwetter von 2016 zum fünften Mal. Damals waren Teile der Verbandsgemeinden Adenau, Altenahr, Bad Breisig und Brohltal, der Gemeinde Grafschaft sowie der Städte Bad Neuenahr-Ahrweiler, Remagen und Sinzig von Starkregen und Überflutungen betroffen. Die Kreisverwaltung macht in diesem Zusammenhang auf eine neue Starkregenkarte und Möglichkeiten der Selbstvorsorge aufmerksam.

Auf einer Digitalkarte, die das Umweltministerium Rheinland-Pfalz jetzt veröffentlicht hat, ist abgebildet, welche Regionen im Kreis besonders von Starkregen betroffen sein können. Neben den Hinweisen über mögliche Flächen, die besonders gefährdet sind, werden auch die gesetzlichen Überschwemmungsgebiete verzeichnet. Die Hinweiskarte zur Starkregengefährdung ist unter https://bit.ly/3wAwcOb zu finden.

Die Kreisverwaltung weist angesichts der anstehenden Gewitter-Saison darauf hin, dass es wichtig ist, auf mögliche Extremereignisse gut vorbereitet zu sein und entsprechend Selbstvorsorge zu treffen. Denn Feuerwehr und Hilfskräfte sind in derartigen Schadenslagen meist überall gleichzeitig gefordert. Selbstvorsorge kann beispielsweise sein, in Risikogebieten Wasserpumpen und Sandsäcke vorrätig zu haben. Auch das Aufräumen und Höherstellen von Gegenständen im Keller kann das Hab und Gut im Ereignisfall vor Schäden schützen.

Empfohlen wird zudem der Abschluss einer Elementarschadenversicherung, welche die Wohngebäude- und Hausratversicherungen in der Regel um folgende Elementarrisiken erweitert: Hochwasser und Überschwemmungen, Starkregen, Rückstau, Schneedruck, Lawinen, Erdbeben, Erdrutsch, Erdsenkung und Vulkanausbruch.

Praktische Tipps zur privaten Hochwasservorsorge gibt auch die Hochwasserfibel des Bundesministeriums des Innern, für Bau und für Heimat, die kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden kann unter www.bmi.bund.de (Service, Publikationen).

Der Kreis Ahrweiler hat nach dem 2016er Hochwasserereignis rund eine Million Euro in die Renaturierung der Ahr-Uferbereiche in Liers, Kreuzberg, Altenburg und Dernau investiert. Das kommt dem Hochwasserschutz, den Anwohnerinnen und Anwohnern und gleichzeitig der Flora und Fauna zugute. Auch das Naturschutzgroßprojekt „Obere Ahr-Hocheifel“ in der Verbandsgemeinde Adenau setzt Schwerpunkte in der Hochwasserprävention. Darüber hinaus haben die jeweiligen Kommunen eigene Hochwasserschutzkonzepte beschlossen und Maßnahmen vor Ort entwickelt.

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Virtueller Besuch bei der Europäischen Zentralbank am Dienstag, 01. Juni

Aachen – Das Informationszentrum Europe Direct Aachen lädt am Dienstag, 01. Juni, um 15 Uhr zu einem virtuellen Besuch bei der Europäischen Zentralbank (EZB) ein. Die EZB mit Sitz in Frankfurt am Main ist die Zentralbank der 19 Länder des Euroraums. Ihre Hauptaufgabe ist es, Preisstabilität zu gewährleisten. Darüber hinaus beaufsichtigt die EZB die Banken im Euroraum und entwickelt die Euro-Banknoten.

Doch wie sorgt die EZB für solidere Banken und dafür, dass auch das private Geld sicher ist? Welche Rolle hat die EZB, um grenzüberscheitend elektronisch bezahlte Einkäufe zu ermöglichen? Was sind Technologien, um die Banknoten sicherer und länger haltbar zu machen? Bei dieser interaktiven Veranstaltung werden die Rolle und die Aufgaben der EZB erläutert. Das Besucherzentrum wird vorgestellt und Fragen der Gäste beantwortet.

Die Informationsveranstaltung ist geeignet für Personen mit geringen oder keinen Vorkenntnissen. Nach kostenloser Anmeldung unter https://ogy.de/EZB-01-06-2021 werden die Zugangsdaten zur Veranstaltung umgehend per E-Mail zugeschickt.

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Lockerungen ab heute Montag, 31. Mai im Landkreis Bernkastel-Wittlich

Wittlich – Die 7-Tages-Inzidenz des Landkreises Bernkastel-Wittlich sinkt gemäß Mitteilung des Landesuntersuchungsamtes von 34,7 auf 26,7 Fälle je 100.000 Einwohner. Die Inzidenz liegt am fünften Werktag in Folge unter dem Wert von 50 Fällen je 100.000 Einwohner. Die Kreisverwaltung macht in der Folge bekannt, dass die Regeln der 21. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz für Kommunen mit einer Inzidenz von unter 50 am übernächsten Tag, hier der Montag, 31. Mai 2021, zum Tragen kommen. Ab Montag, 0 Uhr, werden somit gemäß der Regelungen der 21. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz folgende Angebote zulässig:

  • Öffnung gastronomischer Einrichtungen im Innenbereich.
  • Kontaktlose Sportausübung im Freien in Gruppen bis maximal zehn Personen nebst einer Trainerin oder eines Trainers.
  • Öffnung von Spielhallen, Spielbanken, Wettvermittlungsstellen und ähnlichen Einrichtungen.
  • Musik- und Kunstunterricht in kleinen Gruppen bis zu zehn Personen sowie einer Lehrperson im Freien zulässig.
  • Öffnung von öffentlichen und gewerblichen Kultureinrichtungen auch im Innenbereich.
  • Probenbetrieb der Breiten- und Laienkultur in kleinen Gruppen bis zu zehn Personen sowie einer leitenden Person im Freien.
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Stellungnahme von Bündnis 90/Die GRÜNEN zur Gestaltung Kreisel BBS Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Im Stadtrat wird die Gestaltung des neuen Kreisels im Osten der Kreisstadt beraten. Die Größe der Skulptur sorgt für Diskussionen. Unsere Kreisstadt wird unübersehbar umgestaltet. Was macht die Stadt an der Ahr aus, wie prägt die Landesgartenschau das Stadtbild und können wir unsere grüne Lunge und Biodiversität zumindest erhalten? Als Symbol für Stadt und Landesgartenschau soll der neue Kreisel im Osten der Stadt in der Nähe der Berufsbildenden Schule mit Bepflanzung, Trockenmauer und Landesgartenschau-Logo neu gestaltet werden.

Grundsätzlich begrüßt die Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen die Vorschläge der Verwaltung. Die Trockenmauern in unseren Weinbergen sind historisch gewachsen und unbedingt schützenswert. Weinbergsmauern bieten Lebensraum für viele Tiere. Wir alle kennen die sich sonnenden Mauereidechsen. Gut also, dass die Mauern im Kreisel wiederzufinden sind. Auch die Fortführung der Begrünung des Kreiselinneren als Dauerbegrünung nach der Landesgartenschau 2023 findet bei den GRÜNEN Zustimmung. Auf sichtbare Kies- und Schotterflächen will man verzichten. Das Logo der Landesgartenschau soll als Skulptur zwischen den Trockenmauern dauerhaft installiert werden. Teile der Skulptur sind beweglich, dadurch ist der Anblick sozusagen im Fluss.

Doch erscheint den GRÜNEN die Skulptur im Verhältnis zur Umgebung des Kreisels zu klein dimensioniert und zu tief platziert. Der Kreisel hat einen Innendurchmesser von ungefähr 30 Metern, die Skulptur soll eine Gesamthöhe von 3 Metern bekommen. Im Vergleich dazu erläutert Andreas Schmickler, Stadtrat der GRÜNEN die Maße des Kreisels mit dem Unicef-Brunnens: „Der Durchmesser des bepflanzten Innenkreisels beträgt 10 Meter und die Skulptur mit der markanten blauen Kugel ist um einiges höher als 3 Meter. Andreas Schmickler weiter: „Wenn wir die Durchmesser der Innenkreise vergleichen, so suggeriert die Zeichnung des neuen Kreisels eine andere Proportion, also das Verhältnis von der Größe der Skulptur zur Größe des Kreisels. Um spätere Enttäuschungen zu vermeiden beantragten die GRÜNEN, die Skulptur um 10 bis 20 Prozent zu vergrößern.

Der Antrag der GRÜNEN scheint nicht ganz unbegründet, da durch die Verwaltung das Aufstellen einer größeren Skulptur bereits geprüft wurde, dies jedoch aus statischen und technischen Gründen nicht umsetzbar ist. Eine Erhöhung des Sockels der Skulptur könnte Abhilfe schaffen, so das Ergebnis der sachlichen Diskussion im Stadtrat. Mit der Prüfung der Sockelvariante durch die Verwaltung sehen die GRÜNEN ihre Anregungen berücksichtigt.

Für die Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die GRÜNEN.
( von Birgit Stupp )

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Bürgerservice in Stolberg wird ausgeweitet

Stolberg – Aufgrund der coranabedingten Einschränkungen haben die Bürgerinnen und Bürger während des Lockdowns viele Angelegenheiten aus dem Bereich des Meldewesens, die nicht unabdingbar erledigt werden mussten, zurückgestellt. Mit der nunmehr bevorstehenden Perspektive der weitreichenden Lockerungen, insbesondere der Möglichkeit, wieder Reisen zu können, gibt es aktuell einen großen Andrang im Bereich des Einwohnermeldeamtes.

Die Verwaltung reagiert auf diesen Bedarf und hat die folgenden Maßnahmen zur Verbesserung des Bürgerservice auf den Weg gebracht:

  • Die Öffnungszeiten im Bürgerservice werden erweitert:

Ab dem heutigen Montag, 31.05.2021, steht der Bürgerservice auch montags nachmittags von 14 bis 16 Uhr zur Verfügung (zunächst befristet bis 31.08.2021).

  • Ein Serviceplatz aus dem Meldeamt wurde in einem separaten Büro im Erdgeschoß (Zimmer 6) eingerichtet, um die Anzahl der gleichzeitigen Termine und somit der anwesenden BesucherInnen um einen weiteren Termin erhöhen zu können.
  • Eine weitere Stelle im Meldeamt konnte besetzt werden, eine eingearbeitete Mitarbeiterin nimmt zum 01.06.2021 ihren Dienst auf.

Die Bearbeitung der Anliegen aus dem Meldewesen erfolgt weiterhin nach Terminvergabe.

Folgende Terminbuchungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung:

  • Online Terminbuchung unter www.stolberg.de

(„Stadt“ – „Bürgerservice Startseite“ – „Onlineterminvergabe“)

Bitte berücksichtigen Sie, dass derzeit aufgrund des hohen Arbeits-aufkommens bei der Buchung eines Online-Termins mit einem Vorlauf von rund 2 Monaten zu rechnen ist.

Hier ist die Angabe einer Telefonnummer zwecks Rückruf zur Terminvereinbarung erforderlich.

  • Telefonisch unter 02402/13 – 277 oder 02402/13 – 599
  • Für sehr dringend benötigte Termine steht von Montag bis Freitag, 8-14 Uhr, eine neue Servicenummer zur Verfügung: 0151 / 57910975Aktuelle Öffnungszeiten Bürgerservice:Mo – Fr             08:00 bis 12:30 Uhr

    Mo, Di, Mi        14:00 bis 16:00 Uhr

    Do                   14:00 bis 17:30 Uhr

    Für folgende Anliegen ist eine vorherige Terminvereinbarung nicht erforderlich:

    • Abholung von fertigen Personalausweisen und Reisepässen

    Ohne Termin an der Rathausinformation zu den o.g. Öffnungszeiten abzuholen

    • Erstuntersuchungsbescheinigungen für minderjährige Auszubildende können ohne persönliche Vorsprache

    (Antrag per Email unter: Buergerservice.Stolberg@stolberg.de oder Tel.  02402/13–277 oder 02402/13–599)

    Bitte der Verwaltung an alle BesucherInnen im Bürgerservice:

    Zu Ihrem Schutz und zum Schutz der MitarbeiterInnen im Rathaus bitten wir, dass zu den jeweiligen Terminen nur die Personen im Bürgerservice vorstellig werden, die zur Erledigung des Anliegens persönlich dabei sein müssen.

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Besser unterwegs mit dem Rad in MYK

Region/Mayen-Koblenz – Mayen-Koblenzer können Wünsche und Verbesserungsvorschläge einreichen. Der Landkreis Mayen-Koblenz möchte fahrradfreundlicher werden und mehr Menschen aufs Rad bringen. Denn die Fortbewegung auf zwei Rädern ist gut für die eigene Gesundheit und schont darüber hinaus die Umwelt. Doch um mit dem Fahrrad zügig und sicher unterwegs zu sein, müssen auch die Rahmenbedingungen für den Radverkehr stimmen. Deshalb soll das Radwegenetz in Mayen-Koblenz in den nächsten Jahren kontinuierlich ausgebaut werden. Für die Bürger gibt es die Möglichkeit, sich aktiv an diesem Prozess zu beteiligen. Bis 18. Juni können auf einer Online-Plattform Wünsche und Verbesserungsvorschläge geäußert werden.

Ob zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen: Zahlreiche Wege werden im Alltag schon heute von vielen Menschen in MYK mit dem Rad zurückgelegt. „Und jeder von den Mayen-Koblenzern, der regelmäßig auf zwei Rädern unterwegs ist, kennt bestimmt Stellen oder Streckenabschnitte mit Verbesserungspotential. Dieses Insiderwissen ist für eine alltagstaugliche Planung unerlässlich. Deshalb freuen wir uns auf viele Anregungen und gute Ideen, die unser Radwegenetz deutlich voranbringen werden“, betont Landrat Dr. Alexander Saftig. Unter www.wegedetektiv.de/mayenkoblenz kann man seine Anmerkungen mit dem Landkreis teilen.

Fachlich begleitet wird das Projekt vom Planungsbüro VIA aus Köln, das mit der Erarbeitung eines Radverkehrskonzeptes für Mayen-Koblenz beauftragt wurde. In einem ersten Arbeitsschritt wurde dabei ein kreisweites Radverkehrsnetz mit den wichtigsten Verbindungen für den Alltagsradverkehr entwickelt und mit den Städten und Gemeinden des Kreises abgestimmt. Ergänzt wurde dieses Alltagsnetz um die ausgeschilderten Verbindungen für den Freizeitradverkehr. Zurzeit wird das Radnetz von Mitarbeitern des Planungsbüros mit dem Fahrrad befahren und erfasst. „Alle für die Weiterentwicklung des Radnetzes relevanten Informationen wie Breiten und Zustände der Wege sowie Gefahrenstellen werden dabei aufgenommen. Diese Informationen sowie die hoffentlich zahlreichen Rückmeldungen aus der Bevölkerung werden dann in eine konkretere Maßnahmenplanung einfließen“, erklärt Henning Schröder, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises, die das Projekt von Verwaltungsseite betreut.

Zur Online-Befragung geht es unter www.wegedetektiv.de/mayenkoblenz

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Handwerk findet immer Mittel und Wege

Aachen – Vollversammlung der Kammer: Verantwortungsvoll in Richtung Normalität. Die Handwerksunternehmen in der Region Aachen haben während der Corona-Pandemie zahlreiche Mittel und Wege gefunden, die eigenen Mitarbeiter zu schützen und dabei wettbewerbsfähig zu bleiben. Lange bevor die Politik es vorgeschrieben hat, hätten sie in vorbildlicher Weise Testangebote für ihre Beschäftigten zur Verfügung gestellt, sagte Marco Herwartz, Präsident der Handwerkskammer Aachen, bei der Frühjahrs-Sitzung ihrer Vollversammlung, die als Online-Konferenz stattfand.

„Je verantwortungsvoller wir im Einzelnen handeln, desto schneller gelangen wir gemeinsam zur Normalität“, sprach Herwartz zu den Mitgliedern des Kammer­gremiums. Nur gesunde und motivierte Mitarbeiter könnten erfolgreich produzieren und die Kunden zufrieden stellen. Deshalb hätten sich Betriebe in vielen Fällen zusammengeschlossen, sich gegenseitig geholfen, ausgetauscht, voneinander profitiert, sich in Innungen abgestimmt und füreinander eingesetzt. Das verdiene Respekt und mache Mut für die Zukunft.

Die Umfragen der Kammer zu Geschäftslage und Liquidität haben gezeigt, dass die Krise bei den Handwerksunternehmen Spuren hinterlassen hat. Das Ausmaß ist dabei abhängig vom jeweiligen Gewerk. Dennoch konnte in vielen Branchen ein massiver Abschwung verhindert werden. Zu diesem Erfolg trugen in erheblicher Weise die Betriebsberater der Handwerkskammer bei, die mit viel Engagement und Einsatz­bereitschaft den Mitgliedsunternehmen in betriebswirtschaftlichen und betriebs­technischen, aber auch in Fragen der Digitalisierung, des Marketings, der Integration und der Fachkräfte­sicherung zur Seite standen. Und auch beim Thema Ausbildung

„Ein leuchtendes Signal erscheint gerade im Hinblick auf die Zukunft“, zeigte sich der Kammerpräsident optimistisch. Das Handwerk ziehe nämlich wieder stärker junge Menschen an. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverhältnisse ist zum 30. April im Aachener Kammerbezirk um über 30 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt gestiegen. Es ist zugleich der höchste Wert zu diesem Stichtag seit 1996! „Diese Zahl zeigt, dass eine Berufsausbildung im Handwerk wieder zieht. Sie zeigt, dass junge Menschen den Perspektiven im Handwerk vertrauen und sich bewusst für einen Handwerksberuf entscheiden“, so Herwartz.

Die positive Entwicklung beweise, dass die Bemühungen der Handwerksbetriebe, Kammern, Innungen, Fachverbände und Kreishandwerkerschaften sich auszahlten und dass das Handwerk auch in Zeiten, in denen Ausbildungsmessen und Schulbesuche durch Ausbildungsbotschafter sowie Berater nicht in Präsenz stattfinden könnten, junge Frauen und Männer erreiche. Dazu werden erfolgreich digitale Wege genutzt und beschritten, wie zum Beispiel der Girls‘ Day und Boys‘ Day, an dem die Handwerkskammer Online-Angebote offerierte, zeigte. Herwartz hob die Bedeutung der Kommunikation auf vielen verschiedenen Kanälen hervor und verwies auf den News-Room auf der Webseite der Kammer.

Trotz Corona sei in den vergangenen Monaten viel Positives geschehen, sagte der Kammerpräsident. So seien die Bauarbeiten am Gästehaus im Bildungszentrum BGZ Simmerath weit fortgeschritten. Dort sei auch die Lehrbäckerei auf modernen Stand gebracht worden. Die neu ausgestattete Backstube und der umgebaute Verkaufsraum böten hervorragende Möglichkeiten, um Bäcker und Konditoren auf hohem Niveau aus- und weiterzubilden.

Die Kammer investiere viel Geld in die Weiterentwicklung ihrer Bildungszentren, betonte Herwartz. Basierend auf der ständigen Erweiterung und Modernisierung der Bildungszentren und ihrer Ausstattung hätte die Kammer während der Pandemie ihre Lehrgangsangebote schnell und effizient auf Online-Schulungen umstellen können. „Wir haben damit bewiesen, dass wir Digitalisierung können“, so der Kammerpräsident.

Die Handwerkskammer stellt sich den Herausforderungen dieser Zeit. Das betonte der Kammerpräsident in seiner Rede vor der Vollversammlung. Zum Beispiel auch dann, wenn es um Klimaschutz und Ressourcenschonung sowie um politische Stärkung des Handwerks geht. In einigen ihrer Bildungszentren hat die Kammer Ladestationen für Elektrofahrzeuge installiert. Sie hat für ihre Zwecke Elektroautos und E-Bikes angeschafft und wird weitere kaufen. Im Bildungszentrum BGZ Simmerath wurden Solarmodule auf den Ausbildungshallen montiert, um Sonnenenergie zu gewinnen.

Darüber hinaus setzt sich die Kammer auf allen politischen Ebenen ein. So war die sogenannte „Rückvermeisterung“ in zwölf Berufen ein wichtiger Schritt, für den das Handwerk gekämpft hat. Es zeige sich schon jetzt, dass die Wiedereinführung der Meisterpflicht in diesen Gewerken richtig war.

Außerdem fordere das Handwerk, den Sozialstaat zukunftsfest zu machen durch dauerhaft stabile Sozialversicherungsbeiträge, um die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe zu sichern und den Beschäftigten mehr Netto vom Brutto zu bescheren.

Als es wegen Corona für die Friseure und Kosmetiker und den damit verbundenen Schließungen dramtatisch wurde, hätte die Handwerksorganisation vehement auf regionaler, auf Landes- und auf Bundesebene für eine Öffnungsperspektive gekämpft. Sie hätte, so Herwartz, Stimmung gemacht und für Gleichbehandlung geworben. „Das tun wir ebenso lautstark, wenn es um die gleichmäßige Anerkennung von beruflicher und akademischer Bildung geht“, sagte der Kammerpräsident.

Im Herbst werden in Deutschland wieder die Weichen gestellt. Dann wählen die Bürger einen neuen Bundestag. „Die Themen, die eine kommende Regierung und das gewählte Parlament anpacken müssen, sind gewaltig: Coronavirus, Klimawandel, Energiewende, Digitalisierung, Mobilität, Fachkräftemangel – das Handwerk hat hier klare Vorstellungen und formuliert diese vor der Wahl eindeutig“, versicherte Herwartz.

Der Kammerpräsident betonte, dass es weiterhin auf ein qualitativ gutes, standfestes Handwerk ankomme. Dafür sollten Vollversammlung, Interessenvertreter, Betriebsinhaber und Beschäftigte alles tun.