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Caritas-Fluthilfe bleibt an der Seite der Menschen

Region/Trier – Fast drei Jahre nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz ist die Caritas immer noch an der Seite der Betroffenen. Die Fluthilfe der Caritas in Rheinland-Pfalz geht bis Ende 2026 weiter. Das ist auch dringend notwendig, wie die Mitarbeitenden im Ahrtal, Trier (Kyll und Sauer) und in der Westeifel bestätigen.

Weiterhin sind viele Betroffene auf staatliche Mittel für den Wiederaufbau ihrer Gebäuden angewiesen. Die Investitions- und Strukturbank (ISB) ist für die Bearbeitung der staatlichen Leistungen in Rheinland-Pfalz verantwortlich. Bis zu 80 Prozent der Kosten des Wiederaufbaus können übernommen werden, wenn keine Versicherung vorliegt. Im Ahrtal gibt es Unterstützung bei der Beantragung der staatlichen Mittel durch die ISB in Form von „Info-Points“. Diese festen Anlaufstellen gibt es in der Westeifel und im Trierer Raum nicht. Zudem kommt erschwerend hinzu, dass die Westeifel eine weitläufige ländliche Fläche ist und nicht alle Bewohner über (gute) Internetverbindungen verfügen, um die digitalen Anträge bei der ISB zu stellen. Drei Jahre nach der Flut fühlen sich deshalb viele Menschen mit all ihren Sorgen und den praktischen Problemen oft vergessen.

Caritas hilft 300 Haushalten

Sie bauen dabei auf die Unterstützung durch die Caritas, wenn sie staatliche Hilfen beantragen. Aktuell profitieren von der intensiven Betreuung der Caritas in der Westeifel 300 Haushalte. Viele Fälle sind bereits bewilligt, jedoch abgeschlossen sind die Prozesse des Wiederaufbaus noch nicht.  „Von den Anträgen, bei denen wir unterstützt haben, waren Mitte März zwischen 10 und 20 Prozent abgeschlossen“, sagt Alexander Knauf von der Fluthilfe des Caritasverbandes Westeifel. Damit die Unterstützung der Betroffenen durch die Caritas beim Antragsverfahren noch besser funktioniert, organisierte der Diözesan-Caritasverband Trier ein Treffen zwischen dem Caritasverband Westeifel und der ISB.

Erst nach der Bewilligung von staatlichen Leistungen können Betroffene Spendengelder von der Caritas erhalten, wenn sie nicht in der Lage sind, selbst für die geforderten Eigenmittel aufzukommen. Aber Geld ist nicht alles. Die Fluthilfe-Teams unterstützen die Betroffenen langfristig mit verschiedenen Hilfe-Angeboten. Dazu zählen beispielsweise psychosoziale Beratung, Begegnungsangebote oder sozialraum-orientierte Projekte wie die „Flotte Elli“ in Trier oder die „Waschbar“ in Ahrweiler.

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22,5 Millionen Euro werden in Bildung investiert – Symbolischer Startschuss in Firmenich

Mechernich/Firmenich/Obergartzem –  Fünf Spaten, ein Schmetterling – Bald geht es los mit dem Rohbau für Grundschule und Turnhalle in Firmenich – Vertreter von Politik, Verwaltung und Schule trafen sich zum symbolischen Startschuss auf dem Baufeld – Die kleine Raupe Nimmersatt. Irgendwie ist die Geschichte von Eric Carle präsent bei diesem Spatenstich. Nicht etwa, weil auf dem Baufeld in Firmenich eine Planierraupe der Mechernicher Firma Schilles schon ganze Arbeit geleistet hat. Auch nicht, weil es nachher im Dodo-Treff einen kleinen Imbiss gibt. Sondern vielmehr, weil hier eine Schule wie ein Schmetterling entstehen soll.

Denn mit dieser charmanten Assoziation haben die Andernacher Architekten um ihren Chef Wolfgang Rumpf den Baukörper versehen, der in den nächsten Monaten in die Höhe wächst. „Am 8. April starten wir mit dem Rohbau“, sagte Architekt Wolfgang Rumpf am Rande des Spatenstichs. Warum er und seine Kollegen das Bild eines Schmetterlings gewählt haben? Weil die Grundschulzeit eine Zeit mit wichtigen Entwicklungsphasen und großen Veränderungen ist. Von der eingepuppten Raupe zum Schmetterling eben.

Ein Bild, das auch Dr. Hans-Peter Schick aufgriff. „Wir freuen uns, wenn die Kinder hier an dieser Stelle zum Schuljahr 2025 zur Schule gehen können“, sagte Mechernichs Bürgermeister: „Und am Ende wie Schmetterlinge die Schule verlassen können.“ Mit einem guten und kräftigen Flügelschlag eben, damit auch der weitere Bildungsweg wunderbar gelingen kann.

Ein Ranzen als Überraschung

Denn für Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick ist Bildung von herausragender Bedeutung. Um das herauszustellen, hatte er ein Zitat von John F. Kennedy mitgebracht, der gesagt hat: „Es gibt nur eins was auf Dauer teurer ist als Bildung: keine Bildung.“ In diesem Sinne sei es Politik und Verwaltung auch so wichtig am dritten Siedlungsschwerpunkt Firmenich / Obergartzem beste Rahmenbedingungen für Bildung zu schaffen. „Die rund 22,5 Millionen Euro sind an dieser Stelle absolut sinnvoll investiertes Geld in die Zukunft unserer Kinder“, so der Bürgermeister.

Konrektorin Dorothea Sina-Krüger, die Schulleiterin Alexandra Offermann vertrat, konnte dem nur zustimmen. „Wir alle sind der Stadt sehr dankbar, dass wir hier so ein tolles neues Gebäude bekommen.“ Gemeinsam mit Vertretern der Schulgemeinschaft hatte sie auch noch eine Überraschung dabei: Einen prall gefüllten Ranzen, der als Zeitkapsel im Gebäude verbaut werden soll.

„Darin ist zum Beispiel ein Stück von einem kaputten Fußball, weil die Kinder zeigen wollten, dass auf dem Schulhof immer Fußball gespielt wurde“, berichtete die Konrektorin. Zudem haben die Schülerinnen und Schüler ganz viele Steckbriefe in den Ranzen getan, Fotos vom Klassentier oder Briefe an die Zukunft mit Fehlern, die die Kinder heute bereits gemacht haben und die künftig am besten vermieden werden sollten.

Offene Lernlandschaften

Dafür, dass beim Bau der neuen Schule inklusive Turnhalle so wenige Fehler, wie möglich passieren, möchte der städtische Projektleiter Christoph Breuer mit seinem Kollegen Andreas Kurth sorgen. Die beiden hatten auf dem Baufeld markiert, wo welcher Teil des „Schmetterlings“ entstehen wird, um den Gästen aus dem Doppeldorf sowie aus Politik und Verwaltung einen Eindruck vom künftigen Bauwerk zu vermitteln.

Das besteht aus einem Verwaltungs- und Mensagebäude, das sozusagen den Hinterleib des Schmetterlings darstellt. Brust und Kopf werden von einer multifunktionalen Pausenhalle gebildet. Daran schließen sich links und rechts die Flügel an. Dabei ist die klassische Flurschule passé. In Firmenich entstehen auf zwei Geschossen moderne und offene Lernlandschaften.

Damit das so kommt, erfolgten in den vergangenen Tagen bereits die Bodenarbeiten. Nach den Ferien soll dann der Rohbau starten. Projektleiter Christoph Breuer und sein Kollege Andreas Kurth sind zuversichtlich, dass mit Unterstützung von Architekt Wolfgang Rumpf der Zeitplan eingehalten werden kann. „Die Ausschreibungen sind gut gelaufen, wir haben Firmen am Start, die einen guten Ruf haben. Daher ist für uns die Baustelle gut angelaufen“, sagt Christoph Breuer.

Bleibt zu hoffen, dass die Arbeiten ebenso erfolgreich und reibungslos verlaufen. Dann endet die Baustelle wie die Geschichte von der kleinen Raupen Nimmersatt: „Dann knabberte sie sich ein Loch in den Kokon, zwänget sich nach draußen und … war ein wunderschöner Schmetterling.“

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Kunst & Kultur

Ausstellung „Oecher People“ im Elisengarten Aachen

Aachen – Geradezu magisch, ein bisschen wie bei Harry Potter, wirkt das Portrait des Prorektors der Fachhochschule Aachen, wenn es zu sprechen beginnt. Das gilt übrigens auch für jedes weitere der insgesamt zwölf Aachener Gesichter der Ausstellung „Oecher People“, die aktuell im Elisengarten zu sehen ist.

Das Zauberwort heißt hier „Augmented Reality“. Alles, was man braucht, ist eine App namens „Oecher People“. Hält man die Kamera seines Smartphones auf die Gesichter, erzählen sie ihre persönlichen Geschichten vom Leben und Arbeiten in Aachen. Ob Gründer*innen, Entwickler*innen, Händler*innen und Forscher*innen – sie alle lassen die Betrachter*innen ihre Motivation und ihre Begeisterung spüren. Genau das ist das Ziel dieser Ausstellung.

„Wir wollen diese Menschen und ihre Geschichten sichtbar, nahbar und vor allem erlebbar machen“, sagen die Ausstellungsmacher*innen der städtischen Wirtschaftsförderung, denn „Aachen wäre nicht Aachen ohne die Menschen, die es so vielfältig und lebenswert machen“.

Die Ausstellung ist im Elisengarten rund um die Uhr noch bis zum 12. April frei zugänglich. Die App „Oecher People“ gibt es im App Store und zum Herunterladen in der Ausstellung – einfach dort den QR Code scannen und die „Oecher People“ zum Erzählen bringen.

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Tourismus

Eine ganz neue Dimension des Wandervergnügens in Mayen-Koblenz

Region/Mayen-Koblenz – REMET und Smarte Region MYK10 eröffnen erste „digitale Wanderung“ im Landkreis – Die Traumpfade und Traumpfädchen im Rhein-Mosel-Eifel-Land zählen zurecht zu den beliebtesten Wander- und Spazierwegen im Landkreis Mayen-Koblenz und darüber hinaus. Um diese Attraktivität noch zu steigern, hat die Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (REMET) gemeinsam mit der Smarten Region MYK10 und dem Kulturpark Sayn auf dem Traumpfädchen „Sayner Aussichten“ in Bendorf-Sayn die erste digitale Wanderung in MYK ins Leben gerufen, die Wanderer und Touristen mithilfe von Video- und Audiobeiträgen mit auf eine kurzweilige Reise in die geschichtsträchtige Vergangenheit von Sayn nimmt. Bei der Eröffnung im Schlosspark Sayn freuten sich Landrat Dr. Alexander Saftig und der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong sowie der stellvertretende REMET-Geschäftsführer Michael Schwippert und Sonja Gröntgen, Leiterin des Projektes „Smarte Region MYK10“ im Landkreis Mayen-Koblenz über das große Interesse am Projekt und die zahlreich erschienen Gäste, zu denen neben dem Bendorfer Bürgermeister Christoph Mohr auch das Fürstenpaar Alexander und Gabriela zu Sayn-Wittgenstein-Sayn gehörten.

„Die Premiumwanderwege in unserem Landkreis sind weithin bekannt für ihre atemberaubende Schönheit, ihre Vielfalt und ihre reizvollen Strecken. Doch mit der Einführung dieser digitalen Wanderung in Sayn bieten wir nun eine ganz neue Dimension des Wandervergnügens“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig. „In einer Zeit, in der die Digitalisierung immer stärker Einzug in unseren Alltag hält, ist es fantastisch zu sehen, wie wir diese Innovation nutzen können, um das traditionelle Wandern zu bereichern und zu ergänzen“, ergänzt der Kreischef und lädt alle Wanderfreunde dazu ein, diese neue Form des Wanderns selbst zu erleben und die Schönheit des Landkreises Mayen-Koblenz auf eine ganz neue Art und Weise zu entdecken.

Die Idee hinter der digitalen Wanderung ist so genial wie einfach: Informationen zur lokalen Geschichte beziehungsweise zu Sehenswürdigkeiten in Bendorf-Sayn werden auf einer kurzen Spazierwanderung in Audio-Beiträgen und Videos zur Verfügung gestellt. Der Zugriff erfolgt mittels QR-Codes oder über die Integration in die beliebte Traumpfade-App. Die Audio-Beiträge und Videos machen mithilfe lokaler Persönlichkeiten die lokale Geschichte sichtbar und bieten einen niedrigschwelligen Zugang, um Digitalisierung zu erleben. „Entstanden ist dieses Projekt durch den Ideenwettbewerb, zu dem die Smarte Region MYK10, im Rahmen des bundesgeförderten Modellprojektes Smart Cities im Jahr 2021 die Menschen im Landkreis aufgerufen hatte. Mit seiner Idee von einem digital erlebbaren Landkreis konnte Sven Peters aus Bendorf die Lenkungsgruppe der Smarten Region MYK10 überzeugen und wurde zu einem der Gewinner im Wettbewerb gekürt“, erläutert Sonja Gröntgen, Chief Digital Officer im Landkreis Mayen-Koblenz. Digitales, so Gröntgen weiter, werde von den Bürgern in MYK oft getrennt von der ,realen‘ Welt wahrgenommen. „Durch eine digitale Erlebbarkeit analoger Dinge bei einer Spazierwanderung durch Bendorf-Sayn werden die Bürgerinnen und Bürger für den Mehrwert digitaler Lösungen in der Bildung und Unterhaltung sensibilisiert“, betont die Projektleiterin der „Smarten Region MYK10“, durch die das Projekt in Sayn im Rahmen des Modellprojektes Smart Cities finanziert wird.

„Sayn ist ein Schmelztiegel touristischer Höhepunkte und zählt mit dem Garten der Schmetterlinge, dem Schloss und seiner royalen Geschichte, mit Heins Mühle, der Abtei und der Sayner Hütte sowie dem Saynsteig und dem Traumpfädchen Sayner Aussichten zu den beliebtesten Ausflugszielen im Rhein-Mosel-Eifel-Land. Daher ist das Traumpfädchen die ideale Wahl für die digitale Wanderung“, freut sich der stellvertretende REMET-Geschäftsführer Michael Schwippert über die Bereicherung des touristischen Angebots im Landkreis Mayen-Koblenz und dankt zugleich allen, die an der Entwicklung und Umsetzung dieser digitalen Wanderung beteiligt waren, darunter auch der Stadt Bendorf sowie der Koblenzer Produktionsfirma Nandoo, für das herausragende Ergebnis.

Das neue Angebot der digitalen Wanderung macht nicht nur den öffentlichen Raum in Mayen-Koblenz attraktiver, sondern zeigt auch die Potenziale der Verknüpfung von Digitalisierung, Bildung und Tourismus im Stadtbild auf. „Über das Projekt erproben wir gezielt, welche Zugangskanäle Besuchende zu den Audio-Beiträgen und Videos bevorzugen, wie stark sie solche digitalen Angebote nutzen sowie welche der beiden Ausgabeformen sie präferieren. Das ist eine wichtige Erkenntnis für die Touristiker und Bildungsakteure unseres Landkreises und darüber hinaus. Denn je nachdem, wie das digitale Angebot angenommen wird, könnten sich andere touristische Höhepunkte in der Region ein Bespiel daran nehmen“, betont Sonja Gröntgen.

Hintergrund

Der Landkreis Mayen-Koblenz ist eines der im Jahre 2020 ausgewählten deutschlandweiten „Modellprojekte Smart Cities“ des damaligen Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (heute Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung Bauwesen) sowie der KfW. Unter dem Titel „Smarte Region MYK10“ werden hier vor Ort mithilfe dieser Förderung bis Ende 2027 zukunftsweisende analoge und digitale Strategien sowie Lösungen für alle Daseinsbereiche entwickelt und erprobt. Weitere Informationen gibt es unter www.myk10.de

 

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News

Jonas Wilbert übernimmt die Leitung im St. Elisabeth Krankenhaus Mayen

Mayen – Das St. Elisabeth Krankenhaus in Mayen hat seit 1. April einen neuen Kaufmännischen Direktor. Jonas Wilbert hat das Amt von Markus Bunzel übernommen, der interimsweise Kaufmännischer Direktor war. Jonas Wilbert ist bereits Kaufmännischer Direktor im Paulinenstift in Nastätten und hat nun ergänzend diese wichtige Funktion am Standort St. Elisabeth in Mayen übernommen.

Nach seiner Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger hat der 35-Jährige erfolgreich das duale Bachelor-Studium „Gesundheits- und Pflegemanagement“ an der Katholischen Hochschule Mainz absolviert. Vor seiner Tätigkeit am GK-Mittelrhein war er als
Trainee über das Berufsbildungswerk Deutscher Krankenhäuser an der München Klinik, der LWL-Klinik Lippstadt-Warstein und dem Krankenhaus Porz am Rhein tätig. An zuletzt genannter Stelle verantwortete er anschließend sechs Jahre das Qualitätsmanagement und klinische Risikomanagement.

Wilbert freut sich, nun auch in Mayen gemeinsam mit dem Direktorium, den Führungskräften sowie den engagierten Mitarbeitenden an einer zukunftsfähigen, bedarfsgerechten und wohnortnahen Gesundheitsversorgung in Mayen und der Eifel zu arbeiten. „Wir freuen uns, dass wir mit Herrn Wilbert die verantwortungsvolle Stelle des Kaufmännischen Direktors in Mayen intern und kompetent aus dem GK-Mittelrhein
besetzen können“, betont Geschäftsführer Christian Straub.

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Kunst & Kultur Top-Events

Kultur-Highlight der besonderen Art im Brohltal – Die große Udo Jürgens Story

Niederzissen/Brohltal – Die Verbandsgemeinde Brohltal veranstaltet am 13. April 2024, um 20.00 Uhr in der Römerhalle in Wehr ein Kulturerlebnis der besonderen Art. „DIE UDO JÜRGENS STORY – Sein Leben, seine Liebe, seine Musik“ ist eine außergewöhnliche Hommage an den weltgewandten Herrn der deutschen Unterhaltungsmusik – mit den großen Hits und einigen unbekannteren Juwelen sowie spannenden Geschichten. Das brillante Duo Gabriela Benesch und Alex Parker führen unter der Regie von Erich Furrer ihre Gäste auf eine musikalische Zeitreise von „Merci Cherie“ über „Griechischer Wein“ bis „Mit 66 Jahren“.

Im Jahr 2024 ist DIE UDO JÜRGENS STORY auf großer Deutschland-, Österreich- und Schweiz-Tournee und gastiert von Januar bis Mai in über 120 Städten.

Die mehrfach ausgezeichnete Film- und Theaterschauspielerin Gabriela Benesch und Alex Parker, der wohl beste, bekannteste und beliebteste Udo-Jürgens-Interpret, führen ihre Gäste auf eine musikalische Zeitreise von Evergreens wie „Merci Cherie“, über „Ein ehrenwertes Haus“, „Ich war noch niemals in New York“, „Griechischer Wein“, „Liebe ohne Leiden“, „Mit 66 Jahren“ bis zu „Mein Ziel“ und vielen weiteren Hits. Das brillante Duo sorgt unter der Regie von Erich Furrer für einen Abend voller Erinnerungen und Überraschungen und lässt das Herz nicht nur von Udo-Jürgens-Fans höherschlagen.

Jetzt noch Karten sichern:

Karten sind erhältlich in drei Kategorien

Eintritt 52,50 €/44,40 €/37,40 € im Vorverkauf

Einlass 19.30 Uhr

Vorverkaufsstellen:

  • Bürgerbüro Verbandsgemeinde Brohltal Kapellenstr. 12 in Niederzissen, Tel. 02636-9740100
  • Bäckerei Genn, Hauptstraße 74 in Wehr, Tel. 02636-7455
  • Dies und Das, Bahnhofstr. 8, Kempenich, Tel.: 02655-960541
  • Lotto- und Postagentur Elke Schäfer, Brohltalstr.170, Burgbrohl, Tel.: 02636-929575
  • www.eventim.de
  • www.reservix.de
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Tourismus

SternenBlick in Kronenburg ein weiteres „Highlight“ der Tourismusregion Eifel

Dahlem-Kronenburg – Start für den SternenBlick Kronenburg – Mit vielfältigen Maßnahmen in der NRW-Eifel wird den Menschen und den Gästen in der Region der erleuchtete Nachhimmel näher gebracht. Der Naturpark Nordeifel hat mit zahlreichen regionalen Partnern das innovative touristische Projekt SternenLandschaft Eifel initiiert. Denn diesen Sternenhimmel kann man in der Eifel besonders gut beobachten, da die Umgebungsbeleuchtung geringer und die Luft relativ rein ist. In einer Sternenwarte und Sternenschule, mit Sternenführungen oder bei Sternengastgebern kann das spannende astronomische Thema erfahren werden.

Herausragende Erkundungsangebote in der Landschaft sind die insgesamt 10 SternenBlicke in der Eifel. Auf runden Plätzen sind Beobachtungselemente, Infotafeln und Sitzgelegenheiten für eine eigene Sternenbeobachtung zusammengestellt. Oberhalb des historischen Burgortes Kronenburg auf einer Höhe von rund 600 Metern hat die Gemeinde Dahlem den SternenBlick „Sternenstaub“ eingerichtet.

Die verschiedenen Infotafeln informieren über die regionalen Blick auf den Sternenhimmel, erläutern die Bedeutung einer dunklen Nacht und die Sitz- und Liegegelegenheiten laden zum Verweilen ein. Die SternenBlicke sind eine tolle Ergänzung für das Naturerlebnisangebot in der Region Nordeifel und tragen zum Verständnis um den Erhalt einer möglichst dunklen Nacht bei.

Der Geschäftsführer des Naturparks Nordeifel, Dominik Hosters, ergänzt, dass die Sternenblicke jederzeit frei zugänglich sind. Gleichzeitig lädt er dazu ein, die wertvolle Erfahrung gerne unter der fachkundigen Begleitung eines SternenGuides zu erleben. Tickets für diese begleiteten Touren können unter www.sternenlandschaft-eifel.de gebucht werden.

Zur Eröffnung war auch der Sternenexperte und Mitinitiator des Projektes, Harald Bardenhagen, in Kronenburg vor Ort und erläuterte den SternenBlick anhand der Informationselemente und den Sternenhimmel mit seinem Profi-Fernglas und vielen kleinen unterhaltsamen Geschichten.

Mit der Dämmerung zeigte sich über Kronenburg auch ein fast wolkenloser Sternenhimmel, der eine perfekte Kulisse für die Eröffnung war. Und neben den zahllosen Sternen und vielen Sternenbildern konnte auch die internationale Raumstation ISS im „Vorbeiflug“ verfolgt werden.

Bereits in dieser kleinen Eröffnungsveranstaltung konnten die Besucher sehen, welche Faszination und touristisches Potenzial von den SternenBlicken ausgeht.

Für Dahlems Bürgermeister Jan Lembach ist der SternenBlick eine kleine aber hochwertige Ergänzung zum touristischen Angebot in der Gemeinde Dahlem. „Bereits bei den Trekking-Plätzen, die seit einigen Jahren jeden Saison ausgebucht sind, sehen wir ein großes Interesse an außergewöhnlichen Erlebnissen. Da sind die SternenBlicke ein weiteres „Highlight“ der Tourismusregion Eifel“, freut sich Bürgermeister Jan Lembach.

Der Geschäftsführer des Naturparks Nordeifel, Dominik Hosters, ergänzt, dass die SternenBlicke jederzeit frei zugänglich sind. Gleichzeitig lädt er dazu ein, die wertvolle Erfahrung gerne unter der fachkundigen Begleitung eines SternenGuides zu erleben. Tickets für diese begleiteten Touren können unter www.sternenlandschaft-eifel.de gebucht werden.“

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Wirtschaft

In großen Bankgebäuden oder Flughäfen wachen Systeme aus der Eifel

Prüm/Deudesfeld – Das Team des EIFEL Arbeitgebers Bender Systeme mit Sitz in Deudesfeld ist Spezialist für die elektrotechnische Ausrüstung automatischer Feuerlöschanlagen und Brandmeldeanlagen. Der mittelständische Betrieb stattet große und kleinere Bauprojekte in ganz Deutschland aus.

Um es gleich vorweg zu sagen: An der Dauerbaustelle des BER waren die 15 Beschäftigten von Dirk Bender und Steve Foegen nicht beteiligt. Ihre Kompetenz steckt zum Beispiel in beeindruckenden baulichen Erfolgsgeschichten wie dem Post Tower in Bonn, einem neuen Quartier im Europaviertel von Frankfurt am Main, neuen Bürokomplexen am Potsdamer Platz in Berlin oder dem sanierten Hochhaus des „Spiegel“ in Hamburg. In großen Bankgebäuden oder Flughäfen wachen ebenfalls die Systeme aus der Eifel über die Sicherheit vor Brandgefahr. Dabei fing alles klein an, wie man es aus den Gründungszeiten des Silicon Valley oder eben aus der Eifel kennt: in einer Garage. „Es war der Ein-Mann-Elektrobetrieb meines Vaters, in einem Einfamilienhaus“, erinnert sich Dirk Bender. „Meine Familie hatte auch einen kleinen Laden mit so genannter brauner und weißer Ware und viel Kundenkontakt zu den Menschen ringsum, die kamen, um etwas reparieren zu lassen oder ein Gerät neu zu kaufen.“

Mittelständische Zuverlässigkeit punktet

Die bodenständige Philosophie eines Eifeler Handwerksbetriebes charakterisiert das Unternehmen Bender Systeme bis heute. Noch immer wird es als Herzensangelegenheit geführt, wie Bender schildert: „Wir sind ganz behutsam gewachsen, wir sind nahbar geblieben, wir haben noch immer dieselbe Grundeinstellung zu dem, was wir tun: Es muss Wertigkeit haben.“ Denn die Lösch- und Brandmeldeanlagen sind zwar mittlerweile digitalisierte Hightech-Produkte, aber gehören dauerhaft zum systemrelevanten Innenleben von Gebäuden. Die Nachhaltigkeit, die per se damit verbunden ist, findet auch Ausdruck am Betriebssitz im Ferienort Deudesfeld. Das Gebäude ist mit Photovoltaik und Wärmepumpe energetisch auf neuestem Stand und erzeugt mehr Energie, als verbraucht wird. Es ist in dörflicher Idylle umgeben von Obstbäumen und freilaufenden Hühnern. Die Arbeitskleidung besteht aus fairer Produktion, die Getränke für die Beschäftigten gibt es in Glasflaschen und Regionalität wird groß geschrieben, wenn es um Kooperationen mit Partnerbetrieben geht. „Ökonomie und Ökologie schließen sich nicht aus und sind bei uns etwas Praktisches, das in kleinen Schritten verwirklicht werden kann“, betont Dirk Bender eine solide und moderne Haltung, die sich auch im Engagement als zertifizierter EIFEL-Arbeitgeber widerspiegelt.

Es sind Meister am Werk

Lösch- und Brandmeldeanlagen gelten, wie der Chef erläutert, als ein Nischenprodukt, bei dem es besonders auf Präzision und Nutzerfreundlichkeit ankommt. Informatik-Skills sind hierfür ein Muss. Das Know-how ist nicht nur im eigenen Team der Energie- und Gebäudetechniker, Anlagentechniker oder Elektromeister gut entwickelt, sondern dank einer Kooperation mit einer Abteilung der Hochschule Kaiserslautern kommt innovativer Input auch von außen. „Die Lösungen werden ständig modifiziert und weiterentwickelt. Den hellen Köpfen, die wir dafür benötigen, bieten wir gute Rahmenbedingungen mit viel Eigenverantwortlichkeit und Selbstwertgefühl.“ Flexible Arbeitszeiten für eine gute Work-Life-Balance, eine Vier-Tage-Woche und top Equipment im Job gehören zur DNA von Bender Systeme. Das schlägt sich am Ende im Vertrauen der deutschen und ausländischen Auftraggeber nieder. Bei denen vor Ort werden die in Deudesfeld vorgefertigten Anlagen montiert. Und so ist Eifler Technikkompetenz ganz unmittelbar in den Metropolen Deutschlands und des benachbarten Auslands verborgen – nur für Fachleute sichtbar, aber ungemein wichtig.

“Die Arbeitgebermarke EIFEL stellt für uns das Bindeglied dar zwischen den Menschen, die hier leben und arbeiten oder es in Zukunft wollen, und einer Region, die neben einer unvergleichlichen Natur auch Arbeitsplätze bietet… mit einem genauso breiten Spektrum wie in einer städtischen Umgebung.“

Dirk Bender – Inhaber Bender Systeme GmbH & Co. KG

https://bender-systeme.de/

„Bender Systeme aus Deudesfeld – ein EIFEL Arbeitgeber der ersten Stunde. Ein stetig und sicher wachsendes Familienunternehmen, regional verwurzelt und europaweit agierend in der anspruchsvollen Brandmelde- und Sprinklertechnikbranche. Und alles basiert bewusst auf einer motivierten und zufriedenen Mannschaft.“

Markus Pfeifer – Arbeitgebermarke EIFEL

www.beste-arbeitgeber-eifel.de

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Top-Events

Fußballfans können sich am 5. und 6. April mit dem originalen EM-Pokal fotografieren lassen

Region/Hennef – Zur Einstimmung auf die UEFA EURO 2024 ist am 5. und 6. April der originale EM-Pokal in Köln und Umgebung zu sehen. Fußballfans haben an den verschiedenen Stationen der Trophy Tour Gelegenheit, sich mit dem „Coupe Henri Delaunay“ ablichten zu lassen.

Am Freitag, den 5. April 2024 um 19 Uhr, gastiert der EM-Pokal im Deutschen Sport & Olympia Museum, wo in besonderem Rahmen insgesamt neun Vereine aus dem Verbandsgebiet für das Erreichen des Gold-Status beim DFB-Punktespiel geehrt werden. Vor Ort sprechen Turnierdirektor Philipp Lahm, Oberbürgermeisterin Henriette Reker und der Kölner EM-Botschafter Toni Schumacher im Deutschen Sport & Olympia Museum im Rahmen eines Talks mit Museumsdirektor Dr. Andreas Höfer über die Vorfreude auf die Heim-Europameisterschaft und die Vorbereitungen in der Host City Köln. Im Anschluss haben alle geladenen Gäste die Möglichkeit, Fotos mit dem Pokal zu machen.

Trophy Tour für den Amateurfußball

Am kommenden Samstag, den 6. April, steht die Trophy Tour in Köln und Umgebung ganz im Zeichen des Amateurfußballs. Amateurvereine aus dem Mittelrhein konnten sich unter dem Motto „Hol die Trophäe in Dein Vereinsheim“ für einen Besuch der Trophäe bewerben. Rund um die Vereinsheime bietet sich Fans allen Alters die Gelegenheit für ein Erinnerungsfoto mit dem Pokal.

EM-Botschafter Toni Schumacher und Maskottchen „Albärt“ begleiten den Pokal bei seiner Tour durch Köln. Auch FVM-Vizepräsident, Hans-Christian Olpen, wird der Trophy Tour als Gast beiwohnen. Vor dem Bundesliga-Heimspiel des 1. FC Köln gegen den VfL Bochum wird die Trophäe zudem im RheinEnergieSTADION Halt machen und ins Vorprogramm integriert.

Zum Abschluss der Kölner Trophy Tour gastiert der Pokal im Fußballkreis Rhein-Erft, wo in Kerpen und in Erftstadt die finalen Stationen sein werden.

Folgende Vereine öffnen bei der Trophy Tour ihre Tore für Fußballfans und werden den Besuch der Trophäe mit öffentlichen Vereinsaktionen begleiten:

10 bis 11 Uhr: SC Blau-Weiß Köln 06 e.V. (Köln)
Fort Deckstein, Militärringstraße 50935

11.30 Uhr bis 12.30 Uhr: SC Borussia Lindenthal-Hohenlind e.V. (Köln)
Salzburger Weg, 50858 Köln

16 Uhr bis 17.00 Uhr: VfL Sindorf 1928 e.V. (Kerpen)
Goldammerweg 2, 50170 Kerpen

17.30 Uhr bis 18.30 Uhr: SV Erfa 09 Gymnich e.V. (Erftstadt)
Moselstraße 27, 50374 Erftstadt

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Tourismus

Ahrtal-Tourismus hat 15 Gästeführer neu ausgebildet

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Nachfrage nach Führungen in Bad Neuenahr-Ahrweiler steigt – Der Ahrtal-Tourismus hat 15 neue Gästeführerinnen und Gästeführer ausgebildet – darunter zwei Teilnehmer, die länger pausiert hatten und nun ihr Wissen aufgefrischt und aktualisiert haben. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben nach einer zweimonatigen Ausbildung ihre Abschlussprüfung bestanden und verstärken ab sofort das Team der Gästeführer.  „Die Nachfrage nach Gästeführungen in Ahrweiler und Bad Neuenahr steigt stetig. In der Hochsaison haben wir teilweise in einer Woche 15 Führungen laufen, darunter sowohl die regelmäßigen Termine für Individualgäste als auch angemeldete Gruppenführungen“, sagt Ausbildungsleiterin Svenja Bach vom Ahrtal-Tourismus. Insbesondere im Bereich der Gruppenangebote nehmen die Anfragen im Vergleich zum vergangenen Jahr deutlich zu. „Es freut uns daher sehr, dass nun 15 weitere Gästeführer unser 20-köpfiges Team ergänzen und wir somit den Gästen ausreichend Termine anbieten können“, so Bach. Zum Führungsangebot zählen sowohl die klassischen Stadtführungen, als auch die Wiederaufbau-Führungen sowie Sonderformate wie die Nachtwächter-Führung, die Führung, „In Vino Veritas“ und spezielle Familienangebote.

Da die Gästeführer wie eine „lebende Visitenkarte“ des Ahrtals agieren, benötigen diese ein fundiertes Fachwissen in vielen Bereichen, rhetorische Grundlagen sowie eine gute Beobachtungsgabe und Einfühlungsvermögen. In insgesamt zwölf Schulungseinheiten abends und an den Wochenenden wurden die Teilnehmer im Februar und März in Theorie und Praxis auf ihre Aufgabe vorbereitet. Zum einen vermittelten erfahrene Referenten und Gästeführer im Rahmen von Vorträgen, Führungen Exkursionen Wissenswertes zu den Sehenswürdigkeiten, den Museen, zur Geschichte und Kunstgeschichte, zum Weinbau und zu geographischen und regionale Besonderheiten. Darüber hinaus zählten auch Module im Bereich Kommunikation mit Gästen, Methodentraining und praktische Übungen zur Ausbildung dazu. Zum Abschluss absolvierten die Teilnehmer zwei Prüfungen: eine zweistündige schriftliche Prüfung und eine Probeführung.

Für April sind die neuen Gästeführer bereits für Führungstermine eingeplant. „Wir stellen fest, dass neben den Wiederaufbau-Führungen auch wieder vermehrt die klassischen historischen Stadtführungen bei den Gästen von Interesse sind. Vielfach waren Besucher bereits bei einer Wiederaufbau-Führung und möchten nun bei einem nächsten Besuch andere weiterführende Infos.“ Daher hat der Ahrtal-Tourismus seit März auch wieder regelmäßig die klassischen Stadtführungen für Individualgäste im Programm.