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Meckenheimer Bürgermeister Jung begrüßt den neuen Ersten Beigeordneten

Meckenheim – Hans Dieter Wirtz ist neuer Erster Beigeordneter der Stadt Meckenheim. An seinem ersten Arbeitstag hieß Bürgermeister Holger Jung den 56-Jährigen herzlich willkommen und überreichte ihm die Ernennungsurkunde.

Wirtz, gebürtiger Bornheimer, war zuvor vier Jahre als Beigeordneter für die Gemeinde Swisttal tätig. In Meckenheim tritt er die Nachfolge von Holger Jung, der zum 1. November das Bürgermeisteramt übernommen hatte, an. Meckenheims Erster Beigeordneter freut sich auf die spannenden Aufgaben an neuer Wirkungsstätte. Er leitet das Dezernat II mit seinen Fachbereichen „Finanzen“, „Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Feuerwehr und Bevölkerungsschutz“, „Bürgerbüro, Personenstandswesen, Statistik und Wahlen“, „Bildung, Kultur und Sport“, „Soziales Migration und Integration“ sowie „Jugendhilfe“.

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Neuer Leiter der Polizeidirektion Wittlich zu Besuch bei Landrat und Bürgermeister

Wittlich – Der neue Leiter der Polizeidirektion Wittlich, Polizeidirektor Dietmar Braun, Landrat Gregor Eibes und Bürgermeister Joachim Rodenkirch haben sich vergangene Woche zu einem ersten Gespräch getroffen. Polizeidirektor Braun war vor seinem Engagement in Trier mehrere Jahre Leiter der Polizei-inspektion Bitburg. Die Dienststellen der PD Wittlich, deren Führungspersonal und Mitarbeiter*innen, die Eifel-/Moselregion und die Mentalität der Menschen sind dem neuen Direktionsleiter, der in Wittlich geboren wurde und heute auch dort wohnt, also nicht fremd.

Der 58-jährige Dietmar Braun kann auf ein breites Spektrum an unterschiedlichster Führungsverantwortung in vielen Leitungspositionen der Polizei Rheinland-Pfalz verweisen. So arbeitete er unter anderem im Innenministerium und war mit Leitungsaufgaben beim Polizeipräsidium Westpfalz, dem PP Koblenz und an unterschiedlichen Stellen im PP Trier betraut. Für die vor ihm liegenden Aufgaben und Herausforderungen wünschten Landrat Gregor Eibes und Bürgermeister Joachim Rodenkirch dem neuen Direktionsleiter alles Gute.

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Bürgermeister Sascha Reichelt dankt Stammenzellen-Spendern

Euskirchen – „Leukämie könnte jeden treffen, deshalb war es für mich selbstverständlich, dass ich helfe, wenn ich kann“, erzählt Markus Goertz, Mitarbeiter der Technischen Dienste der Stadt Euskirchen. Geholfen hat er, indem er Stammzellen gespendet und damit einem anderen Menschen das Leben gerettet hat. Zusammen mit Kita-Mitarbeiterin Laura Gade war er zu Gast bei Bürgermeister Sacha Reichelt. Eingeladen hatte der Erste Bürger die Beiden, um sich für ihr Engagement zu bedanken. Auch Laura Gade hat vor wenigen Wochen einem anderen Menschen mit einer Knochenmarkspende die Chance auf ein neues Leben ermöglicht.

„Man hört so oft von Kindern, die von Leukämie betroffen sind“, erzählt die Kita-Mitarbeitern. Deshalb war es für die junge Frau selbstverständlich, sich typisieren zu lassen und dann auch zu helfen, als sie als Spenderin ausgewählt wurde.

Der Weg zur Typisierung war für beide unterschiedlich. Laura Gade wurde auf einer Fortbildung im Rahmen ihres Bundesfreiwilligendienstes bei der Stadt Euskirchen angesprochen und kam so in Kontakt mit der Stefan-Morsch-Stiftung, bei der sie sich typisieren ließ. Markus Goertz hingegen ließ sich mit den Kollegen der Freiwilligen Feuerwehr im Rahmen der regelmäßigen Blutspende beim Deutschen Roten Kreuz typisieren.

„Wir gehen ins Feuer – da können wir diese Kleinigkeit auch noch machen“, sagt er.

Nach dem Spendenvorgang waren Beide schon am nächsten Tag wieder auf den Beinen und sind überzeugt, dass sie sofort wieder spenden würden, wenn sie gefragt wären.

Doch längst nicht jeder ist typisiert und bereit zu spenden, weshalb viele Betroffene lange oder gar vergebens auf eine passende Spende warten. Auch aus diesem Grund nutzte Bürgermeister Reichelt die Gelegenheit, um den beiden nicht nur für ihre Bereitschaft zur Spende zu danken, sondern auch, um andere Menschen zu animieren, sich ebenfalls als potenzielle Spender registrieren zu lassen.

„Ich hoffe, dass sich an diesem beispielhaften Verhalten andere orientieren“, so der Bürgermeister.

In Zeiten der Pandemie können die großangelegten Typisierungsaktionen nicht stattfinden, weshalb es umso wichtiger ist, dass jede/r Einzelne die Initiative ergreift und sich registrieren lässt. Dafür gibt es viele Wege:

https://stefan-morsch-stiftung.com/

https://www.stammzellspenderdatei.de/

https://www.dkms.de/aktiv-werden/spender-werden

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Nordrhein-Westfalen ist für Überprüfung der Corona-Teststruktur gut vorbereitet

Region/Düsseldorf – Nordrhein-Westfalen hat von Beginn an Mindeststandards, Meldepflicht und Archivierung der Testfälle vorgeschrieben. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit: Nordrhein-Westfalen ist auf eine verstärkte Abrechnungskontrolle für Corona-Testzentren, die nach einer Vereinbarung zwischen Bund und Ländern kurzfristig erarbeitet werden soll, gut vorbereitet. Schon zu Beginn der kostenlosen Bürgertestungen wurden die Zulassungsverfahren für die Teststellen durch eine Landesverordnung nicht nur an Qualitätsvorgaben geknüpft, sondern es wurden auch eine tägliche Meldepflicht und die einjährige Archivierung der Daten zu den Testvorgängen angeordnet. Die Erkenntnisse aus diesen Meldungen und Unterlagen können bei den geplanten Prüfungen helfen, Betrugsversuche bzw. -tatbestände zu identifizieren.

Hierzu erklärt Minister Karl-Josef Laumann: „Ich bin froh, dass man sich auf Bundesebene jetzt schnell auf eine stärkere Kontrolle der Abrechnungen verständigt hat. Nordrhein-Westfalen ist für Überprüfung der Corona-Teststruktur gut vorbereitet. Es ist völlig inakzeptabel, dass einige schwarze Schafe die vielen seriösen Betreiber von Testzentren in Verruf bringen. Betreibern von Testzentren, die durch Betrügereien ein illegales Geschäft mit der Pandemie machen wollen, muss schnell das Handwerk gelegt werden. Nordrhein-Westfalen hat hierfür schon heute gute Instrumente, auf die die für Abrechnung zuständigen Institutionen zurückgreifen können.“

Das Gesundheitsministerium hat darüber hinaus heute mit den Kommunen vereinbart, dass künftig Teststellen verstärkt auch ohne Anlass einem Qualitätscheck unterzogen werden sollen. Zudem wird das Ministerium alle Teststellen im Land nochmal anschreiben und darauf hinweisen, dass fortwährende Qualitätsmängel oder die Meldung falscher Zahlen zum Entzug der Zulassung führen. Bürgerinnen und Bürger, die beispielsweise das Gefühl haben, dass bei Ihrer Testung die nötigen Qualitätsstandards nicht eingehalten werden, sollten sich an das Gesundheitsamt wenden.

Hintergrund:

Nordrhein-Westfalen hat seit März mit einem bürokratiearmen Verfahren schnell ein dichtes Netz an Teststellen aufgebaut, dabei aber von Anfang an auch klare Qualitätsstandards gesetzt und ein Melde- und Archivierungsverfahren vorgeschrieben. Einige Kommunen haben nach Kenntnis des MAGS anhand dieser Standards auch bereits Qualitätsmängel sanktioniert, die vor Ort bekannt geworden waren.

Die Finanzierung der Testzentren und die Abrechnung der Tests ist nicht durch Landesrecht, sondern durch Bundesrecht geregelt. Das bedeutet: Die Kassenärztlichen Vereinigungen rechnen die Tests mit dem Bund ab. Grundlage dafür sind Regelungen zwischen dem Bund und den Kassenärztlichen Vereinigungen. Das Land finanziert lediglich bestimmte pauschale Aufwendungen durch eine Start- und Monatszahlung von je 1.000 Euro. Um diese Zahlung zu erhalten, müssen die Mindeststandards eingehalten sowie eine 20 Stunden Mindest-Öffnungszeit in der Woche inkl. Wochenendzeiten garantiert werden. Das wird durch die Kommunen geprüft und die Zahlungen werden auch ggf. gekürzt.

Das Land setzt zudem den Rechtsrahmen für die die Qualitätsanforderungen von Testzentren. Diese werden durch die Kommunen kontrolliert.

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GK-Mittelrhein begrüßt neue Studenten im Praktischen Jahr

Region/Mayen-Koblenz – Die angehenden Ärzte erwartet beim Maximalversorger ein breites Leistungsspektrum. Als Akademisches Lehrkrankenhaus der Universitätsmedizin Mainz begleitet das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein Medizinstudenten in unterschiedlichen Stadien ihres Studiums. An den Standorten Kemperhof und Ev. Stift St. Martin in Koblenz sowie dem St. Elisabeth in Mayen werden Mediziner ausgebildet, in Koblenz seit mehr als 40 Jahren.

Aktuell haben 21 Studenten ihr Praktisches Jahr (PJ) begonnen. Sie wurden von den PJ-Beauftragten und den PJ-Koordinatoren des Bildungs- und Forschungsinstituts des GK-Mittelrhein (BFI) begrüßt und anschließend von ehemaligen PJlern durch die drei Standorte geführt. „Wir freuen uns über die große Zahl der neuen Studierenden bei uns“, so Natalie Waldforst, Direktorin des BFI. „Neben der praktischen Ausbildung in den einzelnen Kliniken unserer Häuser und vielfältigen häuserübergreifenden Angeboten an Hospitationsmöglichkeiten, werden sie auch mit einem reichhaltigen Angebot an Lehrveranstaltungen von unseren Mitarbeitern in der Theorie begleitet.

Sie erhalten eine umfangreiche, gut strukturierte und professionelle Ausbildung und Vorbereitung auf das Examen. Unser Anliegen ist es, die Studierenden auf ihrem Weg tatkräftig zu unterstützen und ihnen eine qualitativ hochwertige Ausbildung anzubieten.“ In drei Abschnitten pro Jahr wird die praktische Ausbildung absolviert. Unter fachärztlicher Anleitung werden die angehenden Mediziner im GK-Mittelrhein auf das nach der Ausbildung erforderliche selbstständige Arbeiten vorbereitet.

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„Sicherheit geht vor!“

Daun –  Ein alt bekanntes Motto, welches auch für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer an der PoC-Covid-19 Schnellteststation im Dauner Forum gilt. Hier wurde die persönliche Schutzausstattung u.a. mit Schutzbrillen mit Sehstärke der Fa. Swisseye mit Clip ergänzt, die über den Dauner Optikermeister Andreas Mayer bezogen wurden.

„Mit dieser Brille lässt sich viel besser arbeiten, sie hat meine Sehstärke und beschlägt nicht durch die Atemluft.“, so Christoph Schäfer vom DRK Ortsverein Daun. Hiervon überzeugte sich Optikermeister Andreas Mayer selbst beim Besuch der Teststation. Ein gelungenes Sicherheitstool.

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Wirtschaft

Leuchtturm-Projekte aus der Region gesucht

Region/Rhein-Ahr-Eifel-Mosel – Bewerbungsphase zum 13. Zukunftspreis Heimat der Volksbank RheinAhrEifel eG gestartet. Der Zukunftspreis Heimat der Volksbank RheinAhrEifel eG geht in die nächste Runde. Im Jahr 2022 wird der Preis bereits zum 13. Mal verliehen. Bewerber können ihre Unterlagen ab sofort bei der Genossenschaftsbank einreichen. Auf der Internetseite www.voba-rheinahreifel.de/zukunftspreis sind alle Informationen inklusive Bewerbungsformular eingestellt. Die Bewerbungsfrist endet am 30. September 2021. Mit dem Zukunftspreis Heimat würdigt die Bank nachhaltiges Engagement für die Region Rhein-Ahr-Eifel-Mosel. Prämiert werden Leuchtturmprojekte aus den unterschiedlichsten Bereichen. Bewerben können sich Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Verbandsgemeinden, Ortsgemeinden, Vereine, Kirchen, Verbände und andere gesellschaftliche Vereinigungen, die ihren Sitz im Geschäftsgebiet der Volksbank RheinAhrEifel haben. Der 1. Preis ist mit 15.000 Euro dotiert, Platz 2 erhält 3.000 Euro und den dritten Platz würdigt die Volksbank mit 2.000 Euro. Darüber hinaus erhalten die Preisträger auf den Plätzen vier bis zehn jeweils 500 Euro.

Über 400.000 Euro Preisgeld ausgezahlt

In den vergangenen Jahren wurden bereits über 400.000 Euro an Preisgeld ausgezahlt. Die Gewinnerprojekte kamen aus den unterschiedlichsten Bereichen – von Umweltschutzprojekten, über den Erhalt von Baudenkmälern bis hin zur Förderung des musikalischen Nachwuchses in der Region. Prämiert werden die Gewinner von einer hochkarätig besetzen Jury. Vorsitzender ist Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, Präsident der Hochschule Koblenz. Weitere Jurymitglieder sind – neben Sascha Monschauer – Michael Speth, Vorstand der DZ Bank AG, Bernd Kaltenhäuser, Präsident der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in Rheinland-Pfalz und dem Saarland sowie Pater Petrus Nowack, Prior-Administrator der Abtei Maria Laach.

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Top-Events

Vorhang auf für das Rennen des Jahres auf dem Nürburgring vom 3. bis 6. Juni

Nürburgring – Das ADAC TOTAL 24h-Rennen vom 3. bis 6. Juni 2021 wird zum Gipfeltreffen der Weltklassepiloten: Im beeindruckenden Starterfeld mit 125 teilnehmenden Fahrzeugen sind alleine zwei Dutzend Rennwagen in den siegfähigen Klassen gemeldet. In ihnen sitzt die Crème de la Crème der GT-Fahrer, die von Audi, BMW, Mercedes-AMG und Porsche in die Top-Teams entsendet werden. Zudem greifen extrem starke Privatmannschaften ins Geschehen ein, sodass wohl kaum ein anderes GT-Rennen in dieser Saison mit einer ähnlich hochkarätigen und vielfältigen Besetzung aufwarten kann. Auf der längsten, schönsten und legendärsten Rennstrecke der Welt – der über 25 km langen Kombination aus Nordschleife und Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings – gibt es aber nicht nur an der Spitze des Feldes spannende Fights.

Quer durch die vielen Klassen ringen insgesamt über 400 Fahrer um Siege und Sekunden. Hinzu kommen die beiden Läufe des FIA Tourenwagen-Weltcups (WTCR) als zweitem Höhepunkt des Wochenendes: Das stark besetzte Starterfeld trifft sich am Ring zum ersten Mal in dieser Saison, und vor dem Auftaktrennen ist die Spannung naturgemäß groß, welches Team die Winterpause am besten nutzen konnte. Zuschauer sind auf den Tribünen willkommen: Unter den Vorgaben eines strengen Hygienekonzepts sind Tickets für ausgewählte Tribünen am Grand-Prix-Kurs erhältlich, die jeweils etwa zur Hälfte belegt werden dürfen. Für Samstag gibt es dabei nur noch Restplätze, an allen anderen Tagen des Events besteht noch Auswahl. Der Kartenvorverkauf erfolgt online unter www.nuerburgring.de. Wer das Rennen von zu Hause aus verfolgen möchte, ist bei Free-TV-Partner NITRO richtig: Der Kölner Sender überträgt das Rennen in voller Länge live. Bereits ab Donnerstag gibt es außerdem den Livestream im Internet. Er wird über YouTube (youtube.com/24hnbr) ausgestrahlt und ist auch auf der offiziellen Homepage zu sehen – dort verbunden mit News, Ergebnissen, Livetiming und einem ausführlichen Rennticker. Die Adresse ist www.24h-rennen.de

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Top-Events

Das 24h-Rennen sendet auf allen Kanälen

NürburgringBeim ADAC TOTAL 24hRennen verpassen Fans keine Sekunde des entscheidenden Geschehens auf der Strecke. Dafür sorgt eine umfassende Berichterstattung auf allen Kanälen. So ist Free-TV-Partner NITRO erneut über 25 Stunden live auf Sendung und begleitet das Rennen von der Startaufstellung bis zum Siegerpodest. Zusätzlich gehen die Kölner auch beim Top-Qualifying am Freitagabend auf Sendung. Im Internet ist der Livestream noch ausführlicher: Hier sind ab Donnerstag nicht nur alle 24h-Session zu sehen, sondern auch die Rahmenrennen. Hier eine Übersicht über Adressen, Kanäle und Zeiten.

Sowohl der deutschsprachige als auch der internationale Livestream des ADAC TOTAL 24h-Rennens sind über YouTube (youtube.com/24hnbr) erreichbar. Die Stimmen im Stream dürften den meisten Nordschleifenfans bestens bekannt sein: Als Moderatoren des nationalen Streams sind Patrick Simon, Oliver Sittler und Anna Fleischhauer dabei. Am Kommentatoren-Mikro nehmen Edgar Mielke, Oliver Martini, Jörg Hennig, Lars Gutsche und Uwe Winter Platz. Der internationale Stream wird von Radio Le Mans in englischer Sprache kommentiert.

Ein echtes Info-Center bietet die offizielle Homepage, denn dort gibt es neben dem deutschsprachigen Stream eine Auswahlmöglichkeit für alle Onboard-Kanäle, dazu noch das Livetiming und den ausführlichen Rennticker: Da bleibt keine heiße News verborgen. Zu sehen ist das 24h-Rennen außerdem auf sporttotal.tv.

Sendezeiten Livestream

Der Großteil der Action auf der Strecke wird ab Donnerstagmittag live gezeigt. Im Rahmenprogramm konzentriert sich die Berichterstattung auf die Rennen. Ganz ausgeklammert bleiben muss die FIA WTCR, deren Senderechte exklusiv vergeben sind. Aber auch in der Zeit ohne Livebilder von der Strecke laufen im nationalen Stream spannende Reportagen, im internationalen Stream informiert dann eine Grafik darüber, wann die nächsten Bilder vom Ring zu sehen sind.

Die Sendezeitenim Detail: TagSendezeit
Donnerstag, 3. Juni 202112:25 23:45 Uhr (Ende Qualifying 2)
Freitag, 4. Juni 202109:30 Uhr ca. 21:00 Uhr (Ende TopQualifying)
Samstag, 5. Juni 2021ab ca. 11:30 Uhr
Sonntag, 6. Juni 2021Bis ca. 16:15 Uhr (Zieleinlauf und Siegerehrung)

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Premiere für digitale Infrastruktur beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring

Nürburg – Beim ADAC TOTAL 24h – Rennen gibt der Nürburgring dieses Jahr einen besonderen Startschuss. Erstmals setzt die Rennstrecke die neu geschaffene, digitale Infrastruktur der Nordschleife ein. 2,8 Kilometer der geschichtsträchtigen Strecke wurden mit hochauflösenden Kameras, Lichtwellenleiter- und Stromkabeln ausgestattet. Mit ihrer Hilfe gelangen nun Kamerasignale von der 1927 eröffneten Rennstrecke direkt in die Racecontrol der Grand-Prix-Strecke – ein Novum. Der Einsatz der neuen Technik soll die Sicherheit auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt weiter erhöhen und wichtige Erkenntnisse für weitere mögliche Digitalisierungsmaßnahmen auf der Nordschleife bringen. Der Technologiekonzern Fujitsu begleitet das Projekt im Rahmen einer Partnerschaft. Gemeinsam sollen Innovationen für eine „Streckensicherung der Zukunft“ vorangebracht werden.

„Jeder lobt, was Nürburgring-erprobt“ – unter diesem Motto werden viele Entwicklungen in der Automobilbranche seit über 95 Jahren vorangetrieben. Die Digitalisierungsmaßnahme auf der Nordschleife macht da keine Ausnahme. Mit eigenen Entwicklungen der Nürburgring-Fachabteilungen und mit der Unterstützung von Fachfirmen, wurde auf dem Abschnitt zwischen Döttinger Höhe und Grand-Prix-Strecke eine maßgeschneiderte digitale Lösung entworfen. Von den stabilen Kameramasten, die selbst bei starkem Eifelwind ein ruhiges Kamerabild garantieren, bis hin zu Anschlussschränken für die notwendige Technik. Acht fest installierte schwenk- und zoombare HD-Kameras sorgen nun für einen perfekten Überblick. Sie unterstützen die Verantwortlichen in der Racecontrol, die sich in der Vergangenheit ausschließlich über Funk-Meldungen der Streckenposten ein Urteil über die Situation auf der Strecke bilden mussten.

Auf dem digitalisierten Abschnitt soll nun im Rahmen einer Partnerschaft mit Fujitsu auch die Entwicklung und der Einsatz künstlicher Intelligenz vorangetrieben werden. Diese soll die Sicherheit weiter erhöhen indem sie eigenständig mögliche Gefahren und Abweichungen vom Regelverkehr erkennt. Ein wichtiger Punkt, sollte die Digitalisierungsmaßnahme auf die gesamte Nordschleife erweitert werden. Dann kämen alleine hier rund 100 Kameras zum Einsatz – zusätzlich zu den bereits bestehenden Kameras auf der Grand-Prix-Strecke. Da alle Bildsignale in der Racecontrol zusammenlaufen, wäre die Vielfalt an Signalen mit dem menschlichen Auge kaum mehr zu überwachen. Deshalb soll eine Software dafür sorgen, dass verschiedene Ereignisse den Verantwortlichen automatisch angezeigt werden, um hier schnell Entscheidungen treffen zu können und im Bedarfsfall weitere Maßnahmen einzuleiten.

„Wir sind froh, mit Fujitsu einen renommierten und innovativen Partner gewonnen zu haben, der ein unglaublich großes Know-How auf dem Sektor der Software und künstlichen Intelligenz mitbringt“, erklärt Nürburgring Geschäftsführer Mirco Markfort. „Wir merken, wie groß bei Fujitsu das Interesse und die Motivation für das Nürburgring-Projekt sind und rechnen fest damit, dass beide Seiten von dieser Kooperation nachhaltig profitieren. Gemeinsam möchten wir wichtige Erkenntnisse für eine moderne Streckensicherung der Zukunft gewinnen und umsetzen.“

Mit Hilfe der Technik sollen auch Maßnahmen wie das sogenannte „Digital Marshalling“ weiter ausgebaut werden. Digitale Anzeigepanels stellen dabei Flaggensignale und andere Informationen direkt an der Strecke dar. Zusätzlich können diese Signale dem Fahrer direkt auf dem Display im Auto angezeigt werden. Aus dem gesamten Testlauf sollen sich Rückschlüsse ergeben, welche Anforderungen eine Digitalisierung weiterer Streckenabschnitte der Nordschleife mit sich bringen würde. Deshalb kommen auf der Döttinger Höhe in den nächsten Wochen unterschiedliche Kameras, Anzeigepanels und verschiedene Möglichkeiten der Stromversorgung zum Einsatz.