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First Responder-Team bekommt neue Sicherheits-Jacken

Rieden/Volkesfeld – Wie wichtig der ehrenamtliche Dienst des First-Responder Teams ist, zeigt sich täglich aufs Neue. In mehr als 20 Einsätzen sind die ausgebildeten Ersthelfer Sabrina und Christian Hilger in den letzten Monaten zu einem medizinischen Notfall ausgerückt und haben bis zum Eintreffen von Notarzt und Rettungsdienst Erste Hilfe geleistet.

„Wir sind froh, auch von unserer Seite aus mit neuen Sicherheitsjacken ein Stück zurückzugeben. Sabrina und Christian Hilger leisten in Ihrem Ehrenamt Außergewöhnliches. Vielen Dank dafür!“, unisono der Ortsbürgermeister von Rieden, Andreas Doll und der Ortsbürgermeister von Volkesfeld, Rudolf Wingender.

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Lockerungen im Landkreis Vulkaneifel in den Bereichen Sport und Kultur ab heute, Montag, 14. Juni 2021

Daun – Da die 7-Tage-Inzidenz am Samstag, 12.06. den fünften Werktag in Folge im Landkreis Vulkaneifel unter dem Schwellenwert 50 gelegen hat,  werden die derzeit geltenden Einschränkungen im Bereich des Sports und der Kultur ab dem heutigen Montag, 14.06. wieder aufgehoben.

Konkret heißt das:

  • Im Sport: Training inklusive Kontaktsport im Freien mit 20 Personen nebst Trainer plus Geimpfte und Genesene, innen mit zehn Personen (kontaktfrei und mit Trainer plus Geimpfte und Genesene) und 25 Kinder mit Kontakt auch innen
  • Zuschauerinnen und Zuschauer beim Sport: bei Inzidenz unter 50 250 (statt 100) Zuschauerinnen und Zuschauer im Außenbereich möglich
  • Kultureinrichtungen (Theater, Kino etc.) innen und im Freien für 100 Zuschauer und Zuschauerinnen, bei Inzidenz unter 50 sind im Freien 250 Zuschauerinnen und Zuschauer möglich.
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Tourismus

Stadtführungen in Mayen wieder möglich

Mayen – Die Corona Lage in Rheinland-Pfalz entspannt sich. Durch die sinkenden Inzidenzen können verschiedene Lockerungen durchgeführt werden. Zur Freude für alle, die mehr über die Geschichte der Stadt Mayen erfahren möchten: Ab sofort können wieder Stadtführungen angeboten werden!

Ab sofort ist es wieder möglich das Angebot der Stadtführungen zu nutzen und zum Beispiel eine historische Stadtführung zu erleben.

Für die Teilnehmerzahl gelten dabei die aktuellen Kontaktbeschränkungen: Neben dem Stadtführer können bis zu 4 Personen aus verschiedenen Haushalten teilnehmen. Kinder bis 14 Jahren, Geimpfte und Genesene werden dabei nicht mitgezählt, sie müssen jedoch den entsprechenden Nachweis am Tag der Stadtführung dem/ der Stadtführer/in vorzeigen

Die Anzahl der Teilnehmer ist abhängig von der aktuellen Kontaktbeschränkung der Coronabekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz und soll entsprechend dem Perspektivplan des Landes ab 2. Juli auf 10 Personen angehoben werden.

Die dauernd geltenden AHA-Regeln (Abstand-Hygiene-Alltagsmaske) sind ebenfalls ein Bestandteil für eine sichere Stadtführung. Das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes wird vorausgesetzt. Zum/r Stadtführer/in sollte ein Abstand von 2 Metern eingehalten werden. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass die Kontaktdaten aller Teilnehmer erfasst werden müssen und die Stadtführer berechtigt sind, Teilnehmer mit Krankheitssymptomen von der Führung auszuschließen.

Alternativ kann die Stadt Mayen aber auch kontaktlos erkundet werden! Dank der neuen Audio-Stadtführung ist dies zu jeder Zeit mit dem Smartphone möglich. Im Google Playstore/App-Store finden Sie die kostenlose „Hearanoymus“ App. Die Stadtführung finden Sie unter dem Suchbegriff Mayen in der Guide Suche. Nachdem Sie die Stadtführung heruntergeladen haben, können Sie das Eifelstädtchen auf eigene Faust erkunden!

Bei Fragen zu den Führungen, oder Buchungen ist das Team der Tourist-Information folgendermaßen zu erreichen:
Tel.: 02651-903004, E-Mail: touristinfo@mayenzeit.de
oder persönlich im Theodore-Dreiser-Haus am Obertor.

Mehr Infos gibt es auch unter http://www.touristinformation-mayen.de/ .

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OGS in neuer Trägerschaft

Euskirchen – Der Bedarf nach OGS Angeboten steigt stetig an. Während man in der Kreisstadt Euskirchen noch in der Auslastung unter 50 Prozent liegt, so wird doch prognostiziert, dass selbst im ländlichen Raum perspektivisch mehr Kinder die OGS besuchen werden.

Burkhart Horn (v.l.), Gabriele Strobel-Pütz, Daniela Müller und Bürgermeister Sacha Reichelt bei der Unterzeichnung des Vertrages. Foto: Kreisstadt Euskirchen

„Es sind immer neue Angebote nötig. Deshalb ist es für die Stadt Euskirchen wichtig, mit vertrauenswürdigen Partnern zusammen zu arbeiten“, so Bürgermeister Sacha Reichelt. Einen davon hat man nun mit der „interaktiv gGmbH“ gefunden, die zukünftig die OGS Betreuung an der Paul-Gerhardt-Schule an der Billiger Straße und an der Veybach-Schule in Wißkirchen übernehmen wird.

„Der Wechsel kommt für uns zu einem sehr guten Zeitpunkt“, freut sich Daniela Müller, die im Frühjahr die Leitung der Paul-Gerhardt-Schule übernommen hat. Die Schule ist gerade erst in das frisch renovierte historische Gebäude eingezogen und Schüler und Lehrer sind dabei, die neuen Räumlichkeiten für sich zu erobern. Da mache es Sinn, dies gemeinsam mit dem neuen Träger zu tun, so Müller.

Die „interaktiv gGmbH“ ist eine gemeinnützige Einrichtung, die von Lehrern gegründet wurde, um Schüler unterstützen zu können. Interaktiv nutzt viele Wege, um dieses Ziel zu erreichen. So werden eigene Kräfte fortgebildet und zukünftig auch ausgebildet, zudem arbeitet man schon mit Studenten zusammen, die in die Hausaufgabenhilfe integriert sind. Ganz wichtig sei auch ein gutes Sportangebot, so Geschäftsführer Rolf Schlierkamp. Dabei werden aber nicht nur eigene Angebote genutzt, sondern auch die Kooperation mit lokalen Vereinen gesucht.

„Die Jugendlichen machen ja vor Ort Sport oder gehen in die Musikschule“, so Burkhart Horn, der für die Fachbereichsleitung im Bereich Schule bei Interaktiv zuständig ist.

Diese Kooperation ist gerade im ländlicheren Bereich wichtig, weiß Gabriele Strobel-Pütz, die die Veybachschule in Wißkirchen leitet. „Wir mussten erst Vertrauen aufbauen, bevor das OGS-Angebot angenommen wurde“, erzählt sie. Doch sie kann zufrieden sein – die Akzeptanz an ihrer Schule ist deutlich gestiegen. Für die beiden Schulen werden von Interaktiv jeweils circa fünf Mitarbeiter eingestellt, die dann für die OGS Betreuung zuständig sind. Den gemeinsamen Vertrag unterzeichnete man vor wenigen Tagen in der Aula der Paul-Gerhardt-Schule.

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Schwimmhalle SimmBad in Simmerath ab Dienstag, dem 15.06. wieder geöffnet

Simmerath – Gute Nachrichten für alle Schwimmfans: Ab Dienstag, 15. Juni 2021, öffnet das Schwimmerbecken im SimmBad wieder für den Publikumsverkehr. Möglich machen dies die Lockerungen, die die
CoronaSchVO des Landes NRW bei geringen Inzidenzwerten vorsieht.
Leider müssen das Lehrschwimmbecken und das Kinderplanschbecken
noch geschlossen bleiben, da hier Sanierungsarbeiten im Rahmen eines
Gewährleistungsschadens durchgeführt werden.

Aber alle Schwimmer können im Schwimmerbecken wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten ihre Bahnen ziehen. Im Rahmen des bereits im vergangenen Jahr erprobten Hygienekonzeptes kann ein sicherer Schwimmbetrieb gewährleistet werden. Erforderlich ist die Vorlage eines negativen Schnelltestes, der höchstens 48 Stunden alt sein darf, bzw. der Nachweis über eine Immunisierung oder Genesung. Mindestabstände in den Umkleideräumen sind einzuhalten und es gilt eine Maskenpflicht im Eingangs-, Umkleideund Kassenbereich.

Außerdem dürfen nicht mehr als 40 Personen gleichzeitig das Bad nutzen. Aktuelle Besucherzahlen können beim Schwimmhallenpersonal unter Tel. 02473 1295 erfragt werden.

Weitere Einzelheiten dazu sind auch stets aktuell zu finden auf der
Internetseite der Gemeinde Simmerath unter www.simmerath.de/unsere-gemeinde/einrichtungen/schwimmhalle/
Gemeinde Simmerath – Büro des Bürgermeisters – Tel: 02473 – 607 132

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Führen und Leiten will gelernt sein – 19 Teilnehmer haben sich im BFI weiterqualifiziert

Region/Mayen-Koblenz – Führen und Leiten erfordert viele verschiedene Kompetenzen. Um als Führungskraft den immer wachsenden Anforderungen im beruflichen Alltag gerecht zu werden und sich diese Kompetenzen anzueignen, haben 19 Pflegekräfte, eine Hebamme und eine medizinische Fachangestellte noch einmal berufsbegleitend die Schulbank gedrückt und nach zwei Jahren ihre Weiterbildung abgeschlossen. Von jetzt an dürfen sie sich „Leiter einer Pflege- oder Funktionseinheit im Gesundheitswesen“ nennen. „Es war schon eine harte Zeit, die Weiterbildung neben der Arbeit auf Station und der Mehrbelastung durch Corona zu absolvieren, immerhin 650 Unterrichtsstunden – und auf die Prüfung muss man sich ja auch entsprechend vorbereiten“, berichtet Andre Kilb, Fachkrankenpfleger für Intensivpflege im Kemperhof. „Aber es hat sich gelohnt, wir sind alle ganz happy und fühlen uns für unsere neuen Aufgaben gut gerüstet“, freut sich Thomas Porr, der als Fachkrankenpfleger im Operations- und Endoskopiedienst im Kemperhof arbeitet.

Angeboten wird die Weiterbildung vom Bildungs- und Forschungsinstitut des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein (BFI). „Zu den Kursinhalten gehört neben betriebswirtschaftlichen Inhalten beispielsweise auch die Vermittlung wichtiger sozialer Kompetenzen, um Mitarbeiter und Teams zu führen“, erläutert Natalie Waldforst, Direktorin des BFI. „Wir freuen uns über die guten Ergebnisse unserer zukünftigen Führungskräfte. Die Teilnehmer haben die Anwendung und Umsetzung ihres erworbenen Wissens eindrücklich in den Abschlussprüfungen demonstriert. Wir gratulieren unseren Absolventinnen und Absolventen recht herzlich und wünschen Ihnen viel Erfolg für Ihre berufliche Zukunft.“

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Heimat ist die Welt

Mechernich – Nach „Alltagshelden“ geht jetzt das zweite Video der Mechernicher Filmreihe auf Youtube an den Start. Zu sehen ist er auch auf Instagram, Facebook und Twitter sowie auf www.mechernich.de. „Heimatgefühl“ lautet der Titel und birgt zwischen Werkstatt-Szenen und Altusknipp-Drohnenflug pure Emotionen.

Von Klein auf bis heute liebt Dirk Moritz den Altusknipp zwischen Mechernich und Kommern. Screenshot: Weiss-Verlag/pp/Agentur ProfiPress

Vussemer Kinder, Rennradfahrer Wilfried Hamacher, Werkstatt-Tüftler Günter Schulz, Jugendliche an der Kirche, Schulleiterin Dagmar Wertenbruch und Schauspieler Dirk Moritz nehmen mit auf die Reise in die schöne Mechernicher Heimat und ihre Welt.

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Heute ist Welt-Blutspende-Tag

Region/Berlin – Anlässlich des Weltblutspendetages am heutigen Montag, 14. Juni ruft die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Prof. Dr. Claudia Schmidtke, MdB, zu Blut- und Plasmaspenden auf: „Regelmäßige Blut- und Plasmaspenden sind für die Versorgung von Patientinnen und Patienten von entscheidender Bedeutung. Denn jeden Tag sind Menschen in Deutschland darauf angewiesen – z. B. bei Operationen, infolge eines schweren Unfalls oder zur Behandlung bestimmter Erkrankungen.“

Der Weltblutspendetag wurde im Jahr 2004 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften ins Leben gerufen. Der weltweite Aktionstag macht seitdem jährlich am 14. Juni auf die Bedeutung der Blutspende aufmerksam und steht in diesem Jahr unter dem Motto „Spende Blut und halte die Welt am Laufen“, um das Bewusstsein für den Bedarf an Blut und Blutprodukten auch in Pandemiezeiten zu stärken.

Nach Schätzung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) werden allein in Deutschland täglich ca. 15.000 Blutspenden für die Versorgung von Patientinnen und Patienten benötigt. Aufgrund der Hygiene- und Kontaktbeschränkungen im Rahmen der Coronavirus-Pandemie konnten viele Spendetermine nur eingeschränkt oder gar nicht stattfinden.

Schmidtke: „Mit jeder einzelnen Blutspende können Spenderinnen und Spender dazu beitragen, Leben zu retten. Wer gesund und bereit zu einer Blut- oder Plasmaspende ist, sollte daher nicht länger warten und den nächsten Spendetermin nutzen. Jede Spende zählt!“

In Deutschland können Menschen im Alter von 18 bis 68 Jahren Blut oder Plasma spenden. Eine Spende auch älterer Personen ist nach individueller ärztlicher Entscheidung ebenfalls möglich. Spenden werden in Unikliniken, in vielen Krankenhäusern, bei Blutspendediensten des DRK oder bei kommunalen und privaten Blutspendezentren durchgeführt. Ausführliche Informationen rund um das Thema Blut-und Plasmaspende, z. B. zu den notwendigen Voraussetzungen einer Spende, sowie eine Übersicht der verschiedenen Möglichkeiten zur Spende in den Bundesländern, stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unter www.blutspenden.de zu Verfügung.

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15.000 Luca-Schlüssel-Anhänger sind da

Region/Mayen-Koblenz – 15.000 Schlüsselanhänger stehen im Kreis Mayen-Koblenz und in der Stadt Koblenz zur Verfügung. Ab sofort können auch Bürger, die kein Smartphone besitzen, Luca über Schlüsselanhänger nutzen. Das analoge Gegenstück zur App funktioniert – wie die Luca-App selbst – über einen QR-Code, der auf dem Anhänger angebracht ist. Besucht der Nutzer beispielsweise ein Restaurant, welches sich an dem Kontakterfassungssystem Luca beteiligt, scannt der jeweilige Unternehmer den QR-Code des Gastes und erfasst so die verschlüsselten Kontaktdaten.

Insgesamt hat die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz 15.000 Schlüsselanhänger für ihre Verbandsgemeinden und Städte sowie die Stadt Koblenz bestellt. Die Verteilung an die Bürger ohne Smartphone erfolgt dann durch die jeweiligen Stadt- und Verbandsgemeindeverwaltungen. Um den Schlüsselanhänger benutzen zu können, ist nach dem Erhalt eine einmalige Registrierung über das Internet erforderlich, bei dem die persönlichen Daten des Inhabers angegeben werden müssen.

Insbesondere für Gäste und Unternehmer reduziert die einfache, digitale Art der Kontaktverfolgung den Aufwand der manuellen Kontakterfassung und erleichtert damit die Arbeit des Gesundheitsamtes bei der möglichen Nachverfolgung erheblich. Ganz konkret ersetzt Luca die bisherige Zettelwirtschaft mit häufig schlecht lesbaren handschriftlichen Einträgen durch einfaches digitales Einchecken. Die bislang handschriftlich geführten Kontaktlisten, bei denen man die eigenen Daten im Gegensatz zu Luca sogar unverschlüsselt preisgibt, sind aber selbstverständlich auch weiterhin erlaubt. Wer die Luca-App also nicht nutzen möchte, muss es nicht. Doch jede Nutzung hilft dem Gesundheitsamt und trägt dazu bei, Infektionsketten schneller zu unterbrechen.

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Informationen zur Einführung des digitalen Impfnachweises in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – In den Impfzentren bereits geimpfte Bürgerinnen und Bürger erhalten QR-Code automatisch per Post zugeschickt. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW teilt mit: Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat vergangene Woche den Startschuss für die praktische Umsetzung des digitalen Impfnachweises gegeben, mit dem parallel zum gelben Impfausweis der Impfstatus grundsätzlich auch per App – entweder in der CovPass-App oder in der Corona-Warn-App – nachgewiesen werden kann. Auch in Nordrhein-Westfalen startet nun nach und nach die Umsetzung: In den kommenden Tagen werden die Apotheken und die Impfzentren eingebunden. Die Anbindung der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte wird sukzessive bis Mitte Juli erfolgen.

Für die Nutzung des digitalen Impfnachweises mittels App muss für jede Impfung ein QR-Code eingescannt werden. In den Impfzentren werden diese Codes künftig für alle neu durchgeführten Impfungen vor Ort ausgegeben. Wichtig zu wissen für alle Bürgerinnen und Bürger, die bereits einen Termin im Impfzentrum hatten: Sie müssen nichts veranlassen, um die QR-Codes im Nachhinein zu erhalten. Sie bekommen die Codes automatisch bis Ende Juni per Post zugeschickt.

Nach Ansicht von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat man damit eine einfache und lebensnahe Lösung für die Bürgerinnen und Bürger gefunden. Gleichzeitig entlaste man damit auch die Apotheken und Arztpraxen: „All diejenigen, die ihre Impftermine im Impfzentrum hatten, sollten nun nicht sofort die nächste Apotheke oder Praxis aufsuchen oder die Hotlines der Kassenärztlichen Vereinigungen anrufen, um den QR-Code zu erhalten. Das ist nicht nötig. Bis Ende des Monats haben alle, die das betrifft, automatisch ihren QR-Code im Briefkasten“, sagt Laumann.

Aktuell würden die Impfnachweise in der Praxis zudem oftmals gar nicht gebraucht. „Zum jetzigen Zeitpunkt – mit den erfreulich niedrigen Inzidenzen und dem in vielen Kommunen freien Zugang zu Geschäften und Restaurants – ist ein umgehender elektronischer Nachweis des Impfstatus für die wenigsten Personen erforderlich. Lediglich für Personen, die jetzt eine Reise ins Ausland antreten, kann der digitale Impfausweis bedeutsam sein. Doch auch sie können bei Bedarf auf den gelben Impfausweis zurückgreifen. Er besitzt weiterhin volle Gültigkeit“, erklärt der Gesundheitsminister.

Sind die Impfungen in Arztpraxen erfolgt, ist der QR-Code grundsätzlich über die Praxis oder die Apotheken beziehbar. Alle weiteren Personen können den QR-Code in Apotheken oder bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten erhalten. Dies betrifft häufig Personen, die durch mobile Teams geimpft wurden (bspw. Beschäftigte in einer Pflegeeinrichtung), die in Krankenhäusern geimpft wurden oder die außerhalb eines Impfzentrums einen Impftermin über ihren Landkreis bzw. ihre Stadt vereinbart haben.

Für den womöglich seltenen Fall, dass Personen, die bereits im Impfzentrum geimpft worden sind, bis zum Beginn der Sommerferien keine Post mit dem QR-Code erhalten, ist davon auszugehen, dass die notwendigen Daten für den Versand im Impfzentrum nicht vorlagen. Diese Personen können ihren QR-Code dann selbstverständlich auch durch eine Apotheke oder Arztpraxis ausstellen lassen.

Um den QR-Code ausstellen lassen zu können, müssen der ausstellenden Institution folgende Angaben nachgewiesen werden (unter anderem durch Vorlage des gelben Impfpasses oder einer Impfbescheinigung):

  • Name
  • Vorname
  • Geburtsdatum
  • Impfstoff
  • Datum Erst- und Zweitimpfungen (bei Impfung mit Johnson & Johnson nur einmalige Impfung)
  • Chargennummer des Impfstoffs