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Rheinland-Pfalz nutzt die Chancen und Herausforderungen der Transformation

Region/Mainz – „Unser Land steht großen Veränderungen gegenüber, ob Klimawandel, Digitalisierung, der demographische Wandel oder die Corona-Pandemie. Diese Mega-Trends bringen tiefgreifende Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft mit sich. Die Landesregierung begleitet diese dynamischen Prozesse intensiv, um eventuelle Probleme frühzeitig zu erkennen, aber auch Chancen zu nutzen. Wir werden vielleicht nicht auf jede sich stellende Frage sofort die richtige Antwort haben, aber wir können Strukturen schaffen, die uns in die Lage versetzen, diese schnellstmöglich zu erkennen und umzusetzen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer anlässlich der Sitzung des Transformationsrates. In diesem Kontext hob sie besonders die neue Transformationsagentur des Landes hervor. Sie wird zentrales operatives Instrument zur Gestaltung der Transformation – hier werden alle Maßnahmen und Informationen initiiert beziehungsweise gebündelt, mit denen Unternehmen und Arbeitnehmerschaft gemeinsam den Wandel und die Zukunft der Arbeitswelt gestalten können. „Wenn bestimmte Veränderungen voll auf Gesellschaft und Wirtschaft durchschlagen, ist es zu spät, darauf zu reagieren. Nicht zuletzt die Corona-Pandemie hat deutlich gezeigt, dass Zeit beim Transformationsmanagement ein enorm wichtiger Faktor ist“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Sie warnte davor, Transformation per se als etwas ausschließlich Negatives wahrzunehmen, schließlich könnten die notwendig werdenden Anpassungen die Gesellschaft auch nachhaltiger und zukunftsfähiger machen. „Die Corona-Pandemie hat bestehende Defizite im Bereich der Digitalisierung aufgezeigt, wenn wir diese angehen, trägt das auch zu moderneren Strukturen zum Beispiel im Bildungssystem oder in der Verwaltung bei“, sagte die Ministerpräsidentin. Wichtig sei ihr, den Bürgerinnen und Bürgern deutlich zu machen, dass das Land sie bei den Transformationsprozessen unterstützen, begleiten und wo notwendig auch schützen werde. „Die durch die Transformationen notwendigen Anpassungen sind zu einem gewissen Grad auch ein gesellschaftlicher Stressfaktor. Die Landesregierung wird sehr aufmerksam darauf achten, dass dies nicht zulasten des gesellschaftlichen Zusammenhaltes in unserem Land geht“, so die Ministerpräsidentin. Um diesen gerade auch in Zeiten der Transformation zu wahren und zu stärken, sei es der Landesregierung ein wichtiges Anliegen, gemeinsam mit den besonders betroffenen gesellschaftlichen Gruppen frühzeitig in einen Dialog zu treten. „Die Herausforderungen durch die Transformation sind gewaltig. Die Politik wird es alleine nicht schaffen, diesen gerecht zu werden, das kann nur in der Zusammenarbeit mit Gesellschaft und Wirtschaft gelingen“, betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Die Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität, Anne Spiegel, betonte die Bedeutung der Transformation in der Energiewirtschaft. „Die Energiewende weg von fossilen hin zu erneuerbaren Energien ist ein umfassender Transformationsprozess, der notwendig ist, um die Folgen des voranschreitenden Klimawandels zu minimieren“, sagte die Klimaschutzministerin. „Unser Ziel ist klar: Rheinland-Pfalz soll zwischen 2035 und 2040 klimaneutral werden. Das ist eine Herkulesaufgabe, die wir jedoch der Jugend und nachfolgenden Generationen schuldig sind.“

Als konkretes Ergebnis der Arbeit des Transformationsrats nannte Ministerin Spiegel: „Wir lassen nun eine Wasserstoffstudie mit Roadmap erstellen, denn wir wollen unser Land zu einer Modellregion für die Wasserstofftechnologie machen. So können wir die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit unseres Bundeslandes mit dem Klimaschutz in Rheinland-Pfalz verbinden.“

Die Ministerin für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Daniela Schmitt betonte die Bedeutung einer dynamischen Transformations- und Innovationspolitik. „Wir forcieren die Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft, damit Innovationen schnell in den Unternehmen ankommen und in die Praxis integriert werden können. Rheinland-Pfalz hat viele innovative Unternehmen, die sich erfolgreich auf den Weltmärkten behaupten, und wir verfügen über hochkarätige Forschungsinstitute, die international einen guten Namen haben. Als Landesregierung werden wir unsere Infrastruktur stärken, um die Zusammenarbeit und den Austausch der Unternehmen und Institutionen weiter voranzubringen. Dabei unterstützen wir innovative Projekte aus Forschung und Entwicklung ganz gezielt“, sagte Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt.

Der Präsident der Landesvereinigung Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz (LVU), Dr. Gerhard F. Braun, betonte die Bedeutung der Transformation durch Innovation.  „Die rheinland-pfälzischen Unternehmen sind Innovationstreiber. Damit das so bleibt, brauchen sie die passenden Rahmenbedingungen. Die Gründung einer Innovationsagentur durch die Landesregierung als Anlaufstelle und Netzwerkorgan ist für uns ein zentrales Element moderner Standortpolitik. Des Weiteren wird es drauf ankommen, dass die Vielzahl von Förderprogrammen auch bei den Betrieben ankommt. Daher ist eine zentrale Beratungsstelle für Fördermittel besonders wichtig“, so Braun.

Die Vorsitzende der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit, Heidrun Schulz, betonte die Wechselwirkungen zwischen den Transformationsprozessen in der Wirtschaft und den dadurch verstärkten Transformationen in der Arbeitswelt.  „Für die Arbeitswelt hat die Transformation weitreichende Auswirkungen, Arbeitsplätze werden zum Teil wegfallen, neue Arbeitsplätze hingegen mit neuen Qualifikationsanforderungen entstehen. Und genau dabei werden lebensbegleitendes Lernen und Weiterbildung ein Schlüssel zum Erhalt der Beschäftigung sein. Ich sehe die zentralen Erfolgsfaktoren in der Bereitschaft der Unternehmen, umfassende Erstausbildung und Weiterbildungen für Ihre Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer anzubieten und darin, dass Beschäftigte die Chancen der Weiterbildung erkennen und annehmen. Dies unterstützen wir als Bundesagentur für Arbeit gern mit der gut koordinierten, gemeinsamen und zeitnahen Nutzung aller arbeitsmarktpolitischer Elemente und Instrumente.“

Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes Rheinland-Pfalz / Saarland, Dietmar Muscheid, betonte die Bedeutung der finanzpolitischen Handlungsfähigkeit mit Blick auf die Herausforderungen durch die digitale und ökologische Transformation. „Die erfolgreiche Gestaltung der digitalen und die ökologische Transformation wird es nicht zum Nulltarif geben. Die Pandemie hat deutlich aufgezeigt, wo dringend investiert werden muss. Die schwarzen Null darf nicht zum Bremsklotz werden, denn nichts wäre teurer, als an den Herausforderungen der Transformation zu scheitern“, so Muscheid.

Der Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung, Alexander Schweitzer, hob den gesamtgesellschaftlichen Charakter der Transformation hervor. „Gerade, weil die Transformation eine ganze Reihe gesamtgesellschaftlicher und wirtschaftlicher Prozesse umfasst, wird die Transformationsagentur zu einer zentralen Anlaufstelle für Beschäftige, ihre Vertreter und Unternehmen“, führte Arbeits- und Transformationsminister Alexander Schweitzer weiter aus. „Auf der einen Seite wollen wir inhaltlich an Themen und Trends der Transformation arbeiten. Auf der anderen Seite suchen wir durch Veranstaltungsreihen und Dialogformate auch weiterhin den direkten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern und Interessenträgern in Rheinland-Pfalz“, erläuterte der Minister das Vorhaben.

Der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer für die Pfalz, Dr. Tibor Müller, forderte eine Digitalisierungsoffensive in Gesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung. „Die Corona-Pandemie hat einmal mehr die Notwendigkeit einer flächendeckenden Digitalisierung offenbart – für die zukunftsgerichtete Entwicklung der rheinland-pfälzischen Unternehmen, der Schulen sowie der öffentlichen Verwaltung. Der enge Schulterschluss von Politik, Gesellschaft und Wirtschaft ist unverzichtbar, um den Transformationsprozess erfolgreich zu gestalten und die Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu erhalten“, so Müller.

Der Minister für Wissenschaft und Gesundheit, Clemens Hoch, unterstützte das Anliegen ausdrücklich. „Die Pandemie hat die Bedeutung der Digitalisierung für Forschung und Hochschullehre deutlich gemacht. Auch wenn wir uns wieder freuen, im nächsten Wintersemester wieder mehr Präsenzangebote an den Hochschulen anbieten zu können, so werden wir doch auch viele nützliche Elemente aus den digitalen Semestern erhalten. Mit unserem 50 Millionen Euro Programm zur Digitalisierung der Hochschulen stärken wir gezielt die digitalen Infrastrukturen in Forschung, Lehre und Verwaltung an den Hochschulen“, erklärte Wissenschaftsminister Clemens Hoch. „Mit der KI-Agenda geben wir neue Impulse in den Hochschulen und Forschungsinstituten, diese Zukunftstechnologie noch stärker zu nutzen und neue Forschungsfelder mit dieser zu erschließen. Hierzu stellen wir bis 2023 insgesamt 36 Millionen Euro zur Verfügung.“

Der Präsident der Handwerkskammer Koblenz, Kurt Krautscheid, forderte eine Bündelung der gesellschaftlichen Kräfte für die Bewältigung der Herausforderungen durch die Transformation. „Für die Bündelung der Kräfte und eine effektive Nutzung von Synergien steht das Handwerk in Rheinland-Pfalz bereit, die Landesregierung bei der Transformation zu unterstützen“, so Krautscheid.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer dankte dem Transformationsrat für den konstruktiven Austausch und die zugesagte Unterstützung bei der Gestaltung der Transformation. „Rheinland-Pfalz lebt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ich bin deshalb auch sehr zuversichtlich, dass wir die vor uns liegenden Herausforderungen nicht nur bewältigen, sondern uns auch neue Chancen erarbeiten können“, so die Ministerpräsidentin.

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Tourismus

Luisenbad Alsdorf öffnet ab morgen, Dienstag 15. Juni 2021

Alsdorf – Nach über 7 Monaten öffnet das Alsdorfer Luisenbad wieder für den öffentlichen Badebetrieb und die Schwimmvereine. Das bewährte Hygienekonzept aus dem letzten Jahr, das unter anderem eine Kontaktrückverfolgbarkeit mittels eines Datenblattes und eine Maskenpflicht bis zu den Umkleiden vorsieht, findet weiterhin Anwendung. Außerdem werden die Umkleideschlüssel im Eingangsbereich durch das Personal ausgegeben.

Die Coronaschutzverordnung des Landes NRW sieht vor, dass ein negatives Corona-Testergebnis vorgelegt werden muss. Eingelassen wird nur, wer durch einen Schnelltest oder Selbsttest nachweisen kann, dass keine Corona-Infektion vorliegt. Das Testergebnis muss schriftlich oder digital im Eingangsbereich beim Personal vorgelegt werden und darf nicht älter als 48 Stunden sein. Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder bis zum Grundschuleintrittsalter. Außerdem zutrittsberechtigt sind Personen, die eine Immunisierung durch Impfung oder Genesung nachweisen können. Ab dem Grundschuleintrittsalter ist ein Identitätsnachweis erforderlich bzw. ab dem 16. Lebensjahr muss ein amtliches Ausweisdokument im Original vorgelegt werden.

Eine zeitliche Begrenzung zur Nutzung sowie eine vorzeitige Reservierung im Luisenbad sind nicht erforderlich. Allerdings dürfen nur 40 Besucher das Luisenbad Alsdorf gleichzeitig besuchen. Der Kleinkinderbereich ist ebenfalls wieder unter den aktuellen Anforderungen an den Mindestabstandgeöffnet. Die bekannten Öffnungszeiten bleiben bis zu den Sommerferien bestehen. In den Sommerferien gelten geänderte Öffnungszeiten.

Neue Schwimmkurse für Anfänger werden vorübergehend nicht angeboten, da zunächst die bereits zugesagten Kurse aus dem Jahr 2020 abgearbeitet werden.

Kurse für Aquafitness und Wassergymnastik starten erst wieder nach den Sommerferien.

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News

Dorferneuerung im Eifelkreis Bitburg-Prüm: 433.000 Euro für Rommersheim

Bitburg-Prüm/Mainz/Rommersheim – Innenminister Roger Lewentz hat der Schwerpunktgemeinde Rommersheim (Landkreis Bitburg-Prüm) 433.000 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm bewilligt. Die Grundlagen für das Planungskonzept wurden im Rahmen der Dorfmoderation unter hoher Bürgerbeteiligung erarbeitet.

„Mit den Mitteln fördern wir umfassende Umbau- und Sanierungsmaßnahmen im Dorfgemeinschaftshaus, das so zu einem modernen Treffpunkt werden kann, den die Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft gerne nutzen“, so der Minister. Das bestehende Dorfgemeinschaftshaus wurde im Jahr 1980 erbaut und ist mittlerweile sanierungsbedürftig. Auch die Funktionalität und die Raumaufteilung im Gebäude entsprechen nicht mehr den Bedürfnissen des Dorf- und Vereinslebens.

Geplant ist ein Teilabriss, um die Neuanordnung der Räumlichkeiten zu erreichen. Dadurch soll beispielsweise ein multifunktionaler Raum entstehen, der als Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft genutzt werden kann. Sämtliche Räume sollen nach heutigem Standard renoviert werden. Dazu gehören die barrierefreie Erschließung der Toilettenanlage und die Ausrüstung mit einem akustischen Warnsystem. Zudem soll eine Außenfläche mit Überdachung auch für witterungsunabhängige Veranstaltungen geschaffen werden. Im Zuge der energetischen Sanierung ist geplant, dass die Fenster ausgetauscht, eine neue Fassadendämmung angebracht und eine effizientere Heizungsanlage installiert werden. Ein Dusch- und Umkleideraum soll auch vom örtlichen Tischtennisverein genutzt werden.

„Aktive Dorfgemeinschaften sind wichtig für die Lebens- und Funktionsfähigkeit der Dörfer“, so Innenminister Roger Lewentz. Die Dorfgemeinschaften benötigten einen gemeinsamen Ort, an dem man sich trifft, wo man miteinander redet oder feiert. Dorfgemeinschaftshäuser bildeten die Grundlage für eine lebendige Dorfgemeinschaft, bürgerschaftliches Engagement und Aktivitäten im Dorf. Alle Bürgerinnen und Bürger profitierten von einem Dorfgemeinschaftshaus, wodurch der soziale Zusammenhalt gestärkt werde. „Uns ist es daher ein großes Anliegen, im Rahmen der Dorferneuerung solche sozialen Orte im Dorf zu fördern“, betonte der Minister. „Die Dorferneuerung trägt den Herausforderungen des demografischen Wandels in besonderem Maße Rechnung. Jeder Förder-Euro löst bis zu sechs Euro an Folgeinvestitionen aus. Die Investitionen kommen Familien zugute, schaffen wohnstättennahe Arbeitsplätze und sichern die Zukunftsfähigkeit der Dörfer“, so Lewentz. Gerade heimische Handwerks-, Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe profitierten.

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Tourismus

Vulkanbad in Mendig eröffnet die Badesaison – Der Sommer kann kommen

Mendig – Die Schwimmbadsaison in Mendig ist eröffnet. Am letzten Samstag öffnete um 10 Uhr das Vulkanbad Mendig seine Tore und begrüßte die ersten Gäste.

„Nach den schwierigen letzten Monaten durch die Corona Pandemie, sind wir sehr froh, dass wir fast täglich neue Öffnungen in unserer Verbandsgemeinde vermelden können. Nach den Erleichterungen in der Gastronomie ist die Eröffnung des Vulkanbades eine fantastische Nachricht. Auch mit Hinblick auf die niedrigen Zahlen in unserer Verbandsgemeinde, im Kreis und auch im Land Rheinland-Pfalz hoffen wir auf einen baldigen Weg in die Normalität zurück“, betonen der 1. Beigeordnete der Stadt, Achim Grün und Jörg Lempertz, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig bei der Eröffnung des Vulkanbades

Die Öffnungszeiten sind täglich von 10.00 Uhr – 13.00 Uhr und von 15.00 Uhr – 19.00 Uhr. In den zwei Zeitfenstern können sich jeweils bis zu 350 Gäste gleichzeitig im Bad aufhalten, zwischen den Zeitfenstern werden die Kontaktflächen gereinigt und desinfiziert und dann für die nächsten 350 Gäste geöffnet.

Donnerstags bleibt das Vulkanbad geschlossen!

Wir wünschen allen Badegästen eine schöne Abkühlung im Vulkanbad Mendig.

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News

100.000ste Impfung wurde heute, Montag 14. Juni im Kreis Ahrweiler durchgeführt

Ahrweiler – Wichtige Marke im Kampf gegen Corona geknackt. Seit Januar wird im Kreis Ahrweiler gegen Corona geimpft. Nun ist eine wichtige Marke geknackt worden: Das Team im Landesimpfzentrum in Grafschaft-Gelsdorf hat heute die 100.000ste Impfung im Kreis verabreicht. Shabnam von Hein hat sie in der umfunktionierten Mehrzweckhalle der Gemeinde Grafschaft erhalten. Es war von Heins erste Dosis.

„Die 100.000ste Impfung ist ein Meilenstein in der Bekämpfung der Pandemie“, betont Impfzentrumskoordinator Fabian Schneider. „Hier im Impfzentrum wird seit Monaten großartige Arbeit geleistet. Ein Dank gilt all jenen, die zum Erreichen dieser wichtigen Marke beigetragen haben. Neben unserem Team hier vor Ort sind dies auch die mobilen Impfteams des DRK Kreisverbandes Ahrweiler sowie die Haus-, Fach- und Betriebsärzte, die uns seit Mai bei der Bekämpfung der Pandemie unterstützen.“

Es sei gelungen, vor allem ältere Menschen sowie Bewohnerinnen und Bewohner in Alten- und Pflegeheimen als erstes zu impfen und damit jene zu schützen, die durch das Coronavirus besonders stark gefährdet sind, betont Siglinde Hornbach-Beckers, Fachbereichsleiterin Jugend, Soziales und Gesundheit. Auch Dr. Stefan Voss, Leiter des Kreisgesundheitsamts, zieht eine positive Bilanz der Impfkampagne, bittet aber gleichzeitig noch um etwas Geduld: „Solange noch nicht ausreichend Bürgerinnen und Bürger geimpft sind, ist das konsequente Einhalten der Hygiene-Regeln und der weiteren geltenden Maßnahmen unabdingbar, um mit fortschreitenden Impfungen die Infektionszahlen dauerhaft niedrig zu halten.“ Bis zu 1400 Menschen können täglich allein im Impfzentrum, sofern ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht, geimpft werden.

Seit Beginn der Impfkampagne im Kreis sind bisher 63.924 Erst- sowie 39.101 Zweitimpfungen vorgenommen worden. Der Großteil der Impfungen erfolgte im Landesimpfzentrum in Grafschaft-Gelsdorf (61 Prozent), 30 Prozent durch die niedergelassenen Haus- und Fachärzte und neun Prozent durch die mobilen Impfteams des DRK-Kreisverbands Ahrweiler.

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News

Wälschbachtal hilft sich selbst

Mechernich-Kommern – Nicht alle Beete entlang Mechernicher Innerortsstraßen sowie Blumenrabatte an Wohnstraßen sehen annährend so gepflegt und gleichzeitig so originell aus wie das „Straßenbegleitgrün“ im „Wälschbachtal“ in Kommern.

Ortsbürgermeister Rolf Jaack ist stolz auf die Wälschbachtaler, hier Erwachsene von links Gitte Danhausen, Ute Holzheim, Stephan Potthoff, Silke und Andreas Jansen am Ruhebankbereich. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Ortsvorsteher Rolf Jaeck stellte dem „Bürgerbrief“ die Anliegergemeinschaft als vorbildlich und nachahmenswert vor. Gitte und Sascha Danhausen, Ute Holzheim, Andreas und Silke Jansen, Richard Ströder und Stephan Potthoff sowie die ebenfalls schon fleißig mit anpackenden Kinder Bela, Emil, Fiona, Ben und Mika haben unter anderem eine Ruhebank und ein Vogelhäuschen aufgestellt, vor allem aber Blumen und Sträucher gepflanzt.

„Und zwar keine teuren Pflanzen aus dem Gartencenter, die ich gerne spendiert hätte“, so Rolf Jaeck: „Nein, selbst in dem Punkt bestand die Anliegergemeinschaft auf »Marke Eigenbau« und hat das Pflanzgut im eigenen Garten ausgemacht, beziehungsweise vorgezogen.“ Voll des Lobes ist der Ortsbürgermeister auch für die „Männ“ vom städtischen Mechernicher Bauhof, die beispielsweise bei der Ruhebank geholfen haben.

Auch sie machten mit beim Gestalten, Pflanzen und Malen und passen nun auf, dass die Beete nicht verschmutzt werden (v.l.) und das Vogelhäuschen im Winter immer mit Futter bestückt wird: Ben auf dem Arm von Gitte Danhausen, Emil, Bela; Fiona und Mika. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Gestrüpp und Hundeklos

„Wir hatten hier vorher ein Hundeklo-Problem“, berichtet Stephan Potthoff dem „Bürgerbrief“. „Und wegen des Gestrüpps sahen die Autofahrer unsere Kinder nicht oder zu spät“, ergänzt Silke Jansen. Potthoff: „Es wurde generell zu schnell gefahren…“ „Drei Probleme, die weniger geworden sind“, so Ute Holzheim. Gitte Danhausen: „Wir passen jetzt besser auf im Veedel!“

Nach den altkölschen in Volksliedern besungenen Vierteln der Domstadt haben die Wälschbachtaler ebenfalls „Unser Veedel“ auf einen großen nach Mondrian-Art bemalten Felsen geschrieben. Und so empfinden sie sich auch. Ob sie selbst mit anpacken oder „nur“ als Ideen- und Ratgeber fungieren wie Richard Ströder vom Gartenbau- und Verschönerungsverein, den sie im Wälschbachtal „unsere gute Seele“ nennen und der die ganze Selbsthilfeaktion angestoßen hatte.

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Wirtschaft

Mehr Arbeitsplätze, mehr Investitionen: Mittelstand macht sich bereit für „Post-Corona-Boom“

Region/Berlin – Der deutsche Mittelstand schüttelt die Coronakrise allmählich ab. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von DZ BANK und dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) unter 1.000 mittelständischen Unternehmen. Zwar sind Auswirkungen der Pandemie in der aktuellen Geschäftslage vieler Firmen noch spürbar. Alle anderen Geschäftsindikatoren befinden sich aber bereits wieder auf Vorkrisenniveau.

So scheint die Krise mit Blick auf die Personalplanung der Unternehmen bereits ad acta gelegt. Die Firmen zeigen sich heute sogar offener für Neueinstellungen als vor der Pandemie. Aktuell plant wieder mehr als jedes vierte Unternehmen, in den nächsten sechs Monaten neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzustellen. Ein starker Anstieg: Im Herbst 2020 hatten lediglich 17 Prozent der Mittelständler solche Pläne. Insbesondere in der sich positiv entwickelnden Elektroindustrie sind die Jobaussichten gut: Rund 44 Prozent wollen dort ihren Personalbestand aufstocken – doppelt so viele als noch vor 6 Monaten.

Investitionsbereitschaft steigt: Mehr Unternehmen wollen mehr Gelder aufwenden Auch die Investitionsneigung nimmt zu. 77 Prozent der Befragten wollen in den nächsten sechs Monaten Geld für Zukunftsprojekte in die Hand nehmen – das ist mehr als Vorkrisenniveau. Im Herbst kam das für weniger als 69 Prozent der Firmen in Frage, was im sonst investitionsfreudigen Mittelstand einem Zehn-Jahres-Tief entsprach. Erhöht hat sich sowohl der Anteil derjenigen Unternehmen, die generell Investitionen planen, als auch das geplante Investitionsvolumen. Im Herbst wollten nur 22 Prozent der Befragten ihre Investitionsvolumina erhöhen, mittlerweile tut dies wieder bereits jeder Dritte. Besonders die Mittelständler aus den großen Industriebranchen wollen dabei mehr Gelder fließen lassen.

„Wir beobachten derzeit einen regelrechten Nachfrage-Boom aus dem In- und Ausland, der das Geschäft unserer Firmenkunden ankurbelt“, sagt Uwe Berghaus, Firmenkundenvorstand der DZ BANK. „Die Konjunktur steht im Zeichen einer starken Erholung. Mit zusätzlichem Personal und erhöhten Investitionen stellen die Unternehmen jetzt die Weichen, um langfristig vom Aufschwung zu profitieren.“

Die gute Auftragslage wirkt sich auf die Geschäftserwartungen aus, die sich zum zweiten Mal in Folge merklich verbessert haben. Der Saldo aus positiven und negativen Einschätzungen liegt bei 22,5 Punkten und damit nicht nur sehr deutlich über Vorkrisenniveau, sondern auch über dem langjährigen Mittel. Die aktuelle Geschäftslage bewerten inzwischen schon wieder drei von vier Mittelständlern mit „gut“ oder sogar „sehr gut“.

Höhere Rohstoffkosten belasten stark – Absatzpreise steigen Ein Thema treibt dem Mittelstand allerdings aktuell Sorgenfalten auf die Stirn: Mit rund 60 Prozent der Befragten identifizieren so viele wie nie zuvor Rohstoff- und Materialkosten als akutes Problem für ihr Geschäft. Auch die steigenden Energiekosten beobachten mehr als die Hälfte der Mittelständler mit Sorge. Das betrifft insbesondere die Ernährungs-, Agrar- und Chemiebranche.

Die hohen Einkaufskosten bleiben nicht ohne Folgen für die Absatzpreise der Unternehmen. In den kommenden Monaten wollen knapp 36 Prozent der Befragten ihre Preise erhöhen. Im Herbst war das lediglich bei jedem Fünften der Fall. Nur 6 Prozent rechnen aktuell hingegen mit Preissenkungen – davon waren vor sechs Monaten noch mehr als 11 Prozent ausgegangen. „Viele der betroffenen Unternehmen benötigen eine Zwischenlösung, bis sie die eigenen Preise anpassen können. Deshalb entsteht für viele Mittelständler aktuell vorübergehend wieder ein erhöhter Finanzierungsbedarf“, so Uwe Berghaus.

Abgesehen davon rücken die altbekannten Sorgen verstärkt in den Fokus: Die Probleme mit Bürokratie sind größer denn je. Sie betreffen mittlerweile 80 Prozent der Firmen – ein neues Allzeit-Hoch. Das wiederaufflammende Problem des Fachkräftemangels beschäftigt 73 Prozent der Befragten, mehr als die Auswirkungen der Pandemie. „Beide Problemfelder haben sich durch die Krise nochmals verstärkt und treffen den Mittelstand nun mit voller Wucht in einer Phase der Erholung“, so Uwe Berghaus. „Preisdruck, Bürokratie und Fachkräftemangel dürften die zentralen Themen des Jahrzehnts für den Mittelstand werden.“

Bilanzqualität: Verschlechterung, aber keine Erosion erwartet Die bereits vorliegenden rund 860 Jahresabschlüsse mittelständischer Unternehmen für 2020 legen nahe, dass mehr Betriebe als vergangenes Jahr ein negatives Ergebnis vor Steuern aufweisen. Zudem deutet sich an, dass die Eigenkapitalquoten der Mittelständler im Durchschnitt von etwa 27 Prozent auf rund 26 Prozent zurückgehen wird. Das entspräche zwar dem niedrigsten Stand seit dem Jahr 2015, ist aber angesichts der starken Corona-bedingten Belastungen noch moderat.

„Unternehmen, die auf solide Bilanzen – und vor allem eine gute Eigenkapitalquote –zurückgreifen können, sind in Krisenzeiten deutlich resilienter. Das hat die Pandemie belegt“, sagt Dr. Andreas Martin, Vorstandsmitglied des BVR. „Für die Mittelständler sollte es deshalb das Ziel sein, ihren Kapitalpuffer nach der Krise wieder auszubauen.“

Gemäß den bisher verfügbaren Jahresabschlüssen steigt der Anteil der Unternehmen aus dem Dienstleistungssektor mit einem negativen Vorsteuerergebnis merklich von 22 Prozent im Jahr 2019 auf 35 Prozent im Jahr 2020. Im Verarbeitenden Gewerbe fällt der Anstieg schwächer aus, von 13 Prozent auf 18 Prozent. Im Baugewerbe und im Handel sind die Anteile von Abschlüssen mit negativem Betriebsergebnis trotz der Krise sogar leicht gesunken, was auf eine weniger starke Betroffenheit in diesen Wirtschaftsbereichen schließen lässt.

Über die Studie „Mittelstand im Mittelpunkt“

Die Daten für die VR Mittelstandsumfrage wurden in der Zeit vom 10. bis 26. März 2021 im Rahmen von Telefon- und Onlineinterviews erhoben. Die Stichprobe von 1.000 Unternehmen ist repräsentativ; befragt wurden Inhaber und Geschäftsführer mittelständischer Unternehmen in Deutschland. Grundlage für die VR Bilanzanalyse sind die Jahresabschlüsse (Bilanzen und Erfolgsrechnungen), welche die mittelständischen Firmenkunden der Volksbanken und Raiffeisenbanken im Rahmen ihrer Kreditantragstellungen für die Jahre 2001 bis 2020 einreichten. Für das Jahr 2020 lagen bisher jedoch nur rund 860 Abschlüsse vor (2001 bis 2020: 2,2 Millionen).

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Tourismus

Kleine Entspannungs-Oase am Eifel-Schiefer-Radweg

Urmersbach/Saffig – Gemütliche Sonnenliegen laden zum Verweilen ein. Westenergie fördert ehrenamtliches Engagement über Mitarbeiter-Initiative „aktiv vor Ort“. Die Ortsgemeinde Urmersbach hat am Eifel-Schiefer-Radweg gegenüber der Obermühle eine kleine Entspannungsoase für Radler und Wanderer geschaffen. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Freien Wählergruppe Schmitt aus Urmersbach haben sich engagiert und an dem schönen Aussichtspunkt der Obermühle zwei Sonnenliegen aufgestellt, Obstbäume gepflanzt und ein Insektenhotel errichtet. Möglich gemacht hat dies das Energieunternehmen Westenergie mit seiner Aktion „aktiv vor Ort“ und einer Fördersumme in Höhe von 2.000 Euro. Projektpatin Eva-Maria Klein hatte ihren Arbeitgeber Westenergie erfolgreich um die finanzielle Förderung gebeten.

Zuerst haben die Frauen und Männer das Stück Wiese erschlossen und den Boden bestellt. Die Sonnenliegen wurden mit einer Einfassung im Boden fest verankert. Damit der Rastplatz auch wirklich einer kleinen Oase ähnelt, wurden zusätzlich Obstbäume gepflanzt und ein Insektenhotel aufgestellt. Projektpatin Eva-Maria Klein ist stolz auf die geleistete Arbeit: „Mit den Sonnenliegen sind gemütliche Plätze zum Ruhen und Rasten am Eifel-Schiefer-Radweg entstanden. Von dort aus können Besucher die schöne Aussicht in die Eifler Landschaft und auf die Obermühle genießen.“

Ortsbürgermeister Thilo Schmitt aus Urmersbach bedankt sich bei Westenergie und ergänzt: „Ohne die finanzielle Unterstützung von Westenergie und den Einsatz der zahlreichen Helferinnen und Helfer hätten wir das Projekt in diesem Umfang nicht umsetzen können. Ein großes Dankeschön an alle für dieses tolle Engagement.“ Alle Arbeiten konnten in Eigenleistung und unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregelungen durchgeführt werden.

Bei „aktiv vor Ort“ handelt es sich um eine Initiative von Westenergie, bei der sich Mitarbeiter in ihrer Freizeit für ihre Mitmenschen engagieren. Wer selbst die Ärmel hochkrempelt und sich für einen guten Zweck in seiner Heimatregion einbringt, erhält bis zu 2.000 Euro für das Projekt. Westenergie unterstützt so das soziale und ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiter.

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Tourismus

Absage „Grenzenlos Kyllradweg“: Auf ein Neues in 2022!

Euskirchen – Radaktionstag muss auf nächstes Jahr verschoben verschoben werden / Foto-Aktion zu den schönsten Bildern. Auch in diesem Jahr muss schweren Herzens der Radaktionstag zwischen Büllingen und Jünkerath abgesagt werden. „Grenzenlos Kyllradweg“ kann unter den aktuellen Corona-Bedingungen nicht im gewohnten Umfang geplant und sorglos durchgeführt werden. Neben der Radstrecke machen insbesondere die einzelnen Aktionspunkte das familienfreundliche Radevent aus. Eine „bewegte Veranstaltung“ in dieser Form ist leider aktuell nicht planbar.

Umso mehr freuen sich die Veranstalter auf das Jahr 2022, wenn die 6. Auflage des Radaktionstages nachgeholt werden soll.

Wer dennoch dieses Jahr nicht auf den Radelspaß verzichten möchte und auf eigene Faust unterwegs ist, der kann seine schönsten Fotos entlang der Radstrecke bis zum 31. August 2021 einreichen und erscheint mit etwas Glück in einem gemeinsamen Video zum Rad-Aktionstag. Fotos können per Mail unter stadtkyll@gerolsteiner-land.de eingereicht werden. Das Video wird Mitte September auf dem YouTube-Kanal der Ferienregion Gerolsteiner Land präsentiert.

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Pressefreiheit und Journalismus in Zeiten der Pandemie – 14. Global Media Forum in Bonn gestartet

Region/Düsseldorf/Bonn – Ministerpräsident Armin Laschet: Journalismus braucht Freiheit. Nur dann kann er leisten, was ihn für Gesellschaften so wichtig macht. Die Staatskanzlei NRW teilt mit:
Ministerpräsident Armin Laschet hat mit einer Keynote das 14. Global Media Forum in Bonn eröffnet. Das Forum mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der ganzen Welt steht in diesem Jahr unter dem Leitmotiv „Disruption and Innovation“. Zwei Tage lang wird digital in zahlreichen Foren und Expertenrunden über Pressefreiheit und Journalismus in Zeiten der Pandemie diskutiert.

„In dieser Pandemie erleben wir sehr direkt, wie grundlegend wichtig starker und freier Journalismus für unser Leben ist“, so Ministerpräsident Armin Laschet. „Falschinformationen und Mythen verbreiten sich vor allem dort, wo Emotionen hochkochen und Menschen sich bedroht fühlen. Desinformation und Hass im Netz muss mit gründlicher Recherche, belegbaren Fakten, objektiver und kritischer Berichterstattung entgegnet werden. So kann unabhängiger Journalismus Vertrauen in die Erkenntnisse der Wissenschaft und die gesellschaftliche Ordnung stärken.“

Ministerpräsident Armin Laschet weiter: „Journalismus braucht Freiheit. Nur dann kann er leisten, was ihn für Gesellschaften so wichtig macht. Es ist alarmierend, wenn in Deutschland Journalisten angefeindet und angegriffen werden, wie das zuletzt immer wieder bei Demonstrationen geschehen ist. Wir dürfen das nicht zulassen und müssen uns ganz klar auf die Seite der Journalisten stellen.“

Das Global Media Forum findet pandemiebedingt in rein digitaler Form statt. Der Medienkongress wird seit 2019 vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert und gehört neben Formaten wie der Gamescom, dem Grimme Preis oder auch dem Cologne Filmfestival zur Reihe besonders renommierter Veranstaltungen im Medien-Digital-Land Nordrhein-Westfalen. Die Rekordzahl von 4.600 Anmeldungen aus 160 Ländern und die hochkarätige Rednerliste – darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel, Friedensnobelpreisträgerin Leymah Roberta Gbowee, EU-Kommissarin Vera Jourová, Pulitzer-Preisträgerin Anne Applebaum und Bestsellerautor Timothy Snyder – unterstreichen, wie groß gerade auch in diesen Zeiten das Bedürfnis nach einem nach vorne gewandten internationalen Austausch über Fragen des Journalismus und der Medienpolitik ist.