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Mountainbiker spenden für die Vor-Tour der Hoffnung

Niederzissen/Laacher See – Zwei Fliegen mit einer Klappe schlugen die 23 Teilnehmer bei der geführten MTB Tour im Vulkanpark Laacher See zum Saisonauftakt 2021. Zum einen taten sie etwas für ihre Gesundheit, zum anderen unterstützten die Teilnehmer die Vor-Tour der Hoffnung mit Ihrer Spende.

Einen Spendenscheck in Höhe von 1.000 € konnten die Vulkanparkführer,  Heike und Jürgen Werf,  Andre Gerharz und Rainer Auen von den MTB Touren aus dem vergangenen Jahr, an den prominenten Mitradler und Vorstandsmitglied Edgar Steinborn, der Vor-Tour der Hoffnung, übergeben.

Seit über 25 Jahren unterstützt die Vor-Tour der Hoffnung krebskranke und hilfsbedürftige Kinder. Während dieser Zeit kamen über 5.000.000 € den Begünstigten zugute.

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Krankenhäuser in Mechernich und Schleiden erhalten das Siegel „TOP Regionales Krankenhaus 2021 in NRW“

Schleiden/Mechernich – Kreisweit einmalige Auszeichnung. Regelmäßig listet das renommierte Magazin FOCUS-GESUNDHEIT die besten Kliniken Deutschlands. In diesem Jahr haben es auch unsere beiden Krankenhäuser in Mechernich und Schleiden auf die Bestenliste geschafft. Damit zählen wir zu den TOP-Krankenhäusern 2021 in NRW – im gesamten Kreis Euskirchen eine einmalige Auszeichnung!

Eine verdiente Anerkennung findet Geschäftsführer Martin Milde: „Als Gesundheitsverbund haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, den Menschen in der Region eine medizinische und pflegerische Spitzenversorgung zu bieten. Unsere hohen Qualitätsstandards bilden die Basis hierfür. Die tragende Säule sind aber unsere Mitarbeiter*innen, die jeden Tag aufs Neue eine hervorragende Arbeit leisten und unseren Versorgungsauftrag kompetent und menschlich mittragen. Ohne sie geht es nicht!“ Jährlich beauftragt FOCUS-GESUNDHEIT das unabhängige Recherche-Institut Munich Inquire
Media (MINQ) mit der Ermittlung der deutschlandweiten TOP Krankenhäuser.

Patient*innen dient die Liste vor allem der Orientierung und als Entscheidungshilfe in der bestmöglichen Krankenhauswahl. Zahlreiche Kriterien fließen in die individuelle Punktwertung mit ein: überdurchschnittliche Empfehlungen von Medizinern, zertifizierte Zentren, Qualitätsberichte, Qualifikation des medizinischen Personals sowie Patientenservice und -sicherheit sind nur einige Faktoren, die über eine Aufnahme in die Bestenliste entscheiden.

„Die Auszeichnungen machen uns stolz und sind unser Ansporn unseren Versorgungsauftrag weiterhin qualitäts- und verantwortungsbewusst zu erfüllen“, freut sich Martin Milde.

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Schulterschmerzen: Was rät der Orthopäde und Unfallchirurg?

Region/Mayen-Koblenz – Oberarzt informiert am heutigen Dienstag, 22. Juni, in einer Telefonsprechstunde zwischen 18 und 19 Uhr persönlich. Andauernde Schulterschmerzen können eine deutlich geminderte Lebensqualität bedeuten. Die Schmerzen beeinträchtigen Betroffene im Alltag stark. Deshalb sollten diese Schmerzen immer ernst genommen werden und schnell nach einer Lösung gesucht werden. Die Verletzungen und Behandlungsmethoden sind heutzutage sehr vielfältig. Nicht nur die operativen Techniken und Implantate sind besser geworden, es gibt auch mehr Erkenntnisse und Erfahrungen in der Diagnostik und in der konservativen Behandlung von Schulterproblemen. Wann bei Schulterschmerzen ein Arzt aufgesucht werden sollte und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, darüber informiert Dr. Michael Rettler, Oberarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie im Kemperhof. Um Fragen zum Thema zu beantworten steht er am Dienstag, 22. Juni, im Rahmen einer Telefonsprechstunde zwischen 18 und 19 Uhr persönlich unter 0261 499-2236 zur Verfügung.

Die Telefonberatung ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Einfach im genannten Zeitraum die angegebene Telefonnummer wählen, mit etwas Glück durchkommen und die gewünschte Frage zum Thema stellen.

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Weihbischof Gebert firmt Jugendliche in Wittlich – Auftakt der Firmreise im Dekanat

Wittlich – 58 jungen Menschen hat Weihbischof Franz Josef Gebert in vier Gottesdiensten am 18. und 19. Juni in St. Bernhard das Sakrament der Firmung gespendet. Damit hat seine Firmreise im Dekanat Wittlich begonnen, bei der an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden insgesamt rund 250 Jugendliche das Firmsakrament empfangen. Nach Stationen in Wittlich, Bengel, Manderscheid und Dörbach findet der Abschluss am 27. Juni in Reil an der Mosel statt.

„Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz“ – mit diesen Worten Jesu Christi aus dem Matthäus-Evangelium ermutigte der Weihbischof die Jugendlichen in Wittlich auf das zu schauen, was ihnen wirklich wichtig sei in ihrem Leben. „Denn da bist Du auch selber.“ Wer Gott tief im Herzen, in der Seele und im Innersten fühle, spüre etwas von dem, „was größer ist als der Alltag, größer als das, was ich selber leisten kann und als das, woran ich scheitere. Da gibt es in der Tiefe etwas, das mich mit Gott verbindet, wo ein Horizont eröffnet wird, wo Himmel und Erde sich berühren. Das ist für uns Christen nicht nur irgendein Gefühl, sondern das ist dieser Geist Gottes“, sagte Gebert über den im Firmsakrament zugesprochenen und geschenkten Heiligen Geist. Mit seiner Hilfe könnten die je eigenen Fähigkeiten und Talente „zu Instrumenten werden, mit denen Gott seine Melodie in diese Welt bringt und durch die ihr die Menschen und die Welt mit dieser Melodie erfüllt“, sagte der Weihbischof.

Soziale Projekte in der Firmvorbereitung

Seit November hatten sich die 58 Jugendlichen des Wittlicher Firmkurses auf das Sakrament vorbereitet und mit Lebens- und Glaubensfragen auseinandergesetzt. Dazu gehörte der „Glaubensaustausch“ in der online durchgeführten Katechese, das „Feiern des Glaubens“ in verschiedenen Gottesdiensten und das „Leben des Glaubens“ in sozialen Projekten in den einzelnen Firmgruppen. Das meiste habe per Video stattgefunden, berichteten etwa Alexander Rähmer sowie Nele Benz und Melissa Diel. Dennoch habe fast jede Klein-Gruppe ein soziales Projekt realisieren können – etwa einen Solidaritätslauf für Bolivien oder, wie bei Nele und Melissa, den Besuch in einer Senioreneinrichtung, bei dem sie den Bewohnerinnen und Bewohnern mit selbstgebastelten Ostergrüßen eine Freude bereiteten.

Junge Christinnen und Christen engagiert in der Wittlicher Firmkatechese

Wie schon im vergangenen Jahr fand die Vorbereitung, die Gemeindereferentin Heike Feldges für den Wittlicher Firmkurs koordinierte, in einer dekanatsweiten Zusammenarbeit statt; jeder Firmkurs war auch für Jugendliche aus anderen Pfarreiengemeinschaften geöffnet. „Dass in Wittlich die Katecheten alle junge Menschen zwischen 16 und 20 Jahren sind, ist eine Besonderheit“, berichtet Feldges über das Engagement der jungen Erwachsenen in der Vorbereitung. In den vier Firmgottesdiensten in St. Bernhard, die auch Pfarrer Matthias Veit begleitete, brachten sich die Firmlinge mit eigenen Beiträgen ein. Eine kleine Band der Katholischen Jungen Gemeinde (KjG) gestaltete sie musikalisch. Beim ersten Termin am Freitagabend bedankte sich Max Merrem vom Pfarreienrat für die Pfarreiengemeinschaft Wittlich beim Weihbischof, allen Beteiligten und den 13 anwesenden Firmlingen. Ihnen gratulierte er zum Empfang des Sakraments: „Sie sind engagierte junge Christinnen und Christen in unserer Mitte, die die Kirche erfrischen können“, sagte Merrem.

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Schreiner hinterlässt Spuren – Lessenich feierte Hubert Geusens 95. Geburtstag

Mechernich-Lessenich – Mit Hubert Geusen (95) ehrte Ortsbürgermeister Marco Kaudel jetzt einen äußerst engagierten Vereinsmann und Mitbürger, der sich ums Dorf und die Gemeinschaft verdient gemacht hat. Zur Gratulationscour brachte der „Sheriff“ zur Überraschung des Geburtstagskindes die Dorfvereine mit, angeführt vom Musikverein 1928 Lessenich e.V.

Der gesellige Veteran freute sich über die Maßen, und drehte sogar ein Ehrentänzchen auf der Straße. Denn gefeiert wurde zwar ausgelassen, aber wegen Corona unter allen möglichen Sicherheitsvorkehrungen unter freiem Himmel. Ortsbürgermeister Kaudel bedankte sich für Geusens vielfältiges Engagement für die Kirche, den Dorfgemeinschaftraum, den Musikverein und das Allgemeinwohl von Lessenich.

Der 95-Jährige war am 7. Juni 1926 in Lessenich als vierter und jüngster Sohn des Schumachers Heinrich Geusen und seiner Frau Anna Regh geboren worden. Nach einer Schreinerlehre und amerikanischer Gefangenschaft in Frankreich heiratete er am 1. Mai 1954 Änni Bünder und zog in das Haus seines Schwiegervaters Jakob Bünder, damals Gemeindediener des Amtes Satzvey.

Wie sein Sohn Heinz Geusen und Ortsvorsteher Kaudel für diesen Bericht im Mechernicher „Bürgerbrief“ recherchierten, baute Hubert Geusen das Schwieger-elterliche Haus um und aus – so dass mit der Zeit genügend Platz für sechs Kinder entstand. Möbel, Fenster, Türen, Böden – alles wurde selbst gemacht, später dann auch in den Häusern seiner Kinder.

Ruhige, humorvolle Art

„In seinem langen Berufsleben konnte er an vielen unterschiedlichen Arbeitsstellen seine handwerklichen Fertigkeiten entwickeln und mit seiner ruhigen, humorvollen Art viele Freunde gewinnen“, heißt es in dem Bericht: „In und um Lessenich herum kann man überall seine Spuren erkennen.“

Neben seiner Familie engagierte sich Hubert Geusen regelmäßig für das Gemeinwohl. Er schnitt, hobelte und lackierte über viele Jahre hinweg die Sitz- und Rückenbretter einer großen Anzahl an Dorfbänken, um diese zu erhalten oder zu erneuern. Die größten Werke kann man jedoch in der Lessenicher St.-Stephanuskirche oder im Dorfgemeinschaftsraum am Waldorfkindergarten bewundern.

Im Dorfgemeinschaftsraum hat Geusen zu seiner aktiven Zeit sämtliche Möbel und Einbauten angefertigt. Sei es ein Schrank, der dem Musikverein bis heute Platz für Instrumente und Noten bietet, einen Zwischenboden für die Lagerung der Stühle oder im Außenbereich ein Aufgang zur Festwiese.

Auch in der örtlichen Pfarrkirche findet man eine ganze Reihe von ihm hergestellter und reparierter Dinge: Vitrine, Regalständer, Kniebänke und vieles mehr, auch die Krippe weist seine Spuren auf. Die Maschinen in seiner kleinen Werkstatt standen kaum still, hier mal ein Schrank, dort eine Bank oder ein Brett zuschneiden und abhobeln für die Nachbarschaft oder ein Ritterschild für eines seiner neun Enkelkinder.

Seit kurzem ist der siebenfache Uropa ältester Einwohner von Lessenich – nachdem sein zwei Jahre älterer Nachbar Hubert Meurer („Schneggesch Huppet“) ins Altersheim gezogen ist. Auch als Dorfältester macht Hubert Geusen noch jeden Tag seine Hausaufgaben: Zeitung lesen, knifflige Sudokus lösen, Kachelofen anfeuern, Kartoffeln schälen und regelmäßig mit seinen Kindern und Enkeln telefonieren. Marco Kaudel: „Er ist nämlich die Informationszentrale der Familie.“ Am wichtigsten ist ihm der tägliche Gang zum Grab seiner 2018 verstorbenen Frau Änni.

Gerne erzählt er von früher, vom Leben im Dorf, auch vom Krieg und aus der Kriegsgefangenschaft. Noch immer spielt er gerne Skat und freut sich, wenn sich die Familie nach Corona endlich wieder zu den traditionellen Festen treffen kann.

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Ministerpräsident Armin Laschet zum Tod des ehemaligen Innenministers von Nordrhein-Westfalen Staatsminister a.D. Herbert Schnoor

Region/Düsseldorf – Ministerpräsident Laschet: Ein besonnener und kluger Kopf, dem die Menschen in unserem Land am Herzen lagen. Die Staatskanzlei NRW teilt zum Tode von Herbert Schnoor mit: Der langjährige Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen und Träger des Landesverdienstordens Staatsminister a.D. Dr. Herbert Schnoor ist im Alter von 94 Jahren gestorben.

Ministerpräsident Armin Laschet: „Mit dem Tod von Herbert Schnoor verliert unser Land einen hochgeschätzten und anerkannten Vollblutpolitiker und leidenschaftlichen Staatsdiener. Als Minister des Innern hat der promovierte Jurist unter Johannes Rau die Rechts- und Innenpolitik in Nordrhein-Westfalen maßgeblich geprägt und wegweisende Akzente gesetzt, die nicht selten in ganz Deutschland wahrgenommen wurden.

Während seiner 15-jährigen Amtszeit als nordrhein-westfälischer Innenminister hatte Schnoor vielfältige Herausforderungen zu bewältigen. Besonders machte er sich für die Rechte von Asylsuchenden und Migranten stark. Er lehnte die Einschränkung des Rechts auf Asyl ab und plädierte mit Nachdruck für die Bekämpfung von Fluchtursachen.

Schon bei der Veröffentlichung des Landesverfassungsschutzberichtes 1994 warnte Herbert Schnoor vor der intellektuell geprägten Neuen Rechten, von der seiner Einschätzung nach die größte Bedrohung für die innere Sicherheit ausgehe.

Herbert Schnoor war ein ‚Ressortminister mit Augenmaß und Einfallsreichtum‘, wie er in Medien einmal treffend beschrieben wurde. Er war ein besonnener und kluger Kopf, dem die Menschen in unserem Land zeit seines Lebens am Herzen lagen. Bis ins hohe Alter hat er sich mit aller Kraft für diejenigen eingesetzt, die ihre Heimat aus Not und Angst vor politischer Verfolgung verlassen müssen. Der Hilfsorganisation ‚Cap Anamur – Deutsche Not-Ärzte e.V.‘ war er in besonderem Maße
verbunden.

Meine Anteilnahme gilt seiner Familie, allen Angehörigen und allen, die um Herbert Schnoor trauern.“

Herbert Schnoor wurde 1927 geboren. Er war ausgebildeter Jurist und erfahrener Verwaltungsbeamter. 1970 wurde er Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Forschung, 1975 wurde er zum Chef der Staatskanzlei ernannt. Von 1980 bis 1995 war Herbert Schnoor Mitglied des nordrhein-westfälischen Landtags und zugleich Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen. Auf Wunsch des damaligen Ministerpräsidenten Johannes Rau hatte Schnoor zudem das Amt des stellvertretenden Ministerpräsidenten inne. Für sein politisches Wirken erhielt er 1997 den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen.

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Wirtschaft

Erste Ergebnisse im Projekt „Hybrider Einzelhandel“ in Aachen

Aachen – Erfolgreiche Partizipation von bislang knapp 100 Einzelhändler*innen und Gastronom*innen bei Workshops und digitalen Einkaufsbummel-Veranstaltungen. Einbindung von bislang 30 Bürger*innen bei den Workshops des Lehrstuhls für Informationsmanagement im Maschinenbau der RWTH Aachen (IMA). Einzelne Werkzeuge des digitalen Werkzeugkastens werden im Sommer 2021 freigeschaltet.

Für die Zukunftsfähigkeit des Einzelhandels und der Gastronomie wird es immer wichtiger, digitale Technologien, Medien und alternative Vertriebsformen einzusetzen. Auf Grundlage von Bedürfnissen des Einzelhandels, der Gastronomie sowie von Konsument*innen wird das Projekt „Hybrider Einzelhandel Aachen“ entwickelt und durch Forschung begleitet. Ziel ist es, am Innovationsstandort Aachen einen nachhaltigen und zukunftsfähigen Wandel des Einzelhandels und der Gastronomie durch die Verschmelzung digitaler und stationärer Angebote voranzutreiben.

In Zusammenarbeit mit dem Informationsportal „Einkaufen in Aachen“ werden hybride Shopping-Funktionen für Verbraucher*innen sowie ein digitaler Werkzeugkasten für den Einzelhandel und die Gastronomie entwickelt. Er bietet – je nach Digitalisierungslevel – verschiedene Funktionen an, so zum Beispiel eine Schnittstelle zu bestehenden Warenwirtschaftssystemen, Click & Collect und 360°-Rundgänge. Diese Maßnahme wird durch eine Workshop-Reihe für Gastronom*innen und Einzelhändler*innen begleitet sowie durch Öffentlichkeitsarbeit und Marketingmaßnahmen komplettiert.

Das Projekt wird seit mehr als einem Jahr von der Wirtschaftsförderung der Stadt Aachen in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Informationsmanagement im Maschinenbau der RWTH Aachen (IMA) umgesetzt. Kooperationspartner sind die Initiative „Einkaufen in Aachen“ sowie der Märkte und Aktionskreis City e.V. (MAC). Im Rahmen der Digitalen Modellregionen wird das Projekt vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW bis Ende August 2022 gefördert.

Dieter Begaß, Leiter des Fachbereichs Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalisierung und Europa, erwartet von dem Projekt positive Effekte für Unternehmen: „Wir wünschen uns, dass wir möglichst viele Unternehmen befähigen können, die ersten, digitalen Schritte zu gehen, um sich so den Herausforderungen der Zukunft optimistisch zu stellen.“ Das Projekt entlastet die Teilnehmenden dabei beim Risiko und dem Aufwand zur Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen.

Erfolgreiche Partizipation

Seit Projektbeginn nahmen an den Workshops und an den digitalen Einkaufsbummel-Veranstaltungen Stand Juni 2021 fast 100 Einzelhändler*innen und Gastronom*innen teil. Außerdem konnten durch die Workshops vom IMA bislang etwa 30 Bürger*innen eingebunden werden. „Unsere Forschungsergebnisse dienen als Grundlage für die Weiterentwicklung des lokalen Handels und der Gastronomie und helfen dabei, ein außergewöhnliches und zukunftsfähiges Einkaufserlebnis zu gestalten“, erklärt Dr. Frank Hees, stellvertretender Direktor des Lehrstuhls für Informationsmanagement im Maschinenbau (IMA) der RWTH Aachen. Neben Workshops und Testphasen wurde vom IMA letztes Jahr eine erste Anforderungserhebung von Einzelhandel und Gastronomie durchgeführt. „Darüber hinaus beschäftigen wir uns damit, ein potenzielles Betreiber*innen-Modell zu entwickeln, um das Projekt in eine wirtschaftliche und langfristige Umsetzung zu überführen.“

Technische Infrastruktur

Der digitale Werkzeugkasten wird über die technische Infrastruktur zur Verfügung gestellt. Die darin enthaltenen Services und Funktionen können Einzelhändler*innen und Gastronom*innen aktivieren und deaktivieren. Dazu Manfred Piana, Geschäftsführer des Märkte & Aktionskreis City e.V. (MAC): „Das Projekt, welches auf unserem bestehenden Informationsportal ‚Einkaufen in Aachen‘ aufsetzt, bringt relevante und nachhaltige Werkzeuge hervor, die nicht nur als Insellösungen funktionieren, sondern auch mit Portalen, wie unserem, kombinierbar sind. Dieses Ziel streben wir an, um ein besseres Einkaufserlebnis in Aachen, online wie offline, zu ermöglichen.“ Erste Funktionen des Werkzeugkastens wurden den Teilnehmenden in einem Workshop Ende April erklärt. Ab Sommer 2021 werden einzelne Werkzeuge, wie Onlineterminvereinbarung und Navigation zum Geschäft, freigeschaltet, die nach Testdurchläufen mit Konsument*innen in Benutzung genommen werden.

Aus der Praxis für die Praxis

Die seit November 2020 bisher digital laufende Workshop-Reihe unterstützt die Einzelhändler*innen und Gastronom*innen bei der Vorbereitung für die erfolgreiche Nutzung der technischen Infrastruktur. Darüber hinaus werden Grundlagenwissen zur Digitalisierung vermittelt sowie neue Formate und Tools zum Ausprobieren vorgestellt. Schwerpunkte waren dabei unter anderem die Themen Bildbearbeitung, Social Media, Datenschutz, Warenwirtschaft und Digitale Technologie im Geschäft.

Eventformat „Digitaler Einkaufsbummel“

Das Eventformat wurde im Dezember, Februar und März über die Plattform Wonder.me durchgeführt. Im April fand das vierte Event erstmal als Instagram-Live-Shopping statt, eine Wiederholung der letzten Veranstaltung ist für Ende Juli geplant. Das neue Format soll auch pandemie-unabhängig im Rahmen der digitalen Transformation zum Einsatz kommen. „Formate wie der ‚Digitale Einkaufsbummel‘ sind wichtig für uns als Handel, um abseits des täglichen Geschäfts neue Verkaufsansätze kennen zu lernen und Hemmungen abzubauen, diese selbstständig einzubinden. Zudem stärken sie das Gemeinschaftsgefühl, welches für ein tolles Einkaufserlebnis in Aachen sehr wichtig ist“, meint die Aachener Einzelhändlerin Corinna Faber, Inhaberin von miila baby & kids concept store. Das Projekt sei eine tolle Möglichkeit, über den Tellerrand hinauszuschauen und das ohne, dass dabei das Risiko und Kosten selbst getragen werden müssen.

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Tourismus

Bootsverleih am Laacher See ab heute wieder geöffnet

Maria Laach – Ab heute Montag, den 21. Juni 2021, ist der Bootsverleih am Laacher See wieder geöffnet. Von 9:00 bis 18:00 Uhr kann dann wieder jeden Tag in der Woche der See mit Ruder- und Tretbooten befahren werden. Die Regelöffnungszeiten können sich je nach Wetterlage witterungsbedingt ändern.

Zum Schutz der Besucher und Mitarbeiter gelten folgende Regeln: Ein Abstand von 1-2 Meter ist einzuhalten. Hände müssen vorab desinfiziert werden. Der Steg wird bootsweise betreten. Bis zum Boot gilt die Pflicht zum Tragen einer Maske. Die Einbahnstraßenregelung vor Ort muss beachtet werden. Fahrgäste warten in der dazu markierten Zone am Bootssteg. Die Mitarbeiter des Bootsverleihs holen Gäste dort bootsweise ab. Anlandende Gäste bleiben im Boot sitzen, bis Sie zum Aussteigen aufgefordert werden.

Es findet eine Kontaktdatenerfassung statt. Die Boote werden nach jedem Gebrauch an wesentlichen Stellen desinfiziert.

Seit über 920 Jahren besteht die Abtei Maria Laach als Kloster des Benediktiner-Ordens. Das katholische Kloster zählt zu den geistigen und spirituellen Zentren im nördlichen Rheinland-Pfalz. Rund 30 Mönche leben in dem Klostergebäude. Die Begegnungsstätte für Kunst, Kultur, Erholung und Musik bietet Angebote für jeden Geschmack. Ausstellungen, Lesungen oder Konzerte werden Kulturinteressierten regelmäßig angeboten. Darüber hinaus laden die Wanderwege rund um den Laacher See zu Bewegung ein. Die Abtei gilt als eines der attraktivsten Ausflugs-Ziele in Rheinland-Pfalz. Jährlich besuchen rund 700.000 Interessierte die abwechslungsreiche Klosteranlage.

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Top-Events

Mayen blüht auf! Musikalisches Highlight mit Melanie Junglas am Samstag, 26. Juni

Mayen – Die Stadt Mayen veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Firma Dimepro die musikalische Veranstaltungsreihe „Mayen blüht auf“ auf dem Mayener Marktplatz am Oktogon. Am Samstag, 26. Juni, wird Melanie Junglas, auf dem Oktagon auftreten. Die Darbietung beginnt jeweils um 11 Uhr, 12 Uhr und 13 Uhr.

Die Schlagersängerin aus Mendig, präsentiert ein musikalisches Highlight aus ihrem Debüt-Album „Die Zeit ist da“. „Ein Leben lang“ – so der Titel – beschreibt sie als den wichtigsten Song ihrer Karriere. Nachdem sie sowohl mit ihren Singles „Heute Nacht“, „Tanze mit mir“ und „Zauberer“ die Top100 der meistgespielten Radiosongs erklomm, nimmt sie nun mit viel Charme und Stimme erneut Anlauf auf die Charts.

In der SWR Landeschau wurde sie portraitiert, die preisgekrönte Sendung „vollWert“ widmete ihr ein ganzes Special und bei „Schlagerspaß mit Andy Borg“ performte sie – frenetisch umjubelt – ihren Erfolgshit „Zauberer“. Jenen Titel, der insgesamt bereits über 100 000 Mal gestreamt wurde.

Auch bei der 1. Stuttgarter Schlagernacht 2017, bei der sie unter anderem mit Nino De Angelo die Bühne des legendären LKA Longhorn in Stuttgart teilte, überzeugte sie.

„Ich freue mich das wir die Veranstaltungsreihe nach den langen Einschränkungen nun in Zusammenarbeit mit der Fa. Dimepro durchführen können“, so, Citymanagerin Christina Wolff. „Besuchen Sie uns auf dem schönen Mayener Marktplatz und lauschen Sie samstags den musikalischen Klängen der Künstler“, so die Citymanagerin weiter.

Der Eintritt ist zu allen Veranstaltungen frei. Es wird darum gebeten den Vorort ausgeschilderten Hygienemaßnahmen folge zu leisten.

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Wieder kein Schützenfest in Kommern

Mechernich-Kommern – Auch dass Kommerner Schützenfest 2021 fällt aus. Das teilte die 1859 gegründete St.-Sebastianus-Bruderschaft am Wochenende mit. Begründung ist die herrschende Covid-19-Pandemie.

Präsident Diethard Eichinger-Heß: „Wir haben keine Planungssicherheit.“ Außerdem sei es den zuletzt 2019 ermittelten Majestäten gegenüber nicht fair, die bislang nichts vom sogenannten Königsjahr gehabt hätten.

Eichinger-Heß: „Wir wollen uns darauf konzentrieren, im Jahr 2022 unser Schützenfest wie gewohnt zu feiern.“ Am Sonntag, 22. August, ist im Hochamt an St. Severinus um 11 Uhr traditionelle Schützenmesse mit anschließender Kranzniederlegung am Ehrenmal. Danach will man unter Corona-Bedingungen im Schützenhaus zusammenkommen.