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FVM beruft Andreas Stiene als Ansprechperson für queere Themen

Region/Hennef – Der Fußball-Verband Mittelrhein hat Andreas Stiene als beratendes Mitglied in die Kommission für gesellschaftspolitische Themen berufen. Der 56-Jährige ist künftig „FVM-Ansprechperson für queere Themen“. Stiene soll von der Sensibilisierung für queere Belange über die Netzwerkarbeit mit der LGBTIQ*-Community bis hin zur konkreten Beratung von Personen oder Vereinen die Vielfalt im Fußball fördern.

„Fußball ist bunt und vielfältig. Die aktuellen Diskussionen rund um die Europameisterschaft zeigen, wie wichtig es ist, dass wir auch als Verband deutlich sichtbar und offensiv Zeichen für ein tolerantes Miteinander setzen. Das haben wir in der Vergangenheit auch bereits im Rahmen von Themenwochen oder Aktionstagen getan. Wir wollen als Fußballverband aber mehr: Es geht darum, ein guter Ansprechpartner für unsere Mitglieder in Sachen sexuelle und geschlechtliche Vielfalt zu sein“, erklärt die im FVM für gesellschaftspolitische Fragen verantwortliche Vizepräsidentin Johanna Sandvoß. „Daher freuen wir uns sehr, dass wir gemeinsam mit Andreas Stiene dieses Angebot deutlich ausweiten können. Wir laden alle, die das Thema selbst angeht, oder die wissen wollen, wie sie Menschen in ihrem Umfeld unterstützen können, sehr herzlich ein, ihn vertrauensvoll einzubinden“, so Sandvoß.

Der frühere Landesligaspieler und ehemalige Kriminalkommissar engagiert sich seit mehr als 25 Jahren gegen Homofeindlichkeit. Als Initiator des überregional bekannten COME-TOGETHER-CUP setzt er sich zudem seit Langem für Vielfalt und gegen jede Art von Diskriminierung ein. 2007 gründete er mit anderen Fans den schwul-lesbischen 1. FC Köln-Fanclub „Andersrum rut-wiess“. Für sein Engagement wurde er im Rahmen der Kölner Sportnacht als „Person des Kölner Sports 2013“ ausgezeichnet. „Ich freue mich sehr auf die Aufgaben und die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. Mein Wunsch ist es, queere Vielfalt auch im Fußball sichtbarer zu machen. Hierfür brauchen wir Sensibilisierung, Aufklärung und Akzeptanz. Dazu möchte ich sehr gerne meinen Teil hin zu einer vielfältigen und diskriminierungsfreien Gemeinschaft beitragen.“

Änderung der Spielordnung im Fußballwesten

Um die Gleichberechtigung von divers-geschlechtlichen Menschen auch im Spielbetrieb zu realisieren, hat zudem der Westdeutsche Fußballverband eine Änderung der Spielordnung mit Wirkung zum 1. Juli 2021 (Senioren) bzw. zum 1. August 2021 (Jugend) beschlossen. Diese ist Grundlage für den Senioren- und Jugendspielbetrieb auch im FVM-Gebiet. Zu Beginn der Saison 2021/22 werden Regelungen für Personen, die sich dem Geschlecht „divers“ zugehörig fühlen, eingefügt. Damit können Menschen, in deren Personenstandseintrag kein Geschlecht angegeben bzw. die Angabe „divers“ oder eine andere als die Bezeichnungen „weiblich“ oder „männlich“ vermerkt ist, selbstständig entscheiden, ob die Spielberechtigung für ein Frauen-/Juniorinnenteam oder für eine Herren-/Juniorenmannschaft erteilt werden soll.

Darüber hinaus wurde festgelegt, dass die erteilte Spielberechtigung auch während einer ärztlich begleitenden Geschlechtsumwandlung bestehen bleibt. Die Person kann alternativ aber auch schon die Spielberechtigung für eine Mannschaft desjenigen Geschlechts beantragen, in der sie bislang nicht gespielt hat und dessen Angleichung angestrebt wird. „Die Anpassung der Spielordnung ist ein wichtiges Zeichen zur Unterstützung queerer fußballspielender Menschen in Nordrhein-Westfalen und für Vielfalt im organisierten Fußball“, fasst Sandvoß diesen Schritt zusammen.

Mehr Informationen und die Kontaktdaten von Andreas Stiene und den Mitgliedern der FVM-Kommission für gesellschaftspolitische Themen finden Interessierte unter www.fvm.de/vielfalt.

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Tschüss nach 47 Jahren im Rathaus – Alfons Engels in den Ruhestand verabschiedet

Wachtberg-Berkum – Wenige Tage zuvor hatte Bürgermeister Jörg Schmidt einem Mitarbeiter zu dessen 40-jährigem Dienstjubiläum gratuliert. Am 9. Juni 2021 stand nun die Verabschiedung von Alfons Engels in den Ruhestand an … nach 47 Jahren im Dienst für die Gemeinde Wachtberg. Engels kommt 1974 zur Wachtberger Gemeindeverwaltung. Da ist er 16 Jahre jung. Nach der Ausbildung wird er 1976 als frisch gebackener Beamteninspektoranwärter im Schul- und Kulturamt eingesetzt. 1980 schließt er die Laufbahn des gehobenen nichttechnischen Dienstes ab, wechselt 1985 ins Ratsbüro und 1989 schließlich ins Tiefbauamt, dessen Führung er 1999 übernimmt. Ab 2012 ist er als Fachbereichsleiter zuständig für Bauhof, Hoch- und Tiefbauangelegenheiten, Gebäudemanagement  sowie die Hausmeisterdienste. Zuletzt, seit 2015, kennt man Alfons Engels als Leiter des Fachbereichs 2, worunter das Standes-, Melde- und Ordnungsamt sowie das Bürgerbüro, Soziales und Asyl fallen. Gerade in den letzten Jahren fielen bedeutende Ereignisse in seine Zuständigkeitsbereiche, wie die Starkregenereignisse, das hohe Asyl- und Flüchtlingsaufkommen oder aktuell die Corona-Pandemie. „Mir ist aufgefallen“, so Bürgermeister Schmidt in der kleinen Feierstunde zum Abschied, „dass Sie ein Allrounder sind und in fast allen Bereichen des Rathauses tätig waren, außer der Finanzverwaltung. Möchten Sie vielleicht doch noch die 50 Jahre Dienstzugehörigkeit voll machen und die Abteilung Finanzen unterstützen?“

Der Kreis schließt sich

Das wollte Engels dann doch nicht mehr. „Ich bin stolz darauf, was wir gemeinsam gemeistert haben!“ erinnerte er sich an die vielen besonderen Herausforderungen. Immer habe man alles dank des guten Zusammenhalts im Team und dank der guten Zusammenarbeit aller meistern können, betonte er. Es habe ihm viel Spaß gemacht, er habe viel erlebt. Besonders, wie sich Wachtberg verändert habe, hob der Berkumer hervor, beispielhaft nannte er den Bau des Schulzentrums und des Einkaufszentrums. „Jetzt freue ich mich auf das, was kommen wird“, resümierte der Pensionär in spe. Nicht ohne noch schmunzelnd zu erwähnen, dass damals, als er im Rathaus anfing, sein Chef auch Schmidt geheißen hätte, so wie jetzt, wo er aufhöre: „Da schließt sich der Kreis!“ (mm)

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Verteilnetzstudie NRW: Landesregierung treibt digitales und smartes Stromnetz der Zukunft voran

Region/Düsseldorf – Minister Pinkwart: Wir brauchen mehr Steuerbarkeit und Flexibilität. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW teilt mit: Für eine erfolgreiche Energiewende braucht es ein leistungsfähiges Stromnetz, das Erzeugung, Speicher und Verbrauch intelligent miteinander verknüpft. Besonders das Verteilnetz steht mit dem wachsenden Anteil der Elektromobilität und der Zunahme an dezentralen Energiequellen vor großen Herausforderungen: Um die Weiterentwicklung voranzutreiben, hat das Wirtschafts- und Energieministerium ein Gutachten in Auftrag gegeben. Es untersucht die Bedarfe für die Jahre 2030 und 2040 und bietet den Netzbetreibern eine wichtige Hilfestellung für die passgenaue Entwicklung in den nächsten Jahren. Die Ergebnisse des Gutachtens liegen mittlerweile vor.

Wirtschafts- und Energieminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Die Verteilnetzstudie zeigt auf, welche große Chancen die Digitalisierung für die Sektorenkopplung in Nordrhein-Westfalen bietet. Nun sind nicht nur die Netzbetreiber gefordert, ihre Verteilnetze für diese Herausforderungen weiterzuentwickeln. Auch der Bund muss zügig die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, denn wir brauchen noch mehr Steuerbarkeit und Flexibilisierung von Netznutzern in den Verteilnetzen.“

Das Gutachten wurde gemeinsam von der ef.Ruhr, dem Institut für Elektrische Anlagen und Netze, Digitalisierung und Energiewirtschaft der RWTH Aachen sowie dem Lehrstuhl für Elektrische Energieversorgungstechnik der Bergischen Universität Wuppertal erarbeitet und heute im Rahmen eines Workshops vorgestellt.

Die wesentlichen Ergebnisse im Überblick:

Damit die Sektorenkopplung und Einbindung neuer Verbraucher gelingt, müssen die Netze erheblich ausgebaut werden. Die Investitionsbedarfe allein für Nordrhein-Westfalen betragen bei einer Entwicklung zu rund 4 Millionen Elektrofahrzeugen und rund 1,6 Millionen Wärmepumpen mehr als 15 Milliarden Euro.

Angesichts der hohen Investitionskosten berechnet das Gutachten Einsparpotenziale: Die intelligente Steuerung von Ladevorgängen bei Elektrofahrzeugen ist die mit Abstand wichtigste Einflussgröße, um das Verteilnetz entscheidend zu entlasten. Sie kann das Investitionsvolumen um mehr als die Hälfte verringern.

Auch die intelligente Verteilung von Schnellladestationen kann das Stromnetz entlasten und den Investitionsbedarf reduzieren, auch wenn die Einspareffekte weitaus geringer sind als bei der Steuerung von Ladevorgängen. Hierzu sollten vor allem an Autobahnraststätten und Quartieren große Ladeinfrastruktur-Hubs entstehen.

Das Gutachten ist zum Download verfügbar unter: https://www.wirtschaft.nrw/pressemitteilung/verteilnetzstudie-nrw.

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Kostenfreie Karte für Radfahrer im Kreis Düren

Düren – Der Kreis Düren hat gemeinsam mit dem Kompass-Verlag die praktische und faltbare Karte mit dem Radverkehrsnetz im Kreis Düren neu aufgelegt. Sie ist ab sofort kostenfrei für jeden erhältlich.

Die Karte stellt das gesamte Radverkehrsnetz mitsamt aller Knotenpunkte dar. Klein faltbar und auf stabilem Papier gedruckt, passt sie in jede Satteltasche. „Insbesondere der Radverkehr hat im vergangenen Jahr im Kreis Düren zugenommen. Vor allem jetzt, da auch der RurUfer-Radweg ausgebaut wurde und streckenweise deutlich an Qualität gewonnen hat, lohnt es sich, die Radrouten auch rechts und links des Weges zu erkunden. Dabei hilft die Karte mit dem Radverkehrsnetz natürlich sehr“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Die Karte ist überarbeitet und erstrahlt im frischen Look. Sie bietet zudem touristische Hinweise, weist beispielsweise Campingplätze, Minigolfanlagen und Spielplätze aus, und bietet Hinweise auf S-Bahnen, Parkplätze, regionale Bahnhöfe und vieles mehr.

Alle Interessierten können die Karte ab sofort an der Information im Kreishaus in Düren, Bismarckstraße 16, kostenfrei abholen. Sie kann aber auch über Leon Luis Stoppelkamp im Amt für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung zugesandt werden. Dazu genügt eine E-Mail an: l.l.stoppelkamp@kreis-dueren.de.

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Klein, aber oho

Mechernich-Wachendorf – Wachendorfer stellen Flyer mit Ausflugstipps für Wachendorfer zusammen – Post kam durch fleißige Helfer in die Briefkästen der Haushalte – Bernhardiner-Hunde von Züchterin Erika Kremer sind nicht ganz unschuldig für das ins Rollen kommen des Projektes. Die Wachendorfer haben Post! Zwar klein, aber oho. In dem Faltblatt stecken jede Menge Ausflugstipps für die Bürger und den Sommer. Die Seiten sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet und einer großen Portion Insiderwissen gefüllt. Eingeworfen haben die ungewöhnliche Sendung fleißige Zeitungsausträger aus dem Dorf.

Absender des „Päckchens“ sind drei Wachendorfer Mitbürger, allen voran Erika Kremer sowie Thomas Helmling und Ortsbürgermeister Jan-Christof Jansen. Nicht unschuldig sind aber auch die Bernhardiner von Erika Kremer an dem Projekt.

Als Züchterin dieser beliebten Schweizer Hunderasse hat sie meist ein halbes Rudel an der Leine und wird so von ganz allein zur Attraktion und Sensation auf all ihren Wegen. Angesichts der vierbeinigen Freunde kommen Neuzugezogene wie Alteingesessene leicht mit ihr ins Gespräch. Immer häufiger sei ihr dabei die Frage nach Ausflugstipps zu Ohren gekommen.

Das ließ der einst selbst Zugezogenen keine Ruhe. So nahm die Umsetzung immer mehr Fahrt auf, allen Wachendorfern gesammelte und durchdachte Insidertipps für Ausflugsziele rund um das 643-Seelen-Dorf an die Hand zu geben – für jetzt und nach der Corona-Zeit. Alle Bürger des Ortes sollen sich damit eingeladen fühlen, die heimische Region mehr wieder für sich zu entdecken, so die Initiatoren.

Recherchiert und gesammelt

„So habe ich mit meinem Mann zusammengesessen und ausgewählt, lass‘ uns mal das und das nehmen“, berichtet sie und trug auf diese Weise die ersten Informationen, Daten und Fakten für die Mitbürger zusammen. Im Blick behielt sie Kilometer und Fahrzeiten wie die Fragen, was ist mit dem Fahrrad zu schaffen, welche Ausflüge lohnen sich für Kinder und Jugendliche oder eher für Erwachsene, was kann man in einem halben Tag schaffen?

„Angebote für die gesamte Altersspanne war uns wichtig“, betont Jansen. Die vielfältige Liste reicht vom „Arboretum Naturparcours“ bis zum Untertage-Bergbaumuseum, von den Eifelspuren bis zum Schifffahren. Ins rechte Layout gerückt wurden die Tipps vom Digital-Beauftragten des Trios, Thomas Helmling.

„Zeit läuft hier anders“

Im Gespräch bleiben, Austausch wagen, Plausch halten, rausgehen und entdecken, vielleicht sogar gemeinsam Ausflüge mit Nachbarn, Bekannten, Mitbürgern machen, lautet das Ziel. Kein hehres, wie Jansen weiß. Denn die Kommunikation im Dorf läuft. „Da ist Wachendorf was Besonderes. Das haben schon die Alteingesessenen immer gesagt, dass hier die Zeit ein bisschen anders läuft. Dass sich die Menschen hier gerne sogar über Alltagssorgen unterhalten, das ist etwas, was zeigt, dass wir uns auf einem guten Weg in der Dorfgemeinschaft befinden.“ Das sei nicht selbstverständlich und müsse jeden Tag aufs Neue erarbeitet und gepflegt werden.

„Ausflugsziele“ ist nicht der erste Flyer, der im Dorf verteilt wurde. Für neue Mitbürger gab es bereits wertvolle Informationen an die Hand, um sich schnell in der neuen Heimat zurecht zu finden und zu Hause zu fühlen. Der Ortsbürgermeister kann bei all seinen Projekten auf findige Mitstreiter, Unterstützer und einen engagierten Bürgerverein zählen. 74 Mitglieder zählt dessen im Vorstand tätige Thomas Helmling. Jansen stolz: „Also fünfzehn Prozent des Dorfes.“

Fragen und Anregungen, aber auch Ideen für weitere Ausflüge und Entdeckungsfahrten im Umkreis nehmen die Initiatoren des Flyers „Sommerzeit ist Ausflugszeit“ gerne per Mail entgegen unter info@buergerverein.wachendorf-eifel.de oder ortsbuergermeister@wachendorf-eifel.de. Der Flyer ist auch auf www.buergerverein.wachendorf-eifel.de zu finden.

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DFB-Mobil besucht ab 01. Juli wieder die Vereine im Fußball-Verband Rheinland

Region/Mayen-Koblenz – Bald ist es so weit: Das DFB-Mobil rollt wieder! Ab dem 01. Juli können die Vereine im Rheinland besucht werden, wie bisher auch kostenfrei und im Rahmen der jeweiligen Trainingszeiten. Im Gepäck ist alles, was man für ein Training benötigt – außer den Teilnehmern. Und das sind in erster Linie die Kinder und Jugendlichen in den Vereinen, nicht zuletzt deren Betreuer sowie Trainer. Bei allen Besuchen findet nach der rund einstündigen Praxis ein kurzer theoretischer Teil statt, bei dem die Trainer*innen weitere Infos erhalten.

Schwerpunkt ist dabei das Thema „Passen“, das im Rahmen einer vereinfachten Kurzschulung für Trainer aller Altersklassen dargestellt wird. Aufgezeigt werden an diesem einfachen Thema die Unterschiede in der Trainingsmethode in den unterschiedlichen Altersklassen von den Bambini bis hin zu den ältesten Jugendmannschaften. Im Mittelpunkt stehen hier die Trainerinnen und Trainer, die auch selbst an der Praxis teilnehmen sollten. Möglich ist aber auch, dass beispielsweise eine C-Jugend-Mannschaft die Praxis als Demogruppe vorführt. Somit muss der Veranstalter nicht zwingend die Mindestzahl von zwölf Teilnehmern vor Ort haben.

Ansprechpartner zur Terminbuchung und bei Rückfragen ist Sebastian Reifferscheid, Telefon: 0261/135-187 bzw. E-Mail: sebastian.reifferscheid@fv-rheinland.de.

Die DFB-Mobil-Besuche in der Übersicht:

  • Training mit einer A- oder B-Jugendmannschaft („Komplextraining Defensive“)
  • Training mit einer A- bis C-Juniorenmannschaft („Spielnahes Kognitionstraining“)
  • Training mit einer A- bis C-Juniorenmannschaft („Futsal“)
  • Training mit einer C- oder D-Jugendmannschaft („Entwicklungsgerecht trainieren und einfach organisieren“)
  • Training mit einer E- oder F-Jugendmannschaft („4 gegen 4 im Training“)
  • Training mit einer E- oder F-Jugendmannschaft („Üben und Spielen in der Halle“)
  • Training mit einer F-Jugendmannschaft („Abwechslungsreich trainieren auf Minispielfeldern“)
  • Training mit der Bambini Mannschaft („Spiel und Bewegungsstunden für das Feld und die Halle“)
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Digitaler Informations-Abend zum Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ am 01.07.2021

Euskirchen – Weltverbessernde nach vorn! „WER, WIE, WAS?“ – bestens bekannt aus der Erkennungsmelodie der Sesamstraße. Bildung bringt uns alle voran – erst recht, wenn es um nachhaltige Entwicklung geht. BNE – wie bitte? Aber wir sollen ja nachfragen… Genau: Das ist die Abkürzung zu „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Neugierige sind eben klar im Vorteil – und gleich auf globaler Ebene unterwegs: Denn es geht um die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen.

Kurz zusammengefasst: Alle Menschen jeden Alters sollen in Sachen Nachhaltigkeit lernen dürfen. Wieso? Um dann mit dem nötigen Hintergrundwissen das eigene Handeln und Denken zukunftsfähig zu gestalten und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen. Wie beeinflussen Entscheidungen jedes Einzelnen zukünftige Generationen? In meiner Umgebung? In meiner Region? Weltweit? Was heißt das ganz konkret für mich?

Wird es gelingen, die oft kontroversen Bereiche Ökologie, Ökonomie und Soziales in Einklang zu bringen, um einen ganzheitlichen Einblick aus wissenschaftlicher Sicht zu vermitteln? Das hängt ganz persönlich von Dir, von Ihnen ab.

Deshalb wird es einen digitalen Informationsabend unter dem Motto „WER, WIE, WAS? – BNE im Kreis Euskirchen“ geben.

Gemeinsam möchten der Kreis Euskirchen und die BNE-Regionalzentren des Naturparkes Rheinland und des Naturzentrums Eifel Wichtiges und Interessantes zur Agenda 2030 vermitteln und gleichzeitig die vielfältigen Angebote im Kreis Euskirchen vorstellen. Die Veranstaltung wird am Donnerstag, den 01. Juli 2021 von 18.00 bis ca. 20.00 Uhr digital über das Online-Konferenztool zoom® stattfinden. Die Teilnahme ist kostenlos, auch dank Fördermitteln des Landesumweltministeriums NRW.

Eine vorherige Anmeldung auf der Internetseite des Kreises Euskirchen ist erforderlich. Hier geht es direkt zum Anmeldelink: www.kreis-euskirchen.de/bne

Nix wie los: Wenn nicht jetzt, wann dann?

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JA! Jung trifft Alt in der Gemeinde Kreuzau – Netzwerken ist nicht neu

Kreuzau – „Gute Beziehungen“ nannte man Netzwerken vor 59 Jahren, als Richard Schall nach seiner Ausbildung zum Schauwerbegestalter als 18-jähriger von Kreuzau nach Essen zog, um dort selbstständig die Schaufenster der großen Warenhauskette Karstadt zu dekorieren. Die guten Beziehungen zu einer Grundschullehrerin aus Kreuzau, die nach ihrer Hochzeit ein Jugendheim in Essen leitete, halfen Herrn Schall schon vor seiner Volljährigkeit ein Zimmer in der großen Stadt anmieten zu können.

Gute Beziehungen verhalfen auch Dominick Hooreman zu seiner Ausbildungsstelle zum Maler und Lackierer. Auch er ist in Kreuzau gut vernetzt. Als Jugendlicher erlangte er den Gruppenleiterschein und war – unter der Leitung von Lisa Palm, Dipl. Sozialpädagogin der Gemeinde – über viele Jahre Betreuer im Jugendraum Kreuzau. Schon damals pflegte er regelmäßigen Kontakt zur Jugendberatungsstelle. Und so gab es ein freudiges „Hallo“ und einen regen Austausch, als sie sich alle zum generationenübergreifenden Gespräch im Jugendraum Kreuzau trafen.

2018 lernten sich Dominick und Sigrid Wilwers, Dipl. Soziologin beim Sozialwerk Dürener Christen, kennen. Gemeinsam sichteten sie damals die Ausbildungsangebote, um einen Platz in Dominicks Traumberuf sicherzustellen. „Und es ist immer noch mein Traumberuf“, schwärmt Hooreman. Nach seiner Gesellenprüfung im Dezember hofft er außerdem, seine Kreativität und seine Talente, die er zurzeit vornehmlich in der Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung ausleben kann, durch Kundenberatungen und eigene Entwürfe fördern zu können.

Richard Schall ist in dieser Hinsicht ein Vorbild. In den 60er Jahren wurden z.B. Kino- und Werbeplakate sowie Rückwände großer Schaufenster noch mit der Hand gemalt. Deshalb verwundert es nicht, dass er auch im Ruhestand seine Heimatgemeinde Kreuzau und die K.G. Ahle Schlupp 1880 Kreuzau als Künstler sehr unterstützt.

In den 50er Jahren setzte der Beruf des Schauwerbegestalters sehr viel handwerkliches Geschick voraus, denn nicht nur Malerarbeiten, auch schreinern, tapezieren, beleuchten und das Zusammenstellen der Schaufensterkollektionen lagen in der eigenen Verantwortung. So kann Herr Schall Dominick Hooreman in seinen Plänen, sich nach der Gesellenprüfung fortzubilden, nur unterstützen.

Sicher trifft man sich im gemeinsamen Heimatort Kreuzau noch das ein oder andere Mal um sich auszutauschen, denn Dominick kann sich vorläufig nicht vorstellen so früh die Familie, in der er gerne wohnt, zu verlassen.

Der Austausch über die Generationen hinweg ist auch weiterhin das Ziel des Projekts: „JA! Jung trifft Alt“.

Wir bedanken uns sehr herzlich fürs Daumen drücken, nachdem wir im April für den Deutschen Demografie Preis 2021 in der Kategorie „Gemeinsam wirken“ nominiert waren. Gerne gratulieren wir den verdienten Siegern der „Generation Ü in Saarbrücken“. Es war eine tolle Erfahrung, dabei sein zu dürfen, Ideen in Workshops auszutauschen und sich beim Speedmeeting zu vernetzen. Ein Ansporn, weiterzumachen!

Wenn Sie sich als Jugendlicher, Senior, Unternehmen oder Handwerksbetrieb an der generationenübergreifenden Arbeit in Kreuzau beteiligen möchten, bereichern Sie unser Netzwerk und melden sich gerne:

Monika Paillon Generationenbeauftragte Rathaus Kreuzau
Telefon 02422-507 108 – E-Mail m.paillon@kreuzau.de

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Wirtschaft

Auf die Ohren – Podcast „Pole-Position für Unternehmen“ im Kreis Ahrweiler startet

Ahrweiler – Kreiswirtschaftsförderung informiert Unternehmen im Audio-Format. Die Kreiswirtschaftsförderung geht neue Wege in der Beratung und Unterstützung von Unternehmen im Kreis: Mit dem Podcast „Pole-Position für Unternehmen – das Kreisgespräch“ bietet sie ab sofort wirtschaftsrelevante Themen im Audio-Format an. Die Hörer können sich auf interessante Fakten, aber auch persönliche Meinungen und Erfahrungen freuen.

„Unsere Wirtschaftsförderung ist höchst innovativ. Dies wurde in den vergangenen Jahren unter anderem mit der Auszeichnung im Rahmen des Europäischen Unternehmensförderpreises unterstrichen. Mit dem neuen Format eines Podcasts wird dies abermals untermauert“, so Landrat Dr. Jürgen Pföhler.

„Derzeit können viele Veranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Ein Austausch mit den Unternehmen ist der Kreiswirtschaftsförderung dennoch wichtig. Wir möchten die heimische Wirtschaft auch in diesen schwierigen Zeiten unterstützen und hoffen, mit dem neuen Informationsmedium Impulse und Einblicke auf neuen Wegen erlebbar zu machen“, fasst Tino Hackenbruch, Leiter der Kreiswirtschaftsförderung, die Idee des Podcasts zusammen.

Zum Hintergrund: Viele Unternehmen stehen aktuell vor der Frage, welche Förderprogramme und Unterstützungsangebote es seitens des Kreises, des Landes und des Bundes gibt und wie sie diese in Anspruch nehmen können. Diesen und vielen weiteren Fragen werden wir uns in unserem Podcast gemeinsam nähern. Im praktischen Audioformat gibt es so Innovation für unterwegs, im Büro oder für zuhause.

Eine entspannte Art, sich zu informieren – „Pole-Position für Unternehmen – das Kreisgespräch“ – der Podcast der Kreiswirtschaftsförderung ist jetzt unter https://kreis-ahrweiler.de/ zu finden, aber auch auf allen gängigen Plattformen abrufbar. Reinhören lohnt sich!

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Alter Luftschutz-Stollen unter dem Burgpark in Alsdorf wird saniert

Alsdorf – Abschluss der Bauarbeiten Ende September erwartet. Die Sanierung des alten Luftschutzstollens im Burgpark steht in den Startlöchern: Anfang Juli beginnen die Vorarbeiten, Mitte Juli starten die Baustelleneinrichtung und die Arbeiten. Das Ziel: Der alte Luftschutzstollen wird gesichert und verfüllt, am Ende steht der beliebte Burgpark wieder in Gänze allen Bürgerinnen und Bürgern zur Naherholung zur Verfügung.

Teile des Burgparks mußten entlang der Trasse des alten Luftschutzstollens aus Sicherheitsgründen längere Zeit gesperrt werden. Leider war auch der Spielplatz im Burgpark betroffen. Nachdem ein Loch in der Grünanlage aufgetreten war, hatten Experten festgestellt, dass eine Sperrung notwendig ist. Der alte Luftschutzstollen, der sich unter dem Park befindet, war an einer Stelle eingesackt. Weitere Einbrüche konnten nicht ausgeschlossen werden, sodass zum Schutz der Bevölkerung die Absperrung unumgänglich war.

Die Stadtentwicklung Alsdorf (SEA) hat im Auftrag der Stadt Alsdorf die komplette Planung und Ausschreibung sowie die vorbereitenden Arbeiten koordiniert und abgestimmt. Die gefährdeten Bereiche werden verfüllt und gesichert. Das Trockenmaterial wird in einem Silo gelagert und vor Ort mit Wasser in einer Mischstation vermischt, vorgesehen sind Bohrungen über ca. 450 lfm. Es werden voraussichtlich ca. 350 Kubikmeter Verfüllmaterial eingebracht.

Die Dauer der Arbeiten ist abhängig von der Fließgeschwindigkeit der drucklos eingebrachten Verfüllmasse. Die Firma Keller Grundbau GmbH aus Bochum wird die Arbeiten ausführen. Sie arbeitet im Ruhrgebiet, aber auch in der Städteregion Aachen, Düren und im Siegerland v.a. in der Bergschadensbehebung.

Die Massnahme wird voraussichtlich bis Ende September dauern. Die Arbeiten werden im Bereich des Spielplatzes begonnen. Es ist erklärtes Ziel, diesen Bereich bis über den Torbogen hinaus als erstes wiederherzustellen, um die Zugänglichkeit von ,Auf dem Pütz‘ in den Park und zum Spielplatz so früh wie möglich wieder zu ermöglichen.