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Kulinarische Genüsse in der Eifeler Seehütte am Riedener Waldsee

Mendig/Rieden – Der Waldsee gehört seit vielen Jahren zu den beliebtesten Ausflugszielen in der Region. In einer Abstimmung eines Internetportals wurde er im vergangenen Jahr zum zweitbeliebtesten See in Rheinland-Pfalz – nach dem Laacher See – gewählt. Der Waldsee ist ein Ausflugs- und Naherholungsziel zu allen Jahreszeiten. Und für das leibliche Wohl vor Ort sorgt die Gastronomie am Waldsee.

Dort ist die Eifeler Seehütte seit vielen Jahren eine sehr beliebte kulinarische Adresse. Seit Anfang 2024 zeichnen Carlos Falcon Lopez und Kai Lammerich für das Hotel-Restaurant direkt am Gestade des Sees verantwortlich. Dabei gehörte Falcon Lopez bereits beim vorherigen Inhaber Marc Günzel zum Seehütten-Team und sorgte seit acht Jahren für Leckeres aus der Küche. „Unser Restaurant steht für eine modern interpretierte ‚Gut Bürgerliche Küche‘, vegetarische Gerichte und natürlich einem unvergleichlichen Blick auf den Riedener Waldsee“, beschreiben Falcon Lopez und Lammerich die Kombination von Konzept und außergewöhnlicher Lage.

„Dass Gäste unsere Region besuchen und gerne wiederkommen, liegt natürlich auch am guten Essen. Seit dreieinhalb Monaten sind sie in der Eifeler Seehütte verantwortlich und der sehr gute Zuspruch spricht für einen erfolgreichen Start. Ich freue mich deshalb, dass Ihr Angebot bereits in der sogenannten Nebensaison so gut angenommen wurde“, lobte Joachom Plitzko, 1. Beigeordneter der VG Mendig, die neuen Inhaber im Rahmen einer offiziellen Einweihungsfeier. Zu den Gratulanten zählten neben den Familien, Freunden, Bekannten und Geschäftspartnern auch der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong und der Erste Beigeordnete der Ortsgemeinde Rieden, Jochen Marx.

Die Eifeler Seehütte ist von Dienstag bis Sonntag, jeweils von 12 bis 22 Uhr, geöffnet.

Übrigens: Wer aktive Abwechslung sucht kann hier auch eine Wanderung über den Traumpfad „Waldseepfad Rieden“ oder auf dem Traumpfädchen „Riedener Seeblick“ starten und enden lassen, um verbrauchte Energie wieder aufzuladen.

Weitere Info unter: www.seehuette.de

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83-jähriger Olympiasieger Dieter Othengrafen verewigt sich in Alsdorfer Gästebuch

Alsdorf – Als waschechter Olympiasieger hat Dieter Othengrafen sich im Gästebuch der Stadt Alsdorf verewigt. Zwar ist der 83-jährige beileibe nicht mehr als Athlet unterwegs, doch hat der Taubenzüchter mit einem besonders schönen Exemplar bei der Taubenolympiade in Maastricht abgeräumt.

Von diesem Erlebnis erzählte er beim Besuch im Amtszimmer von Bürgermeister Alfred Sonders. Er hat natürlich schon etliche Pokale im Lauf seiner mittlerweile 72-jährigen Züchterkarriere abgeräumt, doch die Teilnahme an der Olympiade war auch für ihn eine Premiere. „Das ging auch nur, weil sie in Maastricht stattfand, also fast vor der Haustür.“ Dort erklang in der Standardklasse, Einzel- und Mannschaftswertung für ihn und zwei Züchterkollegen die deutsche Nationalhymne. „Das ist schon ein ganz besonderes Gefühl“, erinnerte sich Othengrafen an diesen Moment.

Viele Glückwünsche habe er seitdem erhalten, und jetzt auch die des Bürgermeisters. Zwar genieße der Taubensport heute leider nicht mehr die gleiche Bedeutung wie noch vor wenigen Jahrzehnten, sagte Sonders, „doch für mich war gleich klar, dass dieser tolle Sieg in unserem Gästebuch festgehalten werden muss!“ (apa)

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Lotto Rheinland-Pfalz übergibt Fördergelder in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro aus der Lotterie BINGO

Region/Koblenz/Mainz – Die Lotterie BINGO von Lotto Rheinland-Pfalz unterstützt viele Projekte im Natur- und Umweltschutz sowie im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit. Einige Beispiele wurden im Beisein der rheinland-pfälzischen Klimaschutzministerin Katrin Eder bei Lotto Rheinland-Pfalz in Koblenz vorgestellt. Neben den Gewinnchancen für die Mitspieler dient die Lotterie BINGO auch dazu, Gelder für die Belange des Umweltschutzes und der Entwicklungszusammenarbeit einzuspielen und bereit zu stellen.

Am Montag wurden daher für die Jahre 2018 bis 2023 Fördergelder in Höhe von jeweils 726.901,95 Euro an die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz sowie das Entwicklungspolitische Landesnetzwerk (ELAN) übergeben und einige Projekte vorgestellt.

„Ich freue mich, dass die Lotterie BINGO wichtige Projekte der Stiftung Natur und Umwelt und auch des Entwicklungspolitischen Landesnetzwerkes unterstützt, denn um der globalen Herausforderung im Umwelt- und Klimaschutz zu begegnen, muss jeder und jede von uns regional einen Beitrag leisten“, sagte Umweltministerin Katrin Eder.

„Wie das geht, zeigen die hier vorgestellten Projekte, wie beispielsweise die Bildungsscheune des NABU Rengsdorf, die neben dem Naturschutz auch einen wichtigen Bildungsbeitrag leistet“, so die Ministerin weiter: „Hier wird Umweltwissen an die nächsten Generationen weitergegeben. Oder das Projekt JUNGE RIESEN der Stiftung Natur und Umwelt gemeinsam mit der FAWF, das ausgewählte alte Charakterbäume nachzieht und als junge Bäume wieder auspflanzt, um trotz des Klimawandels stabile Wälder zu erhalten oder neu aufzubauen. Mit solchen Projekten sichern wir langfristig unsere Lebensgrundlage.“

Dem pflichtete auch Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner bei: „Als Unternehmen, das dem Gemeinwohl in allen Facetten verpflichtet ist, möchten wir mit den Mitteln vor allem die kleinen Projekte in den beiden wichtigen Bereichen fördern. Oft sind es die kleinen Dinge, die eine sehr große Wirkung erzielen. Das beweisen wir immer wieder als Partner des Sports, Förderer der Kultur und – wie in diesem Fall – als Unterstützer sozialer Initiativen und von Klimaschutzprojekten.“

An vier Beispielen wurde bei der Veranstaltung verdeutlicht, wie die Gelder der Lotterie BINGO eingesetzt werden.

Solarstrom für die Gesundheitsstation

Der Verein „First Aid Station Tansania“ (FASTA e.V.) wurde im Oktober 2019 gegründet und kümmert sich mit dem einheimischen Projektmanager Boniface Chigwanda um die medizinische Grundversorgung der ländlichen Bevölkerung im Süden von Tansania. Es wurde eine Erste-Hilfe-Station gebaut, die rund um die Uhr Versorgung anbietet. Der Arzt, die Krankenschwester, die Laborantin und der Wachmann wohnen auf dem Gelände, in dem von FASTA gebauten Wohnhaus.

Seit kurzem gibt es nun auch Elektrizität für die Station: Eine Solaranlage zur stabilen und nachhaltigen Stromversorgung wurde 2023 mit BINGO-Geldern installiert.

Bildungsscheune an der Bonefelder Heide

Heideflächen sind in Rheinland-Pfalz sehr selten. Eine davon ist die Fläche am Beuelsberg in Bonefeld. Seit 2013 sorgt hier eine kleine Herde grauer gehörnter Heidschnucken für die Beweidung und Pflege der Heidefläche. Der Naturschutzbund (NABU) Rengsdorf erhält aus Mitteln von BINGO eine Förderung zum Bau einer Bildungsscheune in diesem Gebiet. Das sehr engagierte NABU-Team betreibt vor Ort eine sehr intensive Naturschutz- und Bildungsarbeit.

Vielfalt bildet Nachhaltigkeit

Casa del Sol e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der seit 2011 die Integration und entwicklungspolitische Arbeit von Migrantinnen und Migranten zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele fördert und fordert. Das Projekt „Vielfalt bildet Nachhaltigkeit“ trägt zur Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung bei. Mit Aktivitäten, Veranstaltungen und Workshops wird das Interesse an Ländern des Globalen Südens geweckt und globale Zusammenhänge und ihr Einfluss auf den einzelnen Menschen aufgezeigt. 2022 wurde das Projekt mit dem Brückenpreis Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.

JUNGE RIESEN

Im Projekt JUNGE RIESEN setzt sich die Stiftung Natur und Umwelt zusammen mit der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft Rheinland-Pfalz (FAWF Landesforsten) für die Nachzucht dieser alten Bäume, den Alten Riesen ein. Ausgewählte Bäume werden über Samen- und Stecklingsvermehrung nachgezogen und als Junge Riesen ausgepflanzt. Es beginnt mit der Suche nach den alten Charakterbäumen, der Nachzucht bei der FAWF und endet mit der Auspflanzung (zum Beispiel mit einer Schulklasse). Das Projekt läuft bereits seit zehn Jahren mit mehr als 300 beprobten Bäumen und 3.000 nachgezogenen Bäumchen.

Informationen zu BINGO:

Die Lotterie BINGO, die von Lotto Rheinland-Pfalz im Verbund mit einigen Bundesländern im Norden der Republik angeboten wird, hat jeden Sonntag um 17 Uhr auch eine eigene Fernsehsendung im NDR-Fernsehen, in der die Zahlen gezogen und ausgewählte Projekte vorgestellt werden.

Bei BINGO werden aus den Zahlen 1 bis 75 insgesamt 22 Gewinnzahlen gezogen. Um zu gewinnen, müssen 5 Gewinnzahlen eine waagerechte, senkrechte oder diagonale Reihe bilden. Dies gilt für alle drei Gewinnklassen (Einfach- bis Dreifach-BINGO). Je mehr vollständige Reihen gebildet werden können, desto höher ist die erreichte Gewinnklasse. Wird kein Gewinner in Klasse 1 ermittelt, entsteht ein Jackpot. Annahmeschluss für BINGO ist immer samstags um 20 Uhr.

Die Ziehung der Gewinnzahlen wird jeden Sonntag von 17 bis 18 Uhr in der BINGO-Fernsehsendung im NDR Fernsehen übertragen. Die Gewinnzahlen und Quoten gibt es jeden Montag aktuell in den Lotto-Annahmestellen, jeden Dienstag in der Kundenzeitschrift glüXmagazin und natürlich auch im Internet unter www.lotto-rlp.de.

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Tourismus

2000 Weinbegeisterte genossen Tag der offenen Weinkeller im Ahrtal

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Als ob Weingott Bacchus bei Petrus ein gutes Wort eingelegt hätte, strahlte beim Tag der offenen Weinkeller am vergangenen Wochenende die Sonne mit den Winzern und Ahrweinfans im Ahrtal um die Wette. 15 Weingüter zwischen Mayschoß und Heimersheim hatten ihre Türen für 2000 Weinliebhaber und Genießer geöffnet. „Besucherrekord und Ausverkauft“, vermeldete der Ahrwein E.V. als Veranstalter bereits im März. Die Veranstaltung bot den Gästen beste Möglichkeiten, hinter die Kulissen der Ahrtaler Winzerbetriebe zu blicken, wo sie nicht nur die Techniken der Weinherstellung kennenlernen konnten, sondern auch direkt mit den Winzern ins Gespräch kamen und mehr über ihre Arbeit und ihre Leidenschaft für Wein erfahren konnten.

Die gesamte Atmosphäre war von Begeisterung und Geselligkeit geprägt. „Überall herrschte eine fantastische Stimmung. Das Gros der Gäste ist von außerhalb gekommen, so dass wir unser Ziel, mit der Veranstaltung überregional für das Weinbaugebiet Ahr zu werben, vollends erreicht haben“, freute sich Ahrwein-Referentin Carolin Groß. An den drei neu eingeführten zentralen Ausgabestellen für die Probenpässe in Dernau, Ahrweiler und Bad Neuenahr seien die Gäste morgens bester Laune angekommen. „Es freut uns sehr, dass die Umstrukturierung mit den drei Ausgabestellen von unseren Gästen so gut angenommen wurde“, resümierte Groß. Von dort schwärmten die Weinfans entweder zu Fuß zu den nächstgelegenen Weingütern aus oder nutzten einen der Shuttlebusse, um Betriebe in anderen Weinorten anzufahren.  Laut Groß sei es zwar leider aufgrund von Baustellen mit Ampelverkehr zu ein paar Verzögerungen beim Fahrplan der Shuttlebusse gekommen, das habe der super Stimmung aber keinen Abbruch getan.

Im Mittelpunkt des Tages stand zweifellos die Verkostung der verschiedenen Ahrweine in den teilnehmenden Weingütern und Winzergenossenschaften. Von spritzigen Blanc de Noirs bis zu kräftigen Spätburgundern gab es für jeden Geschmack etwas zu probieren. Die Winzer freuten sich, ihre Produkte zu präsentieren und standen den Besuchern gerne Rede und Antwort, um ihre Leidenschaft für die Ahrweine zu teilen. Darüber hinaus boten viele Weingüter auch kulinarische Köstlichkeiten an, die perfekt zu den verschiedenen Weinen passten und das Weinerlebnis vervollständigten. Auch das am Abend zuvor angebotene AhrWine-Tasting war rundum gelungen. Rund 300 Gäste genossen in der Kleinen Bühnen im Kurpark sowie bei bestem Wetter outdoor im Kurpark die Vielfalt der angebotenen Ahrweine von 14 Winzerbetrieben.

Insgesamt waren sowohl der Tag der offenen Weinkeller und als auch das AhrWine-Tasting ein voller Erfolg. Groß: „Beide Events haben einmal mehr die Bedeutung der lokalen Weinwirtschaft unterstrichen und die Bindung zwischen Winzern und Weinliebhabern gestärkt.“ Viele Gäste freuen sich bereits auf eine erneute Gelegenheit, die Vielfalt und Qualität der Ahrweine zu erkunden. Die Termine für 2025 stehen bereits fest: Der Tag der offenen Weinkeller wird am Samstag, 12. April 2025, stattfinden. Das AhrWine-Tasting am Vorabend, dem 11. April 2025. Der Vorverkauf für beide Events startet am 1. Mai 2024 unter ticket.ahrtal.de.

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Politik

Kreisverwaltung Mayen-Koblenz startet aktiv in die Klimaanpassung

Region/Mayen-Koblenz – Neue Klimaanpassungsmanagerinnen nehmen Arbeit auf – Logo für Klimaschutz und Klimaanpassung erstrahlt in neuem Design. Seit 2016 betreibt die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz aktiv und strukturiert Klimaschutz im kommunalen Kontext, verfolgt konsequent die Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzeptes und strebt langfristig eine klimaneutrale Entwicklung des Kreises und der Verwaltung bis zum Jahr 2040 an. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde die Stabsstelle Integrierte Umweltberatung und Klimaschutz um den Themenbereich Klimaanpassung erweitert. Die beiden Klimaanpassungsmanagerinnen Carina Nikolay und Julia Simon unterstützen das Team der Stabsstelle seit Anfang April. Aus diesem Anlass wurde das bisherige Klimaschutz-Logo der Kreisverwaltung überarbeitet und erstrahlt ab sofort in einem frischen, modernen Design.

„Mit der Einstellung der beiden Klimaschutzmanagerinnen sowie der Neugestaltung des Logos, betonen wir nicht nur unsere kontinuierliche Arbeit im Bereich des Klimaschutzes, sondern heben auch die zunehmende Relevanz der Klimaanpassung hervor“, erklärt Landrat Dr. Alexander Saftig. „Es ist ein Symbol für unseren Einsatz, den Klimawandel proaktiv anzugehen, unsere Region zukunftsfähig zu gestalten und dies auch aktiv zu kommunizieren.“ Die Darstellung des Logos symbolisiert die Verbindung zwischen Klimaschutz und Klimaanpassung mit Bezug zum Landkreis Mayen-Koblenz und unterstreicht das ganzheitliche Konzept der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz im Umgang mit den wachsenden Herausforderungen des Klimawandels.

So ist es auch das Ziel der beiden Klimaanpassungsmanagerinnen, ein umfassendes und nachhaltiges Klimaanpassungskonzept für den Landkreis und seine Kommunen zu entwickeln sowie im weiteren Verlauf in die Umsetzung zu bringen. Dabei steht die individuelle Anpassung an die bereits spürbaren Auswirkungen des Klimawandels vor Ort und die Stärkung der Resilienz im Vordergrund. Im nächsten Schritt wird das Klimaanpassungsmanagement zusammen mit einem Planungsbüro – voraussichtlich ab diesem Sommer – auf die Kommunen im Kreis Mayen-Koblenz zugehen und konkrete Inhalte für das Anpassungskonzept erarbeiten.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei den Klimaanpassungsmanagerinnen Carina Nikolay und Julia Simon per E-Mail an klimaanpassung@kvmyk.de oder beim Klimaschutzmanager Nico Hickel per E-Mail an klimaschutz@kvmyk.de

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News

Vierte Auflage von Sport im Park im Kommerner Mühlenpark

Mechernich – Ein Angebot, das bewegtVierte Auflage von Sport im Park kommt mit Volleyball, Tai Chi Chuan, Zumba und mehr über zehn Wochen lang in den Kommerner Mühlenpark – Dank Hauptsponsor Barmer sowie den Unterstützern e-regio und Mechernich-Stiftung gibt es vielfältige Sportmöglichkeiten auch für Kids.

Zwei Neuerungen gibt es in diesem Jahr: So ist es gelungen, mit dem VfL Kommern erstmals einen städtischen Verein mit ins Boot zu holen, und das Angebot erstreckt sich zum ersten Mal über ganze zehn Wochen. Zwei Gründe mehr also, bei Sport im Park in diesem Jahr aktiv zu werden und von den kostenfreien Angeboten im Mühlenpark zu profitieren.

Mit dem Kooperationspartner Kreissportbund wurde nun schon zum vierten Mal ein tolles Sportprogramm auf die Beine gestellt, das am 29. April startet. Montags geht es los mit CoreFit. „Ein Angebot, bei dem wir auf die Trainer von Sportwelt Schäfer zurückgreifen können“, berichtet Markus Strauch, Geschäftsführer des Kreissportbundes. Beim CoreFit wird insbesondere die Körpermitte trainiert, also vor allem Bauch-, Rücken- und Beckenbodenmuskulatur.

Der VfL Kommern rockt dann dienstags und mittwochs die Trainings, die die Woche über immer um 18 Uhr starten. Auf dem neu geschaffenen Beachvolleyball-Feld im Mühlenpark können Volleyballer ihre Techniken verfeinern oder ihr Spiel optimieren – und das alles mit viel Spaß. Dienstags um 16.30 Uhr sollen vor allem Kinder zwischen drei und sechs Jahren vom Bewegungsangebot profitieren, wenn der VfL Kommern FitKids anbietet. „Es gibt viele Familien, die sich das Sportstudio oder andere Angebote eben nicht leisten können. Daher ist es uns als Mechernich-Stiftung so wichtig, hier einen Beitrag zu leisten“, sagt Vorstand Ralf Claßen.

VfL Kommern macht mit

 Hauptsponsor ist derweil die Barmer. Guido Otten freut sich, dass das Angebot wieder zustande kommt. „Wir als Barmer haben es uns seit vielen Jahren zur unverzichtbaren Aufgabe gemacht, die Gesundheit durch präventive Maßnahmen zu fördern, um die Lebensqualität und die Leistungsfähigkeit langfristig zu erhalten und zu steigern und ein gesundes Altern zu ermöglichen“, so der Regionalgeschäftsführer, der verkünden konnte, dass die Barmer das Sponsoring derart ausgeweitet hat, dass die Honorare für die Übungsleiter erhöht werden konnten.

Schließlich legen die Organisatoren von „Sport im Park“ großen Wert auf gut qualifizierte Trainerinnen und Trainer. Die hat auch der VfL Kommern zu bieten, um mittwochs ab 18 Uhr Zumba anbieten zu können. Das gemeinsame Bewegen zu lateinamerikanischen Rhythmen ist das optimale Programm zur Verbesserung der körperlichen und geistigen Fitness.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem VfL Kommern einen städtischen Verein einbinden konnten“, berichten der bei der Stadt für den Sport zuständige Stefan John und Fachbereichsleiterin Kati Jakob. So könne der Verein auch für die eigenen Aktivitäten werben.

Dazu gehört zwar noch keine ostasiatische Sportart, aber vielleicht kommt der ein oder andere ja an den Donnerstagen auf den Geschmack. Denn dann wird mit Tai Chi Chuan ein traditionelles, chinesisches Bewegungssystem angeboten, um mit fast meditativen, fließenden Bewegungen Körper, Geist und Seele mit sich und der Natur in Einklang zu bringen.

FitMix an Freitagen

Wer sich dann zum Ende der Woche etwas mehr Aktion wünscht, wird auch nicht enttäuscht. Denn mit FitMix bietet erneut die Sportwelt Schäfer eine bunte Workout-Mischung an. Dabei wird neben der Kräftigung der Muskulatur des gesamten Körpers das Herz-Kreislauf-System trainiert. Die Stunde wird mit einem wohltuenden und entspannenden Stretching abgerundet.

Für dieses und alle anderen Angebote weist der Kreissportbund daraufhin, dass lediglich eine Fitnessmatte mitgebracht werden muss. Ansonsten steht „Sport im Park“ für offene, unverbindliche und kostenfreie Bewegungsangebote unter freiem Himmel. „Trainiert wird bei jedem Wetter“, versichert Sportbund-Geschäftsführer Markus Strauch: „Außer es gibt eine amtliche Unwetterwarnung.“

Alle Beteiligten hoffen darauf, dass „Sport im Park“ davon verschont bleibt und mit bestem Wetter beschenkt wird. In Mechernich wird das Angebot bis zum 5. Juli laufen. Lediglich an Feiertagen werden Ruhepausen eingelegt. Ansonsten bietet der wunderschöne Mühlenpark beste Rahmenbedingungen, um zehn Wochen lang etwas Gutes für seine Gesundheit zu tun. Einfach vorbeikommen und mitmachen, lautet die Devise.

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Kunst & Kultur

Das Space im Ludwig Forum Aachen kann nach dreijähriger Sanierung wieder gemietet werden

Aachen – Das Space im Ludwig Forum Aachen ist nach über drei Jahren und umfangreichen Sanierungsmaßnahmen jetzt wieder im regulären Betrieb. Bereits seit Februar wird die beliebte Spielstätte an der Jülicher Straße vom städtischen Kulturbetrieb von neuem als moderne Kultur- und Veranstaltungslocation vermietet.

„Wir freuen uns sehr, dass wir den Aachenerinnen und Aachenern diese wunderbare Location wiedergeben können. Es war ein langer Weg, bis alle technischen Herausforderungen bewältigt waren“, betonte Kulturdezernent Heinrich Brötz im Pressegespräch.

Die erste Bauphase im Space fand von Januar 2021 bis Mai 2023 statt. Danach war das Space bis zum Dezember 2023 für diverse Veranstaltungen eingeschränkt spielbereit. In der zweiten Bauphase von Dezember 2023 bis Februar 2024 wurden die elektrischen Anlagen der Spielstätte erneuert und modernisiert. Daneben wurde der Parkettboden repariert und das Theater-Vorhangschienen-System erneuert.

„Nach der Sanierung macht das Space nun seinem Namen wieder alle Ehre und bietet Raum für eigene Veranstaltungen des Ludwig Forums Aachen, des Kulturbetriebs und nicht zuletzt für die unterschiedlichen Darbietungen der Freien Kulturszene“, freute sich Irit Tirtey, Kaufmännische Geschäftsleitung des Kulturbetriebs Aachen.

„Im Kellergeschoss der ehemaligen Schirmfabrik ging es zunächst lange um Ursachenforschung unter Leitung der städtischen Architektin Elke Grünefeld. Es stellte sich heraus, dass das Wasser eines Seitenarms der Pau, das unter dem Ludwig Forum fließt, durch die Verfugungen der Betonwände und des Bodens sickerte. Mehrfach musste die marode Bausubstanz daraufhin bis auf 1,5 Meter Höhe nachverdichtet werden“, schilderten Robert Schmidt und Stephan Vreydal vom städtischen Gebäudemanagement. Im letzten Schritt wurde der Boden durch eine 15 Zentimeter starke Schicht aus speziellem Gussasphalt erneuert. Das anthrazitfarbene Material eignet sich durch seine gute Wärmedämmung besonders für Tanzaufführungen wie zum Beispiel das Schrittmacher-Festival.

Insgesamt umfasst der Bühnenbereich aktuell insgesamt 225 Quadratmeter. Die ebenfalls erneuerte Tribüne bietet Platz für 199 Gäste. Das Publikum erwartet in der fensterlosen Veranstaltungsarena rundum beste Bedingungen: Auch die Belüftung und Klimatechnik wurden nämlich erheblich verbessert. Die Beleuchtungsanlage wurde sogar komplett modernisiert. Der Energiebedarf für Licht konnte damit um 75 Prozent verringert werden. Die Gesamtkosten der Maßnahme betrugen etwa 270.000 Euro.

Informationen zur Vermietung des Space gibt es im Internet unter

www.locations-aachen.de .

 

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Kunst & Kultur

„Ich schenk dir eine Geschichte“ – Rund 600 Buchgeschenke für Schulkinder in Euskirchen

Euskirchen – Welttag des Buches am 23. April 2024 – Überraschungspost von Deutsche Post und DHL Zustellkräften – Buchgeschenk für über 1,1 Mio. Kinder in Deutschland. Rund um den Welttag des Buches am 23. April bereiten sich deutschlandweit Buchhandlungen, Verlage, Schulen und Lesebegeisterte auf ein großes Lesefest vor. Mit vielfältigen Aktionen werden Leselust geweckt und Freude an Geschichten vermittelt.

„Ich schenk dir eine Geschichte“ – rund 600 Buchgeschenke für Schulkinder in Euskirchen

In Euskirchen beteiligen sich 15 Schulen an einer Buchgutscheinaktion anlässlich des Welttags des Buches. Rund 600 Schülerinnen und Schüler freuen sich über den von der Stiftung Lesen in Zusammenarbeit mit cbj Verlag, Deutsche Post DHL und Partnern herausgegebenen Comicroman „Mission Roboter – Ein spannender Fall für die Glücksagentur“ von Autorin Anke Girod und Illustrator Timo Grubing. Der altersgerechte Lesestoff wird mittels Buchgutscheinen an 4. und 5. Klässler verteilt. Die übliche Abholung erfolgt per Klassenbesuch in zuvor ausgewählten lokalen Buchhandlungen. Auch die Thalia Buchhandlung an der Neustraße 18-22 beteiligt sich an der Aktion. Bundesweit kommen über 1,1 Millionen Kinder in den Genuss, das Buch zu erhalten.

Ziel der Initiative ist es, Kinder jedes Jahr mit spannenden Geschichten, die ihre Interessen aufgreifen, für das Lesen zu begeistern und ihre Lesekompetenz zu stärken. Damit die Aktion auch in Klassen mit unterschiedlichen Leseniveaus gelingt, wurde eigens ein Comicroman entwickelt. Die Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“ steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerinnen und Kultusminister der Länder.

Zudem unterstützt Deutsche Post DHL die Förderung des Lesens durch sogenannte Sprach- und Lesepaten: Kolleginnen und Kollegen, die bundesweit ehrenamtlich im Einsatz sind. Außerdem überraschen zahlreiche Zustellerinnen und Zusteller von Deutsche Post und DHL ihre Kunden mit kostenlosen Büchern. Damit will das Unternehmen in verschiedensten Haushalten Lesefreude vermitteln und Menschen zum Lesen zu ermutigen. Darunter sind viele Bestseller, wie etwa „Die Entführung“ von John Grisham, „Am Meer“ von Elisabeth Strout oder von Jonas Jonasson „Drei fast geniale Freunde auf dem Weg zum Ende der Welt“.

„Lesen ist wichtig. Lesen hilft uns, die Welt zu verstehen. Lesen schärft den Blick für Fakten und „Fake“. Gute Lese- und Sprachfähigkeiten sind von zentraler Bedeutung für einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben, die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und die Resilienz unserer Demokratie. Deshalb unterstützen wir als Unternehmen bewusst die Stiftung Lesen. Im Rahmen unseres Lese- und Sprachpaten-Programms engagieren sich viele Mitarbeitende bereits seit 2007 ehrenamtlich für Lese- und Sprachkompetenz von Kindern und Jugendlichen, aber auch mit Blick auf die Integration von Geflüchteten,“ sagt Konzernpersonalvorstand Thomas Ogilvie, der zugleich auch Vorstandsmitglied der Stiftung Lesen ist.

Das diesjährige Welttagsbuch wurde erneut nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip produziert. So können aus den recycelten Papierfasern neue Produkte entstehen, bis alle Bestandteile am Ende in den biologischen Kreislauf zurückfließen.

Die UNESCO-Generalkonferenz hat 1995 den 23. April zum „Welttag des Buches und des Urheberrechts“ ausgerufen. Das Datum geht auf eine Tradition in Katalonien zurück: Zum Namenstag des Schutzheiligen St. Georg werden dort Rosen und Bücher verschenkt. Der 23. April ist zugleich der Todestag von William Shakespeare und Miguel de Cervantes. Der Welttag des Buches wird heute in über 100 Ländern gefeiert, in Deutschland seit 1996. Von Anfang an haben die Stiftung Lesen und ihre Partner den Welttag des Buches maßgeblich mitgestaltet. So gibt es z.B. seit 1997 die Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“.

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Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr-Ahrweiler bekommt einen neuen Kaufmännischen Direktor

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Zum 1. Mai 2024 übernimmt Thorsten Schütze die Kaufmännische Direktion des Bad Neuenahrer Klinikums. Mit Thorsten Schütze (42) übernimmt ab Anfang Mai ein erfahrener Krankenhausmanager die Leitung des Klinikums – an der Seite des Ärztlichen Direktors Dr. Thomas Lepping, des Pflegedirektors Sven Mühlan und der Krankenhausoberin Maria Heine.

„Es ist ein Stück weit, wieder nach Hause zu kommen“, freut sich Schütze auf seine neue Aufgabe. Denn erste Erfahrungen mit der Marienhaus-Familie sammelte er bereits als Referent der Geschäftsführung im Ökumenischen Verbundkrankenhaus Trier – damals eine Einrichtung der Marienhaus-Gruppe.

Der studierte Betriebswirt bringt ein umfassendes Know-how mit: Nach seinem Abschluss war er in verschiedenen Beratungen im Gesundheitswesen tätig und spezialisierte sich dort auf den Krankenhausbereich. Im März 2015 wurde er Kaufmännischer Direktor der GFO-Kliniken Bonn und wechselte damit endgültig in die operative Verantwortung. Ab Mitte 2020 leitete er als Geschäftsführer das Kreiskrankenhaus Mechernich.

Zu seinem Start in Bad Neuenahr sagt er: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben neben Corona und der Flut in der jüngeren Vergangenheit große Herausforderungen meistern müssen. Dies verdient Anerkennung und großen Respekt.“ Sein Ziel ist es, den versorgungsrelevanten Standort mit vereinten Kräften weiter auszubauen und langfristig zu stabilisieren. Hierfür möchte er sich besonders einsetzen und seine Erfahrungen, Ideen und Konzepte einbringen. Zunächst einmal ist es aber sein Wunsch, mit den vielen Schnittstellen des Klinikums ins Gespräch zu kommen und die Mitarbeitenden kennenzulernen.

„Wir heißen Thorsten Schütze herzlich in der Marienhaus-Familie willkommen“, sagt Heine im Namen des gesamten Direktoriums. Zugleich möchte sich das Team nicht minder herzlich bei Cornelia Bachem bedanken, die die Position der Kaufmännischen Direktion aktuell interimistisch ausfüllt und im Mai – wie geplant – wieder ihre Rolle als Stellvertreterin treten wird.

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Zwei neue Ranger sind im Aachener Wald unterwegs

Aachen – Die beiden Neuen im „Öcher Bösch“ sollen vor allem vermitteln und Dinge erklären – die Menschen mitnehmen. Bisherige Erfahrungen zeigen: Der Kommunikationsbedarf ist hoch, die Regelungen zeitweilen kompliziert. Die Freizeit draußen in der Natur, im Wald zu verbringen, wird nicht erst seit Corona immer beliebter. Joggen, Gassigehen, Mountainbiken, Wandern, Reiten – und dies alles nebeneinander und gleichzeitig im begrenzten Naturraum Wald. Das kann die Natur belasten und Konflikte zwischen den Nutzergruppen hervorrufen. Nun haben die Kooperationspartner Stadt Aachen und Landesbetrieb Wald und Holz NRW zwei Ranger installiert, die im Einsatz für Mensch und Natur eine vermittelnde Rolle einnehmen sollen.

Nicht die Waldpolizei

„Sie sollen nicht die Waldpolizei spielen“, betont Robert Jansen, Leiter des Regionalforstamts Rureifel-Jülicher Börde. Und Heiko Thomas, Umweltdezernent der Stadt Aachen ergänzt: „Die Beiden haben ganz viele Aufgaben. Vor allem Menschen Dinge zu erklären. Wir müssen bestimmte Vorgaben, die wir erlassen und beschließen auch gut vermitteln.“ Die Wenigsten handelten aus böser Absicht. Aber natürlich gilt es ab einem gewissen Punkt auch „Stopp!“ zu sagen, wenn Menschen, die den Wald nutzen, gegen Regeln oder Gesetze verstoßen und komplett uneinsichtig sind. Dafür haben die Ranger dann auch ein Telecashgerät im Rucksack. Bei Wiederholungstätern werde man auch vor Sanktionierung nicht zurückschrecken, betont der zuständige Dezernent.

Schwerpunkt Aachener Stadtwald und Wurmtal

Zu übersehen sind die beiden nicht: Hans-Martin Meier und Joachim Selbach tragen auffällige braune, breitkrempige Hüte bei ihrer Arbeit – wie es sich für echte Ranger gehört. Die beiden sind seit Anfang April im Aachener Stadtwald und im Wurmtal unterwegs oder schauen ab und an auch über die Stadtgrenzen nach Würselen oder Stolberg. Der Forstwirt Selbach und der Landwirtschaftsmeister Meier haben in den letzten Monaten eine Ausbildung zum Ranger durchlaufen: Waldpädagogik, Kartierung, Baumschnitt, Umweltrecht aber auch Konfliktmanagement standen auf dem Stundenplan. Weitere Fortbildungen und Lehrgänge werden folgen. Nun sind die beiden seit nicht ganz zwei Wochen im Aachener Wald anzutreffen. „Wir erkunden das für uns teilweise neue Gebiet erst einmal“, so Selbach, der bereits seit sechs Jahren beim Land NRW beschäftigt ist. „Und wir haben uns schon mal einige Brennpunkte angeschaut, die man uns genannt hat, geschaut, wie schlimm ist es da wirklich“, beschreibt Meier den derzeitigen Arbeitsalltag. Er hat 20 Jahre an der Uni Bonn gearbeitet, bevor es ihn jetzt beruflich in den Wald gezogen hat. Erste Gespräche mit Waldbesucher*innen habe es auch schon gegeben.

Viele unterschiedliche Gesetze und Regeln gelten im Wald

Dr. Gerd Krämer, Leiter des städtischen Gemeindeforstamts, bestätigt den Informationsbedarf: „Es gibt immer ganz viele Fragen, die bei uns auflaufen. Zum Beispiel, warum bestimmte Bäume gefällt werden oder warum Kahlflächen entstanden sind.“ Da kann sein Kollege Andreas Wintraken, im Regionalforstamt für den Forstbetriebsbezirk Aachen zuständig, nur zustimmen: „Man wundert sich, was für ein Gesprächsbedarf da ist. Wir werden ständig angesprochen, wenn wir Draußen unterwegs sind.“ Dieser soll nun zum Teil durch die beiden Ranger gedeckt werden. Es sei zeitweilen aber auch kompliziert: Forstgesetz NRW, Naturschutzgesetz, im Naturschutzgebiet Hunde immer anleinen, im „normalen Wald“ dürfen die auf befestigten Wegen frei laufen. Sogar die Straßenverkehrsordnung, die auf Reitwegen gilt, kommt zeitweilen ins Spiel. „Da verlieren die Waldbesucher*innen schon mal den Überblick“, weiß Krämer. Auch den Mountainbiker*innen aus den Niederlanden und Belgien müsse man häufig erklären, dass in Deutschland das Mountainbiken abseits der befestigten Wege keineswegs erlaubt sei – trotz entsprechender Gerüchte in den beiden Nachbarländern. „Und nein, ein Trampelpfad ist kein befestigter Weg“, so Wintraken schmunzelnd.

Die Blaupause für die Ranger außerhalb von Nationalparks hat eine Kooperation in Bielefeld geliefert. Auch im Rhein-Sieg-Kreis laufe ein ähnliches Projekt, so Regionalforstamtleiter Jansen. Nun also Aachen: „Es ist eine Win-Win-Situation. Ein Drittel der Kosten trägt die Stadt Aachen, zwei Drittel zahlt der Landesbetrieb Wald und Holz NRW. Er stellt auch ein Fahrzeug und die Ausrüstung zur Verfügung.“ Das Projekt läuft zunächst befristet auf fünf Jahre.