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AOK Rheinland-Pfalz/Saarland erarbeitet sich das Prädikat „Zukunftsfähige Arbeitskultur“

Region/Eisenberg – Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland setzt sich gemeinsam mit den Mitarbeitenden für ein zukunftsfähiges Arbeitsumfeld ein und hat mit Erfolg den „INQA-Prozess Kulturwandel – Arbeit gemeinsam gestalten“ abgeschlossen. Das Prädikat „Zukunftsfähige Arbeitskultur“, hat die Gesundheitskasse durch Björn Böhning, Staatssekretär des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, im Rahmen einer virtuellen Veranstaltung, verliehen bekommen. Entgegengenommen wurde es durch die AOK-Vorstandsvorsitzende Dr. Martina Niemeyer. Unterzeichnet ist es von Hubertus Heil (Bundesminister für Arbeit und Soziales) und Lutz Stratmann (Geschäftsführer der Demografieagentur für die Wirtschaft GmbH).

Vor zwei Jahren hat sich die AOK dazu entschieden, dass sie sich dem INQA-Prozess Kulturwandel stellt. Dies bedeutete: Arbeit gemeinsam gestalten! Freiwillig Mitarbeitende haben sich eingebracht und 32 Entwicklungsmaßnahmen erarbeitet. So beispielsweise die Einführung einer Teilzeitbörse, der aktiven Bewerbung des Bildungsurlaubs oder die Weiterentwicklung des mobilen Arbeitens. Unterzeichnet durch die AOK-Vorstandsvorsitzende und alle Projektgruppenmitglieder, wurde im so genannten Entwicklungsplan festgehalten, diese 32 Maßnahmen innerhalb des zweijährigen Prozesses umzusetzen. Dass dies bei der AOK erfolgreich war, zeigt nun das verliehene Prädikat.

Glücklich nahm die AOK-Vorstandsvorsitzende, Dr. Martina Niemeyer, die Bescheinigung in Empfang: „Wir sind als Gesamtunternehmen stolz, dass alle an einem Strang ziehen und wir uns als Gesundheitskasse gemeinsam wichtigen Zukunftsaspekten stellen. Vielen Dank an die Belegschaft für das Engagement in dieser Sache. Wir werden sicher nicht nachlassen, denn es gibt weiterhin viel zu tun“, so Niemeyer.

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Landesregierung RLP startet Impf-Kampagne für junge Erwachsene und Studierende vom 7. – 14. Juli

Region/Mainz – 30.000 Impfdosen stehen zur Verfügung. Die Landesregierung plant zusammen mit den rheinland-pfälzischen Hochschulen eine Impf-Kampagne für junge Erwachsene im Alter von 18 bis 27 Jahren. Die Sonder-Impfaktionen finden an den Hochschulstandorten in Kaiserslautern, Koblenz, Landau, Ludwigshafen, Mainz und Trier statt. Hierzu stellt das Land insgesamt 30.000 Impfdosen zur Verfügung. Jeder der sechs Standorte erhält 5.000 Dosen des Impfstoffs des Mainzer Biotechnologie-Unternehmens BioNTech.

„Nach drei digitalen Semestern haben wir gute Aussichten für das Wintersemester, das wieder mit Präsenzveranstaltungen starten kann. Die steigende Impfquote und die sinkende Inzidenz machen dies möglich. Wir als Landesregierung wollen einen sicheren Semesterbeginn. Daher starten wir eine Impf-Kampagne für Studierende, die aber auch allen jungen Menschen in der Ausbildung offensteht“, erläutert Clemens Hoch, Wissenschafts- und Gesundheitsminister des Landes. „Wer sich jetzt im Juli impfen lässt, kann gut geschützt ins Wintersemester starten. Eine hohe Impfquote unter den Studierenden macht es dann möglich, dass wir dann im kommenden Semester wieder mehr Normalität an den Hochschulen erleben werden.“

Die Impfangebote an den Hochschulen stehen allen 18- bis 27jährigen aus Rheinland-Pfalz zur Verfügung. So können sich Studierende, die aus Rheinland-Pfalz stammen oder an einer rheinland-pfälzischen Hochschule eingeschrieben sind, sowie alle jungen Erwachsenen von 18 bis 27 Jahren mit Wohnsitz in Rheinland-Pfalz eine Impfung erhalten. „Das Angebot gilt allen jungen Erwachsenen, egal ob man für einen Master oder Meister lernt. Ich würde mich freuen, wenn möglich viele dieses Angebot annehmen würden. Denn Impfen schützt jeden einzelnen und unsere Gesellschaft“, ergänzt Hoch. Die Handwerkskammern und Industrie- und Handelskammern des Landes signalisierten ihre Unterstützung.

Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, Präsident der Hochschule Koblenz und Vorsitzender der Landeshochschulpräsidentenkonferenz, betonte: „Die rheinland-pfälzischen Hochschulen begrüßen die Initiative der Landesregierung für die Impfung der 18- bis 27jährigen sehr. Damit wird auch für die Studierenden im Land ein Zeichen gesetzt: Sie haben sich in den langen Phasen der Pandemiebekämpfung außerordentlich solidarisch verhalten und erhebliche Einschränkungen in ihrem Studienverlauf hingenommen. Es wird Zeit, dass diejenigen, die teilweise seit dem Sommersemester 2020 noch keinen einzigen Besuch auf ihrem Campus unternehmen durften, jetzt einen Schritt in die Normalität gehen können. Gerade jetzt – angesichts der zahlreichen Fragezeichen um den Verlauf der Delta-Variante – brauchen die Hochschulen ein Signal, dass ein akademisches Studium in Präsenz und ohne Gefährdung möglich wird. Wir hoffen alle, dass die Impfung den erhofften Erfolg haben wird.“

„Als Landesstudierendenvertretung heißen wir die groß angelegte Impfkampagne der Landesregierung für Studierende durch ein unbürokratisches Angebot vor Ort sehr willkommen. Wir freuen uns über die Perspektive einer geöffneten Hochschule, die wieder als Lernort und sozialer Raum genutzt werden kann. Um nächstes Semester diesem universitären Leben wieder ein Stück näher zu kommen, ist dieser Vorstoß unerlässlich. Wir freuen uns, dass studentische Anliegen Gehör fanden und appellieren an die Studierenden, wenn möglich, das Angebot einer Impfung wahrzunehmen“, ergänzt Raffael Plum, Sprecher der LandesAStenKonferenz Rheinland-Pfalz.

Die Impf-Kampagne für Studierende erfolgt vom 7. bis 14. Juli mit Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes an den sechs Hochschulstandorten. Informationen zum Ablauf erfolgen vor Ort durch die Hochschulen.

Neben den Sonder-Impfaktionen an den Hochschulen stehen allen Erwachsenen ab 18 Jahren weiterhin die Möglichkeit zur Verfügung, sich über das Impfportal des Landes für eine Impfung im Impfzentrum zu registrieren. Die Ständige Impfkommission empfiehlt allen Erwachsenen ab 18 Jahren eine Corona-Schutzimpfung. Aufgrund der zügigen Abarbeitung der bisherigen Warteliste wird über den Sommer hier eine schnelle Terminvergabe möglich werden.

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Bombenfunde im Euskirchener Südwesten – Entschärfung für 15 Uhr geplant

Euskirchen – Am heutigen Freitag, 02. Juli 2021, wurde durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst in der Nähe der Alten Tuchfabrik bei Euenheim (ehemalige Tuchfabrik Ruhr-Lückerath) ein Bombenblindgänger gefunden. Es handelt sich um eine amerikanische Fliegerbombe (250 kg). Die Entschärfung ist gegen 15.00 Uhr geplant.

Nach Rücksprache mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst wird der umliegende Bereich des Fundorts der Bombe in einem Radius von 300 Metern durch das Ordnungsamt, die Feuerwehr und die Polizei für eine Entschärfung geräumt. Die betroffenen Gebäude müssen bis 14.30 Uhr verlassen werden.

Die betroffenen Bewohner werden gebeten, möglichst bei Familie oder Bekannten unterzukommen. Für die Bewohner, die nicht bei Familie oder Bekannten unterkommen können, wird eine Sammelstelle in der Marienschule eingerichtet, in der sie sich bis zum Ende der Entschärfung aufhalten können. Auf die Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregelungen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie wird ausdrücklich hingewiesen.

Die Zugangsstraßen des Evakuierungsbereichs, insbesondere die Josef-Ruhr-Straße, werden ab 14.00 Uhr vollständig gesperrt. Eine Sperrung der Kommerner Straße ist nicht erforderlich.

Während der Entschärfung muss auch die Bahnlinie Richtung Eifel kurzzeitig gesperrt werden.

Über das Ende der Entschärfung wird erneut informiert. Erst danach ist für die betroffenen Menschen eine Rückkehr in ihre Wohnungen möglich.

Aktuelle Informationen sind auf den Social-Media-Kanälen (Facebook und Instagram) der Stadt Euskirchen zu finden.

Euskirchen war im zweiten Weltkrieg Ort umfangreicher Kampfhandlungen. Daher ist es in der Vergangenheit immer wieder zu Bombenfunden gekommen und dies wird auch weiterhin so sein. Da aktuell in vielen Bereichen der Stadt Bautätigkeiten stattfinden, kann es zu einer Häufung von Funden kommen.

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Restdosen-Börse für’s Impfzentrum im Kreis Euskirchen ab Montag, 05. Juli

Euskirchen – Neuer Impferlass: STIKO empfiehlt Kreuzimpfung / Ab Montag sind Umbuchungen über die Kassenärztliche Vereinigung möglich. Das Regionale Impfzentrum des Kreises Euskirchen verfügt täglich über eine geringe Zahl von Impfstoff-Restdosen aus bereits angebrochenen Vials bzw. aufgrund nicht wahrgenommener Termine. Die Termine für diese Restdosen werden täglich im Betriebszeitraum des Impfzentrums zwischen 14 und 20 Uhr fortlaufend auf der Corona-Page des Kreises Euskirchen vergeben: https://corona.kreis-euskirchen.de/restdosen

Dabei kann – je nach Verfügbarkeit – ein bestimmter Impfstoff ausgewählt werden. Wer einen Erstimpftermin mit dem Impfstoff von AstraZeneca wählt, erhält – wie von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen – beim Zweit-Impftermin einen mRNA-Impfstoff (heterologe Impfung).

Anmelden können sich Bürgerinnen und Bürger unter folgenden Voraussetzungen:

  • Sie sind älter als 18 Jahre
  • Sie können das Regionale Impfzentrum des Kreises Euskirchen in Nettersheim-Marmagen innerhalb von einer Stunde erreichen.
  • Bei ihnen liegt keine medizinische Indikation vor, die gegen eine Impfung mit einem Corona-Impfstoff spricht.

Nach der Eingabe der persönlichen Daten erhält man einen Anruf des Regionalen Impfzentrums, der erst die endgültige Terminbestätigung ist.

Kreuzimpfung

Künftig sollen Menschen, die als erste Dosis mit dem Impfstoff von Astra Zeneca geimpft worden sind, als zweite Dosis mit einem Abstand von mindestens vier Wochen einen mRNA-Impfstoff (Biontech oder Moderna) erhalten können. Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat diese sogenannte Kreuzimpfung ausdrücklich empfohlen.

Wer den Impfstoff wechseln, aber am vorher vereinbarten Termin festhalten möchte, muss nichts unternehmen. Jeder kann direkt im Impfzentrum mitteilen, welcher Impfstoff verimpft werden soll. Wer aber seinen Impftermin vorziehen möchte, kann dies ab Montag, 5. Juli, über die Anmeldeportale der Kassenärztlichen Vereinigung tun (www.116117.de oder Tel. 0800 / 116 117 01).

Wichtig: Die vorgeschriebenen Impfintervalle sind dabei zu beachten. BionTech drei bis sechs Wochen, Moderna vier bis sechs Wochen und bei einer heterologen Impfung mindestens vier Wochen.

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RLP Innenminister Lewentz: Über 80 Prozent der Polizei-Beschäftigten intern geimpft

Region/Mainz – In den polizeiinternen Impfzentren sind rund 11.000 Angehörige der rheinland-pfälzischen Polizei gegen COVID-19 geimpft worden. Damit haben über 80 Prozent der Bediensteten durch das interne Angebot den vollständigen Impfschutz erreicht. Rheinland-Pfalz war eines der wenigen Bundesländer, das in eigenen polizeilichen Zentren bereits Ende Februar 2021 Impfungen durchführte.

„Die hohe Impfquote bei der rheinland-pfälzischen Polizei belegt eine erfolgreiche Impfkampagne und vor allem hat sie die Einsatzfähigkeit der Polizei in den letzten Monaten sichergestellt“, so Innenminister Roger Lewentz. Zuerst seien das Funktionspersonal der Impfzentren und die operativen Einsatzkräfte geimpft worden.

Lewentz dankte dem medizinischen Gesamtkoordinator und Leiter der Zentralstelle für Gesundheitsmanagement im Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik (PP ELT), Dr. Stefan Brill, sowie allen Beteiligten für diese logistische Meisterleistung. Unabhängig von den Impfungen des polizeiärztlichen Dienstes der Polizei war und ist es den Bediensteten zudem freigestellt, sich auch an anderer Stelle impfen zu lassen. Die Gesamtimpfquote innerhalb der Polizei liegt demnach noch höher.

Innenminister Roger Lewentz und die Vorsitzende des Hauptpersonalrates der Polizei,  Sabrina Kunz, hatten den Start der polizeiinternen Impfungen in eigenen Zentren im Februar begleitet. „Gerade die Einsatzkräfte, welche sich im alltäglichen Dienst einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sehen, benötigten die zügige Impfung. Rheinland-Pfalz ging damit im bundesweiten Vergleich einen vorbildhaften Weg“, sagte die Vorsitzende des Hauptpersonalrates der Polizei, Sabrina Kunz.

Das PP ELT war bereits Ende November 2020 von Seiten des Innenministeriums beauftragt worden, die Planungen der polizeiinternen Impfungen aufzunehmen und diese zu organisieren. Durch die Impfungen über den polizeiärztlichen Dienst konnten auch die kommunalen Zentren entlastet werden.

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Doris Reinwald übernimmt die Leitung der Stadtbibliothek in Aachen

Aachen – Mit einem großen Blumenstrauß zum Dienstantritt begrüßte Susanne Schwier, städtische Dezernentin für Bildung, Kultur, Schule, Jugend und Sport, jetzt die neue Leiterin der Aachener Stadtbibliothek Doris Reinwald. „Wie schön, dass die Leitung des Hauses nun wieder besetzt ist. Wir freuen uns auf viele neue Ideen und Impulse von Ihnen. Hier vor Ort können Sie auf jeden Fall auf ein tolles Team setzen, in dem sehr professionell gearbeitet wird“, sagte sie und bedankte sich gleichzeitig bei der stellvertretende Leiterin Lisa Kmoch für ihr Engagement in den vergangenen Monaten.

Doris Reinwald berichtete, dass sie an ihrem ersten Arbeitstag in Aachen bereits sehr herzlich willkommen geheißen sei. „Ich habe heute Morgen schon viele Kolleg*innen kennengelernt und freue mich darauf, die Stadtbibliothek in den kommenden Jahren gemeinsam mit Ihnen weiter zu entwickeln. Nach den Corona-bedingten Einschränkungen muss unser erstes Ziel sein, endlich wieder Menschen in der Bibliothek willkommen zu heißen und das Haus aufs Neue zum Leben zu erwecken.“

Ihre berufliche Entwicklung führte die 56-jährige Diplom-Bibliothekarin über Stationen in Höchberg und Ditzingen zurück in ihre Geburtsstadt München, wo sie die vergangenen 19 Jahre in verschiedenen Abteilungen der Münchner Stadtbibliothek beschäftigt war. Sie lebt gerade seit zwei Wochen in Aachen und ist noch dabei, gemeinsam mit Mann und Hund die Stadt sowie die Euregio zu entdecken. „Und das, was ich bisher gesehen habe, gefällt mir schon sehr gut“, verriet Doris Reinwald.

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Ahrtalbahn: Zukunftsprojekt Wasserstoff-Betrieb startet

Ahrweiler – SPNV-Nord testet alternativen Fahrzeugantrieb. Die Verbandsversammlung des Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) hat heute unter der Leitung des Verbandsvorstehers, Landrat Dr. Jürgen Pföhler, in Koblenz das Zukunftsthema alternative Antriebe behandelt. „Alternative Antriebe – das ist das Zauberwort der modernen Mobilität! Zur Ablösung der Diesel-Leistungen setzen wir auf verschiedene Konzepte: Zum einen auf die Elektrifizierung, wie zum Beispiel bei der Eifel- und der Ahrstrecke, zum anderen aber auch auf alternative Antriebe. Da unsere Diesel-Verträge noch bis mindestens 2029 laufen, haben wir nach anderen Möglichkeiten gesucht und diese auch gefunden, um dennoch frühzeitig von diesen Zukunftstechnologien zu profitieren“, so Pföhler.

Verbandsdirektor Thorsten Müller fasst die Beschlüsse wie folgt zusammen: „Wir bereiten jetzt den Pilotbetrieb von drei Batterie-elektrisch betriebenen Zügen (BEMU) zwischen Limburg an der Lahn – Westerburg – Altenkirchen – Au und Siegen und von drei Wasserstoff-betriebenen Zügen (HYMU) für die Verbindungen Kaisersesch – Andernach – Koblenz – Bad Ems – Limburg an der Lahn und an der Ahr zwischen Remagen und Dernau vor.“

Bei vollständiger Umsetzung des Pilotbetriebs könnten bis zu 3000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden und damit ein deutliches Zeichen für klimafreundliche Mobilität im Norden von Rheinland-Pfalz gesetzt werden. Eine Förderung über das mit 227 Millionen Euro dotierte aktuelle Förderprogramm des Bundeministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur ist geplant.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler hofft auf eine breite Unterstützung für das Pilotprojekt, betont aber auch, dass es nach wie vor oberstes Ziel sei, durchgehende elektrische Züge nach Bonn und am besten darüber hinaus zu etablieren. „Parallel dazu wollen wir am Pilotprojekt des SPNV-Nord teilnehmen und die Möglichkeiten alternativer Antriebe testen. Eine eigene Studie wird zeigen, ob langfristig die Elektrifizierung der Ahrtalbahn oder der Einsatz von Batterie-elektrisch betriebenen Zügen die beste Lösung für unser Ziel ist.“

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Plaidt baut Lade-Infrastruktur für Elektrofahrzeuge aus

Plaidt – Ladesäule für Elektroautos am Alten Kirchplatz in Plaidt. Kooperation der Ortsgemeinde mit Westenergie. In Plaidt steht seit einigen Monaten eine Ladesäule für Elektrofahrzeuge zur Verfügung. Die Ladepunkte befinden sich am Alten Kirchplatz in der Ortsgemeinde. Zur offiziellen Inbetriebnahme, die aufgrund der Corona-Beschränkungen leider nicht früher stattfinden konnte, trafen sich nun Peter Wilkes, Ortsbürgermeister von Plaidt, Hildegard Görgen, erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Pellenz und Fabian Vocktmann, Regionalmanager bei Westenergie.

„Mit der Ladesäule machen wir einen entscheidenden Schritt für den Ausbau der Elektromobilität in Plaidt. Wir wollen damit allen Autofahrerinnen und Autofahrern sowie Gewerbetreibenden den Umstieg auf das CO2-freie Fahren erleichtern“, erklärte Peter Wilkes. Hildegard Görgen fügte dem hinzu:„ Die Errichtung von Ladesäulen ist ein wichtiger Teil unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Durch den Ausbau der Ladeinfrastruktur leisten wir unseren Beitrag zum Klimaschutz.“

„Elektroautos tanken an den Ladesäulen von Westenergie zu 100 Prozent Ökostrom. Die Installation von E-Ladesäulen unterstützen wir gerne partnerschaftlich und freuen uns daher, dass wir gemeinsam mit der Ortsgemeinde Plaidt einen Beitrag für Klima- und Umweltschutz leisten können“, so Fabian Vocktmann, Regionalmanager bei Westenergie.

Die Westenergie Ladesäulen bieten jeweils zwei 22-kW-Ladepunkte, die das gleichzeitige Auftanken von zwei Elektrofahrzeugen ermöglichen. Abgerechnet wird per Kreditkarte, PayPal oder über einen Autostromvertrag. Westenergie übernimmt bei allen Ladesäulen die Installation und Inbetriebnahme und optional auch die Wartung und den Betrieb der Technik. Darüber hinaus kümmert sich das Energieunternehmen um die Bereiche Abrechnung, Endkundenhotline und Strombeschaffung aus regenerativen Energiequellen.

Westenergie errichtet die E-Ladesäulen im Rahmen des förderfähigen Angebots Westenergie Parken und Laden elektrisch (PauLe 2.0). Über das „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“, das das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aufgelegt hat, können Partnerkommunen einen Zuschuss für das Angebot der Westenergie erhalten. Als Eigentümer der Ladesäulen können die Kommunen die Folierung auf der Vorder- und Rückseite nach ihren eigenen Wünschen gestalten, zum Beispiel passend zur jeweiligen Region.

Im Rahmen der ersten Generation des Angebots Westenergie Parken und Laden elektrisch (PauLe), hat Westenergie gemeinsam mit Kommunen und Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren rund 500 Ladesäulen im öffentlichen Raum aufgestellt.

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19 neue Anwärter starten in der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

Region/Mayen-Koblenz – 19 junge Menschen haben jetzt einen wichtigen Schritt ins Berufsleben macht. Erwartungsvoll sind die neuen Anwärter in ihre Ausbildung bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz gestartet. Bei der Begrüßung der Nachwuchskräfte zeigte Landrat Dr. Alexander Saftig den elf Beamtenanwärtern im dritten Einstiegsamt und acht Beamtenanwärtern im zweiten Einstiegsamt deutlich auf, wie wichtig eine leistungsstarke Kreisverwaltung ist. „Die Ausbildung junger Menschen ist uns ein besonderes Anliegen. Wir brauchen gut ausgebildete Fachkräfte, um mit der Verwaltung auch weiterhin fit die Zukunft aufgestellt und für kommende Herausforderungen gewappnet zu sein“, sagte der Kreischef.

Während elf der neuen Anwärter im dritten Einstiegsamt ein dreijähriges Duales Studium durchlaufen und dieses mit dem akademischen Grad Bachelor of Arts abschließen werden, stellen sich acht weitere Anwärter der zweijährigen Ausbildung im zweiten Einstiegsamt zum Verwaltungswirt. Das nun bevorstehende Duale Studium und die Ausbildung gliedern sich in theoretische Abschnitte an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Mayen, bei denen den Anwärtern ein fundiertes Wissen für die Praxis vermittelt wird, sowie den praktischen Einsatz im Kreishaus und  Gastpraktika an anderen Behörden.

Jetzt für 2022 bewerben: Die Bewerbungsfrist für den Ausbildungs- bzw. Studienbeginn am 1. Juli 2022 endet am 31. August 2021. Alle Infos zur Ausbildung bei der Kreisverwaltung gibt es unter www.kvmyk.de/ausbildung oder beim Ausbildungsbeauftragten Peter Klöckner, Telefon 0261/108-226, E-Mail: peter.kloeckner@kvmyk.de

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NRW Landesregierung fordert Kommunen auf, elektronischen Datenaustausch zwischen Gesundheits-Ämtern bis zum Herbst zu ermöglichen

Region/Düsseldorf – Minister Pinkwart: Wir müssen die Sommermonate nutzen, um die digitale Kontaktpersonennachverfolgung flächendeckend sicherzustellen. Minister Laumann: Die Gesundheitsämter machen einen herausragenden Job. Nun gilt es, die digitalen Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten zu nutzen. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie und das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilen mit:

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen will die digitale Kontaktpersonennachverfolgung in den Gesundheitsämtern weiter ausbauen und bis zum Herbst einen entscheidenden Schritt voranbringen. Das Wirtschafts- und Digitalministerium und das Gesundheitsministerium haben die Kommunen aufgefordert, den elektronischen Datenaustausch zwischen den Gesundheitsämtern bis zum 30. September 2021 flächendeckend sicherzustellen. Das Gesundheitsministerium hat sich mit einem entsprechenden Erlass an die Kreise und kreisfreien Städte gewandt. Der elektronische Datenaustausch kann unter anderem durch die Software SORMAS Exchange (SORMAS-X) gewährleistet werden. Dadurch wird eine wesentliche Voraussetzung geschaffen, um Corona-Infektionsketten über kommunale Grenzen hinweg zu verfolgen, gezielte Infektionsschutzmaßnahmen schnell einzuleiten und zur weiteren Eindämmung des Infektionsgeschehens beizutragen.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Die Pandemie hat uns deutlich vor Augen geführt, wie wichtig leistungsstarke Gesundheitsämter und eine schnelle und verlässliche Kontaktpersonennachverfolgung sind. Die Gesundheitsämter und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben hier einen herausragenden Job gemacht. Aber: Beim digitalen Datenaustausch sehen wir Nachholbedarf. Wir müssen bei den aktuell niedrigen Inzidenzen daher so schnell wie möglich zusehen, dass digitale Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten, wie sie zum Beispiel bei SORMAS-X zur Verfügung stehen, genutzt werden.“

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Die Landesregierung arbeitet seit Langem intensiv daran, die Gesundheitsämter in Nordrhein-Westfalen als zentrale Leistungsinstanz bei der Bewältigung der Pandemie mit digitalen Lösungen für die Kontaktnachvollziehung zu stärken. Wir müssen jetzt die Sommermonate mit geringen Inzidenzen nutzen, um die Digitalisierung in den einzelnen Gesundheitsämtern weiter voranzutreiben und die digitale Kontaktpersonennachverfolgung sowie den sicheren Datenaustausch zwischen den Ämtern flächendeckend sicherzustellen. Dann sind wir in Nordrhein-Westfalen für eine mögliche vierte Corona-Welle im Herbst sehr gut gerüstet.“