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Haben Sie schon die Eifel-Zeitung als APP

Daun, 03.09.2020 – Die Eifel-Zeitung bietet online tagesaktuelle Nachrichten aus der Eifel-Mosel-Region. Fast zu jedem Thema, immer wenn Wichtiges, Aufregendes oder Amüsantes passiert. Das bringen wir dann so schnell wie möglich und so gründlich wie nötig auf Ihr Handy, Tablet oder Ihren PC zu Hause oder im Büro. Probieren Sie es aus! Unser Nachrichten-Service ist kostenlos. Alle Einnahmen werden in der Region reinvestiert.

Sieben Tage die Woche bekommen Sie von uns einen Überblick über die wichtigsten guten Nachrichten via Website, App und Newsletter. In den meisten Medien überwiegen Nachrichten mit negativem Fokus: Konflikte, Skandale, Fehlentwicklungen, Kriege, Katastrophen. Dadurch entsteht ein verzerrtes und übertrieben negatives Bild der Wirklichkeit. Außerdem führt es bei vielen Menschen zu Hoffnungslosigkeit vor der scheinbar unabwendbaren Übermacht negativer Entwicklungen.

Wir wollen mit der Eifel-Zeitung in erster Linie Optimismus verbreiten. Unser Ziel ist es, die Menschen in der Eifel-Mosel-Region mit einem realistischen Weltbild zu versorgen und zu einem positiven Wandel beitragen. Unterstützen Sie uns dabei !

Jetzt noch früher informiert per E-Paper mit unseren beiden Online-Ausgaben EIFEL und MOSEL

Bestellen Sie jetzt die Eifel-Zeitung online als E-Paper: eaz@eifelzeitung.de. Wir schicken Ihnen dann jede Woche den Link zu unseren zwei Ausgaben (EIFEL und MOSEL) bequem per Mail.

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Solarstrom Ahrweiler GmbH verzeichnet deutlichen Gewinn

Ahrweiler, 02.09.2020 – Auch wenn das Sonnenjahr 2019 nicht so erfolgreich war wie das im Jahr zuvor – der Betriebszweig Photovoltaik bei der Solarstrom Ahrweiler GmbH schließt mit einem Gewinn in Höhe von rund 58.300 Euro ab. Die Umsatzerlöse aus den Einspeisevergütungen fielen leicht um 2,3 Prozent, liegen aber dennoch über dem langjährigen Durchschnitt. Und: „Unabhängig von den Witterungseinflüssen arbeiten die installierten Anlagen nach wie vor wirtschaftlich“, erklärte Jörg Hamacher, Geschäftsführer der Solarstrom Ahrweiler GmbH, bei der Gesellschafterversammlung.

Der Kreis Ahrweiler hat im Jahr 2005 die Dächer von zehn kreiseigenen Schulen sowie des Gebäudes der Kreisverwaltung mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Zu diesem Zweck wurde die Solarstrom Ahrweiler GmbH gegründet, die 3,4 Millionen Euro investierte. 2019 produzierten die Photovoltaikanlagen rund 650.000 Kilowattstunden (KWh) Strom. Die ertragreichsten waren die Anlagen an der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus und am Are-Gymnasium. Die Solarstrom Ahrweiler GmbH hat laut Bilanz alleine 41 Prozent des jährlichen Strombedarfs der kreiseigenen Gebäude erzeugt.

Die Solarstrom Ahrweiler GmbH verwaltet außerdem das Aktienportfolio, in dem im Wesentlichen RWE-Aktien enthalten sind. Da diese deutlich an Wert gewonnen haben, weist der Jahresabschluss der kreiseigenen Solarstrom-Gesellschaft einen Überschuss in Höhe von etwa 3,24 Millionen Euro aus. Die RWE-Aktien haben daran einen Anteil von rund 3 Millionen Euro. Der Überschuss soll in die Kapitalrücklage fließen.

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Mit dem „1A Arbeitgeber“ – Konzept zur Arbeitgebermarke EIFEL

Schalkenmehren, 01.09.2020 – Seit Mai 2020 hat die Arbeitgebermarke EIFEL fünf neue Qualifizierungsmöglichkeiten, insgesamt somit bereits 13.

Ein neues System stellen wir hiermit einmal näher vor: das „1A Arbeitgeber“ – Konzept. Im Zentrum dieses Prozesses steht eine umfassende Mitarbeiterzufriedenheitsumfrage, danach ein daraus abgeleitetes Maßnahmenkonzept, daraus folgt die Umsetzung mit Hilfe eines Experten-Pools um zum Schluss mit einer zweiten Mitarbeiterbefragung den Erfolg zu messen. Gerade jetzt bietet es sich an, strategisch und zielorientiert als Unternehmer in seinen Betrieb hineinzuhören, die Stimmung, die Meinungen und die Zufriedenheit seiner Mitarbeiter*innen zu erfahren. Denn: nur so können Themen und Prozesse positiv verändert werden. Und nur so kommen Unternehmen (wieder) auf die Erfolgsspur.

Die positiven Effekte eines guten Betriebsklimas liegen auf der Hand: wer sich am Arbeitsplatz wohlfühlt, ist produktiver und motivierter, hat mehr Ideen und übernimmt Verantwortung, bleibt dem Unternehmen treu und zieht weitere gute Fachkräfte und Azubis an…

Besonders positiv ist, dass mit Berater Guido Schmitz aus Schalkenmehren ein echter Eifeler das 1A Arbeitgeber – Konzept betreut. Er kennt die Region, er kennt die Mentalität der Eifeler, er spricht die gleiche Sprache, er ist Praktiker – er ist Teil der Eifel. Mehr regional geht nicht.

Mit der Urkunde „1A Arbeitgeber“ können sich die Unternehmen dann auch im Fachkräftenetzwerk der EIFEL Arbeitgeber aktiv beteiligen, um mit anderen zu kooperieren, sich auszutauschen, vom Image und vom Bekanntheitsgrad zu profitieren u.v.m.

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Bundesumwelt-Ministerin Schulze zu Gast bei RHODIUS

Burgbrohl, 31.08.2020 – Anlässlich einer Veranstaltung des Verbands Deutscher Mineralbrunnen (VDM) empfingen der VDM-Vorsitzende Dr. Karl Tack sowie die RHODIUS Geschäftsführer Frauke Helf und Hannes Tack vergangenen Freitag Bundesumweltministerin Svenja Schulze in Burgbrohl.

Schulze folgt der Einladung zu einem konstruktiven Austausch, nachdem die deutschen Brunnen in der Vergangenheit vermehrt politischen Angriffen rund um ihr Naturprodukt Mineralwasser ausgesetzt wurden.

Schon zu Beginn des Gesprächs stellte sich heraus, dass die gemeinsamen Ziele beider Parteien im Vordergrund stehen: So setzen sich beide für eine geschlossene Kreislaufwirtschaft und für mehr Umweltschutz ein. Der nachhaltige Umgang und der Schutz der Ressource Wasser haben für beide höchste Priorität. In Zukunft soll gemeinsam an Konzepten gearbeitet werden für einen nachhaltigen Umgang mit unserer Ressource Wasser und den Schutz vor menschengemachten Einflüssen.

Der geschäftsführende Gesellschafter Hannes Tack führte durch die hochmoderne Glas-Mehrweg-Abfüllanlage, die aufgrund ihrer neuen Technologie 40% Energie im Vergleich zur vorherigen Anlage einspart. Bundesumweltministerin Svenja Schulze begrüßte diese Investition und stellte in dem Zuge die große Bedeutung von Mehrwegsystem, insbesondere vor einem regionalen Hintergrund heraus. Neben der öffentlichen Trinkwasserversorgung habe das Naturprodukt Mineralwasser als Lebensmittel seinen festen Platz in der Versorgung der Bevölkerung mit qualitativ hochwertigem Wasser.

Dass neben Mehrweg- auch die Einwegflaschen deutscher Brunnen mit gutem Gewissen gekauft werden können, zeigte die geschäftsführende Gesellschafterin Frauke Helf auf: „98% der PET- Einwegflaschen werden wieder zurückgegeben, hiervon werden alle, d.h. 100% dem Recycling zugeführt. Somit landet keine Flasche deutscher Mineralbrunnen im Abfall, geschweige denn in den Weltmeeren. Für die Branche ist sie vielmehr ein wertvoller Rohstoff.“

Dies spielt auch vor dem Hintergrund der heutigen Wegwerfgesellschaft eine große Rolle. So fordert Schulze in ihrem 5-Punkte-Plan die Erhöhung der Recyclingquote für Kunststoffverpackungen auf 63% ab 2022. Die Anhebung der Recyclingquoten stellen neben der Verwendung von Altplastik erste Lösungsansätze dar. Bei den auch von RHODIUS verwendetet PETCYCLE Flaschen, möchte man eine weitere Vorreiterrolle einnehmen. Diese Flaschen werden ab 2021 zu 75% aus Altplastik hergestellt. „Dies ist neben der Tatsache, dass alle bei uns zurückgegeben Flaschen zu 100% recycelt werden, ein weiterer Meilenstein in Sachen Nachhaltigkeit“, erklärt Frauke Helf nicht ohne Stolz.

Über RHODIUS Mineralwasser:

RHODIUS Mineralwasser entstammt der 500 m tiefe RHODIUS-Quelle, die zu einer der tiefsten Quellen weltweit gehört. Bei der langen Reise durch unterschiedliche Vulkangesteinsschichten nimmt das Wasser wertvolle Mineralstoffe auf und wird gleichzeitig auf natürlichste Weise gefiltert. Somit verfügt RHODIUS Mineralwasser über insgesamt 2.160 mg gelöste Mineralstoffe pro Liter, die sich in einem ausgewogenen Verhältnis befinden. RHODIUS Mineralwasser ist 100 % CO₂-neutral.

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Apple Pay mit der girocard startet bei der Kreissparkasse Mayen

Mayen/Region, 29.08.2020 – Kundinnen und Kunden der Kreissparkasse Mayen können ab sofort auch ihre girocard für einfache, sichere und vertrauliche Zahlungen mit Apple Pay im Handel benutzen. Die rund 46 Millionen Sparkassen-Cards können in der Wallet App hinzugefügt und an über 756.000 kontaktlos-fähigen Kartenzahlungsterminals eingesetzt werden. Dafür halten die Kunden ihr iPhone oder ihre Apple Watch einfach nah an das Kartenterminal. Sie müssen weder ihre Sparkassen-Card aus der Hand geben, noch ihre PIN am Terminal eingeben oder mit Bargeld hantieren. Jeder Kauf mit Apple Pay ist sicher, denn die Authentifizierung erfolgt über Face ID (Gesichtserkennung), Touch ID (Fingerabdruck) oder Gerätecode sowie mit einem einmaligen dynamischen Sicherheitscode.

„Wir freuen uns, unseren Kunden für Apple Pay jetzt auch die Sparkassen-Card anbieten zu können“, sagte Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Mayen. „Das ist die girocard der Sparkassen und die Karte, die unsere Kunden beim Einkaufen im Alltag am häufigsten nutzen.“ 2019 wurden 66,5 Prozent des bargeldlos bezahlten Einzelhandelsumsatzes über das girocard-System abgewickelt. Damit ist girocard das mit Abstand führende, bargeldlose Zahlverfahren in Deutschland. Kunden können mit ihrem iPhone und ihrer Apple Watch bei Discountern, in Geschäften, Apotheken, Taxis, Restaurants, Coffee-Shops, an Verkaufsautomaten und vielen weiteren Orten mit Apple Pay und der girocard bezahlen. Vor allem können Sparkassen-Kunden nun auch dort mit Apple Pay bezahlen, wo ausschließlich auf die Akzeptanz der girocard gesetzt wird.

Die Erweiterung von Apple Pay um die girocard passe zum hohen Anspruch der Kreissparkasse Mayen bei digitalen Bezahllösungen. „Unser Ziel, allen Kunden überall das Bezahlen mit allen Medien zu ermöglichen, haben wir damit erreicht,“ ergänzt Jochen Siewert, Leiter des Bereichs Medialer Vertrieb.

Die Kreissparkasse Mayen baut damit konsequent ihr Girokontoangebot mit attraktiven Payment-Produkten aus. Sparkassen-Kreditkarten von Visa und Mastercard können bereits seit Dezember 2019 zum Bezahlen mit Apple Pay genutzt werden.

Das Einkaufen mit Apple Pay und der girocard in Apps oder im Web über den Safari Browser wird in 2021 ebenfalls möglich sein. Das manuelle Ausfüllen von Kontoformularen oder wiederholtes Eingeben der Versand- und Rechnungsdaten wird dazu nicht erforderlich sein. Sparkassen-Kunden können dann im nächsten Jahr unter anderem ihre Online-Einkäufe, Essens- oder Lebensmittel-Lieferungen, Parkscheine oder Nahverkehrs-Tickets mit Apple Pay und der Sparkassen-Card bezahlen.

Apple Pay mit der Sparkassen-Card wird mit dem iPhone ab Version 6s und mit Apple Watch ab Series 1 unterstützt. Alles, was Sparkassen-Kunden benötigen, um ihre Sparkassen-Card in der Wallet App zu hinterlegen, ist ein Zugang zum Online-Banking ihrer Sparkasse und die aktuelle Version der Sparkassen-App.

Apple Pay ist einfach einzurichten. Auf dem iPhone müssen Kunden lediglich die Wallet App öffnen, auf „Karte hinzufügen“ tippen und dann die Anweisungen zum Hinzufügen der Sparkassen-Card befolgen. Nach dem Hinzufügen einer Sparkassen-Card können die Kunden Apple Pay sofort auf dem iPhone oder der Apple Watch nutzen. Die Kunden erhalten weiterhin alle mit der Sparkassen-Card verbundenen Vorteile.

Sicherheit und Vertraulichkeit haben bei Apple Pay höchste Priorität. Bei der Verwendung einer Sparkassen-Card oder Sparkassen-Kreditkarte mit Apple Pay werden die tatsächlichen Kartennummern weder im Gerät, noch auf den Apple-Servern gespeichert. Stattdessen wird ihnen eine eindeutige Gerätekontonummer zugewiesen, die verschlüsselt und sicher im Secure-Element des Geräts gespeichert wird.

Weitere Informationen zu Apple Pay, finden Sie unter: http://www.apple.com/de/apple-pay/ und www.sparkasse.de/applepay

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DEHOGA fordert weitere Unterstützung und dauerhafte MwSt.-Senkung für gesamte Branche

Region, 29.08.2020 – Die Ergebnisse der jüngsten bundesweiten internen DEHOGA-Befragung sowie der aktuellen Auswertung der Tourismuszahlen des Statistischen Landesamtes für das erste Halbjahr 2020 belegen besorgniserregend die ganze Wucht mit der die Corona-Pandemie das Gastgewerbe bis ins Mark getroffen und viele Betriebe an die Existenzgrenze gebracht hat.

Die Diskussion des Delegiertentages des DEHOGA Rheinland-Pfalz am 17. August 2020 im DEHOGA Zentrum in Bad Kreuznach mündete in entsprechende Beschlüsse der Delegierten, um bei allen politischen Entscheidungsträgern die Alarmglocken schrillen zu lassen. Dabei hat die Branche – wie keine andere – in den letzten Monaten ein Sonderopfer erbracht und extreme wirtschaftliche Einbußen in Kauf genommen, um die Gesundheit aller Deutschen zu schützen. Die prekäre Lage des Gastgewerbes verdeutlichen folgende Zahlen:

Von Januar bis Juni 2020 buchten lediglich 2 Millionen Gäste in Rheinland-Pfalz 5,7 Millionen Übernachtungen. Damit ging das Gästeaufkommen um 52 Prozent und die Übernachtungszahl um 48 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück. „Die gesamte Branche leidet massiv unter den sich daraus ergebenden Umsatzverlusten von durchschnittlich über 50 Prozent, allen voran die getränkegeprägten Betriebe, die dringend eine Perspektive benötigen. Wenn wir die Bars, Clubs und Diskotheken nicht für immer verlieren wollen, müssen wir sie jetzt schnell öffnen lassen. Umsatz ist immer noch die beste Wirtschaftsförderung!“ so DEHOGA Präsident Gereon Haumann. Wir haben in Rheinland-Pfalz viel erreicht – das dürfen wir auf keinen Fall leichtfertig verspielen.

Klar ist, das Virus ist nicht weg und die aktuellen Infektionszahlen fordern unsere Gesellschaft zu einem weiter disziplinierten Umgang mit dem Infektionsgeschehen und zur Eindämmung der Virus-Ausbreitung auf. „Wir unterstützen und befürworten daher die Umsicht der Politik, den Gesundheitsschutz bei allen Planungen und Einschätzungen an oberste Stelle zu setzen, daher fordern wir Gäste wie Gastgeber gleichermaßen dazu auf, die jeweils geltenden Regelungen der Corona-Landesverordnung sowie die entsprechenden Hygienekonzepte für Gastronomie und Hotellerie unbedingt weiter voll umfänglich einzuhalten“ so Haumann.

Herbst und Winter werden eine echte Herausforderung, die sonst ertragreiche Weihnachtszeit wirft ihre Schatten voraus, viele Feiern sind und werden noch abgesagt oder erst gar nicht mehr gebucht. Die traditionell schwachen Monate November bis März werden ihr Übriges tun, um das Ergebnis zu schmälern.

Der DEHOGA Rheinland-Pfalz fordert deshalb von der Bundesregierung sowie der Landesregierung Rheinland-Pfalz:

1.Weitere Finanzhilfen für das Gastgewerbe zur Verfügung zu stellen, um die signifikanten Corona bedingten Umsatzausfälle (1. HJ 2020: -50%) anteilig ausgleichen zu können und Corona bedingte Insolvenzen zu vermeiden. Hierbei sei beispielhaft auf die Unterstützung des Gastgewerbes in Baden- Württemberg verwiesen. Hinsichtlich der Förderfähigkeit ist die bisherige Praxis der 3-Monats-Betrachtung durch einen Jahresvergleich zu ersetzen.

2.Sowie die umfassende und unbefristete Anwendung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes für alle Leistungen des Gastgewerbes.

3.Anlässlich der massiven Umsatzeinbußen der Betriebe, fordern wir unsere Betriebe auf, die Preiskalkulationen sehr sorgfältig zu überprüfen. Selbstverständlich sind die vielfältigen Corona-bedingten Kosten-steigerungen und Umsatzeinbußen in die Verkaufspreise einzukalkulieren. Alles andere ist kaufmännisch fahrlässig! Wir sprechen uns daher grundsätzlich gegen Preisreduzierungen für die Abgabe von Speisen anlässlich der ab 1.7.2020 eingeführten Mehrwertsteuerabsenkung für Speisen aus.

4.Mit Blick auf die anhaltend warmen Temperaturen und der damit verbundenen gesundheitlichen Belastung unserer Mitarbeiter beim dauerhaften Tragen einer Maske, fordert der DEHOGA Rheinland-Pfalz die Aufhebung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für Mitarbeiter im Außenbereich. Selbstverständlich haben wir weiterhin die Gesundheit unserer Gäste und Mitarbeiter mit höchster Priorität auf dem Schirm.

5.Wir werden als Gastgeber unserer Verantwortung gerecht und nichts riskieren, was Neuinfektionen begünstigt und eine Verbreitung des Virus unterschätzt. Daher empfehlen wir unseren Mitgliedern und deren Mitarbeitern unbedingt auch die Verwendung der Corona-Warn-App.

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Im Juni Zeichen von Erholung im Außenhandel – Warenverkehr mit China deutlich im Plus

Region/Bad Ems, 27.08.2020 – Nach den starken Einbrüchen im April und Mai um rund 25 Prozent fielen die Rückgänge im Außenhandel im Juni 2020 moderater aus. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems belief sich der Wert der Ausfuhren auf 3,89 Milliarden Euro und lag damit um 6,9 Prozent niedriger als im Juni 2019 (Deutschland: minus 9,4 Prozent). Der Warenwert der Einfuhren erreichte 2,87 Milliarden Euro, das waren 7,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat (Deutschland: minus zehn Prozent).

Ausfuhren

Der Handel mit der EU zeigte im Juni 2020 mit einem Minus von 7,9 Prozent im Vergleich zu den beiden Vormonaten eine deutliche Erholung; es wurden Waren im Wert von 2,14 Milliarden Euro ausgeführt. Die Ausfuhr in Länder der Eurozone lag um 6,6 Prozent unter den Ergebnissen vom Juni 2019. Der Handel mit den EU-Ländern, die nicht der Eurozone angehören, war um zwölf Prozent niedriger als im Vorjahresmonat.

Die Ausfuhren nach Asien wiesen im Juni 2020 ein Plus von 2,4 Prozent gegenüber Juni 2019 auf. Maßgebend hierfür war der Anstieg des Warenabsatzes nach China um 28 Prozent.

Im Gegensatz zu der allgemeinen Lageverbesserung hat sich der Exportrückgang im Handel mit Amerika vergrößert (Juni: minus 6,5; im Mai 2020: minus 0,1 Prozent). In diesen Werten spiegelt sich der Exportrückgang um 6,3 Prozent in die USA wieder (Mai 2020: plus 16,2 Prozent). Wie im Vormonat verzeichnete die Pharmaindustrie auch im Juni höhere Exporte (plus elf Prozent). Die Ausfuhr von Gummi- und Kunststoffwaren stieg um fünf Prozent. Das größte Minus gab es bei der Ausfuhr von Metallen (minus 19 Prozent) gefolgt von denen der Kraftwagen und Kraftwagenteilen (minus 15 Prozent).

Einfuhren

Die Rückgänge der Importe aus den europäischen Staaten fielen im Juni 2020 geringer aus als in den Vormonaten. Der Wert der importieren Waren aus den EU-Mitgliedstaaten lag bei 1,95 Milliarden Euro (minus 3,9 Prozent), aus der Eurozone kamen Waren im Wert von 1,52 Milliarden Euro (minus 2,8 Prozent). Deutlich weniger Waren wurden aus den europäischen Ländern eingeführt, die nicht der EU angehören (minus 19 Prozent). Das Einfuhrgeschäft mit den Kontinenten entwickelte sich uneinheitlich. Das Geschäft mit den asiatischen Staaten lag aufgrund der deutlichen Importzuwächse aus China (plus 24 Prozent) mit 2,7 Prozent im Plus. Negativ zeigte sich die Entwicklung mit Amerika: Hier lag der Wert der eingeführten Waren 28 Prozent unter dem des Vorjahres.

Halbjahresbilanz

Gegenüber dem ersten Halbjahr 2019 verringerten sich die Exporte um 13 Prozent und die Importe um 15 Prozent. Prägend für diese Veränderungen waren die Corona-bedingten Einbrüche des im April und Mai.  Besonders deutlich fielen die Rückgänge im Außenhandel mit den europäischen Staaten aus.

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Möbelhaus mit neuem Flair: Der Klimaschutz gewinnt im Kaller Traditions-Unternehmen an Bedeutung

Kall, 26.08.2020 – Es hat sich in den letzten vier Monaten viel getan rund um das Möbelhaus Brucker in Kall. Um seinen Kunden auch weiterhin den Einkauf so angenehm wie möglich zu machen, hat das Familienunternehmen dem großen Außenbereich des Haupthauses ein neues Gesicht gegeben. 150 Parkplätze rund um das Haus wurden neugestaltet, die großen Fahnenmasten erneuert und mit neuen Fahnen ausgestattet. Derzeit sind die Maler noch bei der Arbeit, um frische Farbe auf die Außenfassade aufzubringen.

Der komplette Vorplatz und die Grünanlagen rund um den Eingangsbereich sind komplett umgestaltet worden, wodurch eine große ebene Fläche entstanden ist, auf der Veranstaltungen, wie zum Beispiel der traditionelle Weihnachtsmarkt, stattfinden können. Derartige Veranstaltungen des Möbelhauses haben in der Vergangenheit zunehmend an Bedeutung und Beliebtheit gewonnen.

Verschwunden ist die große Schaufensterfront der ehemaligen Boutique zum Parkplatz hin. Die Glasfassade ist aus energetischen Gründen verkleidet worden. Gleiches gilt für die komplett erneuerte Beleuchtung des Außenbereichs. Alle Lampen sind mit klimafreundlichen Beleuchtungskörpern ausgestattet worden. Dass der Klimaschutz in dem Unternehmen zunehmend an Bedeutung gewinnt, wird durch die Platzierung einer Ladestation für E-Fahrzeuge vor dem Haus 3 (Junges Wohnen) unterstrichen.

Mit den jetzt erfolgten Umbaumaßnahmen setzt das Möbelhaus seine ständigen Bemühungen fort, seinen Kunden ein zeitgemäßes und aktuelles Flair zu präsentieren. Nachdem zum Jahreswechsel die Boutique aus dem Haupthaus in die neue Abteilung „Wohnart“ ins Haus 2 (Brucker Pur) verlegt worden war, wurde im direkten Anschluss die Neugestaltung des Außenbereichs geplant.

Als im März auch die Möbelhäuser wegen der Corona-Pandemie schließen musste, reagierte das Unternehmen sofort und zog mit der beauftragten Baufirma den geplanten Beginn der Umbauarbeiten vor, sodass keine Kunden durch die Arbeiten belästigt werden. Als das Möbelhaus am 20. April wieder öffnen durfte, waren die gröbsten Erdarbeiten vollzogen.

energetischen Gründen verkleidet worden. Gleiches gilt für die komplett erneuerte Beleuchtung des Außenbereichs. Alle Lampen sind mit klimafreundlichen Beleuchtungskörpern ausgestattet worden. Dass der Klimaschutz in dem Unternehmen zunehmend an Bedeutung gewinnt, wird durch die Platzierung einer Ladestation für E-Fahrzeuge vor dem Haus 3 (Junges Wohnen) unterstrichen.

Mit den jetzt erfolgten Umbaumaßnahmen setzt das Möbelhaus seine ständigen Bemühungen fort, seinen Kunden ein zeitgemäßes und aktuelles Flair zu präsentieren. Nachdem zum Jahreswechsel die Boutique aus dem Haupthaus in die neue Abteilung „Wohnart“ ins Haus 2 (Brucker Pur) verlegt worden war, wurde im direkten Anschluss die Neugestaltung des Außenbereichs geplant.

Als im März auch die Möbelhäuser wegen der Corona-Pandemie schließen musste, reagierte das Unternehmen sofort und zog mit der beauftragten Baufirma den geplanten Beginn der Umbauarbeiten vor, sodass keine Kunden durch die Arbeiten belästigt werden. Als das Möbelhaus am 20. April wieder öffnen durfte, waren die gröbsten Erdarbeiten vollzogen.  

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Familien – Unternehmen im Wandel: Nachhaltig in die Zukunft

Region/Kaisersesch, 22.08.2020 – Alle Familienbetriebe kommen irgendwann an den Punkt, an dem sprichwörtlich „das Zepter übergeben wird“ und die Unternehmensnachfolge ansteht. Vieles gilt es dann zu klären und an einer Frage kommt heute niemand mehr vorbei: Wie kann das Familienunternehmen möglichst nachhaltig agieren? Der Klimawandel erzwingt unweigerlich einen Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen – auch und gerade für energieintensive Industrie- oder Gewerbebetriebe. „Um Familienunternehmen in eine ökologisch nachhaltige Zukunft zu führen, sind Photovoltaikanlagen ein wichtiges Instrument zur sauberen Energieunabhängigkeit“, erklärt Andre Steffens, Geschäftsführer der Wi SOLAR GmbH in Kaisersesch und Mitglied der Energiekommission des BVMW – Bundesverband mittelständische Wirtschaft.

In der Gesamtschau zeigt sich: Solarstrom überzeugt sowohl ökonomisch als auch ökologisch. Andre Steffens, Geschäftsführung Wi SOLAR. Fotoquelle: Kompagnon/Wi SOLAR

Dabei kommt den Sonnenkollektoren gerade aktuell eine besondere Bedeutung zu: „Nach dem Lockdown durch die Corona-Krise stehen wir in einer Wiederaufbauphase der Wirtschaft.

Das erfordert unter anderem niedrige Preise für sauberen Strom um wettbewerbsfähig zu bleiben“, so Sarah Walenta, Leiterin des Kreisverbands Mittelrhein des BVMW. Die Unternehmerin sieht die erneuerbaren Energien auf einem sehr guten Weg: „Die Solarenergie ist meiner Einschätzung nach bald an einem Punkt angelangt, an dem sie sich selbst marktwirtschaftlich regeln kann. Ein überaus wichtiger Schritt für die Zukunft der Solarenergie ist dabei der Wegfall des 52-GW-Deckels, für den der BVMW lange gekämpft hat.“ Tatsächlich hätte diese Ausbaubeschränkung den Zubau gerade in diesem Jahr massiv eingebremst, wie ein Blick auf die Zahlen der Bundesnetzagentur zeigt: Von Januar bis Ende Mai 2020 waren bereits knapp 51-GW PV-Energie auf Deutschlands Dächern hinzugekommen. Konkret hätte dies bedeutet, dass von da an die Förderung nach EEG für Anlagen bis 750 kW fast erschöpft gewesen wäre.

Unternehmensnachfolge: Unabhängig, nachhaltig, ökonomisch

Sarah Walenta wünscht sich, dass die großen Vorteile einer eigenen PV-Anlage noch besser kommuniziert werden. „Viele Gewerbetreibende assoziieren mit Solarstrom horrende Investitionskosten und staatliche Reglementierungen.“ „Gewerbliche PV-Nutzer profitieren schon heute von deutlich gesunkenen Preisen für Solarmodule,“ sagt Andre Steffens.

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Wi SOLAR zum 1A Arbeitgeber ausgezeichnet

Kaisersesch, 20.08.2020 – Nach erfolgreichem Zertifizierungsprozess erhält der Photovoltaik Komplettanbieter aus Kaisersesch die Auszeichnung zum 1A Arbeitgeber und wird so zu einer attraktiven Arbeitgebermarke in der Region.

Nach fast 7 Monaten Zertifizierungslaufzeit, teils bedingt durch die aktuellen Corona-Einschränkungen, erhält die Firma Wi SOLAR etwas verspätet die lang ersehnte Auszeichnung zum 1A Arbeitgeber. Am vergangenen Mittwoch übergaben die Repräsentanten der 1A Arbeitgeber AG aus Limburg, unter dem Beisein der Wi SOLAR Geschäftsführung und ihrer Belegschaft, die offizielle Urkunde. Gemeinsam mit dem Wi SOLAR-Team etabliert sich der Photovoltaik Komplettanbieter so zu einer echten Arbeitgebermarke und fördert aktiv die Mitarbeiterzufriedenheit.

Arbeitgebermarke von innen heraus entwickeln und stärken

Bevor die Auszeichnung verliehen werden kann, wird das Unternehmen auf Herz und Nieren geprüft. „Anhand einer anonymen Mitarbeiterbefragung messen wir aktiv die Mitarbeiterzufriedenheit im Unternehmen“, so Nieke Arendt, autorisierte Business Partnerin der 1A Arbeitgeber AG. Die Ergebnisse der Befragung ermöglichen die Entwicklung einer zielgerichteten Strategie zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit und zur Gewinnung neuer Mitarbeiter. Hierbei beziehen wir die Mitarbeiter des Unternehmens aktiv mit ein. Dadurch gewinnt die Arbeitgebermarke an Authentizität und Attraktivität. Der Erfolg der eingeleiteten Maßnahmen wird durch eine zweite Zufriedenheitsbefragung verifiziert.

Wi SOLAR hat bereits im Rahmen der ersten Umfrage die Auszeichnungskriterien erfüllt

Wi SOLAR ist es als eines von wenigen der rund 100 Unternehmen, die den Zertifizierungsprozess bereits durchlaufen haben, gelungen, alle Auszeichnungskriterien bereits bei Durchführung der ersten Umfrage zu erfüllen. Trotz des sehr guten Ergebnisses hat Wi SOLAR den gesamten Prozess zielstrebig weiterverfolgt. So wurde beispielsweise – unter Einbeziehung von Mitarbeitern und Führungskräften – eine Reihe von Optimierungsmaßnahmen festgelegt. „Die Bewertung der Umsetzung dieser Schritte, die aktuell noch im Gange sind, wird im Zuge einer zweiten Befragung im Herbst 2020 gemessen. Wir wollen natürlich auch weiterhin an uns arbeiten, um etwaige Defizite zu lokalisieren und zu beseitigen“, so Sven Endris, Geschäftsführer der Firma Wi SOLAR.

Die Schaffung einer glaubwürdigen Arbeitgebermarke

„Wir haben den Prozess Ende November bewusst eingeleitet, um uns für Arbeitnehmer noch attraktiver und sichtbarer zu machen. Neben der Mitarbeiterzufriedenheit, die uns hier wirklich sehr am Herzen liegt, wollen wir als einer der Top Arbeitgeber der Region glaubhaft wahrgenommen werden und so im Gedächtnis bleiben“, so Andre Steffens, Geschäftsführer der Firma Wi SOLAR. Im Verlauf dieses strukturierten Prozesses, der ständig von Trainern und Beratern der 1A Arbeitgeber AG begleitet wird, erhöht sich sukzessiv die Mitarbeiterzufriedenheit. Am Ende des Prozesses stehen die Mitarbeiter hinter dem Unternehmen und kommunizieren dies auch authentisch und glaubwürdig nach außen.

Weitere Informationen zu Wi SOLAR (darunter Impressum) unter https://www.wi-solar.de/karriere/