Kategorien
Wirtschaft

Corona-Virus: KSK Ahrweiler weitet Öffnungszeiten wieder aus

Ahrweiler – Die Kreissparkasse Ahrweiler hat seit Ausbruch der Corona-Pandemie alles daran gesetzt, ihre Mitarbeiter und Kunden vor dem Corona-Virus zu schützen und gleichzeitig die Versorgung der Bürger im Kreis Ahrweiler mit Bankdienstleistungen flächendeckend zu gewährleisten, um den Wirtschaftskreislauf der Region in Gang zu halten.

Trotz der verschiedenen Einschränkungen im öffentlichen Leben blieb die KSK auch in den vergangenen Monaten weiterhin flächendeckend für ihre Kunden da und nahezu alle KSK-Filialen blieben geöffnet. Die Reduzierungen der Öffnungszeiten werden nun aufgrund des sinkenden Inzidenzwertes und der Lockerung der Corona-Beschränkungen im Kreis Ahrweiler wieder zurückgenommen. Somit wird eine gewisse Rückkehr zur Normalität gewährleistet.

So werden ab Dienstag, den 25. Mai 2021 die BeratungsCenter in Adenau, Ahrweiler, Sinzig, montags bis donnerstags von 09.00-18.00 Uhr sowie freitags von 09.00-14.30 Uhr; die BeratungsCenter Niederzissen und Remagen montags bis donnerstags von 09.00-12.30 Uhr und 13.30-18.00 Uhr sowie freitags von 09.00-14:30 Uhr geöffnet sein. Die Filialen in Bad Breisig und Bad Neuenahr werden montags und donnerstags von 09.00-12.30 Uhr und 13:30-18.00 Uhr, dienstags und mittwochs von 09.00-12:30 Uhr und 13:30-16:00 Uhr sowie freitags von 09.00-14:30 Uhr geöffnet sein. Die SB-Zonen und Geldautomaten stehen nach wie vor uneingeschränkt 24 Stunden zur Verfügung. „Mit der Ausweitung der Öffnungszeiten entsprechen wir vor allem dem Wunsch unserer Kunden, die ihre Bankgeschäfte nicht nur online, telefonisch per Mail oder Videochat sondern stärker auch wieder persönlich wahrnehmen wollen“, so Guido Mombauer, Vorstandsmitglied der KSK.

„Darüber hinaus sind auch unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Kunden-Service-Center montags bis freitags wieder von 8.00 Uhr bis 19.00 Uhr durchgehend für unsere Kunden da und können vielen Anliegen entsprechen“, so Mombauer weiter. „Wir danken unseren Kunden, die in den vergangenen Monaten viel Verständnis gezeigt und dazu beigetragen haben, die Pandemie bisher sehr gut zu meistern.“

Angesichts steigender Impfzahlen ist der Kreis Ahrweiler auf einem sehr guten und hoffnungsvollen Weg in Richtung Normalität. Die Kreissparkasse Ahrweiler bittet ihre Kunden auch dennoch weiterhin, die bestmöglichen Hygienemaßnahmen und den Mindestabstand von 1,5 Metern beim Besuch ihrer Filialen einzuhalten, damit die positive Entwicklung im Infektionsgeschehen fortbestehen kann.

Kategorien
Wirtschaft

Ehemalige Stadtvilla weicht Volksbank-Neubau

Daun – Nur drei Tage hat es gedauert, bis die alte zweigeschossige Stadtvilla gegenüber der Volksbankfiliale Daun mitten in der Vulkaneifel-Kreisstadt bis auf die Grundmauern abgerissen war. Ein markantes Stück Stadtgeschichte wurde in kürzester Zeit mit einem Abrissbagger dem Erdboden gleichgemacht.

Das ehemalige „Zuhause der Kanzlei Lauer-Nack, Ewertz und Dr.Steuder stammte aus dem Jahr 1936. Im Laufe der Jahrzehnte nagte überall der Zahn der Zeit. Eine Renovierung schien aussichtslos. Nur der Abriss blieb als Alternative. Unter Denkmalschutz stand die im Jugendstil erbaute Stadtvilla nicht.

Ganz rechts sehen Sie das derzeitige Quartier der Volksbank in Daun. Auf dem nun freien Grundstück gegenüber wird der Neubau errichtet. Das helle Gebäude links ist das unmittelbar angrenzende Parkdeck, das genügend Parkmöglichkeiten für die Bankkunden bieten wird. Foto: Eifel-Mosel-Zeitung

Erbaut hatte das ehemalige Wohnhaus eine Familie Drückes. Im 2.Weltkrieg wurde die Stadtvilla stark beschädigt. Die Bewohner mussten das Haus verlassen. Das Gebäude wurde nach dem Krieg wieder bewohnbar hergerichtet und bis zur Gründung der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1949 vom französischen Militär als Standort in der Vulkaneifel genutzt.

Jetzt kommt das Grundstück zu neuen Ehren. Die Volksbank RheinAhr Eifel wird sozusagen in unmittelbarer Nachbarschaft ihren Neubau gegenüber dem bisherigen Standort errichten. Mitte 2023 soll der Bank-Neubau fertig sein

Die Eifel-Mosel-Zeitung sprach mit Thomas Klassmann, dem Direktor des Regionalmarktes Eifel bei der Volksbank RheinAhrEifel über die Planungen und wie das neue Gebäude aussehen wird.

VOBA Regionaldirektor Thomas Klassmann

Thomas Klassmann: „Wir waren ja relativ lange auf der Suche nach einem passenden neuen Standort in der Innenstadt und freuen uns sehr, dass wir ihn direkt gegenüber gefunden haben. Darüber hinaus war uns wichtig, dass die Weiternutzung des jetzigen Bankgebäudes gesichert ist. Nach dem Verkauf waren die Rechtsanwälte Lauer-Nack & Kollegen bereits im November 2020 die ersten neuen Mieter in unserem jetzigen Bankgebäude“.

Insgesamt investiert die Volksbank in den Neubau rund sieben Millionen Euro. Damit bekennt sich die Bank deutlich zum Standort Daun. Klassmann: „Die Kreisstadt ist ein wichtiger Standort unserer Region. Unser Regionalmarkt Eifel hat sich in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt und wir gehen davon aus, dass sich diese Entwicklung auch in Zukunft fortsetzen wird. Den Bau realisieren wir – getreu unserem Motto „Wir sind Heimat“ – natürlich mit Unternehmen aus der Region“.

Modell-Entwurf der Volksbank RheinAhrEifel eG. So soll der Neubau in Daun einmal aussehen.

Das neue Bankgebäude wird kein anonymer Betonklotz. Vielmehr wird ein Gebäude entstehen, das sich sehr harmonisch ins Stadtbild von Daun einfügen wird. Es entsteht ein unterkellertes Gebäude mit zwei Vollgeschossen sowie einem zusätzlichen Staffelgeschoss mit insgesamt rund 1.200 Quadratmetern Nutzfläche. Die einzelnen Geschosse sind gegeneinander versetzt und verschoben. Bei der Fassde wird auf hochwertige und wetterresistente Materialien wert gelegt.

Die Schalterhalle wird großzügig und kundenfreundlich sein, der Eingangsbereich ist überdacht, der Zugang barrierefrei und den Vorraum statten wir mit vielen Selbstbedienungsgeräten aus. Bei den Beraterbüros setzen wir auf Komfort und Funktionalität gleichermaßen. Im Staffelgeschoss ensteht ein eigener Bereich für Kundenveranstaltungen und interne Besprechungen. Hier werden rund 30 Teilnehmer Platz finden. Einen Teil der 1.200 Quadratmeter werden wir außerdem extern vermieten.

Das Thema Parkplätze ist auch gelöst. Zum einen werden 20 Parkplätze rund um das Gebäude entstehen. Zum anderen befindet sich direkt angrenzend das öffentliche Parkhaus, das die Bankkunden nutzen können.

Kategorien
Wirtschaft

Großer Preis des Mittelstandes – Vier Firmen aus dem Kreis Ahrweiler nominiert

Ahrweiler – Zum 27. Mal lobt die Oskar-Patzelt-Stiftung den „Großen Preis des Mittelstandes“ aus. Der Wettbewerb, der als einer der renommiertesten Wirtschaftspreise Deutschlands gilt, zeichnet Unternehmen aus Industrie, Dienstleistung, Handel, Handwerk und Gewerbe aus. Unter dem diesjährigen Motto „Jetzt erst recht“ wurden 4.674 Unternehmen und Institutionen nominiert und davon 667 von der Jury ausgewählt – darunter auch die folgenden Firmen aus dem Kreis Ahrweiler:

  • A. Jansen GmbH & Co. KG, Bad Neuenahr-Ahrweiler
  • Reinhard Koll GmbH, Niederzissen
  • Berthold Becker Büro für Ingenieur- und Tiefbau GmbH, Bad Neuenahr-Ahrweiler
  • Augel GmbH, Weibern

„Bereits die Aufnahme in die Juryliste ist ein großer Erfolg und würdigt die Verdienste der Unternehmen. Es freut mich sehr, dass es auf unseren Vorschlag hin vier Firmen aus dem Kreis Ahrweiler in die zweite Wettbewerbsrunde geschafft haben“, so Landrat Dr. Jürgen Pföhler.

Die Auswahl der Preisträger und Finalisten treffen zwölf Regionaljurys sowie eine Abschlussjury. Pro Wettbewerbsregion können jeweils drei Unternehmen als Preisträger und fünf weitere als Finalisten ausgezeichnet werden. Die Preisverleihungen selbst finden im September und Oktober statt. Erst am Abend der Preisverleihung werden die Entscheidungen der Jury bekanntgegeben.

Kategorien
Wirtschaft

Starkes Signal für Markthochlauf von Wasserstoff

Region/Berlin – Kabinett beschließt großes Verordnungspaket zur Umsetzung des EEG 2021. Die Bundesregierung hat heute den vom Bundesminister für Wirtschaft und Energie vorgelegten Entwurf einer Verordnung zur Umsetzung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes 2021 und zur Änderung weiterer energierechtlicher Vorschriften beschlossen. Kern der Änderungsverordnung ist die Konkretisierung der EEG-Umlagebefreiung von grünem Wasserstoff. Hierzu definiert die Verordnung, was „Grüner Wasserstoff“ ist. Damit wird der gesetzliche Auftrag aus der EEG-Novelle umgesetzt, die zum 1. Januar 2021 in Kraft getreten ist.

Bundesminister Peter Altmaier: „Wir schaffen klare und pragmatische Anforderungen an Grünen Wasserstoff. Damit sichern wir einen schnellen Markthochlauf dieser Zukunftstechnologie ab und setzen ein wichtiges Ziel der Nationalen Wasserstoffstrategie um.“

Die Verordnung zeigt auf, wann Wasserstoff für die Zwecke der EEG-Umlagebefreiung als „grüner Wasserstoff“ anzusehen ist. Dabei muss der Stromverbrauch zur Herstellung von Grünem Wasserstoff zu 100% aus Erneuerbaren Anlagen gedeckt werden. Die Umlagebefreiung soll einen Anreiz für die Produktion von Grünem Wasserstoff setzen und so den Markthochlauf beschleunigen. Es handelt sich um eine Übergangsregelung für die aktuelle Phase des Markthochlaufs.

Teil des Verordnungspakets ist auch, eine Anschlussförderung für kleine Gülleanlagen im EEG. Die Verordnung führt eine Anschlussförderung für weitere 10 Jahre ein.

Schließlich nimmt die Verordnung weitere Änderungen vor, die zu Verbesserungen in der praktischen Anwendung des EEG 2021 und des KWKG führen. Hervorzuheben ist z. B. eine Verbesserung der Flächenkulisse für Agro-PV-Anlagen, also landwirtschaftliche Photovoltaik-Anlagen, in den Innovationsausschreibungen und eine Verlängerung der Registrierung von bestehenden Erneuerbare-Energien- und KWK-Anlagen im Marktstammdatenregister.

Die Verordnung finden Sie hier.

Kategorien
Wirtschaft

Große Freude in Monschau: Monschauerin gewinnt Volkswagen e-up! im „Jetzt up-biegen“-Gewinnspiel von ERGO

Monschau/Eifel – Am Montag (17.05.) war es soweit: Astrid Dreuw aus Monschau bekam endlich ihren Hauptgewinn aus dem „Jetzt up-biegen“-Gewinnspiel von ERGO übergeben – einen nagelneuen Volkswagen e-up! in der innovativen Elektroversion im Wert von 22.000 Euro. Wegen der Corona-Pandemie fand die Gewinnübergabe anstatt in der ERGO-Zentrale in Düsseldorf im kleinen Rahmen bei der glücklichen Gewinnerin zuhause in Monschau statt – natürlich unter Einhaltung aller Auflagen mit dem gebotenen Abstand und im Freien. Zudem war ein aktueller negativer Schnelltest eine Voraussetzung für alle Beteiligten.

Das „Jetzt up-biegen“-Gewinnspiel von ERGO fand zwischen dem 12.09. und 31.12.2020 statt. Jeder Neukunde, der in dieser Zeit eine neue Kfz-Versicherung bei ERGO abschloss, landete im Lostopf und bekam die Chance, einen von drei Volkswagen e-up! im Gesamtwert von 66.000 Euro zu ergattern.

Zitat der Gewinnerin, Astrid Dreuw aus Monschau: „Ich kann es noch gar nicht fassen, dass ich das große Los gezogen habe. Ich freue mich riesig über das neue Auto und bin sehr gespannt auf die erste Fahrt im Elektroflitzer. Zuhause wartet auch schon die neuinstallierte Ladestation darauf, nun in Betrieb genommen zu werden.“

Zitat Manfred Peters, Leiter Kundendialog der ERGO Beratung und Vertrieb AG: „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, das Gewinnspiel auch in Coronazeiten durchzuführen. Gerade jetzt braucht es auch Raum für Positives. Wir freuen uns umso mehr, dass wir drei Kundinnen und Kunden mit einem wirklich tollen Hauptgewinn glücklich machen und ihnen zugleich den Start in die Elektromobilität ermöglichen können.“

Zitat Dirk Mühlner, ERGO-Vertriebspartner/Leiter der ERGO-Geschäftsstelle in Aachen: „Unsere Kunden stehen bei uns immer im Mittelpunkt. Mit solchen Aktionen zeigen wir, dass wir unseren Kunden nicht nur im Schadenfall mit unseren Leistungen und unserer Expertise zur Seite stehen. Ich freue mich sehr, dass das Los auf einen unserer Kunden gefallen ist und bald ein neues Elektroauto auf den Straßen in unserer Region unterwegs ist. Ich gönne Frau Dreuw diesen Gewinn von Herzen.“

Kategorien
Wirtschaft

PUMA x HARIBO: Unwiderstehliche Kollektion feiert ihren Startschuss

Grafschaft/Herzogenaurach – In Zusammenarbeit mit HARIBO bringt das Sportunternehmen PUMA jetzt eine unwiderstehliche Kollektion von Schuhen und Bekleidung auf den Markt: Seit über 100 Jahren wird HARIBO für seine leckeren Fruchtgummi- und Lakritzprodukte geliebt und sorgt weltweit für Freudemomente – das Debüt von PUMA x HARIBO zelebriert diese köstliche Tradition.

Für diese Kooperation ist das PUMA-Team tief in die fröhliche Welt von HARIBO eingestiegen und hat sich vom klassischen HARIBO Goldbären sowie dem original HARIBO-Verpackungsdesign inspirieren lassen, um diese Elemente in einige von PUMAs klassischen Silhouetten einfließen zu lassen. Die Kollektionsteile sind verspielt, greifen Farben der bunten HARIBO-Welt auf und kombinieren sie mit authentischem Co-Branding und straßentauglichen Designdetails.

Foto: PUMA

„Wir freuen uns sehr über diese Kooperation, denn für uns passen PUMA und HARIBO perfekt zusammen. Unsere beiden Unternehmen sind im Ursprung deutsche Markenartikelhersteller, deren Produkte ikonisch und seit Jahrzehnten bei Jung und Alt beliebt sind“, sagt Holger Lackhoff, Geschäftsführer Marketing HARIBO Deutschland.

„Gemeinsam mit HARIBO feiern wir den Auftakt unserer ersten PUMA x HARIBO Kollektion. Beide Unternehmen haben über Jahrzehnte ihre lebensfrohen Philosophien von Deutschland in die Welt getragen und dabei Generationen begleitet. Diese Freude spiegelt sich nun auch in unserer Kollektion wider: verspielte, bunte Designs kombiniert mit den neusten PUMA Styles – ein perfekter Fit“, so PUMA General Managerin Central Europe Nina Graf-Vlachy.

Die leckerste Kollektion des Jahres, die in Zusammenarbeit mit HARIBOs Lizenzagentur IMG entstanden ist, wird im Jahr 2021 weltweit zu mehreren Launch-Terminen erscheinen. Der europäische Startschuss ist am 20. Mai 2021. Zu diesem Termin wird aber nur ein Teil der PUMA x HARIBO Kollektion verfügbar sein: Im Laufe des Jahres 2021 können sich PUMA- und HARIBO-Fans noch auf viele weitere unwiderstehliche Schuhe und Bekleidungsstücke aus der süßen Kooperation freuen.

HARIBO Goldbären und Happy Cherries als Inspiration: Der erste Launch von PUMA x HARIBO (Launch-Datum 20. Mai 2021)

Kategorien
Wirtschaft

KSK Mayen Preisträger beim bundesweiten DAVID-Wettbewerb 2021

Mayen/Region – Ausgezeichnete Stiftungsarbeit bei der KSK Mayen mit dem Projekt „Tonie-Boxen für Kindergärten“. Die Kreissparkasse Mayen (KSK) wurde kürzlich beim DAVID-Wettbewerb 2021 im Rahmen der Sonderedition „Corona“ für ihre Stiftungsarbeit ausgezeichnet. Als eine von bundesweit nur zwei Preisträgerinnen erhielt die KSK Mayen für ihr Projekt „Tonie-Boxen für Kitas“ die Auszeichnung der Sparkassen-Finanzgruppe. Die Jury würdigte die innovative Idee, die im Rahmen der KSK-eigenen Stiftung „Für unsere Jugend“ aufgrund der Corona-Pandemie als Alternative zum bundesweiten Vorlesetag entwickelt wurde.

„Mit dieser so kreativen wie pragmatischen Lösung zur Durchführung liebgewonnener Gewohnheiten in Corona-Zeiten sorgte unsere Stiftung für große Freude in den Kitas unserer Region. Jedes Jahr zum bundesweiten Vorlesetag besuchen unsere MitarbeiterInnen die Kindergärten und Kindertagesstätten, um den Kindern vorzulesen und Bücher zu verschenken. Aufgrund der Corona-Pandemie war dieses liebgewonnene Ritual 2020 so leider nicht möglich“, erklärt KSK-Vorstandsvorsitzender Karl-Josef Esch. „Um den Kindern dennoch ein Highlight zu bieten, hat unsere Stiftung an 37 Kitas Tonie-Boxen verschenkt“, so KSK-Vorstandsmitglied Christoph Weitzel.

Die Kreativ-Tonies – das sind die elektronischen Speicherkarten für die Box in Form von Spielfiguren – wurden von Sparkassen-MitarbeiterInnen mit der Geschichte „Hase Felix reist um die Welt“ besprochen. Dazu erhielt jede Kita ein Vorlesebuch und jedes Kind ein Bambini-Büchlein zum Thema „Europa und die Welt“. Die Kitas können das Material flexibel und vielfältig einsetzen. Die Stiftung „Für unsere Jugend“ hat die Idee entwickelt, die Tonie-Boxen gekauft, individuell vertont und an die Kitas verteilt. „Da die Komponenten der Tonie-Boxen austauschbar, erweiterbar und neu besprechbar sind, sind sie auch nachhaltig“, betont Weitzel. Zur Erweiterung der Aktion haben die regionalen Stadtbüchereien Mayen und Andernach zusätzlich jeweils eine Spende für die kostenlose Ausleihe weiterer Tonies an die Kitas erhalten. 2021 werden weitere Kitas mit dem Gerät ausgestattet.

Der Laudator Dr. Bernd Brandes-Druba, Geschäftsführer der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein und Mitglied der bundesweiten Jury, würdigte die Kreativität, die hinter der Idee steckt. Positiv erwähnt er auch, dass die Stiftung „Für unsere Jugend“ erst kürzlich das Stiftungskapital um weitere 200.000 Euro auf aktuell 4,6 Mio. Euroaufgestockt hat und damit zeigt, dass sie nachhaltig handelt und ein verlässlicher Förderer im Landkreis Mayen-Koblenz ist und bleibt.

Der Stiftungspreis DAVID wird seit 2006 regelmäßig an Stiftungsprojekte vergeben, die herausragende Beiträge für das Zusammenleben in ihren jeweiligen Regionen leisten. Die Gewinnerprojekte des DAVID weisen eine besondere Vorbildfunktion auf und können anderen Sparkassenstiftungen als Ideen- und Inspirationsquelle dienen. Die 769 Stiftungen der Sparkassen-Finanzgruppe unterstützen gesellschaftliche Belange mit rund 369 Mio. Euro im Jahr. Die Sparkassen sind der größte nichtstaatliche Kultur- und Sportförderer in Deutschland.

Kategorien
Wirtschaft

Vom Eifelkind zum Global Player – Hermann Simon Business School – Einweihung in China

Hasborn/Eifel/ Shouguang-China – Es ist außergewöhnlich, dass eine neue Hochschule in China nach einem Deutschen, geboren in einem kleinen Dorf bei Wittlich, benannt wird. Am 11. Mai 2021 wurde die Hermann Simon Business School in Shouguang, China eingeweiht. Professor Hermann Simon ist Gründer und Ehrenvorsitzender der weltweit tätigen Unternehmensberatung Simon-Kucher & Partners. Er gilt als einer der einflussreichsten deutschen Managementdenker und ist einziger Deutscher in der globalen Thinkers50 Hall of Fame. Besonders bekannt wurde er durch seine Publikationen zu wenig bekannten mittelständischen Weltmarktführern, den sogenannten „Hidden Champions“.

Die Hermann Simon Business School in Shouguang, China. Foto: Privat

Initiator der neuen Hochschule ist der chinesische Unternehmer Yang Shuren. Er führte sein Unternehmen konsequent nach der Hidden Champions Strategie mit den Pfeilern Fokussierung und Globalisierung. Mit dieser Strategie gelang dem Unternehmen bei mehreren Spezialchemikalien der Aufstieg zum Weltmarktführer.

Prof. Hermann Simon (re.) mit dem Unternehmer Yang Shuren und Prof. Rolf D. Cremer, früherer President der China-Europe International Business School (CEIBS) anlässlich einer Planungssitzung. Foto: Privat

Die neue Hochschule stellt das Hidden Champions Konzept in den Mittelpunkt. Sie sieht ihre Mission in der Ausbildung von mittelständischen Unternehmern und Managern, verbunden mit einer konsequent internationalen Ausrichtung. Als Präsident konnte der renommierte Pekinger Strategieexperte Professor Liu Hongsong gewonnen werden.

Die Hochschule wird zudem von einem internationalen Beirat aus führenden Experten unterstützt und hat bereits erste Kooperationen mit Hochschulen in Japan, Israel und Deutschland eingeleitet. In seiner wegen Corona virtuell gehaltenen Antrittsvorlesung bezeichnete Professor Simon China und Deutschland als „Gewinner der Globalisierung“ und ging auf neue Trends der Globalisierung ein. So hob er hervor, dass Exporte vermehrt durch Direktinvestitionen ersetzt werden. In diesem Zuge werden Unternehmen verstärkt im jeweils anderen Land investieren. Simon sieht die neue Business School als Brückenbauer zwischen China und Deutschland und betont, dass die beiden Länder trotz politischer Unterschiede auf eine gedeihliche wirtschaftliche Zusammenarbeit angewiesen sind, Wegbleiben sei keine Option.

Kategorien
Wirtschaft

Handwerk in der Region hat ein vertrautes Gesicht

Prüm/Region – Stolz auf das Handwerk: Der Gewinnerbetrieb der Aktion „Nebenan ist hier.“, Holzbau und Bedachungen Reichert aus Kommen, präsentiert sich auf Plakatwänden als Teil der „Wirtschaftsmacht von nebenan“. „Nebenan ist hier.“ – bei der Mitmach-Aktion der Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region nutzten zum Jahresende 2020 zahlreiche Innungsfachbetriebe die Möglichkeit, sich im bekannten Design der bundesweiten Imagekampagne des Handwerks zu präsentieren: Unter dem Motto „Die Wirtschaftsmacht bekommt unser Gesicht.“ gestaltete ein kostenfreier Grafikservice individuelle Werbemittel für die tägliche Kundenansprache und Mitarbeiterfindung. Dabei winkte einem glücklichen Teilnehmer ein ganz besonderer Hauptgewinn: das persönliche Motiv auf den Plakatwänden rund um den Betriebsstandort. Gewonnen hat die Firma Reichert Holzbau und Bedachung aus Kommen mit ihrem Teamfoto im heimischen Wald. In der Zeit von Anfang Mai bis Ende Juni werden Plakate in Wittlich, Bernkastel-Kues und in Morbach die Botschaft des Innungsfachbetriebes der Baugewerbe-Innung Mosel-Eifel-Hunsrück-Region an die Verbraucher tragen: „Danke. Für Ihr Vertrauen in unser Handwerk.“

Das Handwerk ist in der Region präsent

Gerade in den aktuellen Zeiten, in denen immer noch alle auf Abstand zueinander gehen müssen, freut man sich bei der Hunsrücker Firma Reichert Holzbau und Bedachungen über diese großartige Werbemöglichkeit. Dank den individualisierten Plakatwänden ist dem Innungsfachbetrieb die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden und Nachwuchskräfte sicher – und auch die übrigen Teilnehmer profitieren von der Aktion ihrer Kreishandwerkerschaft. „Mit den personalisierten Werbemitteln hat das Handwerk in unserer Region nun viele vertraute Gesichter“, freut sich der vorsitzende Kreishandwerksmeister Raimund Licht und ergänzt: „Ganz besonders gratulieren wir natürlich dem Gewinnerbetrieb!“ Neben der Unterstützung durch die Aktion Modernes Handwerk e. V. leisteten auch die handwerksnahen Partner SIGNAL IDUNA und MEWA Textil-Management ihren Beitrag für den Erfolg der Aktion.

Kategorien
Wirtschaft

„Ein Meilenstein für Aachen“

Aachen – Nach jahrzehntelangen Diskussionen beginnen die Abrissarbeiten des alten Parkhauses im Herzen der City, um Platz für ein neues Stück Stadt mit viel Grün und Aufenthaltsqualität zu schaffen. Die Abrissbirne rollt an diesem Tag in einem unscheinbaren kleinen Holzkarren am Büchel an. Und sie – die ganz offiziell „Pyrus communis“ (Gallert`s Butterbirne) heißt – symbolisiert bereits die Zukunft des Altstadtquartiers. Denn „sie“ ist ein Baum und kein Bagger. Genauer gesagt: ein Birnbaum. Der grüne Aufschlag mit Augenzwinkern ist Teil der „Initiative Wanderbaum Aachen“, die am Büchel in diesen Tagen ihren Start feiert. Bei den Bauexperten hat die klassische Abrissbirne unterdessen längst ausgedient. Am Büchel kommt in den nächsten Wochen modernstes Gerät zum Einsatz, um die stolze Menge von 25.000 Tonnen Beton und Stahl Stück für Stück „abzuknabbern“. Alle Aufträge an die Spezialfirmen sind mittlerweile erteilt, die Entkernungsarbeiten haben bereits begonnen, bevor voraussichtlich Mitte Juni die großen Bagger anrücken.

OBin Keupen: „Ein Meilenstein für Aachen.“

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen würdigte den offiziellen Start der Arbeiten im Rahmen eines Pressetermins am Mittwoch (12. Mai) als Meilenstein für die Aachener Innenstadtentwicklung: „Wir reißen ein Parkhaus ab und gestalten anschließend alle gemeinsam ein neues Stück Stadt. Was lange Zeit ein viel diskutierter Wunsch vieler Menschen war, wird nun endlich greifbare Realität! Der Büchel steht für die Aufbruchstimmung mitten in unserer Stadt. Hier werden wir zusammen mit vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern viel bewegen können und damit Impulse in die gesamte Innenstadt senden. Mit den wegweisenden politischen Entscheidungen zum Schwerpunkt „Wiese“ im Rücken bin ich zuversichtlich, dass das Altstadtquartier der Zukunft mit viel Grün und einer hohen Aufenthaltsqualität zu einer lebendigen grünen Mitte wächste..“ Die nun startenden Abrissarbeiten seien Auftakt für eine spannende Entwicklung im Herzen der Altstadt.

Stadtbaurätin Burgdorff: „Aachen erhält eine neue Adresse.“

Frauke Burgdorff, städtische Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bau und Mobilität, sagt: „Ich freue mich außerordentlich, dass wir uns am Büchel geschlossen als Aachener Stadtgesellschaft, über Partei- und Fraktionsgrenzen hinweg und Dank des Engagements vieler Menschen innerhalb und außerhalb der Verwaltung auf diesen für die Stadt neuen kooperativen Weg ,Stadt machen am Büchel‘ begeben haben. Wir haben bis heute bereits eine ganze Menge erreicht: Wir haben die Zusage des Bundes, dass unser Büchel-Projekt über das Programm ‚Nationale Projekte des Städtebaus‘ mit bis zu 5,5 Millionen Euro gefördert wird. Wir blicken stolz auf eine fachlich auf höchstem Niveau abgelaufene Planungswerkstatt mit den außergewöhnlich qualifizierten Planungsbüros aus Deutschland zurück, die uns den Weg für die vor kurzem gefasste Leitentscheidung ‚Wiese‘ weist. Dieses städtebauliche Konzept arbeiten wir nun aus. ‚Wiese‘ steht natürlich für mehr Grün am Büchel, aber eben nicht nur: Der Begriff steht für attraktiven öffentlichen Raum im Herzen der Stadt, der jede und jeden künftig dazu einlädt, dort zu verweilen. Eine junge Adresse, die Freude macht.“

SEGA-Geschäftsführer Vogt: „Sind stets für die Bürger*innen ansprechbar“

Die Verantwortung für den Abriss und die künftige Entwicklung des Altstadtquartiers Büchel liegt federführend in den Händen der Städtischen Entwicklungsgesellschaft (SEGA), die selbst mit ihrer Geschäftsstelle nur wenige Meter von der Baustelle entfernt in der Mefferdatisstraße beheimatet ist. SEGA-Geschäftsführer Christoph Vogt sagt: „Viele Monate der Vorbereitungen und Untersuchungen liegen hinter uns. Die Aufträge sind nun erteilt. Die Entkernungsarbeiten im Parkhaus laufen. Das alte Büchel-Parkhaus verschwindet aus dem Stadtbild und macht Platz für etwas Neues. Wir wissen: Die kommenden Wochen und Monate bringen besondere Belastungen für die Aachener Innenstadt und die Menschen, die in direkter Nähe zum Büchel leben und arbeiten.” Vogt versichert: “ Wir tun unser Bestes, um die Belastungen so gut wie möglich in einem erträglichen Rahmen zu halten.“ Und sollte es doch einmal an der ein oder anderen Stelle haken, sei die SEGA ansprechbar und habe ein offenes Ohr für alle Anwohnerinnen und Anwohner sowie weitere Betroffene. Vogt: „Sprechen Sie uns an und lassen Sie uns – sollte es erforderlich sein – gemeinsam Lösungen finden.“ Voraussichtlich ab Herbst soll auf dem Gelände des ehemaligen Parkhauses dann die gut 5000 Quadratmeter große Freifläche hergerichtet werden, die als „ZwischenZeit Büchel“ ab Frühjahr 2022 temporär bespielt, als Aufenthaltsfläche genutzt und begärtnert werden kann. Die Planungen hierzu laufen von Seiten der SEGA bereits auf Hochtouren.

Modernes -Abbruchgerät kommt zum Einsatz

Damit Komplikationen so weit wie möglich ausgeschlossen werden können, sind in den vergangenen zwei Jahren intensive Untersuchungen und Planungen erfolgt. Projektleiter Frank Schneiderwind und Klaus Schavan, Geschäftsführer des städtischen Gebäudemanagements behalten bei den komplexen Fragestellungen den Überblick: „Wir haben unzählige Aspekte – von der Statik bis zu den Schadstoffen, von der Beweissicherung der umliegenden Gebäude bis zu Baugrundfragen, vom Thermalwasser bis zu archäologischen Sondierungen im Umfeld – berücksichtigen müssen und daraufhin das genaue Vorgehen entworfen. Nach den vorbereitenden Arbeiten können bald die sichtbaren Abrissarbeiten starten. Dabei kommt modernes Abbruchgerät zum Einsatz, das das Parkhaus von West nach Ost Stück für Stück ‚abknabbert‘. In einem ersten Schritt wird das Parkhaus von den denkmalgeschützten Nachbarhäusern in der Nikolausstraße gelöst.

In der Hochphase der Abrissarbeiten rechnen Stadt und SEGA mit bis zu 25 bis 30 Lkw-Fahrten pro Tag, um den Parkhaus-Schutt abtransportieren zu können. Um die Staubbelastung gering zu halten, werden zusätzlich Wasserkanonen eingesetzt. Die Arbeiten werden montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr stattfinden, freitags bis spätestens 15 Uhr. Als Fahrtweg ist die alte Zufahrt zum Parkhaus vorgesehen – also rollen die Lkw über Peterstraße, Ursulinerstraße und Buchkremerstraße hin zum Büchel. Dann fahren sie über eine eigens eingerichtete Baustraße die Fußgängerzone Dahmengraben kreuzend wieder in Richtung Peterstraße ab. Es kommt am Büchel zu keinen grundsätzlichen Straßensperrungen. Der Kfz- wie auch der Radverkehr wird trotz der Abrissarbeiten weiterhin rollen können. Mit kurzzeitigen Behinderungen durch den Baustellenverkehr ist natürlich dennoch zu rechnen. Zudem wird während der Zeit der Abbrucharbeiten ein absolutes Halteverbot in der Straße Büchel direkt gegenüber vom Parkhaus eingerichtet.

Weitere Infos zum „Wanderbaum“:

Der erste Wanderbaum Aachens ist die „Abrissbirne“. Die Initiative Wanderbaum Aachen ist ein von Bürger:innen initiiertes Projekt des gemeinnützigen VCD Aachen-Düren: https://wanderbaumallee-aachen.de/. Der Birnbaum (Pyrus communis `Gallert`s Butterbirne`) im typischen Wanderbaum-Wagen wird von der Städtischen Entwicklungsgesellschaft Aachen (SEGA) im Zuge der Quartiersentwicklung Büchel finanziert. Die „Abrissbirne“ ist Symbol für den Umbruch vom Parkhaus zur öffentlichen Grünfläche und will dabei das Augenmerk auf Stadtgrün und andere, temporäre Nutzungsformen lenken. Gebaut hat den ersten Wanderbaum Aachens die low-tec gemeinnützige Arbeitsmarktförderungsgesellschaft Düren mbH, weitere Baumgestelle sind bereits ehrenamtlich in Arbeit.

Weitere Infos zum Altstadtquartier Büchel und Kontaktadressen zur SEGA finden Sie im Internet auf www.buechel-aachen.de.