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Am Radio mitfeiern – Osternacht live aus Langenfeld bei Mayen in der Vordereifel

Langenfeld – SWR4 und SR Kulturradio übertragen Gottesdienst am Samstag, 8. April aus St. Quirinus in Langenfeld. Für viele Gläubige gehört der Besuch des nächtlichen Gottesdienstes am Karsamstag zum Osterfest dazu. Wer nicht vor Ort in einer Kirche teilnehmen kann, kann die Osternacht live aus Langenfeld mitfeiern.

Den Gottesdienst zur Osternacht am Samstag, 8. April, können alle Interessierten live auf den Radiosendern SWR4 und SR2 Kulturradio erleben. In diesem Jahr wird die Liturgie von 22 bis 23.30 Uhr aus der Kirche St. Quirinius Langenfeld bei Mayen in der Vordereifel übertragen. In der Messe wird die Frage aufgeworfen, wie der Osterglaube auch nach den Feiertagen im Alltag Hoffnung und Kraft geben kann.

Den Gottesdienst feiert die Gemeinde der Pfarrei Sankt Jodokus mit dem Dekan des Pastoralen Raums Mayen und Pfarrer Jörg Schuh sowie mit Diakon Hans-Georg Bach. Musikalisch mitgestaltet wird der Abend von 25 Sängerinnen und Sängern des Kirchenchores „Cäcilia“ Langenfeld: die musikalische Gesamtleitung liegt bei Carlo Groß, an der Orgel wird Professor Johannes Geffert zu hören sein. Als Rundfunkbeauftragter im Bistum Trier ist Christopher Hoffmann für die Übertragung verantwortlich.

 

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Das Museum Zitadelle Jülich startet mit seinem Ferienprogramm am 5. April

Jülich – Museum Kreativ in den Osterferien – Lightpainting und Laufende Festungen. Noch nichts vor in den Osterferien? Das Museum Zitadelle Jülich startet mit seinem Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche in die Saison. Los geht es mit dem Workshop „Lightpainting – Malen mit Licht“ am 5. April.

Das Ehepaar Greve und Hans Launer führen in eine besondere Form von Malerei ein: Lightpainting, das künstlerische Kreativität und moderne Technik verbindet. Dabei werden Bilder mit verschiedenen Lichtquellen in die Luft gezeichnet und per Langzeitbelichtung auf Fotos gebannt. Danach können sich die Teilnehmenden in den dunklen Kasematten der Zitadelle selbst austoben, z.B. in dem sie Wörter „schreiben“ oder verschiedenfarbige Lichtquellen kombinieren.

Am 12. April unterweist der freischaffende Künstler und Kunstpädagoge Stephan Rehberg die Teilnehmenden im Bau von fantasievollen Vortragefiguren. Inspiriert von den Festungsmauern der Jülicher Zitadelle und der Sammlung von Renaissance-Porträts berühmter Gestalten aus der Sammlung des Museums entwirft er zusammen mit den Kindern und Jugendlichen Figuren aus Pappe und Holz. Bunt und detailreich dekoriert, werden die Figuren zum Tragen auf Holz montiert.

Die Projekte werden gefördert durch den „Kulturrucksack NRW“ und richten sich an Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren. Die Kurse starten um 10 Uhr und enden um 16 Uhr. Eine Anmeldung ist erforderlich: museum@juelich.de oder 02461-63510.

Alle Informationen gibt es unter www.museum-zitadelle.de/kulturrucksack.

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Mut, Kraft, Hoffnung und Bares für die Mechernich-Stiftung

Mechernich – Bildhauerin Ela Rübenach sammelte mit ihren Flutengeln auf vom Wasser ausgewaschenen Kommerner Pflastersteinen 4000 Euro für die Mechernich-Stiftung und gab Hochwasseropfern neue Energie – Dank vom Bürgermeister und Stiftungsvorsitzenden.

4000 Euro Erlös aus ihrer Flutengel-Kunstaktion überreichte die Bildhauerin Ela Rübenach an die gemeinnützige Mechernich-Stiftung. Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen und Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick nahmen die Spende zugunsten von Hochwasseropfern im Rathaus entgegen.

Ebenso erhielten sie einen finalen Flutengel, den Ela Rübenach wie weitere rund 30 Engelfiguren auf der Grundlage in Kommern von der Flut ausgespülter Pflastersteine modelliert hatte. Die Engelfiguren selbst bestehen aus aufbetoniertem Styropor. Diese Technik lehrt Ela Rübenach in ganz Deutschland.

So fanden Mechernicher Flutengel außer im Stadtgebiet Mechernich selbst und in der weiteren vom Hochwasser betroffenen Region auch am Rande eines Workshops in Frankfurt/Main Abnehmer.

Die meisten zahlten den Grundpreis von hundert Euro, einige mehr, wenige weniger. „Einem jungen Mädchen habe ich 50 Euro erlassen“, so Ela Rübenach: „Sie hatte wirklich jeden Cent zusammengekratzt, um den Grundpreis von 100 Euro zusammenzubekommen. Da habe ich ihr gesagt, 50 sind für Dich genug…“

„Jeder Stein trägt Erinnerung in sich“

Drei oder vier Engel schenkte die Künstlerin besonders schlimm betroffenen Flutopfern. Das meiste, fast 4000 Euro, floss in den Spendentopf für die Hochwasseropfer im Stadtgebiet, für die die Mechernich-Stiftung mit Hilfe anderer Organisationen insgesamt eine Million Euro ausschüttete, zuletzt 30.000 Euro Energiekostenpauschale, weil in den durchnässten Häusern zum Teil noch immer Lufttrockner  laufen und mehr geheizt werden muss.

Die Mechernicher Flutengel-Aktion fußte auf einer vergleichbaren Geldsammelvariante in Bad Münstereifel, wo Ela Rübenach überbetonierte Styroporherzen auf kleine Pflastersteine aus der überschwemmten Altstadt modelliert und für 35 Euro verkauft hatte.

Ela Rübenach: „Jeder Flutstein trägt die Erinnerung an ein bis dato unvorstellbareres Ereignis in sich. Er ist etwas Besonderes, ein historisches Zeitzeugnis… Die Engel darauf sollen Kraft geben beim Loslassen und Mut machen, nicht aufzugeben. Er soll Hoffnung geben beim Blick in die Zukunft.“

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick lobte die mutmachende Komponente der Aktion ganz besonders: „Die Menschen brauchen Impulse, die ihnen Kraft und Hoffnung geben!“ Mechernich-Stiftungsvorsitzender Claßen freute sich über die Spende, aber auch über die moralische Komponente. Der der Stadt überlassene Flutengel soll einen Ehrenplatz im Rathaus finden.

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GdG St. Barbara Mechernich mit buntem Oster(eier) – Programm

Mechernich – Ein Programm, so bunt wie die Eier des namensgebenden Osterfestes selbst, gestaltet der Familienmesskreis der GdG St. Barbara für die kleinsten Gemeindemitglieder ab dem heutigen Palmsonntag, 2. April. Um 10 Uhr geht es los mit Palmstockbasteln im Mechernicher Johanneshaus (Pastor-Harff-Weg, 53894 Mechernich). Um 10.45 Uhr findet dort dann auch, nach der Palmweihe, ein Kinderwortgottesdient statt.

Weiter geht es an Karfreitag, 7. April, um 10 Uhr. Hier können sich die Kinder am Johanneshaus zum „Kreuzweg für Kinder“ treffen. Der rund einstündige Weg führt vom Johanneshaus in die Pfarrkirche Mechernich, dann hoch zur alten Kirche.

Sein Ende findet das Programm am Ostersonntag, 9. April. Um 8 Uhr gibt es hier die Osterbotschaft für Kinder in der alten Kirche. Anschließend findet eine Ostereiersuche in der Pfarrkirche statt. „Wir freuen uns auf Euch!“, betont der Familienmesskreis der GdG.

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Jazz im Köllenhof am 04. April mit „SLAVES TO THE RHYTHM”

Wachtberg-Ließem – Beim Jazz im Köllenhof am Dienstag, 04. April 2023, 20.00 Uhr, klingt Trommel-Groove durch den Köllenhof. Die Band „SLAVES TO THE RHYTHM“ (STTR) ist wieder zu Gast. Nach Gründung 1992 machte STTR bei vielen Open-Air-Konzerten durch seine tranceartigen Rhythmsessions auf sich aufmerksam. Zwei Stationen der Trancesessions waren das legendäre Finkenbach Festival sowie das Jimi-Hendrix-Revival Festival auf der Insel Fehmarn. Angefangen haben sie als Sextett mit der Vorliebe zum puren Trommel-Groove. Die Vorliebe der „Rhythmus-Sklaven“ gilt dem puren Trancegroove, den sie aus dem Nichts hervorzaubern.

Neu bei STTR ist Michael Küttner, ein gefragter und begehrter Drummer und Percussionist, einer der Besten Europas. Er studierte Klassik und neue Musik in Köln, Jazz am Berklee College in Boston/USA und afrikanische Musik mit Mustapha Tettey Addy in Kokrobite, Ghana. Er spielte auf zahllosen internationalen Festivals auf der ganzen Welt und trat mit vielen namhaften Musikern auf wie z.B. Albert Mangelsdorff, Wolfgang Dauner, Charlie Mariano, Steve Swallow, Trilok Gurtu u.v.a.m.

STTR spielt beim Jazz im Köllenhof in der Besetzung: Uli Faust – Djembe, Kongas, Percussion, Klaus Hauter – Keyboards, Querflöte, Gesang, Percussion, Pattrick Hartfelder – Bass, Rolf Pusch – Afro-Percussion, Professor Michael Küttner – Schlagzeug, Percussion, Gesang.

Der Eintritt ist wie immer frei, der „Hut“ darf gerne voll werden.
Dienstag, 04. April 2023, 20.00 Uhr
Köllenhof, Marienforster Weg 14, 53343 Wachtberg-Ließem

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Junge Tanzsportgarde des Alsdorfer KWV räumt bei Turnieren schon ganz groß ab

Alsdorf – Tolle Erfolge hat die junge Tanzsportgarde des Karnevalsausschusses Wardener Vereine (KWV) in den vergangenen Wochen einfahren können. Mit einem fünften Platz bei der Norddeutschen Meisterschaft hatten die Tänzerinnen das Ticket für die Teilnahme an der 50. Deutschen Meisterschaft in Stuttgart gelöst. Und dort sprang am Ende ein beachtlicher 11. Platz heraus. Den würdigte Bürgermeister Alfred Sonders jetzt, als er die Garde im großen Sitzungssaal des Rathauses begrüßte.

„Es ist fantastisch, was ihr nach so kurzer Zeit schon erreicht habt“, lobte Sonders den Erfolg der Garde, die erst seit 2020 zum KWV gehört. Auch Online-Tanztraining gehörte angesichts der Corona-Pandemie zu den ersten beiden Jahren. Es hat sich ausgezahlt, denn schon im Januar 2022 holten die Tänzerinnen bei einem Testturnier des Bundes Deutscher Karneval – damals noch ohne Publikum – einen zweiten Platz. 22 Tänzerinnen, vier Trainerinnen und sieben Betreuerinnen gehören aktuell zur Garde.

Und auch solo läuft es bestens: Tanzmariechen Sara Giesen konnte sich bei der Norddeutschen Meisterschaft ebenfalls die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft sichern! Sonders: „Bei solch einer Meisterschaft dabei zu sein, ist ja schon ein toller Erfolg. Und ihr habt dann noch einen draufgesetzt!“ Auch die Vereinsheimat trage sicher zur Erfolgsgeschichte bei: „Beim Karnevalsausschuss Wardener Vereine spürt man immer, mit wie viel Herzblut alle bei der Sache sind – das kann einen bei den Auftritten nur beflügeln!“ Mit einem Eintrag ins Gästebuch der Stadt Alsdorf haben die Tänzerinnen ihren Erfolg beim Besuch im Rathaus verewigt. (apa)

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Ein Namensschild für Godart von Wachtberg – Infotafel zur Drachenskulptur am EKZ

Wachtberg-Berkum – Längst ist er zu einem Wahrzeichen geworden – der Drache „Godart von Wachtberg“ im Kreisel am Einkaufszentrum in Berkum. Jetzt hat er auch ganz offiziell ein Namensschild bekommen.

Anlässlich der 50-Jahr-Feier der Gemeinde Wachtberg hatte 2019 der Verein Kunst und Kultur in Wachtberg (KuKiWa) den Bau der großen Drachenskulptur initiiert und gefördert. Unter der Anleitung des mit der kreativen Verarbeitung von Metallen erfahrenen Pecher Kinetik-Künstlers Willi Reiche und Schülern der 10. Klasse der Hans-Dietrich-Genscher-Schule und deren Lehrerin Monika Düren war in 111 Arbeitstagen schließlich die über fünf Meter hohe und circa eineinhalb Tonnen schwere Eisenskulptur entstanden. Dazu hatten sich die jungen Metallbauer erstmal Fertigkeiten wie Flexen und Schweißen aneignen müssen, um dann aus Flachstahl, Rundstäben, Blechen und Gratschrott die übergroße Figur zu gestalten. Am 26. September 2019 wurde der damals noch namenlose Drache feierlich eingeweiht. Der Rat der Gemeinde Wachtberg beschloss später, den Drache „Godart von Wachtberg“ zu nennen, nach dem Grafen Godart von Drachenfels. Dieser hatte 1402 die Burg Gudenau erworben und seinen Familiensitz auf die diesseitige Rheinseite verlegt und fortan übers „Drachenfelser Ländchen“ geherrscht.

Nachdem er inzwischen ein liebgewonnener Mitbewohner der Wachtberger Bürgerinnen und Bürger ist, kann sich Godart nun auch über ein eigenes Namensschild „an der Tür“ freuen… genau genommen ist es eine kleine Infotafel vis-à-vis an der Ecke zur Wachtberg Mitte. Gestiftet und finanziert von KuKiWa hat sie Tania Beilfuß gestaltet – aus Stahl, der „rosten soll, wie der Drache.“ Für alle interessanten Infos zur Entstehung des Drachen hätte selbst eine größere Infotafel nicht ausgereicht. So findet sich jetzt darauf nur wenig Text, dafür QR-Codes, über die die spannende Entstehungsgeschichte, allgemeine Infos zu KuKiWa sowie über die Gemeinde Wachtberg abrufbar sind.

Das mache KuKiWa aus, sagte Vereinsvorsitzender Alfred Schneider bei der offiziellen Tafel-Einweihung, bei kreativen Projekten zu helfen, die die Gemeinde nicht alleine stemmen könne. Mit der Tafel sei nun ein weiterer Mosaikstein dazugekommen. Bürgermeister Jörg Schmidt erinnerte sich noch gut, wie begeistert sich seinerzeit die Ratsmitglieder gezeigt hätten, als Schneider diesen die Idee vom Drachen vorgestellt hatte. Er dankte Schneider nochmals für dieses tolle Projekt, dieser wiederum schloss sich seinerseits dankend an: „Der Vertrauensvorschuss hat sich gelohnt!“ (mm)

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Burgfestspiele Mayen nominiert zum SILA-Award

Mayen – Publikumsabstimmung startet am 1. April – Bald ist es soweit: Die Nominierungen sind eingegangen und die Publikumsabstimmung für den diesjährigen SILA-Award steht vor der Tür. Mit dabei im Rennen um diesen Preis: Der Burgfestspiel-Chor.

Der SILA-Award wird 2023 zum dritten Mal vom Chorverband Rheinland-Pfalz gemeinsam mit Singendes Land verliehen. Ausgezeichnet werden beeindruckende Persönlichkeiten und herausragendes Engagement um die Chormusik aus und in Rheinland-Pfalz, wobei – so der Chorverband Rheinland-Pfalz – schon die Nominierung eine große Anerkennung für gute Arbeit und herausragendes Engagement um die Chorkultur ist.

Mit großer Freude hat der Festspielchor die Nominierung aufgenommen und ist schon jetzt gespannt auf das Ergebnis des Publikumsvotings. Der in 2022 von Intendant Alexander May initiierte Chor wirkte als Männerchor am Musical ‚Brigitte Bordeaux‘ mit, nach der Spielzeit wurde er im Herbst des vergangenen Jahres zum gemischten Chor erweitert. Das erste Konzert bestritten die Sänger*innen bereits kurz vor Weihnachten 2022 – und das mit großem Erfolg.

Unter der Leitung von Andreas Barth wird fleißig geprobt, denn für 2023 ist schon einiges geplant: Zwei Konzerte auf der Kleinen Bühne der Burgfestspiele am 21. Juli und 17. August unter dem Titel ‚Wenn einer eine Reise tut‘, außerdem wirken Chormitglieder im Familienstück „Hexe Hilary geht in die Oper“ und im Musical ‚The Black Rider‘ mit.

Die Nominierung für den SILA-Award ist also eine riesen Belohnung für die Anstrengung unseres großartigen Chors. Das Besondere an diesem Award ist, dass nicht nur eine Jury über den Gewinner des Preises entscheidet, sondern auch das Publikum. Vom 1. bis zum 14. April kann man unter singendesland.de/voting abstimmen.

Neben der großen Freude über Ehre der Nominierung freuen sich der Festspielchor und die Burgfestspiele auch über jede Beteiligung an der Online-Abstimmung. Jede Stimme zählt!

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Kreismusikschule Mayen-Koblenz zu Gast bei Westenergie in Saffig

Saffig – Frühjahrskonzert in der Rauschermühle – Energieunternehmen unterstützt musikalische Bildung. Schülerinnen und Schüler der Kreismusikschule Mayen-Koblenz stimmten am vergangenen Freitag im Rahmen eines festlichen Konzertes im Verwaltungsgebäude Rauschermühle in Saffig musikalisch auf die Frühjahrszeit ein. Rund 70 Kinder und Jugendliche stellten in unterschiedlichen Ensembles und Solistenvorträgen ihr Können unter Beweis. Schon seit mehreren Jahren ist Westenergie Partner der Kreismusikschule Mayen-Koblenz und unterstützt auch in diesem Jahr die musikalische Bildung im Landkreis mit einer Fördersumme in Höhe von 1.000 Euro.

Fabian Vocktmann, Regionalmanager bei Westenergie, freut sich über den unterhaltsamen Abend:  „Die Aufführung der Musikschule ist immer ein besonderes Ereignis in der Rauschermühle. Wir freuen uns, dass wir nach langer Corona-Pause die jungen Künstlerinnen und Künstler wieder bei uns im Hause begrüßen dürfen. Es ist faszinierend zu sehen, was die jungen Menschen musikalisch darbieten. Mit der finanziellen Unterstützung der Kreismusikschule Mayen-Koblenz möchten wir einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Entwicklung in unserer Region leisten.“

Im Laufe des Abends musizierten das Musikschulorchester Andernach, das Streicherensemble „Allegranza“, das Blechbläser-, Saxophon- und Gitarrenensemble, ein Querflöten- und Klarinettentrio, Querflötenduos, die Jazz-Combo sowie Solistinnen und Solisten an Klavier, Trompete und Querflöte. Das Publikum freute sich über bekannte Melodien von Barock bis zur Moderne, Frühlingslieder und Jazzarrangements sowie Auszüge berühmter Werke von Josef Haydn, Antonio Vivaldi und Ludwig van Beethoven.

Klaus Bell, Verbandsvorsteher der Kreismusikschule Mayen-Koblenz, dankte Westenergie für die finanzielle und organisatorische Unterstützung: „ Wir freuen uns, dass wir hier in der Rauschermühle das Publikum mit klassischen und modernen Melodien begeistern und auf die schöne Frühjahrszeit einstimmen dürfen. Dies ist eine ganz besondere Wertschätzung unserer musikalischen Arbeit und der jungen Talente.“

Auch der erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong war begeistert von der Darbietung und betonte: „Musikalische Bildung ist für die Entwicklung unserer Kinder und Jugendlichen von enormer Bedeutung. Sie ist wichtig, weil die Beschäftigung mit Musik sowohl die intellektuellen als auch die sozialen Fähigkeiten der jungen Menschen fördert. Wir danken allen, die diese kulturelle Arbeit im Landkreis Mayen-Koblenz unterstützen und vorantreiben.“

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Karl-Heinz Steffens erhält Kulturpreis 2023 des Landkreises Bernkastel-Wittlich

Wittlich – Im Jahr 2000 wurde der Kulturpreis des Landkreises erstmals vergeben. Über 100 Künstlerinnen und Künstler aus den Sparten Kunst, Heimat-/Kulturpflege, Literatur, Medien, Musik und Schauspiel/Theater haben sich bis heute beworben. Über 40 Preisträgerinnen und Preisträger konnten bisher geehrt werden. Der 1960 in Trier geborene und in Wittlich-Lüxem aufgewachsene Musiker und Dirigent Karl-Heinz Steffens erhält den Kulturpreis 2023 des Landkreises Bernkastel-Wittlich, der mit 3.000 Euro dotiert ist.

Der Preis, der alle zwei Jahre vergeben wird, soll Künstlerinnen und Künstler auszeichnen, die in ihrer Entwicklung Herausragendes geleistet haben und mit ihrem künstlerischen Schaffen überregionale Bedeutung erlangt haben. Über die Vergabe entscheidet eine fünfköpfige Jury (Hermann Lewen, Stefan Gemmel, Eva-Maria Reuther, Frank Wilhelmi) unter dem Vorsitz des Landrates Gregor Eibes.

Steffens, der seiner Heimat immer noch sehr verbunden ist und regelmäßig mit seinem Musikverein Lüxem musiziert, erhielt seine erste Ausbildung als Klarinettist bei der Kreismusikschule Bernkastel-Wittlich und im heimischen Musikverein. Nach seinem Studium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart, kam er nach Stationen als Klarinettist in den Sinfonieorchestern von Kassel, Frankfurt und des Bayerischen Rundfunks 2001 als Solo-Klarinettist zu den Berliner Philharmonikern. Diese Position behielt er bis 2007. Danach begann er eine Dirigentenkarriere, die ihn als Musikdirektor nach Halle, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, der Norwegischen Staatsoper Oslo, an die Staatsoper in Prag und zum Norrköpings Symfoniorkester nach Schweden führte.

2015 erhielt er mit seinem Orchester (Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz) den Echo Klassik und 2019 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Die Preisverleihung findet am Sonntag, den 21. Mai im Rahmen des Konzertes „Klassik im Dorf“ in der Pfarrkirche in Wittlich-Lüxem statt, wo Karl-Heinz Steffens auch als Solist zu hören sein wird.