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Mehrtägige Mai-Feierlichkeiten in Kall starten bereits am heutigen Samstag 22. April

Kall – Bestechlichkeit hat weiter Tradition – Das Kaller Maigeloog pflegt noch immer einen über 100 Jahre alten Brauch – Rund 200 Maipaare werden „verkuppelt“ und am Vorabend des 1. Mai öffentlich ausgerufen – Gegen die Spende einer Kiste Bier werden Sonderwünsche erfüllt – Das Singen von Haus zu Haus findet bereits am 22. April statt – Maifeier mit Umzug, Musikkapelle, Pferdekutsche und Ball im Saal Gier.

Sie pflegen noch immer den über 100 Jahre alten Kaller Brauch, und sie sind bemüht, diesen auch in Zukunft aufrecht zu erhalten. Das ist das Ziel von David Dietsch, der „Hötjong“ des Kaller Maigeloogs ist, das derzeit mitten in den Vorbereitungen für die mehrtägigen Mai-Feierlichkeiten in Kall steckt, die in diesem Jahr erstmals schon eine Woche früher, nämlich am Samstag, 22. April, mit dem traditionellen Maisingen offiziell beginnen.

Bisher fand dieses Singen („He komme de Kaller Knechte…“) von Haus am Vorabend des Maifeiertages statt, während die Kaller Bevölkerung am Feuer auf dem Maiplatz den Beginn des Wonnemonats feierte. „Wir vom Geloog waren dann zum Singen unterwegs, so dass unsere Gäste allein feiern mussten“, so Hötjong David Dietsch. Auch weil das Geloog an diesem Abend mit der Herrichtung von vielen Maibäumen beschäftigt sei, habe man sich aus zeitlichen Gründen zu der Verlegung des Singens entschieden.

Dietsch kann derzeit immerhin noch auf über 25 Junggesellen verweisen, die im Geloog mitarbeiten. Dabei ist es keinesfalls so, dass die Junggesellen nur für die Vorbereitung der Maifeier zuständig sind. Die engagierte Truppe ist auch im August zur Stelle, wenn es gilt, den Kirmesknochen auszugraben und diesen unter der Begleitung der Kaller Musikkapelle zum Kirmesplatz zu bringen. Und auch andere Kaller Vereine können bei ihren Veranstaltungen auf die Unterstützung des Maigeloogs setzen

Hötjong Davis Dietsch ist bereits mehrere Jahre im Amt, ebenfalls sein Stellvertreter Marc Lange. Beisitzer im Geloog sind Daniel Schade und Moritz Wirtz, während Simon Derichs für die Kassengeschäfte und Phillip Uhlemann für die Schriftführung zuständig sind.

Schon seit Februar sind die Junggesellen des Geloogs damit beschäftigt, die Maifeiern vorzubereiten und auf einer geheimen Liste die Maipaare zusammenzustellen, die am Vorabend des Maifeiertages vom Felsen an der Gemünder Straße ausgerufen werden. Dieses „Verkuppeln“ von Kaller Mädchen ab 16 Jahren und Kaller Jungen ab 18 Jahren zu Maipaaren ist ein über 100 Jahre alter Brauch in Kall. In der Vergangenheit sind dadurch auch schon etliche Ehen entstanden.

Rund 200 Paare und das Maikönigspaar werden nach wochenlangen Recherchen des Geloogs auf die Mailiste gebracht, wobei die Beratungen im Vereinslokal Gier hinter verschlossener Tür stattfinden. Die fertige Liste der „verkuppelten“ Paare hütet Hötjong David Dietsch Pütz im verschlossenen Koffer, der auch während der einwöchigen Präsenz des Geloogs am Maifeuer nahe dem Hallenbad ein wichtiges Utensil ist.

Denn sobald das Geloog auf dem Maiplatz seine Zelte aufgeschlagen hat, hat jeder Kaller Junggeselle noch die Chance, sein Begehren, mit welcher Herzdame er gern auf der Mailiste stehen würde, erfüllt zu bekommen. Gegen eine Kiste Bier ist das Geloog nämlich gerne bereit, spezielle Wünsche zu erfüllen und die Maipaar-Liste zu ändern. Die Bestechlichkeit des Geloogs hat in Kall ebenso Tradition wie der alte Maibrauch selbst.

Junge Frauen dagegen haben keine Möglichkeit, sich ihren Wunschprinzen mit Hilfe einer Kiste Bier zu ergattern: Damenbesuch ist im Geloogs-Lager am Hallenbad bis zum Beginn der Maifeier nicht nur unerwünscht sondern absolut tabu.

„Wir werden wieder einen stattlichen Baum auf dem Maiplatz aufstellen“, verspricht Hötjong David Dietsch. Alle Kaller Jungmänner ab 16 Jahren sind deshalb eingeladen, das Geloog am Mittwoch, 26. April, beim Abholen des Baumes aus dem Wald und beim Aufstellen auf dem Maiplatz zu unterstützen.

Die Feierlichkeiten zum 1. Mai beginnen mit dem „Singen von Haus zu Haus“ am Samstag, 22. April, ab 14 Uhr. Einen Tag später, am 23. April, um 18 Uhr, findet in der Pfarrkirche die traditionelle Mei-Messe statt, zu der alle Kaller eingeladen sind. Am Montag, 24. April, beginnt um 9 Uhr morgens der Aufbau des Maiplatzes am Hallenbad. Mittwochs, 26. April trifft sich das Geloog um 15 Uhr am Maiplatz, um den Maibaum im Wald abzuholen. Zum Aufbau des Platzes und zum Abholen des Baumes hofft das Geloog auf die tatkräftige Unterstützung vieler Kaller Jungen im Alter ab 16 Jahren.

Das Ausrufen der rund 200 Maipaare vom Felsen an der Gemünder Straße beginnt am Sonntag, 30. April, um 15 Uhr. Höhepunkt des Ausrufens ist die Verkündigung des Maipaares, dessen Identität bis dahin streng geheim gehalten wird. Während des Ausrufens findet eine große Tombola statt, zu der Kaller Firmen und Geschäfte zahlreiche Preise gestiftet haben, und die damit auch das große Engagement der Kaller Junggesellen zum Erhalt des alten Brauches honorieren.

Nach dem Ausrufen der rund 200 Maipaare und der Verkündung des Königspaares, treffen sich Vereine und die Kaller Bevölkerung zum gemütlichen Beisammensein am Feuer unter dem Maibaum neben dem Hallenbad.

Höhepunkt der Mai-Feierlichkeiten ist der große Umzug am Montag, 1. Mai, um 13 Uhr. Vom Maiplatz aus wird der Maikönig in einer Kutsche und unter Begleitung aller Maipaare und der Musikkapelle Kall  zum Haus der Maikönigin gefahren, wo auch Bürgermeister Hermann-Josef Esser und Ortsvorsteher Stefan Kupp dem Königspaar ihre Aufwartung machen. Nach einem Umtrunk und einem Walzertanz des Königspaares startet der Festzug zum traditionellen Maiball im Saal Gier. Des Geloog hofft, dass sich auch die Kaller Bevölkerung wieder rege an den Maifeierlichkeiten beteiligt. (Reiner Züll)

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Das Verlagshaus Kraterleuchten aus Daun erhält renommierten internationalen Designpreis

Daun/London – Erneut wurde das Verlagshaus Kraterleuchten für ein Buch vom dem renommierten International Creative Media Award (ICMA) mit dem „Award of Excellence“ ausgezeichnet. Verlagsleiter Sven Nieder und Gestalter Björn Pollmeyer folgten der Einladung nach London und nahmen am Vortag der London Book Fair die Auszeichnung bei einem Gala-Dinner der Royal Society persönlich in Empfang. Ausgezeichnet wurde das Buch „Route 66 – Westwärts auf Amerikas legendärem Highway“ von der Fotografin Ellen Klinkel und den Autoren Udo Klinkel, beide aus der Eifel, sowie Nick Gerlich aus den USA. Das Buch wurde im vergangenen Jahr im kleinen Landcafé in Kerpen mit einer Ausstellung vorgestellt.

Informationen zum Buch:

„Noch immer kann man der historischen Route 66 über weite Strecken von Chicago aus quer durch das Herz Amerikas bis an die Pazifikküste folgen. Verschlafene Kleinstädte im Osten, bunt-flackernde Neonschilder, die spektakulären Weiten des „Wilden Westens“, seit langem verlassene Geisterstädte in der Mojave-Wüste – Americana-Nostalgie pur. Und vor allem die Menschen, denen man unterwegs begegnet – so auch in Wort und Bild in diesem Buch – machen diesen Road Trip, bei dem der Weg stets das Ziel ist, zu etwas ganz Besonderem.

Seit 2013 fotografiert Ellen Klinkel mit großer Leidenschaft die Mother Road, die dank engagierter Persönlichkeiten wie Angel Delgadillo, dem Vater der Historic Route 66, Tina Mion und vielen anderen aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt wurde.“

https://kraterleuchten.com/media/datasheets/978-3-96546-510-7.pdf

ROUTE 66 – Westwärts auf Amerikas legendärem Highway
Fotografie: Ellen Klinkel, Texte: Nick Gerlich, Udo Klinkel
Gestaltung: Björn Pollmeyer

Die „Edition Bildperlen“ ist ein gemeinsames Verlagsimprint der Kraterleuchten GmbH aus Daun (vormals Eifelbildverlag GmbH) und dem fotoforum Verlag aus Münster. Letzterer durfte ebenfalls für das ebenfalls in der „Edition Bildperlen“ erschienene Buch „Forst“ von David Klammer die Auszeichnung „Bronze“ entgegennehmen.

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Facettenreiches Festival der freien Kulturszene – Aachen soll wieder glühen!

Aachen – Das Stadtglühen geht in diesem Sommer in die dritte Runde – Von Theater über Tanz und Musik bis hin zu Poesie – zum dritten Mal bereits lädt die freie Szene im Sommer 2023 dazu ein, Kunst und Kultur an unterschiedlichsten Orten in der gesamten Stadt zu erleben. Was in Corona-Zeiten aus der Not heraus geboren wurde, um die arg gebeutelten freien Künstler*innen zu unterstützen, erlangt mit der Auflage in diesem Sommer gewissermaßen offiziellen Traditionsstatus in Aachen. Fünf Wochen lang können sich Besucher*innen vom 30. Juni bis 30. Juli wieder auf über 100 Darbietungen unterschiedlichster Acts freuen. Am Final-Wochenende vom 5. bis 7. August werden zusätzlich mehrere Veranstaltungen in der gesamten Innenstadt stattfinden.

Auftritte quer durchs Stadtgebiet

„Wir wollen in den Ferien zu Hause gebliebenen Aachener*innen ein buntes Programm bieten. Zugleich sind auch alle von außerhalb herzlich dazu eingeladen, in das Aachener Stadtglühen 2023 einzutauchen“, sagt Heinrich Brötz, Beigeordneter für Bildung, Jugend und Kultur der Stadt Aachen. Dazu gehören neben Theater und Musik auch Tanz, Kunst und Literatur. Nach der Eröffnung im Elisengarten am 30. Juni geht das Festival auf Wanderschaft. Es findet dann jeweils zwei Tage lang an verschiedenen Veranstaltungsorten statt: zum Beispiel im Frankenberger Park, in der Nähe des RWTH-Campus in der City, auf dem Spielplatz an der Herderstraße im Quartier Driescher Hof, im Schlosspark in Richterich, im Moritz-Braun-Park in Eilendorf, im Feuerwehrpark in Haaren, im Stadtpark an der Monheimsallee und in Kornelimünster. „Wir wollen mit den Beteiligten vor Ort eng zusammenarbeiten, um auch deren Ideen ins Programm mit einfließen zu lassen“, erläutert der städtische Veranstaltungsmanager Rainer Beck. Dabei verfolgt das Stadtglühen zwei Ziele: Erstens möchte man in der Ferienzeit ein attraktives Angebot für die Menschen in Aachen anbieten, zweitens soll so die Freie Kulturszene unterstützt werden.

Kultur-Acts können sich weiter anmelden!

Große Vorfreude herrscht bereits bei Lars Templin. Der Geschäftsführer des Aachener Musikbunker-Vereins übernimmt erneut die Rolle des Stadtglühen-Projektleiters. Er sagt: „Danke, dass wir dieses schöne Projekt wieder machen und den Künstlern so eine Bühne bieten können. Mit einem abwechslungsreichen Programm gelingt es uns so hoffentlich wieder, den Menschen in Aachen den Sommer zu versüßen.“ Voraussichtlich, so Templin, werde man mit der Eifel Musicale zusammenarbeiten und eine Ausstellung zu Gabor Baksay in Zusammenarbeit mit dem Neuen Aachener Kunstverein auf die Beine stellen. „Da der Aufruf für das Programm aber gerade erst gestartet ist, können wir noch nichts Konkretes sagen“, so Templin weiter und wirbt sogleich die Werbetrommel: „Wir suchen also noch Kulturschaffende aus allen Bereichen!“ Es können sich ebenso Acts bewerben, die in den Vorjahren bereits dabei waren, wie auch solche, die bisher nicht zum Zuge gekommen sind. Letztere würden dann bevorzugt berücksichtig, versichert Templin.

Wie in den Vorjahren auch können Besucher*innen alle Stadtglühen-Veranstaltungen kostenfrei besuchen. Politik und Verwaltung unterstützen das Festival hierfür mit einem Zuschuss in Höhe von 350.000 Euro. „So können wir ein wirklich niederschwelliges Angebot für alle Bürger*innen gewährleisten. Bis auf eine Woche findet die ganzen Sommerferien hinweg Programm an den unterschiedlichsten Orten in der Stadt statt. Wir wollen mit dieser breiten Angebotspalette alle Kulturinteressierten ansprechen“, betont Brötz.

„Wir freuen uns darauf, in den Sommerferien wieder gemeinsam mit der freien Szene alle Facetten des kulturellen Lebens in der Innenstadt und in den Stadtbezirken abbilden zu können““, ergänzt Rainer Beck. Im vergangenen Jahr war das Stadtglühen ein großer Erfolg: Mehr als 20.000 Menschen besuchten das Kulturevent. „Daran würden wir dieses Jahr gerne anknüpfen“, so der städtische Veranstaltungsmanager.

Auf der Homepage www.stadtgluehen.de wird es sukzessive Informationen zum Programm geben. Es werden weiterhin Kulturschaffende gesucht, die Teil des Stadtglühen-Programms werden möchten. Interessierte aus der Freien Kulturszene können sich per E-Mail unter stadtgluehen2023@musikbunker-aachen.de als Act melden.

 

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Das Geschichtsforum Schleiden kann auf erfolgreiche 10 Jahre zurückblicken

Schleiden – „Es gibt im Schleidener Stadtgebiet ganz viele Menschen, die an der Geschichte unserer Orte und des Tales interessiert sind und viel wissen.“ Diese Erkenntnis ergab sich aus der folgenreichen Zusammenarbeit von Klaus Stüber  mit dem inzwischen verstorbenen Gemünder Ortschronisten Rudolf Gehrke beim Projekt „Info-Tafeln für das historische Gemünd“.

Daraus ergab sich eine Idee, die in der Gründung eines Geschichtsvereins mündete. Nach intensiver „Personensammlung“ und einigen Vorbesprechungen Ende 2012 war es am 9. April 2013 soweit: Die Gründungsversammlung fand im Gemünder Kurhaus  mit folgenden zehn Personen aus dem Stadtgebiet statt: Alfred Wolter aus Dreiborn, Dirk Küsters aus Wolfgarten, Uwe Schröder aus Morsbach, Norbert Stoffers aus Gemünd, Erwin Esch (†) aus Gemünd, Alfred Käßbach aus Olef, Herbert Wollgarten aus Morsbach, Siegfried Scholzen aus Scheuren, Frank Güth aus Olef, F.A. Heinen aus Schleiden und Klaus Stüber aus Gemünd.

Rudolf Gehrke starb schon Anfang Februar 2013, doch sein riesiger Nachlass floss in den Bestand des „Geschichtsforum Schleiden“ ein, sodass seine Arbeiten – wie inzwischen zahlreiche andere Nachlässe auch – der Nachwelt erhalten bleiben.

Die beginnende, hobbymäßige Arbeit fiel auf sehr fruchtbaren Boden. Über Schleiden mit seinen Ortschaften, Vogelsang und die Nordeifel gab und gibt es immer noch viel zu recherchieren, aufzuarbeiten und den interessierten Lesern zu vermitteln. Im Laufe der zehn Jahre entstanden immer dicker und inhaltlich umfangreicher werdenden Jahreshefte mit den unterschiedlichsten Beiträgen. Immer wieder führten interessante Fahrten zu wichtigen geschichtlichen Ausstellungen und Führungen, ob in Kommern, Köln, Trier oder Hellenthal. Bis heute finden regelmäßige, gut besuchte Vorträge  statt.

Im Sommer 2013 entwickelte Geschäftsführer Siegfried Scholzen für den Verein die Internetseite „Geschichtsforum Schleiden e.V.“, welche in großem Umfang das Wirken des Geschichtsforums darstellt. Von den 50 Mitgliedern haben einige im Laufe der Jahre eigene Texte in größerem Umfang, sprich Broschüren oder Bücher verfasst, die auf der Internetseite vom Geschichtsforum Schleiden einzusehen und zu bestellen sind.

Vor Jahren kam Siegfried Scholzen auf den Gedanken, Schüler für die Regionalgeschichte zu interessieren. Die Schüler der weiterführenden Schulen wurden animiert, sich mit dem Alltagsleben ihrer Vorfahren zu beschäftigen und die Ergebnisse thematisch anschaulich zu gestalten. Oft wurden sie bei ihren Vorhaben von Lehrpersonen, Eltern und Großeltern unterstützt. Mit großem Erstaunen über die qualitativ guten Beiträge stand jedes Jahr eine Jury vor der schwierige Aufgabe der Bewertung der Arbeiten, die mit einem Geldbetrag und einer offiziellen Ehrung  der jungen Forscher gewürdigt wurden.

Besonders erfreulich war die Ehrung mit dem „Geschichtspreis der Region Aachen“ für Franz Albert Heinen und Norbert Toporowsky für ihre Veröffentlichungen, die sie im Rahmen des Geschichtsforums herausgaben.

Vielleicht finden sich weiterhin Interessierte, die bereit sind, Texte und Bilder zusammenzutragen und das Geschichtsforum weiterzuentwickeln, zum allgemeinen Interesse und zu Aha-Erlebnissen vieler Mitmenschen im Schleidener Raum.  https://gf-sle.de

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„Kreideherz“ am Freitag 21. April im Bahnhof Engeln

Engeln/Brohltal – Lesung mit musikalischer Begleitung „Kreideherz“ mit den Autoren Regine Brühl und Stephan Falk – Do you remember? Chalk hearts melting on a playground wall. (Kayleigh, Marillion) Juliana und Markus erleben die wohl unbeschwerteste Zeit ihres Lebens.

Im August 1986 dauern die großen Ferien noch an und gähnend lange Tage gehören für sie ebenso zum Sommer in der Eifel, wie unbändiger Leichtsinn und das Gefühl von Schmetterlingen im Bauch. Zusammen mit ihren Cliquen machen sie so einiges mit: Die große Freiheit bei Fahrten mit Mofas und Mopeds, aufregende Ausflüge nach Köln, stundenlanges Eckenknutschen, die Dr. Sommer-Aufklärungsseiten in der BRAVO, Karnevalsfeiern und Alkoholvergiftungen, vermeintliche Schwangerschaften und Petersilie, geheime Fahrübungen in der Lavagrube, baumelnde Duftbäumchen am Rückspiegel, der achtzehnte Geburtstag oder die Tanz-in-den[1]Mai-Party, nebenher Abitur- und Führerscheinprüfungen … Ein Roman für alle, die sich an die 1980er Jahre erinnern, ihre Jugend auf dem Land erlebt haben oder alle, die verstehen wollen, warum diese Zeit so unbeschwert und wunderbar war. Mit vielen tollen Musiktiteln aus den Achtzigern – vielleicht etwas nostalgisch, aber immerhin waren es »the best days of my life«.

Regine Brühl (Jahrgang 1971) schreibt Eifelkrimis, historische Romane und Kinderbücher. Sie kennt das Leben auf dem Land seit ihrer Geburt. Die Eifelerin liebt Musik, besonders die Hits aus ihrer Jugendzeit in den Achtzigern.

Stephan Falk (Jahrgang 1968) verbrachte in den Achtzigern seine komplette Jugend auf dem Land. Immer mit dabei waren die Songs dieses besonderen Jahrzehnts. Heute lebt und arbeitet der Medienprofi und ehemalige Radiomacher als Autor in Köln und in der Eifel.

Durch das Team der Vulkanstube ist für Essen und Trinken bestens gesorgt.

Eintritt: plus ein Glas Wein VVK 12.00 € zzgl. VVK-Gebühr
AK 18.00 €

Vorverkauf:
www.Ticket-Regional.de
Kulturbüro VG Brohltal von Mo.-Fr. 8.00 bis 12.00 UhrKapellenstraße 12 | 56651 NiederzissenTel. 02636-9740-411 | Mail: elisabeth.hilger@brohltal.de

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17 Aussteller zeigen bis zum 5. Mai in der Galerie der HwK Koblenz ihre Arbeiten

Region/Koblenz – „Credo“ ist Ausstellung und Gedankenforum ganz im Sinne gut gestalteten Kunsthandwerks. Galerie der Handwerkskammer (HwK) Koblenz zeigt Objekte von 17 Spitzenhandwerkern und ist zugleich Hommage an Gestaltungschefin Karin Bille. 12 Jahre hat Karin Bille als Leiterin der Beratungsstelle Formgebung für das gestaltende Handwerk in Rheinland-Pfalz die Arbeit und Entwicklung „ihrer“ Kunsthandwerker mitgeprägt.

Die letzte Ausstellung in ihrer Verantwortung „Credo“ setzt nun ein Ausrufezeichen. Denn es geht nicht nur darum, quer durch Gewerke und Bearbeitungsmaterialien gut Gestaltetes in der Galerie Handwerk zu präsentieren, sondern auch um die Frage, „warum wir tun, was wir tun“. Das setzt eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Schaffen voraus, hinterfragt Ideen und ihre Umsetzung. Eine interessante Kombination, wenn man sich über die Arbeit an ganz realen kunsthandwerklichen Produkten hinaus zu deren Hintergründen erklären soll.

„Mich riefen dann einige an und sagten ab, weil der Terminkalender bereits voll sei“, schmunzelt Karin Bille, gelernte Tischlerin und Diplom-Produktdesignerin. „Kurz darauf sagte einer nach dem anderen wieder zu und verfasste seine Texte, die dann alle als Selbstreflexion des eigenen Tuns sehr aufschlussreich fanden.“ 17 Aussteller zeigen nun bis zum 5. Mai in der Galerie der Handwerkskammer (HwK) Koblenz ihre Arbeiten – samt textlicher Gedanken dazu.

Die Eröffnung der Ausstellung wurde dann auch zur großen Abschiedsfeier einer Beraterin, die Rheinland-Pfalz weit wichtige Akzente im Bereich Gestaltung setzen konnte. HwK-Präsident Kurtz Krautscheid fasste das 12-jährige Wirken Billes so zusammen: „Credo ist nicht nur eine hochspannende, herausfordernde Präsentation von Kunsthandwerk aller Facetten. Es ist zugleich auch eine Zusammenfassung vieler Jahre beratender Tätigkeit von Karin Bille mit unseren Handwerkinnen und Handwerkern. Und ganz sicher ist es auch ein Dankeschön für viele wertvolle Hinweise und Ideen, für das tatkräftige Anpacken bei Veranstaltungen und ihren unermüdlichen Einsatz. Denn auch das sagen unsere gestaltenden Handwerker: Sie war sich für nichts zu fein – eine wahrhafte Überzeugungstäterin im Sinne guter, handwerklicher Gestaltung und ihrer Präsentation!“

Aus dem Wirtschaftsministerium sprach Staatssekretärin Petra Dick-Walther vor 120 Gästen und lobte Karin Bille „als Pionierin, die bereits mit ihrem Ansatz einer handwerklichen Tischlerausbildung andere Herangehensweisen an Gestaltung mitbrachte.“ Als Praktikerin wusste sie genau, was sich mit unterschiedlichen Materialien umsetzen lässt, und was nicht. „Sie hat dem Kunsthandwerk viel Gewicht und Gehör verschafft!“

Ralf Hellrich, Hauptgeschäftsführer der Koblenzer Kammer sagte zu, „dass wir das Kreativhandwerk weiter betreiben werden, weil wir aus den gemachten Erfahrungen damit sehr erfolgreich waren. In allen gestaltenden Handwerken zieht so Kunst und Kultur ein.“ An die Ausstellungsmacherin gerichtet stellte Hellrich auch fest: „Eine Blaupause Karin Bille kriegen wir nie wieder! Wir alle bedanken uns für 12 Jahre treue Arbeit für das rheinland-pfälzische Handwerk! Unter Karin Bille haben alle begriffen, wie wichtig individuelle Aussagekraft ist, denn das Kunsthandwerk hat nur eine Chance, wenn es eigene Ideen und Entwürfe fernab der Regale der Industrie verwirklicht.“

Die scheidende Gestaltungsexperten griff diesen Gedanken im Sinne des Kunsthandwerks auf und appellierte: „Wenn wir uns als Gruppe organisieren, werden wir gesehen. Vernetzung über die Gewerke hinweg war mir immer wichtig. Diesen Weg müssen wir intensivieren, denn die Zukunft wird rauer und wir müssen anders denken und agieren.“ Das traf letztlich auch die Frage an alle Aussteller, „warum wir tun, was wir tun.“

„Credo“ – das Wort umschreibt ein Glaubensbekenntnis oder einen Leitsatz. So lässt sich aus den Objekten in der Galerie Handwerk auch ableiten, welche Glaubenssätze es braucht, damit Kunsthandwerk, das kreative Arbeiten mit den Händen in seiner Exzellenz, gelingt. Ob Kürschner, Schmuckgestalter, Keramiker, Glasveredler, holz-, stoff-, stein- oder papierverarbeitende Handwerke – querbeet durch Materialien und kunsthandwerkliche Sichtweisen überzeugt „Credo“ mit Ausstellungsinhalten, die zugleich eine Hommage an Karin Bille sind. So ist „Credo“ auch für „ihre“ Kunsthandwerker ein Forum, zurückzuschauen auf gestaltende Wege und deren Ergebnisse. Was kein Abschluss ist, sondern Teil eines fortlaufenden Prozesses. „Darauf freuen wir uns und werden ihn gerne unterstützen“, griff Ralf Hellrich die Bedeutung gut gestalteten Kunsthandwerks auf, das nun einen Monat in der Galerie der HwK Koblenz erlebt werden kann.

Öffnungszeiten sind Donnerstag bis Sonntag, 11.30 bis 16.30 Uhr. Die Ausstellungsräume liegen in der Rizzastraße 24, 56068 Koblenz.

Mehr Informationen: www.hwk-koblenz.de/galerie

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„Energy Folly“ soll im Energeticon Alsdorf zum Nachdenken über den Klimawandel anregen

Alsdorf – Es werden über 100 sein, gezählt hat er sie nicht. Jedenfalls hat der niederländische Künstler Rob Chevallier mehr als genug alte Auspufftöpfe und -rohre gesammelt, um seinen „Energy Folly“ imposant zu verkleiden. Seine Installation – optisch ein vollbepackter Bastlerschuppen – ist ein Jahr lang auf dem Außengelände des Energeticons beheimatet, bevor sie weiterzieht. Im niederländischen Drenthe hatte Rob Chevallier seinen „Energy Folly“ im vergangenen Jahr aufgestellt. Auch dort mit der klaren Botschaft, die Menschen über die Energiewende nachdenken zu lassen.

„Meine Kunst ist immer ein Statement zum Klimawandel und zum Naturschutz“, sagt der Künstler. Und als solche ist sie Energeticon-Geschäftsführer Thomas König hochwillkommen. „Es ist unser erstes interaktives Exponat für den regenerativen Bereich“, sagt er. Interaktiv deshalb, weil im Inneren des Schuppens auch eine Schreibmaschine zu finden ist. An der sollen vor allem junge Besucherinnen und Besucher in die Tasten hauen und ihre Gedanken zum Klimawandel zu Papier bringen. „Das ist für die junge Generation sicher spannend, sich mit so einem alten Gerät zu beschäftigen und die Tasten klappern zu hören“, freut sich Museumspädagogin Diana Esser. Sollte das Farbband der Maschine aber mal streiken, könnten Kommentare auch per Facebook abgegeben werden. Denn die Frage, ob man weiterhin auf die alte, durch die Auspuffrohre symbolisierte (Verbrenner)Technik setzen sollte, oder neue Wege sucht, steht ja überhaupt im Mittelpunkt beim „Energy Folly“.

Für Alsdorf könnte sich Rob Chevallier noch mehr vorstellen. Er wäre gerne bereit, am Energeticon mit Schülerinnen und Schülern eine „Klimawandelmaschine“ zu bauen. Wie genau die aussehen könnte, weiß er noch nicht – interessierte Schulklassen könnten sich aber schon jetzt im Energeticon melden: info@energeticon.de. (apa)

 

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„Lebenskleider“ – Hochaltar der Citykirche Aachen wird zur Kunst-Installation

Aachen – Die Kunst-Installation im Hochaltar der Citykirche Aachen ist vollendet und das letzte Bild enthüllt: Das Tondo (Rundbild) in 13 Metern Höhe zeigt die Auferstehung, den Sieg des Lebens über den Tod, der an Ostern gefeiert wird. „Auferstehung“ ist das dritte Werk des Künstlers Uwe Appold, der unter dem Titel „Lebenskleider“ zur Heiligtumsfahrt 2023 den Hochaltar in der Citykirche neu gestaltet und seit 2021 jedes Jahr ein Bild enthüllt hat.

„Nun in ihrer Gesamtheit spannen die Darstellungen von Uwe Appold noch einmal besonders deutlich den Bogen hin zu den Heiligtümern: das Kleid Mariens, die Windel Jesu, das Lendentuch Jesu und das Enthauptungstuch Johannes des Täufers: Sie spiegeln verschiedene Abschnitte eines Lebens wider: Geburt, Kindheit, Erwachsenenalter, Tod. Es sind sozusagen ‚Lebenskleider‘. Was die Stoffe heute wertvoll und einmalig macht, ist ihre Bedeutung in bestimmten Momenten im Leben dieser Menschen. Aus Alltagsgegenständen wurden erzählende Stoffe“, sagt Dompropst und Wallfahrtsleiter Rolf-Peter Cremer.

Das dritte Bild: Auferstehung

Abraham van Diepenbeeck hatte 1630 in seine Altargestaltung eine Pieta-Szene gemalt: Der tote Sohn im Schoss der Mutter. Das war folgerichtig, hatte er in dem unteren Bild die Kreuzigung und im Mittelbild die Kreuzabnahme gemalt. Das Konzept des Malers kulminierte in der Karfreitagsthematik, eingebettet in der Theologie des Barock. Uwe Appold verfolgt mit seiner Darstellung einen anderen Weg. Im unteren Bild gestaltet er das Thema der Taufe, im mittleren Bild die Allgegenwart Gottes, im oberen Abschlussbild im Tondo die Auferstehung.

Er zeigt nicht, wie gewohnt, ein leeres Grab, sondern das, was als Hülle nach der Auferstehung zurück bleibt: Totentuch und aufwärts gerichtete Wundbinden als Zeugen vom Leid, Tod und Auferstehung Christi. „Dies ist ein Hinweis auf das Ostergeheimnis in Hoffnung auf die Zukunft des Menschen“, sagt Uwe Appold. Indirekt verbindet er das Tondo in der Citykirche Aachen mit dem Turiner Grabtuch, das als Ikone, weniger als Reliquie verehrt wird, und bettet sein Bild der Auferstehung als künstlerischen Beitrag in die Heiligtumsfahrt ein.
Das Tondo (Rundbild) wurde in der griechischen und römischen Architektur als Versatzstück von Wandgliederungen verwendet. Stets wirkte es als Akzent in der Struktur von Wandflächen.
Verbreitung erfuhr es im 15. und 16. Jahrhundert nicht nur in der Architektur, sondern besonders in der Gestaltung dreistufiger Altäre, die sich in der Anmutung auf die Architektur der Zeit bezog.
In der Regel wurde das Tondo oben als Abschluss in den fassadenähnlichen Aufbau eingebracht. So auch bei dem Altar in der Citykirche mit einer Gesamthöhe von 13 Metern.
Der Kreis gilt als Symbol für die Unendlichkeit ohne Anfang und Ende, auch für den Himmel. Er hat weniger Spannung als andere geometrische Formen, er zeigt in keine Richtung, er ruht harmonisch und geschlossen in sich.

Das zweite Bild: Allgegenwart

Es zeigt den Blick auf eine perspektivische Wolke und nimmt die Betrachtenden mit auf einen überhöhten Standort. Ein starker Hell-Dunkel-Kontrast bestimmt die Komposition, wobei die helle Seite überwiegt. Fünf Strahlen steigen als Licht aus der Wolke fächerförmig empor. Die Zahl 5 steht symbolisch für die fünf Wundmale Christi am Kreuz. Im zweiten Ich-bin-Wort sagte Christus von sich Ich bin das Licht der Welt (Joh 8, 12). Der Künstler Uwe Appold verbindet die Lichtaussage mit dem Gekreuzigten. Die waagerechte Kompositionslinie, die van Diepenbeeck in seine Kreuzabnahme eingearbeitet hatte, greift Appold in seinem Bild auf. Etwa in gleicher Höhe bilden Wolken eine Ebene als Zeichen des Horizonts innerhalb der Lichtstrahlen. Gottes Allgegenwart ist unter und über allen Wolken. „Im Barock stehen Wolken für die Allgegenwart Gottes. Das war mir wichtig, zu zeigen“, erklärt Uwe Appold.

Das erste Bild: Taufe

Das schwebende weiße Taufkleid im unteren Bild erinnert an die Putten im Mittelbild der ursprünglichen Gestalt von van Diepenbeecks Hochaltar. Die Farbe Weiß wird seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil als Christusfarbe der Reinheit, Auferstehung und das Lichts verwendet. Die liturgische Farbe Violett gilt als Farbe der Buße und als Vorbereitung für hohe Feste wie Weihnachten und Ostern. Das Oval ist eine Reminiszenz an das Barock, das diese geometrische Form als Ausdruck der Ausweitung verstand und damit die Kreisform der Renaissance überwinden wollte. Das Taufkleid in der Mitte des Bildes ist kein historisches, sondern ganz neu. Bestellt aus dem Internet, so wie das viele heute vermutlich machen. Dieses neue Taufkleid steht jedem noch zu Taufenden zur Verfügung. Es ist somit auch ein Symbol des Neubeginns, der gerade in diesen Zeiten besonders wichtig ist.

Der Künstler: Uwe Appold

Uwe Appolds künstlerische Laufbahn beginnt 1962 mit einer Lehre zum Bildhauer und 1968 mit dem Abschluss für künstlerische Formgebung und Gestaltung an der Werkkunstschule Flensburg. Seit 1962 stellt der Künstler regelmäßig im In- und Ausland aus. So hatte er Ausstellungen in beinahe allen deutschen Großstädten, sein internationales Betätigungsfeld erstreckt sich auf Belgien, China, Dänemark, Estland, Frankreich, Griechenland, Italien, Österreich, Monaco, Niederlande, Polen, Spanien und die Schweiz. Seine Arbeit an den Altarbildern begann Uwe Appold 2020 mit umfangreichen Recherchen zum Werk van Diepenbeecks. Sein Bildprogramm stellt Bezüge zur historischen Malerei her, die der Künstler mit den Intentionen der Heiligtumsfahrt 2023 verbindet.
Während der Wallfahrtstage ergänzt außerdem noch eine regelmäßige Live-Performance die Installation. Bei der Performance stehen die Kleider vieler Frauen aus verschiedenen Nationen und Ländern symbolisch für die vielen Alltagsstoffe, die eine Tiefe und eine Geschichte bekommen durch die Menschen, die sie tragen – für die Vielen, die zur Heiligtumsfahrt nach Aachen kommen. Gefördert wird die Kunstinstallation „Lebenskleider“ aus Mitteln des Vermögens „Katharina und Maria Wienen“ von der Stiftung „Stiftungsforum Kirche im Bistum Aachen“. Mit der Stiftung werden nachhaltig vielfältige Aufgaben im kirchlichen Bereich unterstützt. Ebenso unterstützen die Pax-Bank, das katholischen Hilfswerk Misereor, die Evangelische Studierendengemeinde Aachen (ESG) sowie die Katholische Hochschulgemeinde Aachen (KHG).

Infobox:
Samstag 10. Juni bis Sonntag, 18. Juni (während der Wallfahrtstage)
Lebenskleider – Ausstellung und Performance
Der Künstler Uwe Appold präsentiert die drei Bildflächen des Hochaltars der Aachener Citykirche mit neuen Kunstwerken. Dazu wird es Performances mit Kleidern und Texten von Frauen aus der Einen Welt geben. Der Künstler ist währenddessen vor Ort.
Die Ausstellung in der Citykirche St. Nikolaus an der Großkölnstraße ist jeweils von 9 bis 19 Uhr geöffnet, die Performances finden täglich um 17 Uhr statt.

Mehr dazu: https://heiligtumsfahrt-aachen.de/Kunst-und-Kultur/lebenskleider/

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Dietrich-Bonhoeffer-Chor samt Orchester – Ostermontag 10. April in Mechernich

Mechernich – „Österliches Frühlings-Konzert im GAT“ – Klassische und modern-cineastische Musik kann man an Ostermontag, 10. April, in der Aula des Mechernicher Schulzentrums genießen. Hier singen und spielen der Dietrich-Bonhoeffer-Chor samt Orchester kostenlos Werke von Hans Zimmer, Georg Friedrich Händel und vielen mehr. Die Leitung hat Pascal Lucke inne.

Der Frühling kommt und warme Sonnenstrahlen, Düfte oder Vogelgesänge aller Art erfüllen bald wieder die Natur. Der Dietrich-Bonhoeffer-Chor, samt Orchester und unter der Leitung von Pascal Lucke, will ihn zu Ostern gebührend willkommen heißen. Und so entführt er an Ostermontag, 10. April, ab 16 Uhr in die Welt der Filmmusik und erhebender Gesänge in der Aula des Mechernicher Gymnasium Am Turmhof (Nyonsplatz, 53894 Mechernich).

Versprochen wird eine einzigartige Verbindung von klassischer und modern-cineastischer Musik. Präsentiert werden Werke von John Rutter, Hans Zimmer, Georg Friedrich Händel und vielen mehr. „Neben der emotionalen Musik ist besonders die Darbietung des Orchesters und die visuelle Unterstützung ein Höhepunkt, der die Zuhörer begeistern wird“, freut sich Pascal Lucke: „Ein Erlebnis, welches Sie sich nicht entgehen lassen sollten!“

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird herzlich gebeten. Weitere Informationen gibt´s unter www.pascal-lucke.de.

 

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Kinderbuchautorin Jasmin Zipperling für Ostermarkt Burg Satzvey verpflichtet

Mechernich-Satzvey – Ihre Geschichte vom Osterhasen, der lieber ein Weihnachtshase sein wollte, erzählt die in Kuchenheim und Kirchheim bei Euskirchen aufgewachsene Kinderbuchautorin Jasmin Zipperling an Ostersonntag und Ostermontag jeweils um 14 Uhr in der Satzveyer Burgbäckerei. Das teilt Betreiber Michael Schmitz dem Mechernicher „Bürgerbrief“ mit.

Ihr erstes Kinderbuch „Himmeldonnerglöckchen“ hatte sie ihrem inzwischen verstorbenen früheren Deutschlehrer Harry M. Jonigkeit am Euskirchener Emil-Fischer-Gymnasium gewidmet.