Kategorien
Tourismus

Schneller Überblick mit der Erlebniskarte des Natur- und Geoparks Vulkaneifel

Gillenfeld/Vulkaneifel – In der bereits veröffentlichten “Erlebniskarte Ausflugsziele” sind alle wichtigen Geopunkte und darüber hinaus auch die touristischen Ziele im Natur- und Geopark Vulkaneifel verzeichnet. Die Karte ist auf der Webseite www.geopark-vulkaneifel.de aufrufbar. Als klassische Faltkarte ist diese bei den Touristinformationen erhältlich oder kann bei der Geschäftsstelle des Natur- und Geoparks angefordert werden.

Der Natur- und Geopark hat gemeinsam mit der Ortsgemeinde im Rahmen der Umsetzung des Natur- und Geopark
Handlungsprogramms auch eine Karte in Form einer Infotafel am Platz vor der Touristinformation in Gillenfeld installiert. Die Infotafel bietet Gästen und Einheimischen den schnellen Überblick über die lohnenswerten Ziele der näheren Umgebung.

Ortsbürgermeister Karl-Heinz Schlifter freut sich über die neue Infotafel, die jetzt die örtliche Touristinformation um ein frei zugängliches Angebot erweitert.

“Mit der Erlebniskarte können wir zeigen, dass Gillenfeld und seine vulkanische Umgebung ein bedeutender Teil des Natur- und UNESCO Global Geoparks Vulkaneifel ist”.

Kategorien
Tourismus

Westenergie fördert ehrenamtliches Engagement über Mitarbeiter-Initiative „aktiv vor Ort“

Zettingen – Neue Waldsofas für Wanderwege in Zettingen. Gemütliche Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein. Die Ortsgemeinde Zettingen im Landkreis Cochem-Zell ist von schönen Wanderwegen umgeben, die eine Verbindung zum Maifeld, ins Moseltal und in die Vulkaneifel schaffen. Um die Attraktivität dieser Wege zu steigern, haben sich freiwillige Helferinnen und Helfer aus Zettingen engagiert und an den schönsten Aussichtspunkten und Ruheplätzen der Wanderwege neue Waldsofas aufgestellt. Möglich gemacht hat dies das Energieunternehmen Westenergie mit seiner Aktion „aktiv vor Ort“ und einer Fördersumme in Höhe von 2.000 Euro. Projektpate Rainer Fuhrmann hatte seinen Arbeitgeber Westenergie erfolgreich um die finanzielle Förderung gebeten und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern aus Zettingen zahlreiche Arbeitsstunden in das Projekt investiert.

Zuerst haben die Frauen und Männer das Erdreich abgetragen und Fundamente ausgehoben. Anschließend haben sie Stützschuhe zum Befestigen der Waldsofas einbetoniert. Nach dem Aushärten des Betons wurden die Sofas fest verankert, die Einfassung verbaut und der Boden mit Basaltsplit verfüllt. Projektpate Rainer Fuhrmann ist stolz auf die geleistete Arbeit: „Mit den Waldsofas sind gemütliche Plätze zum Ruhen und Rasten an unseren Wanderwegen entstanden. Von dort aus können Wanderer die schöne Aussicht in die Eifeler Landschaft genießen.“

Ortsbürgermeister Johannes Hammes aus Zettingen bedankt sich bei Westenergie und ergänzt: „Ohne die finanzielle Unterstützung von Westenergie und den Einsatz der zahlreichen Helferinnen und Helfer hätten wir das Projekt in diesem Umfang nicht umsetzen können. Ein großes Dankeschön an alle für dieses tolle Engagement.“ Alle Arbeiten konnten in Eigenleistung und unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregelungen durchgeführt werden.

Bei „aktiv vor Ort“ handelt es sich um eine Initiative von Westenergie, bei der sich Mitarbeiter in ihrer Freizeit für ihre Mitmenschen engagieren. Wer selbst die Ärmel hochkrempelt und sich für einen guten Zweck in seinem Heimatort einbringt, erhält bis zu 2.000 Euro für das Projekt. Westenergie unterstützt so das soziale und ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiter*innen.

Kategorien
Tourismus

Sporthotel & Resort Grafenwald mit DEHOGA-Zertifizierung ausgezeichnet!

Daun – Das beliebte Dauner Hotel hat die DEHOGA-Zertifizierung als TOP-Ausbildungsbetrieb erhalten. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband e.V. hat das Sporthotel Grafenwald mit einem begehrten Siegel ausgezeichnet: Das Hotel gilt jetzt offiziell als TOP-Ausbildungsbetrieb. „Für uns zahlt sich nun deutlich sichtbar aus, in exzellente Aus- und Fortbildungsangebote investiert zu haben“ erklärt Hoteldirektor Jürgen Jablonowski stolz.

Das Sporthotel & Resort Grafenwald präsentiert sich in der Region als attraktiver Ausbildungsbetrieb und Arbeitgeber. Das Team des Hotels engagiert sich nicht nur persönlich für ihre Azubis, sondern bietet zudem ein fachlich hohes Niveau.

Die Wertschätzung für den Nachwuchs lässt sich jetzt am Siegel TOP-Ausbildungsbetrieb festmachen. Für junge Menschen, die eine Ausbildung beginnen möchten, gibt es hier eine TOP-Adresse – das bestätigt jetzt ganz offiziell der DEHOGA. Inmitten der Naturlandschaft der Vulkaneifel bietet das Sporthotel Grafenwald ein vielfältiges Sport- und Aktivprogramm, einen modernen SPA-, Beauty- und Fitnessbereich, einen eigenen Kinderclub, eine Tennisschule sowie eine hochwertige Gastronomie.

Darüber hinaus ist das Vier-Sterne-Haus durch die flexiblen Unterbringungsmöglichkeiten vom Doppelzimmer bis zum Ferienhaus für unterschiedlichste Zielgruppen attraktiv. Das Sporthotel hat sich als Topadresse für den Aktivurlaub etabliert. Und leistet nicht zuletzt als Arbeitgeber und als Ausbildungsbetrieb einen wertvollen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung im Tourismus in Rheinland-Pfalz.

Kategorien
Tourismus

Gastronomie in der Eifel – Digitalisierung eröffnet neue Chancen

Region – Die Eifeler Küche galt lange Zeit und das völlig zu Unrecht als „arme Leute“-Küche und stand im Schatten der Rheinischen und Burgunder-Küche. Doch die typischen Gerichte aus regionalen Zutaten wie „Döppekooche“, „Spießbroode“ oder auch einfach nur „Schloot“ und „Kappes“ sind mittlerweile stark nachgefragte Gerichte, die auch immer noch in vielen Restaurants in der Eifel serviert werden. Mit dem Servieren ist es nun jedoch schon seit einiger Zeit nicht mehr ganz so einfach, da bis auf Weiteres geschlossen bleiben muss. Um zu überleben sind viele Restaurantbesitzer geradezu zwangsläufig in die Digitalisierung gerutscht und entdecken gerade die Vorteile. Nicht wenige sind sogar begeistert von den Chancen der Digitalisierung für die Branche.

Handy früher nur zum Telefonieren genutzt

Natürlich sind auch die Eifeler Restaurantbetreiber schon lange Besitzer eines Smartphones. Dieses wurde früher jedoch hauptsächlich zum Telefonieren, für die eine oder andere WhatsApp-Nachricht oder auch für die eine oder andere Freizeitbeschäftigung wie Mega Fortune Spielautomat online spielen genutzt, vorausgesetzt, es gab eine brauchbare Internetverbindung.

Heute, und das hat auch mit der Pandemie zu tun, nutzen viele das Handy oder Tablet einerseits, um zu überleben, andererseits vor allem aber auch, um neue Kunden zu gewinnen. Sie bieten ihre Gerichte außer Haus bei App-Betreibern und Lieferplattformen an oder haben sogar eine eigene App entwickeln lassen, um den Nullumsatz in den Innen- und Außenbereich ihrer Restaurants wenigstens halbwegs zu kompensieren.

Nicht wenige in der Branche haben erkannt, dass ihnen das Online-Geschäft auch nach der Pandemie einen zusätzlichen Umsatz bringen kann und investieren daher auch kräftig in die Digitalisierung.

Die Digitalisierung ist somit auch in der Eifeler Gastronomie kein Neuland mehr. Sie geht jedoch noch weit über Online-Verkäufe hinaus und wird zukünftig nahezu alle Abläufe in einem Betrieb erfassen und auch effizienter machen, wovon die Gäste profitieren können.

Der Gast muss im Mittelpunkt stehen

In der Vergangenheit hatten viele Restaurants für Reservierungen, Bestellungen und Abrechnungen Insellösungen bei sich installiert. Mit diesen konnte zwar auch der eine oder andere Arbeitsablauf flüssiger gestartet und etwas mehr Überblick gewonnen werden. Der ganz große Wurf war dies in den meisten Fällen jedoch nicht, da nicht alle betrieblichen Prozesse umfasst wurden und so noch viel „Handarbeit“ notwendig war.

Die dafür aufgewendete Zeit, konnte nicht auf die Gäste verwandt werden, also für die, um die es in einem Restaurantbetrieb eigentlich geht. Die heutigen digitalen Anwendungen in den Restaurants und Gastronomiebetrieben sind dagegen offen und umfassen die gesamte „Produktionskette“ vom Einkauf, über den Verbrauch in der Küche sowie Bestellungen und Auslieferungen bis hin zur Buchhaltung, der Integration neuer Zahlungsmethoden oder der Vorbereitung der Steuererklärung.

Es handelt sich sozusagen um Systeme für alles. Im Grunde genommen ist es sogar möglich, dass solch ein digitales Restaurant-Management-System automatisch Bestellungen bei Zuliefern auslöst und dabei auch Verbrauchsmengen an bestimmten Tagen antizipiert. Das spart den Restaurantbesitzern enorm viel Zeit, in der sich, egal ob beim Kochen oder Bedienen auf den Gast und auf ihre typische Eifeler Küche fokussieren können. Vor allem der administrative Aufwand, der in den Restaurant- und Gastronomiebetrieben anfällt, kann erheblich reduziert werden. Die Systeme können außerdem gebrandet und auf den einzelnen Betrieb zugeschnitten werden.

Online-Sichtbarkeit erhöhen

Um das Online-Geschäft, also vor allem Essensauslieferungen und Übernachtungen zu optimieren, müssen die Betriebe natürlich auch ihre Online-Sichtbarkeit erhöhen. Hier spielen auch die sozialen Netzwerke eine große Rolle. Über eine geschickte Verknüpfung von Instagram- oder Facebook-Posts oder Newsletter mit einem bestell- oder Reservierungssystem lassen sich praktisch von null auf hundert eine ganze Schar an Followern gewinnen, die in vielen Fällen auch zu neuen Kunden werden.

Kunden, die ein Restaurantbesitzer in der Peripherie einer Stadt beispielsweise vorher gar nicht erreichen konnte.  Für die Kunden bedeutet das umgekehrt noch mehr Vielfalt hinsichtlich des zur Verfügung stehenden kulinarischen oder gastronomischen Angebots. Wird dann die versprochene Qualität auch noch eingehalten, kann ein Restaurant, dass vorher nur ein begrenztes Einzugsgebiet hatte, nicht selten noch hinsichtlich der Gästezahlen expandieren.

Kategorien
Tourismus

Mayener Einrichtungen haben sich prüfen lassen und wurden re-zertifiziert

Mayen – „Barrierefreiheit geprüft“ Gütesiegel schafft Vertrauen und Transparenz: Mayener Einrichtungen haben sich im Hinblick auf Barrierefreiheit prüfen lassen und wurden re-zertifiziert. Wie schon 2017 wurden die Ausstellung EifelTotal, das Deutsche Schieferbergwerk sowie die Erlebniswelten Grubenfeld auf die Barrierefreiheit nach der Initiative „Reisen für Alle“ erneut zertifiziert und erhielten die Gütesiegel. Diese wurden in den genannten städtischen Einrichtungen angebracht.

„Es freut mich sehr, dass unsere Museen auf die Barrierefreiheit nach der Initiative „Reisen für Alle“ erneut zertifiziert wurden und weiterhin zu den touristischen Dienstleistungsunternehmen in Rheinland-Pfalz gehören, die sich durch ihre Zertifizierung zum Thema Barrierefreiheit positioniert haben“, so Oberbürgermeister Dirk Meid.

Mehr Barrierefreiheit schaffen – das ist das Ziel, das die Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH (RPT) im Auftrag des Wirtschaftsministeriums seit vielen Jahren strategisch verfolgt. Die RPT ist Lizenznehmer des bundesweiten Kennzeichnungssystems „Reisen für Alle“ und unterstützt Betriebe dabei, vorhandene und neue touristische Angebote so zu gestalten, dass alle Menschen ihre beruflich oder privat motivierte Reise uneingeschränkt genießen können. Die Resonanz auf das Kennzeichnungssystem ist gut: die Mayener Museen gehören weiterhin zu den touristischen Dienstleistungsunternehmen in Rheinland-Pfalz, die sich durch ihre Zertifizierung zum Thema Barrierefreiheit positioniert haben.

Die Kennzeichnung von „Reisen für Alle“ hilft selbstverständlich nicht nur Menschen mit körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung, sondern auch älteren Menschen oder Familien mit Kindern. Sie alle können schon im Vorfeld online prüfen, ob beispielsweise Türbreiten, Bewegungsflächen oder spezielle Serviceleistungen vorhanden sind und auf Basis dieser verlässlichen Informationen ihre Reiseentscheidung treffen.

Kategorien
Tourismus

Probenbeginn bei den Burgfestspielen Mayen

Mayen – Bei strahlendem Sonnenschein hat das Team der Burgfestspiele Mayen am Montag den Probenbetrieb aufgenommen und beginnt mit der Arbeit am Familienstück „Die Schöne und das Biest“ in der Regie von Catharina Fillers. Die Freude war nach dem festspiellosen Sommer 2020 in den Gewerken und im Ensemble gleichermaßen groß. „Man kann es noch gar nicht so richtig glauben“, war ein immer wieder gehörter Satz. Die Festspiele werden zwar einerseits alles für ein Gelingen des Theatersommers 2021 tun, wollen aber für die eigenen Mitarbeitenden und später für das Publikum auch ein möglichst sicheres Theatererlebnis bieten. Ein umfangreiches Hygienekonzept muss dafür eingehalten werden, das sich in alle Bereiche des Theaterbetriebs erstreckt. Alle Ensemblemitglieder von außerhalb haben direkt vor der Anreise einen PCR-Test gemacht und werden nun täglich von eigens geschultem Personal mit Schnelltests auf das Coronavirus getestet. Für den Fall eines positiven Testergebnisses wurde eine Kooperation mit dem Labor Koblenz geschlossen, die ermöglicht, dass das Ergebnis binnen weniger Stunden mit einem PCR-Test verifiziert werden kann.

Die Burgfestspiele werden also ab sofort „hochgefahren“ und der Probenbetrieb wird für alle fünf Eigenproduktionen bis zur Premiere geführt. „Wir hoffen natürlich sehr, dass wir dann am 6. Juni auch wirklich mit Publikum eröffnen können“, so Intendant Ris.

Der Mayener Stadtrat hat den städtischen Zuschuss für die Burgfestspiele in der Saison 2021 verdoppelt, um coronabedingte Einnahmeausfälle und Schutzmaßnahmen finanziell abzusichern. „Wir sind sehr froh, dass sich die Stadt Mayen so klar zu den Festspielen bekannt hat“, sagt Daniel Ris. „Das ist nicht an allen Orten so – und es ist ein großartiges Signal für die Region, für die Stadt Mayen und natürlich auch für alle Mitarbeitenden auf und hinter der Bühne.“

Tickets für die Burgfestspiele gibt es bei: Bell Regional, Touristikcenter, Rosengasse 5, 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651 / 494942, per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de und im Online-Ticketing unter www.burgfestspiele-mayen.de.

Kategorien
Tourismus

Ein historischer Tag für Zülpich

Zülpich – Mittelalterliches Weiertor wird an historisches Vorbild angelehnt wiederaufgebaut. NRW-Ministerin Ina Scharrenbach übergibt Förderbescheid über rund 612.000 Euro. „Ein historischer Tag für Zülpich!“ Dieser Ausspruch fiel so oder so ähnlich mehrfach als die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW, Ina Scharrenbach, gestern (27.04.2021) den Förderbescheid „zum Wiederaufbau und zur Erlebbarmachung des mittelalterlichen Weiertores“ überbrachte.

Der Entwurf des renommierten Zülpicher Architekten Karl-Josef Ernst sieht einen an das historische Vorbild angelehnten, aber nicht originalgetreuen Wiederaufbau des Weiertores vor. Visualisierung: Ernst Architekten BDA

Um die beim Bombenangriff der alliierten Streitkräfte an Heiligabend 1944 weitgehend zerstörte und seither nur teilweise rekonstruierte Doppeltoranlage wiederaufbauen zu können, stellt das Land NRW insgesamt rund 612.000 Euro aus dem Topf des Förderprogramms „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. – Wir fördern, was Menschen verbindet.“ zur Verfügung.

Gestellt wurde der Förderantrag von den Hovener Jungkarnevalisten (HJK). Diese werden das Weiertor als Hauptnutzer künftig unter anderem als Versammlungs- und Probenraum sowie für kleinere Festivitäten nutzen. Es soll aber auch als Ort der Begegnung für die Öffentlichkeit erlebbar gemacht werden – beispielsweise am „Tag des offenen Denkmals“ oder bei Stadtfesten und Veranstaltungen im direkt angrenzenden Park am Wallgraben. „Ich freue mich sehr, dass die HJK den Mut gefasst hat, einen Förderantrag zu stellen und den Wiederaufbau des Hauptturmes […] zu wagen“, sagte Bürgermeister Ulf Hürtgen in seiner Begrüßungsansprache. Die Stadt Zülpich habe die Hovener Jungkarnevalisten als Eigentümerin und aus tiefer Überzeugung für das heimische Brauchtum bei diesem Projekt von Anfang an ermuntert und unterstützt. „Ich weiß gar nicht wie oft ich in der Vergangenheit auf das Weiertor und den Traum vom Wiederaufbau angesprochen wurde“, so Hürtgen weiter. „Damit wird auch in das letzte unserer vier Stadttore wieder Leben einkehren und das vierblättrige Kleeblatt ist dann komplett.“

„Ohne die Menschen, die das Ehrenamt in den Städten gestalten und sich einsetzen, wäre ein solches Projekt nicht möglich“, betonte Ministerin Ina Scharrenbach. Durch den Wiederaufbau des Weiertores
werde „die Wehrhaftigkeit der Zülpicher“ wiederhergestellt.

HJK-Präsident Gerd Wallraff bedankte sich in seinem Grußwort für die tolle Zusammenarbeit mit der Stadt Zülpich und verglich die Entwicklung mit zwei Sechsern im Lotto. Zuerst habe die Stadt Zülpich die HJK auf das Förderprogramm „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen.“ des Landes aufmerksam gemacht und ihre Unterstützung bei der Antragstellung zugesichert. Kurze Zeit später sei dann der renommierte Zülpicher Architekt Karl-Josef Ernst mit der Idee an ihn herangetreten, gemeinsam das Weiertor wiederaufzubauen.

Der Entwurf von Architekt Karl-Josef Ernst sieht einen an das historische Vorbild angelehnten, aber nicht originalgetreuen Wiederaufbau des Weiertores vor. Die Mitglieder der Hovener Jungkarnevalisten haben diesen Plänen mittlerweile ihre Zustimmung erteilt. Auch bei den Mitgliedern des Rates der Stadt Zülpich, die dem Vorhaben ebenfalls zustimmen müssen, sind diese auf Wohlwollen gestoßen.

Kategorien
Tourismus

„Stadt mit Herz“

Mechernich – Vier- bis fünftausend Papierrosen hat Margret Eich, Vorsitzende des Stadtmarketingvereins „Mechernich aktiv“, in den vergangenen Wochen gebastelt. Tatkräftig unterstützt wurde sie dabei von Gerda Kijewski und Irene Sander.

Die Rosen sollen zu 45 bunten Maiherzen verarbeitet werden. 37 sind schon geschafft. In der Nacht zu Samstag, 1. Mai, hängt sie dann der Verein in den Straßen der Kernstadt verteilt auf. Die Herzen sollen allen Bürgern der Stadt Freude im Wonnemonat bringen und sind deshalb nicht zur Mitnahme gedacht.

„In diesen schwierigen Zeiten wollen wir den Leuten zeigen, dass wir als Stadt für sie da sind. Wir tun was wir können und bleiben optimistisch, dass auch wieder bessere Zeiten kommen. Wir sind eine Stadt mit Herz!“, so Eich bei der Präsentation der bereits fertigen, kunterbunten Herzen vor ihrem Laden in der Bahnstraße.

Erst kürzlich hatte eine Feiertagsaktion des Stadtmarketingvereins stattgefunden: Dabei sind 300 Ostertüten mit Geschenken in der City und in den Mitglieds-Einzelhandelsgeschäften und Betrieben verteilt worden. Außerdem waren Weihnachtsbäume geschmückt und Plakatwände dekoriert worden. Somit sind die Mai-Herzen bereits die vierte Aktion des Vereins unter der Geschäftsleitung Petra Himmrichs in diesem Jahr. Mehr befinden sich in Planung.

Kategorien
Tourismus

Qualitäts-Nachweis für weitere 3 Jahre erbracht – Wanderather Traumpfad

Mayen/Vordereifel – Erfolgreiche Nachzertifizierung der Vordereifler Traumpfade. In der Verbandsgemeinde Vordereifel konnten nun alle sechs Traumpfade der ersten Umsetzungsphase, nach erfolgreicher Prüfung durch das Deutsche Wanderinstitut e.V., erneut für drei Jahre als „Premium-Wanderwege“ ausgezeichnet werden.

Die Traumpfade Virne-Burgweg, Wacholderweg, Booser Doppelmaartour, Wanderather, Vulkanpfad und Bergheidenweg schafften es hierbei ihre Erlebnispunkte, welche zur Zertifizierung notwendig sind, zu halten und zum Teil sogar noch zu steigern.

Der umfangreiche Kriterienkatalog zur Ermittlung der Erlebnispunkte umfasst unter anderem, das Wegeformat – also ob der Wanderer auf naturbelassenen Wege oder Asphalt unterwegs ist – das Naturerlebnis im Wandergebiet sowie natürlich das Wanderleitsystem, welches bei den Traumpfaden schlicht unverlaufbar sein muss.

Im Zuge der erfolgreichen Nachzertifizierung lobten daher auch der Deutsche Wanderverband und die Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (REMET) als Initiatorin der Wege ausdrücklich, dass Dank der regelmäßigen Begehungen und Pflege der Wege durch die örtlichen Wegepaten und die Unterstützung der zuständigen Ortsgemeinden dieses herausragende Niveau nun schon so lange gehalten und auch noch verbessert werden konnte.

Kategorien
Tourismus

LVR-Freilichtmuseum Kommern pflanzt Baum des Jahres 2021 – Die Stechpalme

Mechernich-Kommern – Auch dieses Jahr, wie in den vergangenen Jahren, pflanzt das LVR-Freilichtmuseum Kommern den jeweils aktuellen Baum des Jahres in einer Baumreihe auf dem Parkplatz. So wird eine schöne Tradition fortgeführt, die den Besuchenden jährlich neue Anblicke auf dem Parkplatz beschert und durch eine Vermittlungstafel auch die zum Teil schwierige Lage in deutschen Wäldern aufgreift.

In diesem Jahr wählte die „Stiftung Baum des Jahres“ die Stechpalme (Ilex aquifolium) aus, eine Baumart also, die im Gelände des Freilichtmuseums vielfach anzutreffen ist. Die Stechpalme ist allerdings auf den ersten Blick nicht als Baum wahrzunehmen. Vermutet wird durch die oftmals breitere Form und Größe, die zwischen zwei und fünf Metern schwanken kann, eher eine Strauchart. Und tatsächlich kann die Stechpalme optisch beides sein – stark abhängig von den Lichtverhältnissen. Bei passenden Bedingungen wird die Stechpalme gerne auch 10-15 Meter hoch. Weitere Merkmale: die Stechpalme ist immergrün, wirft im Herbst also nicht ihre Blätter ab. Diese sind glänzend-dunkelgrün mit unangenehmen spitzen Stacheln am Blattrand. Die Blätter und roten Beeren der weiblichen Stechpalme stehen auf dem Speisezettel von Vögeln. Für uns Menschen sind diese jedoch ungenießbar und giftig noch dazu.

In den 1920er-Jahren war die Stechpalme „in“ und erfreute sich großer Beliebtheit. Vor allem als Feiertagsdekoration wurde sie häufig eingesetzt, so dass die wilden Bestände stark abnahmen. Daher wurde sie unter Schutz gestellt und die Bestände erholten sich wieder. Auch heute ist sie als Schmuck- und Ziergehölz in privaten Gärten beliebt, forstwirtschaftlich spielt sie allerdings eine eher untergeordnete Rolle, und nach wie vor ist es verboten, sie aus der Natur zu entwenden.