Kategorien
Tourismus

Den Internationalen Museumstag im Eifelmuseum Mayen digital erleben

Mayen – Am 16. Mai ist zum 44. Mal Internationaler Museumstag! Auch das Eifelmuseum Mayen wird wieder teilnehmen und bietet ab sofort bis zum 31. Mai allen Museumsinteressierten die Möglichkeit, die Ausstellungen EifelTotal, Deutsches Schieferbergwerk und Erlebniswelten Grubenfeld online zu entdecken. Denn aufgrund der Corona-Pandemie sind die städtischen Einrichtungen derzeit geschlossen. Mit einem breiten Spektrum, wie einem vielfältigen Angebot von 3-D Touren und innovativen Ideen möchte das Eifelmuseum einen großen Beitrag zum kulturellen und gesellschaftlichen Leben beitragen. Ganz nach dem Motto des diesjährigen Internationalen Museumstags #MuseenEntdecken.

Ziel des Aktionstages ist es, auf die thematische Vielfalt der mehr als 6.500 Museen in Deutschland sowie der Museen weltweit aufmerksam zu machen. In Deutschland wird der Internationale Museumstag vom Deutschen Museumsbund e. V. koordiniert und in enger Kooperation mit den Museumverbänden und -ämtern der Länder, ICOM Deutschland sowie den Museen vor Ort umgesetzt. Maßgeblich unterstützt wird der Aktionstag von den Stiftungen und Instituten der Sparkassen-Finanzgruppe.

Zum Internationalen Museumstag sind alle herzlichst eingeladen, von zu Hause aus die drei Ausstellungen EifelTotal, die Erlebniswelten Grubenfeld sowie das Deutsche Schieferbergwerk in einem 3-D-Rundgang am heimischen PC zu besuchen. In den 3D-Rundgängen wurden Hinweise versteckt. Mithilfe dieser Hinweise kann das von den Mitarbeitern der Museen erstellte Quiz, welches unter https://www.mayen.de/kultur-tourismus/eifelmuseum/internationaler-museumstag/ zu finden ist, beantwortet werden. Zu gewinnen gibt es unter allen Einsendungen Gutscheine für die beliebten Ausstellungen EifelTotal, Deutsches Schieferbergwerk und Erlebniswelten Grubenfeld.

Das Eifelmuseum wünscht allen Teilnehmenden viel Spaß bei den digitalen Rundgängen durch die Ausstellungen und viel Erfolg beim Beantworten der Quizfragen.

Kategorien
Tourismus

Freizeitführer zeigt die schönsten Ecken der Eifel

Niederzissen/Brohltal – Viele Tipps für spannende und interessante Ausflüge hält der Freizeitführer für die Erlebnisregion Nürburgring und die Vulkaneifel bereit. In Zusammenarbeit mit den Touristik-Organisationen der Region ist ein praktischer Begleiter im A5-Format entstanden, wo sich auch die Sagenhafte Vulkanregion Laacher See und die Deutsche Vulkanstraße präsentieren. 50.000 Exemplare wecken in deutscher und niederländischer Sprache Neugier für die Region und begeistern für einen Natur-, Familien- oder Museumsausflug.

Denn warum in die Ferne schweifen… Viele reizvolle Ausflugsziele in der unmittelbaren Umgebung lassen sich schnell und bequem mit dem Auto, dem Bus oder sogar der Bahn erreichen.

Die verschiedenen Themen-Bereiche sind farblich voneinander abgegrenzt. Dazu gehören »Die Regionen«, »Natur- und Geopark«, »Kultur und Events«, »Land und Erleben«, »Familie und Freizeit« und »Maare und Wasserspaß«. Durch das Farbleitsystem erkennt der Leser auf einen Blick, in welcher Rubrik er sie sich gerade befindet. Zudem helfen Koordinaten bei den einzelnen Anbietern dabei, die Attraktionen auf der beigefügten Übersichtkarte, die sich im Freizeitführer befindet, leicht wiederzufinden.

Erhältlich ist der kostenfreie Freizeitführer sowohl in der Tourist-Information Maria Laach als auch in Niederzissen.

Kategorien
Tourismus

Wandertipp zum Muttertag – Schieferregion Kaulenbachtal

Kaisersesch – Kommen Sie mit, auf eine atemberaubende Entdeckungsreise in die Zeit des Schieferbergbaus. Auf dem 14,2 km langen Wanderweg erwarten Sie zahlreiche alte Schiefergruben und die höchste Schieferhalde Deutschlands. Eine ganz besondere Attraktion entlang der Route ist der Wiederaufbau eines Spalthauses auf der Herrenwiese. Ein weiteres Highlight des Weges ist die Wallfahrtskirche und das Kloster Maria Martental.

Informationen rund um den Wanderweg
Start/Ziel: Laubach, Leienkaul oder Müllenbach
Länge: 14,2 km
Dauer: ca. 4 Stunden
Festes Schuhwerk wird empfohlen!

Parkmöglichkeiten:

  • Landhotel Eifelperle, Eifelstraße 34, 56759 Laubach
  • Gemeindehaus, Grubenstraße, 56759 Leienkaul
  • Schieferlandhalle, Holzweg, 56761 Müllenbach

Weitere Informationen unter

https://www.schieferland-kaisersesch.de/a-schieferregion-kaulenbachtal

Kategorien
Tourismus

Mayener Oberbürgermeister Meid begrüßt das Ensemble der Burgfestspiele

Mayen – Nachdem in der letzten Woche bereits „Die Schöne und das Biest“ mit Proben begonnen hat, ist mit dem Beginn der Arbeit an „Pension Schöller“ am 03. Mai das Ensemble der Burgfestspiele nun komplett. Oberbürgermeister Dirk Meid hatte daher in seiner noch jungen Amtszeit die, wie er selbst sagte, „angenehme Pflicht“, das Ensemble zu begrüßen und in der Stadt willkommen zu heißen.

Nach den morgendlichen Corona-Schnelltests versammelten sich das Schauspielensemble, die Mitarbeitenden aus Verwaltung und Technik sowie die künstlerischen Leitungsteams dazu im strahlenden Sonnenschein auf der Zuschauertribüne in der Genovevaburg. Der Oberbürgermeister betonte erneut die Wichtigkeit der Burgfestspiele für die Stadt Mayen und die Region. Intendant Daniel Ris und das Ensemble bedankten sich für die große Unterstützung, die das Mayener Sommertheater in der Stadt hat. Der Stadtrat hatte im Vorfeld nicht nur einstimmig dafür gestimmt, dass die Saison 2021 trotz der Pandemie stattfinden soll, sondern auch den städtischen Zuschuss entsprechend erhöht, um ausreichende Corona-Schutzmaßnahmen für Mitarbeitende und Publikum zu gewährleisten. Auch das Verfahren nach der Absage der Saison 2020 wurde von Daniel Ris nochmals ausdrücklich gewürdigt. Anders als in vielen anderen Festspielorten wurden dem Mayener Ensemble im letzten Jahr anteilige Ausfallhonorare zugestanden.

Die Stimmung des offiziellen Auftakts war voller Zuversicht und Vorfreude von allen Beteiligten. Coronabedingt konnte seit über einem Jahr kaum jemand aus dem Team seinen Beruf ausüben. Da die Burgfestspiele auch im künstlerischen Bereich eine hohe Kontinuität haben, war es ein Wiedersehen vieler „alter Bekannter“, ergänzt um die drei neuen Kolleginnen und Kollegen Florentine Beyer, Oliver Jaksch und Merten Schroedter sowie zwei neue Regieassistentinnen, die auch das Künstlerische Betriebsbüro unterstützen werden und mehrere neue Mitarbeiter in der Technik. Die fünf Eigenproduktionen, die in diesem Jahr auf die Bühne kommen werden, waren bereits im letzten Frühjahr sehr weit vorbereitet. Nun werden sie endlich künstlerische Realität.

Tickets für die Burgfestspiele gibt es bei: Bell Regional, Touristikcenter, Rosengasse 5, 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651 / 494942, per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de und im Online-Ticketing unter www.burgfestspiele-mayen.de

Kategorien
Tourismus

Feierliche Grundsteinlegung der neuen Klostergaststätte Maria Laach

Maria Laach – Am gestrigen Mittwoch den 5. Mai 2021, wurde pünktlich um 15 Uhr in Maria Laach der Grundstein für die neue Klostergaststätte in einem feierlichen Zeremoniell gelegt. Pater Petrus Nowack OSB, Prior-Administrator der Benediktinerabtei, segnete das Gebäude. Er dankte seinen Mitbrüdern, den Architekten und Baufirmen, den Banken sowie auch Philipp Lohse, dem Geschäftsführer der Abtei, der im Sinne einer gelingenden Zusammenarbeit mit den Architekten für einen zügigen Projektfortschritt sorge. Baubeginn war im September 2020.

Foto: Benediktinerabtei Maria Laach

Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie fand die Grundsteinlegung mit Abstand und einer kleinen Anzahl von Gästen statt. In die Zeitkapsel, hergestellt in der Kunstschmiede der Abtei, wurde eine tagesaktuelle Zeitung, eine Liste aller im Konvent lebenden Brüder sowie die Segensurkunde nebst Münzgeld eingegeben.

Architekt Guido Fries wies auf die Bedeutung von Nachhaltigkeit bei der Planung des neuen Gebäudes und der Ausführung der Arbeiten im Kontext eines seit über 925 Jahren bestehenden Klosters hin. Die Gruppe „Fries Architekten“ hatte nach einem Ideenwettbewerb im Jahr 2018 den Zuschlag für die Ausführung erhalten. Kurze Wege für das verwendete Baumaterial sowie der Verzicht auf fossile Energieträger im späteren Gebäude, bezeichnete er als gelungene Umsetzung der Leitziele des ökologischen Bauens. Als sogenanntes „Aktives Gebäude“ werden Luft-Wärme-Pumpen sowie eine geplante Photovoltaik-Anlage etwa 30 Prozent mehr Energie produzieren und weitergeben, als tatsächlich vom Gebäude und dem Betrieb benötigt wird.

Aufgrund des Corona-Geschehens hatten die Benediktiner der Abtei Maria Laach den Neubau der Gaststätte vorgezogen. Sie sind zuversichtlich, so gestärkt aus der Pandemie herauszugehen. Die neue Gaststätte wird ihren Beitrag zum Erhalt von Kirche und Abtei als Klosterbetrieb leisten.

Michael Piegeler, Leiter der neuen Klostergaststätte, zeigte sich beeindruckt von den Möglichkeiten, die der neue Ort bieten wird. „Ich freue mich darauf, hoffentlich bald schon kleine und große Gäste in der neuen Gaststätte begrüßen zu dürfen“, sagte er. Die Klostergaststätte wird insgesamt etwa 300 Sitzplätze, davon 150 im
Innen- und ca. 150 im Außenbereich, bieten. Mit der außergewöhnlichen Lage ist es möglich, sowohl das Laacher Seegebiet als auch die Abteikirche beim Besuch im Blick zu haben.

Seit über 920 Jahren besteht die Abtei Maria Laach als Kloster des Benediktiner-Ordens. Das katholische Kloster zählt zu den geistigen und spirituellen Zentren im nördlichen Rheinland-Pfalz. Rund 30 Mönche leben in dem Klostergebäude. Die Begegnungsstätte für Kunst, Kultur, Erholung und Musik bietet Angebote für jeden Geschmack: Ausstellungen, Lesungen oder Konzerte werden Kulturinteressierten regelmäßig angeboten. Darüber hinaus laden die Wanderwege rund um den Laacher See zur Bewegung ein. Die Abtei gilt als eines der attraktivsten Ausflugs-Ziele in Rheinland-Pfalz. Jährlich besuchen rund 700.000 Interessierte die abwechslungsreiche Klosteranlage.

Kategorien
Tourismus

Tour de Ahrtal – Alternativ-Programm 2021- Gewinnspiel ab 13. Mai bis 29. August

Euskirchen/Region – „Entdecker-Touren im Ahrtal mit spannender Motivjagd“. Der beliebte Radaktionstag Tour de Ahrtal wird leider 2021 pandemiebedingt nicht stattfinden. Alternativ haben die Veranstalter ein coronakonformes Programm entwickelt, auf das sich die großen und kleinen Radler freuen dürfen.

Die Entdecker-Touren

„Wir wollen in Bewegung bleiben und mit unseren „Entdecker-Touren im Ahrtal“ Lust machen auf eine individuelle Radtour im Ahrtal sowie auf den angrenzenden Radwegen“, so die Veranstalter. Denn eines ist klar: ob kulinarisch, kulturell, abenteuerlich oder actionreich – im Ahrtal gibt es vieles zu entdecken. 5 „Entdecker-Touren“ stehen zur Auswahl. Die Touren führen über ausgewiesene Radwege, haben eine Anbindung an den Ahr-Radweg und somit an die Strecke der „Tour de Ahrtal“.

Die neuen Touren stehen ganzjährig auf der Internetseite www.tour-de-ahrtal.de zur Verfügung und für spannende Erlebnisse unterwegs ist gesorgt.

 Das Entdecker-Touren Special

„Motivjagd – oder: ich sehe was, was du nicht siehst“

Unterwegs auf den fünf ausgeschriebenen Touren gibt es vieles zu entdecken. Während einer spannenden Motivjagd gilt es ein Lösungswort zu finden.

So funktioniert die Motivjagd

Zu jeder Entdecker-Tour gibt es eine Motivjagd. Die Teilnahme an der Motivjagd ist kostenlos. Voraussetzung für die Teilnahme ist zunächst ein Smartphone, mit dem sich die Teilnehmer über den Scan eines QR-Codes über die jeweilige Motivjagd informieren können. „Bei der Motivjagd handelt es sich um eine Art Schnitzeljagd“, erklären die Veranstalter. „Ob alleine oder mit der ganzen Familie, jeder Einzelne ist gefordert unterwegs auf den Touren genau hinzuschauen. Es gilt Motive zu finden und mit den zugehörigen Hinweisen ein Lösungswort zu bilden.“

Gewinnspiel

5 Touren – 5 Lösungsworte – 5 Gewinnchancen

Die Einsendung des richtigen Lösungswortes an tourdeahrtal@blankenheim.de berechtigt zur Teilnahme am Gewinnspiel. Das Gewinnspiel findet im Zeitraum 13.05. – 29.08.2021 statt. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

Die Motivjagden werden zum Start des Gewinnspiels veröffentlicht.

Die Entdecker-Touren im Überblick

Entdecker-Tour Blankenheim „Auf den Spuren von Ahr und Eifel“, 28,6 km

Entdecker-Tour Hillesheim „Auf den Spuren der Kalkeifel“, 18 km

Entdecker-Tour Adenau „Auf den Spuren der Mühlen“, 23,6 km

Entdecker-Tour Adenau „Auf den Spuren der Eisenbahn“, 34,3 km

Entdecker-Tour Altenahr „Auf den Spuren der Ritter“, 28,9 km

Alle Informationen zu den „Entdecker-Touren im Ahrtal“, der Motivjagd und dem Gewinnspiel sind erhältlich unter www.tour-de-ahrtal.de sowie in den beteiligten Tourist-Informationen.

 Kontakt:

Gemeinde Blankenheim

Janina Rieder

Rathausplatz 16

53945 Blankenheim

Tel: 02449 / 87-222

E-Mail: jrieder@blankenheim.de

www.blankenheim.de

Tourist-Information Hocheifel-Nürburgring

Daniela Scheffold

Kirchstraße 15 – 19

53518 Adenau

Tel.: 02691 / 305-120

E-Mail: daniela.scheffold@adenau.de

www.hocheifel-nuerburgring.de

Mittelahr Touristik, Verbandsgemeinde Altenahr

Ulla Dismon

Roßberg 3

53505 Altenahr

Tel. 02643 / 809-32

E-Mail: ulla.dismon@altenahr.de

www.mittelahr.de

Touristik GmbH Gerolsteiner Land

Esther Erharter

Burgstraße 6

54576 Hillesheim

Tel: 06591 / 13-3014

E-Mail: erharter@gerolsteiner-land.de

www.gerolsteiner-land.de

Kreis Euskirchen

Svea Kiesel

Jülicher Ring 32

53879 Euskirchen

Tel: 02251 / 15-268

E-Mail: Svea.Kiesel@kreis-euskirchen.de

www.kreis-euskirchen.de

Kategorien
Tourismus

Start des NRW Landes-Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ wird um ein Jahr verschoben

Region/Düsseldorf – Ministerin Heinen-Esser: Wettbewerb ist Zeichen des starken Zusammenhalts im ländlichen Raum. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie verschiebt das Landwirtschaftsministerium den Start des Landeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ um ein Jahr. Ministerin Ursula Heinen-Esser: „Ich hoffe sehr, dass wir die Pandemie bald hinter uns lassen können. Trotz Corona haben sich in vielen Dörfern neue Initiativen gebildet, um die Menschen in der Nachbarschaft zu unterstützen. Der Wettbewerb ‚Unser Dorf hat Zukunft‘ ist als Zeichen des starken Zusammenhalts in der Gesellschaft von großer Bedeutung. Um die Organisatorinnen und Organisatoren im ländlichen Raum zu unterstützen und die Teilnahme am Wettbewerb zu erleichtern, geben wir unseren Dörfern mehr Zeit für die Vorbereitung auf den Landeswettbewerb.“

Die teilnehmenden Dörfer am Kreiswettbewerb müssen nun erst bis zum 14. April 2022 an die Landwirtschaftskammer NRW gemeldet werden. Die Bereisungen im Zuge der Kreiswettbewerbe können bis in der erste Jahreshälfte 2022 hinein durchgeführt werden. Frist für die Meldung der Kreissieger als Teilnahmebedingung für den Landeswettbewerb ist dann der 15. Juni 2022. Aufgrund der Pandemie hatte bereits das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im April 2020 den 27. Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ auf das Jahr 2023 verschoben.

In einem aktuellen Faltblatt informiert das Landwirtschaftsministerium über die neuen Fristen zum Landeswettbewerb:

https://www.umwelt.nrw.de/mediathek/broschueren/detailseite-broschueren?broschueren_id=14912&cHash=b970a7b4efa9d71cff0193f8e8d25a45

 Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter: www.dorfwettbewerb.de

Kategorien
Tourismus

DEHOGA fordert Öffnung von Hotellerie und Gastronomie für Geimpfte, Genesene und Getestete

Region/Bad KreuznachDer DEHOGA RheinlandPfalz fordert einen verbindlichen Plan für die Öffnung von Hotellerie und Gastronomie sobald die 7TageInzidenzstabil unter 100 liegt. Nach dem neuen Infektionsschutzgesetz des Bundes liegt die Zuständigkeit dann beim Land. Es gebe in RheinlandPfalz bereits heute eine ganze Reihe von Kommunen (Landkreise und Städte), die die Zielmarke von 100 deutlich unterschreiten. Der DEHOGA sieht daherkurzfristigen Handlungsbedarf für die neu gewählte Landesregierung. Diesemüsseihrer Verantwortung gerecht werden undkurzfristig eine Anpassung in der noch bis zum 23.05.21 gültigen Landesverordnung vornehmen; um die gastgewerblichen Betriebe vor den MaiFeiertagen für den Tourismus wieder zu öffnen.

Die Inzidenz in RheinlandPfalz liegt im Durchschnitt bei 120 (Stand: 03.05.21) und sinktkontinuierlich, 12 Landkreise und Städte haben derzeit bereits eine Inzidenz unter 100. Die politischen Entscheidungsträger im Land müssen jetzt Verantwortung für das Gastgewerbe zeigen und zielgerichtet handeln. Es geht um nicht mehr und nicht weniger als einganz konkretes, verbindliches und dauerhaftes Öffnungsdatum für unsere Branche. Damit unterstreicht DEHOGA Präsident Gereon Haumanndie dringende Forderung an die Landesregierung sich jetzt mit einem klaren Fahrplan für Öffnungen zu positionieren. Die Notbremse soll dafür nicht aufgehoben werden, sinkt die Inzidenz in einer Stadt oder einem Landkreis jedoch stabil unter 100, sollen die Hotelund Gastronomiebetriebe vollständig öffnen dürfen, fordert der DEHOGA RheinlandPfalz.

Auch wenn sich die Politik, wie vom DEHOGA bereits mehrfach gefordert, noch nicht ganz vom Dogma der Inzidenzen abgewendet hat, erwarten wir von der Politik eine maßvolle und von wissenschaftlichen Erkenntnissen getragene Gestaltung des Infektionsschutzrechtes. Das Grundgesetz und damit auch das Recht der Berufsfreiheit und der unternehmerischen Tätigkeit sind dabei stets zu beachten, so Haumann. Es gibt kein einziges signifikantes Infektionsgeschehen im rheinlandpfälzischen Gastgewerbe. Die Gäste waren und sind in den DEHOGA Betrieben jederzeit sicher aufgehoben. Das gilt auch zukünftig! Im Gastgewerbe können sichere Bereiche geschaffen werden, die dazu beitragen, Orte des ungeschützten Aufeinandertreffens zu entzerren, so Gereon Haumann weiter. Ebenso ist mit Blick auf die Pfingstferien, ein sicherer Urlaub im eigenen Landmit Schutzund Hygienekonzepten sinnvoller als im Ausland. Sobald der Bund die neue Verordnung für vollständig Geimpfte und Genesene erarbeitet hat, sollte die Landesregierung diese darüber hinaus umsetzten.

Die Gremien des DEHOGA RheinlandPfalz haben sieben klare Forderungen formuliert und an die Politik in Bund, Land und Kommune adressiert:

1. Abkehr vom Dogma der Inzidenzen; stattdessen sinnvolle Regeln zur effektiven Pandemiebekämpfung

2. Sofortige Öffnung von Hotels und Gastronomie für alle Geimpften, Genesenen und negativ Getesteten (Zulassung sicherer Kontakte)

3. Umsetzung einer umfassenden Teststrategie mit 48stündigen personalisierten „Eintrittskarten“

4. Nutzung aller geeigneten digitalen Kontakterfassungsmöglichkeiten statt staatliches Monopol für LUCA

5. Dauerhafte Reduzierung der Mehrwertsteuer für alle Leistungen des Gastgewerbes (Speisen und Getränke)

6. Verzicht auf alle branchenspezifischen kommunalen Abgaben, Gebühren und Steuern

7. Entschädigung des kompletten durch die zwangsweise Schließung entstandenen Schadens (gestern, heute, morgen).

Es geht um die wirtschaftliche Existenz der 13.500 GastgeberFamilien und 150.000 Beschäftigten. Jede vierte Familie in RheinlandPfalz bezieht ein Hauptoder Nebeneinkommen aus dem Tourismus. Über 90% der Unternehmer sind bereits in zweiter oder dritter Generation als Gastgeber tätig. Dreiviertel der Betriebe stehen nach eigener Einschätzung mit dem Rücken an der Wand; sind in akuten finanziellen Nöten. Die Lage ist katastrophal. Viele von uns sind am Ende ihrer Kräfte; finanziell, physisch und psychisch. Hotellerie & Gastronomie drohen an dem seit nunmehr 6 Monate dauerndem zweiten Lockdown innerhalb eines Jahres zu zerbrechen!, so Präsident Haumann abschließend.

Kategorien
Tourismus

Beim GesundLand-Vereins-Gewinnspiel 500 Euro für die Vereinskasse gewinnen

Daun – Alle Vereine aufgepasst: Gemeinsam mit dem GesundLand Vulkaneifel den VulkaMaar-Pfad zum schönsten Wanderweg machen und 500 Euro für die Vereinskasse gewinnen! Wer die meisten Abstimmungskarten für den Wettbewerb „Deutschlands schönster Wanderweg“ mit Stimme für den VulkaMaar-Pfad sammelt, gewinnt 500 Euro.

So geht’s: Bei Valerie Schneider, Unternehmenskommunikation GesundLand Vulkaneifel, für das Gewinnspiel anmelden und den Kartenbedarf mitteilen: schneider@gesundland-vulkaneifel.de oder 06592 951 371. Die Karten können anschließend in den GesundLand Tourist Informationen Daun, Manderscheid und Bad Bertrich sowie im Bürgerbüro der VG Ulmen abgeholt werden. Die gesammelten Karten sind mit gültiger Stimme für den VulkaMaar-Pfad (Kategorie Mehrtagestouren) gebündelt bis zum 19. Juni abzugeben. Der Verein mit den meisten gültigen Abstimmungskarten gewinnt. Weitere Informationen sowie die Teilnahmebedingungen gibt es online unter www.gesundland-vulkaneifel.de.

Kategorien
Tourismus

Ahrtalbahn fährt im 20-Minuten-Takt

Ahrweiler – Die 65. Verbandsversammlung des SPNV-Nord fasst weitreichende Beschlüsse. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2021 verkehrt die Regionalbahn RB 39 zwischen Remagen und Ahrbrück von montags bis freitags im 20-Minuten-Takt. Das hat die 65. Verbandsversammlung des Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) unter Leitung des Verbandsvorstehers Landrat Dr. Jürgen Pföhler heute auf ihrer Sitzung in Koblenz beschlossen. Mit der Schließung der Takt-Lücken wird das Ahrtal nicht nur im ÖPNV besser angebunden, sondern auch die Anschlüsse in Remagen an den Fernverkehr maßgeblich verbessert.

„Es freut mich sehr, dass mit den heutigen Beschlüssen der Einsatz des SPNV-Nord für einen fahrgastfreundlichen Nahverkehr im Norden von Rheinland-Pfalz weiter gestärkt wird. Dies kommt auch den Kunden im Kreis Ahrweiler zu Gute. Dabei begrüße ich besonders, dass trotz der Verschiebung der Landesgartenschau auf 2023 bereits im nächsten Jahr Verbesserungen auf der Ahrtalbahn zum Tragen kommen“, so Landrat Dr. Jürgen Pföhler als Verbandsvorsteher des SPNV-Nord.

Die für den Zeitraum der Landesgartenschau (LAGA) 2022 in Bad Neuenahr-Ahrweiler geplante Takt-Verbesserung auf der Ahrtalbahn mit einer Verdichtung des Zugangebots an den Wochenenden und Feiertagen steht somit angesichts der Verschiebung der LAGA auf 2023 nun ein Jahr später zur Verfügung.

Darüber hinaus profitieren die Kunden im Kreis Ahrweiler von weiteren Maßnahmen des SPNV-Nord: Zur Verbesserung der Barrierefreiheit im Schienenverkehr organisiert künftig die Mobilitätsservicezentrale (MSZ) die gesamte Reisekette zentral für Kunden mit Mobilitätshilfe, von der Anmeldung bis zum Ausstieg am Zielbahnhof. Dies kommt mobilitätseingeschränkten Fahrgästen beim Reisen sowohl im Nah- als auch im Fernverkehr zu Gute. Zudem wird mehr Personal eingesetzt, um die Attraktivität der Bahnstationen und Haltepunkte im Norden von Rheinland-Pfalz zu erhöhen und das Serviceangebot im Bedarfsfall, wie beispielsweise bei Weinfesten oder anderen Veranstaltungen, für die Fahrgäste weiter auszubauen.