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Welt-Uraufführung „Sagen und Legenden aus der Eifel“ Musikalische Lesung am Samstag 02. Oktober

Niederzissen/Brohltal – Am kommenden Samstag, den 2. Oktober gibt es um 19.30 Uhr im Bahnhof Engeln eine Welturaufführung: die namhafte Schriftstellerin Christiane Flock liest in Ihrer eigenen, schönen Sprache aus Ihrem Buch „Sagen und Legenden aus der Eifel“. Die beiden Vollblut-Liedermacher Joachim Archie Grams und Marco Wrobel werden dazu passend eigens für diesen Abend komponierte Klänge zu Gehör bringen.

Wir haben es alle schon immer gewusst, dass die Eifel etwas Mystisches in sich trägt. Wer einmal die geheimnisvollen Nebel über den Wäldern gesehen hat und in die Stille einer Eifelnacht gehört hat, kann sich gut vorstellen, dass hier schon oft Kobolde und Zwerge, Erdmänner und Raubritter, Grafen und Geister Geschichte geschrieben haben.

Diese Geschichten hat die Autorin Christiane Flock in ihrem Buch „Sagen und Legenden aus der Eifel“ aufgegriffen und zu Papier gebracht. Christiane Flock, die mit ihrer Familie und Tieren in der wundervollen Eifelsagenwelt lebt, liebt es seit den Kindertagen Geschichten zu erzählen. Seit 1999 sind vier Bücher von ihr erschienen und meistens kommen ihr bei langen Spaziergängen mit dem Hund die Einfälle. Daher darf nie etwas zum Schreiben fehlen. Nebenbei gehört ihre Leidenschaft den Milchbären, die fast bei jedem Ausflug dabei sind. Nun begibt sie sich auf eine neue spannende Reise, begleitet durch den Barden Marco und den Bassisten Archie mit ihren Geschichten durch die Welt der Eifelsagen und Legenden.

Joachim Archie Grams ist ein Remagener Urgestein. Schon früh, also vor mehr als 45 Jahren, hat er in Schülerbands als Gitarrist mitgewirkt und hat viele eigene Bands gegründet: Unvergessen und legendär sind zum Beispiel Skin Repair, die übrigens heute immer noch auftreten. Aktuell ist er als Bassist bei Polkapoyz bekannt und verbringt viele Stunden mit Soundtüfteleien für seine vielen eigenen Musikprojekte.

Stilistisch ungewohnt freut er sich jetzt auf den Ausflug in die Liedermacherwelt und die Bekanntschaft mit Zwergen und Gnomen. Gerade, weil Archie eher rocklastig ist, verleiht er mit seinem Bassspiel den Songs eine prägnante Note und liefert gleichzeitig ein breites Fundament für ein eindrucksvolles Hörerlebnis.

Wenn man Marco Wrobel fragt, wie lang er schon Gitarre spielt und wo er es gelernt hat ist er überfragt. „Das kam wie das Sprechen – dazu braucht es auch keinen Lehrer“.

Seit einigen Jahren kennt man ihn aus dem Duo Pure Water als eifrigen Gitarristen, der sich hier und da auch mal ans Mikrofon traut. Jetzt hat er die Stücke für die musikalische Lesung „Sagen und Legenden aus der Eifel“ geschrieben und kann es kaum erwarten sein Debut als Liedermacher zu geben. Im echten Leben ist der 53jährige Maschinenbau-Ingenieur in der Automotivbranche tätig und genießt es nach Feierabend entweder Musik zu machen oder durch seine geliebte Eifel zu joggen.

An diesem Abend werden sechs ausgewählte Sagen u.a. auch aus dem Laacher See-Gebiet, vorgetragen, die im Anschluss an jeden Vortrag durch ein eigens für diese Geschichte geschriebenes Lied zum Klingen gebracht werden. Mal romantisch verträumt, mal schelmisch verschmitzt – der Abend verspricht Abwechslung und eine unterhaltsame Mischung aus Musik und Eifel-Literatur.

Ein echter Leckerbissen für Liebhaber der Eifel, Liedermacher und verwunschenen Sagen. Während der Pause haben die Gäste die Möglichkeit, sich mit kleinen kulinarischen Köstlichkeiten vom Team im Bahnhof Engeln verwöhnen zu lassen.

Eintritt:  14,00 € p. P. (Speisen und Getränke nicht im Preis enthalten).

Kartenvorverkauf: Tourist-Info Vulkanregion Laacher See Niederzissen, Tel. 02636-19433, info@vulkanregion-laacher-see.de

Corona-Hinweis: Es gelten die aktuellen Abstands- und Hygienebestimmungen. Eingelassen werden nur Gäste, die entweder geimpft oder genesen sind (2G-Regel). Bitte beachten Sie, dass sich die Bestimmungen kurzfristig ändern können.

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Eifel Tourismus – LEADER-Forum EIFEL-Ardennen 2021: Austausch und Information – Anmeldung bis 01. Oktober

Schleiden/Prüm – Unter dem Titel „bewegen, bewirken, begeistern“ ist die Zukunftsinitiative Eifel bereits seit mehr als zehn Jahren für die wirtschaftliche Entwicklung der Eifel aktiv. Um die Zusammenarbeit und den Austausch in der Eifel noch stärker zu fördern, hat sie u.a. ein Kooperationsforum für die LEADER-Regionen der Eifel-Ardennen initiiert. Dabei laden erstmals alle LEADER-Regionen aus dem Eifel-Ardennen Raum ein.

Am Samstag, 9. Oktober 2021 findet im Kulturkino auf Vogelsang IP – Internationaler Platz in 53937 Schleiden, nun das 3. LEADER-Forum Eifel-Ardennen statt. Das erste Treffen fand 2016 statt und stieß auf große Resonanz, ein zweites folgte 2019.

Gestartet wird um 10:00 Uhr mit der Begrüßung im Kinosaal durch Manfred Poth, Vorsitzender Naturpark Nordeifel e.V. als Träger der LAG Eifel, Markus Ramers, Landrat des Kreises Euskirchen, Ursula Heinen-Esser, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfahlen, Isabelle Weykmans, Ministerin in der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft, zuständig für die Bereiche Kultur, Sport, Beschäftigung und Medien, und Staatssekretär Andy Becht vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft, Weinbau und Forsten. Die Key-Note hält Dr. Sebastian Elbe zum Thema „Strategische Kooperationen – Erfahrungen und Praxistipps“.

Auf einem Markt der Möglichkeiten präsentieren die LEADER Regionen ihre interessantesten Projekte. Besucher können sich dort über die unterschiedlichen Aktivitäten der LEADER-Regionen Bitburg-Prüm, Mosel, Moselfranken, Rhein-Eifel, Vulkaneifel, Eifel, Zülpicher Börde sowie den belgischen LAGs „100 Dörfer – Eine Zukunft“ und „Zwischen Weser und Göhl“ und den luxemburgischen LAGS Éislek und Müllerthal informieren. LEADER ist ein europäisches Förderprogramm, um ländliche Regionen weiterzuentwickeln.

Um 13:30 Uhr starten Vorträge zu weiteren zusätzlichen Best-Practice-Beispielen aus den LEADER Regionen. Anschließend gibt es jeweils die Möglichkeit zur Diskussion. Gegen 16:00 Uhr endet der Informationstag. Die Teilnahme ist kostenlos und offen für alle interessierten Bürger. Weitere Infos und Anmeldung bis zum 1. Oktober unter https://wirtschaft.eifel.info/leaderforum-2021

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Kurpark Bad Neuenahr wird ab Freitag 01. Oktober wieder zum Kultur- und Genussort

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Restaurant „Billas Novelle“ ab 1. Oktober im Gastrozelt im Park. Bei der Flutkatastrophe im Juli wurde auch das Herz des historischen Kurviertels in Bad Neuenahr, der direkt an der Ahr gelegene Kurpark, schwer beschädigt. 40.000 Quadratmeter Parkfläche waren mit Schlamm bedeckt, 800 Meter an Wegen sind unbrauchbar. 30 Bäume wurden beschädigt, zehn weitere wurden entweder vom Wasser mitgerissen, sind umgekippt oder waren so schwer angeschlagen, dass sie entfernt werden mussten. Rund 5.000 Kubikmeter Erde wurde am Ahrufer weggespült. Die WeinLounges im Kurpark sind von den Wassermassen mitgerissen worden, ebenso die Installation des KlangBrunnens. Die Kleine Bühne im Kurpark wurde im Erdgeschoss und Keller geflutet. Auch die Heilquelle Großer Sprudel wurde überspült. Sie läuft inzwischen im Notbetrieb, um das natürlich aufsteigende Wasser und Kohlensäure kontrolliert abzuleiten.

Trotz des großen Ausmaßes an Zerstörung soll der Kurpark bald wieder das werden, was er vor der Flut war: ein Ort der Erholung, der Kultur und auch des Genusses. Die Aufräumarbeiten sind schon weit fortgeschritten. „Das haben wir zahlreichen freiwilligen Helfern und einem Gartenbauunternehmen aus Bad Neuenahr-Ahrweiler zu verdanken, die den Park von mehr als 3.000 Kubikmetern Schlamm und Unrat befreit haben“, sagt Jan Ritter, Geschäftsführer der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH, die den Kurpark betreibt. Mit der „Kleinen Auszeit im Kurpark“ hat die Marketing GmbH so bereits Anfang August wieder einen Treffpunkt im Kurpark schaffen können. Bei einer kostenfreien Kaffeespezialität von Il Barista, einer warmen Mahlzeit oder auch kleinen Konzerten konnten Einwohner und Helfer aus der Umgebung zusammenkommen und sich austauschen. „Wir haben sehr positives Feedback erhalten, was uns dazu angespornt hat, so schnell wie möglich weitere Angebote zu schaffen“, erklärt Jan Ritter.

Von Flammkuchen bis gebratenem Flöns

Zum 1. Oktober gibt es daher eine Neuheit: Das Restaurant „Billas Novelle“, das ehemals in der Villa Sibilla beheimatet war, wird ein großes Gastrozelt im Kurpark beziehen und dort täglich mittags von 12 bis 14 Uhr sowie donnerstags- bis sonntagsabends von 17 bis 21 Uhr für Gäste geöffnet sein. Auf der Speisekarte stehen beispielsweise ein Kokos-Kürbiscremesüppchen mit schwarzem Lachsravioli, knusprige Flammkuchen mit Gorgonzolaschmand, Edelsamai und Rucola oder auch gebratene „Flöns“ mit Specksauce, Spitzkohl und Kartoffel-Röstzwiebelstampf. Il Barista wird Besucher im Kurpark zudem auch weiterhin seine Kaffeespezialitäten bieten. Die Angebote werden ab 1. Oktober nicht mehr kostenfrei sein, es wird jedoch mittags ein günstiges Speisenangebot und auch täglich ein günstiges Kaffeeangebot geben.

Im neu errichteten Gastrozelt wird auch eine Bühne aufgebaut, auf der ab Oktober wöchentlich Konzerte zu hören sein sollen. „Wir haben viele weitere Ideen, um hier in einem kleinen Rahmen wieder ein kulturelles Angebot zu schaffen“, sagt Jan Ritter. Was jeweils geboten wird, wird die Marketing GmbH rechtzeitig ankündigen.

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Unterwegs im Vulkanpark rund um den Laacher See am Samstag 2. Oktober – Anmeldung erforderlich

Plaidt – „Ein Inferno vor 13.000 Jahren – der Laacher See“. Goldener Herbst lädt zum Wandern und Entdecken ein. Am kommenden Samstag, den 02. Oktober 2021. Die Wanderung führt rund um den größten See in Rheinland-Pfalz. Auf dem rund 8 km langen idyllischen Rundweg erfahren die Wanderer viel Wissenswertes rund um den Eifelvulkanismus und das Inferno, das hier vor 13.000 Jahren stattfand: Der Ausbruch des Laacher See Vulkans, der eine riesige Aschesäule von 30 km Höhe verursachte.

Zeugnisse am Wegesrand und am Ostufer des Sees werden auf der rund vierstündigen Wanderung genauer unter die Lupe genommen. Kosten pro Person 5,00 €. Treffpunkt ist die Tourist-Information Maria Laach.

Eine Anmeldung zu den Wanderungen ist dringend erforderlich. Weitere Infos bei der Vulkanpark GmbH unter Tel. 02632-98750 und im Internet unter www.vulkanpark.com.

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Dialektführung mit Mayener Geschichte(n) – Jetzt anmelden!

Mayen – Am Sonntag, den 3. Oktober wartet auf alle Liebhaber des „Mayener Platt“ wieder ein spezielles Angebot: „Su woar et und su ess et“ – die Mundartführung mit dem echten Mayener Jung Werner Blasweiler. Angeboten wird an diesem Tag ein besonderer Stadtrundgang zu den historischen Sehenswürdigkeiten und versteckten Winkeln, zu denen es ganz besondere Geschichten zu erzählen gibt.

Die Führung startet um 14 Uhr an der Tourist-Information vor dem Theodore-Dreiser-Haus und dauert ca. 2 Stunden. Die Teilnahme kostet für Erwachsene 5 Euro, für Kinder zw. 6-16 Jahren jeweils 2,50 Euro. Kinder unter 6 Jahren dürfen kostenfrei teilnehmen. Insgesamt sind 20 Plätze verfügbar und die Berücksichtigung der 3 G Regel ist verpflichtend.

Anmeldungen sind bei den Mitarbeitern der Tourist-Information der Stadt Mayen im Theodore-Dreiser-Haus, Telefon 02651 – 903004, E-Mail: touristinfo@mayenzeit.de möglich.

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Interaktive Attraktion an der Schwanenkirche in Roes

Kaisersesch/Roes – QR-Code scannen und Orgelklängen lauschen. Ein besonderes interaktives Projekt wurde jetzt auch an der Schwanenkirche bei Roes umgesetzt. Auf einer vor der Kirche befestigten Tafel können Besucher*innen mit ihrem Smartphone einen digitalen QR-Code scannen und den besonderen Klängen der Stumm-Orgel aus der benachbarten St. Johannes-der-Täufer-Kirche in Hambuch lauschen.

Die Vorstandsmitglieder des Fördervereins freuen sich mit Diakon Michael Przesang (links) und dem Gemeindereferenten Markus Alt (Zweiter von links) über die neue kultur-touristische Attraktion und hoffen, dass viele Touristen, Einheimische und natürlich auch Orgelfreunde zur Schwanenkirche kommen. Foto: Albert Jung

Die Idee der sogenannten „Prélude Orgelinfo“ stammt von Kulturmanager Hermann Lewen aus Bernkastel-Kues. Verschiedene historische Instrumente der bekannten rheinland-pfälzischen Orgelbau-Dynastien Stumm und Oberlinger sind bzw. werden Teil des landesweiten geförderten Projektes sein (Informationen zum Projekt finden Sie unter www.prelude-orgel.info).

Organisiert wurde die Errichtung der Informationstafel vom Förderverein zur Renovierung und Erhaltung der Schwanenkirche e. V. Vorsitzender Josef Geiermann freut sich, dass neben dem Landkreis Cochem-Zell auch die Verbandsgemeinde Kaisersesch mit einer Spende die Umsetzung dieses besonderen Klangerlebnisses an der Schwanenkirche möglich gemacht hat.

Die Schwanenkirche ist eine von außen eher unscheinbare Kirche. Erst im Innern erwartet die Besucher*innen ein wunderschönes Erlebnis. Wenn das Licht durch die Fenster gelangt, erstrahlt der Innenraum in bunten Farben. Genießen Sie dieses Lichtschauspiel und hören Sie dazu das Orgelspiel von Wilhelm Krumbach, der auf der Stumm-Orgel der Hambucher Kirche „La procession de la fête d’un viallage surprise par un orage“ von Jules Blanc spielt. Probieren Sie es einfach aus. Wir wünschen Ihnen viel Spaß.

Adresse: Schwanenkirche | An der K26 | 56754 Roes

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Regionales Wegepaten-Treffen auf der Eifelleiter

Nierderzissen/Brohltal – Wie kaum ein anderer Wanderweg glänzt die Eifelleiter mit ihren einzigartigen Naturspektakeln abseits von hektischem Treiben, Sorgen und Stress. Die mystischen Waldpassagen laden ein, schweigend und achtsam die Natur um sich herum bewusst wahrzunehmen und einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Entspannung pur bieten auch die landschaftlichen Höhepunkte: Aussichtspunkte verführen zu Blicken in die Ferne, Naturerlebnisse laden zum Verweilen ein, Vulkanismus und der feurige Ursprung der Eifel werden greifbar. Endlos erscheinende Wiesen, Felder sowie Waldsäume, aufgepeppt mit einzigartigen Natur-Juwelen wie das Rodder Maar oder die Hohe Acht. Jenseits des Rheins beginnt das Abenteuer Eifelleiter und gipfelt in einem Tanz auf dem Vulkan. Die Eifelleiter, einer der zehn beliebtesten Fernwanderwege Deutschlands entführt die Wanderer in ein außergewöhnliches Wandervergnügen zwischen unterschiedlichsten Landschaftsräumen. Von der Prise Rheinromantik, über einsame Maar-Idyllen, erloschene Vulkankegel und mediterran anmutende Heidelandschaften bis zur Hohen Acht, dem mit 747 m Höhe höchsten Berg der Eifel ist in der Tat alles dabei, was Rhein und Eifel zu bieten haben – die Eifelleiter verspricht einer unvergesslichen Reise zu den Ursprüngen unserer Erde, ein Spiel mit den Elementen Feuer und Wasser, eine Erfahrung zwischen Stille und Ursprünglichkeit.

Dieses Jahr trafen sich, nach coronabedingter Pause 2020, auf Einladung des Eifelvereins September vertraute Gesichter, Wegepaten der ersten Stunde, Touristiker und Vertreter und Vertreterinnen der Kommunen und Gemeinden am Bahnhof Engeln. Der Geschäftsführer des Eifelvereins, Manfred Rippinger, nutzte diese Gelegenheiten, um sich nochmals ausführlich bei den Wegepaten der Eifelleiter zu bedanken. Auch Dipl.-Ing. Matthias Irle vom Planungsbüro Irle in Manderscheid, der im Auftrag des Eifelvereins das professionelle Wegemanagement auf der Eifelleiter verantwortet war selbstverständlich bei diesem Termin dabei. Herr Irle fungiert als Schnittstelle zwischen Eifelverein, Wegepaten, Kommunen und den Touristikern.

Ohne Wegepaten geht es nicht – das war das einstimmige Credo von Manfred Rippinger und Matthias Irle. Daher stand der Dank für das ehrenamtliche Engagement der an erster Stelle. Das professionelle Wegemanagement ist einer der Gründe, warum die Eifelleiter so beliebt bei den Wanderfreunden aus Nah und Fern ist. Das System der dezentralen Wegepaten hat sich bewährt, das war der einhellige Tenor der Runde. Dies ist nicht zuletzt nach dem Starkregenereignis in einigen Teilen der Eifel mehr als deutlich geworden. Herr Irle berichtete, dass die Wegepaten in sehr kurzer Zeit vor Ort waren und Rückmeldung geben konnten über die Beschaffenheit der Wege, eventuell notwendige Umleitungen oder gar die Sperrung einer Etappe. Die Wegepaten sind die Augen und Ohren vor Ort. Dieses außerordentliche Engagement der Wegepaten und die gute und schnelle Zusammenarbeit mit den Kommunen und Touristikern habe dann auch manch eine Stornierung von Urlaubern verhindert, denn es konnte rasch Auskunft gegeben werden, wo das Wandern in der Eifel nach wie vor bzw. wieder möglich und ist.

Generell, so Herr Irle, werde durch den Klimawandel die Arbeit der Wegepaten in Zukunft noch wichtiger werden. Trockenheit und Starkregen setzen den Wegen zu, z.B. durch den Abbruch von Wegekanten oder durch den stärkeren Bewuchs von Brachflächen, die dann freigeschnitten werden müssten. Wichtig ist hier das vorausschauende Agieren der Wegepaten, die aufgrund ihrer Erfahrung Schäden frühzeitig an die Kommunen melden können.

Dann – und auch dies ist ein Vorteil der regionalen Treffen – ging es bei schönstem Wetter hinaus auf den Zuweg der Eifelleiter. Die Sonne strahlte über den sanften Hügeln der Eifel und schon nach wenigen Metern traf man auf den ersten Pfosten mit dem markanten Logo der Eifelleiter. „Wir wollen gute Dinge noch besser machen“, so Herr Irle. Dann legte er selbst Hand an und wackelte energisch am Pfosten. Dies rate er jedem Wegepaten, denn nur wer auch einmal zupacke, könne die Standfestigkeit des Pfostens wirklich sicher prüfen. Schon nach wenigen Metern war dann eine Weggabelung erreicht, die Gelegenheit bot, über die Wichtigkeit von Bestätigungs- und Beruhigungsmarkierungen zu sprechen. „Besser eine Markierung zu viel als eine zu wenig“, gab Herr Irle den Wegepaten mit auf den Weg.

Zudem sprach Herr Irle noch einen wichtigen Aspekt an – das Thema Umleitungen von Wanderwegen. Gerade nach dem Hochwasser gebe es hier verstärkten Handlungsbedarf. Ihm komme es dabei vor allem auf Einheitlichkeit an. Statt individueller Lösungen präsentierte er ein ganz einfaches System, mit dem Umleitungsstrecken auf der Eifelleiter beschildert werden könne – ein einfacher Aufkleber „Umleitung“ in roter Schrift auf dem Markierungszeichen mit dem Logo und schon ist dem Wanderer klar, aha, ich befinde mich auf einer Umleitungsstrecke. Auf diesen Streckenabschnitten ist dann auch eine Grundmarkierung ausreichend. Anfang- und Endpunkte werden dann jeweils noch einmal gesondert ausgeschildert.

Die zwei Stunden am Bahnhof Engeln gingen schnell vorbei und am Ende konnten auf Einladung des Eifelvereins bei Kaffee und herzhaften Brötchen der individuelle Erfahrungsaustausch intensiviert werden. Dies wurde rege genutzt. Alle Beteiligten waren sich einig: die Einführung der regionalen Wegepatentreffen ist eine wirklich gute Idee.

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Tourismus

Den Kopf auf Sternen betten – Sterneauszeichnung der Ferienwohnung „Mendig mittendrin“

Mendig – Für Urlaubsgäste wirken Sterne magisch. Sie ziehen sie förmlich an. Denn in der schönsten Zeit des Jahres wollen Gäste wissen, was sie erwartet und legen daher immer mehr Wert auf Qualität und ein stimmiges Preis-Leistungsverhältnis. Daher vergibt die Vulkanregion Laacher See seit einigen Jahren nach den bundesweiten Standards des Deutschen Tourismusverbandes e.V. (DTV) Sterne für die Qualität privater Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Privatzimmer.

Die 2021 neu hergerichtet Ferienwohnung „Mendig mittendrin“ der Familie Rieser wurde nach den bundesweiten Kriterien des Deutschen Tourismusverbandes e.V. (DTV) für Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Privatzimmer bewertet und nun mit den begehrten DTV-Sternen ausgezeichnet. Anhand des DTV-Kriterienbogens erhält die neue Ferienwohnung in Mendig verdiente 4 Sterne.

Verbandsbürgermeister Jörg Lempertz, Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel sowie DTV-Prüferin Julia Schweitzer, überreichten persönlich die Klassifizierungsurkunde mit dem passenden Schild an die Eigentümer. Beide Bürgermeister waren sich einig, dass die neue Ferienwohnung eine Bereicherung für Mendig darstellt. „Hier wird wohlfühlen großgeschrieben“ betonten Verbandsbürgermeister Jörg Lempertz und Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel.

Die 85 qm große Ferienwohnung verfügt über zwei Schlafzimmer, eine voll eingerichtete hochwertige Küche mit Esszimmer. Das gemütliche, moderne Wohnzimmer, eine schöne Leseecke und die großzügige Terrasse, welche zum Entspannen einlädt, ergänzen das Angebot.

Die DTV-Sterne sind eine freiwillige Qualitätskontrolle für Ferienwohnungen und -häuser sowie Ferienzimmer mit bis zu neun Betten. Die Sterne haben eine Gültigkeit von 3 Jahren und danach erfolgt bei Wunsch eine Folgeklassifizierung um weiterhin mit den Sternen werben zu dürfen.

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Tourismus

Vom Urwald zur Wacholderheide – Geführte Wanderung am morgigen Sonntag, 26. September 2021

Niederzissen – Am morgigen Sonntag, 26. September 2021 um 14.00 Uhr, bietet die Tourist-Information allen interessierten Naturfreunden eine geführte Wanderung durch die urwüchsige Natur der traumhaften Wacholderheide im höchstgelegenen Teil der Vulkaneifel an.

Mit dem erfahrenen Vulkanparkführer Peter Krebs treffen sich die Teilnehmer um 14.00 Uhr auf dem Parkplatz des Wintersportgebietes Arft an der L10 von Hohenleimbach kommend Richtung Arft / Langenfeld.

Der etwa 5-6 km lange Wanderweg (ca. 3 Std.) führt durch eine spannende und abwechslungsreiche Kultur- und Naturlandschaft in der Vulkaneifel.

Den Teilnehmern wird das Tragen von festem Schuhwerk, den
Witterungsverhältnissen angepasste Kleidung sowie Rucksackverpflegung empfohlen. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.

Teilnehmergebühr:

Erwachsene:                           4,00 €
Kinder von 6-14 Jahre           2,00 €
Kinder unter 6 Jahre              frei
Familien                               10,00 €

weitere Informationen:

Tourist-Information Vulkanregion Laacher See

Kapellenstraße 12, 56651 Niederzissen, Tel. 02636/19433,

info@vulkanregion-laacher-see.de   www.vulkanregion-laacher-see.de

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Linda Trarbach von der Ahr ist neue Deutsche Weinprinzessin

Ahrtal/Dernau – Die 24-Jährige aus Dernau überzeugte im spannenden Wahlfinale. Der Jubel im Ahrtal ist groß: Linda Trarbach aus Dernau holt das zweite Jahr in Folge eine Krone an die Ahr und ist neue Deutsche Weinprinzessin. Die 24-Jährige überzeugte die Jury im spannenden Wahlfinale am gestrigen Freitag 24. September in Neustadt an der Weinstraße. Sie wird nun ein Jahr lang zusammen mit der neuen Deutschen Weinkönigin Sina Erdrich (Baden) und der Weinprinzessin Saskia Teucke (Pfalz) die deutschen Weine repräsentieren.

Peter Kriechel, Vorsitzender des Ahrwein e. V., gratuliert Linda Trarbach stellvertretend für alle Winzer der Ahr: „Linda hat mit fundiertem Fachwissen, Charme und Wortgewandtheit überzeugt. Wir sind sehr stolz, dass sie nun ein Jahr den deutschen Wein und damit auch uns als Weinanbaugebiet Ahr vertreten wird. Gerade in der aktuellen Zeit ist dies ein positives Zeichen für das Ahrtal. Die Flutkatastrophe hat zwar fast alle Winzer im Ahrtal getroffen, doch der Wille, die Weingüter wiederaufzubauen, ist da.“ Linda Trarbach sei es wichtig, als Kandidatin nicht dafür wahrgenommen zu werden, welche Zerstörung im Ahrtal durch die Flut herrscht, sondern dass die Ahr definitiv zurückkommen wird. Dieser positive Blick nach vorne war auch bei der Wahl zu spüren. Christian Senk, Geschäftsführer des Ahrwein e. V.: „Linda Trarbachs positive Ausstrahlung hat sicherlich mit zu ihrem Erfolg beigetragen. Sie hat das Ahrtal gerade in dieser besonderen Situation würdig vertreten bei dieser Wahl. Ich wünsche ihr nun eine spannende und interessante Amtszeit.“

Linda Trarbach war erst Ende Mai zur Ahrweinprinzessin gewählt worden. Da 2020 coronabedingt keine Wahl zur Ahrweinkönigin stattfinden konnte, hat Linda Trarbach die Ahr in diesem Jahr bei der Wahl der Deutschen Weinkönigin vertreten.

Der Verkehrsverein und die Ortsgemeinde Dernau werden Linda Trarbach am Sonntag, 26. September, um 15 Uhr am Ortseingang von Dernau in Empfang nehmen.

Weitere Informationen sind erhältlich beim Ahrwein e.V., Oberstraße 8, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Tel. 02641 / 91 71 26 oder unter der E-Mail Adresse: info@ahrwein.de.