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Den vielseitigen Vulkanpark im Herbst erleben

Region/Mayen-Koblenz – Familien können die durch Feuer, Wasser und Steine geprägte Region in MYK ideal in den Ferien erkunden. Der Vulkanpark erstreckt sich auf einem Gebiet von rund 220 Quadratkilometern im Landkreis Mayen-Koblenz und bietet mit seinen 5 Informations- und Erlebniszentren, 3 Besucherbergwerken und 17 Landschaftsdenkmälern eine Vielzahl von attraktiven Ausflugsmöglichkeiten. Die bevorstehenden Herbstferien sind insbesondere für Familien der ideale Zeitpunkt, eine Erlebnisreise in die von Feuer, Wasser und Steinen geprägte Welt des Vulkanparks zu unternehmen. Hier ein paar Tipps für die Freizeitgestaltung:

Geysir Andernach sprudelt wieder

Plötzlich zischt und gurgelt es, dann schießt Wasser aus dem Boden und die majestätische Wassersäule des Geysir Andernach baut sich unter lautem Getöse bis zu 60 Meter hoch auf. Was den Besuchern in Andernach in diesem Jahr lange Zeit verwehrt war, kann nun bis Ende Oktober noch erlebt werden.

Erst der verspätete Saisonstart im Juni aufgrund der Corona-Richtlinien, wenige Tage später dann der nächste Rückschlag: durch die Havarie eines Tankschiffes wurde der Schiffsanleger am Naturschutzgebiet Namedyer Werth schwer beschädigt und konnte nicht mehr angelaufen werden. Zwischenzeitig wurde der Anleger repariert und seit Mitte September können Besucher die dreiteilige Geysir-

Attraktion wieder im vollen Umfang erleben.

Los geht‘s mit dem insgesamt rund dreistündigen Programm im Geysir-Zentrum, direkt in den Andernacher Rheinanlagen gelegen. Interaktiv und informativ wird hier dem Geysir-Ausbruch wortwörtlich auf den Grund gegangen: Eine Aufzugsfahrt simuliert die Reise in rund 4000 Meter Tiefe, bis hin zum Magma, dem Ursprung des Geysirs. Von dort tritt der Besucher seine Entdeckungsreise zur Erdoberfläche an. Dabei begleitet er CO2-Moleküle, die Antriebsquelle des Geysirs, und erfährt, was beim Zusammentreffen mit Wasser passiert. Nachdem die Funktionsweise des Kaltwassergeysirs und die Verbindung zum Eifelvulkanismus anschaulich erfahren wurden, geht es hinaus zur Rheinschifffahrt. Die MS Namedy bringt die Besucher zum Naturschutzgebiet Namedyer Werth, wo der welthöchste Kaltwassergeysir bis zum Saisonende am 31. Oktober hautnah erlebt werden kann. Aufgrund des limitierten Angebots an Eintrittskarten wird ein Kauf der Tickets über den Online-Shop im Vorfeld dringend empfohlen.

Lava-Dome Mendig fasziniert

Es donnert, es grummelt, ein Wind kommt auf und eine gewaltige Explosion schleudert Vulkangestein heraus während Lava bis an die Füße fließt. Doch keine Angst, hier handelt es sich nicht wie bei dem Geysir um ein echtes Naturschauspiel, sondern um eine Animation in der Main-Show im Lava-Dome. Denn auch in Mendig ist im Herbst das volle dreiteilige Besichtigungsprogramm, bestehend aus dem Deutschen Vulkanmuseum Lava-Dome, den unterirdischen Lavakellern und der Freiluftausstellung Museumslay, möglich.

Der Lava-Dome lädt dazu ein, der faszinierenden Welt der Vulkane ganz gefahrlos zu begegnen. Sei es in der Multimedia-Show, in der Vulkanwerkstatt, im Land der sprechenden Steine oder mitten drin in der Berichterstattung über den ausbrechenden Laacher-See-Vulkan. Interaktiv, spannend und hoch informativ wird hier der Vulkanismus zum Erlebnis. Anschließend darf der Abstieg 30 Meter unter die Erde, mitten hinein in erkaltete Lavaströme, nicht fehlen.  Über 150 Stufen oder bequem mit dem Aufzug geht es gemeinsam mit einem Gästeführer in die beindruckenden Lavakeller, die durch den unterirdischen Basaltlavaabbau ab dem 18. Jahrhundert entstanden sind. Die rund drei Quadratkilometer großen Keller dienten dann im 19. Jahrhundert als Gär- und Lagerkeller für 28 Brauereien. Heute gehören sie zu den bedeutendsten Fledermausquartieren in Europa. Wieder an der Erdoberfläche zurückgekommen empfiehlt sich ein Abstecher auf die Museumslay. Grubenkran, Steinmetzhütte, Gleise, Loren und ein Göpelwerk zeugen hier von der einstigen Steinbearbeitung des schwarzen Goldes, dem Basaltstein.

Besonderes Ferienprogramm

Neben dem Geysir und dem Lava-Dome sind auch alle weiteren Museen und Bergwerke des Vulkanparks bis mindestens Ende Oktober geöffnet und halten in den Herbstferien besondere Programme bereit: Im Römerbergwerk Meurin können Kinder an einer Bergwerksrallye teilnehmen und in den Erlebniswelten Grubenfeld auf Schatzsuche gehen. Ab November sind dann einzelne Vulkanpark-Stationen in der Winterpause.

Der Vulkanpark liegt im erdgeschichtlich jungen Vulkanfeld der Osteifel, das aus etwa 100 Vulkanen besteht. Ausführliche Infos unter www.vulkanpark.com

Information:

Im Fackel- und Kerzenschein historische Abbaustollen, Gänge und Schächte sowie technische Errungenschaften der Römer erkunden, das können Besucher bei abendlichen Fackelführungen im Römerbergwerk Meurin und der Antiken Technikwelt bei Kretz. Die Führungen finden am 6. und 20. November sowie am 4., 18. und 29. Dezember jeweils von 17 bis 18.30 Uhr statt. Am 20. November können Kinder auch gerne ihre Martinslaterne mitbringen.

Der Teilnahmebeitrag beträgt 9,90 Euro pro Person. Eine Anmeldung bei der Vulkanpark GmbH ist erforderlich unter Telefon 02632/98750 oder per E-Mail an info@vulkanpark.com

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Top-Events Tourismus

Kneipp-Aktionstag am Sonntag 10. Oktober 2021 in Bad Münstereifel – Anmeldung zum Wandertag heute noch möglich

Bad Münstereifel – Der Kneipp-Verein Bad Münstereifel e.V., der gerade erst am 30. Juni 2021 gegründet wurde, lädt zu einem Kneipp-Aktionstag ein. Dieser findet am Sonntag, den 10.10.2021, 11-15 Uhr im Kurgarten Wallgraben am weißen Elefanten statt.

Dort präsentiert sich der Kneipp-Verein mit mehreren interaktiven Ständen, wo die 5 Elemente nach Kneipp, „Die Kraft des Wassers, Ernährung & Genuss, Kräuter & Heilpflanzen, aktiv leben und bewegen und Wellness und Balance“ in Theorie und Praxis erlebt werden können. Neben Kaffee und Kuchen wird es auch leckere kleine Kostproben zur gesunden Ernährung geben sowie sportliche Übungen, die zum Mitmachen motivieren.

Um 11.15 Uhr beginnt eine ca. 2-stündige Erlebnis-wanderung für Jung und Alt. Der 10.Oktober wurde vom Kneippbund im Kneipp-Jubiläumsjahr zum „Tag der seelischen Gesundheit“ ausgerufen. Der Kneipp-Verein Bad Münstereifel e.V. freut sich daher sehr, dass er Ihnen anlässlich dieses Kneipp-Aktionstages auch vor Ort in Bad Münstereifel ein schönes Angebot inklusive einer „Kneipp- Erlebniswanderung für Jung und Alt“ bieten kann.

Dieses Angebot ist kostenlos und soll Ihnen in diesen Wochen nach der schweren Flutkatastrophe etwas Freude schenken und Sie zumindest für ein paar Stunden auf andere Gedanken bringen. Sicherlich ist es auch einmal wichtig rauszukommen, in die Natur zu tauchen und in sich zu kehren, um die innere Balance in diesen Tagen ein Stück weit wieder herzustellen. Das Angebot findet nach der aktuell gültigen Corona-Schutzverordnung statt.

Für die Erlebniswanderung ist demnach eine Anmeldung mit Angabe der Kontaktdaten erforderlich. Bitte melden Sie sich für die Wanderung bis zum 08.10.21 unter der E-Mail: info@kneippverein-bad-muenstereifel.de an. Weitere Auskünfte erhalten Sie unter der Telefonnummer: 0175/6665430

Für einen kleinen Proviant für unterwegs ist gesorgt, benötigt werden Ihrerseits lediglich ein paar Wanderschuhe und die entsprechende Kleidung. Das Angebot richtet sich an Jung und Alt und ist sowohl für die ganze Familie mit Kindern (Wanderung ab sechs Jahre), als auch für Paare oder Singles geeignet. An diesem Tag kann man auch etwas gewinnen! Unter allen Teilnehmer*innen und Besucher*innen werden tolle Preise rund um das Thema Kneipp verlost. Die Kneipp-Erlebniswanderung findet bei fast jedem Wetter statt. Sollten aber Unwetter anstehen, fällt der Aktionstag aus und die Wanderer werden einen Tag zuvor per E-Mail informiert.

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Landrat Alexander Saftig besucht Wacholderheide

Region/Mayen-Koblenz – Wer den Kreischef kennt, weiß, dass Landrat Alexander Saftig die Wacholderheide der Osteifel sehr am Herzen liegt. Hier wurde unter seiner Leitung, als er noch Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel war, ein für Rheinland-Pfalz einzigartiges Naturschutz-Großprojekt gestartet, dessen erforderliche Entwicklungspflege noch heute fortgesetzt wird.

Gemeinsam mit Volker Hartmann von der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD-Nord) und der Langscheider Ortsbürgermeisterin Gabriele Müller-Dewald schnürte der Landrat die Wanderschuhe, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Biologe Jörg Hilgers, der das Projekt seit Beginn begleitet war für die Gruppe kompetenter Ansprechpartner. Durch seine Führung konnten sich die Teilnehmer von der wunderbaren Landschaft sowie den besonders geschützten Heidelebensräumen, die schon längst verschollen geglaubte Tier- und Pflanzenarten beherbergen, überzeugen. „Der Erfolg der nachhaltigen Entwicklungspflege ist enorm“, sagte Hilgers. „Dazu zählt beispielsweise die Wiederansiedlung der Heidelerche, die fast schon ausgestorben war. Heute sind 23 Brutpaare dieser Vogelart in der Heide beheimatet.“ Weiter haben zahlreiche bedrohte Vogel- und Insektenarten durch die kontinuierlichen Freistellungs- und Entwicklungsmaßnahmen enorm profitiert und sind wieder zu finden.

Besonders stolz ist Alexander Saftig auf die natürliche Vermehrung des Wacholders. „Zu Beginn des Projektes mussten wir lange suchen, um überhaupt einzelne Exemplare zu finden. Doch heute zeigen sich die Erfolge. Allein in den Naturschutzgebieten Menke-Park und Raßberg zeigen sich über 1.000 Wacholder-Pflanzen“. Während die landeseigenen und kommunalen Flächen in den Wacholderheiden vom Land im Rahmen der Biotopbetreuung bearbeitet werden, kümmert sich die Stiftung Natur und Umwelt im Landkreis Mayen-Koblenz um einen Flächenpool von rund 42 Hektar alleine in den Wacholderheiden.

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Ahrtal-Tourismus bleibt Service-orientiert

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Gesamte Kommunikationsstrategie wird angepasst. Viele Gäste, die gerne das Ahrtal besucht haben oder als Helfer im Einsatz waren, fragen sich, inwieweit touristische Besuche weiterhin möglich ist. Den Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler  erreichen verstärkt Anfragen, weil Gäste beispielsweise gerne wieder Wanderungen in den Höhenlagen unternehmen  und auch generell das Ahrtal mit ihrem Besuch unterstützen möchten. „Natürlich ist das Ahrtal insbesondere in den unteren Tallagen weiterhin von der Flutkatastrophe gezeichnet. Noch immer sind Aufräumarbeiten im Gange, es ist schweres Gerät unterwegs und Handwerkerfirmen haben begonnen, in den Gebäuden zu arbeiten. An das Thema Tourismus müssen wir uns daher mit Umsicht  annähern“, stellt Christian Lindner, Vorsitzender des Ahrtal-Tourismus klar.

Es sei daher eine schmale Gratwanderung erforderlich, die den Spagat zwischen den vorherigen Touristenströmen und den derzeitigen begrenzten Möglichkeiten schafft. Um Interessierten größtmögliche Orientierung und einen aktuellen Service zu bieten, was wieder möglich und geöffnet ist, hat der Ahrtal-Tourismus seine Website www.ahrtal.de an die derzeitigen Gegebenheiten angepasst. „Die Website aktuell zu halten, ist natürlich ein Prozess, den wir jetzt gemeinsam mit allen unseren Betrieben und Partnern gehen“, erklärt Geschäftsführer Christian Senk. Damit verbunden sei eine sukzessive Umstellung der gesamten Kommunikation. Dies betreffe sowohl die Website und Social Media-Kanäle als auch mögliche neue Printprodukte. Das Marketing-Team des Ahrtal-Tourismus hat begonnen, an entsprechenden Konzepten zu arbeiten.

„Unsere Erfahrung ist bisher, dass Gäste überaus respektvoll nach Möglichkeiten fragen. Sie möchten nicht im Weg stehen, aber uns auch unterstützen“, freut sich Lindner. „Eine bessere Fangemeinde kann man sich nicht wünschen! Für sie und alle, die vielleicht in Zukunft einmal das Ahrtal besuchen möchten, wollen wir mit aktuellen Infos bereitstehen.“ Nicht zu vergessen sei schließlich auch, dass einige wenige Betriebe nicht betroffen waren und wieder öffnen. Auch Partnerunternehmen wie der Waldkletterpark stehen für Besucher bereit. „Die geöffneten Betriebe benötigen jetzt auch dringend Gäste, um zu überleben. An die Zukunft denken heißt eben nicht nur Wiederaufbau, sondern auch wieder wirtschaften, um Wohlstand und Arbeitsplätze im Tal zu erhalten. Hier wollen wir mit allen unseren Kräften mitarbeiten.“

Bei Fragen steht das Team des Ahrtal-Tourismus gerne zur Verfügung unter info@ahrtal.de oder Tel. 02641/91710.

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Top-Events Tourismus

Feuriges Familien-Spektakel – Drachenfest am Sonntag 10. Oktober im Seepark Zülpich

Zülpich – Der feuerspeiende Drache „Fangdorn“ ist wieder im Seepark Zülpich zu Gast und hat spannende Geschichten mitgebracht. Beim Drachenfest, das am Sonntag, 10. Oktober, von 10:00 und 18:00 Uhr stattfindet, können sich die Besucherinnen und Besucher auch in diesem Jahr wieder im herbstlich dekorierten Park von diesem einmaligen Theaterspektakel begeistern lassen.

Mit seinem spektakulären Auftreten macht „Fangdorn“ aus dem Drachenfest ein unvergleichliches Ereignis für Jung und Alt. Die einzigartige, etwa 20-minütige Show findet um 11:00, 13:00, 14:00, 15:00 und 17:00 Uhr auf dem Seeplateau statt.

Passend dazu können sich die kleinen Gäste an mehreren Stellen im Seepark professionell schminken lassen. Auch die Bastelwerkstatt ist während des Drachenfestes wieder für Jung und Alt geöffnet. Mamas und Papas, Omas und Opas können mit ihren Kindern oder Enkeln
tolle Drachen basteln und und diese anschließend auf der großen Drachenwiese steigen lassen. Und in der Drachen- und Hexenbesenflugschule können sogar wunderschöne Drachenflügel und Hexenbesen gebastelt werden. Das gemeinsame Drachensteigenlassen
von gebastelten und mitgebrachten Drachen findet dann ab 15:00 Uhr auf dem Seeplateau statt.

Darüber hinaus sorgen Fahrzeuge für jedes Alter, Bungee-Trampoline, ein historisches Karussell sowie Drachen- und Zirkushüpfburg für viel Bewegung. Nicht zuletzt werden beim Drachenfest auch wieder Ponyreiten und ein Streichelzoo angeboten.

In den Mustergärten auf der Seepromenade gibt es während des Drachenfestes um 11:20, 12:20, 14:20, 15:20 und 16:20 Uhr zauberhafte Märchen und Erzählungen mit der Märchenerzählerin Ketlin Wünschestein. Für Spaß und Kurzweil sorgen außerdem
der um 13:30, 15:30 Und 16:30 Uhr stattfindende Zirkus-Workshop mit dem Projektzirkus Liaison, die Spielaktionsangebote sowie der ganztägige Riesenseifenblasenzauber mit der Hexe Furiana und um 13:30, 15:30 und 16.30 Uhr die phantastischen Walking-Acts von Pantao.

Auch für das leibliche Wohl wird beim diesjährigen Drachenfest wieder bestens gesorgt. Die Besucherinnen und Besucher können sich bei Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken im Seehaus stärken und am Gärtnermarkt (in der Nähe des Haupteingangs), auf der Eventfläche oberhalb der Freitreppe und an der Parkgastronomie „Strandbud“ werden leckere Köstlichkeiten und Getränke für jeden Geschmack
angeboten.

Eintrittskarten für das Drachenfest sind im Vorverkauf an der Kasse des Seepark Zülpich (Am Wassersportsee 7, 53909 Zülpich), an der Information im Zülpicher Rathaus (Markt 21, 53909 Zülpich) und online unter www.seepark-zuelpich.de erhältlich. Die Tageskasse am Haupteingang öffnet am Veranstaltungstag um 10:00 Uhr. Drachenfest-Gäste, die bereits im Vorverkauf ein Ticket erworben haben, erhalten schon ab 9:00 Uhr Zutritt zum Seepark.

Nach aktueller Corona-Verordnungslage wird für den Besuch des Drachenfestes ein 3G-Nachweis (= geimpft, getestet oder genesen) benötigt. Schulpflichtige Kinder und Jugendliche gelten aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen und müssen lediglich ihren Schülerausweis vorlegen.

Kinder bis zum Schuleintritt sind ohne Durchführung eines Coronatests getesteten Personen gleichgestellt.

Für Inhaber einer Dauerkarte für die Saison 2021 im Seepark Zülpich sowie für Kinder unter 3 Jahren ist der Eintritt frei.

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Neues Kultur- und Gastrokonzept im Kurpark Bad Neuenahr gestartet

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Konzerte im Park-Programm für Oktober steht. Immer sonntags um 10.30 Uhr im Gastrozelt. Im Kurpark Bad Neuenahr war am vergangenen Sonntag das erste Konzert auf der eigens eingerichteten Kleinen Bühne im neuen Gastronomie-Zelt zu hören. Die beiden Musiker des Bad Neuenahrer QUAHRtetts, Kristóf Dömötör und Itai Sobol, präsentierten am späten Vormittag als Duo Humerus ein Potpourri beliebter klassischer Melodien. Erste Gäste waren gekommen, um sich kostenlos mit Live-Musik, gespielt auf dem Klavier, der Klarinette und auch dem Saxophon, für eine Stunde verzaubern zu lassen. Auch das neue Gastronomieangebot des Restaurants „Billas Novelle“ ist gut angelaufen. „Ein gelungener Start für unsere neuen Angebote im Kurpark, die insbesondere Einwohnern eine kleine Auszeit und wieder einen Ort der Erholung, der Kultur und des Genusses bieten sollen“, zog Jan Ritter, Geschäftsführer der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH, ein erstes positives Fazit.

Im Oktober ist für jeden Sonntag um 10.30 Uhr ein Live-Konzert auf der Kleinen Bühne im Kurpark  geplant. Am 10. und 17. Oktober präsentiert Pianist Konstantin Kopenhagen jeweils ein Klavierkonzert mit einer Mischung aus Pop, Filmmusik, Klassik und Avantgarde. Der junge 28-Jährige ist unter anderem für seine Open-Piano-Sessions bekannt. Dabei stellt er einen Flügel auf einen öffentlichen Platz, auf dem jeder musizieren kann, der möchte. Dabei spielt er auch selbst und sammelt Spenden für Benefiz-Zwecke. Auf dem Ahrweiler Marktplatz hat er im vergangenen Jahr auch bereits gespielt.

Die anderen beiden Sonntage am 24. und 31. Oktober übernimmt wieder das Duo Humerus mit Kristóf Dömötör und Itai Sobol. Beide sind bereits seit Jahren feste Mitglieder des beliebten Bad Neuenahrer QuAHRtetts und punkten mit ihrem breiten Spektrum von Klassik bis Chanson, von Operette bis Jazz.

Bei den Konzerten im Park gilt die 2G-Regel (genesen oder geimpft). Der Einlass beginnt jeweils um 10 Uhr. Während der Konzerte haben die Gäste Gelegenheit, sich mit Kaffee-Spezialitäten und Getränken aus der Bistro-Küche von Il Barista zu versorgen. Ab 12 Uhr bietet das Team von „Billas Novelle“ allerhand Köstliches aus der regionalen Herbstküche an.

Die Kurpark-Gastronomie ist wie folgt geöffnet: Il Barista steht täglich ab 10 Uhr bereit. Das Restaurant „Billas Novelle“ öffnet täglich mittags von 12 bis 14 Uhr sowie donnerstags- bis sonntagsabends von 17 bis 21 Uhr.

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„Tag des Apfels“ im LVR-Freilichtmuseum in Kommern am Sonntag 10. Oktober

Mechernich-Kommern – Produkte, Stände, Mitmachangebote für Groß und Klein – Stellmacher und Schmied auch mit von der Partie – Zur Apfelsortenbestimmung durch Pomologin: Fünf Äpfel, die viel Sonne gesehen haben, mitbringen

„Nachdem im vergangenen Jahr die beliebte Veranstaltung ‚Tag des Apfels‘ coronabedingt ausfallen musste, freuen wir uns dieses Jahr umso mehr am Sonntag, 10. Oktober, von 11 bis 17 Uhr unsere Pforten öffnen zu können“, so ein glücklicher Daniel Manner vom LVR-Freilichtmuseum Kommern.

Im Tanzsaal aus Pingsdorf wird eine große Apfelsortenausstellung zu bestaunen sein. Informationsstände und viele Mitmachangebote für Kinder und Erwachsene runden das Programm ab. Auf Kinder und Erwachsene wartet das Apfel-Memory, eine Saftpresse, Bastelaktionen und leckere Apfelspeisen und -produkte zum Probieren.

Wer unbekannte Apfelsorten im eigenen Garten hat, kann diese auf dem Apfelfest von einer Pomologin bestimmen lassen. Dazu sollten mindestens fünf Äpfel, die viel Sonne gesehen haben, zur Sortenbestimmung mitgebracht werden. Gut ist zudem Kenntnis oder ein Foto über das Aussehen des Baums.

Mehrere Stände bieten eine Vielfalt an Äpfeln und Apfelprodukten an, so etwa seltene regionale Obstsorten, „Viez“ (Apfelwein) und Apfelpfannkuchen. Die Gastwirtschaft „Zur Post“ hat weitere leckere Angebote für die hungrigen Besucher in petto.

Wer zudem schon immer einmal wissen wollte, wie ein Wagenrad hergestellt wird, kann dem Stellmacher und Schmied jeweils um 12 und um 15 Uhr über die Schulter schauen. „Dann glühen wieder die Reifen“, so Manner weiter.

Die Drei-G-Regel ist zu beachten, Kinder im Schulalter können als Nachweis den Schülerausweis vorzeigen und gelten aufgrund der Schultestungen als getestet.

Weitere Informationen und Hinweise können auf der Internetseite des LVR-Freilichtmuseums Kommern unter http://www.kommern.lvr.de  abgerufen werden.

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Verein für Kultur- und Brauchtums-Pflege Oberehe-Stroheich e.V. gewinnt beim GesundLand Vereins-Gewinnspiel

Daun – Der Kultur- und Brauchtumspflegeverein Oberehe-Stroheich e.V. ist der Sieger des GesundLand-Vereinsgewinnspiels. Valerie Schneider überreichte dem 1. Vorsitzenden Paul Heinz das Preisgeld in Höhe von 500 Euro.

Das Vereinsgewinnspiel hatte von Mai bis Juni im Rahmen der Wahl zu „Deutschlands schönster Wanderweg“ stattgefunden. Dem Verein, der die meisten Abstimmungskarten mit Stimme für den VulkaMaar-Pfad sammeln konnte, winkte das Preisgeld.

„Wir gratulieren dem Verein ganz herzlich, der sich den Preis mit unglaublichen 526 ausgefüllten Karten redlich verdient hat“, freut sich Valerie Schneider, Pressesprecherin von GesundLand Vulkaneifel, bei der Übergabe des Preisgeldes: „Bei nur 26 Mitgliedern im Verein ist das eine stolze Leistung, die wir gerne würdigen.“ Paul Heinz, Vorsitzender des Vereins, nahm den Gewinn dankend entgegen: „Wir sind gerade dabei, die Küche im Gemeindehaus zu erneuern. Da kommt ein Zuschuss nur gelegen. Das Gewinnspiel des GesundLand Vulkaneifel war für uns eine tolle Möglichkeit, die Vereinskasse zu füllen.“

Der Kultur- und Brauchtumspflegeverein unterstützt verschiedene traditionelle Veranstaltungen und Aktionen der Ortsgemeinde Oberehe-Stroheich, zum Beispiel das Aufstellen des Maibaums, den Umzug am Martinstag, die Entsendung des Nikolaus, den Seniorentag und -ausflug, etc. Diese Veranstaltungen führt die Ortsgemeinde zur Pflege des Brauchtums in der Gemeinde durch und finanziert sie auch. An den Veranstaltungen können die Bürger und Einwohner der Gemeinde teilnehmen. Seit 2008 konnte der Verein bereits mehr als 14.000€ zur Unterstützung solcher Zwecke zur Verfügung stellen.

Wer fragen hat zum Verein, beitreten oder unterstützen möchte, kann sich direkt an Paul Heinz wenden.

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Wandertipp – Eifelhöhen und Brohlbachtal

Kaisersesch – Entdecken Sie den erlebnisreichen Rundwanderweg Eifelhöhen und Brohlbachtal. Egal, ob Sie nur eine kleine Runde oder die gesamte Strecke von 23 km wandern wollen: Sie können sich den Wanderweg nach Ihren Wünschen einteilen.

Der ideale Ausgangspunkt für Ihre Wanderung ist die bei Roes gelegene Wallfahrtskirche St. Maria – die Schwanenkirche. Der Wanderweg verbindet mehrere Orte der Verbandsgemeinde Kaisersesch miteinander und hält spektakuläre Ausblicke sowie naturbelassene Pfade für Sie bereit. Ein Highlight am Wanderweg ist die XXL-Bank in Möntenich. Fühlen Sie sich für einen kurzen Augenblick ganz groß und erleben Sie einen wunderschönen Weitblick ins Maifeld. Nehmen Sie Platz und lassen Sie die Beine baumeln.

Start/Ziel: Schwanenkirche | An der K26 | 56754 Roes

Länge: 23 km (gesamt)

Route Kulm: 13 km

Route Pyrmont: 13,5 km

Höhenmeter: 300 m

Dauer: ca. 6,5 Stunden

Einkehrmöglichkeiten unmittelbar am Wanderweg.

Weitere Einzelheiten zum Steinbach Rundweg Masburg sowie den Flyer finden Sie unter https://www.schieferland-kaisersesch.de/a-eifelhoehen-und-brohlbachtal

Kontakt:

Touristik-Büro Schieferland Kaisersesch

Telefon: 02653 9996-502

E-Mail: touristik-buero@vg.kaisersesch.de

www.schieferland-kaisersesch.de

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Wunderschön! Herbst in der südlichen Eifel – WDR Fernsehen am Sonntag 03. Oktober 2021 – 20.15 – 21.45 Uhr

Prüm – Zu Fuß lässt sich die südliche Eifel am besten erobern: Daniel Aßmann wandert durch herbstlich leuchtende Wälder, vorbei an Streuobstwiesen und in der engen Teufelsschlucht nah der luxemburgischen Grenze sogar über den Grund eines Millionen Jahre alten Meeres. Ein Rundwanderweg führt zum Fuß des 40 Meter hohen Basaltlava-Steinbruchs Ettringer Lay bei Mayen-Koblenz. In Gerolstein trinkt Daniel Aßmann an einer berühmten Mineralwasserquelle, bevor er sich auf dem Felsenpfad in die dortigen „Dolomiten“ begibt. In Prüm und Adenau wird’s historisch. Danach warten entlang der Wanderwege kleine und große Abenteuer: Fliegenfischen mit einem 3-Sterne-Koch, ein Ausritt mit Maultieren, ein Besuch beim letzten Mausefallenbauer von Neroth. Und auf der Kasselburg schenkt Daniel Aßmann einem Turmfalken seine Freiheit.

Gerolstein: Mineralwasser und Wanderwege in die Dolomiten

Mitten im Zentrum der sogenannten Vulkaneifel liegt Gerolstein, bekannt vor allem durch sein Mineralwasser. Bereits im 18. Jahrhundert hat man hier Wasser abgefüllt. An der Helenenquelle füllt Daniel Aßmann seine Trinkflasche auf, bevor er durch das Tal des Flusses Kyll rauf in die Gerolsteiner Dolomiten wandert. Vor 400 Millionen Jahren war hier ein urzeitliches Meer. Heute kann man in der Nähe des Städtchens mitten im Wald in Baumzelten schlafen.

Abenteuerliche Ausflüge zu Kühen, Wölfen und Mausefallen

Ausflug in die tierische Eifel: Daniel Aßmann hilft auf einem Bauernhof beim Füttern der Kühe und beobachtet im Wolfspark Kasselburg die Fütterung von Wölfen. Er schleppt in einer Obstweinkellerei kistenweise Streuobstäpfel und probiert sich als Aushilfsbäcker im Mühlen-Erlebniszentrum Birgel. Aufregend wird die Paddeltour auf der Prüm; dafür muss er im Mausefallen-Museum von Neroth nur auf seine Finger aufpassen.

Auf Zeitreise in Adenau und Prüm

Im Eifler Bauernhausmuseum in Adenau sieht sich Daniel Aßmann an, wie die Tuchmacher im 19. Jahrhundert gelebt und in Heimarbeit gewebt haben. In Prüm erzählt ihm eine Stadtführerin in historischem Gewand einer Edelfrau die Geschichte des rund 1.200 Jahre alten Benediktinerklosters. Und auf einer Tour über die Schmugglerpfade ins benachbarte Belgien lässt sich der mühsame Alltag der Nachkriegsjahre nacherleben.