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EuroParcs ist jetzt auch in Luxemburg aktiv – Verkaufsstart von Ferien-Immobilien

Region/Köln – Im August hat EuroParcs mit der ersten Verkaufsphase des Ferienparks Kohnenhof in Luxemburg begonnen. Mit dem in diesem Jahr erworbenen Campingplatz Kohnenhof beginnt dort nun die Präsenz von EuroParcs. Nach den Niederlanden, Belgien, Deutschland und Österreich ist Luxemburg das fünfte Land, in dem die EuroParcs-Gruppe tätig ist. Die Anlage wird aus einem Chaletpark mit insgesamt 82 Einheiten und einem Campingplatz mit 60 Stellplätzen bestehen.

Luxemburg ist ein beliebtes Reiseziel, egal ob für einen längeren Aufenthalt oder einen Kurztrip. „Wir freuen uns sehr über die Übernahme durch die EuroParcs-Gruppe. Der Ferienpark Kohnenhof befindet sich in einer wunderschönen Lage in den Luxemburger Ardennen“, sagt Andries Bruil, CCO der EuroParcs-Gruppe. „Wir sind überzeugt, dass der neue Standort sowohl den Käufer:innen als auch den Mieter:innen unserer Ferienhäuser ein großartiges Urlaubserlebnis bieten wird.“

Idyllische Lage an der Our
Der EuroParcs Ferienpark Kohnenhof befindet sich im Dorf Hosingen und liegt direkt am Fluss Our, der sich mitten in den luxemburgischen Ardennen befindet und die Grenze zu Deutschland bildet. Die Landschaft ist geprägt von einer überwältigenden Natur mit Wäldern, Hügeln, Bächen sowie der Our, die sich durch ein idyllisches Gebiet mit Weitblick und tief eingeschnittenen Tälern schlängelt.

Der Ort ist der ideale Ausgangspunkt für vielerlei Aktivitäten in der Umgebung, wie Kanufahren, Wandern, Radfahren, Mountainbiking, Höhlenforschung, Klettern und Langlauf im Winter. In der Nähe des Ortes befindet sich die historische Stadt Vianden, die ebenfalls an der Our liegt und für ihre beeindruckende Burg bekannt ist.

Vielfältiges Angebot für Jung und Alt 
Das Angebot an Ferienhäusern und die Möglichkeiten in und um den Park herum machen diesen zu einem geeigneten Urlaubsort für (junge) Familien. Darüber hinaus richtet sich EuroParcs mit Nachdruck an Wander- und Radfahrfreunde, Senioren und andere Aktivurlauber. Mit der Vielfalt an Unterkünften wird der Standort aber auch jüngere Generationen ansprechen, die sich zunehmend für Kurzaufenthalte in einer aktiven Umgebung interessieren.

Die erste Verkaufsphase umfasst den Verkauf von 50 Vier- und Sechs-Personen-Chalets verschiedener Modelltypen zu Preisen ab 149.000 €. Es wird erwartet, dass im Jahr 2023 weitere 32 Chalets zum Verkauf stehen werden. Neben den Chalets verfügt die Anlage über einen Campingbereich mit 60 Stellplätzen. Für eine nachhaltige Entwicklung des Ferienparks legt EuroParcs besonderen Wert auf den Einklang mit der umgebenden Natur.

 

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Der Burgen-Klettersteig in Manderscheid im neuen Wittlich LandCast

Wittlich – Der Burgenklettersteig in Manderscheid erfreut sich bereits jetzt größter Beliebtheit. So zieht das neue touristische Highlight nicht nur zahlreiche sportlich Aktive, sondern insbesondere auch jüngere Leute und Familien an. Grund genug, über die neue Attraktion im Wittlich LandCast mAIR zu erfahren und alle wichtigen Fragen rund um das Erfolgsprojekt zu klären.

Dafür haben sich Marie Greiner und Hermann-Josef Haller vom Offenen Kanal Wittlich e.V. Verstärkung von zwei Profis geholt – Revierförster und Projektleiter Georg Fox sowie Stadtbürgermeister Günter Krämer stehen Frage und Antwort.

Wie ist eigentlich die Idee eines Klettersteigs entstanden? Was waren die Herausforderungen vor Ort? Wann wurde der Steig eröffnet? Was genau versteht man eigentlich unter einem sog. Klettersteig? Wem ist es möglich, den Burgenklettersteig zu begehen? Wie unterscheiden sich die einzelnen Etappen? Auf was muss ich vor dem Einstieg achten und welche Ausrüstung ist notwendig? Welche sonstigen Sehenswürdigkeiten gibt es im Zusammenhang mit dem Klettersteig in Manderscheid zu entdecken?

In der neuen Folge „Burgen, Felsen, mehr – Abenteuer Burgen-Klettersteig“ des Wittlich LandCasts gibt es alle wichtigen Informationen rund um das neue Freizeit-Highlight in der Region. Seit dem 19. August kostenlos auf Spotify, Anchor, Apple Podcasts und Google Podcasts verfügbar.

Bonus-Folge

In einer Sonderfolge des Wittlich LandCasts stellen Anja Saupe von der Kreisentwicklung und Sonja Scholtes, Ortsbürgermeisterin von Minheim den neuen Pop-up Co-Working-Space in Minheim vor und informieren in diesem Zusammenhang über interessante Termine vor Ort. Die Bonus-Folge ist direkt im Anschluss an die aktuelle Folge zu hören.

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Bar Wars – Die neue Kult-, Biker-, Szene- und Allrounder-Kneipe in Binningen

Kaisersesch/Binningen – Wer hinter dem martialisch anmutenden Namen etwas Besonderes erwartet, wird nicht enttäuscht. Carsten Lammerich und Killian Kreft haben in Binningen das alte Gasthaus wiederbelebt. Die Räumlichkeiten wurden in eineinhalb Jahren in Eigenleistung renoviert und mit einem eigenen Style versehen. Die beiden Jungunternehmer sind ihrer Idee gefolgt und haben einen Treffpunkt geschaffen, der Motorradfans, echte Biker und die Dorfgemeinschaft zusammenbringt. Dass dies sehr gut und harmonisch funktioniert, konnte bereits auf der Binninger Kirmes bei einem intensiven Erfahrungsaustausch zwischen den Gruppen demonstriert werden.

Der renovierte Saal bietet sich für Familienfeiern ebenso an, wie für kultige Partyabende. Auf Wunsch kann hier auch ein Catering angeboten werden. Zukünftig soll das Ensemble durch einen Biergarten sowie Übernachtungsmöglichkeiten erweitert werden. Ein besonderes und einmaliges Highlight für die Motorrad faszinierten in der Region wird wohl der geplante technische Prüfstand werden.

Bürgermeister Albert Jung, der Erste Beigeordnete der Ortsgemeinde Binningen, Benedikt Oster, Wirtschaftsförderer Mario Leidens sowie Tobias Wältermann von der ARGE Kaisersescher Gewerbetreibender wünschen dem Biker-Treff mit Herz viel Erfolg und einen guten Start.

 

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Rund 200 Oldtimer im Freilichtmuseum Kommern erwartet

Mechernich-Kommern – Am Wochenende vom 20. und 21. August erinnert die Traditionsveranstaltung „ZeitBlende 1972“ im LVR-Freilichtmuseum Kommern an das, was los war vor fünfzig Jahren. Die Apollo-Mission startet, der erste SALT-Vertrag zur Eindämmung des nuklearen Wettrüstens wird geschlossen, die Watergate-Affäre und Proteste gegen den Vietnamkrieg gehen durch die Medien, mit dem Bloody Sunday eskaliert der Nordirlandkonflikt, im deutschen Bundestag wird mit Annemarie Renger erstmals eine Frau Bundestagspräsidentin, Star Trek läuft im deutschen Fernsehen an und in der Eifel nimmt das Radioteleskop in Effelsberg seine Arbeit auf. Mit diesen und vielen weiteren Themen erinnert die Zeitzeugen-Ausstellung und ein „Geschichtsweg“ an den Alltag und die Ereignisse im Jahr 1972.

Außerdem werden mehr als zweihundert Oldtimer im LVR- Freilichtmuseum Kommern erwartet, die 1972 im Straßenbild zu sehen waren. Nachmittags fahren die alten Schätze im Korso durch das Museumsgelände. Auch den historischen Campingplatz, der von Jahr zu Jahr vielfältiger wird, wird es wieder geben. Die Oldtimeranmeldung läuft übrigens noch bis 14. August. Das Anmeldeformular finden Sie unter www.kommern.lvr.de .

Für Erinnerungen an Lifestyle, Lebensverhältnisse und Ereignissen sorgt zudem wieder ein umfangreiches Programm mit Mitmachaktionen für kleine und große Gäste. So wartet in diesem Jahr ein Bobby Car-Parcours auf die Kinder, um den 50sten Geburtstag dieses Kultautos zu feiern.

Auch musikalisch wird gefeiert, mit Live-Musik von „Purple Rising – A tribute to Deep Purple“, „Donovan Aston als Sir Elton John“ und Schlagersängerin „Marina“. Das gastronomische Angebot entspricht dem Zeitgeschmack. Serviert wird, was damals auf den Speisekarten stand, z.B. Muckefuck oder Falscher Hase.

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Vulkanregion LAACHER SEE zeichnet „Kleine Auszeit“ mit Sternen aus

Rieden/Mendig – Für Urlaubsgäste wirken Sterne magisch. Sie ziehen sie förmlich an. Denn in der schönsten Zeit des Jahres wollen Gäste wissen, was sie erwartet und legen daher immer mehr Wert auf Qualität und ein stimmiges Preis-Leistungsverhältnis. Daher vergibt die Vulkanregion LAACHER SEE seit einigen Jahren, nach den bundesweiten Standards des Deutschen Tourismusverbandes e.V. (DTV) Sterne für die Qualität privater Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Privatzimmer.

Eigens durch den DTV geschulte Prüfer vergeben je nach Ausstattung ein bis fünf Sterne für die Unterkünfte. Dabei werden die Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Privatzimmer anhand eines Kriterienkatalogs bewertet. Neben der Erfüllung von Mindeststandards, wie z.B. einer Gästemappe, der einwandfreie Zustand von Unterkunft und Grundstück sowie die Veröffentlichung des Grundrisses werden Zusatzleistungen wie Spülmaschine, Sauna und Serviceangebote, wie z.B. persönliche Gästebetreuung etc. in die Bewertung einbezogen.

Die Ferienunterkunft „Kleine Auszeit“ am Waldsee Rieden wurde nach den bundesweiten Kriterien des Deutschen Tourismusverbandes e.V. (DTV) für Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Privatzimmer von DTV-Prüferin Julia Schweitzer bewertet und mit den begehrten DTV-Sternen ausgezeichnet. Anhand des DTV-Kriterienbogens erhielt die Unterkunft in Rieden verdiente 5 Sterne.

Das Ferienhaus verfügt über einen großzügigen und modern eingerichteten Wohn- und Essbereich mit angrenzender vollausgestatteter Küche. Zudem erwarten die Gäste zwei Schlafzimmer mit je einem Doppelbett, ein Badezimmer mit ebenerdiger Dusche und direktem Zugang zur Gartensauna.

Die Terrasse mit Lounge Möbeln lädt zu gemütlichen Sommerabenden ein. Verbandsbürgermeister Jörg Lempertz sowie 1. Beigeordneter Jochen Marx überreichten persönlich die Klassifizierungsurkunde mit passendem Schild an die Eigentümer Marc und Iris Linker. Beide waren sich einig, dass dieses Ferienobjekt eine Bereicherung für unsere Urlaubsregion darstellt. „Hier können die Gäste ihre Seele baumeln lassen und Komfort vom Feinsten genießen“ betonten Verbandsbürgermeister Jörg Lempertz und Riedens Beigeordneter Jochen Marx.

Die DTV-Sterne sind eine freiwillige Qualitätskontrolle für Ferienwohnungen und -häuser sowie Ferienzimmer mit bis zu neun Betten. Die Sterne haben eine Gültigkeit von 3 Jahren und danach erfolgt bei Wunsch eine Folgeklassifizierung um weiterhin mit den Sternen werben zu dürfen.

Sie möchten Ihre Unterkunft klassifizieren lassen? Dann melden Sie sich gerne unter Tel. 02652 9800 18 – Ansprechpartner Julia Schweitzer!

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LEADER-Projekte in der Region Rhein-Eifel

Mayen/Region – Die Region Rhein-Eifel ist seit sechs Jahren Gebietskulisse für die EU-Förderung LEADER. Zeit zu fragen: Was wurde eigentlich aus…der ehemaligen Synagoge in Niederzissen & der App für eine digitale Stadtführung in Mayen? Ob für den Tourismus oder gegen das Vergessen: Mit der App-basierten Stadtführung für Mayen und der ehemaligen Synagoge in Niederzissen wurden durch die LEADER-Region Rhein-Eifel zwei wichtige Digitalisierungsprojekte gefördert.

Die Stadt Mayen hat im Jahr 2020 rund 6.700 € Fördergelder aus dem LEADER-Programm für die Entwicklung einer digitalen Stadtführung erhalten. Hintergrund des Projekts ist das Ziel, den Tourismus in Mayen digitaler zu gestalten und durch innovative Angebote mehr Gäste in das malerische Städtchen an der Nette zu locken. Inzwischen wurde der individuelle Audioguide auf der kostenfreien App „Hearonymus“ veröffentlicht. Damit können Tourist:innen die Stadt Mayen auf eigene Faust, nur mithilfe des Smartphones erkunden. Doch auch viele Einheimische erfreuen sich an dem digitalen Angebot: „Man entdeckt Ecken und erfährt Hintergrundinfos über die eigene Heimat, die man noch gar nicht wusste“, berichtet eine Einwohnerin. Auch Dagmar Luxem, die Verantwortliche für das Projekt von der Stadt Mayen, zieht ein positives Fazit: „Corona hat uns gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung ist. Ohne sie hätten in den letzten beiden Jahren viele Menschen unsere schöne Stadt nicht so intensiv kennenlernen dürfen. Aber auch jetzt erfreut sich die digitale Stadtführung, neben den Führungen in Präsenz, weiterhin großer Beliebtheit. Es war ein Schritt in die richtige Richtung.“ Um sich selbst einmal digital durch das Eifelstädtchen führen zu lassen, müssen Sie nur die App „Hearonymus“ downloaden, nach „Mayen“ suchen, die Audioführung starten und schon kann das Hörerlebnis beginnen. Weitere Informationen können unter www.mayen.de/kultur-tourismus/stadtrundgang-und-fuehrungen/ nachgelesen werden.

Die ehemalige Synagoge in Niederzissen und das in ihr beheimatete jüdische Museum erzählen von der Deportation und Ermordung der Juden und Jüdinnen in der Zeit des Nationalsozialismus. Doch nicht nur die abscheulichen Gräueltaten der Nazis, sondern auch das jüdische Leben, der Alltag, die Gebräuche und Traditionen, sind Thema der Ausstellung. Die Synagoge wurde im dritten Reich nicht niedergebrannt. Mit ihr konnten auf dem Dachboden die „Genisa-Funde“, welche heute als wichtige Zeitdokumente gelten, überdauern. Um die spezifische Erinnerungskultur der Synagoge weltweit sichtbar und zugänglich zu machen, hat der Förderverein die Funde mithilfe der LEADER-Förderung digitalisieren lassen. Außerdem wurde ein virtueller Rundgang durch das Museum entwickelt, welcher Einblicke in das jüdische Leben in der Region bis zu Hitlers Machtübernahme 1933 und der darauffolgenden Verfolgung und Vernichtung der Juden und Jüdinnen im Brohltal, vermittelt. „Die neu gestaltete Internetseite der ehemaligen Synagoge Niederzissen stößt weltweit auf große Resonanz. Anhand der Klicks lässt sich ablesen, dass insbesondere auch Personen aus dem Ausland auf die Internetseite zugreifen. Im Inland bietet die Homepage einerseits Informationen für interessierte Besucher, wurde aber auch schon für die Recherche in einem Schulprojekt verwendet. Wir sind äußerst zufrieden mit der Homepage und freuen uns, dass dadurch Menschen aus aller Welt von unseren Funden und dem Informationsmaterial profitieren können.“ so Anne Wagner, die zweite Vorsitzende des Fördervereins der ehemaligen Synagoge. Der Verein erhielt zur Förderung des Kulturgutes ehemalige Synagoge Niederzissen einen Zuschuss von rund 40.000 €, was 75 % der Gesamtkosten beträgt. Der Rundgang ist in sieben Kapitel untergliedert und endet mit „Heutzutage“, dem Wiederaufbau der jüdischen Gemeinden. Dieses Digitalisierungsprojekt trägt zur Sicherung der Überlieferungen zur Geschichte und Kultur des Judentums bei und wird, vor dem Hintergrund zunehmender antisemitischer Straftaten, immer wichtiger. Der digitale Rundgang sowie die Fundstücke können unter www.ehem-synagoge-niederzissen.de/ angesehen werden. Zudem bietet der Kultur- und Heimatverein Niederzissen e.V. auf Anfrage Besichtigungen und Führungen an.

Ihr Interesse an LEADER wurde geweckt? Weitere Informationen finden Sie auf www.leader-rhein-eifel.de.

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Landrat Dr. Saftig besucht die Wacholderheide in der Osteifel

Region/Mayen-Koblenz – Menschen von nah und fern wissen die einzigartige Landschaft zu schätzen. Wer den Kreischef kennt, weiß, dass Landrat Dr. Alexander Saftig die Wacholderheide der Osteifel sehr am Herzen liegt. Hier wurde unter seiner Leitung, als er noch Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel war, ein für Rheinland-Pfalz einzigartiges Naturschutz-Großprojekt gestartet, dessen erforderliche Entwicklungspflege noch heute fortgesetzt wird. Gemeinsam mit dem Vizepräsidenten der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD-Nord) Prof. Dr. Martin Kaschny und weiteren kommunalen Vertretern schnürte er nun die Wanderschuhe, um sich vor Ort ein Bild zu machen.

Biologe Jörg Hilgers, der das Projekt seit Beginn begleitet, warf bei seiner Führung zunächst einen Blick zurück. Zum damaligen Start des Projektes wurden rund 16.000 Bäume gefällt, um die stark zugewachsene Heidelandschaft wiederherzustellen. „Als es losging, hatte selbst ich Zweifel. Dass dies der Natur so sehr zugute kommen würde, konnte man sich nicht vorstellen, als die ersten Bagger rollten“, erinnerte sich Lothar Waldorf, Ortsbürgermeister von Arft. Durch die Führung des Biologen konnten sich die Teilnehmer von der wunderbaren Landschaft sowie den besonders geschützten Heidelebensräumen, die schon längst verschollen geglaubte Tier- und Pflanzenarten beherbergen, überzeugen. „Der Erfolg der nachhaltigen Entwicklungspflege ist enorm“, sagte Hilgers. „Dazu zählt beispielsweise die Wiederansiedlung der Heidelerche, die fast schon ausgestorben war. Heute sind bis zu 30 Brutpaare dieser Vogelart in der Heide beheimatet.“ Weiter haben zahlreiche bedrohte Vogel- und Insektenarten wie der Baumpieper oder der Neuntöter durch die Entwicklungsmaßnahmen enorm profitiert und sind wieder zu finden.

Der Erhalt der Heide ist auch heute noch mit viel Arbeit verbunden. Ohne kontinuierliche Freistellungsmaßnahmen würden die Wacholderpflanzen durch andere Arten verdrängt. „Die Arbeit lohnt sich. Die Wacholderheiden sind aufgrund ihrer Schönheit längst zu einem Anzugspunkt für Menschen aus der Region und weit darüber hinaus geworden“, betonte Landrat Saftig.

Während die landeseigenen und kommunalen Flächen in den Wacholderheiden vom Land im Rahmen der Biotopbetreuung bearbeitet werden, kümmert sich die Stiftung Natur und Umwelt im Landkreis Mayen-Koblenz um einen Flächenpool von rund 42 Hektar alleine in den Wacholderheiden.

 

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„Krautwisch“ gegen Krankheiten und Gewitter am Montag 15. August im Freilichtmuseum

Mechernich-Kommern – Das LVR-Freilichtmuseum Kommern begeht den traditionellen Segenstag. Am kommenden Montag, 15. August, an dem die katholische Kirche mit „Mariä Himmelfahrt“ eines ihrer höchsten Feste begeht, erinnert das LVR-Freilichtmuseum Kommern an den traditionellen „Krautwischtag“. Seit dem Mittelalter wurden zu Mariä Himmelfahrt Kräutersträuße gebunden und in der Kirche gesegnet. Bis vor einigen Jahrzehnten war der Brauch in ländlichen Regionen des Rheinlands noch verbreitet. Heute ist er nahezu vergessen.

Die Museums-Hauswirtschafterinnen im LVR-Freilichtmuseum Kommern binden an diesem Tag wieder nach altem Brauch den „Krautwisch“. Bei einem kleinen Freiluft-Gottesdienst vor der Kapelle aus Schützendorf in der Baugruppe Eifel wird auch in diesem Jahr wieder Diakon Manfred Lang die Kräuter segnen.

Der „Krautwisch“ wird aus verschiedenen Heilkräutern und Nutzpflanzen gebunden. Je nach Region enthalten die Sträuße sieben bis 99 verschiedene Kräuter. Neben Rainfarn, wildem Oregano, Johanneskraut, Weidenröschen und Großem Wiesenkopf gehören in Kommern auch die vier Haupt-Getreidearten Roggen, Gerste, Weizen und Hafer dazu.

Früher fehlte der Krautwisch in keinem Haushalt. Er sollte Menschen und Vieh vor Krankheit, Feuer und sonstigem Unglück schützen. Bei Krankheit von Mensch oder Tier wurden Teile als Tee oder Aufguss verwendet. Im Frühjahr räucherte man Wohnhaus und Ställe mit dem Krautwisch aus. Der Krautwisch war nicht nur Haussegen, sondern auch ein langlebiger Hausschmuck.

Er galt auch als Schutz gegen Unwetter. So verbrannte man bei Gewittern einige Zweige im Herdfeuer. Auch der „Krockwösch“ des Vorjahres wurde nicht einfach weggeworfen, sondern dem Feuer überantwortet. Beim Neubau eines Hauses legte man geweihte Kräuter unter die Türschwelle. Dies sollte Unglück vom Haus und seinen Bewohnern fernhalten.

Die Hauswirtschafterinnen des Museums sammeln die verfügbaren Kräuter und binden auch für die Besucherinnen und Besucher kleine Krautwisch-Sträuße. Gerne geben sie Auskunft über die Zusammensetzung der Sträuße und über die Bedeutung des Krautwischbrauchs in der Region.

Am 15. August können Sie zwischen 11 und 17 Uhr in der Baugruppe Eifel zuschauen und mehr über diesen Brauch erfahren.

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Mit dem Wohnmobil entlang der Deutschen Vulkanstraße – Reise startete in Maria Laach

Maria Laach – Klaus-Peter Hausberg hat sich etwas vorgenommen: In seinem Wohnmobil möchte er die deutschen Ferienstraßen abfahren. Im August steht ein spannendes und faszinierendes Thema auf seinem Programm: Die 280 km lange Deutsche Vulkanstraße. „Ich habe meine Leidenschaft mit meinem Job verbunden“, sagt Klaus-Peter Hausberg. Mit dem Wohnmobil möchte er möglichst alle der rund 50 Ferien- und Themenstraßen in Deutschland abfahren. Anfang August begann seine Reise entlang der Deutschen Vulkanstraße auf dem Besucherparkplatz vor der Tourist-Info Maria Laach, in unmittelbarer Nähe zum Erntekreuz, dem Startpunkt der Route.

Wie passt diese Leidenschaft nun zum Job? Klaus-Peter Hausberg hat zu den Ferienrouten ein Informationsangebot aus der Smartphone-App Dreamango, einer Website und einem Katalog entwickelt. Mit dieser kostenlosen Planungs- und Orientierungshilfe können sich Reisende inspirieren lassen, Tipps zu Routen und Orten finden und natürlich navigieren.

Drei Wochen leben und arbeiten im Wohnmobil

Ganze drei Wochen verlegt Klaus-Peter Hausberg seinen Lebensmittelpunkt und Büro nun in ein siebeneinhalb Meter langes Reisemobil und folgt der Route der Deutschen Vulkanstraße, gelegen im Nationalen Geopark Laacher See und dem Natur- und Geopark Vulkaneifel. Dabei achtet er unterwegs auch auf Möglichkeiten, wie die Qualitätsstandard entlang der Route optimiert werden können.

Im Innern des Fahrzeugs befindet sich sein Büro samt Rechner und Drucker, dahinter eine kleine Küche mit gut gefülltem Kühlschrank, Dusche, Bad und Schlafbereich. „Bis zu vier Tage bin ich hier autark“, sagt er. Sein Glück hat er so gefunden und ist sich sicher, dass die Routen für jeden irgendwo ein Stück Glück bereithalten.

Die „Deutsche Vulkanstraße“ lädt auf rund 280 km die Besucher zu einer Entdeckungstour rund um das spannende und faszinierende Thema Vulkanismus ein. Die ausgeschilderte Ferien- und Erlebnisstraße verbindet 39 erschlossene geologische, kulturhistorische und industriegeschichtliche Sehenswürdigkeiten rund um das Thema Eifelvulkanismus. Dabei eröffnet sich dem Besucher eine Vielfalt an vulkanischen Überresten wie Maare, Lavaströme und zahlreiche sprudelnde Quellen.

In Museen und Infozentren wird das feurige Naturerbe anschaulich und allgemeinverständlich aufbereitet. Über seine Eindrücke, Erfahrungen und Begegnungen berichtet Klaus-Peter Hausberg in den kommenden Wochen über die sozialen Medien der Vulkanregion Laacher See, der Vulkanpark GmbH wie auch des Natur- und Geopark Vulkaneifel.

Weitere Informationen zur Deutschen Vulkanstraße Tourist-Information Vulkanregion Laacher See, Tel. 02636 19433 www.deutsche-vulkanstrasse.de

 

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Erlebnisführung auf Burg Olbrück am Sonntag 7. August

Niederzissen/Brohltal – Auch im August kann die mittelalterliche Burg Olbrück, das Wahrzeichen des Brohltals, wieder am 1. Sonntag im Monat mit einem begeisternden Burgführer erlebt werden. Der Rundgang ist für Kinder und Erwachsene gleichermaßen spannend wie informativ. Hier lässt sich Geschichte hautnah erleben und „begreifen“.

Am Sonntag, dem 7. August 2022 um 14.00 Uhr, bietet sich die Gelegenheit, an einer Burgführung teilzunehmen. Treffpunkt ist der Spielplatz an der Burg Olbrück. Burg Olbrück steht in beherrschender Lage auf einer 440 Meter hohen Phonolithkuppe, die steil ins Brohltal abfällt. Auf den regelmäßigen Führungen wird jeder Gast eingeladen, Burgluft zu schnuppern und dieses besondere Kleinod besser kennen zu lernen. Im Mittelpunkt der Burganlage befindet sich der 34 m hohe Bergfried, von dem man bei guter Sicht sogar die Türme des Kölner Doms sehen kann.

Die Burgführungen finden in der Saison bis Oktober jeden 1. Sonntag im Monat oder nach Vereinbarung statt. Die Gebühr für die ca. 1,5stündige mittelalterliche Erlebnisführung beträgt für Erwachsene 5,- € und für Kinder 2,50 €. Weitere Informationen und Anmeldung bei der Tourist-Information Vulkanregion Laacher See, Telefon: 02636 / 19433

info@vulkanregion-laacher-see.de; www.vulkanregion-laacher-see.de