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„Wir see´n uns“ – Bereits 400.000 Besucher zu Gast in der Tourist-Info Maria Laach

Maria Laach – „Herzlich Willkommen! Als 400.000 Besucher in der Tourist-Information Maria Laach möchten wir Sie von Herzen begrüßen und beglückwünschen“ – mit diesen Worten wurden gleich drei Generationen der Familie Klausmann/Jansen aus Heinsberg von den Vertretern des Zweckverbandes Ferienregion Laacher See überrascht, als Sie die Tourist-Info in Maria Laach betraten.

Eine Einladung für einen erneuten Besuch – Bürgermeister Lempertz übergibt Präsente u.a. einen Gutschein für eine Familienfahrt mit dem historischen Vulkan-Expreß. Foto: A. Kutz

Die Großeltern besuchten bereits mehrfach das Kleindod Maria Laach und hatten in der Vergangenheit den jüngeren Familienmitgliedern schon des Öfteren darüber berichtet. Der Heimweg eines Wochenendurlaubes in Stromberg bot nun die Gelegenheit, bei strahlendem Herbstwetter Maria Laach einmal gemeinsam einen Besuch abzustatten, insbesondere die Enkel im Alter von 18 – 22 Jahren freuten sich auf den Besuch.

Alle waren sichtlich überwältigt und freuten sich sehr, als Bürgermeister Jörg Lempertz, Vorsitzender des Zweckverbandes Ferienregion Laacher See, samt Kollegen, Pater Petrus und Touristikern einen Gutschein für eine Familienfahrt im historischen Vulkan-Expreß wie auch regionale Erinnerungen und ein Blumenpräsent überreichte. Ein ganz besonderes Geschenk überbrachten Pater Petrus und Philipp Lohse, der Geschäftsführer von Maria Laach: Am Nachmittag erhielt die Familie eine persönliche Führung von Prior-Administrator Pater Petrus durch die einmalige, faszinierende Bibliothek des Klosters! Ein Erlebnis der besonderne Art, das sicherlich unvergessen bleiben wird…

Nach weiteren zahlreichen Infos zu Maria Laach wie auch der gesamten Vulkanregion Laacher See freute sich die Familie auf ein paar herrliche gemeinsame Stunden am Laacher See und auf ein baldiges Wiedersehen in der Region bei einer gemütlichen Fahrt mit dem Vulkan-Expreß. „Es war ein wunderschöner krönender Abschluss unseres Kurzurlaubes“, war sich die Familie zum Abschied einig.

Nach den corona-bedingten Einschränkungen der vergangenen beiden Jahre belegen die Besucherzahlen, dass die Vulkanregion Laacher See mit dem Herzstück Maria Laach und dem Laacher See nach wie vor ein beliebtes Freizeit- und Urlaubsziel darstellt. In dieser Saison konnten bereits über 50.000 Besucher in der Tourist-Info begrüßt werden (Stand Ende September).

„400.000 Besucher seit Eröffnung der Tourist-Info Maria Laach, im Zentrum der Vulkanregion Laacher See, das übertrifft unsere Erwartungen! Maria Laach und der faszinierende See, jüngst zum Lieblingssee 2022 in RLP gekürt, stellen ein überaus attraktives Freizeitziel für Urlauber und Einheimische dar, welches wir auch künftig intensiv gemeinsam bewerben werden“, zeigten sich die Bürgermeister des Zweckverbandes zufrieden.

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Der Eifelsteig und seine Partnerwege zählen zu den beliebtesten Wanderrouten Deutschlands

Daun – 313 Kilometer von Aachen nach Trier, einmal quer durch die Eifel – Treffen der Wegepaten von Eifelsteig und Partnerwegen auf Einladung von Eifelverein und Eifeltourismus in Daun. Nicht umsonst dürfen sie sich Premiumwanderweg nennen und werden regelmäßig zertifiziert. Einmal im Jahr lädt der Eifelverein in Kooperation mit der Eifel-Tourismus GmbH „seine“ Wegepaten und Kommunalen Wegemanager auf dem Steig ein, um Danke zu sagen. Denn die Wegepaten sind das Rückgrat und das Herz auf dem Steig. Sie sorgen dafür, dass Wanderer hier unbeschwert die wunderschöne Eifellandschaft genießen können.

Es war ein herzliches Wiedersehen im Dauner Forum für die „alte Hasen“ und die „Neuen“ unter den Wegepaten. Im letzten Jahr hatte es sechs lokale Treffen gegeben. Dieses Jahr sind wieder alle zusammengekommen, um Erfahrungen auszutauschen und dem Vortrag von Matthias Irle zu hören. Irle ist der zentrale Wegemanager auf dem Eifelsteig. Bei ihm laufen die Fäden zusammen und er koordiniert die Tätigkeiten auf den 15 Tagesetappen des Hauptweges und auf den Partnerwegen.

Vorher begrüßte Manfred Rippinger, Hauptgeschäftsführer des Eifelvereins, die Gäste. Im Gepäck hatte er auch ein kleines Dankesgeschenk an die Wegepaten, eine hochwertige Gartenschare, ideal zum Freischneiden zugewachsener Markierungsschilder, sowie eine praktische Gürteltasche. Seine Stellvertreterin, Dr. Petra Holz, berichtete, was es Neues gibt im Eifelverein. Eifelsteig und Eifelverein gehören in ihren Augen eng zusammen, komme hier doch unglaublich viel Eifel-Wissen zusammen.

In die Praxis ging es denn auch in Irles Präsentation. In seiner Kontrollbegehung 2022 ist Irle die 313 Kilometer des Eifelsteiges abgelaufen und konnte viel Positives berichten. Nach der Flutkatastrophe ist der Weg wieder fast komplett intakt. Umleitungen sind ausgeschildert und immer aktuell auf der Webseite des Eifelsteiges nachzulesen (https://www.eifelsteig.de/aktuelles/umleitungen/eifelsteig-1). Lediglich Etappe 14 ist weiterhin verkürzt bis zur Deimlinger Mühle bei Zemmer. Dann ging es um die Feinheiten: welche Pfosten sind am stabilsten, wie bekomme ich den Pfosten in den steinigen Boden der Vulkaneifel, wie ist eine Beruhigungsmarkierung anzubringen, was tun bei Schäden am Wandermobiliar u.v.m. Hier ist die Schnittstelle zwischen Wegepaten auf dem Steig und Wegemanagern in den Kommunen von zentraler Bedeutung. Und da ist es immer gut, wenn man sich kennt und weiß, wen man bei Bedarf ansprechen kann.

Zum Schluss gab Irle noch einen Wink mit dem Zaunpfahl, nein mit dem Pfosten, und ließ die Teilnehmer einen Blick in die Zukunft des digitalen Wegemanagements nehmen.

 

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Hotels und Gastrobetriebe in Rheinland-Pfalz starten erste „Night of Talents“ am 8. November

Region/Koblenz/Ludwigshafen/Mainz/Trier – Gastfreundschaft kennen lernen und zum Beruf machen: Das ist das Motto der ersten „Night of Talents“ am Dienstag, 8. November 2022. Zwischen 18:30 und 21:30 Uhr können Jugendliche Restaurantküchen erkunden, Cocktails mixen oder sogar ein eigenes Menü zusammenstellen. An dem Schnupperabend für Schülerinnen und Schüler beteiligen sich Hotels und Restaurants in ganz Rheinland-Pfalz, alle planen unterschiedliche Aktionen. Anmeldungen laufen direkt über die Betriebe unter www.working-family.de. Initiator ist das Netzwerk „Working Family“, eine Initiative der vier Industrie- und Handelskammern in Rheinland-Pfalz gemeinsam mit familiengeführten Unternehmen aus dem Hotel- und Gastgewerbe. Diese wird im Rahmen der Tourismusstrategie 2025 des Landes gefördert.

Die teilnehmenden Betriebe gewähren Nachwuchstalenten exklusive und spannende Einblicke in die vielfältigen Berufe und zeigen mögliche Karrierewege auf. „Das ist eine großartige Gelegenheit, die gastronomischen Berufe in einer familiären Arbeitsatmosphäre kennenzulernen und mit den Working-Family-Betrieben als attraktive Arbeitgeber in Kontakt zu kommen“, sagt Albrecht Ehses, tourismuspolitischer Sprecher der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz.

An diesem Abend besteht die Chance, in die Welt der Gastronomie einzutauchen und erste Kontakte zu knüpfen – für einen Ausbildungsplatz, ein Praktikum oder einen Job. Dabei stehen die Gastgeber Rede und Antwort für alle Fragen. Zusätzlich bietet die „Night of Talents“ Vorträge, Vorführungen, Führungen und Mitmach-Aktionen rund um die Berufe in der Branche. Für alle, die im Hotel- und Gastgewerbe arbeiten möchten, bietet dieses Event den idealen Einstieg. Die Teinahme ist kostenlos, eine Anmeldung bei den Betrieben wird erbeten.

„Wir sind gerne bei der „Night of Talents“ dabei, denn sie soll auch Vorurteile abbauen und zeigen, dass Berufe in der Gastronomie attraktiv sind, Freude bereiten und vielfältige Perspektiven bieten. Deshalb stehen bei uns am 8. November ab 18.30 Uhr die Türen offen. Wir freuen uns auf neugierige Gäste und anregende Gespräche“, sagt Alexander Wurster, Geschäftsführer des Parkhotels Schillerhain in Kirchheimbolanden stellvertretend für die teilnehmenden Betriebe.

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Rollschuhbahn statt Eiszeit im Kurpark Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Energiesparende Alternative unter dem Motto „Keep on Rollin“. Jeden Freitag fette Beats bei der Rollschuhdisco. Vier Rollen und ganz viel Spaß: Egal ob auf klassischen Rollschuhen oder schnittigen Inlineskates – im Winter können Groß und Klein im Kurpark Bad Neuenahr auch ohne Eis ihre Runden drehen. Denn als energiesparende Alternative zur Eisbahn lädt eine Rollschuhbahn vom 25. November bis 15. Januar unter dem Motto „Keep on Rollin“ zum sportlichen Freiluftvergnügen ein.

„Wir haben lange überlegt, ob wir eine Eisfläche mit ihrem entsprechenden Energiebedarf anbieten. Letztlich haben wir uns gemeinsam mit Bürgermeister Guido Orthen dazu entschieden, mit der  Rollschuhbahn unseren Beitrag in Sachen Energiesparen zu leisten und trotzdem der großen Nachfrage gerecht zu werden “, erklärt Geschäftsführer Jan Ritter von der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH.

Pünktlich zum ersten Adventswochenende und somit bereits eine Woche vor Eröffnung der Uferlichter wird am Freitag, 25. November, auch das Rollschuhvergnügen eröffnet. Als Alternative zur beliebten Eislaufbahn steht die Rollschuhbahn, die der Eisbahn-Spezialisten interevent GmbH als Partner nun im Kurpark aufbaut, dem Laufvergnügen in nichts nach. Bei einem Bruchteil des üblichen Strom- und Wasserbedarfs lässt sich somit auch in diesem Winter auf über 450 Quadratmetern rumflitzen. Wer keine eigenen Inlineskates oder Rollschuhe hat, findet im Verleihzelt eine große Auswahl an Leihrollschuhen in den gängigen Größen. Die Bahn ist überdacht und wird umrahmt von Gastroständen, an denen die Gäste von Kinderpunsch bis Glühwein und von Currywurst bis Spießbraten ein breites Angebot finden.  Jeden Freitag ab 19 Uhr ist bei coolen Sounds und fetten Beats Rollschuhdisco angesagt.

Bürgermeister Guido Orthen: „Genauso wie im vergangenen Winter bleibt es insbesondere für unsere Einwohner enorm wichtig, Ausgleich zum Alltag inmitten des Wiederaufbaus zu schaffen. Mit der Rollschuhbahn gelingt es, den Kurpark erneut zu einem Ort der Begegnung mit Spaß und Freude für alle Generationen zu machen.“

„Keep on rollin“ heißt es auch für die Schulen und Kindergärten in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Sie sind unter Organisation der städtischen OKUJA wieder kostenlos eingeladen, klassen- oder gruppenweise die Rollschuhbahn zu buchen. Eine entsprechende Info zu den Buchungsmöglichkeiten erhalten die Schulen im November. Unterstützt wird der Betrieb der Rollschuhbahn von der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, dem Spenden-Shuttle, dem Rotary-Club Bad Neuenahr, der Gemeinde Medebach im Sauerland, der interevent GmbH und vielen weiteren regionalen Unterstützern.

Die Rollschuhbahn ist vom 25. November bis 15. Januar zu folgenden Zeiten geöffnet: montags bis freitags von 15 bis 21 Uhr, samstags von 11 bis 21 Uhr und sonntags von 11 bis 20 Uhr.

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„We AHR open“- neue Kampagne zeigt: Das Ahrtal freut sich über Gäste!

Bad Neuenahr-Ahrweiler/Ahrtal – Mehr als ein Jahr nach der Flut demonstrieren die Gastgeber Offenheit und Zuversicht. „Noch lange nicht fertig. Aber offen und froh über Deinen Besuch!“ – Unter diesem Motto startet der Ahrtal-Tourismus seine neue Werbe-Kampagne „We AHR open“. „Nach der Flut im vergangenen Jahr glauben viele Gäste immer noch, dass ein Besuch bei uns nicht möglich ist, oder dass sie als Katastrophen-Touristen abgestempelt werden“, sagt Christian Lindner, Vorsitzender des Ahrtal-Tourismus. „Dabei möchten wir ganz klar kommunizieren, dass wir offen sind – für Besucherinnen und Besucher, für neue Ideen und für die Herausforderungen, die der Wiederaufbau für den Tourismus mit sich bringt“.

Der Ahrtal-Tourismus stellt seine neue Kampagne vor: (v.l.) Christoph Körtgen, Meike Carll, Christian Senk, Christian Kniel, Ute Körtgen, Patrick Küpper, David Bongart und Jan Ritter. Foto: © Max Harrus

Zahlreiche Betriebe wieder geöffnet

Finanziert wird die neue Kampagne über das Förderprogramm ReStart III aus dem Corona-Sondervermögen des Landes Rheinland-Pfalz. Der Ahrtal-Tourismus hat kürzlich eine Förderzusage über 900.000 Euro vom rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium erhalten. Ein Großteil dieser Gelder dient dazu, den touristischen Wiederaufbau zu steuern und durch Marketingmaßnahmen zu begleiten. 160.000 Euro fließen allein in die Entwicklung eines nachhaltigen Tourismuskonzepts Ahrtal 2025. „Gemeinsam mit unseren Mitgliedsbetrieben und allen relevanten Akteuren arbeiten wir voller Energie daran, das Ahrtal für Besucher wieder so attraktiv wie möglich zu machen“, sagt David Bongart, Projektleiter Tourismuskonzept beim Ahrtal-Tourismus. Aktuell überwiege zwar aufgrund zahlreicher Provisorien und reduzierter Übernachtungskapazitäten noch der Tagestourismus. „Wir können aber unseren Gästen schon heute guten Gewissens auch einen längeren Aufenthalt bei uns empfehlen“, so Bongart.

Herzblut und Energie für den Wiederaufbau

Für den touristischen Wiederaufbau verfolgt der Ahrtal-Tourismus kurz-, mittel- und langfristige Strategieprozesse. Bis Jahresende soll etwa eine Social Media-Kampagne mit Portraits von wieder eröffneten Betrieben über die digitalen Kanäle kommuniziert werden. „Damit wollen wir zeigen, mit wieviel Herzblut unsere Mitglieder den Wiederaufbau im Ahrtal vorantreiben und unseren neuen Slogan „We AHR open“ mit Leben füllen“, so Christian Lindner.

Informationen zu den einzelnen Werbemitteln sowie Online Medien zum Download sind unter ahrtal.de/weahropen aufgeführt.

Welche Aktivitäten im Ahrtal bereits wieder möglich sind, erfahren Gäste unter www.ahrtal.de/fuer-dich-da

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Premium-Wanderweg Oberkail-Himmerod-Schleife eröffnet

Bitburg – Ab Oberkail startet der neue Premiumweg des NaturWanderPark delux, die „Oberkail-Himmerod-Schleife“. Das Besondere an dem 15,5 km langen Rundwanderweg ist, dass hiermit ein Lückenschluss zwischen dem NaturWanderPark delux und dem Eifelsteig erfolgt ist. Eine feierliche Eröffnung des Weges fand am 01. Oktober 2022 im Rahmen der „Wanderwoche Südeifel“ statt.

Im Oberkailer Gemeindehaus „Haus Kayl“ sprach Ortsbürgermeistern Petra Fischer das Begrüßungswort zur Einweihung der „Oberkail-Himmerod-Schleife“. Landrat Andreas Kruppert und die Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Bitburger Land Janine Fischer erwähnten, wie wichtig gut ausgebaute und markierte Wanderwege für den Tourismus und auch für Einheimische sind. Der neue Premiumweg konnte im Rahmen des Projektes INTERREG VA „Barrierefreiheit ohne Grenzen“ mit dem Naturpark Südeifel als Projektträger und der Verbandsgemeinde Bitburger Land als Projektpartner umgesetzt werden, so dass nun 24 Rundwanderwege im NaturWanderPark delux zu Wandererlebnissen einladen. Bürgermeisterin Fischer lobte die gute Zusammenarbeit „Ohne das Engagement und die Unterstützung vieler Beteiligten wäre dies nicht möglich gewesen.“

Zum Start der 15,5 km langen Wanderroute zerschnitten VG Bürgermeisterin Janine Fischer, Landrat Andreas Kruppert, Ortsbürgermeisterin Petra Fischer und Maria Arvanitis, Geschäftsführerin der Tourist-Information Bitburger Land, gemeinsam ein rotes Band. Rund 80 Wanderfreunde machten sich, trotz des verregneten Wetters, auf den Weg, um die neue Route zu erkunden.
Auf der mittelschweren fünfstündigen Tour (Gehzeit) wurden urtypische Eifeldörfer mit eigenem Charme und zeitgeschichtliche Denkmäler, wie die Biermühle, die mit viel Herzblut saniert wurde, passiert. Ebene Wege durch die Eifelwälder wurden durch so manche Steigung abgelöst. Markanter Punkt am Eifelsteig und auf gut halber Strecke war die Abtei Himmerod. Die Wandergruppe kehrte zu einer Rast in die Kloster Gaststätte ein. Pater Stephan ließ es sich nicht nehmen, die Wanderer zu begrüßen. Gut gestärkt ging es auf romantisch schmalen Pfaden in Richtung Eisenschmitt. Nach einem steilen Anstieg folgte bald die Belohnung – die pittoresk gelegene Frohnertkapelle, von der eine herrliche Weitsicht genossen werden kann.

Der Ausklang fand bei einem Abendessen im Gemeindehaus in Oberkail statt.

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Die bedeutendsten Geotope Deutschlands – Urkundenübergabe Nationaler Geotop Wasserfall Dreimühlen

Daun – Anlässlich des Internationalen Tages der Geodiversität wurde am 06. Oktober am Wasserfall Dreimühlen die Anerkennung zum „Nationalen Geotop“ gefeiert. Die offizielle Urkunde wurde von Herrn Prof. Dr. Georg Wieber, Leiter des Landesamtes für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz, vor Ort u.a. im Beisein von Landrätin Julia Gieseking, Verbandsgemeinde-Bürgermeister Hans Peter Böffgen und Vertretern der Ortsgemeinden und Ortsteilen von Üxheim und Nohn enthüllt.

Geotope zählen als bedeutende Dokumente für die Geschichte einer Landschaft oder einer Region. Sie sind Teil des Naturerbes der Menschheit und zählen damit zu den höchsten Gütern, die es für kommende Generationen zu bewahren gilt. Die Akademie für Geowissenschaften und Geotechnologien hat erstmals 2006 die 77 bedeutendsten Geotope und Geotop-Landschaften in Deutschland durch eine Jury ausgewiesener

Fachleute mit der Bezeichnung „Nationaler Geotop“ ausgezeichnet. 10 Jahre später sollten diese Objekte überprüft und rezertifiziert werden. Dies ist mit Unterstützung von den Staatlichen Geologischen Diensten der Bundesrepublik Deutschland geschehen – außerdem wurde die Liste der bedeutendsten Geotope um ca. weitere 30 Objekte erweitert.

Darunter war auch der Wasserfall Dreimühlen, der mit Unterstützung von Roger Lang vom Landesamt für Geologie und Bergbau als Nationaler Geotop ausgewählt wurde. Bedingt durch die Corona-Pandemie konnte die Auszeichnungsfeier leider erst jetzt stattfinden.

Andreas Schüller, Geschäftsführer der Natur- und Geopark GmbH, betont, dass der Wasserfall Dreimühlen ein absolutes Highlight der Gesamtregion sei, und dies gleichermaßen erdgeschichtlich wie auch touristisch. Damit einhergehend ist es notwendig, dass der Platz und die Zuwegung kontinuierlich gepflegt werden müssen. Dass dies gewährleistet ist, zeigt das große Engagement der umliegenden Ortschaften mit den regionalen Akteuren, die die Ortsbürgermeister und Ortsvorsteher, die Altersgruppe der Feuerwehr Üxheim und der Gruppe Nohn aktiv sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger umfassen.

Der Wasserfall ist das Ergebnis des Zusammenspiels von Geologie und Biologie – Kalkgestein, Grundwasser und Moose sorgen dafür, dass der Wasserfall jedes Jahr um etwa 10 cm zum Ahbach hin wächst.

Dass dieses Geotop schützenswert ist, ist schon durch das Naturschutzgebiet, das Anfang des 19. Jhd. ausgewiesen wurde, sowie den Status Naturdenkmal, festgesetzt. Die Ausweisung als Nationaler Geotop bekräftigt nun auch die geologische Relevanz von nationalem Rang. Vor Ort wurde die Informationstafel zum wachsenden Kalksinter-Wasserfall erneuert und eine weitere mit der offiziellen Urkunde errichtet. Beide Tafeln weisen zudem auch auf die Schutzwürdigkeit des Geotops hin.

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Neustart mit 14.500 Besuchern – Klangwelle in Bad Neuenahr erhellt wieder Tausende Gesichter

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Tausende leuchtende Augen, eine Mega-Show, die um die Welt führte und ein Neustart inmitten des Katastrophengebietes Ahrtal: Die Klangwelle hat sich nach zwei Jahren Coronapandemie und schon ein Jahr nach der Flut als Highlight-Veranstaltung für Besucher von nah und fern neu etabliert. Die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH zeigte sich überaus zufrieden mit dem Ergebnis von rund 14.500 Gästen an acht Show-Abenden.

Geschäftsführer Christian Senk: „Dass wir mit einem Rekordergebnis von 18.000 Besuchern wie zuletzt im Normaljahr 2019 nicht rechnen können, war uns im Vorhinein klar. Die Ausgangslage, in der wir als Veranstalter in diesem Herbst die Klangwelle durchgeführt haben, ist einfach eine andere: Steigende Coronazahlen, zurückhaltendes Konsumverhalten und die Lage in einer im Wiederaufbau befindlichen Region, bedeuten große Hürden für Veranstalter vor Ort. Daher war die Klangwelle 2022 für uns auch ein Neustart und der ist mit 14500 Besuchern und somit 80 Prozent Auslastung als großer Erfolg für das Ahrtal zu verbuchen.“ Denn man habe mit der Klangwelle wieder Tausende Menschen begeistern können. Dazu zählten laut Geschäftsführer Jan Ritter zum einen viele Ahrtaler selbst, für die es enorm wichtig gewesen sei, durch solche Angebote wieder einem Stück der Normalität entgegen zu gehen. Und zum anderen die überregionalen Gäste, darunter Helfer, die durch die Dankwelle im Frühjahr aufmerksam geworden sind, Ahrtal-Fans, die die Klangwelle im Rahmen ihres Tagesbesuches angeschaut hätten und Klangwelle-Freunde, welche extra für die Veranstaltung angereist seien. Ritter: „Insgesamt war die Klangwelle in wahrsten Sinne des Wortes ein Lichtblick aus dem Ahrtal und für das Ahrtal!“

„Nicht zu vergessen ist, dass wir im Ahrtal derzeit noch weit entfernt sind von den Übernachtungszahlen vor Corona. Die großen Häuser wie Steigenberger und Dorint befinden sich ebenso noch im Wiederaufbau wie zahlreiche Kliniken in Bad Neuenahr-Ahrweiler“, erklärt Senk weiter. Die Grundlast in den Übernachtungszahlen könne erst in einigen Jahren wieder erreicht werden. Umso wichtiger sei es, die Klangwelle auch als Werbeträger für das Ahrtal im überregionalen Marketing zu nutzen. So konnte das Event laut Senk insbesondere im südlichen Nordrhein-Westfalen wieder an vielen Stellen platziert werden und so auf das Ahrtal aufmerksam machen.

Umgekehrt war die Klangwelle Kulisse für weitere Schritte im Rahmen der Tourismus-Strategie des Ahrtal-Tourismus e.V. So waren Akteure aus dem Tourismus-Bereich mit tatkräftiger Unterstützung des Dehoga Rheinland-Pfalz e.V. an einem Klangwelle-Tag zu einer kreativen Maßnahmen-Werkstatt eingeladen. Im Anschluss an den rund zweistündigen Workshop, der Themen wie Mobilität und Nachhaltigkeit beinhaltete, hatten die Teilnehmer dann Gelegenheit, sich bei der Klangwelle noch weiter auszutauschen und zu vernetzen. Christian Senk erläutert: „Die positive Resonanz der Teilnehmer, sich in einem solchen Rahmen zu treffen, um zusammen Zukunft zu erarbeiten und persönlich Kontakt zu pflegen, spricht dafür, die Klangwelle in den folgenden Jahren weiter als Plattform für regelmäßigen Austausch zu nutzen. Auch die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler hat im Rahmen der Klangwelle unter dem Motto „Wiederaufbau trifft Wirtschaft“ zu einem Austausch unter Vertretern der lokalen Wirtschaft eingeladen.

Jan Ritter: „Alles in allem konnten wir wieder ein rundes Event-Konzept präsentieren: Angefangen bei den verschiedenen Besucherkategorien über die vielfältigen Gastro-Angebote und kulinarische Sonder-Events wie das Dagernova-Special bis hin zu einem mitreißenden Show-Programm.“ Hierfür zeichnete einmal mehr das Unternehmen „Consortium“ aus Wien gemeinsam mit dem künstlerischen Leiter Roland Nenzel verantwortlich. „Unseren Partnern und Sponsoren gilt ein besonderer Dank. Sie alle haben uns den Rücken gestärkt, um das Event in diesen wirtschaftlich unwägbaren Zeiten anbieten zu können“, so Ritter.

Auch im kommenden Jahr soll die Klangwelle wieder durch den Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler rollen – vom 5. bis 8. und vom 12. bis 15. Oktober. Der Vorverkauf in allen Ticket-Kategorien startet am Montag, 5. Dezember 2022, um 9 Uhr.

Infos unter www.die-klangwelle.de

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Ausgezeichnet! – Laacher See ist der Lieblingssee Rheinland-Pfalz 2022

Maria Laach – Welches sind die beliebtesten Seen Deutschlands? Wo fühlen sich die Besucher besonders wohl? Gibt es „heimliche Favoriten“ der Deutschen? 62 Tage Hochspannung versprach auch in diesem Jahr wieder das große Sommer-Event „Dein Lieblingssee“, veranstaltet vom Freizeit- und Urlaubsportal Seen.de. Beim größten deutschen See-Voting konnten Wasserfans vom 1. Juli bis zum 31. August auf Seen.de aus über 2.000 Seen ihren Favoriten wählen und wieder tolle Preise gewinnen.

Deutschlands Lieblingssee

Bei der elften Auflage des größten deutschen See-Votings hat sich in letzter Minute ein süddeutscher Vertreter durchgesetzt: Neuer Titelträger der prestigeträchtigen Auszeichnung „Dein Lieblingssee“ 2022 ist der Bodensee, der den Scharmützelsee aus Brandenburg am letzten Tag in einem Herzschlagfinale überholen konnte. Den dritten Platz auf dem Podium sicherte sich die Goitzsche aus Sachsen-Anhalt.

Zur Auswahl standen bei dem vom Freizeit- und Urlaubsportal Seen.de durchgeführten Voting wieder mehr als 2.000 deutsche Seen. Die über 190.000 Klicks von See-Fans beim Voting führten – wie schon in den letzten Jahren – zu „Lieblingssee“-Stimmen für mehrere hundert Seen. Bei „Dein Lieblingssee“ wird dabei ganz gezielt nach dem subjektiven Empfinden von See-Freunden gefragt. Attraktive Urlaubs- und Freizeitangebote, schöne Natur, gute Betreuung vor Ort am See – für jeden Besucher sind andere Aspekte wichtig. Am Ende entsteht so eine jährlich aktualisierte Landkarte der beliebtesten Seen Deutschlands.

Lieblingssee der Bundesländer

Neben den deutschlandweit beliebtesten Seen wurden beim Online-Voting auch wieder die Favoriten in den 16 Bundesländern ermittelt. Das Event elektrisiert alle See-Freunde – Menschen, die am Wasser wohnen, Tourismusförderer, Erlebnisanbieter und Urlauber gleichermaßen. Mit über 190.000 Votingstimmen hat es sich als bedeutender Gradmesser wassertouristischer Beliebtheit etabliert.

Laacher See ist „Lieblingssee“ in Rheinland-Pfalz!

Der Spitzenreiter in Rheinland-Pfalz ist in 2022 wiederholt der Anziehungspunkt der Vulkanregion schlechthin, der Laacher See. Schwimmen auf einem Vulkan, mit Blick auf die einzigartige Benediktinerabtei Maria Laach – nach wie vor ist der Laacher See ein beliebtes Ausflugsziel und damit Spitzenreiter in der Gunst der Seefans in Rheinland-Pfalz. Der Laacher See zieht die Menschen magisch an, und dass zu jeder Jahreszeit bei fast jedem Wetter. Gerne wird der See umrundet, angefangen von Familien mit Kindern, über Wanderer und Naturfreunde, Schulklassen bis hin zu Läufern, die den See zu ihrer Laufstrecke auserkoren haben.

Die Auszeichnung „Lieblingssee in Rheinland-Pfalz“ zeigt, welch großer Beliebtheit sich der Laacher See erfreut. Über Platz 2 und 3 können sich der Wiesensee und der Silbersee freuen.

Das Voting als Spiegel einer vielfältigen Seenlandschaft

„Der Blick auf die Ergebnisse des größten deutschen See-Votings zeigt die Vielfalt der Möglichkeiten, die die deutsche Seenlandschaft dazu bietet,“ kommentiert Sven Krentz, geschäftsführender Gesellschafter des Bonner Unternehmens more virtual agency, das die Internetplattform Seen.de betreibt, das Ergebnis von „Dein Lieblingssee“ 2022. „Mit unserem Event erzielen wir eine Reichweite von über 2,4 Millionen Kontakten,“ ergänzt Peter Scharpfenecker, ebenfalls geschäftsführender Gesellschafter des BonnerUnternehmens more virtual agency.

Informationen und Urlaubsangebote zu über 50.000 Seen

Wer sich an heißen Sommertagen nach einem schönen See in seiner Nähe umsehen oder seinen Urlaub an einem See in Deutschland oder einem europäischen Nachbarland planen möchte, findet dazu auf Seen.de Inspirationen und Angebote. Gemeinsam mit europäischen Institutionen, Bundesministerien, Landesbehörden und Ämtern in Deutschland sowie Organisationen vor Ort wie der DLRG (Deutsche Gesellschaft für Lebensrettung) und offiziellen Tourismusverbänden wurde eine umfassende Übersicht deutscher und europäischer Seen mit über 50.000 See-Vorstellungen geschaffen. Bis zu 160.000 Menschen pro Tag informieren sich auf dem größten deutschsprachigen Wassertourismus-Portal über Seen, Freizeitmöglichkeiten, Unterkünfte und Urlaubsangebote am Wasser.

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Feuriges Familien-Spektakel im Seepark Zülpich – DRACHENFEST am Sonntag 16. Oktober

Zülpich – Der feuerspeiende Drache „Fangdorn“ ist wieder zu Gast im Seepark Zülpich und hat neue, spannende Geschichten im Gepäck. Beim Drachenfest am Sonntag, den 16. Oktober von 10 bis 18 Uhr, wird das einmalige Open Air Theaterspektakel von zahlreichen Aktionen für die ganze Familie begleitet. Nicht zuletzt sorgt auch der herbstlich dekorierte Park für einen rundum gelungenen Sonntag.
Mittelpunkt des Drachenfestes im Seepark Zülpich ist das feurige Freiluft-Theater mit dem Drachen „Fangdorn“, der dank seines spektakulären Auftretens zu einem unvergesslichen Erlebnis in jedem Alter wird.

Die atemberaubenden Shows des feuerspeienden Drachen und der Akteure bestehen aus einer ganz besonderen Mischung aus Tanz, Zauberei, Pyroeffekten, Schaukampf und Publikumsinteraktion gewürzt mit einer Prise Humor und Phantasie. Die Vorführungen dauern rund 45 Minuten und finden jeweils um 12, 14 und 16 Uhr auf dem Seeplateau statt.

Begleitet wird das flammende Spektakel von vielen Stationen für kleine und große Gäste, die sich im gesamten Park verteilen. Unter anderem finden zauberhafte Märchenerzählungen in den Mustergärten und im Igluzelt sowie Lesungen mit der Handpuppe Conny statt. Es wird Zirkus- und Makramee-Workshops sowie Bastelaktionen geben ebenso wie Riesenseifenblasen, Zauberei, Ponyreiten und Stelzenläufer.

Sportlich wird es dann beim Go-Kart-Fahren auf der Blütenachse, beim Bungee-Trampolin, auf dem neuen Kletterberg oder auf einer der Hüpfburgen. Die kleinen Gäste können die Drachen- und Hexenbesenflugschule besuchen, beim Kürbisschnitzen am Grillplatz
vorbeischauen oder beim gemeinsamen Drachensteigen auf der großen Wiese gebastelte oder mitgebrachte Drachen in die Höhe steigen lassen.

Passend dazu können sich Kinder an mehreren Stellen im gesamten Park professionell als Drache, Hexe & Co. schminken lassen oder bei einem Flug auf dem Flying Fox Kletter- und Seilrutschenpark mit rund 40 km/h über den See rasen.

Auch für das leibliche Wohl ist beim Drachenfest bestens gesorgt. Für die ganze Familie gibt es gleich an mehreren Stationen köstliche Angebote. Die Catering-Bereiche wurden deutlich erweitert und sind unter anderem auf dem Gärtnermarkt direkt neben dem Haupteingang sowie auf der Eventfläche oberhalb der Freitreppe zu finden.

Daneben sorgt unsere Strandbud für ein köstliches Snack- und Getränkeangebot mit Beach-Club-Feeling direkt am Strand. Ab 13 Uhr wird es zusätzlich Kaffee und Kuchen im Seehaus geben.

Für das Drachenfest stehen in diesem Jahr mehr Parkflächen zur Verfügung, damit alle Besucher und Besucherinnen einen Parkplatz finden können. Die Veranstaltung wird durch den Förderverein Gartenschaupark Zülpich e.V. unterstützt.

Eintrittskarten für das Drachenfest sind im Vorverkauf an der Kasse des Seepark Zülpich (Am Wassersportsee 7, 53909 Zülpich), an der Information im Zülpicher Rathaus (Markt 21, 53909 Zülpich) und online unter www.seepark-zuelpich.de erhältlich.

Vor Ort sind Tickets am Veranstaltungstag ausschließlich über die Kasse am Haupteingang erhältlich. Die Tageskasse am Haupteingang öffnet am Veranstaltungstag um 10 Uhr.

Für Dauerkarteninhaber ist der Besuch der Veranstaltung kostenlos.