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Kreissparkasse Ahrweiler unterstützt kurzfristige Tourismus-Maßnahmen

Ahrweiler – Die Kreissparkasse Ahrweiler unterstützt im Zuge des Wiederaufbaus auf unterschiedlichste Weise die Betriebe im Ahrtal. Ein besonderes Anliegen ist dabei die Förderung aller Aktivitäten zur Steigerung der Wertschöpfung im Tourismus im Landkreis Ahrweiler.

Hierfür waren auf Initiative der Sparkasse am 17. und 18.11. mehr als 50 Studierende der Internationalen Hochschule Bad Honnef mit ihren Professoren aus dem Fachbereich „Tourismus“ vor Ort. Nachdem die Gruppe von Guido Mombauer, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Ahrweiler, in den Räumlichkeiten der Kreissparkasse begrüßt wurde, ging es in 3 verschiedenen Gruppen auf Exkursion. Mit den Unterstützern David Bongart und Frank Mies ging es für Guido Mombauer und die Studierenden von Bad Neuenahr über Ahrweiler bis hin nach Rech. Anschließend wurde in diversen Gruppenworkshops in Ahrweiler und Altenahr mit den Akteuren aus dem Bereichen Tourismus, Handel, Weinbau und Eventmangement über aktuelle Problemstellungen diskutiert.

Für die Neuaufstellung des Ahrtaltourismus sind bereits unterschiedliche Strategien und Kampagnen beauftragt worden, die auf mittel- bis langfristige, regionsübergreifende Wirkungen ausgerichtet sind. Um die einzelnen Betriebe im Ahrtal erfolgreich und nachhaltig erreichen und mitnehmen zu können, sollen nun auch kurzfristig umsetzbare Maßnahmen erarbeitet werden, die den Betrieben möglichst schnell zugutekommen. „Das Ahrtal hat seit jeher von seinem Tourismus gelebt. Da die Situation für die Betriebe seit der Flutkatastrophe angespannt ist wollten wir eine Plattform schaffen, auf der sich ausgetauscht und lösungsorientiert gearbeitet werden kann. Beschäftigt wurde sich mit den Fragestellungen, wie ein regionales und nachhaltiges gastronomisches Angebot im Jahr 2023/24 aussehen kann und welche Handlungsalternativen sich den Betrieben zur Vermarktung ihrer Angebote bieten.

Auch wurden Möglichkeiten für freizeittouristische Angebote und Veranstaltungen für die kommenden beiden Jahre erörtert. Als Kreissparkasse Ahrweiler ist es für uns selbstverständlich, dass wir die Unternehmen vor Ort nicht nur mit Bankdienstleistungen versorgen, sondern auch da wo wir können unseren Beitrag zur Weiterentwicklung und Erhaltung der Kultur leisten.“, betont Guido Mombauer, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Ahrweiler.

Nach der Konzepterstellung werden alle Beteiligten in Workshops über die Ergebnisse und konkreten Handlungsempfehlungen informiert. Nach Abstimmung könnte auch eine öffentliche Präsentation der Ergebnisse erfolgen.

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Ab dem 25. November geht’s im Kurpark Bad Neuenahr „auf die Rolle(n)“

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Eröffnung der Rollschuhbahn mit Verleih und Glühweinstand. Schulen und Kindergärten in der Kreisstadt sind zum Besuch eingeladen. Das Zelt steht, die Bahn ist poliert, die Gastronomie macht sich bereit: Ab dem ersten Adventswochenende startet unter dem Motto „Keep on Rollin“ das rollende Vergnügen im Kurpark Bad Neuenahr.

Die Rollschuhbahn im Kurpark öffnet erstmals am Freitag, 25. November, ab 15 Uhr. Auf 450 Quadratmetern Fläche können Klein und Groß dann bis 15. Januar täglich ihre Runden drehen. Denn die Rollschuhbahn ist montags bis freitags von 15 bis 21 Uhr, samstags von 11 bis 21 Uhr und sonntags von 11 bis 20 Uhr geöffnet. Wer keine eigenen Rollschuhe oder Inlineskates mitbringen kann, hat die Möglichkeit, sich ein Paar auszuleihen. Dazu gibt es im Zelt Winzerglühwein, Kinderpunsch und Weine der Dagernova Wein Manufaktur. Kaffee, Tee und Kakao sind nebenan bei Il Barista in der Kleinen Bühne erhältlich.

„Ein Zelt war erforderlich, weil die Rollschuhbahn keine Nässe verträgt“, erklärt Jan Ritter, Geschäftsführer der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH. Ein Vorteil sei jedoch, dass die Bahn mit der Überdachung auch wetterunabhängig betrieben werden kann. Gemeinsam mit den Uferlichtern, die ab dem 2. Dezember öffnen und für ihre wunderschönen floralen Lichtobjekten, Kunsthandwerker-Stände, regionale Gastronomie und ein attraktives Kulturprogramm bekannt sind, bildet die Rollschuhbahn eine glänzende Weihnachtswelt für alle Generationen. „Ein Rundum-Programm zum Genießen, zum Erholen und Spaß haben und das bis Mitte Januar“, ergänzt Geschäftsführer Christian Senk.

Und auch Schulen und Kindergärten in Bad Neuenahr-Ahrweiler dürfen sich freuen: Sie sind herzlich eingeladen, mit Gruppen und Klassen kostenlos Zeiten auf der Rollschuhbahn zu buchen – als abwechslungsreiches Alternativprogramm zum Sportunterricht, als Ausflug oder einfach als Auszeit vom Schulalltag. „Schon im vergangenen Jahr war das Angebot – seinerzeit auf der Eisbahn – ein Renner“, sagt Jan Ritter. Auch in diesem Jahr wird ein Ansturm erwartet. Daher empfiehlt er den Einrichtungen, frühzeitig einen Termin zu buchen unter www.ahrtal.de/rollschuh

Ohne eine große Spendenbereitschaft wären der Betrieb der Rollschuhbahn und das Angebot für Schulen und Kitas nicht möglich. Ritter und Senk dankten daher herzlich den Unterstützern: dem Rotary-Club Bad Neuenahr, der AWO international, dem Spenden-Shuttle, der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, der Gemeinde Medebach im Sauerland, der interevent GmbH und vielen weiteren regionalen Unterstützern.

 

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Erstmals seit sechs Jahren – Nürburgring passt ab 2023 Rundenpreise für Touristenfahrten an

Nürburg „Natürlich treffen auch uns die überall spürbaren Preissteigerungen“, erklären Christian Stephani und Ingo Böder, Geschäftsführer der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG. „Nach sechs Jahren sind wir deshalb gezwungen, erstmals wieder die Rundenpreise für die Touristenfahrten anzupassen.“ Man habe sich hierbei unter Abwägung aller Rahmenbedingungen um eine möglichst moderate Lösung bemüht.

Ein Stint auf der Grand-Prix-Strecke kostet somit ab dem nächsten Jahr 35 Euro. Auf der Nordschleife gibt es eine Runde unter der Woche für 30 Euro und am Wochenende sowie an Feiertagen für 35 Euro. Die preislichen Anpassungen betreffen auch die Saisonkarte. Mit ihr können die Nutzer unbegrenzt im Rahmen der Öffnungszeiten ihre Runden auf Nordschleife und Grand-Prix-Strecke drehen.

Touristenfahrten-Saisonkarte – exklusive Vorteile und Frühbucherrabatt
Wer bis zum 10. Januar 2023 eine Saisonkarte erwirbt, bekommt diese zum Vorteilspreis von 2.500 Euro –anschließend gilt der neue reguläre Preis von 3.000 Euro. Der Verkauf startet ab dem 13. Dezember dieses Jahres. Die Inhaber profitieren von exklusiven Vorteilen. Hierzu gehören unter anderem kostenfreie Teilnahmen an Backstage-Touren, einem Trackwalk auf der Nordschleife und einem Kinoabend ausschließlich für Saisonkarteninhaber. Rabatte auf die Produkte im offiziellen ring°fanshop, Kurse der Nürburgring Driving Academy, Übernachtungen in den Nürburgring Hotels und Ferienpark managed by Lindner oder Fotos von racetracker.de sowie weitere Angebote der Destination Nürburgring sind ebenfalls inkludiert.
Eine Übersicht gibt es unter nuerburgring.de/greenhelldriving

Die Touristenfahrten auf dem Nürburgring
Bei den Touristenfahrten auf dem Nürburgring handelt es sich um ein Angebot für Jedermann. Die Regeln sind schnell erklärt: Wer im Besitz eines Führerscheins und eines zugelassenen Autos oder Motorrades ist, kann grundsätzlich im Rahmen der Öffnungszeiten auf dem Nürburgring fahren. Es ist keine Rennveranstaltung und findet nach den Regeln der Straßenverkehrs-Ordnung statt. So gilt beispielsweise das Rechtsfahrgebot, überholen ist ausschließlich links erlaubt und eine Zeitnahme untersagt.

Weitere Informationen, Öffnungszeiten und Regeln für die Touristenfahrten hat der Nürburgring unter nuerburgring.de/greenhelldriving zusammengefasst.

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Ahrtal soll DIE nachhaltige und innovative Natur- und Weinregion werden

Ahrweiler – Gemeinsames Tourismuskonzept Ahrtal legt Leitziele fest. Werkstätten nehmen konkrete Projekte und Maßnahmen in den Fokus. Im Sommer war der Startschuss, jetzt gibt es erste Ergebnisse: Das Nachhaltige Tourismuskonzept Ahrtal 2025 hat richtig Fahrt aufgenommen – auch dank der breiten Beteiligung durch Bevölkerung, Betriebe und Gäste. Das Ahrtal soll künftig „DIE nachhaltige und innovative Natur- und Wein-Region in Deutschland“ werden.

Dieser zentrale Leitgedanke hat sich nach umfangreichen Online-Befragungen und zahlreichen Workshops in allen Ahrtal-Kommunen entwickelt. Die „touristische Wertschöpfung soll ausgebaut“ und das Ahrtal „in allen Bereichen als Qualitätsregion mit ausgeprägter Gastlichkeit, authentisch und regional“ entwickelt werden, heißt es weiter. Nach der Festlegung der Leitziele geht es in verschiedenen Werkstätten nun um die Festlegung konkreter Projekte und Maßnahmen. Das Nachhaltige Tourismuskonzept Ahrtal soll dann im ersten Quartal 2023 fertig vorliegen.

„Die Grundlage des Tourismus-Konzeptes ist die Einbeziehung aller am Tourismus Beteiligten im Ahrtal. Es ist ein Weg, den wir mit allen zusammen gehen und in dem wir die Erfahrungen, Ideen und Vorstellungen der Menschen einbeziehen“, erklärt David Bongart, der Umsetzungsmanager beim Ahrtal-Tourismus. „Die breite Beteiligung und die tollen Vorschläge von Bürgerinnen und Bürgern und touristischen Betrieben zeigen uns eindrucksvoll, dass es hier nicht nur um einen Wiederaufbau geht, sondern darum, das Ahrtal für die Zukunft ebenso nachhaltig wie wettbewerbsfähig aufzustellen“.

Am Beginn standen Online-Befragungen zur touristischen Situation und Zukunft im Ahrtal. Hieran haben nicht nur Hunderte Bürgerinnen und Bürger, sondern auch rund 150 Betriebe und nahezu 2000 Ahrtal-Helferinnen und Helfer teilgenommen. Zusätzlich wurden rund 1500 Personen im Radius von 200 Kilometern rund um das Ahrtal als potenzielle Gäste befragt.

Kernerergebnisse der Befragungen: Bei der Bevölkerung genießt der Tourismus hohes Ansehen, zum einen als Motor der Wirtschaft und zum anderen als Möglichkeit einer großen gastronomischen Vielfalt und zahlreicher Freizeitangebote. Die befragten Betriebe sehen die größten touristischen Potenziale des Ahrtals bei Natur und Landschaft, Weinanbau und Weingenuss sowie Wandern und Radfahren.

Neunzig Prozent der Bevölkerung im 200-Kilometer-Radius kennen das Ahrtal zumindest dem Namen nach, fast die Hälfte der Befragten war schon dort. Die Flutkatastrophe ist für jeden vierten Befragten relevant für einen Besuch – entweder aus Interesse am Wiederaufbau oder weil sie helfen möchten, indem sie das Ahrtal bereisen und dort als Gast Geld ausgeben. 45 Prozent der Befragten hält die Flutkatastrophe aber derzeit sogar von einem Besuch ab. Als Gründe nennen sie auf der einen Seite eine große Anteilnahme am Schicksal der Menschen, auf der anderen Seite Defizite in der Infrastruktur und den Freizeitgeboten. Um hier Transparenz zu schaffen, hat Ahrtal Tourismus gerade die Kampagne „We AHR open“ gestartet. Hiermit soll den Gästen verdeutlicht werden, dass das Ahrtal zwar noch lange nicht fertig wiederaufgebaut ist, aber trotzdem über jeden Besuch freut.

Von den befragten Ahrtal-Helferinnen und -Helfern wollen 94 Prozent selbst als Gast wiederkommen, vor allem wegen der Verbundenheit mit den Menschen im Ahrtal, aber auch wegen der Natur und den weintouristischen Angeboten.

Gefragt haben die mit der Erarbeitung des Tourismuskonzeptes beauftragten Experten jeweils auch nach den Wünschen für die Zukunft und den Werten, an denen sich der Tourismus im Ahrtal künftig orientieren soll. Jan Kobernuß von der mit der Konzepterarbeitung beauftragten Kölner Agentur „ift“ sagt hierzu: „Beeindruckend ist die hohe Übereinstimmung von Bevölkerung, Betrieben und Ahrtal-Helferinnen und -Helfern bei den Werten: alle sehen Nachhaltigkeit, Qualität und Gastlichkeit ganz vorn.“ Diese Befragungsergebnisse wurden in mehreren Workshops mit Beteiligung aus dem gesamten Ahrtal zwischen Blankenheim, den Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr, Bad Neuenahr-Ahrweiler und Sinzig sowie Grafschaft diskutiert und zu den konkreten Entwicklungszielen verdichtet.

Neben Nachhaltigkeit und Innovation heißt es im Leitbild auch: „Das Ahrtal steht für ein starkes Wir-Gefühl“ und „wird der perfekte Lebensraum für alle Generationen und für zufriedene Fachkräfte“. In der Marken-Vision werden Winzer und Rotweinanbau, Rad- und Wanderwege sowie neue Natur- und Bergerlebnisangebote, innovative Gesundheitsangebote und einzigartige Freizeitangebote hervorgehoben.  Als besondere Freizeitorte werden beispielsweise der Regierungsbunker und neue, noch zu schaffende Attraktionen, angesprochen.

Aktuell geht es in mehreren Werkstätten mit den touristischen Akteurinnen und Akteuren um konkrete Projekte und Maßnahmen zu Infrastrukturvorhaben, touristischen Betriebe sowie um Angebote und Kommunikation. Es schließen sich weitere Werkstätten zu den Themen „Nachhaltigkeit“ und „Organisation der Aufgaben“ an. Jan Kobernuß betont: „Wichtig ist jetzt, dass das Ahrtal sich bei bestimmten Themen für Gäste erkennbar an die Spitze setzt, dabei aber seine Authentizität bewahrt und das Besondere noch stärker herausstellt.“

 

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Eifelverein will junge Menschen für sich begeistern

Region/Mayen-Koblenz – Die sechs Ortsgruppen des Eifelvereins Bezirksgruppe Mayen-Koblenz haben sich jüngst kürzlich zu einer Sitzung im Kreishaus getroffen. Unter anderem stand die Jugendarbeit auf dem Programm. Hauptjugendwart, Bernd Hupp, berichtete von einigen Ideen aus den Ortgruppen anderer Regionen, wie man auch junge Menschen für den Eifelverein begeistern kann. Besonders war die Rede von Ferienbetreuungsangeboten mit Anreizen auf den Wanderwegen bis hin zur Pflege von Wanderwegen mit den Wegewarten – aktuell werden noch Wacholderwarte gesucht.

Um junge Leute für das Wandern zu begeistern und damit den Spaß am Wandern und Naturschutz näher zu bringen, plant der Eifelverein ein Schnuppern in der Wacholderheide und deren Pflege gemeinsam mit den Großeltern, die vielleicht Mitglieder im Verein sind. Im nächsten Jahr möchte die Bezirksgruppe einen „Wandertag mit dem Eifelverein in der Wacholderheide“ organisieren. Gäste sind zum Mitwandern herzlich willkommen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Ortsgruppen Untermosel, Münstermaifeld, Andernach, Mayen, Polch und Koblenz sind allesamt sehr rege und bieten das ganze Jahr über vielseitige Wanderungen an. Da sich darunter sowohl kürzere als auch längere Strecken befinden, ist für jedermann etwas dabei.

Infos zu den Ortsgruppen findet man auf der Homepage des Eifelvereins: https://www.eifelverein.de/eifelverein/ortsgruppen

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Bei Fackelschein die Gassen von Ahrweiler erkunden

Ahrweiler – Ahrtal-Tourismus bietet auch im Winter attraktive Gästeführungen an. Die Dunkelheit taucht das mittelalterliche Ahrweiler zwischen Stadtmauern und Toren in eine ganz besondere Atmosphäre. Wer hier auf Entdeckungsreise gehen will, ist bei den abendlichen Sonderführungen des Ahrtal-Tourismus genau richtig. Im warmen Fackelschein erscheint die historische Ahrweiler Altstadt in ganz neuem Licht. Bei der Fackelwanderung am Freitag, 18. November um 20 Uhr unternehmen die Besucher einen kurzen Streifgang durch die Altstadt und wandern dann in die Weinberge, um dort das wunderschöne Panorama auf die erleuchtete Stadt zu genießen. Wer möchte, kann selbst eine Fackel tragen. Weitere Termine: Freitag, 2. Dezember, und Freitag, 16. Dezember, jeweils um 20.30 Uhr.

Weitere Highlights im abendlichen Ahrweiler sind die Nachwächterführungen am Freitag, 25. November, sowie am Freitag, 9. Dezember, jeweils um 20.30 Uhr. Mit seiner Laterne weist der Nachtwächter im wallenden Mantel den Gästen den Weg durch die Gassen von Ahrweiler, führt zu versteckten Winkeln und weiß einiges über das historische Ahrweiler zu erzählen. Speziell für Familien gibt es am Samstag, 19. November, um 18 Uhr die Kinder-Nachtwächterführung, eine spannende Entdeckungstour durch Ahrweiler bei Laternenschein mit Geschichten aus vergangenen Zeiten.

In Bad Neuenahr-Ahrweiler bietet der Ahrtal-Tourismus weiterhin auch regelmäßige Führungen an. Die Rundgänge „Ahrweiler im Wiederaufbau“, samstags um 11 Uhr, und „Bad Neuenahr im Wiederaufbau“, samstags um 14 Uhr zeigen, wie der Aufbau der Innenstädte nach der Flut von 2021 voranschreitet. Zum Thema Wein gibt es die beliebte Gästeführung „In Vino Veritas – Im Wein liegt die wAHRheit“ immer samstags um 14 Uhr. Nicht nur ein Lügen-Quiz, sondern auch die Verkostung von zwei Ahrweinen in einem Weinglas #solidAHRität als Andenken sorgen für ein abwechslungsreiches Programm rund um die Geschichte des Ahrweins und die historische Altstadt von Ahrweiler. Bei der BurgundAHR-Probe im Ahrweiler Weingut Kriechel freitags um 16.30 Uhr werfen Weinfreunde bei einer 4er-Weinprobe mit Spitzengewächsen inklusive Kellerführung einen Blick hinter die Kulissen des größten Privatweinguts im Ahrtal.

Alle Führungsangebote mit Zeiten und Preisen finden Gäste unter www.ahrtal.de/gaestefuehrungen. Infos gibt es auch in den Tourist-Informationen Ahrweiler und Bad Neuenahr sowie telefonisch unter Tel. 02641/91710.

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Wegepaten der Traumpfade und Verwaltung tauschten sich in der Langscheider Wacholderhütte aus

Region/Mayen/Vordereifel – Erfahrungsaustausch mit den Wegepaten von Traumpfaden und Traumpfädchen. Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel, Alfred Schomisch dankt für großes ehrenamtliches Engagement. Nachdem das letzte Treffen der Wegepaten in der Verbandsgemeinde Vordereifel pandemiebedingt nun schon einige Zeit zurücklag, war es nun endlich wieder soweit. Die Wegepaten der Traumpfade und Traumpfädchen trafen sich mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel Alfred Schomisch und Touristikerin Svenja Schulze-Entrup in der Langscheider Wacholderhütte zum regen Erfahrungsaustausch. Insgesamt 10 Wegepaten kümmern sich derzeit ehrenamtlich, einige davon mittlerweile schon seit vielen Jahren, um die 8 Traumpfade und 3 Traumpfädchen in der Verbandsgemeinde Vordereifel.

Zu den umfangreichen Arbeiten der Wegepaten gehören in erster Linie die Markierung der Wege und die Kontrolle der Wegweiserstandorte, aber auch kleinere Freischneidearbeiten. Außerdem melden sie Problemstellen entlang der Wege, damit diese schnellstmöglich beseitigt und die Wanderer über Sperrungen, Umleitungen o.ä. informiert werden können.

Das entsprechende Rüstzeug hierfür haben alle Wegepaten von der Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (REMET) im Rahmen einer umfangreichen Schulung erhalten. Denn damit auf den Traumpfaden und Traumpfädchen dauerhaft auf diesem hohen Niveau gewandert werden kann, muss ihr Zustand regelmäßig überprüft werden. Im Rahmen ihrer mindestens 2x-jährlichen Begehungen haben die Wegepaten außerdem marode Bänke, schadhafte Geländer, ausgetretene Stufen oder auch die Abfallproblematik im Blick.

Wegepaten und Verwaltung nutzten das gesellige Beisammensein in der Wacholderhütte zum regen Austausch sowie zur Klärung von offenen Fragen oder auftretenden Problemen.

Bürgermeister Alfred Schomisch dankte zum Abschluss allen Beteiligten für ihre bisher geleistete großartige Arbeit und betonte ihren wichtigen Beitrag für eine positive Entwicklung des Wandertourismus in der Region: „Ohne die ehrenamtlichen Wegepaten und die gute Zusammenarbeit von Touristikern und kommunalen Verantwortlichen, wären wir der zunehmenden Herausforderung nicht gewachsen. Ihnen allen gilt ein besonderer Dank.“


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Uferlichter verwandeln Kurpark Bad Neuenahr in glänzende Winterwelt

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Kunst, Kulinarik, Kultur und Rollschuhbahn bis Mitte Januar in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Eröffnet werden die Uferlichter am Freitag, 2. Dezember, um 17 Uhr. An kunstvoll beleuchteten floralen Kunstwerken entlang flanieren, hochwertige Winzer-Glühweine und regionale Spezialitäten probieren, handwerkliche Kunst bewundern, einem stimmungsvollen Konzert lauschen oder die Roller-Skates für die Rollschuhbahn schnüren: Die Uferlichter 2022 verwandeln den Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler mit einem attraktiven weihnachtlichen Programm in eine stimmungsvolle Winterwelt für alle Generationen. Das Besondere:  Geöffnet sind die Uferlichter nicht nur am 2., 3., und 4. Adventswochenende, sondern auch „zwischen den Jahren“ vom 27. bis 30. Dezember und zusätzlich an den Wochenenden 6. bis 8. Januar und 13. bis 15. Januar.

Bereits im Sommer haben die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Uferlichter e.V. damit begonnen, die Weidengeflechte für die beleuchteten Dekorationen auszubessern und teilweise neu zu binden. Foto: Uferlichter e.V.

Seit Sommer arbeiten der Uferlichter Kultur e. V. und die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH gemeinsam daran, das beliebte Event im Herzen des Kurviertels mit vielen Highlights zu organisieren. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sorgen in Handarbeit mit viel Liebe zum Detail für die zauberhaften floralen Dekorationen und Lichtobjekte. Mit Hilfe zahlreicher Sponsoren und Spendern ist es gelungen, ein umfangreiches Kulturprogramm mit Konzerten, Familienprogramm und Licht-Jonglage anzubieten – und das gänzlich kostenlos.

„Die Verbindung von Illuminationen, Kulinarik, Kunst und Kultur ist ein Alleinstellungsmerkmal der Uferlichter. Das Konzept unseres Vereins sieht von Beginn an auch einen kostenlosen Eintritt vor, insbesondere zu den Veranstaltungen. Dass uns dies trotz steigender Kosten gelungen ist, ist unseren vielen Unterstützern zu verdanken“, erklärt Christian Lersch vom Uferlichter e.V.  Geschäftsführer Jan Ritter von der Marketing GmbH ergänzt: „Schon im letzten Jahr konnten wir nur wenige Monate nach der Flut den Kurpark wieder als Veranstaltungsort etablieren. In diesem Jahr werden Rollschuhschubahn und Uferlichter mit mehr Ständen und einem größeren Kulturprogramm einmal mehr zum Treffpunkt für Einwohner und Gäste und zum Ort der Auszeit und Erholung.“

Rund um die große Center-Wiese im Kurpark entsteht die Uferlichter-Plaza. Zwischen dekorativen Lichtobjekten, heimeligen Holzhütten und weißen Pagodenzelten erwartet die Besucher authentische Gastronomie regionaler Gastronomen und Winzer sowie Handwerkskunst von Olivenholz-Schnitzereien über stilvolle Kerzen bis hin zu hochwertigen Weihnachtskugeln. Gleich neben der Uferlichter-Plaza lädt die 450 Quadratmeter große Rollschuhbahn im überdachten Zelt dazu ein, mit Freunden und Familie ein paar Runden zu drehen. Wer keine Rollschuhe hat, kann sich vor Ort ein Paar ausleihen. An jedem Freitag ist ab 18 Uhr Rollschuh-Disko angesagt.

Konzerte und Familien-Programm

Sowohl im Kurpark als auch in der nach der Flut wieder hergerichteten Kleinen Bühne im Kurpark gibt es eine Fülle an Programmpunkten und Aktionen. Musikalisch sind beispielsweise mit dabei Rondo Vocal, Stephan Maria Glöckner, das Orchester des Kreises Ahrweiler, der MFC Bad Neuenahr, das Bad Neuenahrer QuAHRtett, die Musikvereinigung Bad Neuenahr-Ahrweiler, das Tschida Ensemble sowie Vasyl Humnytskyy und Stefanie Rhein mit einem Benefizkonzert für die Ukraine.

Ein Highlight für Familien ist das Uferlichter-Programm am 3. Adventswochenende. Hier werden sich Feen und Trolle im Kurpark tummeln, große Stelzenläufer einen Lichterumzug anführen und Feuershows für staunende Augen sorgen. Der Bunte Kreis Rheinland e.V. bietet das beliebte Taschenlampenkonzert erstmals als Vorfreude-Konzert auf Weihnachten im Kurpark Bad Neuenahr an. Die Berliner Band „Rumpelstil“ wird dabei Winter- und Festtagslieder mit den Ohrwürmern der Taschenlampenkonzerte mischen. Auch die Band Pelemele lädt zum Mitsingen ein, Lacher sind garantiert bei der Rudi Show und Kreativaktionen zaubern selbst gemachtes Weihnachtliches hervor. Ein besonderes Familien-Highlight zwischen den Jahren ist das Musiktheater „Peter und der Wolf“ der Villa Musica Rheinland-Pfalz.

Eröffnet werden die Uferlichter am Freitag, 2. Dezember, um 17 Uhr, umrahmt von Klängen des Posaunenchors der evangelischen Kirchengemeinde Bad Neuenahr. Die Uferlichter leuchten jeweils von 15 bis ca. 21.30 Uhr und sonntags sowie „zwischen den Jahren“ von 12 bis 21.30 Uhr.

Alle Termine und Infos finden Besucher unter www.uferlichter.de

Übrigens: Der Uferlichter e.V. benötigt noch mehr ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Wer Spaß daran hat, mit den eigenen Händen kreativ zu werden, ist herzlich eingeladen beim Aufbau mitzumachen. Als gemeinnütziger Verein sind auch Spenden jederzeit herzlich willkommen. Infos gibt es beim Uferlichter e.V.

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Eifelmuseum Mayen – Zufriedene Gesichter zum Saisonabschluss

Mayen – Nach einem ereignisreichen Jahr beginnt nun für das Eifelmuseum die Winterpause. In der vergangenen Saison besuchten rund 23.000 Menschen die Ausstellungen EifelTotal und Deutsches Schieferbergwerk in der Genovevaburg im Zentrum der Stadt Mayen und die Ausstellung SteinZeiten in den Erlebniswelten Grubenfeld am Rande des Grubenfeldes.

Besonders in den Ferienmonaten Juli und August, aber auch im September und Oktober fanden viele Interessierte ihren Weg in die Museen der Stadt.

Das Eifelmuseum konnte trotz, der noch anfänglichen Corona-Pandemie, eine stetige Entwicklung der Besucherzahlen verzeichnen und stellte dadurch fest, dass Urlaub in der Region beliebt ist und die modernen Themenmuseen in Mayen ein attraktives Ausflugsziel für Groß und Klein ist.

Die jährliche BatNight Ende August, die die Stadt Mayen zusammen mit dem NABU veranstaltet, ist stets ein Besuchermagnet. Aber nicht nur das: „Wir sind in diesem Jahr viele neue Wege gegangen, um Besucher in unsere Museen zu locken. Ich denke da zum Beispiel an Lesungen im Museum oder eine OpenAir-Kinoveranstaltung in den Erlebniswelten Grubenfeld“, blickt Fachbereichsleiter Uwe Hoffmann zurück.

Das engagierte Team um Museumsdirektorin Alina Wilbert-Rosenbaum geht nun in eine verlängerte Winterpause. Denn auch die Stadtverwaltung Mayen möchte einen Beitrag zum Energiesparen leisten und hat sich schweren Herzens dazu entschieden, die jährliche Winterpause um zwei Monate vorzuziehen. Alle Ausstellungen des Eifelmuseum sind seit dem 2. November bis einschließlich 15 März geschlossen.

„Wir bedanken uns bei allen Besuchern und Besucherinnen und freuen uns auch im neuen Jahr auf zahlreiche Gäste. Wir werden die Pause bis zum 15. März 2023 nutzen, um dann auch im kommenden Jahr die Geschichte und Kultur der Eifel auf anschauliche Weise näherzubringen“, sind Oberbürgermeister Dirk Meid und Fachbereichsleiter Uwe Hoffmann überzeugt.

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Im hellen Mondschein die wunderbare Natur des Brohltals erleben – Anmeldung erforderlich

Niederzissen/Brohltal – Am Sonntag, 6. November 2022, treffen sich die „Nachtschwärmer“ um 17.30 Uhr auf dem Parkplatz am Neuen Maarhof in Niederdürenbach zu der Mondscheinwanderung. Von dort geht die Gruppe entlang von Wald, Wiesen und Feldern – teils auf der Route des Premium-Wanderwegs „Eifelleiter“ – und erlebt die Faszination einer (Fast-)Vollmondnacht.

Zwischenzeitlich bietet der Weg immer wieder wunderschöne Aussichten, zum Beispiel auf das nächtlich beleuchtete Brohltal und das Rodder Maar. Während der Wanderung erzählt Vulkanparkführerin Jutta Dietz Interessantes und Wissenswertes über den Mond und andere Himmelskörper sowie über die Region. Nach ca. 2 Stunden erreicht die Wandergruppe wieder den Parkplatz.

Die Wanderung ist für Erwachsene ebenso wie für Kinder ab 10 Jahren geeignet. Der Weg ist nicht kinderwagentauglich. Die Teilnehmer sollten festes Schuhwerk tragen. Taschen- oder Kopflampen werden nur im Notfall verwendet.

Anmeldung bei der Tourist-Information erforderlich!

Kosten: Erwachsene: 4,00 €, Kinder 2,00 €, Familien 10,00 €

Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Anmeldung und weitere Infos: Tourist-Information Vulkanregion Laacher See
Telefon: 02636 19433

E-Mail: info@vulkanregion-laacher-see.de

Internet: www.vulkanregion-laacher-see.de