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„Jecke Tön“ im Lockdown die am Sonntag, 14. Februar, ab 17 Uhr im Internet gestreamt wird

Mechernich, 12.02.2021 – Der Mechernicher Eventmanager Claus Helfen unterstützt die Hilfsgruppe Eifel für tumor- und leukämiekranke Kinder und organisiert eine virtuelle Karnevalssitzung mit bekannten Künstlern, die am Sonntag, 14. Februar, ab 17 Uhr im Internet gestreamt wird – „De Boore“, King Size Dick, Bauchredner Peter Kerscher, Redner Martin Schopps und „Ne kölsche Schutzmann“ Jupp Mendt am Start – Vor der Aufzeichnung in Hürth Corona-Test-Pflicht für alle Akteure.


Im Programm des närrischen Sitzung „für ze Huus“ wirkt auch die Band „De Boore“ für die Hilfsgruppe Eifel mit. Foto: Bandfoto/pp/Agentur ProfiPress

Bei dem Mechernicher Unternehmer und Eventmanager Claus Helfen ist der Familienname Programm. Denn helfen will der frühere Eigentümer des Edeka-Marktes in Zülpich, der dort zahlreiche Organisationen wie Lebenshilfe HPZ und Rotes Kreuz gefördert hat, diesmal Hilfsgruppe Eifel für tumor- und leukämiekranke Kinder.

Für Karnevalssamstag hat er die Aufzeichnung eines närrischen Streams „Fastelovend zo Huus“ mit bekannten Karnevalisten aus der Domstadt Köln und Umgebung organisiert, der am Karnevalssonntag per Internet zu empfangen ist.

„Der Stream ist zwar kostenlos, wird aber mit einem Spendenaufruf zugunsten der Hilfsgruppe Eifel unterlegt“, kündigte Helfen dem unter anderem für die Agentur ProfiPress tätigen Redakteur Reiner Züll an.

Ursprünglich hatte Helfen den Stream im Zülpicher Forum aufzeichnen wollen, bekam dafür aber keine Genehmigung. Freunde vermittelten eine andere Location im benachbarten Rhein-Erft-Kreis, die Festhalle Hürth-Gleuel.

Im Programm der Aufzeichnung am Karnevalssamstag, 13. Februar, sind unter anderem Auftritte vorgesehen von Jupp Menth („Der kölsche Schutzmann“), Jörg Paul (JP) Weber, dem Büttenredner Martin Schopps, dem „kölsche Jung“ Stefan Dahm, dem Bauchredner Peter Kerscher, dem Kölsch-Urgestein King Size Dick und der Band „De Boore“.

Typisierung für junge Mutter

Moderiert wird die virtuelle Sitzung von Heinz-Gert „Bärchen“ Sester, einer, so Claus Helfen, „durch und durch karnevalistischen Seele“. Wie die Hilfsgruppe Eifel, so ist auch Sester ein engagierter Kämpfer gegen Leukämie und großer Unterstützer der Deutschen Knochenmark-Spenderdatei (DKMS). Wenige Tage vor Weihnachten 2016 organisierte er in Liblar eine große Typisierungsaktion für eine an Leukämie erkrankte junge Mutter aus dem Rhein-Erft-Kreis.

Dem närrischen Stream am Karnevalssonntag vorangestellt wird ein Intro über die Arbeit der Hilfsgruppe Eifel, auch die Spendenkonten werden eingeblendet, berichtet Reiner Züll. „Ich freue mich nicht nur, weil wir etwas Kreatives und Unterhaltsames auf die Beine stellen“, so Helfen, „wir spielen auch ohne Kommerz-Hintergedanken Geld für herzergreifende Schicksale von Kindern und ihren Familien ein…“

Es gebe aktuell viele Schicksale und Nöte aufgrund von Corona – auch bei sozial-karitativen Organisationen wie der Hilfsgruppe Eifel, sagte Claus Helfen. An dieser Stelle bringen wir nun den Link zur Sendung.

https://youtu.be/Ku3wzr-xcSw

Auch Helfen (Hilfe geben) ist in Corona-Zeiten nicht so einfach wie sonst, musste Claus Helfen feststellen. Das Ordnungsamt der Stadt Zülpich genehmigte die Aufzeichnung des Karnevals-Streams im Forum mit Verweis auf die Corona-Schutzverordnung nicht. Der Stream sei eine „Veranstaltung“ – und Veranstaltungen seien im Lockdown gecancelt…

„Ich finde das schade, zumal es genügend Beispiele im Kölner Raum gibt, wo es möglich war und ist, sowas zu machen“, bedauert Claus Helfen. Doch Aufgeben war für den Eventmanager keine Option: Er begab sich auf die Suche nach einer anderen Lokalität.  „Wir brauchen nur eine Bühne und ein Dach überm Kopf“, so der Veranstaltungsexperte.

Künstler, Video-, Licht- und Tontechnik, die Moderation, Abstandsregeln, Maskenvorschrift, Hygienekonzept, und eine geordnete Coronatest-Durchführung seien geregelt. Zudem seien während der Aufzeichnung ohnehin nur wenige Personen gleichzeitig am Set.

In der Stadt Hürth und in Person des dort amtierenden Bürgermeisters Dirk Breuer fand Helfen schließlich Unterstützung und in Gleuel eine von den „Funken Rot-Weiß Hürth-Gleuel“ bewirtschaftete Festhalle. Bei der Beantragung der Genehmigung leisteten die rot-weißen Funken, zu denen Claus Helfen schon seit 20 Jahren eine Freundschaft pflegt, wertvolle Hilfe.

Zülpich war nicht einverstanden

Weitere Unterstützung bei der Aufzeichnung des Streamings erfährt Helfen durch die Tanzpaare der Gesellschaften Große Knappsacker, Hürther Husaren Corps 2012, EKG Efferen, Große Gleueler und der Prinzengarden Rot-Weiß Hürth und Blau-Weiß Gleuel.

Besonders erfreut ist Claus Helfen darüber, dass Bürgermeister Dirk Breuer die Schirmherrschaft über die Benefizaktion übernommen hat. „Ich bin Ihnen von Herzen dankbar, dass Sie das Streaming als Stadt und Bürgermeister unterstützen. Seien Sie gewiss, dass wir alles unternehmen werden, um durch einen vor- und umsichtigen Ablauf   Corona keine Chance zu geben, sondern der guten Sache“, hat sich Helfen beim Hürther Bürgermeister und beim Gesundheitsamt des Rhein-Erft-Kreises bedankt.

Das Hygienekonzept schreibt unter anderem vor, dass alle Beteiligten sich vor Betreten der Halle einem Corona-Testverfahren unterziehen müssen. Der kostenlose Stream „Fastelovend zo Huus“ am Karnevalssonntag, 14. Februar, ist zu empfangen ab 17 Uhr und zwar unter den Internet-Adressen www.helfen-event-management.de  oder facebook.com/helfeneventmanagement.

Willi Greuel, Vorsitzender der Hilfsgruppe Eifel aus Mechernich-Lückerath, ist begeistert von der Idee und des Engagements des Mechernicher Karnevalisten und Unternehmers Claus Helfen. Es sei allerdings schade, dass die Aufzeichnung des Streams nach der Absage der Stadt Zülpich nun außerhalb des Kreises stattfinden müsse.

Er sei dem Bürgermeister der Stadt Hürth und dem Gesundheitssamt des Rhein-Erft-Kreises ausgesprochen dankbar, dass sie der Benefiz-Aktion zugestimmt hätten.

www.helfen-event-management.de

www.hilfsgruppe-eifel.de

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Weiter geht es mit Eifel Karneval Digital

Region Eifel, 11.02.2021 – Nach dem großen Auftakt am 11.11. des Vorjahres geht es nun so richtig weiter mit Eifel-Karneval-Digital, dem Gemeinschaftsprojekt von 22 Karnevalsvereinen aus der Eifel-Region. Alleine über 14 bekannte Bands und Künstler aus dem kölschen Karneval haben bereits ihre Grußbotschaften für die Jecken in der Eifel zugesendet.

Ab Weiberdonnerstag werden täglich die Best-Of-Beiträge der teilnehmenden Vereine aus den Vorjahren gezeigt. Alle Videos können über das Internet abgerufen werden unter www.eifel-karneval-digital.de. Besondere Idee: Auch den regionalen Altenheimen werden die Videos zur Verfügung gestellt, sodass auch die älteren Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit erhalten, die Videos abzurufen.

Das Highlight bildet der Livestream am Karnevalssamstag, 13. Februar 2021 ab 20:11 Uhr, der über YouTube und die Homepage eingeschaltet werden kann. Auftreten werden regionale Künstler wie Reiner Roos, Elmar Malburg, Anke Brausch, Jürgen & Horst, Tanzmariechen Laura aus Berndorf und die Band „Bademeister“. Aus Köln live dazugeschaltet ist Björn Heuser.

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Digitale Wiedereröffnung mit „Inside@Suermondt-Ludwig-Museum“ Aachen

Aachen, 11.02.2021 – Im Rahmen seiner digitalen Wiedereröffnung präsentiert das Suermondt-Ludwig-Museum sich jetzt regelmäßig mit der neuen Reihe „Inside@Suermondt-Ludwig-Museum“ in den Sozialen Medien Jeden Freitag um 16 Uhr zeigen so die Kurator*innen des Hauses auf Facebook und auf Instagram @suermondtludwig die neuen Räume.

Sarvenaz Ayooghi, Wibke Birth, Dr. Dagmar Preising und Michael Rief stellen dabei ihre Lieblingswerke vor und erklären, worauf sie bei der Neugestaltung der Ausstellung Wert gelegt haben.

Zum Start haben Kulturdezernentin Susanne Schwier und Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen sich bereits persönlich ein Bild gemacht. „Das neue Format ergänzt die bestehende „Kunstpause digital“ und gibt dem Online-Publikum freitags in den social media exklusive Einblicke in das neue Museumsambiente. So können Interessierte die Räume online besuchen, während das Haus in der Corona-Zeit geschlossen bleiben muss“, erklärt Irit Tirtey, Geschäftsführerin des Aachener Kulturbetriebs.

Bis das Suermondt-Ludwig-Museum an der Aachener Wilhelmstraße wieder öffnen und seine Schätze analog zeigen kann, tritt es ausschließlich online in Erscheinung. In Corona-Zeiten wird jeweils dienstags um 13 Uhr eine „Kunstpause digital“ online gestellt. In den Videos, die sich großer Beliebtheit erfreuen, erklären Kurator*innen kurz und knapp ausgewählte Werke.

„Inside@Suermondt-Ludwig-Museum“ bietet in den kommenden Monaten digitale Streifzüge durch die vielfältige Sammlung des Hauses: Malerei vom 15 bis 20. Jahrhundert, italienische und spanische Kunst, eine graphische Sammlung, Skulpturen, Stadtgeschichte und Spezialsammlungen wie Frauenköpfe und Glasmalerei.

Spannend ist die Bürgerliche Kunstkammer. Aachens Bürgerschaft hat eine erstaunliche Sammlung zusammengetragen. Fundstücke aus der Natur stehen neben artifiziellen Kunststücken, Fossilien neben griechischen Vasen, Kopien neben Originalen – eine Weltausstellung en miniature. Im didaktischen Bereich gibt es Werkstätten eines Holzschnitzers und Malers. All das wird digital anschaulich erklärt.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.suermondt-ludwig-museum.de .

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Anmeldestart zu den Sommerferien-Spielen der Stadt Jülich

Jülich, 09.02.2021 – Seit dem 1. Februar sind die Flyer auf der Homepage freigeschaltet. Trotz des anhaltenden Lockdowns sind die Planungen für die Sommerferienspiele im Jugendheim und im Brückenkopfpark abgeschlossen. Seit dem 1. Februar sind die beiden Flyer mit den Anmeldeformularen auf der städtischen Homepage unter www.juelich.de/ferienspiele freigeschaltet. Die Plätze werden in der Reihenfolge des Eingangs des Anmeldebogens vergeben. Reservierungen sind nicht möglich.

Da die Schulen und das Rathaus geschlossen sind, läuft das Anmeldeverfahren überwiegend digital per E-Mail. Interessierte können den Flyer ausdrucken, ausfüllen und als Scan oder Foto an Elisabeth Fasel-Rüdebusch, efasel@juelich.de senden. Jede Mail erhält ein Antwortschreiben. Erst mit dieser Bestätigung ist die Buchung wirksam. Wer keine Möglichkeit zum Drucken hat, kann einen Flyer per Mail oder telefonisch unter 02461-62411 anfordern. Fragen werden gerne beantwortet.

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Burgfestspiele Mayen: „Zuckertoni“ sucht Musiker – Mitmachen beim Bürgerbühnen-Projekt

Mayen, 06.02.2021 – Durch die Verschiebung des Bürgerbühnen-Projekts der Burgfestspiele Mayen muss es leider einen Wechsel im Ensemble geben. Oliver Nürnberg wird das Projekt aufgrund neuer beruflicher Verpflichtung verlassen müssen. Damit fehlt der Gruppe nun auch ihr musikalischer Leiter.

Die schauspielerischen Szenen wurden im Ensemble bereits neu aufgeteilt.  Gesucht wird jetzt ein leidenschaftlicher Freizeit-Musiker der mit Gitarre und Gesang die Gruppe musikalisch anführen kann. Im Stück werden sechs verschiedene Lieder dargeboten.

Die musikalischen Proben mit dem neuen Ensemble-Mitglied für das ehrenamtliche Projekt sollen wenn möglich bereits im März beginnen. Geplant sind für den Sommer 2021 fünfzehn Vorstellungen auf der Kleinen Bühne im Alten Arresthaus.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte direkt an Intendant Daniel Ris telefonisch unter 02651-703835 oder per Mail an: daniel.ris@burgfestspiele-mayen.de . Mehr Informationen zu den Festspielen finden Sie unter https://www.burgfestspiele-mayen.de .

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Popchor trotzt der Pandemie mit „VideoSpecial“ – Anmeldeschluss 08. Februar

Aachen, 06.02.2021 – Nach dem großen Erfolg ihres Musikvideos auf dem Tivoli nach dem Frühjahrs-Shutdown startet Popchorleiterin Tanja Raich jetzt ein weiteres Video-Projekt: An zwei Samstagen, nämlich am 13. Februar sowie am 13. März, jeweils von 10 bis 13 Uhr wird der weltberühmte Popsong „Man in the Mirrow“ von Michael Jackson einstudiert – ausschließlich online und in Stimmgruppen aufgeteilt. Die Dreharbeiten für das Video werden voraussichtlich im Mai stattfinden. Abhängig von der dann aktuellen Corona-Situation wird das Video outdoor oder als Home-Video gedreht; in beiden Fällen jedoch von professioneller Hand geschnitten. Online gehen soll das „VideoSpecial“ dann im Juni 2021.

Für den „Popchor 7.0“ hatten sich in der Saison 2020/21 180 Sängerinnen und Sängern angemeldet. Um das Projekt trotz der Pandemie realisieren zu können, organisierten Chorleiterin Tanja Raich und die Musikschule ungewöhnliche Probenorte wie den Europasaal im Eurogress oder die Albert-Vahle-Halle auf dem CHIO-Gelände; sogar der Tivoli bot sich als Konzertort an. Die zweite Coronawelle und der Shutdown machten allerdings alle Pläne zunichte. Unterkriegen lassen sich Tanja Raich und ihre Mitstreiter*innen dennoch nicht: „Wenn Plan A, B, und C nicht funktionieren, gibt es eben Plan D und E“ sagt die beliebte Chorleiterin.

Neuanmeldungen zum Popchor sind willkommen. Anmeldung und Infos dazu gibt es im Internet unter www.musikschule-stadtaachen.de sowie telefonisch unter der Nummer 0241 432-38950. Für die Teilnahme erhebt die Musikschule ein einmaliges Entgelt von 30 Euro; Anmeldeschluss ist der 8. Februar.

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Fastnacht mal anders

Wittlich, 05.02.2021 – Durch die Corona-Pandemie kann leider in diesem Jahr keine Fastnacht gefeiert werden. Leider darf die Stadt Wittlich keine Rathauserstürmung und damit auch kein Bonbonwerfen für die Kinder durchführen. Ein Fastnachtsumzug findet ebenfalls nicht statt.

Um den Kindern und Jugendlichen (bis 12 Jahre) aus Wittlich und den Wittlicher Stadtteilen trotzdem die Fastnachtszeit zu versüßen, hat sich das Kulturamt überlegt: Wir tauschen Süßigkeiten gegen ein Fastnachtsfoto. Fotografiert Euch im Karnevalsoutfit, sendet das Foto bis spätestens 7. Februar 2021 per Mail an
ursula.koch@kulturamt.wittlich.de.

Bitte eine Einverständniserklärung der Eltern beifügen, dass das Foto in den Medien veröffentlicht werden darf, für die Benachrichtigung wird außerdem noch der Name und eine Kontaktadresse oder eine Telefonnummer benötigt. Im Gegenzug bekommt jeder Teilnehmer eine Tüte mit Süßigkeiten. Für Fragen steht das Kulturamt der Stadt Wittlich, Ursula Koch, Telefon 6571-146620 zur Verfügung.

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Dreigestirn mit Prinz Covid-XIX, Bauer Pandemius und Jungfrau Corona – Abstimmen für Corona-konformen „Zoch“

Kommern/Katzvey, 05.02.2021 – Prinz Covid-XIX, Bauer Pandemius und Jungfrau Corona haben im Karnevalswagen der KG Greesberger aus Kommern Platz genommen. Hans Süper, der legendäre rheinische Karnevalsbarde und „Flitsch“-Mandolinen-Zupfer im Colonia-Duett, fährt auch mit im Tross. Als Adjutant begleitet er das Kommerner Dreigestirn 2021. Zwei Clowns-Kollegen fungieren als Wagenengel.

Auch einen Corona-Häcksler hat der Vollblutkarnevalist gebaut und die Covid-19-Viren mit Styropor-Kugeln in Heimarbeit und Großversion gebastelt. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Liebevoll hat Friedel Meuser aus Katzvey die Mini-Version des Karnevals-Zochs gestaltet. Schön in den Farben der Karnevalsgesellschaft, den Kommerner Greesberger: rut und wiess. Die Hauptpersonen haben aber natürlich  nur als täuschend echt aussehende Puppen Platz genommen. Als Zugfahrzeug fungiert ein von den Nachbarn geliehenes, feuerrotes Bobby Car. Die Dreigestirn-Doppelgänger haben die echten Tollitäten der Session 2019/2020 gestiftet: Mary Bürger (Prinz), Jungfrau Nicole Reipen (Jungfrau) und Stefanie Klapper (Bauer).

Gute Chancen

Normalerweise ist der Zoch am Rosenmontag in Kommerns Gassen der Höhepunkt der Session für die Jecken. Da er Corona-bedingt ausfallen muss bewerben sich Meuser und die „Greesberger“ mit der Corona-konformen Variante bei der Aktion „Karnevalswagen för ze Hus“ der Rheinischen Anzeigenblätter. Gute Chancen können er und seine Mitstreiter, allen voran Nicole Reipen, die Vorsitzende der Kommerner Jecken-Gesellschaft, sich ausrechnen.

Denn sie setzen noch einen oben drauf: Die Katzveyer-Kommern-Karnevalisten haben einen zweiten Wagen Marke Eigenbau in petto, mit dem sie Corona nicht nur aufgreifen, sonder ausrotten wollen. Schließlich wird traditionell mit dem Straßenkarneval auch Zeitgenössisches kommentiert und auf die Schippe genommen oder „Missstände“ angeprangert.

Quasi einen Corona-Häcksler hat der Vollblutkarnevalist ausgeklügelt und die Covid-19-Viren mit Styropor-Kugeln in Heimarbeit und Großversion gebastelt. Dartpfeile dienten als Teilelieferant für die roten Spitzen der Virus-Variante. Ein echter Gartengrün-Schredderer fungiert als Zerkleinerer, um dem Karnevalsschreck und Lockdown- und Leid-Bringer endgültig den Garaus zu machen.

Von schweren Pandemie-Zeiten können die Karnevalisten leider aktuell ein Lied singen. „Frag nicht nach Sonnenschein“, sagt auch der gebeutelte Meuser. Die komplette Karnevalssaison ist restlos baden gegangen, Kamelle dürfen keine geworfen werden und gemeinsames Schunkeln zu kölschen Tön ist auch frühzeitig ad acta gelegt worden. Mit den Doppelgänger-Wagen kann man zumindest ein bisschen in Erinnerung schwelgen.

Bis zum 1. Februar musste Meuser selbst gebauten Karnevalswagen fertig sein. Fotos davon werden online unter www.rheinische-anzeigenblätter.de veröffentlicht. Leser stimmen ab, welche Wagenbauer mit ihrem Zochwagen auf Platz eins landen. Für die schönsten Exemplare gibt es Preise. Unterstützung für die jecke Aktion gibt es auch vom Festkomitee Kölner Karneval.

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9664 Kilometer für die Hilfsgruppe Eifel

Kall/Eicks, 04.02.2021 – „Ein Wahnsinnsergebnis“, konstatierte Willi Greuel, der Vorsitzende der Hilfsgruppe Eifel, als ihm das Mutter-Tochter-Gespann Carmen und Annika Karwanska im Schatten der Eickser Burg einen Spendenscheck über 17.053,45 Euro übergab. Bei der Spende handelte es sich den Erlös des ersten virtuellen St.-Nikolaus-Spendenlaufs am ersten Adventswochenende, den Carmen und Annika Karwanska aus Eicks zugunsten der Hilfsgruppe Eifel organisiert hatten.

Den Halbmarathon über 21,11 Kilometer gewann Markus Mey vom Peters Sportteam Gemünd in 1:15,57 Stunden. Er war in Köln am Rhein entlanggelaufen. Foto: Max Rautenberg/pp/Agentur ProfiPress

1001 Läufer, Jogger und Walker aus Deutschland, Österreich und sogar eine Läuferin aus dem spanischen Barcelona waren dem im Internet veröffentlichten Aufruf von Mutter und Tochter zum virtuellen „Lauf gegen Krebs bei Kindern“ am 5. und 6. Dezember gefolgt und hatten die Premiere zu einem Riesenerfolg geführt.

Über 600 der 1001 Lauf-Teilnehmer leben im Kreis Euskirchen. Sie hatten sich an frei gewählten Orten auf die Lauf- oder Walkingstrecke begeben. Die Foto-Dokumentation zeigt, dass sie am Rursee, im leicht verschneiten Höhengebiet oder sogar in Köln unterwegs waren, wie zum Beispiel Markus Mey, der im Trikot des Gemünder „Peters Sport Team“ am Rhein entlanggelaufen war und den Halbmarathon über 21,11 Kilometer gewonnen hatte.

Teilnehmer aus allen elf Kommunen

Als allen elf Kommunen hatten sich Sportbegeisterte am Lauf beteiligt. Aus der Stadt Euskirchen waren 132 Läufer oder Walker dabei gewesen, aus der Stadt Mechernich 105. Es folgten die Kommunen Kall (69), Zülpich (63), Schleiden (61), Hellenthal (60), Nettersheim (31), Blankenheim (28), Bad Münstereifel (27), Weilerswist (24) und Dahlem (8). Das Möbelhaus Brucker, in dem Carmen Karwanska in der Deko-Abteilung beschäftigt ist, hatte mit einem Team von 15 Mitarbeitern eine der stärksten Gruppen gestellt. Auch die Betriebssportgemeinschaft der VR-Bank Nordeifel sowie der Hochseilgarten Nettersheim hatten Sportler für den guten Zweck an den Start gebracht.

Sagenhafte 17.053,45 Euro kamen durch die Startgelder der Teilnehmer und die Unterstützung durch Sponsoren für die Hilfsgruppe zusammen. „Die Resonanz hat alle unsere Erwartungen gesprengt“, resümierte Annika Karwanska, die vor 15 Jahren selbst an Leukämie erkrankt war und auf der Kinderkrebsstation der Bonner Uniklinik erfolgreich behandelt worden war. Jetzt ist die 20-jährige kerngesund und studiert beim Bonner Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche, der die Familie aus Eicks damals während der Krebsbehandlung ihres Kindes betreute, Gesundheitsmanagement im dualen System.

Am Ende des Spendenlaufes waren Annika und Carmen Karwanska, die sich selbst auf die Zehn-Kilometer-Laufstrecke begeben hatten, vom Erfolg überwältigt. Man sei allen Läufern und Sponsoren für die großartige Unterstützung sehr dankbar.

Die Älteste aus Urfey, der Jüngste aus Keldenich

Das Ergebnis des Laufes war imposant: Die 1001 Teilnehmer waren zwischen fünf und 85 Jahren alt. Sie legten beim Laufen oder Walken eine Strecke von insgesamt 9664 Kilometern zurück – die Entfernung von Köln zum Kap der guten Hoffnung in Südafrika. Ältester Teilnehmer war der 85-jährige Karl Tausche aus Haldern am Niederrhein. Mit 77 Jahren war Marlene Handels-Schmidt aus Mechernich-Urfey, selbst Mitglied der Hilfsgruppe Eifel, die älteste Teilnehmerin des Spendenlaufes. Die neunjährige Janne Lücht aus Leer (Niedersachsen) war jüngste Teilnehmerin, der fünfjährige Joel Huppertz vom FC Keldenich jüngster Teilnehmer.

Der virtuelle Spendenlauf war über das Internet abgewickelt und mittels Fotos der Teilnehmer dokumentiert worden. Zeitpunkt und Strecke hatten die Teilnehmer beliebig wählen können. Angeboten wurden Strecken zwischen fünf und 21 Kilometern. Das Startgeld, das jetzt in voller Höhe der Hilfsgruppe zugutekam, wurde per Lastschrift eingezogen.

Viele Sponsoren unterstützten die Aktion, sodass die entstandenen Nebenkosten für Startnummern, Ergebnis-Dokumentation, Teilnehmer-Urkunden oder Medaillen gedeckt werden konnten.

Carmen und Annika Karwanska wollten mit dem Spendenlauf die Hilfsgruppe unterstützen, die derzeit infolge der Corona-Pandemie den Ausfall vieler Benefiz-Veranstaltungen und einen damit verbundenen Spendenrückgang verzeichnen muss. Nach dem jetzigen Erfolg steht die Wiederholung eines solchen Spendenlaufes im nächsten Jahr für Mutter und Tochter fest. Carmen Karwanska: „Der ist schon für den 27. und 28. November 2021 geplant.“

Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel war von der Idee und dem Ergebnis der Aktion überwältigt. Es sei einfach fantastisch, wie Mutter und Tochter den Spendenlauf so perfekt organisiert und an einem Wochenende so viele Menschen in Bewegung gebracht hätten. Greuel: „Das gibt es nur in der Eifel.“

Statt 100.000 jetzt 130.000 Euro fürs Familienhaus

Den jetzigen Erlös von über 17.000 Euro wird die Hilfsgruppe für die Finanzierung der Inneneinrichtungen von 42 Elternzimmern im neuen Familienhaus nahe der Bonner Uniklinik mitverwenden. In Kooperation mit dem Möbelhaus Brucker wollte die Hilfsgruppe Eifel die Einrichtung dieser Zimmer ursprünglich mit einem Betrag von 100.000 Euro unterstützen. „Dank vieler Dezember-Spenden und dem tollen Ergebnis des Nikolaus-Spendenlaufes werden wir diese Summe jetzt auf 130.000 Euro erhöhen“, berichtet Willi Greuel.

Das Familienhaus wird vom Bonner Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche gebaut und steht kurz vor der Fertigstellung. In dem Haus wohnen Familien während der Behandlung ihrer schwerkranken Kinder in der Uniklinik.

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Kunst im Fenster – Neue Initiative der Schleidener Wirtschafts-Förderung und der Galerie Eifel Kunst

Schleiden, 03.02.2021 – Wie nahezu alle Kommunen findet man auch in Schleiden Leerstände der Geschäfte. Das fällt in Zeiten von Corona noch mal intensiver ins Auge. Die Idee Kunst vollkommen coronakonform in den Schaufenstern der leerstehenden Geschäfte zu zeigen, nahm schnell Gestalt an. Heinz Bert Hoss und Elmar Scholzen stellten ihre Immobilien gerne zur Verfügung, auch damit das Stadtbild bunter wird und die Menschen sich an den aufgehübschten Schaufenstern freuen können.

So konnte am Samstag, dem 30. Januar 2021, die Aktion „Kunst im Fenster“ in Schleiden starten. Natürlich sind die jeweiligen Geschäfte weiterhin zu vermieten. Gemäß dem Motto „Wenn sie rein wollen, gehen wir raus!“ kann jeder einzelne der Ladenlokale gemietet werden.

Derzeit zeigen Iris Hilgers und Bernd Wawer Im ehemaligen Schuhhaus Hoss ihre Fotokunst. Im ehemaligen Sonnenstudio zeigt Christine Schirrmacher Werke von sich und Merlin Flu. Im ehemaligen Reisebüro zeigen Marita Rauchberger und die Bahn- und Businitiative Schleidener Tal BuBI e.V. Rauchberges Fotoausstellung der Flitsch.

Mit weiteren Eigentümern steht die Wirtschaftsförderung in Kontakt. Die Initiatorinnen Wirtschaftsförderung der Stadt Schleiden und Galerie Eifel Kunst freuen sich über die gelungene Kooperation und hoffen auf ein buntes Stadtbild mit „Kunst im Fenster“.