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Aachen wird erneut zur Hochburg der Radszene – Bis zu 35.000 Besucher erwartet

Aachen – Radsport-Festival 3RIDES – Qualifikationsrennen für die Weltmeisterschaft und ein Programm für die ganze Familie vom 10. bis 12. Mai auf dem CHIO Gelände Aachen bei kostenlosem Eintritt – In Aachen steht Radfahren ganz hoch im Kurs – sportlich, aber auch in der Freizeit oder dem Alltag. Welche Stadt wäre also besser als Aachen geeignet für ein Radsport-Festival wie das 3RIDES, das hier nun bereits zum dritten Mal in Folge stattfindet. Die einzigartige landschaftliche Kulisse der Region Aachen im Herzen des Dreiländerecks Deutschland, Belgien und den Niederlanden, dazu jährlich wechselnde Strecken, machen das 3RIDES zu einem beliebten Ereignis der nationalen und internationalen Gravel- und Rennradszene, mit zahlreichen Angeboten wie der Fahrrad- und Erlebnis-Ausstellung, E-Cycling, Workshops und einem Raddiplom für Kinder, aber auch zu einem beliebten Ziel für Familien. „Als Stadt freuen wir uns, dass das Festival erneut hier stattfindet. Es passt zu Aachens DNA“, ist Dr. Markus Kremer, Beigeordneter der Stadt für Personal, Feuerwehr und Sport, überzeugt. Auch die Stadt Aachen ist wieder bei der diesjährigen Veranstaltung auf dem CHIO-Gelände in der Soers vom 10. bis 12. Mai mit vielen Mobilitätspartner*innen vertreten.

„Im Wesentlichen spielt sich das Festival ja im Sportpark Soers ab“, erinnert Kremer an das zukunftsweisende Projekt, das auf und rund um das CHIO-Gelände entstehen wird. Aber nicht nur in der Soers wird sich das Festival bemerkbar machen: „Die vielen Sportler*innen sind ja nicht nur gut für den Sport in Aachen, sondern auch für die Wirtschaft.“ Die Teilnehmer*innen und Besucher*innen des Festivals kämen häufig für mehrere Tage nach Aachen, würden hier übernachten, die Stadt und die Region erkunden.

Weltmeisterschaftsqualifikationen in und um Aachen

In diesem Jahr wird der sportliche Teil des Festivals um ein echtes Highlight reicher: 3RIDES ist Ausrichter des deutschen Qualifikationsrennens für die Gran Fondo Weltmeisterschaft 2024. Das Rennen am Sonntag, 12. Mai, ist Teil der UCI Gran Fondo World Series, die nun erstmals in Deutschland stattfindet. Für die Teilnehmenden geht es von Aachen auf eine große und anspruchsvolle Schleife über 120 Kilometer in die Eifel. Jede(r) Interessierte, der sich rechtzeitig angemeldet hatte, kann mitfahren. Die Rennstrecke in der Nordeifel hat es in sich und ist mit 1.900 Höhenmeter auf 120 Kilometern sehr anspruchsvoll. Der 3RIDES Gran Fondo ist offen für lizensierte Amateure und Hobbysportler ohne Lizenz, die das 19. Lebensalter begonnen haben. Die Stadt Aachen hat finanziell dafür gesorgt, dass das attraktive Rennen nach Aachen kommt.

Ein weiterer sportlicher Höhepunkt des Festivals ist ein Qualifikationsrennen zur Gravel-WM. Gravel-Bikes sind Rennräder mit breiteren Reifen, um damit auch abseits von Asphaltstraßen sportlich fahren zu können. „Der Trend kam vor rund fünf oder sechs Jahren auf und boomt weiterhin“, erklärt Björn Müller, Geschäftsführer der 3RIDES GmbH. „Und unsere Landschaft hier lädt einfach dazu ein, Wege abseits der Straßen erkunden, ohne Autos“, schwärmt Markus Kremer.

Die Zahlen, die Björn Müller nennt, sind beeindruckend: Zum dritten Mal findet das Festival dieses Jahr statt. Die Zahl der Sportler*innen, die sich zu den Rennen und Touren anmelden, steigt kontinuierlich von 500 über 2.000 zu 5.000 in diesem Jahr. Darunter sind Olympiasieger, Weltmeister*innen, deutsche Meister*innen oder ehemalige Iron Man-Sieger.

Festival-Macher bitten um Verständnis für Einschränkungen im Verkehr

Die Rennen führen am Festival-Wochenende auch zu kleinen, temporären Einschränkungen im Verkehr. Aber die Organisatoren haben die Zeiten so gelegt, dass diese vor allem den Sonntagmorgen und -vormittag betreffen und auch maximal 45 Minuten dauern: Der Gran Fondo startet bereits um 7 Uhr und dauert bis ca. 11.30 Uhr. Die Strecke geht durch die Innenstadt, über den Markt und dann grob in Richtung Walheim, Eifel, Rursee. Es gibt Korridore für Busse. Das Gravel-Rennen startet dann um 12 Uhr, führt im Wesentlichen in Richtung Horbach und Richterich und wird am späten Nachmittag beendet sein, da es aber größtenteils abseits der Straßen stattfindet, ist die Beeinträchtigung geringer. „Alle Infos sind auf unserer Webseite 3rides-festival.de in der Rubrik ‚Anwohner‘ zu finden“, bittet Björn Müller um Verständnis: „Radsport muss halt raus auf die Straße.“

Aachen und die Region mit dem Rad erkunden

„Insgesamt erwarten wir zwischen 30.000 und 35.000 Besucher*innen zum Festival“, so der Organisator: „Wichtig ist, dass wir kein Festival für den Extremsport sind.“ Und Kremer ergänzt: „Für viele Radbegeisterte in der Region ist es das sportliche Ereignis im Jahr.“ Neben dem sportlichen Charakter fördert das 3RIDES, gemeinsam mit der Stadt und der Städteregion Aachen, den Radverkehr und die damit verbundene Kultur zusätzlich auf eine ganz andere Weise: Das Programm auf dem Gelände sowie die im Rahmen des Rad-Events angebotenen Sightseeing-Touren durch die Stadt Aachen oder Touren in die Region Aachen richten sich sowohl an sportlich interessierte Radfahrende als auch an Alltagsradelnde aus Stadt und Region. Laut Uwe Müller, Leiter des städtischen Fachbereichs Mobilität und Verkehr, zielt das Programm der Stadt Aachen zusammen mit vielen anderen Mobilitätspartner*innen aus der Region auf das „Begleitpersonal“ ab: „Es kommen Familien, Senior*innen, Menschen aus der Region, denen wir zeigen wollen, was wir als Stadt im Bereich Mobilität so machen. Ein Überblick und Einblick, was Aachen in diesem Bereich so zu bieten hat.“

Die Stadt lädt Radfahrende dazu ein, im Fahrradparcours ihr eigenes Radfahrverhalten unter aktiver Hilfestellung ausgebildeter Trainer*innen besser einzuschätzen und ihr Sicherheitsgefühl auf dem Fahrrad weiterzuentwickeln. Darüber hinaus informiert sie über ihre Mobilitätsangebote, zum Beispiel über das sichere Fahrradparken, das Leihlastenrad-Programm und über zukunftsfähige Mobilität für alle. Am Sonntag, 12. Mai, ab 13.00 Uhr, ehrt dann Stadtbaurätin Frauke Burgdorff fünf Menschen, die sich besonders für den Radverkehr engagieren, im Rahmen der städtischen Aktion „Fahrradheld*innen gesucht“. Und außerdem? Vor Ort kann man ein Lastenfahrrad oder einen Scooter ausprobieren, der bekannte Radsportler Mike Kluge wird verschiedene Workshops zum Thema Verkehrssicherheit anbieten, am Sonntag zwei in Kooperation mit der Stadt Aachen. Beim Festival in der Soers gibt es darüber hinaus noch Vieles mehr zu entdecken, zum Beispiel bei der Fahrrad-EXPO, bei der Besucher*innen eine Testbike-Area aller Fahrradgattungen erwartet. Rund 50 Austeller*innen bieten Räder und Radsportzubehör. „Von hightech bis alltagstauglich“, so Björn Müller.

Velotiade für Kinder und Jugendliche

Im Rahmen des 3RIDES wird der Radsportverband NRW Kindern und Jugendlichen ein sportliches Schnupperangebot bieten und möglichst die Freude an der Bewegung vermitteln oder verstärken. „Hier sprechen wir die nächste Generation der Radfahrenden an“, so Daniela Rüdel aus der Abteilung Mobilität und Verkehrskonzepte im Fachbereich der Stadt Aachen. Mit Unterstützung der ortsansässigen Vereine wird der Radsportverband auf zwei altersgerechten Parcours sportlich anleiten und auch spielerisch unterhalten. Der Verband richtet am Samstag, 11. Mai, und Sonntag, 12. Mai, von 11 bis 17 Uhr auf einem speziellen Parcours eine Velotiade aus, die einerseits für mehr Sicherheit bei Kindern und Jugendlichen sorgen soll. „Es ist aber auch als eine Art Talentsichtung gedacht“, erläutert Rüdel. Auf einem Parcours können die Kleineren Grundlagen lernen und das „Kids Rad Diplom“ erwerben. Mitmachen können also Kinder vom Laufradalter bis zur 8. Klasse. Ein Helm – selbst mitgebracht oder geliehen – ist Pflicht. Die Teilnahme an allen Aktionen des Radsportverbandes NRW sind selbstverständlich ebenfalls kostenfrei und ohne Voranmeldung möglich.

 

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Frühlingsschau „Weltreise“ startet am 1. Mai auf dem Krewelshof Eifel

Mechernich-Obergartzem – Der Krewelshof Eifel lädt zur Frühlingsschau ein –16 blumige Fotokulissen entführen die Besucher zu Sehenswürdigkeiten aus aller Welt – Hawaiianische Surfbretter, holländische Windmühle und ein norwegischer Troll, der die Eifeler Natur bewacht – Eröffnung mit Livemusik am 1. Mai.

Zwei Metallstangen schauen aus dem Gebilde heraus. Getrocknete Gräser wehen wild im April-Wind. Davor stehen eine Vielzahl an Pflanzen, die später noch in die Figur eingearbeitet werden sollen. Was es mal werden soll? Aus der Ferne ist das nicht zu erkennen.

Auch am Lama-Haus direkt am Anfang des weitläufigen Krewelshof-Geländes in Obergartzem wird noch fleißig gearbeitet. Danielle Bieger und Steffi Bonnen rätseln noch, wo das Foto des Alpakas am besten angebracht wird. Weder die Senior-Chefin, noch die Mitarbeiterin wollen das entscheiden. Kreativ-Chefin Bibi Bieger ist gefragt. Sie entscheidet, dass das Alpaka hinter die Gräser kommt. Gesagt, getan. Schließlich muss es weitergehen.

Wer gut eine Woche vor Eröffnung auf dem Erlebnishof vorbeigeschaut hat, mag überrascht gewesen sein, dass Anfang Mai die neue Frühlingsschau eröffnet werden soll. „Aber wir kriegen das hin“, ist Bibi Bieger zuversichtlich. Sie hat das Thema Weltreise erdacht, hat seit Monaten an den 16 verschiedenen Fotokulissen getüftelt, die jetzt in der Eifel rund um den See des Krewelshofs zu einer Weltreise einladen.

Tausende Pflanzen

„Es ist die günstigste Weltreise der Welt“, sagt Bibi Bieger mit einem Lächeln. „Hier schafft man es in einer Stunde um die Welt, nicht in 80 Tagen“, ergänzt Mama Danielle. Wer will, sogar noch schneller, aber das wäre schade. Denn neben der Hütte aus Peru, die südamerikanische Assoziationen weckt, lässt eine weitere Station eine Surferszene lebendig werden. Hawaii ist das Ziel, das mit riesigen, blumigen Surfbrettern ein absoluter Hingucker ist.

Ganz viele andere Stationen sind derweil noch verhüllt. Das ist allerdings keine Hommage an Christo, sondern ein Schutz der Blumen vor den frostigen Temperaturen, die der April mitgebracht hat. „Einige Tausend Pflanzen werden hier verarbeitet“, sagt Bibi Bieger. Darunter Kalanchoe, Dianthus, Petunien, Gräser und vieles mehr. Sie alle sollen den Frühling erstrahlen und die Herzen von Fotofreunden höherschlagen lassen.

Dabei bieten die fantasievollen Gebilde nicht nur tolle Kulissen für ein Fotoshooting, sondern ganz interessante Informationen zu dem jeweiligen Land. Per QR-Code können Besucher an jeder Station einen Audioguide aufrufen und sich wissenswerte, lustige und verblüffende Fakten anhören. „Zum Beispiel, dass Ägypten gar nicht die meisten Pyramiden hat, sondern im Norden des Sudans fast doppelt so viel Pyramiden stehen“, sagt Bibi Bieger. Klar, dass es diese Info an der blumigen Pyramide gibt, die mit einem Kamel dann doch an Ägypten erinnert.

Zwar nicht in der Realität, aber auf dem Krewelshof liegen dann einige Meter neben dem afrikanischen Land die wunderschönen Niederlande. Bibi Bieger schnappt sich das Fahrrad mit Holztulpen vorne im Korb und radelt entspannt an der blumigen Windmühle vorbei. Urlaubsfeeling pur. „Das ist die erste Station, die fertig ist“, sagt Bibi Bieger mit einem Lächeln.

Die Kids können toben

Das kann man von dem Gebilde daneben nicht sagen. Es ist das mit den zwei Metallstangen, die noch herausragen, mit den getrockneten Gräser, die wild im April-Wind wehen und mit der Vielzahl an Pflanzen, die davorstehen. „Das wird ein Troll“, sagt Bibi Bieger, die die Faszination für diese nordischen Fabelwesen aus ihrer einjährigen Zeit in Norwegen mitgebracht hat. „So wacht unser Troll dann auch über unsere schöne Eifel“, sagt die Kreativchefin, die auf viele Besucher hofft, die sich ebenso wie sie an den Foto-Stationen erfreuen wollen.

Eröffnet wird die Frühlingsschau am Mittwoch, 1. Mai, mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm. Die Liveband Scho(h)nzeit sorgt für musikalische Untermalung. Für kleine Gäste gibt es Hüpfburgen, Kinderschminken und vieles mehr. Ein weiterer Höhepunkt des Tages ist der „Vogelbaum“, ein geheimnisvoller Walking Act, der Groß und Klein zum Staunen bringen wird. Abgerundet wird der Eröffnungstag mit einem Spargelwettbewerb.

Ein Besuch lohnt sich nicht nur am Eröffnungstag, sondern auch die Wochen danach. Dann gibt es für die Kids Hüpfburgen, Riesenzelt mit Rutschen, Heu zum Toben, Sandkasten und vieles mehr. Geöffnet ist die Frühlingsschau im Mai und Juni immer donnerstags bis sonntags von 11.30 bis 17.30 Uhr. Donnerstags und freitags kostet der Eintritt 5,90 Euro, an Wochenenden und Feiertagen einen Euro mehr je Ticket. Es gibt zudem spezielle Familien- und Gruppentarife. Kinder unter 90 Zentimetern haben freien Eintritt. Weitere Infos unter www.krewelshof.de

 

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Der singende Kriminalbeamte unterstützt die Hilfsgruppe Eifel

Kall/Gemünd – Hauptkommissar Oliver Schmitt ist am 12. Mai in Gemünd Gastsänger beim Konzert des Landespolizeiorchesters – Mit dem Udo-Jürgens-Song „Und immer, immer wieder geht die Sonne auf…“ wurde der Polizist aus Aachen nach Ausbruch der Corona-Pandemie in Funk und Fernsehen als Mutmacher der Nation bekannt – Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel rechnet mit einem vollen Haus.

Das Landespolizeiorchester NRW unter Leitung seines Dirigenten Scott Lawton ist am Sonntag, 12. Mai, erneut im Kreis Euskirchen zu Gast, um die Hilfsgruppe Eifel zu unterstützen. Es ist bereits das 15. Konzert, dass das NRW-Polizeiorchester zugunsten der Hilfsgruppe gibt.  Das 3. Konzert beginnt um 17 Uhr, Einlass in den Kursaal ist ab 16 Uhr. Schirmherr ist Landrat Markus Ramers.

Und diesmal beglückt Dirigent Scott Lawton die Hilfsgruppe mit einem ganz besonderen Geschenk: Er bringt den Aachener singenden Kriminal-Hauptkommissar Oliver Schmitt mit, der während der Corona-Pandemie bundesweit als Mutmacher berühmt wurde. Oliver Schmitt ist seit 2005 ein begeisterter Sänger, der auch in seinem beruflichen Umfeld Werte wie Gerechtigkeit, Aufrichtigkeit und Zusammenhalt lebt. Von 2005 bis 2019 war Hauptkommissar Schmitt Frontsänger der HSO-Bigband, mit der sogar einige Konzerte in Namibia bestritt. Schmitt sang bereits im Aachener Eurogress, in der Lanxess-Arena im Essener Grugapark und auch im Innenministerium, sowie bei mehreren Vereidigungen von jungen Polizeibeamten in Nordrhein-Westfalen trug er die Nationalhymne vor.

Mutmacher während der Corona-Pandemie

Als 2020 die Corona-Pandemie über die Region hereinbrach, erwies sich Sänger Oliver Schmitt mit Unterstützung der Feuerwehr als Mutmacher, als Aachener Feuerwehrfahrzeuge, die Abend für Abend mit dem von ihm gesungenen Udo Jürgens-Song „Immer, immer wieder geht die Sonne auf…“ durch die Region fuhren, um den Menschen Mut und Zuversicht zu vermitteln.

Die Aktion wurde von der Bevölkerung derart gut angenommen, dass das dazu produzierte Video auf YouTube bereits am ersten Tag über 100.000-mal geklickt wurde und das bis heute fast eine Million Views erreicht hat. Neben der bundesweiten medialen Aufmerksamkeit folgten Einladungen in TV-Studios bei RTL und WDR.

Wie Scott Lawson verlauten ließ, werde der singende Kommissar, der bereits bei einigen Konzerten des Polizei-Ensembles das Publikum begeisterte, zum Ende des Konzertes noch ein Udo-Jürgens-Medley als Zugabe zum Besten geben. „Ich freue mich auf das Konzert“, ließ Oliver Schmitt die Hilfsgruppe wissen.

Karten im Vorverkauf

Hilfsgruppen-Chef Willi Greuel ist den NRW-Polizeimusikern dankbar dafür, dass das Orchester der Hilfsgruppe seit vielen Jahren die Treue hält. Er rechnet auch diesmal wieder mit einem ausverkauften Haus. Greuel freut sich auch, den singenden Kommissar als Gastsänger begrüßen zu können.

Karten für 18 Euro im Vorverkauf sind ab dem 15. April zu bekommen im Gemünder „Eifel-Lädchen“ (Dreiborner Straße 38), in Hellenthal bei „Foto Hanf“ (Kölner Straße 45), in Mechernich in der „Bücherei Schwinning“ (Dr. Felix-Gerhardus-Straße 11), in Schleiden beim „Schuh & Sport Müller“ (Vorburg), in Kall in der Postfiliale im „Rewe-Center Pauly“ und im Internet unter www.tickets.hilfsgruppe-eifel.de  erhältlich. An der Abendkasse kosten die Eintrittskarten, wenn noch vorhanden, 20 Euro. (Reiner Züll)

www.hilfsgruppe-eifel.de

 

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Rureifel-Trail am 20. April – Neue Laufveranstaltung im Kreis Düren geht an den Start

Düren – Ein Langstreckenlauf im Gelände, durch die Natur und mit einem Höhenunterschied von rund 1700 Metern – das ist der Rureifel-Trail 2024. Es ist die erste Laufveranstaltung dieser Art im Kreis Düren und verspricht viel Resonanz, denn die Sportart wird immer beliebter. Das zeigt sich schon an den Anmeldungen, denn es gibt nur noch wenige freie Startplätze. Landrat Wolfgang Spelthahn übernimmt die Schirmherrschaft.

 „Die Veranstaltung bereichert unsere Region in hohem Maße. Durch den Sport zeigen wir, wie vielseitig und wunderschön der Kreis Düren ist“, sagt der Landrat. Rund 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland werden am frühen Samstag, 20. April, an der Grundschule in Obermaubach, Kreuzau, starten und nach einem Rundlauf über 13, 22 oder 50 Kilometer dort wieder ins Ziel kommen. Auch Hundefreunde kommen auf ihre Kosten und können mit ihrem Vierbeiner an der Leine beim „Canicross“ eine 13-Kilometer-Strecke absolvieren.

Für Fabian Rahn, Initiator und professioneller Trailrunner, ist diese Premiere eine Herzensangelegenheit. „Ich lebe selbst in der Rureifel. Hier gibt es eine faszinierende und beeindruckende Natur, die wir auch für andere erlebbar machen wollen“, sagt Fabian Rahn. Er und Mitorganisator Norbert Wortberg sind mit Leidenschaft dabei, kennen die Gegend sehr gut. „Wir leben dort, wo andere Urlaub machen. Der Rureifel-Trail ist eine tolle Chance für etwas ganz Großes“, sagt Norbert Wortberg. Das Umweltamt des Kreises Düren war in die Planung eng eingebunden und die Routen wurden genauestens abgestimmt. „Wir müssen Rücksicht auf Pflanzen und Tiere nehmen, daher verläuft die Strecke nur auf offiziellen Wegen und gekennzeichneten Pfaden“, erklärt der Landrat.

Die Läuferinnen und Läufer können sich auf tolle, aber anspruchsvolle Wege entlang der Burg Nideggen, Abenden und dem Rurtal freuen. Empfohlen wird, möglichst mit der Bahn anzureisen. Dank der Sparkasse Düren und der Rurtalbahn, die als Sponsoren auftreten, kann sich die Region auf einen spannenden Wettkampf-Tag über Stock und Stein freuen. Alle Infos und Anmeldung zu den Reststartplätzen gibt es unter www.rureifel-trail.com.

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Aachener Stadtparklauf geht am 2. Juni 2024 in die zweite Runde!

Aachen – Das Konzept für die neue Laufveranstaltung im Herzen der Stadt ist aufgegangen. Nach dem gelungenen Auftakt im letzten Jahr findet am Sonntag, 2. Juni 2024, die zweite Auflage des Aachener Stadtparklaufs by CAROLUS THERMEN statt. Die Veranstaltung war von der Leichtathletikabteilung der Alemannia Aachen als Nachfolger des ehemaligen Tivoli- Laufs ins Leben gerufen worden mit einem Parcours, der durch die historische Parkanlage im Herzen der Stadt führt, die von ihren Besuchern für ihre Blumengärten, ausladenden
Wiesenflächen und uralten Bäume besonders geschätzt wird.

Angeboten werden wieder ein 2 km-Lauf (1 Runde), ein 4 km-Lauf (2 Runden) und ein 8 km- Lauf (4 Runden) sowie ein kurzer Bambinilauf (ca. 300 m). Die Veranstaltung richtet sich dabei vor allem an Freizeitsportler und Familien, die 8 km-Strecke bietet aber auch
ambitionierten Läuferinnen und Läufern eine echte Herausforderung. Durch das großzügige Engagement der beteiligten Sponsoren (Carolus Thermen Aachen, STAWAG, NetAachen) bleiben die Startgebühren auf dem moderaten Vorjahresniveau: 8 Euro für Jahrgänge 2008
und jünger bzw. 12 Euro für Jahrgänge 2007 und älter. Für den Bambinilauf fallen keine Gebühren an.

Die Siegerinnen und Sieger dürfen sich auf attraktive Preise freuen, die von den Sponsoren beigesteuert werden. Dr. Peter Besting, Abteilungsleiter Leichtathletik des TSV Alemannia Aachen e.V., freut sich: „Unser Konzept für einen frühsommerlichen Gute-Laune-Lauf für Jedermann scheint voll aufgegangen zu sein. Die Resonanz im letzten Jahr mit über 600 Anmeldungen und ausnahmslos strahlenden Gesichtern hat uns schier überwältigt. Nun hängt die Messlatte hoch, aber die Motivation, auch diesmal wieder eine tolle Veranstaltung zu organisieren, könnte nicht besser sein.“

Björn Jansen, Geschäftsführer der Carolus Thermen Aachen, stimmt zu: „Wir freuen uns sehr, als Hauptsponsor zum großartigen Erfolg des Stadtparklaufs beitragen zu können. Die Laufstrecke ist sehr schön ausgewählt und es wird auch diesmal wieder ein umfassendes
Begleitprogramm mit zahlreichen Angeboten für Jung und Alt geben. Das Engagement des Alemannia-Organisationsteams und der zahlreichen ehrenamtlichen Helfer verdient unser aller Anerkennung und Unterstützung.“ „Auch wir rufen alle Aachenerinnen und Aachener gern auf, am 02. Juni in den Stadtpark zu kommen, um selbst zu laufen, um die Läufer anzufeuern oder um beim Picknick mit Familie und Freunden einen Sommertag im Park zu genießen. Wir selbst werden auch wieder mit einem Laufteam an den Start gehen und hoffen, dass unser Beispiel Schule macht,“ erläutert Vanessa Grein für die STAWAG. „Und da uns vor allem die Familien am Herzen liegen,
steuern wir auch diesmal gern Medaillen und Urkunden für den Bambinilauf und Siegerpreise für den 2km-Schülerlauf bei.“

Jörg Minten, Leiter Privatkunden bei NetAachen, sieht das ganz ähnlich: „Nicht zuletzt mit dem NetAachen-Domspringen engagieren wir uns ja schon seit vielen Jahren für den Sport in der Region und pflegen eine enge Zusammenarbeit mit der Alemannia Aachen, zu der der Stadtparklauf eine wunderbare Ergänzung ist. Auch wir stellen natürlich ein Läuferteam. Unsere Mitarbeiter verbinden mit dem Stadtpark auch unser frisch gestartetes Großprojekt zum dortigen Ausbau des Glasfasernetzes, mit dem etwa 2500 Haushalte Zugang zu
Highspeed-Internet im Gigabitbereich erhalten.“

Der Aachener Stadtpark ist ganz sicher jederzeit einen Spaziergang wert – aber am 2. Juni lohnt sich der Besuch ganz besonders, denn dann heißt es: Mitlaufen oder zuschauen beim zweiten Aachener Stadtparklauf by CAROLUS THERMEN!

Anmeldung und weitere Infos unter www.stadtparklauf-aachen.de.

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3. Frühjahrskonzert des Polizeiorchesters NRW – Der Kartenverkauf beginnt am 15. April

Kall-Gemünd – Dirigent Scott Lawton gastiert mit seinem NRW-Ensemble am Sonntag, 12. Mai, im Großen Kursaal in Gemünd zum 15. Mal zugunsten der Hilfsgruppe Eifel – Willi Greuel rechnet mit einem ausverkauften Haus – Schon fast 50.000 Euro für die Kaller Kinderkrebshilfe eingespielt.

Das Landespolizeiorchester NRW unter Leitung seines Dirigenten Scott Lawton ist am Sonntag, 12. Mai, erneut im Kreis Euskirchen zu Gast, um die Hilfsgruppe Eifel zu unterstützen. Nach dem großen Erfolg beim zwölften Neujahrskonzert der Polizeimusiker im Januar dieses Jahres in Gemünd, und nach zwei ausverkauften Frühlingskonzerten in der Hellenthaler Grenzlandhalle in den Jahren 2022 und 2023, hat das Orchester der Hilfsgruppe angeboten, in diesem Jahr ein drittes Frühjahrskonzert im Gemünder Kursaal zu geben.

Hilfsgruppen-Chef Willi Greuel ist den NRW-Polizeimusikern dankbar dafür, dass das Orchester der Hilfsgruppe seit vielen Jahren die Treue hält. Er rechnet auch diesmal wieder mit einem ausverkauften Haus. Musikfreunden rät Greuel deshalb, sich rechtzeitig um die Karten zu bemühen. Der Kartenvorverkauf, so Greuel, starte am 15. April.

Es ist inzwischen das 15. Konzert, das das Polizeiorchester zu Gunsten der Hilfsgruppe Eifel gibt. Fast 50.000 Euro hat das Ensemble dabei für den Kaller Verein eingespielt.  Das 3. Frühjahrskonzert am 12. Mai beginnt um 17 Uhr, Einlass in den Kursaal ist ab 16 Uhr. Schirmherr ist Landrat Markus Ramers.

Karten für 18 Euro im Vorverkauf sind ab dem 15. April zu bekommen im Gemünder „Eifel-Lädchen“ (Dreiborner Straße 38), in Hellenthal bei „Foto Hanf“ (Kölner Straße 45), in Mechernich in der „Bücherei Schwinning“ (Dr. Felix-Gerhardus-Straße 11), in Schleiden beim „Schuh & Sport Müller“ (Vorburg), in Kall in der Postfiliale im „Rewe-Center Pauly“ und im Internet unter www.tickets.hilfsgruppe-eifel.de  erhältlich. An der Abendkasse kosten die Eintrittskarten, wenn noch vorhanden, 20 Euro. (Reiner Züll)

 

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Größte Reiterprozession in Eifel und Rheinland – Über tausend Fußpilger am 1. Mai erwartet

Mechernich-Kallmuth – Der legendäre St.-Georgsritt findet 2024 zum 70. Mal statt, Festprediger ist der Aachener Bischof Dr. Helmut Dieser – Legendäre Reiterprozession samt Freiluftmesse, Gemeinschaftsgefühl und viel Erbsensuppe lockt erfahrungsgemäß über hundert Reiter samt Pferden und tausend Fußpilger am 1. Mai nach Kallmuth.

Auf einer überdachten Altarinsel am Georgspütz feiern die Geistlichen zusammen mit den Gläubigen unter freiem Himmel den Festgottesdienst. Prediger ist diesmal Bischof Dr. Helmut Dieser. Archivfoto: pp/Agentur ProfiPress

Noch gut zwei Wochen, dann „geht“ der legendäre Kallmuther „St. Georgsritt“ am Mittwoch, 1. Mai, um 11.15 Uhr ab der Burg, Ortseingang von Scheven aus. Die größte Reiterprozession der Eifel und des gesamten Rheinlandes erwartet im Jubiläumsjahr wieder über hundert Reiter samt Pferden und über tausend Fußpilger. Festprediger beim 70. Freiluftgottesdienst seiner Art am Georgspütz ist beim 70. Mairitt der Aachener Diözesanbischof Dr. Helmut Dieser.

Die Vorbereitungen unter der Leitung von Gerhard Mayr-Reineke (Pfarre) und Ortsbürgermeister Robert Ohlerth laufen auf Hochtouren. Es werden für den großen Festtag am Georgspütz und auf der Festwiese vor Kallmuth am Ortsrand nach Scheven Zelte aufgebaut, Seile abgespannt, gesäubert und gemäht. Getränke und 350 Liter Erbsensuppe sowie jede Menge Kaffee und Kuchen werden für das Fest nach dem Georgsritt vorbereitet.

Erik Arndt, der Kirchenmusiker der GdG St. Barbara Mechernich, hat einen Projektchor für die musikalische Messgestaltung zusammengestellt. Wer noch mitsingen will, sollte sich an einem der drei Probendienstage (16.4., 23.4. und 30.4.) jeweils von 20 bis 21:30 Uhr im Johanneshaus an der Mechernicher Pfarrkirche einfinden und nach Möglichkeit vorher bis zum 15. April unter der Mailadresse kirchenmusik.mechernich@yahoo.com oder im Pfarrbüro anmelden. Arndt: „Bitte geben Sie, wenn möglich, Ihre Stimmlage an. Je mehr mitsingen, umso schöner wird es werden.“

Unterstützer gesucht

Organisiert wird der Mairitt vom Sachausschuss „Sankt-Georgsritt“ des Pfarreirates Kallmuth unter Vorsitz von Gerhard Mayr-Reineke und Robert Ohlerth. Im Vorfeld haben sie den im Jahr 2020 modernisierten „Georgspütz“, eine Freiluftbühne eigens für die Prozession nahe der Kallmuther „Brunnenstube“, gesäubert und die Hecke und Bäume zurechtgeschnitten.

Euskirchener Landrat Markus Ramers und der Mechernicher Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick sind eingeladen, das DRK Kall und die Freiwillige Feuerwehr sind einsatzbereit. Alles läuft nach Plan: „Die Dorfjugend schmückt in der Vorwoche das Dorf und so sind wir zuversichtlich, dass wir auch in diesem Jahr gemeinsam einen schönen »St. Georgsritt« erleben werden“, so Gerhard Mayr-Reineke.

Der Reiterheilige St. Georg wird aufgrund seines unbeugsamen Charakters gegenüber dem römischen Kaiser Diokletian, der die Christen unbarmherzig verfolgen ließ, seit der christlichen Frühzeit verehrt. In Kallmuth war St. Georg schon Patron der 1243 erstmals erwähnten Burgkapelle und wurde auch Schutzpatron der Pfarrkirche, als Kallmuth 1804 eine eigene Kirchengemeinde wurde.

Als Fußprozession fand die Wallfahrt nachweislich schon seit dem 17. Jahrhundert statt. Nach einer langen Unterbrechung durch die Weltkriege wurde der Georgsritt 1953 wiederbelebt – und findet in diesem Jahr zum 70. Mal statt. Bis zu 400 Reiter und Pferde nahmen schon daran teil, in den letzten Jahren seit der Pandemie deutlich weniger.

Das Organisationsteam freut sich auch über anderweitig helfende Hände, die zum Beispiel Kuchenspenden zum Mairitt mitbringen möchten (Kontakt: Rita Breuer, Telefon 0 24 84-15 14).

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Die ADAC 24h Nürburgring Qualifiers vom 13. bis 14. April

Nürburgring/Köln – 24h Qualifiers werden zum Motorsport-Highlight – Tickets an den Tageskassen – Eintritt an der Nordschleife kostenlos. Die ADAC 24h Nürburgring Qualifiers vom 13. bis 14. April versprechen ein äußerst spannendes Nordschleifen-Wochenende. Die beiden vierstündigen Rennen des Wochenendes werden der Höhepunkt der Vorbereitungsphase auf das Rennen des Jahres werden, denn hier gibt es die optimale Testmöglichkeit vor den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring (30. Mai bis 2. Juni). Zudem werden beiden Heats am Samstag (Start 17:30 Uhr) und Sonntag (Start 13:00 Uhr) für die NLS (Nürburgring Langstrecken-Serie) gewertet. Über 130 Fahrzeuge treten an, um diese Doppel-Chance zu nutzen – die Starterliste ist online erhältlich (siehe Links). Unter ihnen sind auch die Siegerteams der beiden ersten NLS-Läufe, Falken Motorsports und Manthey mit ihren Porsche 911 GT3 R. Ob sie auch für die 24h als Favoriten gelten dürfen, entscheidet sich bei den 24h Qualifiers.

Denn dann kommen viele Top-Teams hinzu, die beim NLS-Saisonauftakt noch in anderen Rennserien gebunden waren. Gute Gründe also, sich dieses Rennwochenende nicht entgehen zu lassen – zumal es auch im Rahmenprogramm jede Menge hoch interessanten Motorsport zu erleben gibt. Tickets für die ADAC 24h Nürburgring Qualifiers gibt es unter dem folgenden Link – an der Nordschleife ist der Eintritt (außer Camping und Parkplätze) frei!

Die 24h Qualifiers bilden den krönenden Abschluss intensiver Vollgaswochen. Dazu gehörte auch der „Double-Header“ zum Saisonauftakt der NLS am ersten April-Wochenende. Hier gab es einen ersten Eindruck von den diesjährigen Kräfteverhältnissen auf der Nordschleife. An beiden Tagen konnte Daniel Juncadella im Mercedes-AMG GT3 des HRT-Teams die Pole Position holen. Im ersten Rennen am Samstag hinterließen dann vor allem die Porsche-Teams einen extrem starken Eindruck: Einer der 911 GT3 R von Falken Motorsports holte den Sieg am Samstag vor dem legendären „Grello“-911er von Manthey Racing. Wäre nicht der zweite Falken-Porsche kurz vor Schluss ausgefallen, hätte es ein Dreifach-Podium für die 911er gegeben. So ging der verbleibende Podestplatz an den stark auftrumpfenden Frank Stippler im Audi R8 LMS GT3 von Scherer PHX.

Am Sonntag lag dann Manthey in einem spektakulären Foto-Finish vorne, als Laurens Vanthoor praktisch auf der Ziellinie an Jordan Pepper im Abt-Lamborghini Huracan GT3 Evo II vorbeizog. Zuvor hatte der Lambo einen grandiosen Auftritt und sah bis kurz vor dem Ende wie der sichere Sieger aus. Doch Schlussfahrer Jordan Pepper, dem die Box signalisierte, dass der Sprit nicht für eine weitere Runde reichen würde, reduzierte das Tempo einen Tick zu sehr, um nicht vor Ablauf der Vier-Stunden-Frist noch einmal die Ziellinie zu passieren. Das nutzte Manthey-Schlussfahrer Laurens Vanthor eiskalt und siegte schließlich mit einer halben Autolänge Vorsprung. „Sowas kann man sich nicht ausdenken“, staunte der Sieger. Sein Team, das zu den erfolgreichsten Mannschaften bei den 24h gehörte, konnte überhaupt hoch zufrieden sein. Über „eine Super-Vorbereitung“ hatte sich schon am Vortag Teamkollege Kevin Estre nach P2 im ersten Rennen gefreut. „Der Grello ist ein Mythos auf der Nordschleife, viele Fans feiern das Auto. Toll, ein Teil davon zu sein.“

Die Markenkollegen von Falken Motorsports waren nach dem Sieg am Samstag und P3 am Sonntag ebenfalls hochzufrieden. „Supercool!“, jubelte Nico Menzel nach dem ersten Rennen. „Das war nach vielen Klassensiegen endlich mein erster Gesamtsieg in der NLS.“ Seinen Rennschalensitz übernahm am zweiten Tag Tim Heinemann, der nach dem Rennen ebenfalls strahlen konnte: „Mit einem Podium in die Saison zu starten und dabei sogar Führungskilometer zu sammeln, tut gut. Heute haben wir aber noch nicht die wahren Kräfteverhältnisse gesehen – davon werden wir erst am nächsten Wochenende, bei den Qualifiers, ein Bild haben. Aber es war ein toller Einstand, und unser Team hatte ein Super-Wochenende.“ Von ähnlicher Euphorie war bei den Zweitplatzierten des NLS-Sonntagsrennens nichts zu spüren. „Ein Riesenfehler“, grämte sich Jordan Pepper über den knapp verlorenen Sieg.

Kollege Kelvin van der Linde konnte sich immerhin noch über den „Megaauftritt des Teams“ freuen, bilanzierte aber auch: „Das ist absolut bitter, wir können nicht zufrieden sein“. Die gute Nachricht für ihn und all jene, bei denen dieser Saisonauftakt nicht rund lief: Bereits bei den Qualifiers am kommenden Wochenende gibt es die Chance auf eine Revanche für die bulligen Lamborghini, die sich als Neuzugänge im Kreis der Publikumslieblinge zeigten. Der imposante Italo-GT3 erwies sich beim NLS-Auftakt als ebenso konkurrenzfähig, wie die gefeierten Rückkehrer von Glickenhaus Racing: Auch der SCG 004c der Le-Mans-Teilnehmer wird mit seinem Sportwagen-Look schon optisch ein Highlight bei den 24h Qualifiers werden.

Die GT3-Klasse, in der das Gros der siegfähigen Teams antritt, war beim NLS-Auftakt noch nicht voll besetzt, weil eine Reihe von Top-Teams durch andere Serien gebunden waren. Das ändert sich bei den Qualifiers radikal: 30 GT3- und SP-X-Fahrzeuge sind angemeldet, sie dürften bereits einen recht vollständigen Überblick über die Teams und Fabrikate abgeben, die bei den 24h um den Sieg kämpfen. Die Schnellsten des NLS-Auftakts treffen auf dem legendären Asphalt damit erstmals im Renngeschehen auf die wichtigsten 24h-Konkurrenten. Darunter sind etwa die 24h-Vorjahresieger von Frikadelli Racing mit ihrem Ferrari 296 GT3. Im Lager der Mercedes-AMG-Teams kommen GetSpeed und Schnitzelalm hinzu, RMG und Rowe Racing reisen mit ihren BMW M4 GT3 an. Die Aston-Martin-Fraktion erhält mit gleich drei Vantage AMR GT3 Evo in den Farben von Trinity Solutions / Walkenhorst Verstärkung. Bei Porsche greifen Dinamic GT, Lionspeed und Herberth Motorsport mit ins Geschehen ein.

Wenn es nach der Starterliste der 24h Qualifiers geht, dann werden die 24h Nürburgring am letzten Mai-Wochenende eine Vollversammlung des GT-Sports: Teams und Piloten zumindest aus den wichtigsten europäischen Serien treffen dann aufeinander. Es könnten sogar noch ein paar Namen hinzukommen. So kletterte etwa Ex-Formel-1- und DTM-Pilot Timo Glock in der NLS in einen Cup-BMW, um die Qualifikation für die DMSB-Permit – eine Zusatz-Rennlizenz für die großen Fahrzeugklassen auf der Nordschleife – zu erwerben. „Ich wollte immer schon bei den 24h starten“, verrät der gebürtige Odenwälder. „Nun ist es endlich möglich, und mein großes Ziel ist, mit Timo Scheider auf einem Auto bei den 24h zu starten. Mit meiner Permit ist eine Voraussetzung geschaffen – aber ein paar weitere Hürden müssen wir noch nehmen“. Dann würde sich ein kleiner Lebenstraum des 42-Jährigen erfüllen: „Hier ist die Bühne noch offener als anderswo, und man ist ganz nah an den Fans. Alles ist sehr offen und die Stimmung cool. Das macht wahnsinnig viel Spaß. Ein Highlight in der NLS ist die Startrunde, wenn die Fans an der Strecke stehen. Bei den 24h ist all das noch einmal potenziert – das möchte ich gerne endlich einmal selbst erleben.“

Nicht nur bei den beiden Hauptrennen der Qualifiers wird es tollen Sport geben. In den Pausen zwischen Trainingssitzungen und Rennen lohnt sich der Bummel durch das Fahrerlager, wo es auf dem Heliport die jüngsten Motorsportler beim Jugendkart-Slalom zu bewundern gibt. In der Mercedes-Arena finden an beiden Tagen Automobilslaloms statt. Samstagmittag verspricht außerdem der Saisonauftakt der Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) ein sehr gut besetztes Feld mit Breitensport-Fahrzeugen auf der Nordschleife. Das Motorsport-Vergnügen gibt es für 25 Euro (Tageskarten Samstag / Sonntag) im Vorverkauf, das Wochendticket kostet 39 Euro. Wer die 24h Qualifiers nicht vor Ort erleben kann, kann die wichtigsten Highlights im Livestream auf der 24h-Homepage (www.24h-rennen.de) am Samstag ab 16:45 Uhr und sonntags ab 10:30 Uhr sehen.

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Kultur-Highlight der besonderen Art im Brohltal – Die große Udo Jürgens Story

Niederzissen/Brohltal – Die Verbandsgemeinde Brohltal veranstaltet am 13. April 2024, um 20.00 Uhr in der Römerhalle in Wehr ein Kulturerlebnis der besonderen Art. „DIE UDO JÜRGENS STORY – Sein Leben, seine Liebe, seine Musik“ ist eine außergewöhnliche Hommage an den weltgewandten Herrn der deutschen Unterhaltungsmusik – mit den großen Hits und einigen unbekannteren Juwelen sowie spannenden Geschichten. Das brillante Duo Gabriela Benesch und Alex Parker führen unter der Regie von Erich Furrer ihre Gäste auf eine musikalische Zeitreise von „Merci Cherie“ über „Griechischer Wein“ bis „Mit 66 Jahren“.

Im Jahr 2024 ist DIE UDO JÜRGENS STORY auf großer Deutschland-, Österreich- und Schweiz-Tournee und gastiert von Januar bis Mai in über 120 Städten.

Die mehrfach ausgezeichnete Film- und Theaterschauspielerin Gabriela Benesch und Alex Parker, der wohl beste, bekannteste und beliebteste Udo-Jürgens-Interpret, führen ihre Gäste auf eine musikalische Zeitreise von Evergreens wie „Merci Cherie“, über „Ein ehrenwertes Haus“, „Ich war noch niemals in New York“, „Griechischer Wein“, „Liebe ohne Leiden“, „Mit 66 Jahren“ bis zu „Mein Ziel“ und vielen weiteren Hits. Das brillante Duo sorgt unter der Regie von Erich Furrer für einen Abend voller Erinnerungen und Überraschungen und lässt das Herz nicht nur von Udo-Jürgens-Fans höherschlagen.

Jetzt noch Karten sichern:

Karten sind erhältlich in drei Kategorien

Eintritt 52,50 €/44,40 €/37,40 € im Vorverkauf

Einlass 19.30 Uhr

Vorverkaufsstellen:

  • Bürgerbüro Verbandsgemeinde Brohltal Kapellenstr. 12 in Niederzissen, Tel. 02636-9740100
  • Bäckerei Genn, Hauptstraße 74 in Wehr, Tel. 02636-7455
  • Dies und Das, Bahnhofstr. 8, Kempenich, Tel.: 02655-960541
  • Lotto- und Postagentur Elke Schäfer, Brohltalstr.170, Burgbrohl, Tel.: 02636-929575
  • www.eventim.de
  • www.reservix.de
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Top-Events

Fußballfans können sich am 5. und 6. April mit dem originalen EM-Pokal fotografieren lassen

Region/Hennef – Zur Einstimmung auf die UEFA EURO 2024 ist am 5. und 6. April der originale EM-Pokal in Köln und Umgebung zu sehen. Fußballfans haben an den verschiedenen Stationen der Trophy Tour Gelegenheit, sich mit dem „Coupe Henri Delaunay“ ablichten zu lassen.

Am Freitag, den 5. April 2024 um 19 Uhr, gastiert der EM-Pokal im Deutschen Sport & Olympia Museum, wo in besonderem Rahmen insgesamt neun Vereine aus dem Verbandsgebiet für das Erreichen des Gold-Status beim DFB-Punktespiel geehrt werden. Vor Ort sprechen Turnierdirektor Philipp Lahm, Oberbürgermeisterin Henriette Reker und der Kölner EM-Botschafter Toni Schumacher im Deutschen Sport & Olympia Museum im Rahmen eines Talks mit Museumsdirektor Dr. Andreas Höfer über die Vorfreude auf die Heim-Europameisterschaft und die Vorbereitungen in der Host City Köln. Im Anschluss haben alle geladenen Gäste die Möglichkeit, Fotos mit dem Pokal zu machen.

Trophy Tour für den Amateurfußball

Am kommenden Samstag, den 6. April, steht die Trophy Tour in Köln und Umgebung ganz im Zeichen des Amateurfußballs. Amateurvereine aus dem Mittelrhein konnten sich unter dem Motto „Hol die Trophäe in Dein Vereinsheim“ für einen Besuch der Trophäe bewerben. Rund um die Vereinsheime bietet sich Fans allen Alters die Gelegenheit für ein Erinnerungsfoto mit dem Pokal.

EM-Botschafter Toni Schumacher und Maskottchen „Albärt“ begleiten den Pokal bei seiner Tour durch Köln. Auch FVM-Vizepräsident, Hans-Christian Olpen, wird der Trophy Tour als Gast beiwohnen. Vor dem Bundesliga-Heimspiel des 1. FC Köln gegen den VfL Bochum wird die Trophäe zudem im RheinEnergieSTADION Halt machen und ins Vorprogramm integriert.

Zum Abschluss der Kölner Trophy Tour gastiert der Pokal im Fußballkreis Rhein-Erft, wo in Kerpen und in Erftstadt die finalen Stationen sein werden.

Folgende Vereine öffnen bei der Trophy Tour ihre Tore für Fußballfans und werden den Besuch der Trophäe mit öffentlichen Vereinsaktionen begleiten:

10 bis 11 Uhr: SC Blau-Weiß Köln 06 e.V. (Köln)
Fort Deckstein, Militärringstraße 50935

11.30 Uhr bis 12.30 Uhr: SC Borussia Lindenthal-Hohenlind e.V. (Köln)
Salzburger Weg, 50858 Köln

16 Uhr bis 17.00 Uhr: VfL Sindorf 1928 e.V. (Kerpen)
Goldammerweg 2, 50170 Kerpen

17.30 Uhr bis 18.30 Uhr: SV Erfa 09 Gymnich e.V. (Erftstadt)
Moselstraße 27, 50374 Erftstadt