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Bürgermeister Schmidt vor Ort – Tour des Wachtberger Bürgermeisters durch alle Ortschaften gestartet

Wachtberg – 16 Ortschaften, ein Bürgermeister, ein Ziel: Gute Gespräche mit den Wachtbergerinnen und Wachtbergern. So kann man kurz und knapp das Vorhaben von Bürgermeister Jörg Schmidt zusammenfassen, das er sich für 2023 vorgenommen hat.

Die ersten drei Termine fanden bereits in Werthhoven, Züllighoven und Villiprott statt. Selbst das Auftakttreffen in Werthhoven bei Nieselregen und Kälte war gut besucht. Dies bestärkt den Plan von Jörg Schmidt, der die ungezwungene Atmosphäre vor Ort sehr schätzt: „Für mich sind die Termine bei ‚Bürgermeister vor Ort‘ immer spannend und etwas Besonderes. Im Vorfeld weiß ich nicht, wer kommt, was die Anliegen sind und wie die Stimmung sein wird. Dass meine Tour selbst in der kalten Jahreszeit schon so viel Anklang finden würde, hat mich sehr gefreut!“

Die Anliegen vor Ort sind sehr vielfältig: Ob es um den aktuellen Sachstand zur Brandruine in Werthhoven, das Aufstellen der neuen Infotafeln an Bushaltestellen oder allgemein um Schlaglöcher geht – auf alle Fragen versucht Schmidt vor Ort zu antworten. Andere Themen nimmt er mit ins Rathaus und lässt sie dort von den Fachabteilungen prüfen.

Ganz besonders gefreut hat sich Bürgermeister Jörg Schmidt darüber, dass bei zwei Veranstaltungen auch Kinder und Jugendliche etwas auf dem Herzen hatten und bei ihm vorstellig wurden. So konnte er beispielsweise Auskunft darüber geben, dass die Ampelphasen an der Rathausstraße noch angepasst werden und die Verwaltung gerne prüft, ob ein Spielplatz mit zusätzlichem Spielgerät ausgerüstet werden kann.

Zu den Terminen trifft sich der Bürgermeister mit allen Interessierten an den angegebenen Treffpunkten. Bei Bedarf findet auch ein kleiner Rundgang durch die Ortschaft statt, um verschiedene Örtlichkeiten direkt in Augenschein nehmen zu können. Bei schlechtem Wetter muss der Termin ggf. kurzfristig abgesagt und zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Aktuelle Informationen zu den Terminen entnehmen Sie bitte der Internetseite der Gemeinde unter www.wachtberg.de Die Mitglieder der jeweils zuständigen Ortsausschüsse werden ebenfalls eingeladen. (mt)

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Mayen-Koblenz investiert weiterhin in die Digitalisierung kreiseigener Schulen

Region/Mayen-Koblenz – In seiner jüngsten Sitzung hat der Kreisausschuss beschlossen, auch weiterhin im Rahmen des Bundesförderprogramms „DigitalPakt Schulen“ in die Digitalisierung der Schulen im Landkreis Mayen-Koblenz zu investieren und diese zukunftsfähig zu machen. Konkret hat der Kreisausschuss die Verwaltung damit beauftragt, Elektroinstallationsarbeiten sowie Präsentationsmedien für weitere kreiseigene Schulen öffentlich auszuschreiben und an den wirtschaftlichsten Bieter zu vergeben, wobei einige Präsentationsmedien aus den Rahmenverträgen des Landes bezogen werden. Alle zur Verfügung stehenden Mittel aus dem Bundesförderprogramm wurden beantragt und sind in voller Höhe genehmigt worden.

Die Arbeiten sollen an folgenden Schulen verrichtet werden:

  • Genoveva-Schule, Mayen
  • Geschwister-Scholl-Realschule plus, Andernach
  • Integrierte Gesamtschule Maifeld, Polch
  • Elisabeth-Schule, Andernach
  • Realschule plus und Fachoberschule, Mendig
  • Megina-Gymnasium, Mayen

Auch an allen weiteren kreiseigenen Schulen wurden die Arbeiten in den vergangenen Jahren begonnen oder bereits abgeschlossen.

Es ist geplant, jedes Klassenzimmer mit weiteren Netzwerkdosen und zusätzlichen Steckdosen auszustatten. Dies schafft weitere Lademöglichkeiten für Tablets, Smartphones und Laptops. Hierzu müssen unter anderem auch Haupt- und Unterverteilungen erneuert oder ergänzt werden. Durch die Überarbeitung der gesamten Infrastruktur wird mit Wand- und Deckendurchbrüchen deutlich in die bestehende Gebäudesubstanz eingegriffen, daher sind abschließend auch Arbeiten aus dem Bereich Brandschutz erforderlich. Damit die Ausführung nicht oder nur kaum in den täglichen Schulbetrieb eingreift, werden lärmintensive Arbeiten während der Ferienzeiten oder am Nachmittag durchgeführt. Zudem ist auch die Erneuerung vieler Präsentationsmedien in den Klassenräumen geplant. Hier haben die Schulen die Wahl zwischen neuen interaktiven Tafeln, Anzeigebildschirmen oder Beamern.

Die neue Ausstattung der Klassenräume wurde anhand der „Orientierungshilfe – Digitalinfrastruktur an Schulen“ ausgearbeitet. Auf dieser Grundlage wurden die Kostenschätzungen von den beauftragten Ingenieurbüros erstellt. Die Kosten zur Ausführung der Aufträge belaufen sich für die genannten Schulen auf geschätzte Auftragssummen von rund 1,6 Millionen Euro. Mit den Arbeiten soll in den Pfingst- und Sommerferien 2023 begonnen werden.