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DRK-Kreisverband Euskirchen ruft zur Blutspende während und nach den Osterferien auf

Bad Münstereifel/Euskirchen/Zülpich – Zu Ostern Leben schenken – Noch in den Osterferien und auch unmittelbar danach ruft das Rote Kreuz im Kreis Euskirchen gemeinsam mit dem Blutspendedienst West zur Blutspende auf. Denn auch wenn die Tage spürbar länger werden, bleibt die Spendenbereitschaft bislang hinter den Erwartungen zurück.

So hofft das Rote Kreuz auf möglichst viele Menschen, die die Aufbruchstimmung des Frühlings nutzen, um Blut zu spenden. Entsprechende Terminbuchungen sind unter www.blutspende.jetzt möglich.

In Bad Münstereifel-Mutscheid, Euskirchen und Zülpich stehen die nächsten Termine schon vor der Tür. Der erste am Mittwoch, 3. April, von 16.30 bis 20 Uhr in der Turnhalle Mutscheid (Arandstraße 33, 53902 Bad Münstereifel), der zweite am Donnerstag, 4. April, von 15 bis 20 Uhr im Rotkreuz-Zentrum Euskirchen (Jülicher Ring 32 B, 53879 Euskirchen) und der dritte am Dienstag, 9. April, von 15.30 bis 20 Uhr im Forum Zülpich (Blayer Straße 20, 53909 Zülpich).

„Wichtige Hilfe, die ankommt“

„Blut wird jeden Tag aufs Neue benötigt. Allein in NRW sind wir täglich auf bis zu 2.500 Blutspendende angewiesen, um hunderte Krankenhäuser mit entsprechenden Präparaten versorgen zu können“, so der Blutspendedienst West. Gerade junge Menschen seien aufgerufen, zu spenden, da ältere Generationen immer weniger Blut spenden könnten und sich die nachfolgenden Generationen seltener an entsprechenden Terminen beteiligten.

Und auch Edeltraud Engelen, die Blutspendebeauftragte des Rotkreuz-Kreisverbandes Euskirchen betont: „Mit einer einzigen Blutspende kann bis zu drei kranken oder verletzten Menschen geholfen werden. Dies ist eine wichtige Hilfe, die ankommt und schwerstkranken Patienten eine Überlebenschance gibt!“

Wer Blut spenden möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein und sich gesund fühlen. Zum Termin soll man unbedingt einen Personalausweis oder Führerschein mitbringen. Vor der Blutspende werden Körpertemperatur, Puls, Blutdruck und Blutfarbstoffwert überprüft. Die eigentliche Spende dauert nur etwa fünf bis zehn Minuten. Danach bleibt man noch zehn Minuten lang entspannt liegen.

Im Anschluss gibt es vom Roten Kreuz eine Stärkung in Form eines Imbisses oder Lunchpakets. Alle aktuellen Blutspendetermine, eventuelle Änderungen sowie weitere Informationen gibt´s kostenfrei entweder telefonisch unter (08 00) 1 19 49 11 oder im Web unter www.blutspende.jetzt.

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Gemeinsam gegen Darmkrebs – Infoabend am 19. März 2024 am Krankenhaus Maria Hilf Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Infoabend zum Darmkrebsmonat März – Am Dienstag, den 19. März lädt das interdisziplinäre Team des Darmkrebszentrums am Krankenhaus Maria Hilf zum Arzt-/Patientenseminar. Schwerpunktthemen: Technische Innovationen und Künstliche Intelligenz im Kampf gegen die weit verbreitete Tumorerkrankung. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Darmkrebs gehört zu den drei häufigsten Krebsdiagnosen in Deutschland. Jährlich erkranken rund 60.000 Menschen daran – Frauen wie Männer. Dank ermutigender medizinischer Fortschritte sind die Chancen auf Heilung heute gut. „Besonders dann, wenn die Entartung möglichst früh erkannt wird,“ betonen Prof. Jörg Heller und Prof. Klaus Prenzel. Die Chefärzte für Gastroenterologie und Chirurgie am Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr haben sich mit einem Darmkrebszentrum auf die Diagnose und Therapie von Tumoren im Darm spezialisiert. Im Arzt-/Patientenseminar erläutern sie, mit welchen modernen Vorsorge-, Diagnostik- und Behandlungsmöglichkeiten das Expertenteam den Krebs bekämpft und warum es erst gar nicht so weit kommen muss.

Bestehende Vorsorgeangebote auch tatsächlich wahrzunehmen, lautet einer der zentralen Apelle. So zeigen zum Beispiel aktuelle Studien, dass sich das Risiko an Darmkrebs zu sterben, durch eine sogenannte Vorsorge-Koloskopie um ganze 70 Prozent reduzieren lässt. Mehr als das: Früherkennung kann sogar dazu führen, dass Darmkrebs erst gar nicht entsteht. „Tumore entwickeln sich in der Regel über viele Jahre hinweg aus Vorstufen“, erklärt Prof. Heller. „Meistens sind es eigentlich harmlose Auswüchse in der Darmschleimhaut, die mit der Zeit entarten. Fällt dies bei einer Darmspiegelung auf, können wir diese Darmpolypen entfernen, bevor sie bösartig werde.“ Besonders innovativ: In der Gastroenterologie des Klinikums unterstützt eine Künstliche Intelligenz dabei, die Entdeckungsrate noch einmal deutlich zu steigern.

Hat sich ein Polyp bereits zu Darmkrebs entwickelt und ist eventuell schon über Jahre unbemerkt gewachsen, stehen dem interdisziplinären Team des Darmkrebszentrums eine Vielzahl moderner Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. In regelmäßigen Tumorkonferenzen stimmen sich Fachärztinnen und Fachärzten aus Chirurgie, Gastroenterologie, Onkologie und Radiologie mit Expertinnen und Experten aus Psychoonkologie, Sozialarbeit, Ernährungsberatung und Seelsorge ab, um für jeden Patienten ein individuelles Behandlungskonzept zu entwickeln. „Die unterschiedlichen Blickwinkel und Kompetenzen sind für den Behandlungserfolg von unschätzbarem Vorteil“, betont Prof. Prenzel. Ist ein chirurgischer Eingriff unumgänglich, wird dieser in aller Regel minimal invasiv als Schlüsselloch-OP durchgeführt.

Viele weitere Informationen rund um das Thema Darmkrebs erhalten Betroffene und Interessierte im Rahmen des Arzt-/Patientenseminars am 19. März. Zunächst vermitteln die Experten des Darmkrebszentrums Ihr Know-how in kurzen Vorträgen. Anschließend haben Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen, mit den Referenten ins Gespräch zu kommen und die moderne Endoskopie des Klinikums zu besichtigen. Der Veranstaltungsort – die Aula des Klinikums – ist am besten über den Eingang des Nebengebäudes Haus Klara zu erreichen (unterhalb des Krankenhauses, direkt hinterm Hubschrauberlandeplatz). Autofahrerinnen und -fahrer können den angrenzende Parkplatz Klara nutzen.

Die Arzt-/Patientenseminare des Krankenhauses Maria Hilf finden in Kooperation mit dem Förderverein des Klinikums statt und nehmen jeden Monat ein anderes Krankheitsbild in den Fokus. Themen und Termine finden Interessierte auf der Homepage des Krankenhauses unter www.marienhaus-klinikum-ahr.de.

Was?              Arzt-/Patientenseminar „Gemeinsam gegen Darmkrebs“

Wann?            Dienstag, 19.03.2023 | 17:00-18:30 Uhr

Wo?                Aula im Krankenhaus Maria Hilf
Dahlienweg 3 | 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

Das Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler besteht aus dem Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr sowie der Brohltal Klinik St. Josef, einer Fachklinik für geriatrische Rehabilitation, in Burgbrohl. Es gehört zur Marienhaus-Gruppe, einem der größten christlichen Träger sozialer Einrichtungen in Deutschland. Die Gruppe betreibt u.a. 15 Kliniken an 16 Standorten, 4 medizinische Versorgungszentren, 18 Einrichtungen für Menschen im Alter, 2 Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen an 3 Standorten, 13 stationäre und ambulante Hospize sowie 9 Bildungseinrichtungen.

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Ev. Stift St. Martin in Koblenz als eines der „World’s Best Hospitals“ ausgezeichnet

Region/Mayen-Koblenz – Krankenhaus in Koblenz schafft den Sprung in diese Bestenliste der Welt – Weltweit werden 2.400 Krankenhäuser nach einer Auswertung des renommierten US-Nachrichtenmagazins „Newsweek“ als „World’s Best Hospitals 2024“ ausgezeichnet: Das Ev. Stift St. Martin in Koblenz gehört dazu. „Wir sind unglaublich stolz, dass wir das geschafft haben. Möglich gemacht haben dies unsere engagierten Mitarbeitenden“, betont die Kaufmännische Direktorin Alexandra Kiauk.

Die 2.400 Auszeichnungen entfallen auf 30 Länder. In Deutschland wurden 220 von insgesamt rund 1.850 Krankenhäusern bzw. Krankenhausverbünden mit mehreren Standorten gelistet. Basis der Bestenliste sind nach Angaben von „Newsweek“ im Wesentlichen drei Kriterien. Erstens: Empfehlungen von rund 85.000 medizinischen Experten wie Ärzten, Krankenhausmanagern und medizinisches Fachpersonal – wobei das eigene Krankenhaus nicht genannt werden durfte. Zweitens Patientenbewertungen und drittens medizinische Kennzahlen wie etwa Behandlungsqualität, Patientensicherheit und Hygienefaktoren.

Mit dem Titel gehört das Ev. Stift St. Martin mit seinen rund 720 Mitarbeitenden zu den 10 Prozent der besten Kliniken im Land. Jährlich werden hier zirka 11.000 stationäre und 25.000 ambulante Patienten in 12 Kliniken und 8 zertifizierten Einheiten behandelt. Eine
davon ist das Regionale Traumazentrum mit dem das Ev. Stift innerhalb des „TraumaNetzwerk Mittelrhein“ als zentraler Versorger für Schwerverletzte definiert ist. Die Klinik erfüllt damit alle Voraussetzungen, Patienten mit schweren und lebensgefährlichen Verletzungen im Kreis Mayen-Koblenz effizient und erfolgreich zu behandeln. In unmittelbarem Zusammenhang dazu steht das zertifizierte Zentrum für Querschnittlähmung. In diesem werden seit 1955 Menschen mit Rückenmarksschädigung und Querschnittlähmung von einem multiprofessionellen Team ganzheitlich behandelt.

Darüber hinaus hat der Standort die einzigen Palliativ- und akutgeriatrischen Stationen aller Koblenzer Krankenhäuser. Gemeinsam mit dem Kemperhof in Koblenz bildet das Ev. Stift einen Schwerpunkt zur qualitativ hochwertigen Versorgung onkologischer Patienten, die sowohl stationär als auch in der onkologischen Tagesklinik behandelt werden.

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Gelenkersatz an Hüfte oder Knie – Chefarzt des St. Elisabeth Krankenhaus Mayen informiert online am 11. März

Mayen – Gibt es noch Alternativen zur Operation? Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Horst Kray, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Elisabeth Mayen und Leiter des zertifizierten Endoprothetikzentrums, am Montag, 11. März, zwischen 17 und 18 Uhr im Rahmen eines Online-Vortrags.

Knorpelverschleiß an Knie- und Hüftgelenk endet immer häufiger in einem Gelenkersatz. Das bedeutet für viele Betroffene nicht nur das Ende eines langen Leidensweges, sondern meist auch eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität. Doch wann ist ein künstliches Gelenk sinnvoll? Worin unterscheiden sich die Implantate? Gibt es noch Alternativen zur Operation? Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Horst Kray, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Elisabeth Mayen, am Montag, 11. März, im Rahmen eines Online-Vortrags.

Interessierte können zwischen 17 und 18 Uhr an der kostenfreien Infoveranstaltung des zertifizierten Endoprothetikzentrums teilnehmen und im Anschluss ihre Fragen an den Experten richten. Eine weitere Gelegenheit, den Vortrag zu hören, gibt es am Montag, 29. April.

Der Online-Vortrag ist ein Angebot aus der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Interessierte können sich ab sofort per E-Mail an veranstaltungen@gk.de mit dem Titel des Vortrags im Betreff anmelden. Die Zugangsdaten und weitere Infos zur Teilnahme werden rechtzeitig vor der Veranstaltung verschickt.

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Warum Gefäßerkrankungen fachübergreifend behandelt werden sollten

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Die Gefäßchirurgie am Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr steht für eine umfassende Diagnostik und Therapie von Gefäßerkrankungen. Dabei arbeitet das Team eng mit Kolleginnen und Kollegen anderer medizinischer Fachrichtungen zusammen. Wie Betroffene von dieser Interdisziplinarität profitieren, erläutert Chefarzt Kambiz Fadaei.

Immer mehr Menschen leiden an Gefäßerkrankungen, also an krankhaften Veränderungen der Venen und Arterien. Dazu zählen zum Beispiel nicht heilende Wunden, Durchblutungsstörungen durch verengte oder verschlossene Arterien, krankhaft erweiterte Gefäße wie ein Bauchaorten-Aneurysma, Krampfadern und Thrombosen. Am Krankenhaus Maria Hilf ist die Abteilung für Gefäßchirurgie erste Anlaufstelle für Betroffene. Hier bieten Chefarzt Kambiz Fadaei und sein Team – leitender Oberarzt Nasir Ahmad Sayed, Oberarzt Abdulbaset Alared, Assistenzärztin Ceren Akinci sowie Gefäßassistent Markus Schmitz – eine umfassende Behandlung sämtlicher Gefäßerkrankungen an. Das Besondere: „Unsere Patientinnen und Patienten erhalten ein diagnostisches sowie therapeutisches Gesamtpaket in Kooperation mit vielen weiteren Fachabteilungen des Klinikums“, sagt Fadaei.

Das ist wichtig, da Gefäßerkrankungen in der Regel nicht isoliert auftreten. Betroffene leiden häufig zusätzlich unter Diabetes, Bluthochdruck und/oder erhöhten Blutfettwerten. Allesamt Risikofaktoren, die sowohl die Gefäße als auch das gesamte Herz-Kreislauf-System schädigen – vor allem, wenn sie unerkannt bleiben. Neben der Behandlung der akuten Gefäßerkrankung sei deshalb eine ganzheitliche internistische Diagnostik und Therapie von großer Bedeutung, so Fadaei. Am Krankenhaus Maria Hilf arbeiten er und sein Team eng mit den Internisten, Kardiologen, Anästhesisten und Geriatern des Klinikums zusammen. Die Diagnostik erfolgt in enger Kooperation mit der Radiologie des Hauses. Diese verfügt über eine hochmoderne technische Ausstattung, mit der vor Ort sämtliche notwendige Untersuchungen durchgeführt werden können. Für den Patienten bedeutet das: kurze Wege und unkomplizierte Terminabstimmungen.

Die Gefäßchirurgen haben umfangreiche Erfahrungen mit dem gesamten Spektrum gefäßchirurgischer Behandlungsmethoden. Dazu gehören sowohl interventionelle Eingriffe, bei denen beispielsweise mit Hilfe eines Katheters Engstellen in den Gefäßen aufgedehnt und mit einem Stent stabilisiert werden, als auch offene gefäßchirurgische Operationen. Diese können notwendig sein, wenn Gefäße über eine größere Distanz verschlossen sind und sich nicht mehr mit dem Katheter öffnen lassen. In diesen Fällen legen die Gefäßchirurgen einen sogenannten Bypass, mit dem der Gefäßverschluss mit Hilfe körpereigener Venen umgangen und die Durchblutung der Gliedmaßen wiederhergestellt wird. So behandeln sie zum Beispiel chronische Wunden an den Unterschenkeln und den Füßen. „Falls erforderlich, führen wir diese beiden Operationstechniken auch als hybriden Eingriff in einer einzigen OP durch“, erläutert Fadaei. „Für die Patientinnen und Patienten ist das weniger belastend, und sie sind schneller wieder fit.“

Neben der Abteilung für Gefäßchirurgie befindet sich unter dem Dach des Krankenhauses eine weitere Anlaufstelle für Menschen mit Gefäßerkrankungen: das Medizinische Versorgungszentrum kurz MVZ mit einer spezialisierten Facharztpraxis für Gefäßchirurgie. Hier erhalten Betroffene kurzfristig Termine zur Untersuchung. Zum Beispiel bei anhaltenden Schmerzen in den Beinen oder auch bei Wunden, die nicht heilen wollen. „Symptome wie diese können auf eine Durchblutungsstörung hinweisen und sollten unbedingt gefäßchirurgisch abgeklärt werden“, betont Fadaei.

Vor allem Diabetikern rät er, sehr auf ihre Füße zu achten. Denn sie neigen dazu, ein diabetisches Fußsyndrom zu entwickeln. Viele von ihnen leiden an Polyneuropathie, einer Nervenschädigung an den Füßen, die durch die Stoffwechselerkrankung verursacht wird. Das führt dazu, dass Betroffene nur noch geringe oder keine Schmerzen an den Füßen empfinden. Sie spüren Druckstellen oder kleine Steinchen im Schuh nicht und laufen sich im schlimmsten Fall die Füße wund, ohne es zu merken. Sind diese Verletzungen unter dem Fuß, dann kommt es gar nicht so selten vor, dass diese längere Zeit unbemerkt bleiben. Werden sie dann entdeckt, sind oftmals schon große Wunden entstanden, die sich möglicherweise bereits infiziert haben. Fadaei empfiehlt deshalb, täglich die Füße anzuschauen und auch kleinste Verletzungen ernst zu nehmen und behandeln zu lassen.

Jede Patientin, jeder Patient kann sich im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) ohne Überweisung in ärztliche Behandlung begeben. Terminvereinbarung telefonisch unter 02641 83-5682 oder per Mail: gefaesschirurgie.maw@marienhaus.de.

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Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr-Ahrweiler setzt neue Maßstäbe in der Pflege

Bad Neuenahr-Ahrweiler – So wird Pflege attraktiv – Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr-Ahrweiler erhält das Qualitätssiegel „pflegeattraktiv“. Wie können wir den Arbeitsalltag unserer Pflegekräfte noch attraktiver gestalten und gleichzeitig die pflegerische Versorgung unserer Patientinnen und Patienten weiter optimieren?

Im Krankenhaus Maria Hilf haben sich sechs Projektgruppen zusammengefunden, um Antworten auf diese und ähnliche Fragen zu erarbeiten. Für die Zusammenstellung eines umfassenden Maßnahmenkatalogs wurde das Klinikum nun mit dem Qualitätssiegel „pflegeattraktiv“ ausgezeichnet – als eines der ersten Krankenhäuser in der Region. Die neue Zertifizierung des Bundesverbandes Pflegemanagement beleuchtet Kriterien, die einen attraktiven Arbeitgeber im Pflegebereich ausmachen und gleichzeitig für eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung stehen.

„Es ist mir eine Herzensangelegenheit, dass sich meine Kolleginnen und Kollegen aus der Pflege aktiv einbringen können, um die Pflegewende hier im Haus mitzugestalten“, sagt Pflegedirektor Sven Mühlan, der sich im Rahmen der Zertifizierung verpflichtet hat, die erarbeiteten Maßnahmen gewissenhaft umzusetzen. Und zwar binnen der nächsten drei Jahre. Auf dem Programm: Zahlreiche Prozessoptimierungen sowie Projekte zum Thema Dienstplangestaltung, Kommunikation, Digitalisierung, Mitarbeiterbindung und Onboarding.

„Wir haben noch viel vor“, sagt Mühlan. Er betont aber auch, dass das Klinikum bereits jetzt gut aufgestellt ist. „Das hat uns das Auditorenteam während des Zertifizierungsprozesses mehrfach bestätigt.“

Das Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler besteht aus dem Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr sowie der Brohltal Klinik St. Josef, einer Fachklinik für geriatrische Rehabilitation, in Burgbrohl. Es gehört zur Marienhaus-Gruppe, einem der größten christlichen Träger sozialer Einrichtungen in Deutschland. Die Gruppe betreibt u.a. 15 Kliniken an 16 Standorten, 4 medizinische Versorgungszentren, 18 Einrichtungen für Menschen im Alter, 2 Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen an 3 Standorten, 13 stationäre und ambulante Hospize sowie 9 Bildungseinrichtungen.

 

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Wie Experten bei starkem Übergewicht helfen können

Region/Mayen-Koblenz – Anlässlich des Welt-Adipositas-Tages am Montag, 4. März, bieten die Experten des Adipositaszentrum Mittelrhein eine Informationsveranstaltung an. Menschen mit schwerem Übergewicht werden häufig diskriminiert und beschämt. Ihnen wird schnell Trägheit und ein Mangel an Willenskraft unterstellt, um etwa einen Ernährungsplan konsequent umzusetzen oder sich „einfach“ mehr zu bewegen. Doch bei Adipositas handelt es sich um eine chronische Erkrankung, die ebenso komplexe wie unterschiedliche Ursachen haben kann. Trotz Sport und Diäten können Betroffene oftmals aus eigener Kraft nicht mehr ausreichend abnehmen. Auf Dauer drohen weitere gesundheitliche Probleme wie Gelenkbeschwerden, Diabetes, Bluthochdruck oder Schlaganfälle. Zudem kann darunter auch die Psyche auf die Dauer leiden.

Anlässlich des Welt-Adipositas-Tages am Montag, 4. März, bieten die Experten des Adipositaszentrum Mittelrhein eine Informationsveranstaltung an. Dr. med. Benedikt Hoidn, Leiter Adipositaszentrum Mittelrhein, Dr. med. Sven Oosterloo, Leitender Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie im Ev. Stift St. Martin, Thorsten Kratz, Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie im Ev. Stift St. Martin, sowie Zentrumskoordinatorin Ingrid Neunheuser erläutern das multimodale Konzept zur Vorbereitung auf einen chirurgischen Eingriff, verschiedene Operationsverfahren sowie die umfassende Nachsorge und weitere Unterstützung. Los geht es um 17 Uhr im Panorama-Café des Ev. Stift, Johannes-Müller-Straße 7 in Koblenz. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen zum Leistungsspektrum des Adipositaszentrum Mittelrhein gibt es auch im Internet unter www.adipositaszentrum-koblenz.de.

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Lästig – aber harmlos – Wenn der Lippenherpes zuschlägt hilft nur abwarten

Region/Eisenberg – Oft weiß man genau, was ihn ausgelöst hat: Bei manchen ist es Stress, bei anderen Ekel, bei wieder anderen UV-Licht. Meist steckt ein geschwächtes Immunsystem dahinter, wenn die Bläschen an der Lippe sprießen. Was mit einem Kribbeln und Spannen beginnt und sich dann in unschönen juckenden Bläschen niederschlägt, ist für Erwachsene zum Glück in den allermeisten Fällen harmlos, so die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland. Nur wenn die Bläschen auf andere Hautpartien übergreifen oder Fieber und Unwohlsein hinzukommen, sollte man auf jeden Fall zur Arztpraxis gehen. In seltenen Fällen kann sich das Virus im ganzen Körper ausbreiten und auch das Gehirn angreifen.

Im Normalfall muss man den Lippenherpes aber nicht behandeln. Rezeptfreie Salben aus der Apotheke lindern aber das unangenehme Gefühl; im besten Fall können sie, bei frühzeitigem Auftragen, die Leidenszeit etwas abkürzen. Manche Betroffene schwören auch auf das Behandeln mit Zahnpasta, Teebaumöl oder Honig – was auf keinen Fall schadet. Da die Bläschen hoch ansteckend sind, sind jedoch einige Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Vor allem sollten Sie darauf achten, dass Sie die Bläschen nicht aufkratzen. Die enthaltene Flüssigkeit ist nicht nur hoch infektiös, sondern dadurch entstehen schnell schwere Entzündungen.

Zur Vermeidung von Ansteckungen ist Küssen genauso tabu wie das gemeinsame Trinken mit anderen aus einem Glas. Auch auf die Hygiene, vor allem auf häufiges Händewaschen, sollte man penibel achten. So schützt man nicht nur andere, sondern auch sich selbst davor, die Viren an anderen Körperstellen weiter zu verbreiten. Besondere Vorsicht gilt im Umgang mit Säuglingen. Da ihr Immunsystem noch nicht richtig ausgebildet ist, kann eine Herpesinfektion für sie sehr gefährlich werden, erklärt die Gesundheitskasse.

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Nicht krank zur Arbeit! – Dürfen Arbeitnehmer trotz Krankschreibung arbeiten gehen?

Region/Stuttgart – DEKRA Arbeitsmedizin gibt Tipps für sicheres und gesundes Arbeiten – Triefende Nase, Husten, Kopfschmerzen, Fieber – die Krankheitswelle hat in der kalten Jahreszeit Deutschland im Griff. Arbeitnehmer stellen sich häufig die Frage, ob sie trotzdem zur Arbeit gehen oder sich krankmelden sollen. Arbeitsmedizinerinnen und Arbeitsmediziner von DEKRA empfehlen hier dringend: Beschäftigte sollen nicht krank zur Arbeit gehen!

Grundsätzlich müssen Arbeitnehmer eigenverantwortlich einschätzen, ob sie bei Arbeitsantritt in der Lage sind, die betreffende Tätigkeit auszuüben. Bemerkt der Chef, dass der Arbeitnehmer durch seine Arbeit nicht sachgerecht und sicher ausüben kann, darf der Arbeitgeber im Rahmen seiner Fürsorgepflicht den Arbeitnehmer nach Hause schicken.

„Wer arbeitsunfähig ist, wer mit Kopfschmerzen und triefender Nase an den Arbeitsplatz geht, tut sich selbst und seinen Kollegen im Betrieb keinen Gefallen“, warnt Dr. Jana Kreß, Leitende Betriebsärztin der Expertenorganisation DEKRA. „Wer krank ist, sollte nicht mit letzter Kraft zur Arbeit kommen“, so lautet ihr Ratschlag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz.

Eigenverantwortung der Arbeitnehmer

Klingt der Infekt nach einer Krankschreibung schneller ab als erwartet und fühlt sich der Arbeitnehmer wieder fit, stellt sich die Frage: Dürfen Mitarbeitende schon wieder zur Arbeit, obwohl noch eine Krankschreibung vorliegt? Arbeiten trotz Krankschreibung ist erlaubt, denn eine Krankschreibung stellt kein Arbeitsverbot dar. In einem solchen Fall ist der Angestellte weiterhin unfall- und krankenversichert. Eine Gesundschreibung ist nicht erforderlich.

Arbeitsmediziner von DEKRA warnen allerdings grundsätzlich davor, die Gründe für eine Krankschreibung auf die leichte Schulter zu nehmen. DEKRA Medizinerin Dr. Kreß betont die Eigenverantwortung von Arbeitnehmenden bei der verfrühten Rückkehr an den Arbeitsplatz: „Sie müssen realistisch einschätzen, ob sie bei einem vorzeitigen Arbeitsantritt dem Betrieb, sich selbst sowie den Kolleginnen und Kollegen helfen oder ob sie mehr Schaden anrichten, weil sie noch nicht vollumfänglich genesen sind.“ Eine Verbreitung von Infektionserregern unter Kollegen wäre für alle Beteiligten kontraproduktiv.

Medikamente können die Reaktionsfähigkeit einschränken

Besonders in der Pflicht sind alle Beschäftigten, die bei ihrer Tätigkeit eine Maschine bedienen oder ein Fahrzeug führen. Ist die Einnahme eines Medikamentes erforderlich, kann dies die Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit einschränken. In solchen Fällen besteht unter Umständen eine erhöhte Unfallgefahr. Der behandelnde Arzt ist verpflichtet, den Patienten auf solche möglichen Nebenwirkungen hinzuweisen. Bei Verordnungen ist es sinnvoll, sich beim Arzt oder in der Apotheke zu informieren, wie lange nach Absetzen eines entsprechenden Medikaments mit Nachwirkungen zu rechnen ist.

Für die jährliche Grippewelle verweisen die Arbeitsmediziner von DEKRA auf die gängigen Verhaltensregeln, die zur Vermeidung von Infektionen beitragen können, wie etwa: große Menschenmengen meiden, Abstand halten, in die Ellenbeuge zu niesen und sich regelmäßig die Hände zu waschen. Und wer Krankheitssymptome verspürt, möge zu Hause bleiben.

 

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Am heutigen Freitag 26. Januar ist „Tag des Patienten“

Region/Düsseldorf – Claudia Middendorf appelliert aktiv an der eigenen Gesundheitsversorgung teilzuhaben – Unter dem Motto „Ihre Gesundheit, Ihre Stimme! Der schnelle Weg zu Recht und Hilfe im Krankenhaus“ findet am 26. Januar 2024 der bundesweite Aktionstag zum „Tag des Patienten“ statt, an dem sich zahlreiche Krankenhäuser und Kliniken beteiligen. Träger dieses Aktionstages sind der Bundesverband Beschwerdemanagement für Gesundheitseinrichtungen e. V. (BBfG) und der Bundesverband Patientenfürsprecher in Krankenhäusern e. V. (BPiK). Ziel ist, den Rechten von Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Dazu erklärt Claudia Middendorf, Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten: „Es ist ein gutes Zeichen, dass der bundesweite Tag des Patienten in diesem Jahr bereits zum neunten Mal stattfindet. Patientenorientierung und Patientenrechte müssen stets die Leitgedanken bei der Weiterentwicklung des Gesundheitswesens sein.

Als Landesbehinderten- und -patientenbeauftragte wünsche ich mir, dass sich möglichst viele Kliniken, Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen an den unterschiedlichen Aktionen vor Ort in den Häusern beteiligen. Sich als Patient über die eigenen Rechte aufklären zu lassen und die Rolle von ehrenamtlichen Patientenfürsprechern und Beschwerdemanagern vor Ort zu stärken, sind für mich zwei bedeutende Punkte. Allerdings kann nur ein informierter Patient selbstbestimmt und effizient die Strukturen des Gesundheitswesens für sich nutzen, daher appelliere ich aktiv an der eigenen Gesundheitsversorgung teilzuhaben.

Den bundesweiten Aktionstag möchte ich dazu nutzen, um daran zu erinnern, dass hinter jedem Patienten ein Mensch mit seiner eigenen Geschichte und seinen eigenen Ängsten steht. Patientinnen und Patienten erwarten zu Recht, dass sie gut und sicher versorgt werden. Eine offene und von Vertrauen geprägte Kommunikation zwischen dem Patienten und dem Krankenhaus ist eine wertvolle Basis, die aufrechterhalten werden muss.“

Weitere Informationen zum bundesweit stattfindenden Aktionstag „Tag des Patienten“ finden Sie beispielsweise unter www.tagdespatienten.de.