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Online-Veranstaltung am Mittwoch 1. März – Experten informieren über Möglichkeiten moderner Hand- und Mikrochirurgie

Region/Mayen-Koblenz – Von Arthrose über Entzündungen und Fehlbildungen bis hin zu Verletzungen – die Ursachen für Beschwerden der Hand sind vielfältig und bedeuten für Betroffene stets eine massive Einschränkung im Alltag oder Beruf. „Wie wichtig gesunde Hände sind, spürt man erst dann so richtig, wenn sie nicht (mehr) so funktionieren, wie sie sollen“, sagt Dr. med. Andreas Sandner, Chefarzt der Klinik für Plastische, Hand-, Ästhetische und Verbrennungschirurgie am Ev. Stift St. Martin in Koblenz.

Anlässlich des von der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie e.V. ins Leben gerufenen „Tag der Hand“ widmet sich der Experte gemeinsam mit seinem Ärzte-Team in einer Online-Veranstaltung am Mittwoch, 1. März, ab 17 Uhr häufigen Krankheitsbildern und Verletzungen und erläutert, wie diese optimal behandelt werden können. Eine wichtige Rolle spielt dabei die moderne Mikrochirurgie, die Eingriffe an kleinen Blutgefäßen und Nerven etwa beim Wiederannähen von Fingern, Hand- bzw. Fingerteilen oder der ganzen Hand ermöglicht.

Die einzelnen Themen im Überblick:

  • 17:00 Uhr: Der geplagte Mann – Morbus Dupuytren
  • 17.15 Uhr: Kleine Ursache, große Wirkung – Karpaltunnelsyndrom
  • 17:30 Uhr: Wenn der Daumen lahmt – die Arthrose des Daumensattelgelenks
  • 17:45 Uhr: Schwere Handverletzungen – was tun im Notfall?

Zwischen den einzelnen Themenblöcken besteht jeweils Gelegenheit, per Chat Fragen an die Referenzen zu stellen. Interessierte können sich ab sofort per E-Mail an veranstaltungen@gk.de mit dem Titel „Tag der Hand“ im Betreff zu dem kostenfreien Infoabend anmelden. Die Zugangsdaten und weitere Infos zur Teilnahme werden rechtzeitig vor der Veranstaltung verschickt. Es ist grundsätzlich möglich, nur einzelne Themen zu hören und sich dazu zur jeweils genannten Uhrzeit einzuloggen. Allerdings handelt es sich bei den Angaben um Richtwerte, die bei der Durchführung geringfügig variieren können.

Die Online-Veranstaltung zum Tag der Hand ist ein Angebot im Rahmen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“.

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Arthrose zählt zu den häufigsten chronischen Krankheiten in Deutschland

Region/Eisenberg – Patientensicherheit – Kniearthrose und Schmerztherapie – Arthrose zählt zu den häufigsten chronischen Krankheiten in Deutschland. Besonders das Gelenk am Knie ist oft betroffen, da es im Laufe der Jahre bei vielen Menschen starken Belastungen ausgesetzt ist. Deshalb kommt es zum Verschleiß und der Knorpel nutzt sich nach und nach ab. Die Folgen sind Schmerzen, Steifigkeit und Einschränkungen in der Bewegung. Häufig leiden Menschen über 60 Jahre an Kniearthrose. Ist der Knorpel am Kniegelenk erst einmal abgenutzt, kann er sich nicht mehr regenerieren. Mehrere Behandlungswege stehen Betroffenen grundsätzlich offen.

Betroffene haben einen hohen Leidensdruck. Die schmerzvolle Erkrankung schränkt Arbeitsfähigkeit und Privatleben ein. Durch eine Operation wird eine schnelle Schmerzlinderung erhofft. Kniegelenksimplantate gehören somit auch 2021 zu den häufigsten geplanten Operationen bundesweit – allein bei den Versicherten der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland wurden rund 2.300 Eingriffe (davon über 300 im Saarland) vorgenommen. „Da sich aber auch mit einer konservativen Behandlung gute Ergebnisse erzielen lassen und eine Operation immer gewisse Risiken mit sich bringt, stellt sich stets die Frage, ob im Vorhinein alle Möglichkeiten einer ambulanten Therapie ausgeschöpft wurden“, erklärt Dr. Martina Niemeyer, Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse.

Abrechnungsdaten zeigen, dass die verordnete Schmerzmedikation sich im Folgejahr von prä- zu postoperativ nur unwesentlich unterscheidet. Das bedeutet, dass auch nach der Operation oftmals eine weitere Schmerztherapie notwendig ist. Eine Langzeitbehandlung mit Schmerzmittel muss indes kontinuierlich überwacht werden. Kontra- und Fehlmedikation sind unbedingt zu vermeiden und auch frei verkäufliche Schmerzmittel sollten Betroffene nicht ohne Rücksprache mit der Ärztin oder dem Arzt einnehmen.

Wer unter einer Kniearthrose leidet, sollte grundsätzlich bewegungstechnisch aktiv werden. Viele Studien belegen, dass gezielte Bewegung und Kräftigung, sowohl die Muskulatur stärkt als auch die Gelenkfunktion verbessert und das Wohlbefinden steigert. Zudem werden Durchblutung und Stoffwechsel durch Sport und Beweglichkeitsübungen angeregt. Das sorgt für eine gute Nährstoffversorgung in der Gelenkflüssigkeit und damit im Knorpel.

Wichtig bei allen Bewegungsabläufen ist darauf zu achten, nur spezielle, für das Knie geeignete Übungen auszuführen. Nur so ist gewährleistet, dass die Gelenke gestärkt und nicht zusätzlich belastet werden. Bei der richtigen Anwendung können schon nach einigen Wochen Erfolge erzielen. Geeignet sind beispielsweise Schwimmen, Yoga, Radfahren oder Nordic Walking.

Bei diesen Anlaufstellen finden sich Angebote für ein Bewegungs- und Kräftigungstraining bei Kniearthrose: Physiotherapie, Funktionstraining in Vereinen oder Rehas sowie die AOK-Präventionskurse: Die AOK bietet eine große Auswahl an verschiedenen Präventions- und Gesundheitskursen an. Bei einer leichten Kniearthrose können Kurse wie Yoga oder Tai-Chi das Wohlbefinden steigern und die Schmerzen verbessern.

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Chest Pain Unit am Krankenhaus Maria Hilf Bad Neuenahr erfolgreich rezertifiziert

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Brustschmerz-Kompetenz bestätigt – Akute Brustschmerzen gehören zu den Symptomen, die es möglichst schnell abzuklären gilt. Immerhin könnte eine zeitkritische Herzerkrankung wie z.B. ein Herzinfarkt hinter den Beschwerden stecken. Um im Fall der Fälle keine Zeit zu verlieren, betreibt das Krankenhauses Maria Hilf eine sogenannte Chest Pain Unit (CPU). Sie ist auf die rasche Abklärung von Brustschmerzen spezialisiert und wurde jüngst durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie rezertifiziert.

„Wir freuen uns über das positive Votum der Auditorin,“ sagt Dr. Theodoros Ballidis, Chefarzt der für die CPU verantwortlichen Abteilung für Kardiologie. „Die Rezertifizierung bestätigt, was wir seit vielen Jahren wissen: Dass sich durch hohe Fachkompetenz, regelmäßige Weiterbildungen sowie ein optimiertes diagnostisches und therapeutisches Vorgehen Menschenleben retten lassen.“

„Für über 20 kardiologische Krankheitsbilder und Notfallsituationen haben Dr. Ballidis und sein Team sogenannte Standard-Operating-Procedures entwickelt“, erklärt Qualitätsmanagementbeauftragte Claudia Beetz. Die Leitlinien legen fest, bei welchen Symptomen welche Untersuchungen und welche Behandlungspfade einzuschlagen sind. Neben einer körperlichen Untersuchung und Blutanalyse gehört zur ersten Abklärung zum Beispiel auch die Kontrolle der elektrischen Herzströme via EKG. Wenn in der Tat ein Herzinfarkt vorliegt, können die Experten im hauseigenen Herzkatheterlabor weitere Behandlungsschritte durchführen und – falls nötig – gleich einen Stent setzen.

Neben einem drohenden Herzinfarkt gibt es noch zahlreiche andere Krankheitsbilder, die mit akuten Brustschmerzen einhergehen. Deuten die Untersuchungsergebnisse auf eine nicht-kardiologische Ursache hin – zum Beispiel eine Lungenentzündung, eine schwere Reflux-Krankheit oder eine Entzündung der Gallenblase –, profitieren Betroffene von der interdisziplinären Zusammenarbeit im Haus.

Akute Brustschmerzen können sich auf die unterschiedlichsten Arten äußern. Sie können drücken, ziehen, brennen oder stechen. Mitunter strahlen sie in die Schulter, den Arm oder Bauch aus. Betroffenen rät Dr. Ballidis, umgehend einen Rettungswagen zu alarmieren oder sich in der nächsten Notaufnahme – möglichst mit einer spezialisierten Chest Pain Unit – einzufinden. „Bei Beschwerden im Brustbereich ist es grundsätzlich gut, an einen Infarkt zu denken,“ sagt er. „Aber auch bei anderen in Frage kommenden Ursachen kann eine schnelle Abklärung schlimmeres verhindern!“

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Fit in den Frühling – Lauftraining der LG Laacher See für Anfänger und Wiedereinsteiger „von 0 auf 10 000 m“

Laacher See – Unter dem Motto „von 0 auf 10 000 Meter“ bietet die LG Laacher See wieder ein Training für Laufanfänger und Wiedereinsteiger an. Die Zielsetzung ist eine erfolgreiche Teilnahme am Volkslauf „Rund um den Laacher See mit dem PSD Bank Cup“ am 17. September. Die Trainingsmethoden beruhen auf langjähriger Erfahrung. „Zahlreiche Sportler*innen haben das Laufen bei uns gelernt und sind diesem Sport treu geblieben“, kündigt Klaus Jahnz an. „Wir wollen die Aktiven bei der Erreichung von Teilzielen unterstützen. Das kann z.B. sein, 15 Min., 30 Min, 45 Min. oder eine Stunde ohne Unterbrechung zu laufen,“ führt der Lauftreffleiter fort.

„Bestimmt fragen sich viele, wie kann ich endlich meinen inneren Schweinehund besiegen und mit Spaß zum regelmäßigen Laufen kommen“, macht Laufbetreuer Stefan Helbing neugierig. Themen zur Lauftechnik, Krafttraining für Läufer, Koordinationstraining, allgemeines Lauftraining, Mobilisierung, Tempotraining, Trainingsgestaltung werden im Zuge des Kurses nicht zu kurz kommen. Mit viel Know how werden die Neuen auf dem erfolgreichen Weg zum Läufer begleitet. Intersport Krumholz unterstützt die Teilnehmer*innen mit vergünstigten Einkaufspreisen für Laufartikel.

Folgender Ablauf ist vorgesehen:
1. Mittwoch, 29.03.2023, 19:00 Uhr: Kostenloser Informationsabend
2. Donnerstag, 30.03.2023: Erstes gemeinsames Training
3. Danach Trainingsempfehlung, Beratung

Alle Interessierten werden gebeten, sich bei Klaus Jahnz (Klaus@lglaachersee.de, Tel. 02651-76907 oder 0175-2962172) zu melden.

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Dr. med. Sven Oosterloo leitet das Adipositas-Zentrum Mittelrhein

Region/Mayen-Koblenz – Multiprofessionelles Team garantiert Betroffenen ein individuelles Behandlungskonzept. Die Anzahl der Betroffenen hat sich weltweit seit 1975 fast verdreifacht und längst das Ausmaß einer Volkskrankheit angenommen. Die Rede ist von Adipositas. Mittlerweile wird die chronische Krankheit, die definiert ist als eine über das Normalmaß hinausgehende Vermehrung des Körperfetts, als Epidemie bezeichnet.

Um Betroffene bestmöglich zu begleiten und medizinisch zu versorgen, hat das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein das Adipositaszentrum Mittelrhein etabliert. Dessen Leitung hat nun Dr. med. Sven Oosterloo übernommen. Der Leitende Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie im Ev. Stift St. Martin tritt damit die Nachfolge von Prof. Dr. med. Samir Said an, der im wohlverdienten Ruhestand ist.

„Unser Team nutzt die Erfahrung aus zwei Jahrzehnten, um die Betroffenen auf dem Weg in ein gesundes und selbstbestimmtes Leben ohne Adipositas zu begleiten“, so Oosterloo. Um auf die individuelle Krankheitsgeschichte einzugehen, kümmert sich ein kompetentes, interdisziplinäres und multiprofessionelles Team. Zu diesem gehört auch die Zentrumskoordinatorin Ingrid Neunheuser. „Meine Aufgabe ist es, die vielfältigen Kompetenzen im GK-Mittelrhein zu bündeln und die Rundumbetreuung durch die zahlreichen internen und externen Kooperationspartner sicherzustellen.“ Erreichbar ist die Koordinatorin, die als Bindeglied die Patienten auch im Rahmen des Antragsverfahrens berät, telefonisch unter 0261 137-1985.

Informationen rund um den Weg aus der Adipositas gibt es online auf www.adipositaszentrum-mittelrhein.de.

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Jeder kann Leben retten – Vier Defibrillatoren im Gemeindegebiet Kall

Kall – Bei einem Herz-Kreislaufstillstand zählt jede Minute, um das Leben des Patienten zu retten. „Die Überlebenschance sinkt pro therapiefreier Minute um rund zehn Prozent“, berichtet der Kaller Wehrleiter Harald Heinen. Gerade in ländlichen Regionen aber benötigt der Rettungsdienst häufig zehn Minuten oder sogar mehr, um den Einsatzort zu erreichen. Das bedeutet, dass jeder, der zufällig in der Nähe ist, zum Lebensretter werden kann, und zwar mittels einer Herzdruckmassage sowie im Idealfall auch zusätzlich mithilfe eines Defibrillatoren („Defi“). „Die Geräte können durch Stromimpulse helfen, das gefährliche Kammerflimmern zu unterbrechen und so den natürlichen Herzrhythmus wieder herzustellen“, erklärt Heinen.

Auch die sogenannte „Corehelper-App setzt hier an. Über dieses kostenfreie Programm fürs Mobiltelefon können im Notfall alle registrierten Ersthelfer in der Nähe alarmiert und zum Einsatzort navigiert werden. Dort angekommen, können sie Erste Hilfe leisten, bis der Rettungsdienst eintrifft. Registrieren lassen kann sich jeder, der nachweislich einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert hat. Im Idealfall, so der Feuerwehrchef, steht den Ersthelfern dann zur Notfallversorgung des Patienten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte auch ein Defibrillator zur Verfügung.

Damit dies flächendeckend möglich ist, wurden in der Gemeinde Kall vier Defis neu angeschafft und an öffentlich zugänglichen Orten installiert. Ein Gerät ist zentral im Kernort zu finden, und zwar am Rathaus neben dem Eingang zur Polizei (wo sich die Polizeiwache vor der Flut befand).

„Das Rathaus ist zwar momentan eingerüstet, aber wir haben darauf geachtet, dass der Defi problemlos zugänglich ist“, betont Bürgermeister Hermann-Josef Esser und ergänzt: „Man hat ja im Notfall ja immer Sorge, etwas falsch zu machen.“ Das einzige aber, was man falsch machen könne, sei, gar nichts zu tun. Das bestätigt auch Harald Heinen. Er erklärt: „Die Defibrillatoren sind extra so gemacht, dass sie von Laien genutzt werden können.“ Sobald das Gerät geöffnet wird startet ein Sprachprogramm, das den Ersthelfer Schritt für Schritt anleitet.“ Und auch bei der manuellen Herzdruckmassage sei es immer die bessere Alternative, trotz Unsicherheiten aktiv zu werden, statt nicht zu helfen.

Die übrigen drei Defibrillatoren wurden an den Feuerwehrgerätehäusern in Sistig, Kall und Wahlen angebracht. Wir von der Kaller Feuerwehr unterstützen auch das Corehelper-Programm“, berichtet der Wehrleiter, „aus jedem Löschzug sind Kollegen registriert.“ Im besten Fall, so Heinen, fahren die Ersthelfer dann auf dem Weg zum Notfall am Gerätehaus vorbei um den Defi mitzunehmen und dann sowohl mithilfe der Stromimpulse als auch von Herzdruckmassagen Erste Hilfe zu leisten. Geplant ist, dass im Laufe des Jahres weitere Geräte im Gebiet der Gemeinde Kall installiert werden.

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„Jetzt Leben retten!“ – Schirmherr Brings ruft zur Teilnahme am nächsten Spendetermin in Dreiborn am 9. März auf

Schleiden-Dreiborn – Blutspende-Schirmherr und Rockbassist Stephan Brings aus Hostel ruft zur Teilnahme an den nächsten Blutspendeterminen im Kreis Euskirchen auf, beispielsweise am Donnerstag, 9. März, von 17 bis 20 Uhr im Mehrzweckgebäude (MZG), Oestlingsweg, in Dreiborn (Stadt Schleiden).

Gerade in der Grippe- und Erkältungszeit würden auch solche Spender ermutigt, ihren Lebenssaft zu geben, die vielleicht sonst nicht kommen. „Denn regelmäßige Spender fallen erkältungs- und grippebedingt aus und müssen ersetzt werden“, sagt Rotkreuz-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker.

„Vielleicht werden Sie so zum regelmäßigen Blutspender und Lebensretter“, so Klöcker: „Denn das Rote Kreuz und noch mehr die Menschen sind in ihrer Herz-Kreislauf- oder Krebstherapie dringend auf die Blutpräparate angewiesen, die aus Ihrer Spende hergestellt werden.“ Durch die hochtechnisierte Weiterverarbeitung in mehrere Fraktionen helfe der Spender/die Spenderin mit einer Blutabgabe gleich mehreren Patienten.

Schirmherr Stephan Brings: „Ohne Blutspender läuft nichts in der medizinischen Grundversorgung, denn Blut wird jeden Tag aufs Neue benötigt, um Patienten in Therapie und Notfallversorgung behandeln zu können. Allein der DRK-Blutspendedienst West ist werktäglich auf 3000 bis 3500 Blutspender angewiesen…“

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Nach 1.073 Tagen – Nordrhein-Westfalens Corona-Schutzverordnung läuft am 28. Februar aus

Region/Düsseldorf – Ministerium wird Corona-Schutzverordnung nicht mehr verlängern – ab 1. März gelten nur noch wenige Schutzmaßnahmen nach dem Bundesinfektionsschutzgesetz. Die Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen läuft am 28. Februar nach 1.073 Tagen aus. Damit entfallen auch in Nordrhein-Westfalen die letzten durch Landesrecht vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen ab dem 1. März.

„Die Corona-Schutzverordnung hat uns fast drei Jahre verlässlich durch die Pandemie begleitet. Sie hat nicht selten unser Leben und unsere Handlungsfreiheit eingeschränkt – wenn das erforderlich war, um das Infektionsgeschehen beherrschbar zu halten. Dabei galt unser Augenmerk stets dem Schutz vulnerabler Gruppen und der Funktionsfähigkeit unseres Gesundheitssystems”, so Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Da auf Bundesebene die Testpflichten in Krankenhäusern und Pflegeheimen sowie die dort bisher bestehenden Maskenpflichten für Beschäftigte entfallen, verzichtet das Land entsprechend auch auf die Maskenpflichten für Beschäftigte in Arztpraxen.

Die in wenigen Bereichen verbliebenen landesrechtlichen Regelungen für positiv getestete Personen (Betretungs- und Beschäftigungsverbote in vulnerablen Einrichtungen) entfallen ebenfalls. Da auch für diese Bereiche künftig die bundesrechtliche Testpflicht generell entfällt, fehlt der Anknüpfungspunkt zum Beispiel für Betretungsverbote.

Auch die speziellen Regelungen, die in Nordrhein-Westfalen für Pflegeheime und Eingliederungshilfeeinrichtungen in einer besonderen Allgemeinverfügung geregelt waren, werden nicht verlängert. Somit verbleibt ab dem 1. März alleine die Maskenpflicht für Besucherinnen und Besucher in Krankenhäusern, Pflegheimen, Arztpraxen und vergleichbaren Einrichtungen. Diese ergibt sich dann unmittelbar aus dem Bundesinfektionsschutzgesetz.

Minister Laumann: „Ich danke allen Menschen, die in den letzten drei Jahren die wechselnden Verordnungen mit großem persönlichen Engagement in Behörden, Unternehmen oder Vereinen umgesetzt haben sowie allen Bürgerinnen und Bürgern, die die Corona-Schutzverordnung in ihrem Alltag verantwortungsvoll beachtet haben. Das war gelebte Solidarität, die uns geholfen hat, gemeinsam durch die Pandemie zu kommen. Diese Solidarität sollten wir uns bewahren und mit unseren Erfahrungen im Umgang mit dem Virus weiter gut aufeinander achten und auch respektieren, wenn jemand sich und andere weiterhin mit Maske und mehr Distanz schützen will.”

Hinweis: Am 28. Februar 2023 wird Minister Laumann anlässlich des dritten Jahrestags des ersten Coronafalls in Nordrhein-Westfalen (25. Februar 2020) und des Auslaufens der Corona-Schutzverordnung um 10.00 Uhr eine Pressekonferenz mit Rück- und Ausblick auf die Pandemie geben. Die Pressekonferenz wird auf den Social-Media-Kanälen des Landes Nordrhein-Westfalen (land.nrw) live übertragen.

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Wenn der Magen rebelliert – Übelkeit, Völlegefühl, unangenehmes Aufstoßen

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Wer seine Magenbeschwerden endlich in den Griff bekommen möchte, sollte am 28.02.2023 zum Telefon greifen. Im Rahmen einer Experten-Hotline beraten Spezialisten aus dem Krankenhaus Maria Hilf zu Behandlungsoptionen bei Sodbrennen und Co. – Bis zu einem Drittel der Bevölkerung kennt die Beschwerden, die entstehen, wenn saurer Mageninhalt in die Speiseröhre zurückfließt. Die Rede ist von Sodbrennen. Bei manchen passiert es nur gelegentlich. Andere sind in so extremer Form betroffen, dass sie eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität beklagen. Auch im Magen selbst kann zu viel Säure Probleme bereiten und zu einer Magenschleimhautentzündung oder gar einem Magengeschwür führen. Welche Behandlungsoptionen Abhilfe schaffen, wissen Prof. Klaus Prenzel und Prof. Jörg Heller, Chefärzte der Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie Inneren Medizin/Gastroenterologie am Krankenhaus Maria Hilf. Am 28. Februar nehmen sie sich persönlich Zeit, um Betroffene telefonisch zu beraten. Die Hotline-Nummer 02641 83-5752 ist zwischen 17 und 18.30 Uhr freigeschaltet.

Die beiden Chefärzte besetzen nicht nur gemeinsam die Experten-Hotline, sie arbeiten auch im Klinikalltag Hand in Hand. „Bei vielen Menschen sind Magenbeschwerden harmlos und können durch eine Ernährungsumstellung oder gut verträgliche Medikamente behandelt werden“, macht Prof. Heller Betroffenen Mut. Haben die Therapien nicht den gewünschten Erfolg, übernimmt die Chirurgie, um die Ursachen der Erkrankung operativ zu beseitigen. „Hierzu kommen verschiedene moderne Operationsmethoden in Frage, die nahezu ausschließlich minimal-invasiv durchgeführt werden“, erklärt Prof. Prenzel.

Magenbeschwerden langfristig unbehandelt zu lassen, empfehlen die Experten nicht. Im schlimmsten Falle drohen schwerwiegende Komplikationen. Zum Beispiel bei Sodbrennen: Aufsteigende Magensäure greift auf Dauer die Schleimhaut der Speiseröhre an. Das kann zu Blutungen, Zellveränderungen und letztlich auch Tumoren führen. Für Betroffene soll die offene Telefonsprechstunde daher auch ein Anstoß sein, sich bei anhaltenden Beschwerden an einen Spezialisten zu wenden.

Die Experten-Hotline des Krankenhauses Maria Hilf rückt jeden Monat ein anderes Krankheitsbild in den Fokus. Zu den genannten Zeiten stehen Ansprechpartner aus den unterschiedlichen Fachabteilungen bereit, um Betroffene, Angehörige und Interessierte telefonisch zu beraten. Weitere Informationen sowie Themen und Termine für das erste Halbjahr 2023 finden Interessierte auf der Homepage des Klinikums: www.marienhaus-klinikum-ahr.de.

 

 

 

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„Jede Blutspende ist wichtig!“ – Auch für Rockstar Stephan Brings aus Mechernich-Hostel

Mechernich/Dahlem – Blutspenden werden in der aktuellen Grippe- und Erkältungszeit noch dringender als sonst gebraucht! Viele Spender fallen krankheitsbedingt aus. Daher ruft der Rotkreuz-Kreisverband Euskirchen zu den nächsten Spendeterminen in Mechernich am Donnerstag, 16. März, von 15.30 bis 20 Uhr im Rotkreuzzentrum Mechernich, Bruchgasse 34, auf. Außerdem am Freitag, 17. März, von 16 bis 20 Uhr im Vereinshaus Dahlem, Bahnstraße 25.

Ohne Blutspender läuft nichts in der medizinischen Grundversorgung. „Mit einer einzigen Blutspende kann man bis zu drei kranken oder verletzten Menschen helfen“, erklärt Edeltraud Engelen, die Blutspende-Beauftragte des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen.

3500 Konserven täglich

„Blutspenden sind eine wichtige Hilfe, schwerstkranken Patienten eine Überlebenschance zu geben. Allein in NRW, Rheinland-Pfalz und dem Saarland werden täglich bis zu 3500 Blutkonserven gebraucht“, fügt Rotkreuz-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker hinzu: „Zwar können wir uns im Kreis Euskirchen auf unsere treuen Blutspender verlassen und die Spenderzahlen sind bei uns derzeit auch noch stabil. Es gilt aber, einen möglichen Rückgang der Zahlen abzufedern.“

Jährlich verlieren die DRK-Blutspendedienste aus den unterschiedlichsten Gründen tausende wichtige Blutspenderinnen und Blutspender. Das DRK bittet daher alle Bürgerinnen und Bürger, die sich fit fühlen und gesund sind, jetzt Blut zu spenden. Man kann sich sogar vorab unter www.blutspende.jetzt einen Termin reservieren lassen.

Immer wieder melden sich Betroffene zu Wort, die nur mit Hilfe von Bluttransfusionen überlebt haben. „Wir leben nur dank Ihrer Blutspende!“ sagen Menschen, die zum Beispiel nach einem Arbeitsunfall, kurz nach einer Entbindung oder bei einer Organtransplantation Blut brauchten. Mehr dazu ist unter www.youtube.com/DRK-Blutspendedienst-West zu finden.