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Auch an Karneval keine Ausnahme für den Jugendschutz

Region/Mayen-Koblenz – Appell des Kreisjugendamtes an Gastronomie und Veranstalter – Morgen ist es wieder soweit und die heiße Phase des Karnevals beginnt. Damit einher gehen zahlreiche Karnevalssitzungen, Feste und Partys. Das Jugendamt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz weist in diesem Zusammenhang darauf hin, das Jugendschutzgesetz in der Karnevalszeit zu beachten.

Insbesondere einem Verkauf von alkoholischen Getränken an Jugendliche soll entgegengewirkt werden. „An alle Verkaufsstellen von alkoholischen Getränken, wie Gaststätten, Supermärkte und Tankstellen, aber auch an die Veranstalter appellieren wir, das Jugendschutzgesetz zu beachten“, erklärt Rebecca Stefula vom Kreisjugendamt. „Bei allem Spaß sollten Erwachsene hinsichtlich ihres eigenen Alkoholkonsums ihre Vorbildfunktion gegenüber Kindern und Jugendlichen ernst nehmen – dies gilt insbesondere für Eltern“, ergänzt Stefula.

Das Kreisjugendamt informiert darüber, dass die oft als harmlos eingeschätzten und bei Jugendlichen sehr beliebten Alkopops auch branntweinhaltige Alkoholika, beispielsweise Schnaps, Wodka, Korn oder Likör, beinhalten können und damit für Kinder und Jugendliche laut dem Jugendschutzgesetz verboten sind. Andere alkoholische Getränke wie Bier, Wein oder Bier-Mixgetränke dürfen an Jugendliche erst ab 16 Jahren ausgeschenkt werden. Gastronomen und Veranstalter müssen außerdem darauf achten, dass mindestens ein alkoholfreies Getränk angeboten wird, das nicht teurer als alkoholische Getränke ist.

Auf die Begleitung durch einen Erziehungsberechtigten oder eine erziehungsbeauftragte Person, die über 18 Jahre alt ist, sind Kinder und Jugendliche angewiesen, die bei öffentlichen Tanzveranstaltungen länger als bis 24 Uhr bleiben möchten. Andernfalls ist der Aufenthalt für Jugendliche ab 16 Jahren nur bis 24 Uhr gesetzlich erlaubt. „Wir wollen nicht, dass Kinder und Jugendliche bei Karnevalsveranstaltungen ausgeschlossen werden, sondern freuen uns, wenn auch junge Menschen im Landkreis Mayen-Koblenz den Karneval weiter pflegen. Das Jugendschutzgesetz dient dazu, Kinder und Jugendliche vor Gefahren für ihre Gesundheit zu schützen“, erklärt Stefula.

Das Kreisjugendamt Mayen-Koblenz führt in Kooperation mit der Stadt Koblenz und dem Caritasverband Koblenz e.V., gefördert und unterstützt durch die Landeszentrale für Gesundheitsförderung Mainz, das Alkoholpräventionsprojekt „HaLT – Hart am Limit“ durch. Weitere Informationen zum Thema „Karneval und Jugendschutz“ erteilt Rebecca Stefula vom Kreisjugendamt Mayen-Koblenz unter Tel. 0261/108-566 oder per Email an rebecca.stefula@kvmyk.de.

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Dank erfolgreicher Corona-Politik – Test-und Maskenpflicht fallen bereits zum 1. März

Region/Berlin – Aufgrund der stabilen Infektionslage laufen zum 1. März fast alle Test- und Maskenpflichten aus. Darauf haben sich die Gesundheitsministerinnen und -minister von Bund und Länder verständigt. Lediglich für Arzt-, Krankenhaus- und Pflegeheimbesucher/innen soll weiterhin Maskenpflicht gelten.

Dazu erklärt Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach:

„Deutschland ist gut durch die Pandemie gekommen. Wir haben eine relativ alte Bevölkerung, die Impfquote ist relativ niedrig. Und trotzdem haben wir weniger Tote zu beklagen als viele andere Länder.

Das verdanken wir nicht zuletzt einer konsequenten Corona-Politik. Eine der konsequentesten in Europa. Mit unserem 7-Punkte-Plan waren wir gut auf den Herbst vorbereitet. Das Virus ist zwar ansteckender geworden, aber nicht aggressiver. Und Impfungen und Ansteckungen haben die Immunität in der Bevölkerung wachsen lassen.

Unterm Strich ist die Infektionslage seit Wochen stabil. Die 7-Tage-Inzidenz stagniert. Die Krankenhäuser können die Corona-Kranken gut versorgen.

Und besonders freut mich, dass der Anteil der Covid-Toten in Pflegeheimen zuletzt stark gesunken ist. In den Vorjahren mussten wir noch rund 15 Prozent aller Covid-Toten in den Heimen beklagen. Ende vergangenen Jahres waren es nur noch 3,4 Prozent.

Das spricht dafür, dass unsere Maßnahmen gewirkt haben. Die Beauftragten, die wir fürs Impfen, fürs Testen und für die Medikation eingesetzt haben. Und natürlich die konsequente Test- und Maskenpflicht. Der Erfolg dieser konsequenten Politik gibt uns Spielraum, die Corona-Maßnahmen früher zu lockern, als geplant.

Deswegen haben wir mit den Gesundheitsministern der Länder vereinbart, fast alle Test- und Maskenpflichten zum 1. März auslaufen zu lassen. Nur beim Besuch von medizinischen Einrichtungen sollten wir weiterhin vorsichtig sein. Deshalb werden wir hier die Maskenpflicht noch ein paar Wochen aufrechterhalten.

Wer Patienten oder Heimbewohner besucht, wer Arzttermine wahrnimmt, muss weiterhin Maske tragen. Das sollte uns der Schutz vulnerabler Gruppen wert sein. Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Aber die Pandemie hat ihren Schrecken verloren. Das Virus ist im Alltag beherrschbar. Und daraus ziehen wir Konsequenzen.“

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Mehr Lebensqualität für schwerstkranke Kinder und Jugendliche

Region/Mayen-Koblenz – GK-Mittelrhein macht sich stark für ambulante Palliativversorgung von Kindern. Zu Hause palliativ versorgt werden – das ist der Wunsch vieler schwerstkranker Patienten und ihrer Angehörigen. In der letzten Lebensphase ist es eine große Erleichterung, nicht zur Behandlung in ein Krankenhaus zu müssen, sondern in seiner vertrauten Umgebung bleiben zu können. Die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) macht genau das möglich. Während das Angebot bisher nur für Erwachsene galt, soll es jetzt auch für Kinder und Jugendliche erweitert werden.

Die Initiative dazu ging von Ina Rohlandt und Dr. med. Stephan Lobitz aus. Die Geschäftsführerin des Koblenzer Hospizvereins und der Chefarzt der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie am Kemperhof kooperieren schon seit Jahren bei der Betreuung krebskranker Kinder. Für die Anschubfinanzierung konnte die Else Schütz Stiftung in Montabaur gewonnen werden, die spontan eine Förderzusage für drei Jahre gegeben hat. Am 1. Januar 2023 wurde die SAPV Koblenz für kids und teens gGmbH gegründet, Gesellschafter ist die bestehende Hospizgesellschaft Koblenz GmbH (SAPV für Erwachsene unter dem Dach des Koblenzer Hospizvereins e.V.) „Unser Ziel ist es, ein Team aus Ärzten und Pflegefachkräften zu bilden, damit wir rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr den jungen Patienten und ihren Familien zur Seite stehen können“, sagt Dr. med. Stephan Lobitz. „Das Versorgungsgebiet umfasst dabei den Großraum Koblenz und weite Teile der Eifel und des Hunsrücks.“ Um das Gemeinschaftsprojekt des Hospizvereins und der Kinderkrebsklinik offiziell zu starten, haben nun die Geschäftsführerin des GK-Mittelrhein, Melanie John, und die Geschäftsführerin des Hospizvereins, Ina Rohlandt, den Kooperationsvertrag unterzeichnet. „Wir freuen uns sehr, dieses palliativmedizinische Angebot in der Region mit aufzubauen und zu etablieren“, meint Melanie John und Ina Rohlandt betont: „Mit der ambulanten Palliativversorgung wollen wir den betroffenen Kindern mehr Lebensqualität geben und die Familien entlasten.“ Noch ist es nicht so weit, aber die ersten großen Schritte sind getan. Geplant ist, etwa 20 Patienten pro Jahr zu versorgen und betreuen und ihnen und ihren Familien damit eine große Hilfe zu sein.

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Bei Herzstillstand – Hilfe vor Ort in Mechernich-Kallmuth

Mechernich-Kallmuth – Johannes Schäfer vom Ortskartell Kallmuth installierte am Dorfgemeinschaftshaus Alte Schule einen Defibrillator, den jeder bedienen kann. Der neueste Defibrillator zur Reanimation nach Herzstillstand hängt für alle gut sichtbar an der Außenwand des Dorfgemeinschaftshauses Alte Schule in Kallmuth. Johannes Schäfer, Ortskartellmitglied und stellvertretender Vorsitzender des örtlichen Musikvereins, hat das sich dem Benutzer selbsterklärende Wiederbelebungsgerät dort installiert.

Der Kallmuther Defibrillator ist Teil einer Kampagne für die Installation von insgesamt 32 dieser lebensrettenden Geräte im Stadtgebiet Mechernich, die im September 2022 im Rathaus unter anderen von Stadtbrandmeister Jens Schreiber, Jan-Niklaas Feller vom Verein „Lebensretter im Kreis Euskirchen e.V.“ und dem Rettungsassistenten Michael Gissinger vorgestellt worden war (Wir berichteten).

Finanziert werden die rund 2000 Euro teuren Geräte in der Hauptsache über die Stadt Mechernich, ein Eigenanteil soll bei den jeweiligen Orten verbleiben, so der Kallmuther Ortsbürgermeister Robert Ohlerth. Der Verein „Lebensretter im Kreis Euskirchen e.V.“ ist eigens für Schulung, Beschaffung, Wartung und Versicherung der Geräte gegründet worden.

„Es geht um jede Sekunde“

Michael Gissinger sagte: „Der Weg zum Notfall ist steinig und schwer und erfordert Mut, aber der Umgang mit dem AED ist spielend einfach.“ AED steht für „Automatisierter externer Defibrillator“. Man macht den Oberkörper des Patienten frei und klebt Patches auf den Oberkörper. Wohin genau, ist auf selbsterklärenden Bildern leicht zu erkennen.

Das Gerät weist die Ersthelfer an, vom Patienten wegzubleiben. Ein roter Knopf leuchtet auf, beim Drücken wird der Defi ausgelöst. Je nach Zustand des Patienten wiederholen sich die Anweisungen dann bis zum Wiedereinsetzen des Herzschlags. „Wenn das Herz eines Menschen aufhört zu schlagen, geht es um jede Sekunde“, so Michael Gissinger bei der Vorstellung im September.

Eine spezielle Schulung von Kallmuther Feuerwehrleuten und anderen Interessenten sowie den Angehörigen des Ortskartells, die oft im und am Dorfgemeinschaftshaus Alte Schule zu tun haben, soll noch erfolgen, so Robert Ohlerth. Aber im Prinzip könne jeder das Gerät von der Wand nehmen, den Anweisungen folgen – und Leben retten.

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Neu – Digitale Anträge für zahnärztliche Behandlung

Region/Eisenberg – Vereinfachte Behandlungswege – Für den Monat Januar sind rund 6.800 papierlose Anträge in Rheinland-Pfalz und 1.200 im Saarland digital an die AOK übermittelt worden und somit bereits jeder zweite Antrag. Schon vor dem eigentlichen Umsetzungstermin haben sich immer mehr Praxen an der Umsetzung beteiligt, so dass im Dezember bereits mehr als 50 Prozent der rheinland-pfälzischen und saarländischen Zahnarztpraxen dieses ressourcensparende Verfahren eingeführt haben.

Seit dem 1. Januar 2023 sollten Heil- und Kostenpläne für Zahnersatz sowie Anträge auf Kieferbruch-, Parodontose- und kieferorthopädische Behandlung von den Praxen digital bei der Krankenkasse beantragt werden.

„Wir danken den Zahnärztinnen und Zahnärzten für den gelungenen Start und die von Beginn an hohe Beteiligung an dem effizienten Verfahren. Der neue Weg beschleunigt und vereinfacht für unsere Versicherten und die Zahnärzteschaft die Antragsverfahren. Letztlich freut sich auch die Umwelt“, sagt Dr. Martina Niemeyer, Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse.

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen hat für Praxen und Versicherte erhebliche Vorteile: Durch die digitale Übermittlung werden die Anträge direkt an die Krankenkasse übermittelt. Die Beteiligten sparen Arbeitsschritte ein, die Krankenkassen erhalten die Anträge schneller und können sie auch zügiger bearbeiten, so dass früher mit der Behandlung begonnen werden kann. Versicherte profitieren sogar zweifach, denn sie erhalten von den Praxen darüber hinaus statt des komplizierten Heil- und Kostenplans eine laienverständliche Patienteninformation mit allen relevanten Inhalten zur geplanten Behandlung.

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Blutspender dringend gesucht – Bis 3500 Konserven am Tag werden gebraucht

Bad Münstereifel-Arloff/Weilerswist – „Ohne Blutspender läuft nichts in der medizinischen Grundversorgung, denn Blut wird jeden Tag aufs Neue benötigt, um Patienten in Therapie und Notfallversorgung behandeln zu können“, so Rotkreuz-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker in einem Appell für mehr Blutspenden im Kreis Euskirchen.

Nächste Spende-Termine sind am Dienstag, 28. Februar, von 17 bis 20 Uhr in der Mehrzweckhalle in Arloff (Im Floting 333) und am Sonntag, 5. März, von 9 bis 13 Uhr in der Gesamtschule (Forum), Martin-Luther-Straße 26, in Weilerswist.

Allein der Blutspendedienst West des Roten Kreuzes sei werktäglich auf 3000 bis 3500 Blutspenden angewiesen, um hunderte Krankenhäuser mit Blutpräparaten versorgen zu können, so die Rotkreuz-Blutspende-Beauftragte und stellvertretende Kreisvorsitzende Edeltraud Engelen: „Blutspender beweisen mit ihrem selbstlosen Handeln, dass sie wichtige Vorbilder in der Gesellschaft sind.“

Spender werben Spender

„Der aktive Stamm von Lebensrettern schwindet trotzdem schnell, der Nachkriegsgeneration musste man nicht erst lange erklären, warum es so enorm wichtig ist, Blut zu spenden“, so Rolf Klöcker, der händeringend um neue jüngere Blutspender wirbt. Derzeit gebe es bereits große Probleme, zu jeder Jahreszeit genügend Blutkonserven für alle Blutgruppen bereitzuhalten.

Deshalb gibt es aktuell eine Blutspender-werben-Blutspender-Aktion. Wer jetzt eine Freundin oder einen Kollegen mitbringt, der die Blutspende zum ersten Mal ausprobiert, bekommt einen schicken Regenschirm direkt auf dem Termin. Man kann sich für die eigene Blutspende einen Termin reservieren lassen unter  www.blutspende.jetzt

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Neuer Chefarzt setzt auf interdisziplinäre Zusammenarbeit

Region/Mayen-Koblenz – Dr. med. Uwe Schwieger leitet Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie im Kemperhof. Chirurgie, Strahlentherapie und medikamentöse Therapie sind die tragenden Säulen einer Krebsbehandlung. Zahlreiche Tumorerkrankungen werden multimodal, das heißt durch eine gezielte Kombination dieser Verfahren behandelt.

Vor diesem Hintergrund hat der Kemperhof bereits seit mehr als 25 Jahren eine Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie etabliert. Nachdem nun die langjährige Chefärztin Dr. med. Anke Schendera im wohlverdienten Ruhestand ist, hat der bisherige Leitende Oberarzt Dr. med. Uwe Schwieger die Funktion des Chefarztes übernommen. Der Facharzt für Radioonkologie ist seit 1997 im Kemperhof tätig und betont: „Ich freue mich sehr, dieses Amt übernommen zu haben und die interdisziplinäre Zusammenarbeit – insbesondere mit den onkologischen Zentren des GK-Mittelrhein und seinen Kooperationspartnern – im Sinne der Patienten fortzusetzen und weiter auszubauen.“

Die Strahlentherapie im Kemperhof ist auf die Behandlung von gut- und bösartigen Krebsleiden mit Hilfe von energiereichen Strahlen, die von außen (Teletherapie) oder von innen (Brachytherapie) auf den Tumor appliziert werden, um die Krebszellen möglichst vollständig zu zerstören, spezialisiert. Dies kann je nach Tumor sowohl durch alleinige Bestrahlung oder aber durch eine Kombination aus Bestrahlung und Chemo-, Antikörper- oder Immuntherapie erfolgen.

Die moderne Behandlung kann in den meisten Fällen ambulant, z.B. in der Praxis für Strahlentherapie am Standort des Kemperhofs, durchgeführt werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, bei klinischer Notwendigkeit, die Behandlung stationär fortzuführen.

„Klinische Schwerpunkte bei der Teletherapie bilden multimodale Behandlungskonzepte bei Brustkrebs, Prostatakarzinomen oder etwa Tumoren des Bauchraumes. Die Brachytherapie wird sowohl allein als auch ergänzend zur Teletherapie zur Behandlung von beispielsweise gynäkologischen Tumoren verwendet“, erläutert der Chefarzt.

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Auftakt-Veranstaltung zum Jugendschutz im Karneval 2023 in Mayen

Mayen – Der Höhepunkt der närrischen Zeit, der Schwerdonnerstag, steht wieder vor der Tür. Die Stadt Mayen und ihre Kooperationspartner der nun schon seit 2004 stattfindenden Kampagne „Jugendschutz im Karneval“ wollen auch in diesem Jahr wieder auf die Gefahren des Alkoholkonsums bei Kindern aufmerksam machen und Kinder und Jugendliche vor Alkoholmissbrauch schützen.

Aushängeschild der Kampagne ist ein aussagekräftiges Plakat, welches im Stadtgebiet an verschiedene Stellen ausgehängt wird. Es soll vor allem Jugendliche und junge Erwachsene ansprechen und für einen maßvollen Konsum von Alkohol werben. Weiterhin soll es auch an die Vorbildfunktion von Erwachsenen beim Alkoholkonsum appellieren.

Darüber hinaus werden auch wieder Jugendschutzkontrollen in Zusammenarbeit mit der Polizei Mayen, dem Ordnungsamt und dem Jugendamt durchgeführt. Auf dem Marktplatz wird am Schwerdonnerstag außerdem das DRK mit einem Einsatzwagen vor Ort sein.

Alle Marktstände, die Alkohol anbieten, werden schriftlich vom Stadtjugendamt auf die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes hingewiesen und erhalten Aushangtafeln mit den aktuellen Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes. Zusätzlich wird es für die Jugendlichen noch einen Stand mit kostenlosem Wasser geben.

Kooperationspartner der Stadt Mayen bei der Umsetzung der Kampagne sind neben der Polizei Mayen auch die Caritas, die Lebenshilfe Mayen, das Jugendhilfezentrum Bernardshof, der deutsche Kinderschutzbund, die Alte Große und die weiterführenden Schulen in Mayen. Gesponsert wird die „Jugendschutzkampagne im Karneval“ von der Firma Weig, der Volksbank RheinAhrEifel eG, der Kreissparkasse Mayen und dem Wochenspiegel.

Weitere Informationen zu den Jugendschutzkampagnen der Stadt Mayen sowie allgemein zum Thema Jugendschutz gibt es beim Stadtjugendamt Mayen, Jugendpflege und Jugendschutz, Michelle Ewe, Tel. 02651-881027.

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Patienten-Sicherheit – Jeder vierte Verdachtsfall erweist sich als Behandlungs-Fehler

Region/Eisenberg – Bei der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland sind nach aktueller Auswertung rund 700 Verdachtsfälle auf einen Behandlungsfehler (rund 100 davon im Saarland) in Bearbeitung. Die Quote der bestätigten Behandlungsfehler lag 2021 bei 25 Prozent. Über 1,3 Millionen Euro an Beitragsgeldern konnten im Jahr 2021 erfolgreich zurückgefordert und die Versicherten fachlich betreut werden.

„Die hohe Bestätigungsquote von 25 Prozent zeigt, dass die Versicherten sich an uns wenden, wenn auch wirklich ein Grund zur Annahme eines medizinischen Fehlers besteht. Leider sehen wir, dass viele Versicherte noch immer Schwierigkeiten bei der Durchsetzung ihrer Rechte haben, wenn sie einen Behandlungsfehler vermuten. Hier ist die Bundespolitik gefordert, ihre Koalitionsvertragsabsicht gezielt anzugehen und das Patientenrechtegesetz im Sinne der Versicherten passgenau weiterzuentwickeln“, sagt Dr. Martina Niemeyer, Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse.

Die Versicherten der Gesundheitskasse können im Falle eines vermuteten Behandlungsfehlers auf die volle Unterstützung zählen und müssen nicht allein um ihr Recht kämpfen: Die Hilfestellung bezieht sich nicht nur auf die Prüfung von Behandlungsfehlern im Krankenhaus, ärztlichen Praxen, fehlerhafter Medikation oder in der Pflege, sondern auch bei dem Verdacht eines Produktfehlers, wie beispielsweise eine fehlerhafte Knie- oder Hüftprothese oder eines Herzschrittmittmachers, der nicht richtig funktioniert. In drei von vier Fällen wird kein beweisbarer Medizinschaden festgestellt oder es handelt sich um einen unberechtigten Vorwurf. Hier unterstützt die AOK die Ärzteschaft oder sonstige Gesundheitspartner bei der Aufklärung der Patientinnen und Patienten.

Versicherte mit Verdacht eines Behandlungs- oder Produktfehlers sollten sich an das Behandlungsfehlermanagement der Krankenkasse wenden. Nach einer Erstberatung wird gegebenenfalls eine genaue Überprüfung des Falles vorgenommen und anschließend alle relevanten medizinischen Unterlagen angefordert, um diese dem Medizinischen Dienst (MD) zu einer Stellungnahme vorzulegen. Dieser Service ist kostenlos für die Versicherten.

Wird der Klageweg beschritten können die Versicherten auf die Beweislage der AOK-Untersuchung, inklusive MD-Gutachten, kostenfrei zurückgreifen und auf diesem Weg ihr Prozessrisiko minimieren. Die AOK indes kann nur ihre eigenen Ansprüche geltend machen und darf keine anfallenden Gutachter-, Anwalts- oder Prozesskosten für die Versicherten übernehmen. Die AOK fordert insgesamt Sanktionen für Leistungserbringer, die den Versicherten die Einsicht in ihre Behandlungsakte erschweren oder sich gar weigern und spricht sich für ein Plus an Transparenz sowie eine offenere Fehlerkultur aus.

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Vortrag im ATZ Nassau am Mittwoch 8. Februar 2023 – Long Covid, der lange Weg zur Genesung

Region/Bad EmsIm Rahmen der Vortragsreihe „Gesundheit im Fokus“ bieten Expertinnen des ATZ Nassau einen Vortrag rund um Symptome und Behandlungsmöglichkeiten für Menschen an, die an den Folgen einer Coronaerkrankung leiden.

Die Veranstaltung findet im ATZ Nassau am 8. Februar 2023 ab 17.00 Uhr statt. Die Referentinnen Celina Maier, fachliche Leitung der Ergotherapie, und Carolin Gieschen, Physiotherapeutin mit Schwerpunkt Atemtherapie und Atemgymnastik, werden laienverständlich und kompakt zu den typischen Symptomen und möglichen Behandlungsansätzen bei Long / Post Covid informieren.

Das breit aufgestellte therapeutische Spektrum und die hervorragende Ausstattung des Therapiezentrums bietet Betroffenen sehr gute Rahmenbedingungen, um die Folgen einer Coronaerkrankung zu behandeln. Über das therapeutische Angebot informiert der Vortrag ebenfalls.

Interessierte können sich unter therapiezentrum@nassau.pkd-therapie.de oder telefonisch unter 02604 3848 600 für den kostenfreien Vortrag anmelden.