Kategorien
News

Zwei Jahre – Seit dem 26. Februar 2020 agieren die Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen gemeinsam

Aachen – „Am Aschermittwoch ist alles vorbei“, lautet es im Karneval. Für die gemeinsam agierenden Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen ging es an Aschermittwoch jedoch erst los. Am 26. Februar 2020 um 11 Uhr kamen die Stäbe zum ersten Mal zusammen. 250 Sitzungen, 420 Sachstandsmeldungen, viele Entscheidungen und zwei Jahre später ist die Arbeit der Krisenstäbe noch nicht beendet.

Ende Januar 2020 war der erste Mensch in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet worden. Einen Monat später gab es dann den ersten Fall in der StädteRegion Aachen. Eine Frau aus Herzogenrath hatte sich bei der inzwischen legendären Kappensitzung im Kreis Heinsberg angesteckt. Zwei Tage zuvor hatten die Krisenstäbe schon ihre Arbeit aufgenommen. „Und das“, so Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier unisono, „war eine sehr gute Entscheidung. Nur so konnten wir hier in Stadt und StädteRegion sehr stringent und vorausschauend gemeinsam gute Entscheidungen treffen.“ Beide sind davon überzeugt, dass die gemeinsame Arbeit fortgesetzt werden muss, denn: „Die Pandemie ist noch lange nicht vorbei, sie hat nur mehrfach ihr Gesicht verändert und wird dies vermutlich auch weiterhin tun.“

Von Hamsterkäufen und Hygienemaßnahmen zu Inzidenzen und Impfung

Während das erste Jahr von Hamsterkäufen, Lieferengpässen und der Implementierung der inzwischen selbstverständlichen Hygienemaßnahmen geprägt war, standen im zweiten Jahr die Impfungen, Inzidenzen und Vorschriften zur Isolation im Fokus. Die Sieben-Tage-Inzidenz, lange die einzig relevante Größe für Schutzmaßnahmen, lag übrigens vor einem Jahr bei unter 100. Jetzt liegt der Wert zum Glück wieder unter 1.000. Eine Verzehnfachung der Zahlen binnen eines Jahres, wobei man berücksichtigen muss, dass die Omikron-Variante jetzt auf eine weitestgehend geimpfte und in Teilen bereits zweimal geboosterte Bevölkerung trifft und dabei meistens geringere gesundheitliche Schäden verursacht. Immerhin sind inzwischen über 80 Prozent der Menschen in der StädteRegion mindestens zweimal geimpft.

Keupen dankt den Menschen in Stadt und StädteRegion für den Zusammenhalt der letzten Jahre: „Die letzten zwei Jahre haben den Menschen in unserer Stadt und in der StädteRegion viel Geduld und Mühen abverlangt. Auf Vieles mussten sie verzichten. Gleichzeitig war es für die Krisenstäbe nicht leicht, immer wieder neue schlechte Nachrichten zu überbringen. Ich bedanke mich bei all den Aktiven für ihren unermüdlichen Einsatz, den Zusammenhalt und die großartige gemeinschaftliche Leistung.“

Klicks in Millionenhöhe und zehntausende Anrufe

In Millionenhöhe gehen in den zwei Jahren die Zugriffe auf die Internetangebote. Allein die Corona-Hauptseite der StädteRegion wurde in 2020 5,2 Millionen Mal und in 2021 7,7 Millionen Mal aufgerufen. Inhalte auf facebook und Instagram haben 2021 über 8 Millionen Menschen erreicht. Ähnlich verhielt es sich mit dem Anrufaufkommen im städtischen Call Aachen. Dort klingelte es jedes Mal, wenn die Coronahotline im ersten Jahr über 34.000 Mal und im zweiten Jahr über 92.000 Mal angewählt wurde. Die Nummer des Gesundheitsamts, die ebenfalls durch die Kolleg*innen des Call Aachen bedient wurde, toppt das ganze mit knapp 65.000 Anrufen im ersten und 112.000 im zweiten Jahr. Vervielfacht haben sich zudem die Zahlen der Menschen, die den Krisenstab während der Pandemie zum Wohle der Bevölkerung ausgezeichnet unterstützt haben. Da sind zum einen die Hilfsorganisationen wie DRK, Malteser DLRG, Johanniter und das THW, aber auch Studierende, Containmentscouts sowie Soldat*innen. Bis zu 40 Soldat*innen und 180 externe Kräfte waren zuletzt gleichzeitig im Gesundheitsamt zur Unterstützung in der Kontaktpersonennachverfolgung tätig.

Grüttemeier lobt vor allem die Flexibilität und das Engagement der Hilfsorganisationen: „Sie haben beim Aufbau des ersten Abstrichzentrums genauso wie beim Aufbau des ersten Impfzentrums geholfen, später dann bei der Einrichtung der dezentralen Infrastruktur zum Testen und Impfen, wie auch bei den mobilen Angeboten in Form von Testbussen und in unzähligen weiteren Situationen. Immer, wenn Hilfe gebraucht wurde, waren Sie da. Hierfür möchte ich allen Beteiligten an dieser Stelle noch einmal von Herzen danken.“

Noch nicht vorbei: neue Herausforderungen stehen an

Für Gesundheitsdezernent Michael Ziemons steht in Kürze eine weitere Nagelprobe an, denn Bundestag und Bundesrat haben im Dezember eine Impfpflicht für das Personal in Gesundheitseinrichtungen beschlossen, die ab dem 15. März 2022 greift. „Dieses Gesetz lässt viele Fragen offen und wälzt die Arbeit auf die ohnehin stark belasteten Gesundheitsämter ab“, kritisiert Ziemons. Das zuständige Gesundheitsamt muss in jedem Einzelfall über das weitere Vorgehen und die zu ergreifenden Maßnahmen im Rahmen seines Ermessens entscheiden. Das ist in der Kürze der Zeit nicht leistbar. Seine Hoffnungen ruhen deshalb auf einen weiteren Impfstoff, der offenbar bei Skeptikern mehr Akzeptanz findet. Novavax, das zweimal im Abstand von drei Wochen injiziert wird, soll einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung möglichst vieler Arbeitsplätze in den wichtigen und sensiblen Arbeitsfeldern leisten.

Weitere Virusvarianten werden vermutlich kommen und so gehen die Krisenstäbe davon aus, dass spätestens im Herbst eine weitere Impfwelle vorbereitet werden muss. Denn dass die Impfdosen dann ausschließlich über das Hausarztsystem verabreicht werden können, ist nach den bisherigen Erfahrungen unwahrscheinlich. „Auch wenn jetzt die Omikronwelle in den Krankenhäusern ihren Scheitelpunkt überschritten hat, ist es definitiv noch zu früh, alle Maßnahmen aufzuheben. Dafür sind die täglichen Infektionszahlen und die Hospitalisierungsrate definitiv zu hoch“, sagt Jürgen Wolff, Chef der Aachener Feuerwehr und operativer Leiter der gemeinsam tagenden Krisenstäbe, die auch weiterhin zum Wohle der Menschen ihre erfolgreiche Arbeit fortsetzen werden.

Zu den Mitgliedern des Krisenstabs gehören unter der Leitung des Feuerwehrchefs die Oberbürgermeisterin, der Städteregionsrat, der Gesundheitsdezernent, die Leitung des Gesundheitsamts, die Ordnungsdezernentinnen von Stadt und StädteRegion, Personaldezernenten sowie Schuldezernenten, die Ordnungsamtsleitungen von Stadt und StädteRegion, Sprecher*innen der beiden Behörden, Vertreter der Bundes- und Landespolizei und vom Katastrophenschutz sowie die ärztlichen Leitungen der Rettungsdienste. Das THW und die Bundeswehr sind ebenso vertreten wie der städtische Betriebsarzt. Hinzu kommen in wechselnden Besetzungen – je nach Themenlage – Leitungen der Schul- und Jugendämter, Leitungen der Personalämter und auch Vertreter der ASEAG, Stawag sowie der städteregionalen Krankenhäuser

Kategorien
News

Wiederaufbau der Wärme- und Energie-Versorgung im Kreis Ahrweiler – Anmeldung bis Mittwoch 02. März möglich

Ahrweiler – Online-Veranstaltung am Mittwoch 02. März zu zukunftsfähigen Technologien und langfristigen Lösungen. Aufgrund der Zerstörung vieler Heizungsanlagen durch die Flut wurden in den betroffenen Gemeinden zunächst Notlösungen, wie Elektroheizungen, installiert, um den Winter zu überbrücken. Nun steht die Frage nach der künftigen Energieversorgung im Raum: Wie kann die Wärme- und Energieversorgung der Zukunft aussehen? Welche Möglichkeiten der nachhaltigen Wärmeversorgung gibt es? Wie ist der Zwischenstand der geplanten langfristigen Lösung in den einzelnen Ortsgemeinden?

Gemeinsam informieren dazu der Kreis Ahrweiler, die Energieagentur Rheinland-Pfalz, die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion und das Land Rheinland-Pfalz in einer Online-Veranstaltung, die am 2. März 2022 um 18 Uhr stattfindet.

Eine Teilnahme ist nach vorheriger Anmeldung bis zum 2. März 2022, 12 Uhr, auf der Homepage der Energieagentur Rheinland-Pfalz unter https://www.earlp.de/wiederaufbau möglich.

Kategorien
News

Corona-Bekämpfung – Bei Bedarf führen die mobilen Impfteams auch erste, zweite und dritte Impfungen durch

Region/Mainz – Mobile Impfteams stehen Einrichtungen der Pflege und Eingliederungshilfe bei zweiter Auffrischungsimpfung zur Unterstützung bereit. Um weiterhin viele vulnerable Menschen und Mitarbeitende in den Einrichtungen der Pflege und Eingliederungshilfe vor dem Coronavirus zu schützen, stehen bei der zweiten Auffrischungsimpfung erneut mobile Impfteams zur Unterstützung bereit.

Die Hilfe des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) könne vor Ort in Anspruch genommen werden, um bei der vierten Impfung zügig voranzukommen, teilten Sozialminister Alexander Schweitzer und Gesundheitsminister Clemens Hoch den Einrichtungen in einem Schreiben mit. Bei Bedarf führen die mobilen Impfteams auch erste, zweite und dritte Impfungen durch, wo sie fehlen und nachgefragt werden. Vorrangig erfolgen die Impfungen im Regelsystem durch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte.

„Auffrischungsimpfungen tragen dazu bei, schwere Krankheitsverläufe zu verhindern. Es ist uns ein Anliegen, die vulnerablen Gruppen zu schützen und ihnen so viele Angebote wie möglich machen, um an die Impfung zu gelangen“, sagte Sozialminister Alexander Schweitzer, der betonte: „Nach wie vor zählt jede Impfung. Ich gehe fest davon aus, dass die erneuten Auffrischungsimpfungen gut angenommen werden, da Rheinland-Pfalz bei der Impfquote in Einrichtungen der Pflege im bundesweiten Vergleich bereits jetzt ganz weit vorne steht.“

Gesundheitsminister Clemens Hoch sagte: „Es ist auch weiterhin unser Ziel, Risikogruppen bestmöglich zu schützen. Durch die Impfkampagne ist es uns gelungen, erneut die Infektionen in den Einrichtungen zu verringern. Die Omikronwelle hat einmal mehr gezeigt, dass Auffrischungsimpfungen zuverlässig einen schweren Verlauf verhindern können. Gemeinsam mit den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie den mobilen Impfteams werden wir in die Einrichtungen gehen und vulnerablen Personen vor Ort ein Impfangebot machen“, so Hoch.

„Wir stehen nach wie vor fest an der Seite der rheinland-pfälzischen Bevölkerung und unterstützen die Landesregierung bei der Umsetzung der Impfkampagne. Unserem Grundsatz nach „Helfen nach dem Maß der Not“ hat der Schutz der vulnerablen Gruppen auch für uns als Rotes Kreuz höchste Priorität. Die Menschen in Rheinland-Pfalz können sich auf ihr Rotes Kreuz verlassen, das seinen Beitrag bei der Bewältigung der Corona-Pandemie weiterhin verlässlich leisten wird“, sagt Manuel Gonzalez, Vorstand des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz.

Einrichtungen der Pflege und Eingliederungshilfe, die Unterstützung benötigen, können sich direkt an das Sozialministerium wenden. Wo die mobilen Impfteams bereits bei der ersten Auffrischungsimpfung geholfen haben, wenden sich diese direkt an die betroffenen Einrichtungen. 56 Einrichtungen hatten bei der ersten Auffrischungsimpfung Bedarf angemeldet, von mobilen Impfteams des Deutschen Roten Kreuzes unterstützt zu werden. Sozialminister Alexander Schweitzer und Gesundheitsminister Clemens Hoch dankten dem Deutschen Roten Kreuz sowie den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten dafür, mit Hochdruck den Impfschutz in Rheinland-Pfalz voranzutreiben, um die Pandemie weiter zu bekämpfen.

Zum Hintergrund

Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat eine Empfehlung zu einer zweiten Auffrischungsimpfung für Personengruppen veröffentlicht, die gesundheitlich besonders gefährdet oder hochbetagt sind. Eine zweite Auffrischungsimpfung empfiehlt sie danach für Menschen ab 70 Jahren, für Bewohnerinnen und Bewohner in Einrichtungen der Pflege, für Menschen mit Immunschwäche sowie für Tätige in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen. Die zweite Auffrischungsimpfung soll bei gesundheitlich gefährdeten Personengruppen frühestens drei Monate nach der ersten Booster-Impfung mit einem mRNA-Impfstoff erfolgen. Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen soll die zweite Auffrischungsimpfung frühestens nach sechs Monaten erhalten.

Kategorien
News

SGD-Nord-Präsident Wolfgang Treis würdigt ehrenamtliches Engagement von Jose Punnamparambil aus Unkel

Region/Koblenz/Unkel – Der Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, Wolfgang Treis, händigte in Vertretung von Herrn Bundespräsidenten Dr. Frank-Walter Steinmeier und von Frau Ministerpräsidentin Malu Dreyer, das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Jose Punnamparambil aus.

Kategorien
News

Grußwort von Jürgen Nett zum Verkaufsoffnen Sonntag am 13. März 2022 in Mayen

Mayen – Start in den Frühling – Mayen erwacht. Liebe Bürgerinnen und Bürger – „Das Schöne am Frühling ist, dass er immer dann kommt, wenn man ihn am dringendsten  braucht“ (Jean Paul). Und endlich – er kommt: der Frühling in Mayen erwacht und heißt Sie herzlich willkommen am verkaufsoffenen Sonntag, 13.März 2022. Von 13 bis 18 Uhr laden wir Sie ein, bummeln Sie durch die Geschäfte, genießen Sie die tollen Aktionen – ob groß oder klein –  für jeden ist etwas dabei.

Ein buntes Rahmenprogramm erwartet Sie. Schauen Sie sich die neu gestalteten Schaufensterbemalungen vor allem in der  Brücken -, Neu-und Göbelstraße an. Die inspirierenden Sprüche, Lebensweisheiten sollte jeder gesehen haben; denn sie regen zum Schmunzeln oder auch Nachdenken an.

Der Einzelhandel heißt Sie mit vielen tausend bunt blühende Zwiebelpflanzen willkommen. Genießen Sie ein entschleunigtes Shopping-Erlebnis beim Bummeln durch die Fachgeschäfte und stärken Sie sich zwischendurch; denn für Ihr leibliches Wohl ist in vielerlei Hinsicht gesorgt. Seien Sie dabei, wenn die 5. Mayener Biathlonstaffel-Stadtmeisterschaft (Biathlon Deutschland Tour) an den Start geht. Jede kann selbst und kostenlos für einen Tag zum Biathleten werden.

Im letzten Jahr gab es Pandemie bedingt kein „Start in den Frühling“, umso mehr freuen wir uns Sie in diesem Jahr begrüßen dürfen, wenn der Frühling in Mayen erwacht.

Jürgen Nett
Ihr Vorsitzender der MY-Gemeinschaft e.V.

Kategorien
News

Novavax – Impfungen im Kreis Düren ab Sonntag 27. Februar möglich

Düren – Gute Nachrichten für den Kreis Düren: Ein neuer Corona-Impfstoff erreicht den Kreis Düren noch an diesem Wochenende. Impfungen mit dem Novavax-Impfstoff sind ab Sonntag, 27. Februar, in Düren möglich. „Ich freue mich, dass wir nun einen weiteren Impfstoff zur Verfügung haben. Ich hoffe, dass wir möglichst viele motivieren können, die bisher eine Impfung abgelehnt haben“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Aufgrund des begrenzten Kontingentes gibt es eine Impfpriorisierung der Personengruppen. Zudem muss zuvor ein verbindlicher Termin gebucht werden. Mitarbeitende der Johanniter Unfallhilfe werden die Impfungen verabreichen. Geimpft werden diejenigen, die bisher noch keine Impfung erhalten haben. 

  • Mit Novavax werden in erster Linie die Menschen geimpft, die von der einrichtungsbezogenen Impfpflicht ab dem 16. März betroffen sind – also unter anderem Personal in Krankenhäusern, Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen, beim Rettungsdienst, etc. Ihnen stehen 75 Prozent des Kontingentes zu. Eine Arbeitgeberbescheinigung muss zum Impftermin mitgebracht werden.
  • Für die Menschen, die sich nachweislich nicht mit einem mRNA-Impfstoff (Biontech oder Moderna) impfen lassen können, sind 20 Prozent des Impfstoffes verfügbar. Hier muss ein ärztliches Attest mitgebracht werden, das bescheinigt, dass ein mRNA-Impfstoff nicht geimpft werden kann.
  • Der Rest des Impfstoffes (5 Prozent) wird ohne Priorisierung an die Allgemeinbevölkerung vergeben.

Eine verbindliche Buchung für einen Impftermin über das Portal www.impfzentrum-dueren.de ist notwendig.

Die Impftermine

Impfungen sind am Sonntag, 27. Februar, in den Gebäuden der Johanniter Unfallhilfe, Willi-Bleicher Straße 37, 52353 Düren (nur mit Termin!) möglich.

Die weiteren (Erst-)Impftermine sind am 5. und 6. März sowie 12. und 13. März in der bekannten Drive-In-Stelle der Johanniter, Am Langen Graben 25, in Düren möglich.

Die zweite Impfung findet exakt drei Wochen später statt. Für diejenigen, die sich am Sonntag, 27. Februar, impfen lassen, ist der 2. Impfungstermin aus organisatorischen Gründen am 27. März, am Langen Graben 25, Düren.

Eine Impfung mit Novavax ist ab 18 Jahren möglich. Diejenigen, die die Erstimpfung mit Novavax erhalten haben, werden auch bei der zweiten Impfung damit geimpft.

Kategorien
Wirtschaft

Neue Plattform für digitalen Ausbildungs-Nachweis

Prüm – Kreishandwerkerschaft MEHR bietet innovative Lösung. Von Azubis gefürchtet, vom Ausbilder verlangt: das Berichtsheft. Aber warum eigentlich? Das sogenannte Berichtsheft ist nichts weiter als ein Ausbildungsnachweis, der die Tätigkeiten in der Ausbildung beschreibt. Es hilft dem Auszubildenden den Überblick über den Ablauf der Ausbildung zu behalten und sich mit dem Gelernten auseinanderzusetzen. Dem Ausbildungsbetrieb, der Berufsschule und dem Gesellenprüfungsausschuss dient das Berichtsheft als Dokumentation über die erworbenen Kenntnisse. Soweit so einfach. Bei der dualen Ausbildung ist das Führen eines Berichtsheftes aber sogar Pflicht und eine Voraussetzung, um zur Gesellenprüfung zugelassen zu werden. Und damit kommt dem Berichtsheft eine wichtige Bedeutung innerhalb der Ausbildung zu.

Die Innungen unter dem Dach der Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region (KH MEHR), haben bereits in verschiedenen Ausbildungsberufen digitale Formen für das Berichtsheft eingeführt. Manche Berufe, wie zum Beispiel die Friseure oder auch die Kraftfahrzeugmechaniker, nutzen schon länger digitale Angebote statt dem traditionellen Berichtsheft aus Papier. Neu ist nun die Einführung einer branchenübergreifenden digitalen Lösung.

„Die Bedienung ist sowohl für den Betrieb als auch für die Azubis kinderleicht. Zudem ist es kostengünstig, sicher und vor allem komfortabel“, erläutert Christian Weirich, stellvertretender Geschäftsführer der KH MEHR, der diesen Prozess innerhalb der Kreishandwerkerschaft initiiert hat und die Umsetzung begleitet. „Das Berichtsheft kann wahlweise per Apple oder Android App auf dem Smartphone oder Tablet sowie über einen Webzugriff über den Browser geführt und verwaltet werden. Betriebe können also auch ohne App mit Laptop oder PC jederzeit auf das Berichtsheft zugreifen, eingereichte Berichte kontrollieren und freigeben.“

Dirk Kleis, Geschäftsführer bei der KH MEHR kennt noch die analogen Zeiten. „Bis vor einigen Jahren wurden Berichtshefte ausschließlich mit der Hand geschrieben. Im Zuge eines modernen Handwerks, deren Berufe ohnehin zum großen Teil digitalen Prozessen unterliegen, ist es nur zukunftsgerecht, diese digitale Lösung jetzt bei uns zu unterstützen und anzubieten. Analog wird noch zusätzlich bleiben, aber die digitalen Varianten bieten zahlreiche Zusatzvorteile“.

Der Vorsitzende Kreishandwerksmeister Raimund Licht begrüßt ebenso diesen Zukunftsschritt. „Das klassische Berichtsheft, wie meine Generation es ausschließlich kannte, bekommt dadurch kräftige Konkurrenz. Aber das belebt ja bekanntlich das Geschäft. Und wenn es Auszubildende motiviert und es ihnen zusätzliche Lernvorteile verschafft, so ist es der richtige Weg. Denn wir brauchen neben einer zeitgemäßen Ausbildung auch zeitgemäße Werkzeuge. Da gehört der Ausbildungsnachweis mit dazu.“

Auf der Website www.das-handwerk.de informiert die KH MEHR im Bereich Ausbildung über das neue Angebot.

Kategorien
News

Wundzentrum Mittelrhein darf das ICW Wundsiegel tragen

Region/Mayen-Koblenz/Boppard – Heilig Geist in Boppard bietet mit Chefarzt PD Dr. Gunnar Riepe ein zertifiziertes Zentrum für Patienten. ICW – für manch einen nur drei Buchstaben. Für Patienten mit chronischen Wunden aber viel viel mehr. Die Rede ist von der Initiative Chronische Wunde (ICW). Diese verleiht nach erfolgtem Zertifizierungsverfahren das ICW-Wundsiegel. Und eben dieses Qualitätssiegel für die Ausführung von zeitgemäßem und professionellem Wundmanagement darf seit kurzem das Wundzentrum Mittelrhein im Heilig Geist in Boppard tragen. „Ich bin stolz auf mein Team, dass dieses Bewertungsverfahren für die vernetzte Wundversorgung so erfolgreich bestanden hat“, freut sich Chefarzt Privatdozent Dr. Gunnar Riepe.

Chronische Wunden sind für Betroffene und ihre Angehörigen häufig sehr belastend. Sie können unter anderem Schmerzen verursachen und die Mobilität und Lebensqualität einschränken. Umso wichtiger ist es, dass Patienten den richtigen Ansprechpartner finden. Das Team um Dr. Gunnar Riepe ist bestens geschult und arbeitet interdisziplinär zusammen. Da chronische Wunden häufig im Verlauf chronischer Erkrankungen – etwa Diabetes mellitus oder Venenschwäche – auftreten, umfasst die Behandlung neben der Wunde selbst auch immer die Behandlung der Wundursache und anderer den Behandlungsverlauf beeinflussender Begleiterkrankungen.

„Unser Ziel ist es, Patienten mit chronischen Wunden nicht nur in der Wundheilung zu unterstützen, sondern sie auch im Umgang damit individuell zu beraten und ihre  Lebensqualität somit deutlich zu verbessern“, berichtet der Wundexperte. Um dies leisten zu können, bietet er eine spezielle Wundsprechstunde an. In dieser erfolgt neben der Wundanamnese, -beurteilung und -dokumentation auch eine Dopplersonografie und eine Neuropathie-Diagnostik. Letztgenannte untersucht die Nerven hinsichtlich des Berührungssinns, Tiefenberührungssinns und der Reflexe. Darüber hinaus kommen den Betroffenen die etablierten interdisziplinären Konferenzen mit den Teams der Gefäßchirurgie, Angiologie, Diabetologie, Venenheilkunde, Dialyse, Plastischen Chirurgie und Psychosomatik zugute. „Hier besprechen wir gemeinsam die für den Patienten geeignetste konservative oder chirurgische Therapie“, erläutert der Chefarzt.

Ergänzend profitieren die Patienten von Beratungen aus den Bereichen Diabetes, Ernährung, Wundversorgung oder Umgang mit Hilfsmitteln.

Termine für die Sprechstunden können unter der Telefonnummer 06742 101-4958 vereinbart werden. Ausführliche Informationen vorab gibt es online auf  www.wundzentrum-mittelrhein.de.

Kategorien
News

AOK prämiert die Sieger des ersten BGF-Preis Gesunde Pflege 2021 in Rheinland-Pfalz und im Saarland

Region/Eisenberg – Erstmals prämiert die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland Einrichtungen aus der Pflegebranche, die im Sinne ihrer Belegschaft innovative Ansätze für eine nachhaltige, gesundheitsfördernde Arbeitsorganisation umsetzen. Am 1. April 2021 startete der Aufruf zum BGF-Preis „Gesunde Pflege“ 2021 der AOK.

Gesucht wurden Arbeitgeber in der Pflegebranche, die mit ganzheitlichen und innovativen Konzepten die Gesunderhaltung ihrer Beschäftigten stärken. Der Wettbewerb steht unter dem Motto „Gesund planen – doppelt gewinnen“ und richtete sich an (teil-)stationäre Altenpflege, ambulante Pflegedienste, Krankenhäuser und Pflegefachschulen. Mit ihrem Schwerpunktthema „Betriebliche Gesundheitsförderung“ (BGF) gibt die AOK wichtige Impulse und berät passgenau jährlich rund 1.500 kleine und große Unternehmen bei Projekten.

Die Sieger des BGF-Preis Gesunde Pflege:

Hauptpreis dotiert mit 5.000 Euro geht an:
Seniorenresidenz Kirchheimbolanden GmbH

drei regionale Sieger erhalten je 3.000 Euro:

Barmherzige Brüder Rilchingen
Marienhaus Gruppe Waldbreitbach
Alten- und Pflegeheim des Hospitalfonds Montabaur gGmbH
(Kontaktdaten und Projektbeschreibungen zu den Unternehmen s. Anhang.)

Die drei höchstbewerteten Projekte dieser Kategorie nehmen am bundesweiten AOK-Gesundheitspreis 2021 für die Pflegebranche am 12. Mai 2022 in Berlin teil.

„Die AOK gratuliert den Siegern ganz herzlich. Zugleich ist es uns wichtig, dass es den Beschäftigten auch in der Pflege gesundheitlich gut geht. Wir freuen uns daher über die vielen Projekte, Vorschläge und Ideen aus der Pflegebranche die direkt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Gute kommen und somit ganz wesentlich zu einer angenehmen Arbeitsatmosphäre im Betrieb beitragen. Dieser Einsatz im Sinne aller Beschäftigten bekräftigt uns darin, verstärkt im betrieblichen Gesundheitsmanagement aktiv zu sein – als zentraler Partner der Unternehmen und als sorgendes Netzwerk. Nicht zuletzt gewinnen durch gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen alle: das Pflegepersonal, die Einrichtung und auch die zu Pflegenden“, sagt Udo Hoffmann, Beauftragter des Vorstandes der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse weiter.

Mit dem BGF-Preis Gesunde Pflege belohnt die Gesundheitskasse innovative Ansätze für eine gesunde und nachhaltige Arbeitsorganisation wie beispielsweise

  • die mitarbeiterorientierte Gestaltung des Schichtplans
  • eine auf die Gesundheit der Mitarbeiter ausgerichtete Führungskultur
  • die Partizipation der Beschäftigten
  • eine faire Aufgabenverteilung mit Berücksichtigung des Alters
  • lebensphasenorientiertes Arbeiten
  • Förderung der Gesundheitskompetenz der Beschäftigten und der Organisation
  • das Verbessern der Teamarbeit
  • die Integration von Angehörigen in den Pflegeprozess
  • die Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • den Einsatz von Hilfsmitteln

Insgesamt folgten sechs Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser trotz Herausforderungen durch die Corona-Pandemie diesem Aufruf. Sie begeisterten die Jury aus Wissenschaft, Politik und Praxis mit ihren ganzheitlichen, partizipativen und nachhaltigen Projekten.

Kategorien
Wachstum

Mehr Bus für MYK – Das neue ÖPNV-Konzept im Landkreis Mayen-Koblenz

Region/Mayen-Koblenz – Die große Herausforderung eines zukunftsfähigen öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), insbesondere im ländlich geprägten Raum liegt vor allem darin, Lösungen für den sich abzeichnenden demografischen Wandel und das sich ändernde Mobilitätsverhalten der Bevölkerung zu finden. „Nichts zu tun und das alte ÖPNV-Angebot einfach weiterlaufen zu lassen, war daher nie eine Option“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig und bricht eine Lanze für den Grundgedanken des neuen ÖPNV-Konzeptes, das, unabhängig von erheblichen Start-Problemen mit dem Verkehrsunternehmen Transdev, erklärt werden soll.

Mit dem neuen Linienbündelungskonzept wird eine umfassende Verbesserung zum bisherigen Nahverkehrsangebot im Landkreis angestrebt. Grundlage dafür ist das ÖPNV-Konzept des Landes Rheinland-Pfalz, das unter anderem den Wünschen der Menschen nach mehr und besserer Mobilität sowie den gestiegenen Ansprüchen der Fahrgäste an einen erweiterten Fahrplan, an neue Verbindungen und an eine gehobene Fahrzeugausstattung bei den Bussen Rechnung trägt. „Auf dieser Basis wurden sämtliche Buslinien vom Verkehrsverbund Rhein-Mosel geplant. Die Pläne hat die Verwaltung eng mit den Kommunen im Landkreis abgesprochen und mit den Schulen abgestimmt. So konnte unsere Fachabteilung bestmöglich auf die an uns herangetragenen Wünsche eingehen“, berichtet der Landrat.

Getreu den Richtlinien des rheinland-pfälzischen ÖPNV-Konzepts haben sich die Planungen für die neuen Busverbindungen im Landkreis Mayen-Koblenz nicht am Bestand orientiert, sondern es wurde alles komplett neu konstruiert. Dabei wurde der Schülerverkehr vollumfänglich in den Linienverkehr integriert. Vertaktete Linien haben nach Möglichkeit einheitliche Linienwege und sind so konzipiert, dass sie Anschlussfahrten in beide Richtungen ermöglichen. Und nicht zuletzt werden touristische Ziele besser angebunden. „Denn neben einem besseren Nahverkehrsangebot für Pendler und Schüler sowie für Menschen, die den Bus zum Einkaufen oder für Arztbesuche nutzen, bieten wir fortan auch eine attraktive Alternative für Touristen und Einheimische, die mit sogenannten Freizeitbussen Attraktionen und sehenswerte Ziele in unserem schönen Landkreis, wie etwa die Burg Pyrmont, das Schloss Bürresheim oder auch zahlreiche Traumpfade und Traumpfädchen, leicht erreichen können“, betont Landrat Saftig.

Geht es um das neue ÖPNV-Angebot im Landkreis Mayen-Koblenz, fällt immer wieder der Begriff des Linienbündelungskonzeptes. Die Idee dahinter ist so simpel wie sinnvoll: Nachdem alle Buslinien einzeln definiert wurden, sind daraus Pakete mit mehreren Linien geschnürt worden, die unter anderem aufgrund der Linienführung zusammenpassen – die sogenannten Linienbündel. Im Landkreis Mayen-Koblenz gibt es insgesamt fünf Linienbündel: „Maifeld“, „Linke Rheinseite“, „Pellenz“, „Rechte Rheinseite“ und „Vordereifel“. Ein wesentliches Ziel bei der Bündelung von Linien ist die Vermeidung von „Rosinenpickerei“. Denn gäbe es keine Linienbündelung, könnten Verkehrsunternehmen einzelne wirtschaftlich attraktive Linien selbst betreiben. Und die ertragsschwachen Buslinien müssten hoch bezuschusst werden, da ansonsten kein Unternehmen diese Linien betreiben würde. „Damit ist glücklicherweise jetzt Schluss. Nachdem alle in der Vergangenheit erteilten Konzessionen zum Ende des Jahres 2021 ausgelaufen waren, konnten die lange zuvor geplanten und europaweit ausgeschriebenen neuen Linienbündel im Landkreis an den Start gehen“, erläutert Landrat Dr. Alexander Saftig.

Das erklärte Ziel von Verkehrsverbund, Kreisverwaltung und Kommunen sowie der politischen Kreisgremien war und ist es nach wie vor, den öffentlichen Personennahverkehr in Mayen-Koblenz unter anderem durch häufigere Fahrten, vertaktete Anschlussknoten und Freizeitlinien auf ein qualitatives und quantitatives Niveau zu heben, das mit dem Individualverkehr konkurrieren kann. Bis sich dieses Angebot durchsetzt, kann es erfahrungsgemäß mehrere Jahre dauern. „Uns ist bewusst: Niemand verkauft von heute auf morgen sein Auto, weil er nun auch mit dem Bus fahren könnte. Ganz ohne Auto wird es absehbar im ländlichen Bereich auch zukünftig trotz des tollen Angebots nicht gehen. Doch wenn eine Familie nur noch zwei statt fünf Autos im ´Fuhrpark´ hat und im Bedarfsfall auf den ÖPNV ausweicht, ist das auch schon ein erster, wichtiger Schritt“, erklärt Landrat Saftig. Auch ohne den chaotischen Start, der zweifelsohne zu einem enormen Imageverlust des ÖPNV geführt hat, habe niemand aus Verwaltung oder Politik erwartet, dass alle Busse von Beginn an ausgelastet durch den Landkreis fahren würden. „Wir werden noch lange damit zu kämpfen haben, das verlorene Vertrauen der Menschen zurückzugewinnen. Doch ich bin mir sicher, dass sich die neuen Fahrpläne letzten Endes etablieren werden“, sagt der Landrat und versichert zugleich, dass man das ÖPNV-Angebot dennoch aufmerksam beobachten und gegebenenfalls evaluieren wird.

Hinweise und Anregungen zum Busverkehr im Landkreis Mayen-Koblenz nimmt die Kreisverwaltung unter der Internetadresse https://kurzelinks.de/Busbeschwerde entgegen.