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Internationaler Frauen Tag am heutigen 08. März 2022 – Euskirchen wirbt für zwei weitere Aktionen

Euskirchen – Anlässlich des jährlich am 08. März stattfindenden Internationalen Frauen Tages haben Sacha Reichelt, Bürgermeister der Stadt Euskirchen, und Barbara Brieden, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, sich mit dem diesjährigen Motto auseinandergesetzt und Statements abgegeben. Das diesjährige Motto lautet: „Each for Equal – Jede und jeder für Gleichberechtigung“. Zudem werben sie für zwei weitere Aktionen zum Thema.

Bürgermeister Sacha Reichelt:

„Nach meinem Verständnis soll dieses Motto betonen, dass eine wirkliche Gleichberechtigung nur dann erreicht werden kann, wenn auch alle angesprochen werden, sich einzubringen. Frauen und Männer sollen – wo notwendig – darin bestärkt werden, ihren Anspruch auf gleichberechtigte Teilhabe auf allen Ebenen und in allen Bereichen ganz selbstverständlich anzumelden. Das gilt für die Führungsebene genauso wie für die Feuerwehr, die Kita oder eine längere Elternzeit. Eine Verwaltung, die bei der Suche nach den fähigsten Köpfen, Händen und Herzen, jeweils die Hälfte der Menschen nicht aktiv berücksichtigt, wäre nicht nur schlecht beraten, sondern würde wohl kaum die schwierigen Aufgaben der Zukunft bewältigen.

Frauen und Männer sollen – wo notwendig – darin bestärkt werden, der Veränderung bestehender Strukturen aufgeschlossen zu begegnen und sie gemeinsam weiter zu entwickeln. Das gilt für Arbeitsformen und Abläufe in der Verwaltung genauso wie für Gesellschaft und Politik. Eine Verwaltung muss immer bemüht sein, bei anstehenden Veränderungen alle mitzunehmen, es müssen aber auch alle bereit sein mitzukommen.

Letztes Jahr stand ich am Internationalen Frauentag im Büro der Gleichstellungsbeauftragten, heute sitzen wir auf einer Bank – und zwar einer roten Bank – im Ratssaal. Um Menschen über das Thema „Gewalt gegen Frauen“ zu informieren und dafür zu sensibilisieren, wurde 2016 in Italien das Projekt „La Panchina rossa“ (Die rote Bank) ins Leben gerufen. Seither sind rote Bänke in vielen italienischen Städten zu sehen. In Deutschland gibt es sie unter anderem in Freiburg, Potsdam, in Euskirchen vor der Kreisverwaltung und nun auch bei uns im Rathaus. Geschlechtsspezifische Gewalt findet mitten in der Kommune statt, sie betrifft alle Generationen, alle Bildungsschichten, alle Kulturen und alle Geschlechter.

Die rote Bank gehört daher in die Kommune: Sie kann mit Ihrer Hilfe durch unsere Stadt wandern und dafür ist es gut, dass sie schlicht, leicht und beweglich ist. Ich möchte Sie herzlich einladen, sich mit Ihrer Einrichtung, Ihrem Verein, Ihrer Nachbarschaft oder Gemeinde an der Aktion „Die rote Bank wandert durch Euskirchen“ zu beteiligen: Stellen Sie die Rote Bank in Ihren Räumlichkeiten an einen Ort Ihrer Wahl und teilen Sie uns Ihre Erfahrungen, Gedanken und Anregungen zum Thema „Gewalt gegen Frauen und Mädchen“ mit. Gerne verbunden mit einem Foto, einem Film, einer Veranstaltung oder einem Projekt. Das Ergebnis aller Aktionen möchten wir gerne am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, hier im Rathaus zeigen. Denn Gewalt gegen Frauen ist keine Privatsache, sondern geht uns alle an. Wenn Sie die Bank eine gewisse Zeit aufstellen möchten, melden Sie sich bitte bei Frau Brieden unter bbrieden@euskirchen.de.

Ich freue mich auf Ihre Beiträge!“

Barbara Brieden:

„Gewalt stellt ganz grundsätzlich eine moralisch verwerfliche Tat dar und wird daher in unserem Rechtssystem unter Strafe gestellt. Das ist gut so. Für mich als Gleichstellungsbeauftragte stellt Gewalt gegen Frauen und Mädchen und hier insbesondere Gewalt in Beziehungen, aufgrund der oftmals strukturellen Ursachen, aber ein besonders wichtiges Thema dar. Auch bei uns in Euskirchen ist Gewalt in vielen Wohnungen und Häusern trauriger Alltag, wie die jährlichen Berichte der Frauenberatungsstelle immer wieder zeigen. Wie hoch die Zahl der Betroffenen ist, verdeutlicht auch die langjährige und weiter vorhandene Notwendigkeit des Runden Tisches gegen häusliche Gewalt. Aufgrund der vorliegenden Daten muss ich davon ausgehen, dass auch Kolleginnen, Nachbarinnen, Freundinnen, Verwandte und Bekannte von mir persönlich betroffen sind. Und tatsächlich ist das auch so.

Es ist und bleibt eine sehr bedrückende Tatsache, dass ausgerechnet das eigene Zuhause für Frauen und Mädchen der gefährlichste Ort sein kann und es, wie die Dunkelfeldstudie des Landes NRW zeigt, eine sehr hohe Dunkelziffer gibt, da viele Opfer die Straftaten nicht anzeigen. In der Berichterstattung wird strukturellen Hintergründen wenig Raum gegeben. „Familientragödie“ oder „Ehedrama“ verharmlosen das brutale Geschehen, wecken indirekt und oftmals unbewusst Verständnis für den Täter und geben damit dem Opfer zumindest eine Teilschuld.

Vor Gericht und in den Medien wird immer noch zu oft darüber beraten und spekuliert, ob Opfer sich ausreichend zur Wehr gesetzt oder nicht vielmehr durch Kleidung, Gesten oder Bewegungen „Zustimmung“ signalisiert hätten. Wie sehr diese Sichtweise weite Teile unserer Gesellschaft prägten, verdeutlichte auch Ende der neunziger Jahre die Bundestagsdebatte zum Thema „Vergewaltigung in der Ehe“. Vieles hat sich seither zum Positiven verändert, manches ist auf dem Weg, nachdem auch die Ereignisse in der Silvesternacht in Köln auf Lücken hingewiesen haben.

Es ändert sich aber erst grundsätzlich etwas, wenn wir begreifen, wie gefährlich die traditionelle Vorstellung von Männlichkeit für Frauen sein kann. Nicht die Opfer sollten sich anders verhalten müssen, sondern die Täter. Denn: „Natürlich sind nicht alle Männer Täter, aber alle Frauen können betroffen sein!“

Gemeinsam mit meiner Kreiskollegin Astrid Günther möchte ich Sie daher bereits heute ganz herzlich einladen, sich im Zeitraum vom 09. – 20. Mai 2022 im Kreishaus die Ausstellung „was ich anhatte…“ anzusehen. Die Wanderausstellung zum Thema sexualisierte Gewalt gegen Frauen besteht aus Kleidungsstücken von Betroffenen und erzählt deren Erfahrungen.  Bitte merken Sie sich den Termin der Vernissage am 09. Mai 2022, 16:00 Uhr, im Foyer und Sitzungssaal des Kreishauses, schon einmal vor. Ich würde mich freuen, Sie dort zu treffen!“

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Broschüre „Zeitvertreib“ 2022 lädt zu Tagesausflügen entlang der Rur ein

Düren – Bevor der Frühling kommt, ist der „Zeitvertreib“ schon da. Dr. Norbert Dreßen präsentierte Landrat Wolfgang Spelthahn jetzt die 16. Auflage seines kostenlos erhältlichen Freizeitführers im handlichen DIN A5-Format, die in den nächsten Tagen verteilt wird. Im Jahr 2022 rückt die 74-seitige Broschüre den RurUfer-Radweg in den Blickpunkt von Tagesausflüglern aus nah und fern.

 „Mit Ihrem ‚Zeitvertreib‘ animieren Sie Einheimische und Gäste von außerhalb seit vielen Jahren, unsere abwechslungsreiche, spannende Region zu entdecken und sie kennen und schätzen zu lernen. Dafür gebühren Ihnen einmal mehr mein Dank und meine Anerkennung“, würdigte Landrat Wolfgang Spelthahn das Engagement des Machers Norbert Dreßen. Dieser wusste zu berichten, dass die Corona-Beschränkungen der Naherholung einen tüchtigen Schub gegeben hätten.

Mit der Rur, die den gesamten Kreis vom Süden nach Norden durchfließt, rückt die Ausgabe 2022 nun die Lebensader in den Blickpunkt, entlang der die Menschen wohl zuerst siedelten. Vorgestellt wird die Route von der Rurquelle im Hohen Venn bis zu ihrer Mündung in die Maas in Roermond in vier Etappen. Da es rechts und links des über 170 Kilometer langen Flusses eine Fülle von Sehenswürdigkeiten gibt, wartet der „Zeitvertreib“ auch mit zahlreichen Vorschlägen für Abstecher zu reizvollen Zielen auf. „So kann jeder seine ganz individuelle Tour planen und fahren“, erläuterte Dreßen.

Doch auch Radler, die auf dem RurUfer-Radweg bleiben, erfahren manches über die Region. Dafür sorgen  auch die 19 mehrsprachigen Hörstationen entlang des Flusses. Die Audiotexte weisen jeweils auf Wissenswertes aus dem Umfeld hin.

Wie stets wurden 30.000 Exemplare der durchgängig vierfarbigen Broschüre gedruckt. Sie sind überall in der Region kostenlos erhältlich solange der Vorrat reicht: im Kreishaus Düren, in den Geschäftsstellen der Sparkassen Aachen und Heinsberg, den Hauptgeschäftsstellen Düren und Jülich der Sparkasse Düren, in den Rathäusern der Städte und Gemeinden und in touristischen Infopunkten.

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Zeitgemäße Förderung – Sportvereine im Ahrtal können auf die Zukunft bauen

Ahrtal/Koblenz – Die Bemühungen des Sportbundes Rheinland (SBR) und des Fußballverbandes Rheinland (FVR) um einen schnellen und zukunftsweisenden Wiederaufbau der Sportstätten im Ahrtal erhalten neuen Schwung. Grundlage für diese Annahme bildet ein Schreiben von Innenminister Roger Lewentz an die von der Flutkatastrophe betroffenen Kreise mit weiteren Informationen zur Förderung des Wiederaufbaus der Sportinfrastruktur.  In dem Schreiben, welches auch dem SBR und dem FVR vorliegt, wird ausdrücklich anerkannt, dass vor dem Hintergrund der großen Bedeutung des Sports für die Gesundheit und das körperliche, seelische und soziale Wohlbefinden der Menschen ein zukunftssicherer und zielgerichteter Wiederaufbau der Sportinfrastruktur wichtig sei.

Zentrale Neuerungen für die Kommunen und Sportvereine sind, dass nun auch der Bau von Naturrasenplätzen anstelle zerstörter Tennenplätze förderfähig ist. Außerdem können geschädigte Flutlichtanlagen mit energiesparender LED-Technik wieder aufgebaut werden. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, mehrere Sportanlagen zu einer gemeinsamen Großsportanlage zusammenzufassen, wobei die Kosten erstattet werden, die für den Wiederaufbau der einzelnen Sportanlagen erforderlich wären. Im Rahmen dieser Kooperationen können auch Kunstrasenplätze gefördert werden, soweit mehr als 1.800 Nutzungsstunden pro Jahr zu erwarten sind.

SBR und der FVR hatten sich in politischen Gesprächen immer wieder für die Erweiterung der Fördermöglichkeiten eingesetzt. „Wir begrüßen es sehr, dass Bund und Land gemeinsam die Voraussetzungen für einen zeitgemäßen und nachhaltigen Wiederaufbau der Sportanlagen geschaffen haben“, zeigen sich SBR-Präsidentin Monika Sauer und FVR-Präsident Desch erfreut.  Nun seien die Kommunen gefordert, die Vorhaben im Sinne der Sportvereine zügig auf den Weg zu bringen.

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Landesweiter Gedenktag am gestrigen Montag 07. März in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – Landesweiter Gedenktag für im Einsatz zu Tode gekommene Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten – Gedenken wird auch der Ukraine gewidmet. Innenminister Reul: Angesichts des Leids der Menschen in der Ukraine wollen wir auch ihrer gedenken.

Am gestrigen Montag beteiligte sich die nordrhein-westfälische Polizei erstmals landesweit an dem Internationalen Gedenktag für im Dienst gestorbene Polizistinnen und Polizisten. Im Jahr 2020 hatte Interpol den 7. März dazu erklärt. Aus aktuellem Anlass entschied der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul, den Tag auch den Menschen in der Ukraine zu widmen.

„Angesichts des Krieges und des Leids der Menschen in der Ukraine wollen wir auch ihrer gedenken. Ihnen und ihren Angehörigen gelten unser besonderes Mitgefühl und unsere Anteilnahme“, so Reul. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des nordrhein-westfälischen Innenministeriums versammelten sich dazu auf dem Kirchplatz vor der St. Peter-Kirche in Düsseldorf. Bezogen auf den ursprünglichen Anlass ergänzte der Minister: „Die Morde in Rheinland-Pfalz haben uns allen noch einmal auf grausame Art und Weise vor Augen geführt, wie gefährlich dieser Beruf ist. Für die Opfer, die Polizisten und auch ihre Angehörige erbringen, ist es das Mindeste, dass wir ihrer auch im Rahmen eines offiziellen Tages gedenken.“

An der Schweigeminute um 10.00 Uhr beteiligten sich Tausende Polizistinnen und Polizisten in ganz Nordrhein-Westfalen.

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Hilfe für die Jugend-Feuerwehr Kall

Kall/Eschweiler – Die Freude war riesengroß bei den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr des Löschzuges Kall, als sie jetzt von Freunden der Feuerwehr Eschweiler-Kinzweiler nagelneue Schutz-Helme entgegen nehmen konnten. Bei der Flut im Juli letzten Jahres, bei der auch das Gerätehaus des Löschzuges Kall zwei Meter hoch unter Wasser gestanden hatte, war auch die Ausrüstung der Jugendfeuerwehr vernichtet worden.

Stephanie Hinzen (2.v.l.), stellvertretende Jugengruppen-Leiterin des Löschzuges 21 Kinzweiler, überbrachte neue Helme für die Jugendfeuerwehr Kall. Kalls Jugendwart Stefan Horbach (2.v.r) und Löschzugführer Daniel Rütz (rechts) zeigten sich dankbar. Foto: Horbach

Nachdem das Hochwasser am Tag nach der Katastrophe in der Feuerwehr-Unterkunft abgeflossen war, hatten auch die Uniformen und die roten Helme der Jugendfeuer überall verschmutzt und unbrauchbar in der Fahrzeughalle umher gelegen. Bei der Neubeschaffung der Ausrüstung bekam der Feuerwehr-Nachwuchs jetzt Hilfe von der Feuerwehr Kinzweiler, dem Löschzug 21 der Feuerwehr Eschweiler in der Städteregion Aachen. Auch Eschweiler war in der Nacht zum 15. Juli schwer von der Flutkatastrophe betroffen gewesen. Trotzdem brachte die Feuerwehr Kinzweiler jetzt der Kaller Jugendwehr 15 neue Schutzhelme und eine Geldspende.

Kalls Jugendwart Stefan Horbach (3.v.r) und Löschzugführer Daniel Rütz (rechts) zeigten sich dankbar über die Unterstützung des Löschzuges Kinzweiler. Foto: Horbach

Die Verbindung der Wehr aus der Aachener Städteregion zum Löschzug Kall kommt nicht von ungefähr: Unterbrandmeister Stefan Horbach, der im Januar diesen Jahres die Leitung der Jugendfeuerwehr des Löschzuges Kall übernommen hat, war bis zu seinem Umzug im letzten Jahr nach Sötenich aktives Löschzug-Mitglied und Betreuer der Jugendfeuerwehr in Kinzweiler gewesen.

Nachdem auch die alte Sötenicher Mühle, die Stefan Horbach Monate vor der Flut als neues Domizil erworben hatte, in  der Flutnacht schwere Schäden davongetragen hatte, bat er einen befreundeten Elektriker aus dem Löschzug Kinzweiler um Hilfe bei der Wiederherstellung seiner häuslichen Stromversorgung. Gleichzeitig hatte er auch bei seinen ehemaligen Feuerwehrkollegen nachgefragt, ob sie nicht ein paar alte Jugendfeuerwehr-Helme zu viel hätten. „Ohne adäquate Schutzkleidung können wir keinen Übungsdienst mehr durchführen; das wäre zu gefährlich“, hatte Stefan Horbach verlauten lassen.

Vom Wunsch Horbachs und dem Dilemma der Kaller Jugendfeuerwehr erfuhr auch Stephanie Hinzen, die stellvertretende Stadt-Jugendwartin der Feuerwehr Eschweiler. „Für uns war das eine Ehrensache, Kameraden über die Stadtgrenzen hinaus zu unterstützen“, sagte Jugendwartin Stephanie Hinzen bei der Übergabe der Helme an die Kaller Kollegen. Doch die Kollegen von der Inde brachten keine gebrauchten Helme sondern 15 nagelneue Exemplare, die sie eigens für den gebeutelten Kaller Feuerwehr-Nachwuchs gekauft hatten.

Doch nicht nur die Jugendfeuerwehr aus Kinzweiler half den Kaller Jugendlichen. Die Aktiven der Einsatzabteilung hatten Geld gesammelt, die sie bei der Übergabe der Helme mit überreichten.

Beeindruckt von  der Spende aus der Städteregion war auch Kalls Löschzugführer Daniel Rütz: „Die Verbundenheit der Feuerwehren untereinander ist enorm. Wir haben nach der Flut so viele neue Kontakte mit anderen Wehren aus ganz Deutschland knüpfen können, die uns unterstützt haben“. Er sei den Kameraden aus Kinzweiler überaus  dankbar. (Reiner Züll)

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GesundLand Vulkaneifel startet E-Bike-Verleih in Tourist Info Daun

Daun – In Zusammenarbeit mit der Firma Akkuladen aus Zeltingen-Rachtig verleiht das GesundLand Vulkaneifel in seiner Tourist Information in Daun ab sofort E-Bikes. In der Tourist Information in der Leopoldstraße 5 in Daun können seit März motorisierte Fahrräder ausgeliehen werden. Es besteht die Auswahl zwischen verschiedenen Modellen.

Nach vorheriger Anmeldung könnten zusätzlich zu den Fahrrädern Anhänger für Kinder und Hunde sowie Kindersitze ausgeliehen werden. Außerdem ist ein Shuttle-Service buchbar, der Fahrräder und Radler auf Wunsch wieder an den Ausgangspunkt der Tour zurückbringt. Gäste, die den Maare-Mosel-Radweg fahren, haben zudem die Möglichkeit, das Rad in Bernkastel-Kues wieder zurückzugeben.

„Das Thema Fahrrad fahren und Mountainbiken hat in den letzten Jahren einen enormen Schub erhalten. Jedoch hatten unsere Gäste kaum Möglichkeiten, sich ein Rad auszuleihen. Mit dem Trailpark Vulkaneifel verfügen wir über 850 Kilometer Streckennetz in schönster Landschaft, konnten den Radfahrern aber keine Räder dazu bieten. Der meistgenutzte Radweg der Eifel, der Maare-Mosel-Radweg, startet in Daun, und auch unser Kosmosradweg und die Vulkan-Rad-Route sind bei Radfahrern sehr beliebt. Analog zum Ausbau der Radinfrastruktur, z.B. durch den Eifel-Pilger-Radweg, war ein entsprechender Radverleih die logische Konsequenz. Deswegen freuen wir uns, durch unseren E-Bike-Verleih eine große Lücke im Angebot zu schließen“, erklärt Vera Merten, Geschäftsführerin von GesundLand Vulkaneifel.

Leihe und Rückgabe der Räder ist von Montag bis Freitag zwischen 9 und 16:30 Uhr möglich. Nach vorheriger Anmeldung können die Räder außerdem in einem zusätzlichen Zeitfenster zwischen 20 und 20:30 Uhr zurückgegeben werden. Ab April werden Ausleihe und Rückgabe der Räder analog der Öffnungszeiten der Tourist Information auch am Wochenende möglich sein. Die Vermietung erfolgt nur an Personen ab 18 Jahre gegen Vorlage eines gültigen Ausweisdokumentes. Preis pro Rad und Tag: 30€. Weitere Informationen sind erhältlich beim Gäste- und Buchungsservice des GesundLand Vulkaneifel über info@gesundland-vulkaneifel.de oder 06592 951 370.

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Online-Diskussion über Künstliche Intelligenz am heutigen Dienstag 08. März 19.00 Uhr

Aachen – Mit der Veranstaltungsreihe „Digitales Europa“  nimmt EUROPE DIRECT Aachen einzelne Teilbereiche der EU-Digitalstrategie in  den Fokus. Am heutigen Dienstag, 08. März, geht es um 19 Uhr um die Künstliche  Intelligenz, kurz KI, die zur Lösung vieler gesellschaftlicher Probleme  beitragen kann. Das gelingt allerdings nur bei qualitativ hochwertiger  Technologie, die so entwickelt und genutzt wird, dass die Menschen ihr  vertrauen.

Professor Holger Hoos wird im Rahmen der  Veranstaltung folgende Fragen beantworten: Was kann KI heute und welche  Lebensbereiche wird sie beeinflussen? Wie kann die EU die Akzeptanz  KI-basierter Lösungen bei den Bürger*innen stärken und zugleich auch Unternehmen zu deren Entwicklung und Verbreitung anspornen? Wie wird Europa  zum Spitzenreiter in der KI-Forschung?

Holger Hoos kam Anfang 2022 mit einer Alexander von Humboldt-Professur für  Künstliche Intelligenz an die RWTH Aachen. Er gilt als Pionier bei  Algorithmen für anspruchsvolle Probleme in der Künstlichen Intelligenz. Seine  Forschung hat den Stand der Technik innerhalb der KI und verwandten Bereichen  wie Operations Research und Bioinformatik erheblich verbessert. Zudem ist  Hoos einer der drei Mitbegründer der CLAIRE-Initiative, die Europa als  Standort für exzellente Forschung und Innovation im KI-Bereich etablieren  will.

Anmeldung zur  Online-Diskussion

Bei der Online-Diskussion können Gäste ihre Fragen  und Kommentare per Tastatur eingeben, die der Moderator Florian Weyand aufgreifen  wird. Die Anmeldung für die kostenlose Veranstaltung erfolgt auf der Website von ‚Europa  am Dienstag‘ unter www.europa-dienstag.de oder direkt unter  https://ogy.de/KI-Europa.

Die Veranstaltungsreihe ‚Europa am Dienstag‘ wird  zusammen vom Informationszentrum EUROPE DIRECT, dem Europäischen  Klassenzimmer der Route Charlemagne und der Bischöflichen Akademie Aachen  durchgeführt.

Direkter Link zur Anmeldung:  https://ogy.de/KI-Europa

Facebook:  https://www.facebook.com/events/3155891508001193/

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Ein Platz zum Gedenken – GRÜNE Bad Neuenahr-Ahrweiler für Erinnerungs-Plätze

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Den GRÜNEN aus Bad Neuenahr-Ahrweiler ist es ein wichtiges Anliegen, dass es in Zukunft in der Stadt Erinnerungsplätze und Denkmäler zur Flutkatastrophe vom 14. auf den 15. Juli 2021 gibt. Schon in wenigen Jahren wird man sich das Ereignis kaum noch vorstellen können, wenn die meisten Spuren und Schäden erst einmal beseitigt sind. Umso wichtiger ist es, authentische Objekte zu bewahren, an denen sich das katastrophale Ereignis festmachen lässt.

Daher haben sich die GRÜNEN schon sehr früh darum bemüht, die Maria-Hilf-Brücke im Kurpark an Ort und Stelle zu belassen. Dazu hatte Andreas Schmickler (GRÜNE) in der Stadtratssitzung vom 16. August 2021 bereits dargelegt, dass die Brücke im Kurpark der richtige Platz zum Verweilen und Erinnern ist. Auch gibt es an dieser Stelle keine Nutzungskonflikte. Sie liegt authentisch an dem Ort, an den die verheerenden Wassermassen sie hingetrieben und verformt haben. Auch was sich in ihr verfangen hat, könnte so an der Brücke verbleiben. Bereits in dieser Sitzung äußerte sich die Verwaltung in eine ähnliche Richtung und gab an, dass sie die Trümmer der Maria-Hilf-Brücke vor dem Abtransport gesichert hat.

Außerdem sollten auch andere Objekte vor der endgültigen Beiseitigung und Räumung dahingehend überprüft werden, ob sie für ein Denkmal oder als Erinnerungsojekt in Frage kommen. Bündnis 90/Die GRÜNEN setzen sich weiter dafür ein, dass das Umfeld der Brückenreste mit Sitzgelegenheiten und dem Ereignis entsprechend zum Gedenken hergerichtet wird.

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Spendenlauf für die Ukraine am Donnerstag 10. März – Berufskolleg Kaufmännische Schulen Düren unterstützen

Düren – Die Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Kaufmännische Schulen des Kreises Düren laufen für den guten Zweck. Das Berufskolleg veranstaltet am Donnerstag, 10. März, von 8 bis 13 Uhr, einen Spendenlauf zugunsten der Menschen in der Ukraine. Symbolisch soll die Strecke von 1840 Kilometern mit gelaufenen Runden auf dem Schul-Sportplatz erreicht werden. Diese Strecke entspricht der Distanz von Düren nach Kiew.

 „Wir wollen auf diesem Weg unsere Solidarität mit den Bürgerinnen und Bürgern der Ukraine zeigen. Die Schülerinnen und Schüler engagieren sich so sportlich gemeinsam für die Menschen und für ein friedliches Europa“, sagt die Schulleiterin, Christine Stein. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich vor dem Lauf Sponsorinnen und Sponsoren, die jede gelaufene Runde auf der Sportanlage der Schule (400 Meter) mit einem festen Betrag honorieren. Dokumentiert werden die Runden sowie die Spendenbeträge auf einer Laufkarte, die am Ende des sogenannten „Sponsored Walk“ vorgelegt wird, um die Summe zu errechnen. Das erlaufene Geld geht dann an das Bündnis deutscher Hilfsorganisationen „Aktion Deutschland Hilft“.

Egal ob Eltern, Verwandte, Bekannte oder auch Unternehmen aus der Region, jeder kann als Sponsor für die Läufer einstehen. „Die Schülerinnen und Schüler setzen damit ein wichtiges Zeichen. Ich bin beeindruckt von dem Engagement“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Wer sich als Sponsor beteiligen möchte, kann sich per E-Mail an das Berufskolleg Kaufmännische Schulen unter info@bksd.de oder auch telefonisch unter 02421/958080 wenden.

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Spenden für die Ukraine – Am Sonntag weiter gesammelt – Jülicher Apotheken unterstützen die Aktion

Jülich – Der gestrige Sonntag stand als Sachspenden-Annahmetag unter dem Motto „Fleißige Hände packen im Sonnenschein zu“. Neben den wieder zahlreichen Sachspenden, die von vielen Helferinnen und Helfern entgegengenommen, sortiert, verpackt und verladen wurden, lag der Fokus am Sonntag vor allem auf hochwertigen Medikamentenspenden und medizinischen Sachspenden. Insgesamt 13 Kartons konnten für den Transport vorbereitet werden und wurden sicher in die Hände der Spedition übergeben. Familie Stachenko wird dafür sorgen, dass diese wichtigen lebensrettenden Spenden in Lemberg/ Lviv direkt an Krankenhäuser verteilt werden.

Ein herzliches Dankeschön gilt der Schlossplatzapotheke, Postapotheke, Apotheke Bacciocco und Rurapotheke in Jülich.

Am gestrigen Sonntag konnten weitere 200 Kartons auf die Reise in die Ukraine gehen. Somit haben alle Helferinnen und Helfer rund um das Team der Jükrainer seit Tag 1 der Hilfsaktion rund 650 Kartons mit Hilfsgütern gepackt und auf den Transportweg gebracht.

Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer, alle Spenderinnen und Spender und an das gesamte Organisationsteam.

Der erste Transport hat am gestrigen Sonntag die ungarische Grenze passiert.

Welche Sachspenden benötigt werden ist auf einer stetig aktualisierten Liste auf https://juekrainer.de – JÜkrainer – Ukrainians zu Jülich finden. Informationen zur Spendenaktion und zum Team hinter der Aktion gibt es dort in ukrainischer, deutscher und englischer Sprache.

Auch auf juelich.de und auf der Facebook-Seite der Stadt Jülich wird fortlaufend über die Aktion berichtet. Ansprechpartner für Wohnungsangebote, praktische Hilfe aber auch Infos zum Spendenkonto sind dort zu finden.

Am Dienstag und Mittwoch (08.+09.03.2022) bleibt die Sammelstelle geschlossen, weil im Hintergrund wichtige Arbeiten erledigt werden müssen. Ab Donnerstag 10.03.2022 werden weiter Sachspenden angenommen.