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Habeck: „Der 111. Internationale Frauentag gehört den Frauen in der Ukraine“

Region/BerlinVizekanzler und Bundewirtschafts- und Klimaschutzminister Habeck zum heutigen Internationalen Frauentag: „Unsere Solidarität ist am heutigen Frauentag bei den Frauen der Ukraine. Sie gilt denjenigen, die als Opfer des Krieges besonders leiden, den Familien, die auseinandergerissen werden, denjenigen, die sich von ihren Männern verabschieden, weil sie in den Krieg ziehen. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine trifft das Land mit brutaler Härte. Hunderttausende Menschen sind auf der Flucht. Die Bilder aus dem Land, von den Grenzen zu den Nachbarländern sehen wir mit großer Sorge.

Der 111. Internationale Frauentag ist kein normaler Frauentag, an dem sich der Blick auf die gleiche und gerechte Teilhabe von Frauen in das Wirtschaftsleben richtet. Der heutige Frauentag gehört den Frauen in der Ukraine.“

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Friedens-Kundgebung auf dem Rathausvorplatz in Meckenheim am Mittwoch 09. März

Meckenheim – Die Stadt Meckenheim solidarisiert sich mit der Ukraine. „Meckenheim steht auf – Für Frieden in Europa und Solidarität mit der Ukraine.“ Unter diesem Motto findet am Mittwoch, 09. März, um 18.30 Uhr eine Friedenskundgebung der Stadt Meckenheim auf dem Rathausvorplatz statt.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, ihre Verbundenheit mit den Menschen in der Ukraine auszudrücken und sich für den Frieden einzusetzen. Bürgermeister Holger Jung wird sich zu Beginn an die Teilnehmenden wenden. Neben den Kirchen werden sich auch Meckenheimer Schülerinnen und Schüler an dem Friedensappell beteiligen. Die Veranstaltung endet mit einer Minute der Stille und einem sichtbaren Zeichen. Zu diesem Zweck können Handytaschenlampen aktiviert oder selbst mitgebrachte Kerzen entzündet werden. Auf dem Kundgebungsgelände gilt Corona-bedingt die Maskenpflicht. Die Stadtverwaltung bittet die Bürgerinnen und Bürger, bei der Anreise möglichst auf das Auto zu verzichten.

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Wachstum

Schulen in NRW bereiten sich darauf vor geflüchtete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine aufzunehmen

Region/Düsseldorf – NRW Ministerin Gebauer: Wir geben den jungen Menschen Sicherheit und erleichtern ihnen durch eine gezielte Deutschförderung das Ankommen. Das Ministerium für Schule und Bildung hat heute die nordrhein-westfälischen Schulen und Schulträger über den Umgang mit Kindern und Jugendlichen informiert, die vor dem Krieg in der Ukraine geflüchtet sind. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärte: „Mit tiefer Betroffenheit blicke ich auf den Krieg in der Ukraine, der schon unzählige Leben gekostet hat und etliche Menschen zur Flucht zwingt. Wer bei uns Schutz sucht, den heißen wir in Nordrhein-Westfalen willkommen. Den zu uns flüchtenden Kindern und Jugendlichen wollen wir möglichst viel Normalität und dann auch einen Schulbesuch ermöglichen, der ihnen ein Gefühl der Sicherheit zurückgibt und das Ankommen erleichtert. Dazu kümmern wir uns im Zusammenwirken zwischen Schulen und Schulpsychologie um ihr psychisches Wohlergehen. Zudem werden wir gezielt das Erlernen der deutschen Sprache unserer neuen Schülerinnen und Schüler fördern.“

Nach den am Donnerstag gefassten EU-Ratsbeschlüssen erhalten die ukrainischen Kriegsflüchtlinge in allen EU-Mitgliedsstaaten ab dem 3. März 2022 einen Aufenthaltstitel für zunächst ein Jahr, der um weitere zwei Jahre verlängert werden kann. Die Geflüchteten, die in Deutschland aufgenommen werden, können danach eine Aufenthaltserlaubnis nach § 24 des Aufenthaltsgesetzes bekommen und müssen kein Asylverfahren durchlaufen. Sie werden mit Erteilung der Aufenthaltserlaubnis einer Kommune zugewiesen und müssen dort ihren Wohnsitz nehmen. Sobald dies erfolgt ist, besteht für die betroffenen Kinder und Jugendlichen nach § 34 Absatz 1 Schulgesetz die Schulpflicht.

Nach der Zuweisung zu einer Kommune wird den schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen durch die jeweiligen Schulämter vor Ort ein Schulplatz zugewiesen. Im Rahmen der Zuweisung erfolgt auch eine Beratung der ankommenden Familien aus der Ukraine zur angemessenen Beschulung ihrer Kinder. Diese Beratungsleistung erfolgt in der Regel durch die an die Kommunalen Integrationszentren abgeordneten Lehrkräfte des Landes Nordrhein-Westfalen. Hierzu liegen gute Erfahrungen und erprobte Konzepte aus den vergangenen Jahren vor.

Gleichwohl ist denkbar, dass in den nächsten Tagen auch Kinder und Jugendliche bei noch ungeklärtem Aufenthaltsstatus und ohne vorherige Zuweisung durch die Schulaufsichtsbehörden direkt bei Schulen vorstellig werden. Der Schulbesuch soll in diesen Fällen in Abstimmung zwischen dem für die Zuweisung zuständigen Schulamt, dem Schulträger und der jeweiligen Schule ab sofort – und auch im Vorgriff auf die erwartete Rechtslage – grundsätzlich ermöglicht werden.

Grundlage für das Unterrichten neuankommender Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine ist der Erlass „Integration und Deutschförderung neu zugewanderter Schülerinnen und Schüler“, der das Erlernen der deutschen Sprache als grundlegende Voraussetzung benennt, damit die Kinder und Jugendlichen sich möglichst bald und möglichst umfassend am Unterricht beteiligen können. Die Beschulung der neu ankommenden Schülerinnen und Schüler erfolgt entweder innerhalb schon bestehender Klassen oder in eigens hierfür eingerichteten Lerngruppen, den sogenannten Vorbereitungs- oder Willkommensklassen. Die Zuordnung der Schülerinnen und Schüler zu einem Bildungsgang erfolgt mit Blick auf ihre jeweilige schulische Entwicklung zu einem späteren Zeitpunkt.

Nordrhein-Westfalen verfügt über eine bundesweit einzigartige Vielfalt von bereits bestehenden Unterstützungsangeboten:

  • ein flächendeckendes System von Kommunalen Integrationszentren mit qualifizierten Lehrkräften für die Beratung der zugewanderten Schülerinnen und Schüler,
  • über 5.000 Integrationsstellen mit Lehrkräften vor allem für die Deutschförderung (Deutsch als Zweitsprache beziehungsweise Deutsch als Fremdsprache),
  • Schulpsychologische Beratungsstellen in allen Kreisen und kreisfreien Städten.

Die Landesstelle Schulische Integration (LaSI) steht in engem Austausch mit den Lehrkräften in den Kommunalen Integrationszentren. Im Auftrag des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen begleitet die LaSI die Aufnahme der aus der Ukraine flüchtenden Kinder und Jugendlichen in den nordrhein-westfälischen Schulen in Form von Vernetzung, Qualifizierung und Beratung aller Beteiligten. Aktuell werden im Internetauftritt der LaSI Informationen über das Schulsystem in der Ukraine zur Verfügung gestellt, die Orientierung für die Beratung und schulische Integration der ankommenden Familien bieten.

Für eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Krieg in der Ukraine innerhalb des Kollegiums oder zur Unterstützung der Schulen in Form einer systemischen Beratung zu Gewaltprävention und Krisenintervention können bei Bedarf die in jedem Kreis und jeder kreisfreien Stadt als gemeinsame Kooperation von Land und Kommunen vorhandenen schulpsychologischen Beratungseinrichtungen angefragt werden. Darüber hinaus hat die Landesstelle Schulpsychologie und Schulpsychologisches Krisenmanagement (LaSP NRW) in Kooperation mit den schulpsychologischen Beratungsstellen der Kreise und kreisfreien Städte umfassende Informationen zur Unterstützung der Schulen bereitgestellt, die fortlaufend ergänzt und aktualisiert werden.

Die heutige SchulMail vom 8. März 2022 finden Sie hier. Erste Informationen zum Umgang mit dem Krieg in der Ukraine hatte das Ministerium für Schule und Bildung den Schulen bereits mit der SchulMail vom 1. März 2022 zukommen lassen. Außerdem stellt das Schulministerium im Bildungsportal ein breites Spektrum an Unterrichts- und Unterstützungsmaterial für die Schulen in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung.

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Fortschritt

Eifel Tourismus – Mehr Nachhaltigkeit in Unternehmen – Eifeler Betriebe können sich für EU-Förderung bewerben

Prüm – Die Eifel ist – neben Ostbayern – eine der beiden Pilotregionen im europäischen Projekt „European Tourism Going Green (ETGG) 2030“. Kleine und mittelgroße Betriebe können sich noch bis zum 11. April 2022 für das Förderprogramm zu mehr Nachhaltigkeit in ihrem Unternehmen bewerben. Ausgewählten Betriebe erhalten ein kostenloses und umfangreiches Beratungs- und Workshop-Paket. Die Ausschreibung ist offen für Hotels, Pensionen, sonstige Ferienunterkünfte sowie Campingplätze und Wohnmobilstellplätze.

Ziel des Programms ist es, Klein- und Mittelbetriebe auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit zu unterstützen. Mit einem europaweiten Netzwerk aus Nachhaltigkeitsexperten, Universitäten, Wirtschaftsverbänden, Tourismusorganisationen und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) wird ein Wissenstransfer- und Schulungssystem für KMUs rund um das Thema nachhaltiges Tourismusmanagement geschaffen, das Betriebe zu einer Nachhaltigkeitszertifizierung führt. Das Projekt zielt außerdem darauf ab, den Austausch von innovativen und nachhaltigen Unternehmenspraktiken in einer transnationalen Zusammenarbeit von Tourismusbetrieben in Italien, Deutschland, Österreich, Kroatien, Rumänien und Bulgarien zu fördern.

Klaus Schäfer, Geschäftsführer der Eifel Tourismus GmbH, ermutigt die Eifeler Unternehmen, sich zu bewerben: „Für unsere Betriebe in der Eifel ist es eine große Chance, mehr über das Thema Nachhaltigkeit zu erfahren, sich beraten zu lassen und sich einem großen Netzwerk anzuschließen. Heutzutage suchen Gäste vermehrt nach Beherbergungsbetrieben, die nachhaltig wirtschaften. Ich möchte daher Unternehmen in der Eifel ermutigen, sich für diese Förderung zu bewerben. Auch wenn sie nicht ausgewählt werden, profitieren sie von ihrer Bewerbung, denn sie erhalten einen kostenlosen Zugang zum European Going Green System für Tourismusbetriebe.“

Coachings und Zertifizierung

Das Programm besteht aus verschiedenen Säulen. Alle Antragsteller und teilnehmende Betriebe haben Zugang zur Plattform Tourism2030.eu, die ein EU-weites Online-Schulungssystem anbietet. Davon profitieren alle Bewerber. Die von der Jury ausgewählten Unternehmen erhalten außerdem maßgeschneiderte Coachings und Schulungen eines ETGG 2030-Beraters. Zusätzlich können sie an Schulungsworkshops teilnehmen, sie werden bei ihrer Zertifizierung unterstützt und sie erhalten Marktzugang über die Green Travel Map auf dem Tourism2030.eu-Portal.

Finanzielle Unterstützung: Die Kosten der im Rahmen dieses Projektes angebotenen Dienstleistungen und Aktivitäten sind für die KMU zu 100 % gefördert. Betriebe, die ausgewählt werden, können mit bis zu 8.850 Euro für die Teilnahme an den ETGG 2030-Programmaktivitäten gefördert werden.

Bereits mit der Einreichung des Antragsformulars erhalten die Betriebe einen kostenlosen Zugang zum European Going Green System für Tourismusbetriebe. Das System umfasst u.a. eine europäische Wissensdatenbank mit Good Practice Beispielen, Informationen zu Schulungen und Kontakten zu Organisationen und Experten, die helfen, das Nachhaltigkeitsniveau des Betriebes zu verbessern.

Bewerbung

Die Bewerbungsplattform Germany (destinet.eu) ist bis zum 11. April 2022 17.00 Uhr geöffnet. Bewerben können sich Hotels, Pensionen, sonstige Ferienunterkünfte sowie Campingplätze und Wohnmobilstellplätze. Ein Auswahlkomitee wird bis Anfang Mai 2022 die Anträge sichten. Die ausgewählten Unternehmen nehmen ab Juni 2022 für zwölf Monate an den Aktivitäten des Programms teil.

Das Projekt

Das Projekt „European Tourism Going Green (ETGG) 2030“ wurde von ECOTRANS und vom Zentrum für Nachhaltigen Tourismus (ZENAT) an der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde mitinitiiert. Es hat zum Ziel, europäische Tourismusunternehmen auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit zu unterstützen. https://destinet.eu

Kontakt:

Eifel Tourismus GmbH
Stephan Kohler
E-Mail: kohler@eifel.info

Tel.:+49 6551-9656-33

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Fortschritt

Frieden, Freiheit & Klimaschutz – Den Neustart im Tourismus mit Weitsicht beginnen

Region/Berlin – Heute startet der virtuelle ITB Berlin Kongress, der zum zweiten Mal die Internationale Tourismusbörse Berlin (ITB) Corona bedingt ersetzt. Die Indikatoren für die touristische Nachfrage im Jahr 2022 zeigen bisher eine positive Ausgangslage, sodass die Reisebranche nach schwierigen Jahren bisher optimistischer in die Zukunft schauen kann. Viele Anzeichen sprechen dafür, dass das Urlaubsreiseverhalten ab 2023 wahrscheinlich wieder an die Entwicklung vor Corona anknüpfen wird. Die Auswirkungen des russischen Angriffs auf die Ukraine sind jedoch derzeit noch nicht abzuschätzen.

Die Koordinatorin der Bundesregierung für Maritime Wirtschaft und Tourismus Claudia Müller sagt zum Start des ITB Kongresses 2022: „Trotz der aktuell schwierigen Lage in der Ukraine ist es gut und richtig, dass die ITB heute eröffnet. Reisen leistet einen wichtigen Beitrag zum friedlichen Miteinander in Freiheit. Wir müssen Tourismus mit Weitsicht gestalten. Ein Neustart ohne Klimaschutz wäre ein Fehlstart.“

Fester Bestandteil des Rahmenprogramms der ITB ist inzwischen der Tag des Barrierefreien Tourismus, den die Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) am 11. März bereits zum zehnten Mal organisiert. „Von Barrierefreiheit im Tourismus profitieren alle – sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich. Ob als Reisende mit Kind, mit schwerem Gepäck oder Rollstuhl, Reisen ohne Barrieren ist deutlich erholsamer und ein Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität.“, so Claudia Müller.

Der Tourismussektor hat im Vorkrisenjahr 2019 124 Mrd. € und damit 4 Prozent der Wertschöpfung in Deutschland erwirtschaftet. Rechnet man die indirekten Effekte hinzu (inländische Zulieferungsbereiche) erhöht sich der Anteil des Tourismus an der gesamten Wertschöpfung auf knapp 7 Prozent. Die Zahl der direkt oder indirekt im Tourismus Erwerbstätigen belief sich auf 4,1 Mio., das sind rund 9 Prozent aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland. In den letzten Jahren haben die Maßnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie den weltweiten Tourismus eingeschränkt und zeitweise zum Erliegen gebracht.

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Jodtabletten – Stadt und StädteRegion Aachen sind für den Ernstfall ausgestattet

StädteRegion Aachen – In Zusammenhang mit den seit Jahren in der Kritik stehenden belgischen Kernkraftwerken Tihange und Doel sind im Herbst 2017 in Stadt und StädteRegion Aachen Kaliumiodidtabletten, die so genannten „Jodtabletten“, an Personen bis 45 Jahren ausgeteilt worden. Die Packungen der damals ausgegebenen Tabletten geben als Ablaufdatum Dezember 2021 an. Die direkte Verteilung an alle betroffenen Menschen war von Beginn an als einmalige Aktion geplant.

Stadt und StädteRegion Aachen haben in der Zwischenzeit eine gute Versorgungsstruktur mit zentral vom Bund beschafften und in den Kommunen vorgehaltenen Tablettenkontingenten aufgebaut. Diese sichert im Ernstfall eine zügige Verteilung an die Bürger*innen. Die Verteilstellen sind auf die einzelnen Kommunen der StädteRegion und innerhalb des Stadtgebietes Aachen so verteilt, dass sie gut erreichbar sind. Stadt und StädteRegion erachten daher eine erneute Vorverteilung als nicht sinnvoll. Alle Kommunen haben jeweils eigene Verteilkonzepte entwickelt. Die Verteilstellen werden im Ernstfall über die Medien bekanntgegeben.

Die Jodtabletten, die von Stadt und StädteRegion für den Katastrophenschutz vorgehalten werden, verfügen über kein Verfallsdatum. Sie werden regelmäßig stichprobenartig auf ihre Wirksamkeit überprüft und unterliegen nicht der Medikamentenverordnung, die standardmäßig – wie bei den vorverteilten Tabletten in 2017 – ein Ablaufdatum vorsieht.

Rund 135.000 Menschen haben vor viereinhalb Jahren das Angebot angenommen, um sich im Ernstfall selbst zu versorgen. Sollten im Einzelfall Personen weiterhin ein Interesse an Kaliumiodidtabletten haben bzw. ihre abgelaufenen Tabletten ersetzen wollen, weisen Stadt und StädteRegion Aachen darauf hin, dass diese über die Apotheken kommerziell zu erwerben sind. Ebenso weisen sie darauf hin, dass Jodtabletten nicht vorsorglich, sondern nur nach entsprechender Aufforderung der Katastrophenschutzbehörde eingenommen werden sollen.

Weitere Informationen zum Thema findet man unter www.jodblockade.de

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Erfolgsmodell Ausbildung bei der Kreissparkasse Bitburg-Prüm

Bitburg – Hervorragende Prüfungsergebnisse zur Abschlussprüfung Bankkaufmann/-frau bei der Kreissparkasse Bitburg-Prüm. Grund zur Freude haben Maximilian Palms, Sarah Diederich, Jennifer Ludes, Markus Grünen, Sarah Kauth, Tim Golumbeck und Jakub Makowski. Zweieinhalb Jahre Ausbildungszeit liegen hinter ihnen, jetzt sind sie geprüfte Bankkaufleute.

Die Auszubildenden sind sich einig:  die Zeit ist wie im Flug vergangen und das kommt nicht von ungefähr. Es ist das Konzept aus wechselnden Filial- und Abteilungseinsätzen, im Mix mit dem vielfältigen analogen und digitalen Coaching- und Seminarangebot sowie die mehrwöchigen Besuche von Berufs- bzw. Hochschule, die die Ausbildungszeit so kurzweilig machen. Aber natürlich sind es auch die Finanzthemen an sich, wie das Kennenlernen modernster Zahlungssysteme, das Sparen und die Vermögensanlage in Wertpapieren, das Finanzieren von Autos und Immobilien, die Absicherung von Risiken oder das Konzept der ganzheitlichen Beratung und die vielen persönlichen Kundenbegegnungen, die die Ausbildung zum Bankkaufmann/zur Bankkauffrau so besonders machen.

Die Sparkassenvorstände Rainer Nickels und Mark Kaffenberger gratulieren den Nachwuchskräften und verteilen viel Lob für die guten und sehr guten Ausbildungsleistungen.

Beide sind stolz darauf, den jungen Kolleginnen und Kollegen eine zukunftsorientierte und attraktive Arbeitsumgebung bieten zu können, die auf Kommunikation, Entwicklung und Zusammenarbeit ausgerichtet ist und die gleichzeitig den digitalen Anforderungen einer modernen Finanz- und Arbeitswelt bestens entspricht.

Auch im aktuellen Jahr bietet die Kreissparkasse Bitburg-Prüm wieder Plätze für den Ausbildungsberuf Bankkaufmann/Bankkauffrau und das duale Studium zum Bachelor of Arts an. Bewerbungen sind ab sofort über die Homepage www.kskbitburg-pruem.de/karriere möglich.

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Meckenheimer Bürgermeister gratuliert zum Firmenjubiläum – 50 Jahre FIRST Reisebüro Kröger

Meckenheim – Zum 50-jährigen Firmenjubiläum hat Bürgermeister Holger Jung dem FIRST Reisebüro Kröger gratuliert. Im Beisein von Sonja Crämer von der Wirtschaftsförderung überreichte er Petra und Wolfgang Kröger als Inhaberehepaar einen farbenfrohen Blumenstrauß und überbrachte die besten Grüße aus dem Rathaus.

Im Jahr 1972 hatten Wolfgang und Elfriede Kröger das Reisebüro gegründet. Schon damals verfolgten sie das Ziel, aus den schönsten und wertvollsten Wochen des Jahres einen Traumurlaub für ihrer Kundinnen und Kunden zu gestalten. 25 Jahre später übernahm Sohn Wolfgang die Geschicke des Reisebüros, das seit dem Jahr 2000 dem Qualitätsverbund der FIRST-Reisebüros angehört. Im Dezember 2004 erfolgte der Umzug von den Räumen in der Hauptstraße 32 in das Raiffeisengebäude Hauptstraße 79-81, wo das Unternehmen bis heute erfolgreich von dem Ehepaar Petra und Wolfgang Kröger geführt wird.

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Lesung und Signierstunde mit Tamina Kallert am Donnerstag 10. März im Hillesheimer „Kriminalhaus“

Hillesheim/Mechernich – WDR-Globetrotterin in Ralf Kramps „Sherlock Holmes“ zu Gast am Donnerstag, 10. März, 19.30 Uhr – Vorher Signierstunde. Im Hillesheimer „Kriminalhaus“ des aus Mechernich stammenden Karikaturisten, Kabarettisten, Autors und Verlegers Ralf Kramp liest am Donnerstag, 10. März, um 19.30 Uhr die fernsehbekannte Moderatorin und Autorin Tamina Kallert („Wunderschön“) aus ihrem Buch „Und dann kommt das Meer in Sicht…“

Vorab findet ab 16 Uhr eine Signierstunde im „Café Sherlock“ statt. Für die eigentliche Lesung unter den dann gültigen Corona-Bedingungen beträgt der Eintritt 18 Euro. Karten unter Tel. (0 65 93) 80 94 33 oder info@lesezeichen-hillesheim.de

Ralf und Monika Kramp schreiben in der Pressemitteilung zur Lesung: „Auf ihre typisch herzliche, emotionale und direkte Art erzählt Tamina Kallert unterhaltsame Geschichten über das Reisen, berichtet von herzerwärmenden und auch skurrilen Begegnungen mit Menschen, von Naturerfahrungen und Eigenheiten verschiedener Landstriche, denn trotz Stillstand im Leben können wir immer wieder aufbrechen ins Neue.“

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Erfolgs-Geschichten der Integration in Ausbildung und Arbeit NRW

Region/Düsseldorf – Am gestrigen Montag, 07. März startete die Social-Media-Kampagne zur Landesinitiative „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“. Die fünfteilige Videoreihe veranschaulicht am Beispiel fünf junger Geflüchteter wie die Landesinitiative Menschen mit Duldung und Gestattung konkret bei der Integration in Gesellschaft und Arbeit unterstützt. Diese Filme werden jeweils an fünf Terminen im März (07./11./14./18. und 21. März) über alle Social-Media-Kanäle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales veröffentlicht.

Arbeitsminister Karl-Josef Laumann sagt: „Die Kurzfilme zeigen, wie viel Motivation die jungen Menschen, die zu uns kommen, mitbringen. Man darf ihre Talente und ihren Ehrgeiz nicht wegen eines ungeklärten Aufenthaltsstatus links liegen lagen. Mir ist es deshalb ein großes Anliegen, dass diese Menschen so früh wie möglich die Gelegenheit erhalten, sich weiterzubilden und für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren, um mittel- und langfristig ihren Lebensunterhalt selbständig zu bestreiten. Gerade in Bereichen, in denen ein hoher Fachkräftemangel herrscht, wie der Pflege, ist es von Bedeutung, motivierte und junge Menschen zu gewinnen. Es ist schön zu sehen, dass uns dies im Rahmen des innovativen Projekts gelingt.“

In Lünen möchten beispielsweise die zwei jungen Frauen, Hajar Bouamri und Assala Lhaiban, Pflegefachkraft werden. Sie absolvieren fachbezogene Sprachkurse im „PfaFF-Projekt – Pflegeausbildung für Frauen mit Fluchthintergrund“. „Die Initiative ermöglicht, dass diese Frauen in Deutschland überhaupt eine berufliche Perspektive entwickeln können“, so Projektleiterin Gisela Weiß.

Auch Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber profitieren von der Unterstützung im Rahmen der Initiative „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“ und haben gute Erfahrungen mit der Beschäftigung von Geflüchteten gesammelt. Geschäftsführerin Martina Engelhardt-Kramer berichtet in einem Video aus Herten, warum sie junge Geflüchtete ausbildet: „Ich glaube, es ist für diese Menschen ganz stark von Nöten, dass sie eine Chance bekommen, in der Gesellschaft und in einem sicheren Land unterzukommen, in dem sie dann aber auch ein Fundament, eine Basis schaffen können, richtig integriert zu werden und ihr Leben hier zu meistern.“

Sherzad Ismail absolviert in Hattingen eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann. Er erzählt in einem Video, wie das Jobcoaching beim „Caritasverband Ennepe-Ruhr e.V.“ ihn bei der Prüfungsvorbereitung und bei sozialen Fragen des „Ankommens“ unterstützt. Coachin Christina Große Munkenbeck ist froh unterstützen zu können: „Fast alle Menschen wünschen sich einfach hier anzukommen, Möglichkeiten zu haben, arbeiten zu gehen, eine eigene Wohnung zu haben, viele Dinge im Alltag zu verstehen“.

Geschäftsführerin des „Integrationshaus e.V.“ Elizaveta Khan bekräftigt: „Die Initiative nimmt eine Zielgruppe in den Blick, die bislang nicht mal einen Sprachkurs besuchen konnte“.

Die Geschichten dieser jungen Menschen zeigen, dass Integration in Ausbildung und Arbeit in Nordrhein-Westfalen gelingt.

Hintergrund:

Zielgruppe der Initiative „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“ sind vorwiegend Menschen mit Duldung und Gestattung, die sonst keinen oder nur nachrangigen Zugang zu Leistungen der Arbeitsförderung und Integrationskursen haben. Ihre Träger sind das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) und das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI). In Nordrhein-Westfalen wird sie seit Sommer 2020 in 53 Kreisen und kreisfreien Städten umgesetzt. Das Land stellt hierfür 50 Millionen Euro zur Verfügung. Zur Unterstützung der jungen Menschen stehen insgesamt sechs Förderbausteine zur Verfügung:

  1. Coaching
  2. Berufsbegleitende Qualifizierung und/oder Sprachförderung
  3. Nachträglicher Erwerb des Hauptschulabschlusses
  4. Schul- ausbildungs- und berufsbegleitende Kurse sowie Teilnahme an Jugendintegrationskursen
  5. Innovationsfonds für innovative Maßnahmen und Projekte
  6. Teilhabemanagement